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  • Gehen als Unterrichtsthema
    Fuß sollte der erste sein den die Kinder in den Übersichtsplan des Einzugsberei ches der Schule eintragen Anhand dieser Karten lassen sich auch Abkürzungen diskutie ren oder auch die Verkehrssicherheitsaspekte bei den Straßenquerungen Interessant ist auch die Methode den Schulweg ohne eine vorhandene Karte auf ein Blatt Papier auf zeichnen zu lassen Verkehrspsychologen nutzen diese Vorgehensweise um die Attrak tivität oder auch Unattraktivität von Wegeverbindungen festzustellen Auch bei den Kin derzeichnungen werden möglicherweise langweilige Schulwegabschnitte länger ausfallen als sie dann im Vergleich mit einer maßstäblichen Karte tatsächlich sind Überhaupt ist der Vergleich zwischen der eigenen Zeichnung und der Eintragung des Schulwegs in ei ner Karte eine sehr gute Übung für die räumliche Wahrnehmung Berechnungen mit Weg und Zeit Gehen kann eine Grundlage bieten für erste Zahlenübungen und Rechnungen Was ist die Geschwindigkeit des Menschen z B im Vergleich zu verschiedenen Tieren Wie lange dauert die Querung der Straße Wie weit kommt man in der Stadt in 5 10 15 Minuten zu Fuß Wie viel Zeit würde man benötigen um einmal quer durch Europa zu laufen Später können leichte Berechnungen hinzukommen aus denen sich sachliche Schluss folgerungen ergeben So kann in einer Geschäftsstraße der Straßenraum vermessen und die Anzahl der unterschiedlichen
    http://www.zufusszumkindergarten.de/veroeffentlichungen/40-1/unterricht/80-gehen-als-unterrichtsthema.html?tmpl=component&print=1&page= (2016-04-30)


  • change language
    Kind wenn sie es zur Schule zu Fuß begleiten Nur so lernen Kinder mit den Gefahren des Straßenverkehrs umzugehen Wenn Eltern nicht mit dem Auto zur Schule fahren mindern sie außerdem die Gefährdung der anderen Kinder Da die Eltern häufig keine Lust oder keine Zeit haben ihre Kinder täglich zu Fuß zur Schule zu begleiten gibt es andere Möglichkeiten wie den Walking bus oder Mobikids aus Bayern Was ist ein Walking Bus Mit dem Bus werden 8 bis 14 Kinder zu Fuß zur Schule von zwei Erwachsenen begleitet Die vorderen beiden Kinder sind die Busfahrer die letzten beiden die Schaffner Die erwachsenen Begleitpersonen haben nur Kontrollfunktion Die Kinder werden an sogenannten Bus Stops abgeholt Der walking bus läuft täglich bei jedem Wetter Die Eltern müssen sich selbst organisieren absprechen und abwechseln Eine andere Formation nennt sich MOBIKIDS oder Ameisen 8 Bei diesem MOBINET Pilotprojekt kommen vier bis fünf Gruppen Ameisen aus allen Himmelsrichtungen auf die Schule zu auf festgelegten Routen An Sammelpunkten stoßen neue Schüler dazu So wachsen die Häufchen an und werden sicher von einem Elternteil auf das Schulgelände gebracht Mit dem Projekt Mobikids wurden erstmals in Deutschland die Effekte einer maßgeschneiderten Mobilitätsberatung an einer Grundschule untersucht Der Anteil gefahrener Schulkinder hat sich innerhalb eines Jahres um 15 Prozent verringert Beide Modelle bedeuten für die Kinder Frühsport In Gruppen zur Schule zu gehen kommt vor allem bei den Erst und Zweitklässlern gut an Den Spaziergang zur Schule nutzen sie zum Reden Die Dritt und Viertklässler kommen lieber mit dem Fahrrad zur Schule Diese Aktionen kosten kaum Geld Der Erfolg hängt vom persönlichem Engagement der Eltern und der Lehrer ab Der Schulweg als Freiraum Kinder zu Fuß erleben mehr als Kinder die mit dem Auto gebracht werden Das zeigen Kinderzeichnungen aus Hamburg mit aller Deutlichkeit 9 Ein Kind das täglich mit dem Auto zur Schule gefahren wird bringt nichts anderes auf das Papier als einen gebogenen Strich zwischen Wohnung und Schule Das Kind das mit dem Bus fährt zeichnet zumindest außerdem noch den Bus und die Haltestellen ein Ein Kind das täglich zu Fuß zur Schule geht bringt sehr viel auf das Papier Die Sparkasse Aldi Container Ampeln Das Schulgebäude ist deutlich gemalt Um Kinder zu ermuntern zu Fuß zur Schule zu gehen und auch die Eltern zu ermutigen ihr Kind gehen zu lassen hat der FUSS e V mit Unterstützung der Ministerien Flyer erstellt und bundesweit ca 500 000 Stück an Grundschulen verteilt Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten 10 Hier wird in ansprechender Form auf die Vorteile des Schulweges zu Fuß hingewiesen Was sind denn nun die Vorteile Vorteile des Zu Fuß Gehens Die Bewegung aus eigener Kraft stärkt das Selbstwertgefühl Kinder die sich bewegen können besser lernen Durch den täglichen Frühsport sind Kinder fitter im Unterricht Die Kinder können sich mit ihrer Umgebung vertraut machen verlieren Ängste tragen ihre Konflikte untereinander aus Kinder haben die Möglichkeit beim Gehen mit Freunden zu reden Auch das Gespräch mit der zu Fuß das Kind begleitenden Mutter ist intensiver als wenn die Mutter sich als Autofahrerin ausschließlich auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren muß Kinder brauchen den Freiraum zwischen Schule und Elternhaus sie erobern sich damit ihre Umgebung und entwickeln ein Identitätsgefühl Heimatgefühl Kinder lernen auf das Verkehrsgeschehen angemessen zu reagieren das ist der beste Schutz den man den Kindern bieten kann Die Eltern als Kinderlobby Was ist zu tun Man muß sich im klaren darüber sein dass die Kinder so gut wie keine Lobby haben Kinder können noch nicht wählen Wäre es so würde der Bürgermeister als erstes das Verkehrsgeschehen verändern siehe oben Also müssen sich die Eltern für die Belange der Kinder einsetzen Was können sie tun Es ist den Eltern zu raten sich zusammenzuschließen um abwechselnd die Kinder in Gruppen zur Schule zu bringen Dadurch haben Eltern auch die Chance den Blickwinkel der Kinder einzunehmen eine andere Wahrnehmung Das ermöglicht es ihnen besser sich dafür einzusetzen dass gefährliche Stellen entschärft werden der Schulweg angenehmer wird Was genau kann gefordert werden Tempo 30 im Bereich der Schule des Kindergartens Zebrastreifen überall dort wo die Kinder über die Straße gehen wollen Die neue Richtlinie für Fußgängerüberwege R FGÜ 2001 11 gibt den Ländern und Gemeinden die Möglichkeit überall dort Zebrastreifen einzurichten wo es sinnvoll ist Fahrbahnverschmälerung und Gehwegeverbreiterung Bei Tempo 30 braucht die Fahrbahn nicht so breit zu sein Mittelinseln an sehr breiten Straßen Sicherung der Bushaltestellen durch Querungshilfen Zebrastreifen Mittelinsel Fußgängerampel vorgezogener Bürgersteigbereich Freie und sichere Bürgersteige der Radverkehr gehört auf die Fahrbahn bei Tempo 30 kein Problem Parkraumüberwachung gegen Gehwegparken und Aufhebung von Parkplätzen direkt vor der Schule bessere Sicht angenehme Umgebung und Spielmöglichkeiten am Rande Mitarbeit der Schulen Die Einbindung der Schulen ist wichtig hinsichtlich der Kontinuität über die vier Grundschuljahre hinaus Sie sollten nicht nur Stundenpläne sondern auch Verkehrspläne aufstellen d h Vorhaben entwickeln bzw auflisten die für die Sicherheit und das Wohlbefinden der Kinder durchgeführt werden müssen Parallel und am Beispiel des Schulweges sollten sich Schulen für eine andere Verkehrserziehung stark machen Dabei können sie sich auf einen Beschluß der Kultusministerkonferenz von 1994 berufen Verkehrserziehung ist neu definiert worden Sie soll neben der Sicherheitserziehung auch Fragen der Umwelt der Gesundheit und des Sozialverhaltens behandeln Ziel sollte sein die Kinder zu rücksichtsvollen und umweltbewußten Verkehrsteilnehmern zu erziehen Das Verkehrsgeschehen selbst sollte im Unterricht thematisiert werden beispielsweise die Kosten und Flächenverbrauch des Autoverkehrs im Vergleich zu den Kosten des Bahnverkehrs oder des Rad und Fußverkehrs Kinder müssen Gelegenheit bekommen das Verkehrsgeschehen in seiner gegenwärtigen Form zu hinterfragen Und hier noch ein best practice Beispiel Eine Initiative in Bremen Habenhausen will erreichen dass die Straße direkt vor der Schule für die Mamma und Papataxis tabu ist 12 Hier soll zumindest der Weg bzw die Straße vor der Schule den Kindern Gelegenheit geben zu spielen zu hüpfen zu balancieren oder einfach nur das letzte Stück zur Schule zu gehen Schon im Vorfeld ist erreicht worden dass die Habenhauser Dorfstraße Tempo 30 bekommen soll Dazu gab es einen Ortstermin An dem Projekt sind neben der Grundschule zwei Kirchengemeinden und ein Sportverein beteiligt Das wirkt Eine Elternhaltestelle gibt es bereits Sie wurde vom frischgekührten Innensenator eingeweiht Eltern können nach wie vor ihre Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen aber sie sollten sie nicht mehr bis zum Schultor fahren Diese Initiative wird als nächstes eine Schüler und Elternbefragung je nach Alter der Kinder durchführen um über dieses Medium miteinander zu kommunizieren und eine Datenbasis zu schaffen Möglicherweise ist nach einem Jahr u a nachzuweisen dass sich die Verkehrssituation vor der Grundschule entspannt hat und viel mehr Kinder den ganzen Weg von zu Hause aus zu Fuß gehen Dipl Ing Angelika Schlansky Stadtplanerin Liebensteiner Straße 36 28205 Bremen Tel Fax 0421 44 64 57 email Diese E Mail Adresse ist vor Spambots geschützt Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein Alle Rechte liegen bei den Verfassern und dem Herausgeber FUSS e V Nachdruck ist auch auszugsweise nur bei genauer Angabe der Quelle und bei Zusendung eines Belegexemplars erlaubt Die Verwendung von Texten im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit oder zu gewerblichen Zwecken ist genehmigungspflichtig Quellenangaben Zu den Angaben und Zitaten auf dieser Seite finden Sie hier die Quellenangaben Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten Hintergrundinformationen Drucken E Mail Eine ansprechend gestaltete 24seitige Broschüre Zu Fuß zur Schule Verfasserin Heike Wohltmann planungsgruppe Vor Ort Herausgeber FUSS e V ist in unserem Online Shop unter Rubrik Broschüren Fußverkehr Kinder erhältlich Sie gibt einen thematischen Überblick beschreibt die derzeitige wissenschaftliche Diskussion fasst die aktuelle Daten zusammen bietet Informationen aus dem In und Ausland und eine ausführliche Literatur Übersicht Auf der Grundlage dieser Schrift und den Erfahrungen aus der Öffentlichkeitsarbeit des FUSS e V in den vergangenen Jahren bieten wir Ihnen als einen thematischen Einstieg 10 Fragen und 10 Antworten von Eltern und für Eltern Vertiefend wird dann das Thema in folgende drei Themenkomplexe gegliedert Schulweg Schritte für mehr Gesundheit Schulweg Ein Bildungs Weg und Schulweg Entscheidung für die Umwelt 10 Fragen und 10 Antworten 1 Ist die gesundheitliche Situation der Schulkinder ein Problem Nach Aussage der Weltgesundheitsorganisation WHO vom Frühjahr 2002 sterben jährlich 2 Millionen Menschen an den Folgen von Bewegungsmangel Laut WHO besitzen 40 der Grundschulkinder bereits einen schwachen Kreislauf oder erniedrigte Blutdruckwerte Die Zahl der übergewichtigen Schulanfänger hat sich in den letzten 10 Jahren in Deutschland verdoppelt Eine im Auftrag der Bundesregierung erstellte Untersuchung untermauerte die These des Bewegungsmangels 60 Prozent der untersuchten Kinder in Kindergärten hatten Haltungsschwächen oder schäden 30 Prozent Übergewicht 40 Prozent litten unter einem schwachen Herz Kreislauf System und an etwa 35 Prozent mussten muskuläre Schwächen und Koordinierungsprobleme diagnostiziert werden Die motorischen Leistungen von vier bis sechsjährigen Kindern haben in den letzten 15 Jahren um 10 abgenommen 2 Muss man die Kinder nicht vorrangig vor der schlechten Außen Luft schützen Ja aber grundsätzlicher durch Reduzierung des Kfz Verkehrs Anteiles in den Städten insbesondere durch Abbau der kurzen Auto Fahrten wie sie die Schulwege in der Regel darstellen Übrigens ist die Luft im Auto häufig noch schlechter als auf dem Gehweg Messungen ergaben im Vergleich zum Bürgersteig um ca 40 bis 60 höhere Kohlen monoxid und Stickstoff Konzentrationen im Innenraum der Autos 3 Aber atmen sie nicht gerade als Fußgänger den Schmutz verstärkt ein Nein denn die Luft im Auto ist häufig noch schlechter als auf dem Gehweg Messungen ergaben im Vergleich zum Bürgersteig um ca 40 bis 60 höhere Kohlenmonoxid und Stickstoff Konzentrationen im Innenraum der Autos 4 Ist das Zu Fuß Gehen für Kinder heutzutage nicht lebensgefährlich Stimmt deshalb ist es wichtig den Autoverkehr in den Städten zu reduzieren und zu verlangsamen 5 Ist mein Kind nicht erst einmal im Auto sicherer als zu Fuß Nein die Verkehrssicherheit ist im Auto keineswegs größer Der Anteil der als Pkw Insasse verunglückten Grundschulkinder steigt seit Jahren und lag im Jahr 2000 schon bei 32 Beinah 60 aller getöteten Kinder bis 6 Jahre und 46 aller Kinder zwischen 6 und 10 starben im Jahr 2000 im Auto 6 Ist es nicht klüger mein Kind erst dann zur Schule gehen zu lassen wenn es ein wenig älter und erfahrener ist Das ist nachgewiesenermaßen ein falscher Ansatz Dadurch verschieben sich lediglich die Unfälle Schon heute liegt der Unfallgipfel von Schulwegunfällen bei den neun bis zehn jährigen Ähnliches ist übrigens beim Radfahren zu beobachten Der Unfallgipfel liegt bei zwölf bis vierzehnjährigen wenn sie ihre Radfahrprüfung abgelegt haben und die Routine eintritt wie bei jungen Autofahrern auch 7 Hat mein Kind auf dem Schulweg nicht mit Belästigungen insbesondere durch größere Kinder zu rechnen Zuerst werden Sie mit Ihrem Kind gemeinsam zur Schule gehen dabei werden Sie erfahren wie stark mit Belästigungen zu rechnen ist Danach wird Ihr Kind möglicherweise gemeinsam mit anderen Kindern zur Schule gehen Sie soziale Sicherheit nimmt zu wenn möglichst viele Menschen auf den Gehwegen unterwegs sind Im übrigen werden Sie Ihr Kind nicht vor unliebsamen Kontakten mit anderen bewahren können der Umgang damit gehört zur Sozialisation 8 Schulmappen sind heute schwer in der Schule gibt es keine gesicherte Ablage Soll mein Kind einen krummen Rücken bekommen In der Einschulungsklasse ist das in der Regel gar kein Problem Danach sollte Ihr Kind durchaus einen bequemen Rucksack mit vertrebarem Gewicht tragen können Halten Sie das Büchergewicht für unvertretbar sollte dies nicht zum Eltern Taxi führen sondern zur Lösung der Ursache Sprechen Sie das beim Elternabend an 9 Hat denn die Begleit Mobilität überhaupt einen bemerkenswerten Anteil am Verkehrsgeschehen Die Begleitung durch Erwachsene hat enorm zugenommen Legten zu Beginn der 70er Jahre noch 91 der Erstklässler den Schulweg allein oder zusammen mit anderen Kindern zurück so waren es im Jahr 2000 nur noch 17 In Großbritannien ist der Anteil der Schulwege mit dem Auto in den letzten 20 Jahren von 10 auf 35 angestiegen während er Fußwegeanteil von 80 auf 60 abfiel In Deutschland ist der Wegezweck Holen und Bringen von Personen erstmals in der Mitte 2003 veröffentlichten kontiv 2002 Mobilität in Deutschland als eine eigene Kategorie aufgeführt In Haushalten mit Kleinkindern entstehen ca 25 der zurückgelegten Wege durch Begleitungen Bundesweit ist mittlerweile jeder zehnte Wegezweck die Begleitung wobei er bei den Fußwegen nur halb so groß ist 8 wie bei den Autofahrten 16 10 Hätte denn der Verzicht auf solche Autofahrten überhaupt einen bemerkenswerten positiven Umwelteffekt Ja selbstverständlich Im Jahr 2000 stammten rund 22 der CO2 Emissionen aus dem motorisierten Individualverkehr und dieser steigt seit Jahren an Ganz konkret Bei einem Schulweg von 2 Kilometern Länge und 200 Schultagen im Jahr werden ca 160 Kilogramm CO2 pro Schulkind weniger in die Luft geblasen Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten ist eine Gemeinschaftsaktion des Bundesministeriums für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit BMU Umweltbundesamtes UBA Bundesministeriums für Verkehr Bau und Wohnungswesen BMVBW Bundesministeriums für Gesundheit und Soziales BMGS Bundesministeriums für Familie Senioren Frauen und Jugend BMFSFJ und des FUSS e V Fachverband Fußverkehr Deutschland Dezember 2003 Bernd Herzog Schlagk Möglichkeiten der Kinderbegleitung Drucken E Mail Der FUSS e V verfolgt das Ziel das Verkehrsgeschehen in einer Weise zu entschärfen dass Kinder auf ihrem Weg zur Schule nicht mehr ihr Leben riskieren Eine kleine Unachtsamkeit darf nicht eine schwere Verletzung oder gar den Tod eines Kindes zur Folge haben Mehr Sicherheit im Straßenverkehr lässt sich nur durch eine flächendeckende Geschwindigkeitsreduzierung des Kfz Verkehrs erreichen Bremsweg Verkürzung Minderung des Aufpralls Im Umfeld der Schulen sollte damit begonnen werden Mehr dazu Schulwegsicherung Solange die Verkehrssituation jedoch so ist wie sie ist sollten Schulen den Eltern raten ihre Kinder in der Anfangszeit regelmäßig zu Fuß zur Schule zu begleiten und sie nicht mit dem Auto zu bringen Der Schulweg zu Fuß bietet die Möglichkeit aufmerksames Verhalten dem Verkehrsgeschehen gegenüber einzuüben und auch die körperliche Fähigkeit notfalls abrupt stehen zu bleiben oder zurückzuspringen Werbekampagnen für den Schulweg zu Fuß müssen wiederholt durchgeführt werden um zu verhindern dass Eltern in alte Verhaltensweisen zurückfallen oder sich dem Zug der Zeit anschließen Wichtig ist die ständige direkte Kommunikation vor Ort zwischen Schule Eltern Polizisten und Kommunalpolitikern um diesen Prozess der auch für die Eltern ein Lernprozess ist in Gang zu halten und dann auch Verbesserungen auf dem Schulweg zu erreichen Tempo 30 Zebrastreifen Verhinderung von Gehwegparken Der Schulweg ist auch ein Thema der Schule Der Schulweg zu Fuß bietet Möglichkeiten die Ziele der Neuen Verkehrserziehung Kultusministerkonferenz 1994 umzusetzen Verkehrserziehung beschränkt sich nicht nur auf das Verhalten von Schülerinnen und Schülern und an ihre Anpassung an bestehende Verkehrsverhältnisse sie schließt vielmehr auch die kritische Auseinandersetzung mit Erscheinungen Bedingungen und Folgen des gegenwärtigen Verkehrs und seiner zukünftigen Gestaltung mit ein Verkehrserziehung in der Schule leistet insofern Beiträge gleichermaßen zur Sicherheitserziehung Sozialerziehung Umwelterziehung und Gesundheitserziehung Die Schulen sollten die Eltern auf diese Vorteile hinweisen und möglichst selbst versuchen die Neue Verkehrserziehung in den Unterricht mit aufzunehmen Die Hamburger Schulbehörde hat hierzu beispielhafte Materialien für alle Jahrgangsstufen ausgearbeitet Die Eltern oder Großelternbegleitung ist am Anfang für die Kinder ganz sicher die schönste Begleitform wegen der gemeinsamen Bewegung und der angenehmen Gelegenheit miteinander zu reden Noch mehr Spaß macht es dann sehr bald wenn Mitschüler hinzukommen Fragen Sie Ihre Kinder Gerne machen Kinder einen kleinen Umweg um dann die richtigen Gesprächspartner zu haben Sehr bald brauchen Sie den Schulweg nur noch jeden zweiten oder dritten Tag mitzugehen wenn Sie sich mit anderen Eltern absprechen Es sei denn Sie investieren diese Zeit gerne weil es Ihnen Spaß macht und Sie damit direkt an einer der spannendsten Lebensphasen Ihres Kindes teilnehmen Viele Eltern vergessen dabei auch dass sie gerade ihr Kind begleiten weil sie sich gerne auch mit anderen Müttern oder Vätern austauschen Begleitmobilität kann zu einem Bestandteil des Tages werden den Sie nicht mehr missen möchten Und dennoch Irgendwann ist diese schöne Zeit vorbei Sie nehmen nur noch beobachtend teil und später gehen die Kinder lieber alleine Berücksichtigen Sie bei der Abwägung ob Ihr Kind alleine zur Schule gehen kann nicht nur die Verkehrssituation Beachten Sie dass das Kind stufenweise lernen muss mit einer Verkehrssituation auch selbständig zurecht zu kommen Eine zu lange Begleitung nimmt dem Kind die Möglichkeit das gemeinsam geübte Verhalten bewusst anzuwenden Eine organisierte Einzel Begleitung kann notwendig sein wenn Ihr Tagesablauf die Begleitung nicht regelmäßig oder gar nicht zulässt Einfacher ist es sicherlich wenn Sie nur an bestimmten Tagen keine Zeit haben und damit einen Wechsel anbieten können Aber geben Sie auch nicht auf wenn Sie z B als berufstätige r alleinerziehende r Mutter Vater diese Möglichkeit nicht haben und Ihr Arbeitgeber sich auch auf eine Verlegung der Arbeitszeit nicht einlässt Der Auto Transport ist für das Kind die allerungünstigste Alternative Überwinden Sie sich und sprechen Sie Eltern von Nachbarkindern an oder äußern Sie Ihren Wunsch und Ihre verständlichen Probleme an einem Elternabend Sie werden sehen es findet sich eine Lösung Ganz sicher sind Eltern dazu bereit neben ihrem eigenen Kind auch Ihr Kind beim Schulweg dabei zu haben wenn Sie diese Hilfsbereitschaft mal mit einem Blumenstrauß etc anerkennen Ein Versicherungs Problem ist das nicht denn die Kinder sind alle auf dem Schulweg versichert Eine organisierte Begleitung für den Einzugsbereich einer Schule ist sicherlich aufwändiger durch die notwendigen Absprachen der Begleitung nach einem Dienstplan und der Festlegung von Routen kann aber den Kindern Spaß bringen und die Eltern letztlich entlasten Sie setzt ein en Koordinator in oder besser eine kleine Koordinationsgruppe voraus und verlangt die aktive Beteiligung der Eltern Der große Vorteil ist die Sogwirkung die das Gehen in Gruppen auch auf die Kinder hat die bisher mit dem Auto zur Schule gefahren wurden Beim Projekt MOBIKIDS in München verringerte sich z B der Anteil gefahrener Schulkinder im Verlaufe nur eines Jahres um ca 15 Der zweite Vorteil ist ebenfalls nicht zu unterschätzen Das Gehen in Gruppen schafft mehr Aufmerksamkeit der Autofahrer und führt das Gehen allgemein vor Augen Der Weg wird damit zum Ziel d h die Kinder und Eltern beweisen dass es geht Es gibt verschiedene auch nur regional verwendete Namen für diese Begleitmobilität und ein breites Spektrum der Organisationsformen von denen hier nur zwei herausgegriffen werden Ameisenzüge kommen aus allen Himmelsrichtungen auf festgelegten Routen auf die Schule zu Die Eltern begleiten ihre Kinder bis zur Route die Kinder gehen den Weg bis dahin alleine oder treffen sich bereits mit anderen Kindern Die Routen werden
    http://www.zufusszumkindergarten.de/change-language/37-1/unser-anliegen.html (2016-04-30)

  • Englisch
    accidents will merely be postponed Already today the peak of on the way to school accidents shows up with the nine to ten years old children Besides something similar is to be noticed with cycling The peak of accidents shows up with the twelve to fourteen years old children when they have passed their cycling examination and it becomes a matter of routine like with young drivers 7 Hasn t my child to reckon on molestations especially by older children on his way to school At first you will go to school together with your child finding out how much you have to reckon on molestations Thereafter your child will possibly go to school together with other children The public safety is increasing if as many people as possible are on the pavement All in all you are not able to guard your child against unpleasant contacts with others dealing with that is a part of socialization 8 Schoolbags are heavy to day there is no secure place to put them in the school Is my child to get a crooked back In the enrolment class this is normally no problem at all Thereafter your child should be able to carry a comfortable rucksack of justifiable load If you consider the weight of the books unacceptable this should not lead you to the parents taxi but to the solution of the cause Address this during the next parent teacher meeting 9 Does the escorting mobility make a remarkable part of the traffic events at all Escorting by grown ups has increased enormously While at the beginning of the Seventieth 91 of the first year pupils went the way to school alone or together with other children these were only 17 in 2000 In Great Britain the share of ways to school by car increased from 10 to 35 during the last 20 years whereas the portion of walking dropped from 80 to 60 In Germany the object Picking up and taking of persons is listed as an own category in the survey Kontiv 2002 Mobilität in Deutschland for the first time In households with small childs approximately 25 of the distances covered result from escorting Nationwide meanwhile the purpose of every tenth way is escorting but the share of walks is only half as much 8 as of drives 16 10 Would the renunciation of such drives actually have a remarkable positive environmental impact Yes of course 22 of the carbon dioxide emissions resulted from the motorized private transport in 2000 and this is increasing for years Very specific Given a 2 kilometres way to school and 200 school days a year per schoolchild 160 kilograms carbon dioxide less will be blown into the air Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten is a cooperative action of the federal ministry of the environment nature conservation and reactor safety BMU the federal environment office UBA the federal ministry of transport building and housing BMVBW the federal ministry of health and social
    http://www.zufusszumkindergarten.de/change-language/41-1/sprachen/86-englisch.html (2016-04-30)

  • Quellenangaben: Schulwegsicherung
    3 Projekt Sichere Schulwege Stadtteilzirkel Wegesicherheit Bearbeitung A Schlansky 2003 4 VCÖ Verkehrsclub Österreich Straßen für Kinder Broschüre 1995 5 Projekt Sichere Schulwege Stadtteilzirkel Wegesicherheit Bearbeitung A Schlansky 2003 6 Straßenverkehrsrecht Beck Text 31 Auflage 1995 7 Limbourg aus Uta Koppen Brauns Verkehrsunfälle von Grundschülern s o 8 Münchner Stadtgespräche Nr 30 9 2003 9 Gunter Bleyer zu Fuß zur Schule Tag Pressemitteilung Behörde für Bildung und Sport Hamburg 10
    http://www.zufusszumkindergarten.de/37-1/unser-anliegen/67-quellenangaben.html (2016-04-30)

  • Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten: Hintergrundinformationen
    und Stickstoff Konzentrationen im Innenraum der Autos 3 Aber atmen sie nicht gerade als Fußgänger den Schmutz verstärkt ein Nein denn die Luft im Auto ist häufig noch schlechter als auf dem Gehweg Messungen ergaben im Vergleich zum Bürgersteig um ca 40 bis 60 höhere Kohlenmonoxid und Stickstoff Konzentrationen im Innenraum der Autos 4 Ist das Zu Fuß Gehen für Kinder heutzutage nicht lebensgefährlich Stimmt deshalb ist es wichtig den Autoverkehr in den Städten zu reduzieren und zu verlangsamen 5 Ist mein Kind nicht erst einmal im Auto sicherer als zu Fuß Nein die Verkehrssicherheit ist im Auto keineswegs größer Der Anteil der als Pkw Insasse verunglückten Grundschulkinder steigt seit Jahren und lag im Jahr 2000 schon bei 32 Beinah 60 aller getöteten Kinder bis 6 Jahre und 46 aller Kinder zwischen 6 und 10 starben im Jahr 2000 im Auto 6 Ist es nicht klüger mein Kind erst dann zur Schule gehen zu lassen wenn es ein wenig älter und erfahrener ist Das ist nachgewiesenermaßen ein falscher Ansatz Dadurch verschieben sich lediglich die Unfälle Schon heute liegt der Unfallgipfel von Schulwegunfällen bei den neun bis zehn jährigen Ähnliches ist übrigens beim Radfahren zu beobachten Der Unfallgipfel liegt bei zwölf bis vierzehnjährigen wenn sie ihre Radfahrprüfung abgelegt haben und die Routine eintritt wie bei jungen Autofahrern auch 7 Hat mein Kind auf dem Schulweg nicht mit Belästigungen insbesondere durch größere Kinder zu rechnen Zuerst werden Sie mit Ihrem Kind gemeinsam zur Schule gehen dabei werden Sie erfahren wie stark mit Belästigungen zu rechnen ist Danach wird Ihr Kind möglicherweise gemeinsam mit anderen Kindern zur Schule gehen Sie soziale Sicherheit nimmt zu wenn möglichst viele Menschen auf den Gehwegen unterwegs sind Im übrigen werden Sie Ihr Kind nicht vor unliebsamen Kontakten mit anderen bewahren können der Umgang damit gehört zur Sozialisation
    http://www.zufusszumkindergarten.de/37-1/unser-anliegen/64-fragen-und-antworten.html?tmpl=component&print=1&page= (2016-04-30)

  • FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland
    gebrachten Kinder sind wir auf dem Weg diese Chance für die Zukunft zu verspielen Kinder sind umweltbewusst sie gehen gerne fahren gerne mit Bus Bahn und dem Fahrrad Sie wissen sehr früh um die Problematik von Umwelt und Auto Deshalb ist eine umweltbewusste Verkehrsmittelwahl für sie logisch und wichtig Selbstverständlich bildet auch das Mitfahren im Auto Das Kind erfährt so dass die Mutter oder der Vater gerade keine Zeit hat für Gespräche sich konzentrieren muss auf diesen Blödmann da vorne usw Irgendwann schaltet das Kind ab döst vor sich hin und fährt am Leben vorbei Fazit Es ist schon erschreckend mit welcher Ignoranz die Politiker aller Parteien derzeit um den heißen Brei der sogenannten Bildungsmisere herumreden Ihnen fehlt offensichtlich die Grundbildung dass Bildung kein eigenständiges Kapitel im Leben darstellt sondern ein sich durch das Leben ziehendes Gewebe mit unterschiedlichsten Aspekten Dieser Beitrag von Bernd Herzog Schlagk wurde aus dem Informationsdienst Verkehr IDV 72 vom September 2002 entnommen jetzt mobilogisch Zeitschrift für Ökologie Politik und Bewegung Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten ist eine Gemeinschaftsaktion des Bundesministeriums für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit BMU Umweltbundesamtes UBA Bundesministeriums für Verkehr Bau und Wohnungswesen BMVBW Bundesministeriums für Gesundheit und Soziales BMGS Bundesministeriums für Familie Senioren Frauen und Jugend BMFSFJ und des FUSS e V Fachverband Fußverkehr Deutschland Dezember 2003 Schulweg Schritte für mehr Gesundheit Drucken E Mail Es ist gut dass in Deutschland über die Gesundheitspolitik gesprochen wird Leider konzentriert sich die derzeitige Diskussion fast ausschließlich auf die Fragestellung ob die Ärztinnen und Ärzte die Krankenkassen die alles fordernden Patienten die Politiker oder möglicherweise sogar die Pharmaindustrie schuld sind an der nicht in den Griff zu bekommenden Kostenentwicklung im Gesundheitswesen Das Zauberwort der Bundesgesundheitsministerin heißt Vorbeugung Wir brauchen also ein Präventionsgesetz und praktische Schritte Der Mensch ist anfällig Einen zunehmenden Anteil seiner Gesundheits Probleme aber schafft er sich selbst Hier gilt es die verschiedensten Lebensbereiche unter die Lupe zu nehmen und nicht nur die bereits bekannten Aspekte wie z B das Rauchen der Drogenkonsum oder übermässiges bzw ungesundes Essen und Trinken Ein weiteres nicht ganz unwesentliches Problem ist dass mittlerweile der Mensch schon von Kindesbeinen an zu wenig läuft Wo es ganz zwangsläufig zur Bewegung kommen würde wird das Kind herumchauffiert Kinder aber brauchen körperliche Mobilität für ein langes und weitestgehend gesundes Leben Gesundheitsprävention Jeder Gang macht schlank Im Frühjahr 2002 trat die Weltgesundheitsorganisation WHO mit der alarmierenden Information an die Öffentlichkeit 2 Millionen Menschen sterben jährlich an den Folgen des Bewegungsmangels In Deutschland hat sich die Zahl der übergewichtigen Schulanfänger in den letzten 10 Jahren verdoppelt Eine im Auftrag der Bundesregierung erstellte Untersuchung untermauerte die These des Bewegungsmangels 60 Prozent der untersuchten Kinder in Kindergärten hatten Haltungsschwächen oder schäden 30 Prozent Übergewicht 40 Prozent litten unter einem schwachen Herz Kreislauf System und an etwa 35 Prozent mussten muskuläre Schwächen und Koordinierungsprobleme diagnostiziert werden Gehen ist eine äußerst gesunde Bewegung Selbst kurze Schulwege helfen den Kindern das Mindestmaß an täglicher Bewegung zu erreichen Jeder Gang macht schlank jeder Schritt macht fit Lebensfroh sowieso
    http://www.zufusszumkindergarten.de/37-1/unser-anliegen.html?start=5 (2016-04-30)

  • Türkisch
    böylece daha sağlıklı yaşarlar sabahları kendilerine gelirler Çocuklar hareketi severler Bu konu hakkında bilgilenmek istiyorsanız anne babalar için veya çocuklarınıza okumanız için Almanca ve Türkçe dilinde parasız istetebilirsiniz Bunun için lütfen pul parasını ödeyiniz Lütfen adresinizi okunaklı yazınız Ne kadar broşür istediğinizi ve Almanca veya Türkçe dilinde kaçar tane olması gerektiğini belirtiniz ve bu adresten isteğiniz Veyatta bizim Internet adresimize girim ordan ısmarlaya bilirsiniz FUSS e V Fachverband Fußverkehr Deutschland
    http://www.zufusszumkindergarten.de/41-1/sprachen/93-tuerkisch.html?tmpl=component&print=1&page= (2016-04-30)

  • Ungarisch
    óvodába 2004 Szeptember 22 Szerda Az egész világra szóló Sétálok az iskolába kampány nemzeti induló napja Németországi koordináció FUSS e V Fachverband Fussverkehr Németország Németországi információ németül www zufusszurschule de
    http://www.zufusszumkindergarten.de/41-1/sprachen/90-ungarisch.html?tmpl=component&print=1&page= (2016-04-30)