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  • Schulweg: Entscheidung für die Umwelt
    Zeichen für den praktizierten Umweltschutz Die Fakten sind in groben Zügen allen bekannt Der motorisierte Verkehr stellt in den Städten die Hauptquelle der Luftverschmutzung und des Lärms dar er verbraucht Unmengen von Energie und anderen Rohstoff Recourcen Darüber hinaus benötigt er einen viel zu großen Flächenanteil sodass es in Ballungsräumen immer knapper wird mit den Erholungs und Kinderspiel Anlagen Dennoch werden in deutschen Städten die Kinder immer häufiger mit dem Auto zum Kindergarten zur Vorschule oder zur Grundschule gefahren Verkehrsanteil durchaus bemerkenswert Die Begleitung durch Erwachsene hat enorm zugenommen Legten zu Beginn der 70er Jahre noch 91 der Erstklässler den Schulweg allein oder zusammen mit anderen Kindern zurück so waren es im Jahr 2000 nur noch 17 In Großbritannien ist z B der Anteil der Schulwege mit dem Auto in den letzten 20 Jahren von 10 auf 35 angestiegen während er Fußwegeanteil von 80 auf 60 abfiel In Deutschland ist der Wegezweck Holen und Bringen von Personen erstmals in der Mitte 2003 veröffentlichten kontiv 2002 Mobilität in Deutschland als eine eigene Kategorie aufgeführt In Haushalten mit Kleinkindern entstehen ca 25 der zurückgelegten Wege durch Begleitungen Bundesweit ist mittlerweile jeder zehnte Wegezweck die Begleitung wobei er bei den Fußwegen nur halb so groß ist 8 wie bei den Autofahrten 16 die Umweltauswirkungen auch Die Umweltauswirkungen dieser vielen und zumeist sehr kurzen Autofahrten sind nicht zu vernachlässigen Hier kann jeder einen sehr praktischen Beitrag für den Umwelt und Klimaschutz leisten Bei einem Schulweg von 2 Kilometern Länge und 200 Schultagen werden ca 160 Kilogramm Kohlendioxid CO2 pro Schulkind im Jahr weniger in die Luft geblasen Im Jahr 2000 stammten in Deutschland rund 22 der C02 Emissionen aus dem motortisierten Individualverkehr Während es in allen anderen Bereichen gelungen ist den Ausstoss zu reduzieren hat er im Straßenverkehr in den letzten 10 Jahren um

    Original URL path: http://www.zufusszumkindergarten.de/vorteile/37-1/unser-anliegen/63-schulweg-entscheidung-fuer-die-umwelt.html (2016-04-30)
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  • Möglichkeiten der Kinderbegleitung
    verwendete Namen für diese Begleitmobilität und ein breites Spektrum der Organisationsformen von denen hier nur zwei herausgegriffen werden Ameisenzüge kommen aus allen Himmelsrichtungen auf festgelegten Routen auf die Schule zu Die Eltern begleiten ihre Kinder bis zur Route die Kinder gehen den Weg bis dahin alleine oder treffen sich bereits mit anderen Kindern Die Routen werden aufgrund der Verteilung der Wohnorte der Kinder und möglicherweise im Zusammenhang mit den Schulwegsicherungs Plänen festgelegt Sie sollten so geführt werden dass die Gruppen kurz vor der Schule nicht zu groß werden und die nicht ausgebildeten Begleiter innen nicht überfordern Für die einzelnen Kinder muss eine Zeit festgelegt werden Hat eine Schule z B wie beim Projekt MOBIKIDS vier bis fünf Routen müssen täglich nur acht bis zehn Elternteile die Begleitung vor und nach der Schule übernehmen Die Ameisenzüge erlauben das Sich anschließen von Kindern deren Eltern eine Begleitung nicht durchführen können Derartige Ungleichheiten lassen sich als Problem aber nicht mehr zwischen wenigen Personen lösen sondern müssen durch die Elternschaft geregelt werden Geregelt werden muss auch welche Rolle die Eltern von der jeweiligen Begleitperson erwarten beobachtend oder leitend Ein großer Vorteil dieser Ameisenzüge ist sein Name der überzeugend ausdrückt um was es geht und den die Kinder verstehen und lieben Lehrerinnen und Lehrer werden das Thema Ameisen auch gerne aufgreifen und damit die Kinder bestärken mit diesen starken Tieren Ameisenzüge werden größer je mehr sie sich der Schule nähern und damit im Schulumfeld immer auffälliger auch für die Autofahrer Ameisenzüge haben den sozialen Vorteil dass die Kinder mit immer den gleichen Partnern im Zug reden können sich aber auch im Laufe der Zeit neue Bekanntschaften und Freundschaften ergeben können die über den Klassenverband hinausgehen walking bus oder Pedi Bus Die Begriffe kommen aus England und Frankreich und wurden übernommen weil ein Geh Bus oder ein Fuß Bus nicht so gut klingen Wie die Namen erahnen lassen handelt es sich bei diesen Bussen nicht um richtige Busse sondern um Gruppen von Kindern die zu Fuß zur Schule gehen und auf ihrem Weg alle Kinder einsammeln die an den festgelegten Haltestellen stehen Grundsätzlich organisieren die Eltern ihren Walking oder Pedibus selbst Sie verabreden untereinander welche zwei Elternteile wann die Kinder zur Schule begleiten genaue Zeitpläne und wo sich die Kinder zum Einsammeln am besten treffen Haltestellen Sie ist eine effektive Methode hinsichtlich der tatsächlich Zu Fuß zurückgelegten Wege der Kinder Bewegung und auch hinsichtlich der Konkurrenz mit dem Eltern Taxi Evaluation ist möglich durch die Erfassung der Gruppen Teilnehmer Diese festgelegten Gruppen sind besonders dann geeignet wenn mehrere Kinder z B aus einer Siedlung heraus den fast gleichen Schulweg haben Beim walking bus in Hallbergmoos bei München z B gehen die Kinder dadurch etwa 2 Kilometer pro Schulweg gemeinsam und können sich in dieser kontinuierlichen Situation kennenlernen Hier wurde im übrigen erreicht dass auch die begleitenden Erwachsenen in die Schulweg Versicherung aufgenommen wurden Sie ist eine effektive Methode hinsichtlich der tatsächlich zu Fuß zurückgelegten Wege der Kinder Bewegung und auch hinsichtlich der Konkurrenz mit dem Eltern

    Original URL path: http://www.zufusszumkindergarten.de/vorteile/37-1/unser-anliegen/65-moeglichkeiten-der-kinderbegleitung.html?tmpl=component&print=1&page= (2016-04-30)
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  • www.zufusszurschule.de
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  • Schulwegsicherung
    Bei Tempo 30 km h kommen immerhin noch 3 von 10 Fußgängern ums Leben Warum wird bei uns in Deutschland so schnell gefahren Das erklärt sich aus der Rechtslage Tempo 50 ist die Regelgeschwindigkeit in der Stadt Das Gefühl für die Gefährlichkeit von Tempo 50 ist nicht vorhanden Der Mangel an Zebrastreifen verstärkt bei Autofahrern das Gefühl dass ihnen niemand in die Quere kommen kann Meistens wird noch schneller gefahren Was also tun Autofahrer sind im Konflikt und den sollte man ihnen nehmen Städte die Tempo 30 flächendeckend eingeführt haben wie Oslo zum Beispiel haben keine tödlichen Unfälle mehr zu beklagen und die Anzahl der Schwerverletzten ist entsprechend niedriger Jede Initiative die darauf hinausläuft zumindest im Bereich der Schulen die Geschwindigkeiten und die Menge der Autos zu drosseln trägt zum Schutz der Kinder bei Ein Kinder Kampagne in England hat es auf den Punkt gebracht Speed kills Geschwindigkeit tötet Der Transport des Kindes zur Schule im Auto ist auch kein absoluter Schutz vor Tod oder Verletzung Neben diesen offensichtlichen Gefahren des Kfz Verkehrs gibt es noch andere gesundheitliche Gefahren die schleichend sind und die haben mit der Bewegungsarmut der Kinder zu tun Kinder und Gesundheit Kinderärzte schlagen Alarm Die Bewegungslosigkeit der Kinder und das Aufmerksamkeits Defizit Syndrom hängen miteinander zusammen Der Tablettenkonsum bei Kindern ist erschreckend hoch Im Folgenden einige Zitate die der Fachverband Fußverkehr FUSS e V zusammengetragen hat Gesundheitliche Folgen des Bewegungsmangels Das Kieler Institut für Humanernährung hat schon vor zwei Jahren Alarm geschlagen mehr als 23 Prozent der Fünf bis Siebenjährigen hätten deutliches Übergewicht Barbara Marnach vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung ZI spricht von der Generation Rücksitz Quelle Tagesspiegel 7 4 2002 Das Sitzen erhöht zudem das Osteoporose Risiko Die Knochenmasse die sich fast ausschließlich in der Jugend aufbaut reagiert auf Bewegung Bleibt die aus hat das im Verbund mit falscher Ernährung auch noch andere Folgen Die ZI Studie Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung hat bei etwa neun Prozent der Jugendlichen Bewegungsmangel als Ursache für eine Fehlentwicklung des Skelettsystems und der Wirbelsäule erkannt Quelle Tagesspiegel 7 4 2002 Laut Experten zeigen aber auch mindestens 40 Prozent aller Schulkinder Haltungsschwächen 20 bis 30 Prozent leiden an Übergewicht Quelle Weserkurier 7 4 2002 Früher sind Kinder auf Bäume geklettert und haben auf holprigen Bolzplätzen Fußball gespielt heute neigen bereits die Kinder zur Spezialisierung Tennis Ballett oder für die motorische Entwicklung am verheerendsten Computerspiel Das natürlich Sprunghafte von Kindern hat keinen Raum mehr Quelle Dr Thomas Wessinghage aus fairkehr 6 1998 Fazit Die Kinder müssen sich bewegen und der Schulweg ist eine gute Gelegenheit dazu Außerdem lernen die Kinder nur zu Fuß sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen Man muß verkehrserziehen damit sie überleben bzw vor Verletzungen geschützt werden Zur Verkehrserziehung Am besten funktioniert Verkehrserziehung im Wohnumfeld im Schulbereich und zwar praktisch nicht theoretisch 7 Die größte Sicherheit bieten Eltern dem Kind wenn sie es zur Schule zu Fuß begleiten Nur so lernen Kinder mit den Gefahren des Straßenverkehrs umzugehen Wenn Eltern nicht mit dem Auto zur Schule fahren

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  • www.zufusszurschule.de
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  • Quellenangaben: Schulwegsicherung
    ebenda 3 Projekt Sichere Schulwege Stadtteilzirkel Wegesicherheit Bearbeitung A Schlansky 2003 4 VCÖ Verkehrsclub Österreich Straßen für Kinder Broschüre 1995 5 Projekt Sichere Schulwege Stadtteilzirkel Wegesicherheit Bearbeitung A Schlansky 2003 6 Straßenverkehrsrecht Beck Text 31 Auflage 1995 7 Limbourg aus Uta Koppen Brauns Verkehrsunfälle von Grundschülern s o 8 Münchner Stadtgespräche Nr 30 9 2003 9 Gunter Bleyer zu Fuß zur Schule Tag Pressemitteilung Behörde für Bildung und Sport Hamburg

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  • Unser Anliegen
    Kongress Aktuelle Seite Start Unser Anliegen zfzs Kategorie Haupt Startseite Vorteile Unser Anliegen Aktionen Veröffentlichungen Video change language zfzs Kategorie Haupt Es gibt keine Beiträge in dieser Kategorie Wenn Unterkategorien angezeigt werden können diese aber Beiträge enthalten Unterkategorien zfzs Kategorie

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  • Unser Anliegen
    Kind wenn sie es zur Schule zu Fuß begleiten Nur so lernen Kinder mit den Gefahren des Straßenverkehrs umzugehen Wenn Eltern nicht mit dem Auto zur Schule fahren mindern sie außerdem die Gefährdung der anderen Kinder Da die Eltern häufig keine Lust oder keine Zeit haben ihre Kinder täglich zu Fuß zur Schule zu begleiten gibt es andere Möglichkeiten wie den Walking bus oder Mobikids aus Bayern Was ist ein Walking Bus Mit dem Bus werden 8 bis 14 Kinder zu Fuß zur Schule von zwei Erwachsenen begleitet Die vorderen beiden Kinder sind die Busfahrer die letzten beiden die Schaffner Die erwachsenen Begleitpersonen haben nur Kontrollfunktion Die Kinder werden an sogenannten Bus Stops abgeholt Der walking bus läuft täglich bei jedem Wetter Die Eltern müssen sich selbst organisieren absprechen und abwechseln Eine andere Formation nennt sich MOBIKIDS oder Ameisen 8 Bei diesem MOBINET Pilotprojekt kommen vier bis fünf Gruppen Ameisen aus allen Himmelsrichtungen auf die Schule zu auf festgelegten Routen An Sammelpunkten stoßen neue Schüler dazu So wachsen die Häufchen an und werden sicher von einem Elternteil auf das Schulgelände gebracht Mit dem Projekt Mobikids wurden erstmals in Deutschland die Effekte einer maßgeschneiderten Mobilitätsberatung an einer Grundschule untersucht Der Anteil gefahrener Schulkinder hat sich innerhalb eines Jahres um 15 Prozent verringert Beide Modelle bedeuten für die Kinder Frühsport In Gruppen zur Schule zu gehen kommt vor allem bei den Erst und Zweitklässlern gut an Den Spaziergang zur Schule nutzen sie zum Reden Die Dritt und Viertklässler kommen lieber mit dem Fahrrad zur Schule Diese Aktionen kosten kaum Geld Der Erfolg hängt vom persönlichem Engagement der Eltern und der Lehrer ab Der Schulweg als Freiraum Kinder zu Fuß erleben mehr als Kinder die mit dem Auto gebracht werden Das zeigen Kinderzeichnungen aus Hamburg mit aller Deutlichkeit 9 Ein Kind das täglich mit dem Auto zur Schule gefahren wird bringt nichts anderes auf das Papier als einen gebogenen Strich zwischen Wohnung und Schule Das Kind das mit dem Bus fährt zeichnet zumindest außerdem noch den Bus und die Haltestellen ein Ein Kind das täglich zu Fuß zur Schule geht bringt sehr viel auf das Papier Die Sparkasse Aldi Container Ampeln Das Schulgebäude ist deutlich gemalt Um Kinder zu ermuntern zu Fuß zur Schule zu gehen und auch die Eltern zu ermutigen ihr Kind gehen zu lassen hat der FUSS e V mit Unterstützung der Ministerien Flyer erstellt und bundesweit ca 500 000 Stück an Grundschulen verteilt Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten 10 Hier wird in ansprechender Form auf die Vorteile des Schulweges zu Fuß hingewiesen Was sind denn nun die Vorteile Vorteile des Zu Fuß Gehens Die Bewegung aus eigener Kraft stärkt das Selbstwertgefühl Kinder die sich bewegen können besser lernen Durch den täglichen Frühsport sind Kinder fitter im Unterricht Die Kinder können sich mit ihrer Umgebung vertraut machen verlieren Ängste tragen ihre Konflikte untereinander aus Kinder haben die Möglichkeit beim Gehen mit Freunden zu reden Auch das Gespräch mit der zu Fuß das Kind begleitenden Mutter ist intensiver als wenn die Mutter sich als Autofahrerin ausschließlich auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren muß Kinder brauchen den Freiraum zwischen Schule und Elternhaus sie erobern sich damit ihre Umgebung und entwickeln ein Identitätsgefühl Heimatgefühl Kinder lernen auf das Verkehrsgeschehen angemessen zu reagieren das ist der beste Schutz den man den Kindern bieten kann Die Eltern als Kinderlobby Was ist zu tun Man muß sich im klaren darüber sein dass die Kinder so gut wie keine Lobby haben Kinder können noch nicht wählen Wäre es so würde der Bürgermeister als erstes das Verkehrsgeschehen verändern siehe oben Also müssen sich die Eltern für die Belange der Kinder einsetzen Was können sie tun Es ist den Eltern zu raten sich zusammenzuschließen um abwechselnd die Kinder in Gruppen zur Schule zu bringen Dadurch haben Eltern auch die Chance den Blickwinkel der Kinder einzunehmen eine andere Wahrnehmung Das ermöglicht es ihnen besser sich dafür einzusetzen dass gefährliche Stellen entschärft werden der Schulweg angenehmer wird Was genau kann gefordert werden Tempo 30 im Bereich der Schule des Kindergartens Zebrastreifen überall dort wo die Kinder über die Straße gehen wollen Die neue Richtlinie für Fußgängerüberwege R FGÜ 2001 11 gibt den Ländern und Gemeinden die Möglichkeit überall dort Zebrastreifen einzurichten wo es sinnvoll ist Fahrbahnverschmälerung und Gehwegeverbreiterung Bei Tempo 30 braucht die Fahrbahn nicht so breit zu sein Mittelinseln an sehr breiten Straßen Sicherung der Bushaltestellen durch Querungshilfen Zebrastreifen Mittelinsel Fußgängerampel vorgezogener Bürgersteigbereich Freie und sichere Bürgersteige der Radverkehr gehört auf die Fahrbahn bei Tempo 30 kein Problem Parkraumüberwachung gegen Gehwegparken und Aufhebung von Parkplätzen direkt vor der Schule bessere Sicht angenehme Umgebung und Spielmöglichkeiten am Rande Mitarbeit der Schulen Die Einbindung der Schulen ist wichtig hinsichtlich der Kontinuität über die vier Grundschuljahre hinaus Sie sollten nicht nur Stundenpläne sondern auch Verkehrspläne aufstellen d h Vorhaben entwickeln bzw auflisten die für die Sicherheit und das Wohlbefinden der Kinder durchgeführt werden müssen Parallel und am Beispiel des Schulweges sollten sich Schulen für eine andere Verkehrserziehung stark machen Dabei können sie sich auf einen Beschluß der Kultusministerkonferenz von 1994 berufen Verkehrserziehung ist neu definiert worden Sie soll neben der Sicherheitserziehung auch Fragen der Umwelt der Gesundheit und des Sozialverhaltens behandeln Ziel sollte sein die Kinder zu rücksichtsvollen und umweltbewußten Verkehrsteilnehmern zu erziehen Das Verkehrsgeschehen selbst sollte im Unterricht thematisiert werden beispielsweise die Kosten und Flächenverbrauch des Autoverkehrs im Vergleich zu den Kosten des Bahnverkehrs oder des Rad und Fußverkehrs Kinder müssen Gelegenheit bekommen das Verkehrsgeschehen in seiner gegenwärtigen Form zu hinterfragen Und hier noch ein best practice Beispiel Eine Initiative in Bremen Habenhausen will erreichen dass die Straße direkt vor der Schule für die Mamma und Papataxis tabu ist 12 Hier soll zumindest der Weg bzw die Straße vor der Schule den Kindern Gelegenheit geben zu spielen zu hüpfen zu balancieren oder einfach nur das letzte Stück zur Schule zu gehen Schon im Vorfeld ist erreicht worden dass die Habenhauser Dorfstraße Tempo 30 bekommen soll Dazu gab es einen Ortstermin An dem Projekt sind neben der Grundschule zwei Kirchengemeinden und ein Sportverein beteiligt Das wirkt Eine Elternhaltestelle gibt es bereits Sie wurde vom frischgekührten Innensenator eingeweiht Eltern können nach wie vor ihre Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen aber sie sollten sie nicht mehr bis zum Schultor fahren Diese Initiative wird als nächstes eine Schüler und Elternbefragung je nach Alter der Kinder durchführen um über dieses Medium miteinander zu kommunizieren und eine Datenbasis zu schaffen Möglicherweise ist nach einem Jahr u a nachzuweisen dass sich die Verkehrssituation vor der Grundschule entspannt hat und viel mehr Kinder den ganzen Weg von zu Hause aus zu Fuß gehen Dipl Ing Angelika Schlansky Stadtplanerin Liebensteiner Straße 36 28205 Bremen Tel Fax 0421 44 64 57 email Diese E Mail Adresse ist vor Spambots geschützt Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein Alle Rechte liegen bei den Verfassern und dem Herausgeber FUSS e V Nachdruck ist auch auszugsweise nur bei genauer Angabe der Quelle und bei Zusendung eines Belegexemplars erlaubt Die Verwendung von Texten im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit oder zu gewerblichen Zwecken ist genehmigungspflichtig Quellenangaben Zu den Angaben und Zitaten auf dieser Seite finden Sie hier die Quellenangaben Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten Hintergrundinformationen Drucken E Mail Eine ansprechend gestaltete 24seitige Broschüre Zu Fuß zur Schule Verfasserin Heike Wohltmann planungsgruppe Vor Ort Herausgeber FUSS e V ist in unserem Online Shop unter Rubrik Broschüren Fußverkehr Kinder erhältlich Sie gibt einen thematischen Überblick beschreibt die derzeitige wissenschaftliche Diskussion fasst die aktuelle Daten zusammen bietet Informationen aus dem In und Ausland und eine ausführliche Literatur Übersicht Auf der Grundlage dieser Schrift und den Erfahrungen aus der Öffentlichkeitsarbeit des FUSS e V in den vergangenen Jahren bieten wir Ihnen als einen thematischen Einstieg 10 Fragen und 10 Antworten von Eltern und für Eltern Vertiefend wird dann das Thema in folgende drei Themenkomplexe gegliedert Schulweg Schritte für mehr Gesundheit Schulweg Ein Bildungs Weg und Schulweg Entscheidung für die Umwelt 10 Fragen und 10 Antworten 1 Ist die gesundheitliche Situation der Schulkinder ein Problem Nach Aussage der Weltgesundheitsorganisation WHO vom Frühjahr 2002 sterben jährlich 2 Millionen Menschen an den Folgen von Bewegungsmangel Laut WHO besitzen 40 der Grundschulkinder bereits einen schwachen Kreislauf oder erniedrigte Blutdruckwerte Die Zahl der übergewichtigen Schulanfänger hat sich in den letzten 10 Jahren in Deutschland verdoppelt Eine im Auftrag der Bundesregierung erstellte Untersuchung untermauerte die These des Bewegungsmangels 60 Prozent der untersuchten Kinder in Kindergärten hatten Haltungsschwächen oder schäden 30 Prozent Übergewicht 40 Prozent litten unter einem schwachen Herz Kreislauf System und an etwa 35 Prozent mussten muskuläre Schwächen und Koordinierungsprobleme diagnostiziert werden Die motorischen Leistungen von vier bis sechsjährigen Kindern haben in den letzten 15 Jahren um 10 abgenommen 2 Muss man die Kinder nicht vorrangig vor der schlechten Außen Luft schützen Ja aber grundsätzlicher durch Reduzierung des Kfz Verkehrs Anteiles in den Städten insbesondere durch Abbau der kurzen Auto Fahrten wie sie die Schulwege in der Regel darstellen Übrigens ist die Luft im Auto häufig noch schlechter als auf dem Gehweg Messungen ergaben im Vergleich zum Bürgersteig um ca 40 bis 60 höhere Kohlen monoxid und Stickstoff Konzentrationen im Innenraum der Autos 3 Aber atmen sie nicht gerade als Fußgänger den Schmutz verstärkt ein Nein denn die Luft im Auto ist häufig noch schlechter als auf dem Gehweg Messungen ergaben im Vergleich zum Bürgersteig um ca 40 bis 60 höhere Kohlenmonoxid und Stickstoff Konzentrationen im Innenraum der Autos 4 Ist das Zu Fuß Gehen für Kinder heutzutage nicht lebensgefährlich Stimmt deshalb ist es wichtig den Autoverkehr in den Städten zu reduzieren und zu verlangsamen 5 Ist mein Kind nicht erst einmal im Auto sicherer als zu Fuß Nein die Verkehrssicherheit ist im Auto keineswegs größer Der Anteil der als Pkw Insasse verunglückten Grundschulkinder steigt seit Jahren und lag im Jahr 2000 schon bei 32 Beinah 60 aller getöteten Kinder bis 6 Jahre und 46 aller Kinder zwischen 6 und 10 starben im Jahr 2000 im Auto 6 Ist es nicht klüger mein Kind erst dann zur Schule gehen zu lassen wenn es ein wenig älter und erfahrener ist Das ist nachgewiesenermaßen ein falscher Ansatz Dadurch verschieben sich lediglich die Unfälle Schon heute liegt der Unfallgipfel von Schulwegunfällen bei den neun bis zehn jährigen Ähnliches ist übrigens beim Radfahren zu beobachten Der Unfallgipfel liegt bei zwölf bis vierzehnjährigen wenn sie ihre Radfahrprüfung abgelegt haben und die Routine eintritt wie bei jungen Autofahrern auch 7 Hat mein Kind auf dem Schulweg nicht mit Belästigungen insbesondere durch größere Kinder zu rechnen Zuerst werden Sie mit Ihrem Kind gemeinsam zur Schule gehen dabei werden Sie erfahren wie stark mit Belästigungen zu rechnen ist Danach wird Ihr Kind möglicherweise gemeinsam mit anderen Kindern zur Schule gehen Sie soziale Sicherheit nimmt zu wenn möglichst viele Menschen auf den Gehwegen unterwegs sind Im übrigen werden Sie Ihr Kind nicht vor unliebsamen Kontakten mit anderen bewahren können der Umgang damit gehört zur Sozialisation 8 Schulmappen sind heute schwer in der Schule gibt es keine gesicherte Ablage Soll mein Kind einen krummen Rücken bekommen In der Einschulungsklasse ist das in der Regel gar kein Problem Danach sollte Ihr Kind durchaus einen bequemen Rucksack mit vertrebarem Gewicht tragen können Halten Sie das Büchergewicht für unvertretbar sollte dies nicht zum Eltern Taxi führen sondern zur Lösung der Ursache Sprechen Sie das beim Elternabend an 9 Hat denn die Begleit Mobilität überhaupt einen bemerkenswerten Anteil am Verkehrsgeschehen Die Begleitung durch Erwachsene hat enorm zugenommen Legten zu Beginn der 70er Jahre noch 91 der Erstklässler den Schulweg allein oder zusammen mit anderen Kindern zurück so waren es im Jahr 2000 nur noch 17 In Großbritannien ist der Anteil der Schulwege mit dem Auto in den letzten 20 Jahren von 10 auf 35 angestiegen während er Fußwegeanteil von 80 auf 60 abfiel In Deutschland ist der Wegezweck Holen und Bringen von Personen erstmals in der Mitte 2003 veröffentlichten kontiv 2002 Mobilität in Deutschland als eine eigene Kategorie aufgeführt In Haushalten mit Kleinkindern entstehen ca 25 der zurückgelegten Wege durch Begleitungen Bundesweit ist mittlerweile jeder zehnte Wegezweck die Begleitung wobei er bei den Fußwegen nur halb so groß ist 8 wie bei den Autofahrten 16 10 Hätte denn der Verzicht auf solche Autofahrten überhaupt einen bemerkenswerten positiven Umwelteffekt Ja selbstverständlich Im Jahr 2000 stammten rund 22 der CO2 Emissionen aus dem motorisierten Individualverkehr und dieser steigt seit Jahren an Ganz konkret Bei einem Schulweg von 2 Kilometern Länge und 200 Schultagen im Jahr werden ca 160 Kilogramm CO2 pro Schulkind weniger in die Luft geblasen Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten ist eine Gemeinschaftsaktion des Bundesministeriums für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit BMU Umweltbundesamtes UBA Bundesministeriums für Verkehr Bau und Wohnungswesen BMVBW Bundesministeriums für Gesundheit und Soziales BMGS Bundesministeriums für Familie Senioren Frauen und Jugend BMFSFJ und des FUSS e V Fachverband Fußverkehr Deutschland Dezember 2003 Bernd Herzog Schlagk Möglichkeiten der Kinderbegleitung Drucken E Mail Der FUSS e V verfolgt das Ziel das Verkehrsgeschehen in einer Weise zu entschärfen dass Kinder auf ihrem Weg zur Schule nicht mehr ihr Leben riskieren Eine kleine Unachtsamkeit darf nicht eine schwere Verletzung oder gar den Tod eines Kindes zur Folge haben Mehr Sicherheit im Straßenverkehr lässt sich nur durch eine flächendeckende Geschwindigkeitsreduzierung des Kfz Verkehrs erreichen Bremsweg Verkürzung Minderung des Aufpralls Im Umfeld der Schulen sollte damit begonnen werden Mehr dazu Schulwegsicherung Solange die Verkehrssituation jedoch so ist wie sie ist sollten Schulen den Eltern raten ihre Kinder in der Anfangszeit regelmäßig zu Fuß zur Schule zu begleiten und sie nicht mit dem Auto zu bringen Der Schulweg zu Fuß bietet die Möglichkeit aufmerksames Verhalten dem Verkehrsgeschehen gegenüber einzuüben und auch die körperliche Fähigkeit notfalls abrupt stehen zu bleiben oder zurückzuspringen Werbekampagnen für den Schulweg zu Fuß müssen wiederholt durchgeführt werden um zu verhindern dass Eltern in alte Verhaltensweisen zurückfallen oder sich dem Zug der Zeit anschließen Wichtig ist die ständige direkte Kommunikation vor Ort zwischen Schule Eltern Polizisten und Kommunalpolitikern um diesen Prozess der auch für die Eltern ein Lernprozess ist in Gang zu halten und dann auch Verbesserungen auf dem Schulweg zu erreichen Tempo 30 Zebrastreifen Verhinderung von Gehwegparken Der Schulweg ist auch ein Thema der Schule Der Schulweg zu Fuß bietet Möglichkeiten die Ziele der Neuen Verkehrserziehung Kultusministerkonferenz 1994 umzusetzen Verkehrserziehung beschränkt sich nicht nur auf das Verhalten von Schülerinnen und Schülern und an ihre Anpassung an bestehende Verkehrsverhältnisse sie schließt vielmehr auch die kritische Auseinandersetzung mit Erscheinungen Bedingungen und Folgen des gegenwärtigen Verkehrs und seiner zukünftigen Gestaltung mit ein Verkehrserziehung in der Schule leistet insofern Beiträge gleichermaßen zur Sicherheitserziehung Sozialerziehung Umwelterziehung und Gesundheitserziehung Die Schulen sollten die Eltern auf diese Vorteile hinweisen und möglichst selbst versuchen die Neue Verkehrserziehung in den Unterricht mit aufzunehmen Die Hamburger Schulbehörde hat hierzu beispielhafte Materialien für alle Jahrgangsstufen ausgearbeitet Die Eltern oder Großelternbegleitung ist am Anfang für die Kinder ganz sicher die schönste Begleitform wegen der gemeinsamen Bewegung und der angenehmen Gelegenheit miteinander zu reden Noch mehr Spaß macht es dann sehr bald wenn Mitschüler hinzukommen Fragen Sie Ihre Kinder Gerne machen Kinder einen kleinen Umweg um dann die richtigen Gesprächspartner zu haben Sehr bald brauchen Sie den Schulweg nur noch jeden zweiten oder dritten Tag mitzugehen wenn Sie sich mit anderen Eltern absprechen Es sei denn Sie investieren diese Zeit gerne weil es Ihnen Spaß macht und Sie damit direkt an einer der spannendsten Lebensphasen Ihres Kindes teilnehmen Viele Eltern vergessen dabei auch dass sie gerade ihr Kind begleiten weil sie sich gerne auch mit anderen Müttern oder Vätern austauschen Begleitmobilität kann zu einem Bestandteil des Tages werden den Sie nicht mehr missen möchten Und dennoch Irgendwann ist diese schöne Zeit vorbei Sie nehmen nur noch beobachtend teil und später gehen die Kinder lieber alleine Berücksichtigen Sie bei der Abwägung ob Ihr Kind alleine zur Schule gehen kann nicht nur die Verkehrssituation Beachten Sie dass das Kind stufenweise lernen muss mit einer Verkehrssituation auch selbständig zurecht zu kommen Eine zu lange Begleitung nimmt dem Kind die Möglichkeit das gemeinsam geübte Verhalten bewusst anzuwenden Eine organisierte Einzel Begleitung kann notwendig sein wenn Ihr Tagesablauf die Begleitung nicht regelmäßig oder gar nicht zulässt Einfacher ist es sicherlich wenn Sie nur an bestimmten Tagen keine Zeit haben und damit einen Wechsel anbieten können Aber geben Sie auch nicht auf wenn Sie z B als berufstätige r alleinerziehende r Mutter Vater diese Möglichkeit nicht haben und Ihr Arbeitgeber sich auch auf eine Verlegung der Arbeitszeit nicht einlässt Der Auto Transport ist für das Kind die allerungünstigste Alternative Überwinden Sie sich und sprechen Sie Eltern von Nachbarkindern an oder äußern Sie Ihren Wunsch und Ihre verständlichen Probleme an einem Elternabend Sie werden sehen es findet sich eine Lösung Ganz sicher sind Eltern dazu bereit neben ihrem eigenen Kind auch Ihr Kind beim Schulweg dabei zu haben wenn Sie diese Hilfsbereitschaft mal mit einem Blumenstrauß etc anerkennen Ein Versicherungs Problem ist das nicht denn die Kinder sind alle auf dem Schulweg versichert Eine organisierte Begleitung für den Einzugsbereich einer Schule ist sicherlich aufwändiger durch die notwendigen Absprachen der Begleitung nach einem Dienstplan und der Festlegung von Routen kann aber den Kindern Spaß bringen und die Eltern letztlich entlasten Sie setzt ein en Koordinator in oder besser eine kleine Koordinationsgruppe voraus und verlangt die aktive Beteiligung der Eltern Der große Vorteil ist die Sogwirkung die das Gehen in Gruppen auch auf die Kinder hat die bisher mit dem Auto zur Schule gefahren wurden Beim Projekt MOBIKIDS in München verringerte sich z B der Anteil gefahrener Schulkinder im Verlaufe nur eines Jahres um ca 15 Der zweite Vorteil ist ebenfalls nicht zu unterschätzen Das Gehen in Gruppen schafft mehr Aufmerksamkeit der Autofahrer und führt das Gehen allgemein vor Augen Der Weg wird damit zum Ziel d h die Kinder und Eltern beweisen dass es geht Es gibt verschiedene auch nur regional verwendete Namen für diese Begleitmobilität und ein breites Spektrum der Organisationsformen von denen hier nur zwei herausgegriffen werden Ameisenzüge kommen aus allen Himmelsrichtungen auf festgelegten Routen auf die Schule zu Die Eltern begleiten ihre Kinder bis zur Route die Kinder gehen den Weg bis dahin alleine oder treffen sich bereits mit anderen Kindern Die Routen werden

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