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  • Visionär Hubert Burda 70 Jahre: "Verknüpfer von Ökonomie und Poesie"
    Arzneimittel Selbstregulierung Vorteile freiwilliger Selbstkontrolle Deutscher Werberat Deutscher Datenschutzrat Online Werbung DDOW Internationale Werbeselbstkontrolle Standpunkte Presse Pressemeldungen Pressekontakt Downloads Logo Fotos ZAW Aufgaben und Strukturen Präsidium Mitgliedsorganisationen Assoziierte Mitglieder Geschäftsstelle Publikationen Freiheit für die Werbung e V IVW Zitat Suchergebnis Visionär Hubert Burda 70 Jahre Verknüpfer von Ökonomie und Poesie 09 02 2010 MÜNCHEN 9 2 2010 zaw Professor Dr Hubert Burda ist 70 Jahre jung geworden Der Vordenker der Digitalisierung medienpolitische Motor der Zeitschriftenverlage sowie Akteur und Gönner der schönen Künste blickt auf eine außerordentliche Lebensleistung zurück Mit Fortschrittlichkeit Mut und Weitsicht hat er seine Verlagsgruppe zu einem international breit aufgestellten Medienhaus weiterentwickelt und zugleich der Zeitschriftenbranche und ihren Anliegen Geltung verschafft Seit seinem Amtsantritt als VDZ Präsident 1997 führt er die Zeitschriftenverlage durch die Digitalisierung und medienpolitischen Umbrüche Überzeugt von der gesellschaftlichen Bedeutung des Qualitätsjournalismus sowie der Freiheit der Presse ist er stets deutlich vernehmbar wenn es gilt Einschränkungen der Berichterstattung entgegenzutreten Entschieden und erfolgreich tritt er gesetzlichen Eingriffen und Reglementierungen wie zum Beispiel bei den Werbeverboten entgegen Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW fasste in seinem Glückwunschreiben zusammen Hubert Burda verbinde das tagtägliche Regime der ökonomischen Nützlichkeit mit der poetischen Seite des Lebens Sie sehen in der

    Original URL path: http://zaw.de/zaw/aktuelles/meldungen/Visionaer-Hubert-Burda-70-Jahre-Verknuepfer-von-Oekonomie-und-Poesie.php (2016-04-25)
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  • Online-Werbeträger IVW: 'Wunderweib', die Tausendste
    IVW Zitat Suchergebnis Online Werbeträger IVW Wunderweib die Tausendste 08 02 2010 BERLIN 8 2 2010 zaw Mit dem Angebot Wunderweib de verzeichnet die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern IVW das 1000 Internet Angebot zur Teilnahme an ihrem Kontrollverfahren für Online Medien Seine Arbeit aufgenommen hat der Bereich Online Medien vor zwölf Jahren Seit 1997 prüft und veröffentlicht die IVW als neutrale und unabhängige Medienkontrollorganisation die monatlichen Nutzungsdaten von Online Werbeträgern Zu Beginn hatten sich 55 Online Angebote der IVW angeschlossen Während damals eine Gesamtnutzung von 0 02 Mrd Visits und 0 08 Mrd PageImpressions PIs ausgewiesen wurden sind es aktuell Oktober 2009 4 04 Mrd Visits und 54 29 Mrd PIs Das Verfahren zur Feststellung und Ausweisung der Nutzungsdaten von Online Medien ist seit seinem Start mehrfach durchgreifend geändert worden Leitgedanke bei allen Änderungen ist stets die Transparenz und Vergleichbarkeit der Leistung eines Internet Angebots als Werbeträger zu erhöhen Der Nutzen für den Markt ergibt sich dabei aus dem zentralen Merkmal der IVW Arbeit Sämtliche Grundlagen für die Weiterentwicklung des IVW Kontrollverfahrens werden gemeinsam von Vertretern aller Marktpartner in den Gremien der IVW erarbeitet und im Konsensverfahren beschlossen Dieser institutionalisierte Interessenausgleich sichert den IVW Standards die Akzeptanz im Werbemarkt Die IVW bietet den Werbungtreibenden Medienunternehmen und den Werbe und Mediaagenturen damit ein anerkanntes Forum um bei Fragen der Vermarktung von Online Werbeplätzen mit standardisierten Daten zu einer gemeinsamen Sprache zu finden Auch organisatorisch folgt der IVW Online Bereich der Marktentwicklung Angesichts des stetigen Mitgliederwachstums wurde der Prüferstab für die Online Kontrolle in den letzten Monaten kontinuierlich erweitert Mit der Leitung der nunmehr fünf Prüfer und der internen Abstimmung der Prüfungen wurde Jörg Bungartz betraut Seit September 2009 koordiniert Dr Kai Kuhlmann den gesamten Bereich Online Medien und die Gremienarbeit Auf der Agenda der IVW stehen richtungweisende Projekte

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  • Online-Werbung: ZAW-Plattform für Selbstregulierung
    der Werbung Überblick Infografik Fakten und Zusammenhänge Zitate Branchendaten Werbewirtschaft in Deutschland 2014 Nettoumsatzentwicklung der Werbeträger 2014 Arbeitsmarkt Werbewirtschaft Werbepolitik Synopse Wettbewerbsrecht Verbraucherpolitik Datenschutz Audiovisuelle Medien Kinder Lebensmittel Alkoholhaltige Getränke Tabakprodukte Glücksspiel Energiekennzeichnung Finanzdienstleistungen Kosmetische Produkte Arzneimittel Selbstregulierung Vorteile freiwilliger Selbstkontrolle Deutscher Werberat Deutscher Datenschutzrat Online Werbung DDOW Internationale Werbeselbstkontrolle Standpunkte Presse Pressemeldungen Pressekontakt Downloads Logo Fotos ZAW Aufgaben und Strukturen Präsidium Mitgliedsorganisationen Assoziierte Mitglieder Geschäftsstelle Publikationen Freiheit für die Werbung e V IVW Zitat Suchergebnis Online Werbung ZAW Plattform für Selbstregulierung 02 02 2010 BERLIN 2 2 2010 zaw Die im Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW zusammengeschlossenen Organisationen haben sich darauf verständigt im laufenden Jahr Maßnahmen auf den Weg zu bringen um die Transparenz beim Umgang mit Nutzerdaten und Nutzer Informationen bei der Onlinewerbung zu stärken Gerade bei der verhaltens und zielgruppenspezifischen Online Werbung müssen die legitimen Kommunikationsinteressen der Werbewirtschaft sowie die berechtigten Erwartungen der Nutzer gleichermaßen berücksichtigt werden sagte ein ZAW Sprecher in Berlin Selbstregulative Standards und Strukturen die alle Marktbeteiligten tragen sollen am runden Tisch des ZAW vereinbart werden Der Dachorganisation sind sämtliche Branchen der Werbewirtschaft in Deutschland angeschlossen Verbände der werbenden Unternehmen Medien Vermarkter Forschung und Agenturen Branchendaten Werbewirtschaft in Deutschland 2014 Nettoumsatzentwicklung der Werbeträger 2014

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  • ZAW zu illegalen Telefonanrufen: "Bundesnetzagentur umsichtig"
    Assoziierte Mitglieder Geschäftsstelle Publikationen Freiheit für die Werbung e V IVW Zitat Suchergebnis ZAW zu illegalen Telefonanrufen Bundesnetzagentur umsichtig 29 01 2010 BERLIN 29 1 2010 zaw Die Bundesnetzagentur macht umsichtigen Gebrauch von ihrer Tätigkeit als Bußgeldbehörde für unerlaubte Telefonanrufe Darauf hat der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW in Berlin hingewiesen nachdem die Behörde eine erste Zwischenbilanz ihrer Arbeit auch in diesem Bereich jetzt veröffentlicht hatte Seit August 2009 hat die Bundesnetzagentur den gesetzlich festgeschriebenen Auftrag durch Beschwerden an sie bekanntgewordene unerlaubte Telefonwerbung zu ahnden und je nach Sachlage ein Bußgeld bis zu 50 000 Euro zu verhängen Wie die Behörde jetzt mitteilte seien nun erstmals seit Inkrafttreten des Gesetzes Bußgelder verhängt worden In den neun im Dezember 2009 und Januar 2010 geführten Verfahren belaufe sich die Gesamthöhe der gegen die Auftraggeber der Werbeanrufe sowie gegen die ausführenden Callcenter verhängten Gelder auf 500 000 Euro Dabei geht die Agentur offenkundig umsichtig vor so ein ZAW Sprecher in Berlin Jede Beschwerde werde ernst genommen aber auch der Sachverhalt genau geprüft Ein Verfahren werde nur eingeleitet wenn tatsächlich der begründete Verdacht eines rechtswidrigen Anrufs besteht Der ZAW begrüßt dies Wer sich mit unerlaubten Mitteln Vorteile im Wettbewerb verschaffen will müsse im Interesse

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  • Dienstleistungen über die Grenze helfen: Neues Angebot www.portal21.de
    Synopse Wettbewerbsrecht Verbraucherpolitik Datenschutz Audiovisuelle Medien Kinder Lebensmittel Alkoholhaltige Getränke Tabakprodukte Glücksspiel Energiekennzeichnung Finanzdienstleistungen Kosmetische Produkte Arzneimittel Selbstregulierung Vorteile freiwilliger Selbstkontrolle Deutscher Werberat Deutscher Datenschutzrat Online Werbung DDOW Internationale Werbeselbstkontrolle Standpunkte Presse Pressemeldungen Pressekontakt Downloads Logo Fotos ZAW Aufgaben und Strukturen Präsidium Mitgliedsorganisationen Assoziierte Mitglieder Geschäftsstelle Publikationen Freiheit für die Werbung e V IVW Zitat Suchergebnis Dienstleistungen über die Grenze helfen Neues Angebot www portal21 de 21 01 2010 BERLIN 21 1 2010 zaw Welche rechtlichen Rahmenbedingungen muss man beachten wenn man als Konsument in anderen Ländern der EU Dienstleistungen erwerben oder als Unternehmen offerieren will Hilfe bietet das nagelneue www portal21 de Unter Rechtsrahmen finden die Nutzer Informationen zum Internationalen Privatrecht Zivilrecht Insolvenzrecht und zum gewerblichen Rechtsschutz Dabei ist eine spezifische Suche nach Ländern möglich Die Rubrik Verbraucherschutz gibt länderspezifische Informationen zum anwendbaren Recht zu Geschäftsmethoden Vertragsklauseln Haustürgeschäften Fernabsatz und Internet Reisen und Urlaub sowie zum Thema Gesundheitsschutz Wichtige Voraussetzungen zur Aufnahme und Ausübung von Dienstleistungen wie Qualifikation Registereinträge und Versicherungen sind in der dritten Rubrik abrufbar In der vierten und letzten Rubrik werden schließlich Hinweise zum Rechtsschutz im Ausland gegeben Dazu gehören die außergerichtliche Streitbeilegung gerichtliche Rechtsbehelfe sowie der Rechtsschutz für Verbraucher Die gute Idee dazu hatten die

    Original URL path: http://zaw.de/zaw/aktuelles/meldungen/Dienstleistungen-ueber-die-Grenze-helfen-Neues-Angebot-www.portal21.de.php (2016-04-25)
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  • EU-Strategie bis 2020 - ZAW: 'Werbefreiheit ' ergänzen
    BRÜSSEL 20 1 2010 zaw Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW hat die Europäische Kommission dazu aufgefordert im Arbeitspapier zur neuen EU Strategie bis 2020 den Wert der kommerziellen Kommunikation für die Weiterentwicklung des Wettbewerbs in Europa aufzunehmen Die von der Behörde geplante sogenannte Ökologisierung der Wirtschaft durch integrierte Industriepolitik sei darauf angewiesen dass Unternehmen für ihre Innovationen bei möglichen Kunden werben können Nur wenn Aussicht besteht neue Käufer zu gewinnen existiert ein Anreiz zu Investitionen in technische Neuerungen schreibt der ZAW in einem Positionspapier Ebenso könne der von Brüssel anvisierte Bewusstseinswandel der europäischen Bevölkerung Richtung Klimaschutz nicht ohne öffentliche Meinungsbildung mit Hilfe der freien Medien erreicht werden Zwangseingriffe in die kommerzielle Kommunikation und Werbeverbote würden dagegen die finanzielle Grundlage der Medien beschädigen und damit die Vielfalt der Berichterstattung und die davon ausgehenden Impulse für den gesellschaftlichen Diskurs behindern Auch diesen Zusammenhang sollte die EU Behörde in das Strategiepapier aufnehmen Digitale Wirtschaft flexibel halten Ein weiterer Schwerpunkt der ZAW Empfehlungen betrifft die digitale Wirtschaft Die Kommission bezeichne zu Recht das Ausschöpfen des Potentials dieses Sektors als eines der wesentlichen Ziele der künftigen EU Strategie Dort ist es sehr wichtig dass in diesem schnelllebigen und innovativen Bereich die Kommunikationsfreiheit aller Marktbeteiligter gewährleistet bleibt und Wachstum nicht durch starre gesetzliche Regelungen gebremst oder gar verhindert wird Deshalb bedarf es in diesem sensiblen neuen Wachstumsbereich einer differenzierten und nüchternen Abwägung ob Regulierung überhaupt erforderlich ist oder ob ein Eingriff unverhältnismäßig wäre und den Zielen der Strategie 2020 zuwiderlaufen würde rät der ZAW Mit Blick auf die digitale Marktkommunikation verfüge die Werbewirtschaft bereits über erfolgreich etablierte Systeme der Selbstregulierung die effektiver flexibler und wirksamer seien als Eingriffe des Gesetzgebers Für den in dem Arbeitspapier prominent angesprochenen digitalen Wirtschaftsbereich sollte deshalb die Anerkennung der Selbstkontrolle als notwendig für das Erreichen der Ziele der Strategie 2020

    Original URL path: http://zaw.de/zaw/aktuelles/meldungen/EU-Strategie-bis-2020-ZAW-Werbefreiheit-ergaenzen.php (2016-04-25)
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  • Verbraucherschutz: "EU schadet der Europa-Idee"
    01 2010 FRANKFURT M 15 1 2010 zaw Drei herausragende Analytiker der EU Politik haben an die Mitgliedstaaten in einem ganzseitigen Zeitungsbeitrag appelliert sich endlich mit der gebotenen Tiefe und Ernsthaftigkeit der europäischen Politik zu widmen Angesichts der eingeschlagenen Richtung Brüssels drohe ein Scherbenhaufen historischen Ausmaßes schreiben Roman Herzog Bundespräsident 1994 bis 1999 und Verfassungsrechtler Lüder Gerken Leiter des Centrums für Europäische Politik Freiburg sowie Frits Bolkestein EU Binnenmarktkommissar 1999 bis 2004 in der FAZ 15 Januar S 14 Die EU habe die Akzeptanz bei vielen Bürgern aber auch in großen Teilen der Wirtschaft verloren die sie wiedergewinnen muss soll das Projekt Europa nicht insgesamt scheitern Warnung vor überzogenen Verbraucherschutz Als ein herausragendes Beispiel fehlgeleiteter Politik Brüssels kritisieren die Autoren überzogenen Verbraucherschutz vor dessen planwirtschaftlichen Zügen Herzog Bolkestein und Gerken warnen Ein hoher Verbraucherschutz führt zwangsläufig zu höheren Kosten und damit zu höheren Verbraucherpreisen so dass sich vor allem die ärmeren Teile der Bevölkerung weniger Konsum leisten können Dies gelte auch für Verbraucher Sammelklagen Anlass zur Sorge sei auch die in der Kommission anzutreffende Auffassung dass Verbraucher desorientiert sind oft nicht nach ihren wahren Interessen handelten und ihnen daher natürlich von der EU der Weg zu ihrem Glück gewiesen werden müsse Dies läuft auf eine Bevormundung durch Bürokraten hinaus Die EU sollte zum Konzept des mündigen Verbrauchers zurückkehren Ja zu neutralen Produktinformationen Nein zu wertenden Angaben die zu einem bestimmten Verhalten verleiten sollen Einhalt geboten werden müsse auch der Neigung der Kommission in die Preisbildungsprozesse des Marktes einzugreifen mit dem offen proklamierten Endziel einer politisch behördlichen Kontrolle letztlich sämtlicher Verbraucherpreise Die Kommission erwarte neuerdings vom Binnenmarkt Ergebnisse die in sozialer Hinsicht akzeptabel sind wolle dafür auch bisweilen eine geringere Wirtschaftlichkeit in Kauf nehmen Vor einer Fortsetzung dieser an Planwirtschaften erinnernden Politik ist dringend zu warnen Wer das Preissystem politisch instrumentalisiert

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  • Preisausschreiben/Gewinnspiele: Striktes Kopplungsverbot EU-widrig
    der deutschen Werbewirtschaft ZAW begrüßte das Votum des EuGH Der Schutz der Konsumenten wird damit auch in Deutschland auf diejenigen Fälle begrenzt in denen tatsächlich Grund zur Annahme einer unlauteren Beeinflussung ihrer Willensentscheidung besteht sagte ein ZAW Sprecher in Berlin In einer Entscheidung vom 14 Januar 2010 kommt der Europäische Gerichtshof EuGH zu dem Ergebnis dass die Regelung in 4 Nr 6 UWG gegen die Vorgaben der Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken verstößt Die deutsche Bestimmung ist daher zukünftig nicht mehr anwendbar Bislang war es nach dem UWG strikt verboten die Teilnahme an einem Preisausschreiben oder Gewinnspiel von dem Erwerb einer Ware abhängig zu machen Das Verbot einer entsprechenden Werbemaßnahme sei jedoch so der EuGH nach den Vorgaben der Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken nur dann gerechtfertigt wenn die besonderen Umstände des Einzelfalls die Unlauterkeit der Werbemaßnahme belegten Zu den zu überprüfenden Kriterien gehörten insbesondere die Frage ob das wirtschaftliche Verhalten des Durchschnittsverbrauchers in Bezug auf das beworbene Produkt wesentlich beeinflusst werde oder die Werbemaßnahme zumindest geeignet sei dessen Willensentscheidung wesentlich zu beeinflussen Die Untersagung wegen bloßer Kopplung von Teilnahme und Produkterwerb so wie sie das deutsche Recht bislang als ausreichend gesehen hatte reiche hingegen nicht aus Der Entscheidung zugrunde lag der folgende Sachverhalt Die Werbung eines Einzelhandelsunternehmen forderte Verbraucher im Rahmen einer Bonusaktion dazu auf in dem Unternehmen einzukaufen um Punkte zu sammeln Die Ansammlung von 20 Punkten ermöglichte es kostenlos an bestimmten Ziehungen des Deutschen Lottoblocks teilzunehmen Das Unternehmen wurde in den Vorinstanzen zur Unterlassung der Aktion verurteilt Der Bundesgerichtshof der in letzter Instanz über diesen Rechtsstreit zu entscheiden hatte wollte in einem Vorlageverfahren vom EuGH wissen ob die EU Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken dem strikten Verbot des deutschen Wettbewerbsrechts entgegensteht Dies hat der EuGH bestätigt Begründung Die Richtlinie habe die Regeln für Geschäftspraktiken von Unternehmen gegenüber Verbrauchern vollständig harmonisiert

    Original URL path: http://zaw.de/zaw/aktuelles/meldungen/Preisausschreiben-Gewinnspiele-Striktes-Kopplungsverbot-EU-widrig.php (2016-04-25)
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