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  • Anlässlich des Deutschen Druck- und Medientags 2015
    Medientag 2015 in Berlin Sein Thema in diesem Jahr lautet Neue Regeln Neue Wege Neue Hürden Zentraler Anspruch des Druck und Medientags ist es auch und gerade die große Leistungskraft und die Zukunftsperspektiven der Branche darzustellen Doch die werden durch immer neue Regulierungen der kommerziellen Kommunikation stark eingeschränkt Aus diesem Anlass erläutert Wolfgang Poppen Präsident des bvdm seine Standpunkte Wolfgang Poppen Präsident bvdm Verbote gehen gar nicht Als Arbeitgeberverband der Druck und Medienindustrie sind wir naturgemäß nicht immer auf einer Linie mit alternativen politischen Ideen oder Ideologien aus dem grünen Lager Umso mehr freut es uns wenn aus dieser Ecke Stimmen kommen die sich zu 100 Prozent mit unseren Ansichten decken Eines geht nicht sagte Frau Künast auf dem Medienkongress von Horizont Werbung für Produkte zu verbieten die legal sind Genau das meinen wir auch Am 18 und 19 Juni auf dem Deutschen Druck und Medientag in Berlin wird auch der ZAW dazu Stellung beziehen Noch vor einem Jahr waren Zeitungen und Zeitschriften voll von Meldungen die den Niedergang von Print verkündeten Manche Blätter sind tatsächlich nicht mehr da aber es sind unzählig viele neue entstanden Zum Beispiel weil über 60 Prozent der modebewussten Frauen vor dem Shoppen in Zeitschriften blättern möchten Oder weil es Spaß macht sich schöne Autos in toll gemachten Magazinen anzuschauen Oder weil die Haptik von gedruckter Zeitung oder Zeitschrift für eine halbe Stunde Entspannung Unterhaltung und Information verspricht Und natürlich sind die Anzeigen von Lidl Aldi Co immer noch bestens in den regionalen Zeitungen und Anzeigenblättern aufgehoben egal ob es um einen hochambitionierten Imagewandel geht oder um das Wochenendangebot für Grillgut Bier und Schokoküsse Insgesamt gehen 58 Prozent der Nettowerbeeinnahmen an Print die restlichen 42 Prozent müssen sich TV Radio Online und Kino teilen Dabei geht es den Produktsparten Plakate Werbeschriften und Kataloge wirtschaftlich wieder

    Original URL path: http://zaw.de/zaw/standpunkte/archiv/150506-Verbote-gehen-gar-nicht.php (2016-04-25)
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  • Anlässlich des Plenums der Werbung 2015
    ein anderer Bereich entwickelt sich so rasend schnell wie die digitale Wirtschaft Daher müssen wir die digitale Gesellschaft in Europa weiter entwickeln denn wenn wir es nicht tun wird sie woanders entwickelt und wir müssen sie so nehmen wie sie anderen gefällt Aus europäischer Sicht sind zwei Aspekte wichtig Erstens muss es uns gelingen dass wirklich jeder jung alt berufstätigt oder nicht von der digitalen Entwicklung profitiert Das gelingt mit einem leistungsfähigen digitalen Netzzugang wo immer man ist und digitalen Kompetenzen die so weit verbreitet sind wie Lesen und Schreiben Ohne leistungsfähigen Netzzugang können die Bürger viele Vorteile der Digitalisierung nicht in Anspruch nehmen Deswegen wollen wir einen Teil des von der EU neu aufgelegten 315 Milliarden Euro Investitionsprogramms für den Ausbau des Breitbandnetzes verwenden und dabei auch bestimmte Qualitätsstandards vorschreiben wie etwa die Geschwindigkeit Die andere Conditio sine qua non sind digitale Kompetenzen Und zwar sowohl auf der Bürger und Verbraucherseite wo zumindest Grundkenntnisse erforderlich sind um am zunehmend digitalen Leben teilzunehmen als auch auf der Unternehmensseite wo angewandte Kenntnisse für die allermeisten Angestellten und spezialisierte Kenntnisse für die digitalen Profis gebraucht werden Insbesondere bei den letzteren hat Europa einen Nachholbedarf Während die Nachfrage nach Digitalprofis steigt stagniert die Zahl der Berufsanfänger Zwar ist Deutschland in dieser Hinsicht seit einigen Jahren eine positive Ausnahme aber angesichts der demographischen Entwicklungen Deutschlands sollte es die Hände nicht in den Schoss legen Zweitens braucht es einen europäischen digitalen Binnenmarkt Dass europäische Bürger mehr als zwanzig Jahre nach dem Binnenmarkt heute noch häufig feststellen müssen dass viele Webseiten sich weigern sie zu beliefern weil sie in einem anderen Mitgliedstaat als die Webseite wohnen darf so nicht bleiben Die Schaffung eines wirklichen digitalen Binnenmarkts ist aber auch für die Unternehmen und für unsere Wettbewerbsfähigkeit von größter Bedeutung Ohne einen digitalen Binnenmarkt werden sich auch

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  • Wie kreativ muss Werbung sein?
    Ralf Nöcker Geschäftsführer des Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA e V Kreative Werbung muss effektiv sein Die Saison der Werbefestivals ist eröffnet In den kommenden Wochen werden wieder außergewöhnliche Kreationen zum Beispiel beim ADC oder in Cannes gefeiert Immer wieder kommt in diesem Zusammenhang vor allem auf Kundenseite die Frage auf ob kreative Werbung tatsächlich besser wirkt als weniger kreative Doch was heißt eigentlich kreativ in Bezug auf Marketingkommunikation Schaut man in die einschlägigen Studien so wird kreativ oft mit Auszeichnungen bei Kreativ Awards gleichgesetzt Das ist jedoch methodisch aus vielen Gründen problematisch Sinnvoller erscheint da die auf einem empirischen Modell basierende Betrachtung wie sie die amerikanischen Wissenschaftler rund um Robert E Smith eingeführt haben Nach deren Erkenntnissen zeichnet sich kreative Werbung durch Divergenz und Relevanz aus Divergenz bedeutet zusammengefasst dass die Anzeige oder der Werbespot neuartige ungewohnte abweichende oder überraschende Elemente enthalten muss Relevanz heißt dass sowohl die Marke also auch die Werbebotschaft dem potentiellen Kunden in irgendeiner Form bedeutsam wesentlich oder wertvoll erscheinen muss Marketingkommunikation wird vom Konsumenten nur dann als kreativ wahrgenommen wenn beide Faktoren vorliegen Die Herausforderung für alle Kreativen ist es also an den entscheidenden Touchpoints unterscheidbare und relevante Botschaften zu platzieren Eine so verstandene Kreativität ist nachweislich erfolgreich Und sie wird zu einer objektivierbaren Größe deren Wirkung messbar ist So haben Untersuchungen des Kölner Wissenschaftlers Professor Reinartz eindeutig einen Zusammenhang zwischen der im oben beschriebenen Sinne verstandenen Kreativität von Marketingkommunikation und deren Effektivität ergeben Kreative Werbung verkauft tatsächlich also auch besser Patrick Tapp Präsident des DDV Sehr aber nicht nur Werbung ist allgegenwärtig Rasend schnell nimmt die Digitalisierung ihren Lauf Beinahe täglich steigt die Anzahl an möglichen Kontaktpunkten mit dem Verbraucher Unter analoger Kommunikation kann sich die junge Generation von heute nicht mehr viel vorstellen Wo einst analoges Uhrwerk zum Aufziehen am Handgelenk über die Zeit

    Original URL path: http://zaw.de/zaw/standpunkte/archiv/Wie-kreativ-muss-werbung-sein.php (2016-04-25)
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  • Warum brauchen Lebensmittel Werbung?
    sowie Stephan Nießner Präsident des BLL und Mitglied der Geschäftsführung von Ferrero Deutschland ihre Standpunkte zur Frage Warum brauchen Lebensmittel Werbung Dr Maria Flachsbarth Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft Werbung braucht Transparenz Jeder muss selbst bewusst entscheiden können was er essen möchte Dabei interessieren sich immer mehr Menschen für die Herkunft für die Art und Weise der Herstellung sowie eine wahrhaftige und verständliche Vermarktung Die Lebensmittelbranche ist gefordert diesen Fragen und Bedürfnissen mit einem hohen Maß an Transparenz zu begegnen Werbung ist aus der Sicht des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft BMEL ein legitimes marktwirtschaftliches Instrument Sie darf Verbraucherinnen und Verbraucher jedoch nicht irreführen oder täuschen Mit dem Aktionsplan IN FORM Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung fördert das BMEL zahlreiche Maßnahmen zur Ernährungsbildung und Aufklärung Im Aktionsplan wird aber auch auf die besondere Verantwortung der Wirtschaft hinsichtlich der Werbung hingewiesen insbesondere wenn direkt oder indirekt Kinder und Jugendliche angesprochen werden Das BMEL sieht in der Kombination der gesetzlichen Regelungen und der Selbstregulierung durch den Deutschen Werberat zurzeit grundsätzlich einen angemessenen Ausgleich zwischen den Interessen der Wirtschaft und dem Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher Stephan Nießner Präsident Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e V Lebensmittelvielfalt macht Werbung notwendig Wer kennt schätzt und gebraucht nicht ausgiebig die Chancen von Werbeimpulsen Mit dem prüfenden Blick morgens in den Spiegel beginnt für jeden der Tag mit Eigen Werbung Was zieh ich an wie liegen die Haare was passt am besten zu den heutigen Terminen Auch für die Lebensmittelwirtschaft einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Deutschlands mit 717 000 Betrieben und knapp fünf Millionen Beschäftigten ist Werbung unerlässlich Werbung bedeutet für unsere Unternehmen die Aufmerksamkeit der Zielgruppe für ihre Produkte zu gewinnen und sie mitten in der unglaublich großen Auswahl davon zu überzeugen das jeweilige Produkt zu kaufen Es gibt 170

    Original URL path: http://zaw.de/zaw/standpunkte/archiv/Warum-brauchen-Lebensmittel-Werbung.php (2016-04-25)
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  • Der Kunde: naiv oder souverän?
    zu zahlen so lassen sich kommunikative Services etwa in Form von Apps auch verkaufen und amortisieren sich damit sogar selbst bereits bekannte Beispiele aus der analogen Welt Maggi Kochstudio Guinness Buch was früher in Bars mit Guinness Ausschank genutzt wurde um Gespräche anzuregen Rezepte auf Dr Oetker Verpackungen heute funktioniert dieses Prinzip digital etwa mit der Pampers Still App oder Mittelstand die Macher eine Deutsche Telekom Plattform auf der Mittelständler Ratschläge bekommen wie sie von der Digitalisierung profitieren können 3 Jeder Kontaktpunkt wird zum Salespunkt Menschen erwarten situative Kommunikation Kommunikation darf nicht mehr unterbrechen sie muss begleiten und anregen wenn es darauf ankommt die Digitalisierung macht es möglich das Handy wird zur Litfasssäule in der Hosentasche nie war es einfacher für Kommunikation Impulse in Reaktion zu transformieren damit wird die Lücke zwischen Vertrieb und Markenkommunikation geschlossen Christian Rätsch CEO Saatchi Saatchi Deutschland Aber all diesen Prämissen ruht das Bewusstsein inne dass Kunden heute persönliche Relevanz erwarten Sie sind ohne Gnade wenn sie das Gefühl haben dass ihre kostbare Zeit geraubt wird Im Gegenzug sind sie aber auch empfänglich für Anreize wenn ihnen Gutes widerfährt Es kommt also auf die Haltung an mit der Marken den Kommunikationsrezipienten begegnen Wie im wahren Leben zählt Respekt und Wertschätzung Wahrhaftigkeit und Authentizität sind in Zeiten der vollständigen Transparenz wichtiger denn je und zahlen sich aus Wer das vergisst wird den Zorn der Zielgruppen ernten denn sie strafen mit Ignoranz oder sogar Aversion Niemals galt so eindeutig für Kunden Souveräner denn je Prof Dr Raimund Wildner Geschäftsführer und Vizepräsident GfK Verein Emotional souverän Laut Wikipedia kommt das Wort naiv aus dem Französischen und bedeutet dort Kindlich töricht leicht verführbar Nun Naiv in diesem Sinne ist der Kunde heute weniger denn je Er ist gebildet wie nie zuvor Er kann sich so einfach wie noch nie

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  • Was kann/darf Nudging?
    und macht sich dies zu Nutze Wer kennt es nicht 3 Teile kaufen nur zwei bezahlen Jetzt den Vertrag abschließen die ersten 2 Monate sind gratis Kaufen Sie jetzt mit der Null Prozent Finanzierung Mit diesen und anderen Angeboten lockt Werbung Kundinnen und Kunden an Dabei zwingt sie zu nichts aber sie setzt Anreize Spricht die Werbeindustrie hier von Bevormundung Wohl kaum Der Wirtschaftswissenschaftler Cass Sunstein hat dieses Phänomen untersucht und als politisches Instrument weiterentwickelt Er spricht von einem Nudge auf Deutsch Stups Ein Nudge ist liberaler als staatlicher Zwang oder Verbote Und dabei manchmal sogar wirksamer Nudging ist eine sanfte Alternative zu staatlicher Bevormundung oder Tatenlosigkeit ohne dabei Optionen einzuschränken oder Entscheidungsfreiheit zu nehmen Indem das tatsächliche Verhalten der Menschen stärker einbezogen wird können die politischen Maßnahmen besser auf die Erfordernisse und Ansprüche der Verbraucher ausgerichtet werden Dabei ist zentral dass staatliche Instanzen einen klaren demokratischen Auftrag zur Erreichung von Zielen haben Und Nudging muss transparent sein Ein Beispiel Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen dass Verbraucher unter anderem dazu neigen vorgegebene Standardeinstellungen beizubehalten Deshalb werden persönliche Daten im Internet weitergegeben und verarbeitet ohne dass Verbraucher dies beabsichtigen und wünschen Es macht daher Sinn verbraucherfreundliche Grundeinstellungen zum Standard zu machen Statt der Datennutzung widersprechen zu müssen sollte vielmehr eine aktive Zustimmung nötig sein Kurzum Wer bei Nudging von Manipulation spricht irrt Nudging ist eine Methode um in bestimmten Situationen einen Schutz für Verbraucherinnen und Verbraucher zu erreichen ohne zum harten Instrument der Regulierung greifen zu müssen Gerade die Wirtschaft sollte daher die Chancen dieser Idee erkennen Holger Lösch Mitglied der Hauptgeschäftsführung im BDI Das ist noch zu klären Die Verhaltensökonomie und ihre Instrumente rücken immer stärker in den Fokus der Politik Nudge Schubs das klingt ganz harmlos Nudging auch als liberaler Paternalismus bezeichnet ist ein Eingriff der menschliche Entscheidungen zum Vorteil von

    Original URL path: http://zaw.de/zaw/standpunkte/archiv/Was-kann-darf-Nudging.php (2016-04-25)
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  • Werbung trägt Verantwortung. Aber wofür?
    an Ein Baustein dieser Erfolgsgeschichte ist Werbung Vor allem sorgt sie dafür dass Anbieter und Kunden zueinander finden und alle Beteiligten von den Vorteilen des Wettbewerbs profitieren können Werbung finanziert zudem die Medienvielfalt Für die Gemeinschaft ist der Beitrag der Werbewirtschaft von fundamentaler Bedeutung entsprechend hoch ist die Verantwortung die sie bei der Wahrnehmung dieser Aufgaben trägt Deshalb hat der Staat Leitplanken gesetzt etwa mit dem Verbot jeder Form der irreführenden oder belästigenden Werbung und speziellen Regelungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen Darüber hinaus übernimmt die Werbewirtschaft aktiv Verantwortung Das Selbstkontrollsystem Deutscher Werberat sorgt dafür dass rechtlich zwar nicht zu beanstandende aber aus anderen Gründen als inakzeptabel empfundene Werbeinhalte von vornherein vermieden oder aussortiert werden Die Verantwortung von Werbung endet wenn bestimmte Verhaltensweisen und Entwicklungen nicht durch sie motiviert sind So ist es nicht Aufgabe der Wirtschaft für eine ausgewogene Ernährung zu sorgen oder für ausreichend Bewegung Das ist eine Verantwortung der Gesellschaft insgesamt Eigentlich ist es die Aufgabe des Einzelnen Er ist für sein Tun selbst verantwortlich bzw die Eltern für ihre Kinder Mit Werbeverboten oder Verteufelung von Produkten ist z B das Problem des Übergewichts bei Kindern nicht lösbar Klaus Müller Vorstand vzbv Für Wahrheit und Klarheit Werbung möchte Verbraucher beeinflussen etwas Neues auszuprobieren Sie will bestärken in der Markenwahl oder auch einfach nur unterhalten Lautere Absichten Dafür aber würden Unternehmen in Deutschland nicht jedes Jahr fast 30 Milliarden Euro ausgeben Werbung will unser Bestes das Geld der Verbraucher Sie will dessen Verwendung lenken damit das verfügbare Geld nicht in den Sparbeutel außer bei Werbung der Banken oder zu konkurrierenden Produkten fließt Im Regelfall wirkt Werbung emotional weil sachliche Argumente häufig weniger wirken oder nicht immer wirklich für das eigene Produkt sprechen Wir Verbraucher sind empfänglich für Werbung vor allem wenn sie mit Bildern und starken Begriffen

    Original URL path: http://zaw.de/zaw/standpunkte/archiv/Werbung-traegt-Verantwortung.php (2016-04-25)
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  • Alkoholkonsum: Jugend trinkt so wenig wie nie
    e V IVW Zitat Suchergebnis Alkoholkonsum Jugend trinkt so wenig wie nie 04 02 2011 BERLIN 4 2 2011 zaw Der regelmäßige Alkoholkonsum von Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat im Jahr 2010 den niedrigsten Stand seit den 70er Jahren erreicht Auch der Anteil derer in der jungen Generation die bei einer Gelegenheit fünf Gläser Alkoholhaltiges oder mehr getrunken haben Binge Drinking ist über alle Altersgruppen hinweg rückläufig wie sich aus den Ergebnissen einer jetzt in Berlin veröffentlichten Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA ergibt Vor allem in der Altersgruppe der 12 bis 17 Jährigen griffen im Jahr 2010 deutlich weniger regelmäßig zu alkoholischen Getränken Während 2004 noch etwa jeder Fünfte 21 Prozent dieser Altersspanne angab mindestens einmal pro Woche Alkoholisches zu trinken war dieser Anteil im vergangenen Jahr auf rund 13 Prozent gesunken so die BZgA Nach den Motiven für Alkohol Konsum befragt gaben die Jugendlichen sowie die jungen Erwachsenen an sie wollen Spaß haben weniger schüchtern sein sowie Hemmungen und Frustrationen abbauen Selbstdisziplin der Werbung bleibt streng Ein Sprecher des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft ZAW betonte in Berlin dass mit den Real Daten der BZgA die Bundesregierung die Konsumrealität Jugendlicher abbilde und damit Pauschalurteile über den Alkoholverbrauch der jungen Generation entgegensteuere Die Werbebranche sehe ihre Analysen der zurückliegenden Jahre mit ihren bestätigt dass die Markt Kommunikation der Anbieter alkoholhaltiger Getränke nicht Menge und Intensität vergrößert sondern ein betriebswirtschaftliches Mittel im Wettbewerb um Marktanteile ist Der scharfe Wettbewerb im generell schrumpfenden Markt für alkoholhaltige Getränke habe die Investitionen in Werbung erweitert allein im vergangenen Jahr um 11 Prozent auf 526 Mio Euro Die rigide Werbeselbstdisziplin aus strengen Verhaltensregeln des Deutschen Werberats für den Markenwettbewerb von Produzenten und den Handel habe zudem Anteil am kontinuierlichen Rückgang des Alkoholmissbrauchs unter Jugendlichen sagte der ZAW Sprecher Aus der Werbung würden so problematische

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