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  • Wuhlgarten Euthanasie T4 Patienten
    1 8 1930 zu ihr in Pflege Anfänglich wird der Mutter ein monatliches Pflegegeld von 50 Mark gezahlt Im Zuge der Notverordnungspolitik der Reichsregierung in Verbindung mit der Kürzung der Sozialleistungen wird diese Summe allerdings innerhalb von zwei Jahren um fast die Hälfte zusammengestrichen und ab dem 1 10 1932 auf 28 Mark herabgesetzt Im März 1933 kehrt Margarete aus der Familienpflege wieder zurück in die Anstalt Wittenau Von dort wird sie im Februar 1934 mit der Diagnose Schizophrenie an das Hauptgesundheitsamt HGA und den Kreisarzt gemeldet Eine Sterilisierung ist wünschenswert Margarete möchte entlassen werden Sie sagt sie würde bearbeitet gequält der Rücken wie die Augen Knie und Beine es gibt Stimmen die sprechen alles nach was ich denke Da sie offensichtlich nachts sehr unruhig ist und häufig wach gibt es von den Pflegern 1934 1935 verschiedene sogenannte Wachberichte in denen der Verlauf der Nacht beschrieben wird Die Patientin würde laut stöhnen wäre häufig außer Bett störe die anderen die schlafen wollen würde laut jammern sei gänzlich von Halluzinationen und Wahnideen beherrscht und bei Nachfragen hieße es nur Lassen Sie mich in Ruhe mit Ihren Fragen Gelegentlich habe sie aber auch einen starken Rededrang Aber sonst sei sie eine harmlose Patientin Im Mai 1936 wird sie in die Anstalt Wuhlgarten verlegt Bei der Aufnahme dort fragt der Arzt wie es ihr geht Na Sie wissen ja jeden Tag schlechter diese Quälerei hält kein Mensch aus Der Körper wird immer bezogen und behämmert Die Obrigkeit hat den Nutzen Sie und Ihre Freunde der Hasse und Frau Dora die jeden Tag von früh bis spät die Gedanken liest Nur ich hab den Schaden Einer spricht mir von früh bis abends ins Ohr unablässig Wort für Wort Als der Arzt fragt was ihr ins Ohr gesprochen würde sagt sie Was ich denke höre lese schreibe alles Quälerei an 6 Stellen die Ohren brausen die linke Seite wird beklopft durch Kopfbearbeitung muss ich denken lauter Quatsch durch Zwang beim Essen wird mir der Mund zusammenge quetscht Auch meine Mama wird benutzt gequält und in der Besuchsstunde gezogen so dass sie gar nicht reden kann Ich verlange nur meine Entlassung oder ich nehme mir das Leben Die ärztliche Beurteilung von ihr ist gänzlich negativ Sehr erregbar reizbar und explosiv voll paranoider Ideen halluziniert ständig ganz uneinsichtig für die Krankhaftigkeit ihrer Ideen Und auch die Mutter die ihre Tochter häufig besucht und versucht ihr irgendwie die Situation zu erleichtern wird 1937 einfach als schwachsinnige Mutter bezeichnet die völlig uneinsichtig ist hat immer Vorschläge für Besserung der Tochter Einreibungen Fußbäder Naturbutter damit ihre Nerven gesund werden 1938 gibt es nur drei Eintragungen in der Akte die Situation sei unverändert 1939 nur noch zwei Eintragungen mit gleicher Aussage Am 13 6 1940 geht der Antrag der Mutter in Wuhlgarten ein Margarete H zu entlassen Sie habe bei ihren regelmäßigen Besuchen festgestellt dass sich der Geisteszustand erheblich gebessert habe Dr Lehmann antwortet umgehend ihr psychischer Zustand habe sich in keiner Weise gebessert Er lehnt den Antrag ab 17 6 1940 Eintrag in der Akte Mit Sammeltransport in eine andere Anstalt verlegt Dr Lehmann zurück Eine heilige Sache ist der Unglückliche portraits of patients Heinz K 15 December 1912 in Berlin Heinz K works in a factory as polisher after he left school His mother born in Czechoslovakia had divorced and raised him alone Later she is married to the carpenter Max W Heinz K becomes unemployed during the Great Depression in 1930 In autumn of the same year he has his first seizure they occur at regular intervals generally at night Heinz has an own apartment in Hobrechtstraße He is hospitalized at the behest of the Kreuzberg social welfare office on 12 July 1932 His last seizure was on July 10 He is diagnosed with dementia epileptica at admission He is assigned to the garden colony is considered unobtrusive and hardworking On October 6 the same year he is released at his parent s wish Due to the frequency of his seizures he is attested a two thirds earning capacity However he is readmitted to Wuhlgarten already on October 18 this time accompanied by his parents He is confused slurs incomprehensible words weeps and can not provide any information The responsible physicians Dr Henke and Dr Kurtz diagnose a genuine epilepsy and attest the need for institutional treatment At the same time they note that he was a foreigner Heinz slowly calms down and is therefore sent back to the garden colony again However this time he is ascribed a tendency to be in mischief and bandy blows He also still has seizures at night once even four in one night During the year 33 he is picked up frequently by his parents He is considered discharged on the part of the physicians on September 30 Heinz K now lives with his parents in Naunynstraße in Kreuzberg Since he was diagnosed with genuine epilepsy in Wuhlgarten the local physician takes action in the context of the Erbgesundheitsgesetz Sterilisation Law in October 1934 The Hereditary Health Court regarding an application for sterilisation on 13 February 1935 notes that Heinz K suffers from hereditary epilepsy Therefore the sterilisation is ordered under 1 of the Law for the Prevention of Genetically Diseased Offspring In April 1935 Heinz K is admitted to Wuhlgarten for the third time he arrives from the Bethanien Hospital where he was lying for the three weeks due to a concussion In March he had an epileptic fit in the streets and had fallen on the curb with his head In Wuhlgarten he tells the physician that prior the fall he had a seizure every six days whicht appeared almost regularly It overpowers him quite suddenly in a split second I do not even fall down I barely touch the ground I just fall on my knees Then I feel so weak in the legs for a moment And when I happen to have something in my hands I drop it He is admitted to the hospital again on

    Original URL path: http://www.wuhletal.de/buch/Patientenportraits.html (2016-02-15)
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  • Wuhlgarten Euthanasie T4 Ende Zweiter Weltkrieg
    in einem Gemeinschaftsgrab zur letzten Ruhe gebettet worden Möge ihnen die Erde leicht werden Weitere Sammelgräber befinden sich auf dem alten und neuen Anstaltsfriedhof Wir gehen heute von mindestens acht Sammelgräbern mit zusammen über 3 100 Toten auf den genannten Flächen aus Dem erhaltenen Schriftverkehr von Kitkowski 30 12 1946 ist zu entnehmen Links von der Hauptalle alter Friedhof d V bis in Höhe der Halle ruhen unsere Mitarbeiter Opfer des Kampfes um Berlin April 1945 Rechts von der Hauptallee bis fast in Höhe des Haupteinganges zur Halle ruhen deutsche Soldaten verstorben nach der Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft Von den dort Beerdigten sind unvollständige Namenslisten Anhang erhalten Diese gelten als anerkannte Kriegsopfer 1955 ging die Verwaltung dieser Anstaltsfriedhöfe an die Abteilung kommunale Wirtschaft Garten und Friedhofsangelegenheiten des Rates des Stadtbezirks Lichtenberg über Die Rote Armee beerdigte ihre gefallenen Soldaten in zwei Sammelgräbern Das eine mit 30 Toten befand sich auf dem Rondell vor dem Verwaltungsgebäude Das andere lag südlich des damaligen Aufnahmehauses heute Augenklinik Die Toten in den Sammelgräbern wurden 1946 Rondell und 1947 Aufnahmehaus exhumiert und die sterblichen Überreste mit hoher Wahrscheinlichkeit in die Gedenkstätten Treptow und Marzahn überführt Letztere Umbettung ist in einem Schreiben vom 17 Mai 1947 des Verwaltungsdirektors Kitkowski dokumentiert Wiederherstellung des Krankenhausbetriebes Unter schwierigsten Bedingungen bemühte sich die Krankenhausleitung nach und nach wieder so etwas wie einen geordneten Krankenhausbetrieb herzustellen Neben Kitkowski der dabei die Hauptlast trug wurde vom Gesundheitsamt Lichtenberg eine ärztliche Leitung eingesetzt In einer Protokollnotiz vom 17 7 1945 beschreibt Kitkowski dass die sowjetische Sanitätseinheit mit Medikamenten Desinfektionsmitteln Verbandsstoffen und Lebensmitteln aushalf so gut sie konnten Auch die russische Küche gab zusätzlich fettes Essen an Schwerarbeiter ab Der erste stellv ärztliche Direktor Kaie wurde 1946 abgelöst weil er keine entsprechende berufliche Qualifikation besaß Ein Arzt aus Ostpreußen der mit einem Krankentransport nach Wuhlgarten gekommen war Dr Alois Kaminski übernahm das Amt bis 1948 Auf ihn folgte als kommissarischer Ärztlicher Leiter bis November 1948 Dr Hans Henke Henke war bereits Oberarzt während der NS Zeit in Wuhlgarten und da verantwortlich für das feste geschlossene Männerhaus 5 Nach einem Entnazifizierungsverfahren wurde er wieder eingesetzt Bevor Dr Wilhelm Bender als Ärztlicher Direktor bis zu seinem Tod 1960 in Wuhlgarten wieder tätig wurde leitete Dr Erich Raabe für zwei Jahre das Krankenhaus Zahlreiche Provisorien bestimmten den Nachkriegsbetrieb in Wuhlgarten Es gab nur zwei dienstverpflichtete vormals in Wuhlgarten leitende Ärzte die als nominelle NSDAP Mitglieder zwar entnazifiziert wurden davor trotzdem von Verhaftung bedroht waren J Kitkowski forderte darum vom Gesundheitsamt im Oktober 1945 Zuweisung weiterer Ärzte Erwünscht insbesondere ein energischer Arzt der sofern und weil nicht PG die ärztlichen Belange auch im Außenverhältnis mehr zur Geltung bringen könnte Das Krankenpflegepersonal war weitgehend nicht geschult 1946 begann der erste Krankenpflegekurs Es gab sogenannte Behelfskrankenhäuser außerhalb des Geländes das Badehaus wurde zum Patientenhaus umgebaut und Werkstätten wurden in noch vorhandenen Kellerräumen eingerichtet Verschiedene Häuser der Anstalt mussten fremden Nutzern überlassen werden Trotzdem konnte Kitkowski im Juni 1945 in einer Besprechung im damaligen Oskar Ziethen Krankenhaus unter Leitung von Professor Doxiades Ärztlicher Direktor des OZK und leitender Verwaltungsbeamter für Krankenhauswesen im Nachkriegsberlin zu Wuhlgarten berichten Zunehmend besteht begründete Hoffnung dass die Anstalt nicht eingeht Das Personal arbeitet zu 90 gut zum Teil sehr gut Seit rund 4 Wochen gibt es keine Gewaltakte gegen Personen mehr doch andauernde Eingriffe in Betrieb Gärtnerei Landwirtschaft Das Ackerland dient als Weidefläche für die offensichtlich in Wuhlgarten verbliebenen Pferdeherden der Stoßarmee Ebenfalls im Juni 1945 wählten die Wuhlgartener Krankenhausmitarbeiter ihren ersten Betriebsrat nach dem Kriege mehrheitlich waren es Antifaschisten denen die Vertretung ihrer Kollegen übertragen wurde Insbesondere der Betriebsrat setzte sich dafür ein die Stelle des ärztlichen Direktors für den 1933 entlassenen und nach Palästina ausgewanderten jüdischen Arzt Dr Berndt Götz freizuhalten Es ist nicht klar ob dieser seinerzeit tatsächlich erreicht wurde und davon erfuhr oder ob er nicht nach Deutschland zurückkommen wollte Auf dem Gelände der Anstalt wurden im Sommer 1945 Trümmer beseitigt Reparaturarbeiten an den Gebäuden ausgeführt insbesondere am Schornstein dem Wasserturm und an den Dächern mit Material das von den zerstörten Häusern genommen wurde und vor allem Dachziegel von der Kirche die beschädigt aber nicht völlig zerstört worden war Um die Transportsituation zu verbessern machte man den Schienenstrang zu den Landhäusern wiederbefahrbar Und es wurde ein neues Gelände für die Landwirtschaft hergerichtet Der Betrieb des Krankenhauses als psychiatrische Klinik kam erst später wieder in Gang 1946 war Wuhlgarten Krankenhaus und Hospital und musste alle Kranken aufnehmen vor allem Hospitalfälle Wuhlgarten diente als Behandlungsstätte für Tuberkulose andere Infektionskrankheiten für chronische Krankheiten und es war Durchgangslager für Flüchtlinge und ehemalige deutsche Kriegsgefangene Der körperliche Zustand vieler Patienten in Wuhlgarten war im Jahre 1946 noch sehr schlecht Hungerödeme und sich darausergebende Todesfälle waren zahlreich Erst in den Folgejahren besserte sich der Allgemeinzustand der Patienten allmählich Kurzzeitig existierte im Römerweg in Karlshorst ein Notkrankenhaus zur Entlastung für Wuhlgarten Auf Grund der Entfernung und mangelnder Transportkapazitäten ist dieser Standort jedoch bald aufgegeben worden Das eigentliche Behelfskrankenhaus für Wuhlgarten entstand gleich 1945 im Gebäudekomplex Grabensprung in Biesdorf Es handelte sich um einfache zweigeschossige Häuser die kurz vor dem Kriegsbeginn 1939 erbaut wurden Sie dienten immer wieder erweitert als Kriegsgefangenenunterkunft als Zwischenstation für 1940 umgesiedelte Volksdeutsche der Unterbringung ausländischer Zwangsarbeiter kurz nach Kriegsende als Sammellager für deutsche Kriegsgefangene danach als Sammelstelle für Zwangsarbeiter vor ihrer Rückkehr in ihre Heimatländer Nachdem es eine gewisse Größe erreicht hatte wurde das Krankenhaus selbstständig Es wurde zu einem Krankenhaus für innere Medizin später ist es zum Pflegeheim umgewandelt worden Nach Aussagen von Zeitzeugen kamen auch ehemalige Wuhlgartener Patienten zurück insbesondere Epileptiker die Krieg und Euthanasie überlebt hatten Es waren nur wenige Hans Radoi der in Wuhlgarten als Buchbinder arbeitete berichtete aber von Krankenakten die als einziges von nach Meseritz Obrawalde deportierten Patienten zurückgekommen waren meist mit dem lapidaren Vermerk Tod durch Lungenentzündung Diese Akten deren Existenz in späteren Jahren von der Krankenhausverwaltung immer mit dem Hinweis es sei alles verbrannt bestritten wurde hatten eine andere Geschichte wie Hans Radoi bei den früheren Recherchen 1992 erzählte 1945 herrschte Papierknappheit aller Orten Es gab da die Anweisung der Klinikleitung aus dem Keller der Pathologie die Aktenbestände auf brauchbare unbeschriftete Rückseiten durchzusehen Und das habe ich Akte für Akte gemacht und bin dabei auf die Vermerke von Obrawalde gestoßen Die unbeschrifteten Rückseiten dieser Krankenakten wurden zu Schreibblocks verarbeitet Aus einer DIN A 4 Seite haben wir 4 Blätter gewonnen Sie gingen als Schreibunterlagen an die einzelnen Abteilungen des Krankenhauses Der Keller der Pathologie muss zahlreiche Stapel enthalten haben Es müssen Hunderte gewesen sein Wir haben von 1946 bis 1948 solche Schreibblocks hergestellt Das nicht verarbeitete Aktenmaterial wurde gebündelt und der Stampe zugeführt Es ist also nicht verbrannt worden 1946 hatte der Magistrat von Berlin zunächst nur die Wittenauer Heilstätten zur Aufnahme von Geisteskranken bestimmt Wegen Überbelegung der Wittenauer Heilstätten und zur Vermeidung einer drohenden Aufnahmesperre mussten in Wuhlgarten freiwerdende Betten zu 75 für Kranke aus Wittenau reserviert werden Es handelte sich dabei um Kranke die nicht mehr der Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt wohl aber fortgesetzter ärztlichen Aufsicht und pflegerischer Betreuung bedurften Fünf Ärzte vier Oberschwes tern fünf Oberpfleger 167 Schwestern und 61 Pfleger betreuten 1062 Kranke Es mangelte an ausgebildeten Kräften Vom Pflegpersonal hatten 66 die abgeschlossene staatliche Krankenpflegeprüfung davon 58 die interne Prüfung als Irrenpfleger Bei den übrigen handelte es sich um anzulernende Pflegekräfte 1946 bestanden folgende neun Stationen Station 1 Aufnahmehaus Süd Innere Medizin heute Augenklinik Station 2 Haus 1 untere Abteilung Hospitaliten heute Wohnhaus Station 3 Haus 1 obere Abteilung Geisteskranke Station 4 Haus 4 untere Abteilung Innere Medizin heute Haus 19 Station 5 Haus 4 obere Abteilung Station 6 Haus 7 Haus 8 Innere Medizin Landhäuser Station 7 Häuser 20 21 22 Hospitaliten Landhäuser Station 8 Häuser 23 Geisteskranke 24 26 Hospitaliten Landhäuser Station 9 Häuser 29 30 Hospitaliten 31 Geisteskranke Landhäuser Im Juli 1946 fand eine Besichtigung des Krankenhauses Wuhlgarten durch die vorgesetzte Behörde statt da weiterhin dringend psychiatrische Betten benötigt wurden Aus dem Bericht geht hervor dass sich 1040 Patienten hier befanden 300 Allgemeinkranke 200 arbeitende Geisteskranke und Hospitaliten sowie 540 Hospitaliten der niedrigsten Verpflegungsgruppe von denen 200 alte Menschen sofort in einem Altersheim untergebracht werden könnten Im Zuge der zunehmenden Spaltung Berlins in einen westlichen und östlichen Sektor waren 1948 Einweisungen von gemeingefährlichen Patienten und von Geisteskranken aus dem sowjetischen Sektor in die Wittenauer Heilstätten nicht mehr möglich Als Notlösung ergab sich die Aufnahme dieser Patienten in Wuhlgarten In einem der Folgemonate wurde die sofortige Einrichtung einer Heil und Pflegeanstalt im sowjetischen Sektor beschlossen und eine Summe von 280 000 Mark zum Ausbau zur Verfügung gestellt zurück Wuhlgarten and the end of the Second World War Since the late summer of 1940 air war raged over Berlin From 1940 to 1943 there had been 176 air attacks with partly devastating bombardments There were about 280 air alarms of which 65 during the day statistically recorded for 1944 and approximately 170 until 20 April 1945 Two anti aircraft position of the Wehrmacht were stationed in the vicinity of Kaulsdorf and Biesdorf Nord They were target of allied bomber wings Blockbuster bombs and incendiary bombs destroyed many houses in Biesdorf Nord and Biesdorf Süd on 3 January 1944 Heavy bomb damage to buildings in the area of Wuhlgarten occurred on 25 July 1944 The south wing of House 2 and the adjacent TB barrack House 3 were completely destroyed Several buildings including the POWs Hospital children s house House 1 House 4 and other wards in the country house area and also the administrative building were heavily damaged Contemporary witnesses report that the workshop building was also damaged The death book from 1944 lists 30 dead people with basal skull fracture and also two buried people on this day Patients especially from House 2 and the infection barrack but also nursing personnel are among the bomb victims Air raid shelters of the permanent House 2 women House 5 men and in the administration building provided the most protection Phosphorescent strips partly still exist today on the walls they were attached for orientation during a power failure Forced labourer s in Wuhlgarten The first Ostarbeiter Eastern Worker s arrived in Wuhlgarten in July 1941 They were young girls from the Ukraine Housed in a low building they had to work on the estate Foreign forced labourers were employed also in subsequent years in Wuhlgarten Members of the Nazi party and SA Sturmabteilung within the ranks of the nursing staff were recruited as proctors These are witness statements in June 1946 In 1939 the former children s home for young epileptics that had been used as Volkschule Biesdorf as from 1934 was converted once again and became a military hospital for members of the Wehrmacht Already a year later it was a military hospital for POWs and forced labourers Contemporary witness Horst Sellak recalls barracks in the school yard in which vegetated nearly starved but guarded POWs Our former school yard was a fenced and guarded prison camp in 1940 41 up to the edge of Wasserweg and rail track Nevertheless as little kids we stalked when the post was out of sight We saw how pinched figures hungrily grasped their water gruel The first barrack to accommodate forced labourers was at the western entrance near today s rescue center of the accident hospital This barrack existed still in the early 1990s More barracks also apparently for male forced labourers were located west and north of the children s house today eye clinic and west of the administration building These barracks were taken down in the 1990s Statements about the existence of forced labourers in Wuhlgarten are confirmed by stock lists of the Berlin health departments found in 2002 These stock lists were requested by the main health department in 1942 to overview the health care of forced labourers Wuhlgarten is mentioned as such a location Also a camp 447 is mentioned as a military hospital for forced labourers and prisoners of war According to the list also Russian doctors were employed here There exists a vacation statement for assistant physician Dr Alexis Mironoff and his family dated from 27 January till 6 February 1944 Target of the inquiry from 1942 however was not to improve the health care of forced labourers In view of the massively increased use of forced labourers as from 1942 in particular from the Soviet Union and Poland the so called Ostarbeiter Nazi authorities wanted to underline the active defense for the German Aryan population those responsible do everything to ensure the protection of the German There are only a few documents from this period The military hospital also did not belong to the administrative area The entire chapter of forced labour on the site of Wuhlgarten only was dealt with briefly during the project s duration and requires more detailed research Invasion of the Red Army in Wuhlgarten End of January 1945 the front in the East barely was 80 kilometers from the Reich s capital Thunder of artillery was audible also in Biesdorf at night flickered reflections of muzzle flash in the East The battle of Berlin began when the Red Army gathered its troops along the banks of the Oder River on April 15 Berzarin s 5th Shock Army reached Biesdorf from the East and with that Wuhlgarten on the night of 22 April 1945 It found a hospital that was fully occupied with wounded refugees from the East patients from the destroyed hospitals of the city as well as patients with infectious diseases and the remaining psychiatric patients The invasion happened not without a fight as claimed in the Festschrift for the 75 anniversary in 1968 Bullet holes especially at the country houses still bear witness to the fighting today Contemporary witnesses report chaotic conditions rape executions and looting The case of nurse Else Kommoll who was shot is on record A missing psychiatric patient was found shot at the West Gate There is a total of 14 suicides documented in the death books during this period Conspicuously the entire senior nursing staff from House 31 committed suicide Since those who committed suicide were also nurses one can possibly assume that they put their life to an end not only out of fear of rape but also persecution Whether staff of House 31 had particular reason to fear punishment of crimes is not clear House 31 is also considered intern transfer house Whether patients were in particular killed here is not retraceable Contemporary witness Lisbeth Z at that time the head nurse The regiment of the Red Army commandeered and raped indiscriminately patients and nursing staff Many nurses took their own life We always carried our syringe with us Contemporary witness Ursel W Many had taken their life because they were mortally terrified of the occupiers They also jumped in the pond at the Wuhle creek Others including physicians tried to escape even in the last minute Contemporary witness Dr Möwius the son Especially the basement in which personnel and patients of the hospital were in large numbers was systematically searched Executives and members of the Nazi party were arrested and led away There were also house searches that night which were within the hospital area Searched was primarily for weapons In the basement of the farm building were the interrogations The main battle area was in the Centre of Berlin Kaulsdorf and Biesdorf were in the immediate hinterland of the front The chaos of Stunde Null was further increased by thousands of forced labourers that were in the Ostarbeiter barracks from Wuhlgarten and at Grabensprung camp literally trench jump and now were liberated by the Red Army They waited on their return to their countries of origin Civilian rail traffic though ceased completely Their return was delayed until August 1945 The first days after the liberation There was no water no light and no gas Postal and telephone traffic were folded Hardly an intact window still existed at the hospital Many patients were lying on bare straw The remaining staff worked daily from 8 am to 10 pm without any payment Far away living staff could go home from time to time At that time we fought in vain against lice and other vermin First work early in the morning was to bring the many at night deceased to the cemetery recalls contemporary witness Ernst S Food was extremely scarce and water was brought from the Wuhle creek There was no kitchen Between House 15a and House 4 stood a boiler Cooking was on open fire usually grout soup Further fireplaces were maintained around the hospital grounds Joseph Kitkowski who was employed as provisional administrative director on 4 May 1945 succeeded in collaboration with the commander of the Soviet unit to create prerequisites for a gradual normalisation in the hospital He spoke Russian The few doctors left in Wuhlgarten the list of employees from 21 June 1945 lists two senior physicians and 53 still active nurses their number gradually increasing due to returns performed to their limit around the clock The Red Army remained in Wuhlgarten with a medic unit until 1946 and occupied about a third of the hospital buildings These included House South today eye clinic Military Hospital until December 1945 Administration building Commandant s Office Farm building with kitchen and storage rooms House 5 today Neurology Department of Berlin Accident Hospital Military Hospital 8 Men s country house no 45 52 2 Residential Houses Military Hospital Infection barrack for men Military Hospital Workshop building estate and nursery The inscription at Country House 23 today Landhausring 11 dates from these days and weeks of the first occupation There is no greater happiness no greater honor than to live and die for the benefit and glory of our country During the Uprising of 1953 in East Germany the Soviet army occupied again the northern part of the hospital with a tank unit and stayed until 1969 Administrative director Kitkowski notes on 17 July 1945 that there were also 300 mentally deranged Russian soldiers accommodated in the military hospital of the Red

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  • Wuhlgarten Euthanasie T4 Gedenkorte
    in ihrer inneren und äußeren historischen Form wieder aufgebaut Die Reste der erhalten gebliebenen Malereien integrierte man in die neue Farbgestaltung In der Kirche finden regelmäßig Gottesdienste evangelische und katholische im Wechsel und kulturelle Veranstaltungen statt Sie versteht sich als Begegnungsort für Kranke und Gesunde mit vielfältigen seelsorgerischen sozialen und kulturellen Angeboten In der Krankenhauskirche sind historische Zeugnisse aus der Geschichte der Anstalt in Vitrinen und auf Tafeln ausgestellt Sie nehmen auch Bezug auf die Ereignisse zwischen 1933 und 1945 Diese Dokumente ergänzen inhaltlich die Gedenkorte im Krankenhausgelände und sind Gedenken und Mahnung zugleich Jedes Jahr am Volkstrauertag erinnert ein Gottesdienst an die vielen Menschen in dieser Anstalt die durch den organisierten Massenmord an Kranken durch Bombenangriffe und Kriegshandlungen oder durch die Folgen des Krieges ums Leben gekommen sind Anstaltsfriedhof Der Anstaltsfriedhof mit seinem historischen und mit seinem neuen Teil heute Grünanlage am Buckower Ring ist mit den mindestens acht Sammelgräbern und den Opfern des Zweiten Weltkrieges anerkannte Kriegsopfer Gedenkstätte Eine Hinweistafel und eine würdige Gestaltung sind geplant zurück Memorial Sites in Wuhlgarten The Memorial is located on the eastern Wuhlehang between the hospital church and Wuhletal station In this place 180 people were buried in a communal grave in 1945 A plaque commemorates the dead The memorial site got its present form in context of the restoration of the Wuhlehang in 1998 Three steles were added in the summer of 2014 which document the history of Wuhlgarten from 1933 to 1945 Remembrance and commemoration is caption and central concerns A place acknowledges its history and commemorates the countless nameless and known victims These commemorative steles depict the History of Wuhlgarten The first stele is dedicated to the period from 1893 until the elimination of life unworthy of life in 1939 A second stele conveys the organised killings of patients

    Original URL path: http://www.wuhletal.de/buch/Gedenkorte_wuhlgarten.html (2016-02-15)
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