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  • Web ohne Barrieren - Erstellung barrierefreier Internetseiten mit Hilfe von A-Prompt und anderen Tools - I
    Archiv 2004 Erstellung barrierefreier Internetseiten mit Hilfe von A Prompt und anderen Tools I Erstellung barrierefreier Internetseiten mit Hilfe von A Prompt und anderen Tools I Kursbeschreibung Barrieren für Menschen mit Behinderungen im Internet gesetzliche Rahmenbedingungen Design Richtlinien Korrektur von Internetseiten mit Hilfe von A Prompt Einsatz weiterer Testtools zur Erstellung barrierefreier Internetseiten Kursart Vertiefungskurs Zielgruppe Web Designer und Web Redakteure ohne Vorkenntnisse in barrierefreiem Webdesign Vorkenntnisse Dozent Birgit Scheer

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  • Web ohne Barrieren - Barrierefreie Gestaltung der Internetangebote von Behindertenverbänden
    der Internetangebote von Behindertenverbänden Barrierefreie Gestaltung der Internetangebote von Behindertenverbänden Kursbeschreibung Der Workshop richtet sich an Verantwortliche die Internetseiten von Behindertenverbänden erstellen und pflegen Eine Einführung in die Themen Barrieren für Menschen mit Behinderungen im Internet Nutzen barrierefreier Gestaltung für die Benutzer innen allgemein Universelles Design gesetzliche Rahmenbedingungen Nutzung von Tools Prüf und Testmöglichkeiten Kursart Vertiefungskurs Zielgruppe Verantwortliche die Internetseiten von Behindertenverbänden erstellen und pflegen Vorkenntnisse keine Dozent Rainer Wallbruch

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  • Web ohne Barrieren - International Übersicht
    Gesetze und Richtlinien Bund Länder International WAI und WCAG WAI Dokumente Europa Überblick über die WCAG 2 0 Zielvereinbarungen Allgemein Dokumentation des AbI Kongresses Zur Dokumentation Inhalt Ihr Pfad hierher Startseite Gesetze und Richtlinien International International Übersicht International Filter Anzeige

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  • Web ohne Barrieren - Suche
    Richtlinien Lösungen und Hinweise Veröffentlichungen Seminare Verweise AbI Informations CD Informations CD ROM mit Tools Informationen und Artikeln zum barrierefreien Webdesign Die CD kann direkt beim AbI bestellt werden Inhalt Ihr Pfad hierher Startseite Hilfsmittel für die Computer und Internetnutzung Übersicht über Hilfsmittel für die Computer und Internetnutzung Die Verweise im Bereich Hilfsmittel für die Computer und Internetnutzung sind in weitere Kategorien unterteilt Folgende Themenbereiche werden dabei im Zusammenhang mit

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  • Web ohne Barrieren - E-Learning
    Forschung Informationsseiten Tests Barrierefreie Informationstechnik E Learning Allgemeine Leitfäden und Empfehlungen Barrierefreie Präsentationen Beispiele LMS Portale und Informationsseiten Buchtipp Das AbI Handbuch ein Praxishandbuch für Web Gestaltung und grafische Programmoberflächen Inhalt Ihr Pfad hierher Startseite Verweise E Learning E Learning Hinweis Wenn auf amerikanischen Informationsseiten über Accessibility also die Zugänglichkeit von e Learning Plattformen gesprochen wird ist dies meist im Bezug zu der amerikanischen Richtline Section 508 zu sehen die

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  • Web ohne Barrieren - BGG
    im Rechtsverkehr erfahrene Wirtschaftsunternehmen und Verbände sind kann davon ausgegangen werden dass diese angemessenen vertraglichen Regelungen für den Fall vorsehen dass die Vereinbarung z B nicht vollständig oder nicht termingerecht erfüllt wird Nach den allgemeinen Grundsätzen des Vertragsrechts entfaltet die Zielvereinbarung rechtliche Verbindlichkeit nur für die am Abschluss beteiligten Parteien Die Mitglieder eines Verbandes werden daher nur insoweit verpflichtet als der Verband aufgrund Satzung oder Einzelvollmacht zu ihrer Vertretung berechtigt ist Absatz 2 konkretisiert die Anforderungen an eine Zielvereinbarung die in einer solchen Vereinbarung mindestens enthalten sein sollen Damit wird das Recht auf Vertragsfreiheit nicht eingeschränkt sondern durch bestimmte Mindestinhalte näher konkretisiert Es sind mindestens die Vertragspartner und der räumliche und sachliche Geltungsbereich der Regelung zu bestimmen die Standards für die barrierefreie Gestaltung der Lebensbereiche festzulegen und die zeitlichen Vorgaben für die Umsetzungsschritte zu setzen Um eine solche Vereinbarung auch umsetzungssicher zu machen sollten Regelungen für den Fall der Vertragsverletzung getroffen werden Ob dieses z B in Form von Vertragsstrafenabreden geschieht bleibt den Vertragspartnern überlassen Als Instrument freiwilliger Vereinbarung soll der Gestaltungswille der potentiellen Vertragspartner nicht eingeschränkt werden Kommen solche Zielvereinbarungen nicht zustande oder wird Barrierefreiheit nur unzureichend erreicht ist der Gesetzgeber aufgerufen selbst tätig zu werden Hierzu dient die Ergänzung der Berichtspflicht der Bundesregierung in 66 SGB IX mit der die Wirksamkeit dieses Instrumentariums überprüft werden soll Absätze 3 und 4 bezwecken die im allseitigen Interesse liegende Konzentration von Verhandlungen über Zielvereinbarungen Absatz 3 bestimmt wie Verbände behinderter Menschen Kenntnis davon erlangen können dass ein anderer Verband einen Verhandlungsanspruch gegenüber einem Unternehmensverband oder Unternehmen geltend gemacht hat Angesichts der umfassenden Verfügbarkeit des Internet Zugangs bei den betreffenden Verbänden ist die Bekanntgabe über die Internetseite des Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung Zielvereinbarungsregister hinreichend diese Verfahrensweise ist unkomplizierter kosten und zeitsparender als eine Bekanntgabe im Bundesanzeiger und in Tageszeitungen Verbände behinderter Menschen die sich innerhalb der Vier Wochen Frist nach Bekanntgabe nicht melden verlieren nach Absatz 4 Nummer 1 den Verhandlungsanspruch gegenüber dem betroffenen Unternehmensverband bzw Unternehmen in Bezug auf den Verhandlungsgegenstand Um die Interessenvertretung aller in eine Verhandlung einbezogenen Behindertenverbände und eine einheitliche Verhandlungsführung zu gewährleisten beginnen die Verhandlungen erst nachdem eine gemeinsame Verhandlungskommission auf Seiten der Behindertenverbände zustande gekommen und eine angemessene Vorbereitungsfrist höchstens vier Wochen verstrichen ist Dieses Bündelungsverfahren rechtfertigt es den grundsätzlich in Absatz 1 Satz 3 geregelten Verhandlungsanspruch im Rahmen des Absatzes 4 einzuschränken Präklusionswirkung Absatz 4 Nummer 2 trägt insbesondere den Belangen kleinerer Unternehmen Rechnung die mit der eigenständigen Durchführung der Verhandlungen gegebenenfalls in erheblichem Maße belastet werden könnten Sie sollen auf Verhandlungen mit einem Unternehmensverband verweisen können und sind in diesem Fall für die Dauer der mit dem Unternehmensverband geführten Verhandlungen selber nicht verpflichtet Diese zeitweise Präklusionswirkung entfällt wenn mit dem Unternehmensverband eine Zielvereinbarung zustande gekommen ist Sie lebt wieder auf wenn das Unternehmen der auf Verbandsebene zustande gekommenen Zielvereinbarung vorbehaltlos beitritt indem es alle Rechte und Pflichten rechtsverbindlich für das Unternehmen übernimmt Absatz 4 Nummer 4 Generell gilt für Verbände behinderter Menschen unabhängig davon ob sie Verhandlungen innerhalb der Frist nach Absatz 3 Satz 3 beigetreten oder nicht beigetreten sind dass sie für den Gegenstand also den sachlichen und räumlichen Geltungsbereich und die Geltungsdauer der Zielvereinbarung keinen Anspruch auf weitere Verhandlungen nach Absatz 1 Satz 3 mehr haben Im Absatz 5 soll im Zusammenhang mit der Berichtspflicht eine Dokumentation von Zielvereinbarungen erfolgen um die Wirkung dieser Regelung beurteilen zu können Insoweit ist auch eine Mitteilungspflicht vorgesehen da nur so eine Erfassung technisch möglich ist Es erscheint gerechtfertigt die Mitteilungspflicht den Behindertenverbänden aufzuerlegen weil gerade diese ein Interesse an der Dokumentation der Vereinbarungen haben Absatz 4 Satz 2 sorgt für den notwendigen Gleichklang im Bereich des Personenbeförderungsgesetzes und der Eisenbahn Bau und Betriebsordnung Das bedeutet wenn z B ein Programm im Sinne des 2 Absatz 3 der Eisenbahn Bau und Betriebsordnung erstellt worden ist ein Verhandlungsanspruch nach 5 Absatz 1 ausgeschlossen ist Absatz 6 sieht vor einer gerichtlichen Geltendmachung von Ansprüchen aus den Zielvereinbarungen grundsätzlich ein verpflichtendes Schlichtungsverfahren vor Damit soll ein Filter für mögliche gerichtliche Auseinandersetzungen geschaffen werden Der Entwurf lehnt sich insoweit an die Konzeption an die der Entwurf eines Zivilrechtlichen Antidiskriminierungsgesetzes z B bei Verstößen gegen das Diskriminierungsverbot vorschreibt Mit Rücksicht auf den freiwilligen Charakter der Zielvereinbarung wird den beteiligten Parteien das Recht eingeräumt in ihrer Vereinbarung vom Modell der Streitbeilegung unter Einschaltung einer Gütestelle einvernehmlich abzuweichen 7 Benachteiligungsverbot für Träger öffentlicher Gewalt 1 Die Dienststellen und sonstigen Einrichtungen der Bundesverwaltung einschließlich der bundesunmittelbaren Körperschaften Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts sollen im Rahmen ihres jeweiligen Aufgabenbereichs die in 1 genannten Ziele aktiv fördern und bei der Planung von Maßnahmen beachten Das Gleiche gilt für Landesverwaltungen einschließlich der landesunmittelbaren Körperschaften Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts soweit sie Bundesrecht ausführen In Bereichen bestehender Benachteiligungen behinderter Menschen gegenüber nicht behinderten Menschen sind besondere Maßnahmen zum Abbau und zur Beseitigung dieser Benachteiligung zulässig Bei der Anwendung von Gesetzen zur tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist den besonderen Belangen behinderter Frauen Rechnung zu tragen 2 Ein Träger öffentlicher Gewalt im Sinne des Absatzes 1 darf behinderte Menschen nicht benachteiligen Eine Benachteiligung liegt vor wenn behinderte und nicht behinderte Menschen ohne zwingenden Grund unterschiedlich behandelt werden und dadurch behinderte Menschen in der gleichberechtigten Teilhabe am Leben in der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar beeinträchtigt werden 3 Besondere Benachteiligungsverbote zu Gunsten von behinderten Menschen in anderen Rechtsvorschriften insbesondere im Neunten Buch Sozialgesetzbuch bleiben unberührt Zu 7 Benachteiligungsverbot für Träger öffentlicher Gewalt Absatz 1 Satz 1 konkretisiert die Zielsetzung des 1 speziell für den Bereich der öffentlichen Bundesverwaltung und umschreibt mit der Aufzählung der Normadressaten den Anwendungsbereich der Vorschrift Satz 2 dehnt dies auf die Länderverwaltungen aus soweit sie Bundesrecht ausführen Bereits begrifflich nicht umfasst sind damit die Gerichte Nicht erfasst sind außerdem die Justizbehörden wie die Staatsanwaltschaften soweit sie aufgrund der speziellen Verfahrensvorschriften insbesondere der StPO Strafprozessordnung tätig werden Auch für das behördliche Bußgeldverfahren gelten nach 46 Absatz 1 OWiG Ordnungswidrigkeitengesetz grundsätzlich die Vorschriften der StPO und des GVG Gerichtsverfassungsgesetz entsprechend Dem gemäß bestimmt 2 Absatz 2 Nummer 2 VwVfG Verwaltungsverfahrensgesetz dass die allgemeinen

    Original URL path: http://wob11.de/auszuege-aus-dem-behindertengleichstellungsgesetz-des-bundes-bggshowall.html (2016-02-15)
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  • Web ohne Barrieren - BGG
    besondere gesetzliche oder verordnungsrechtliche Vorgaben hinreichend bestimmt sind wie z B durch Nahverkehrspläne nach dem Personenbeförderungsgesetz oder Programme nach der Eisenbahn Bau und Betriebsordnung Vereinbarungspartner sollen die verpflichteten Unternehmen oder Unternehmensverbände für ihre Tätigkeitsbereiche oder ihre Produkte oder Dienstleistungen auf der einen und die Behindertenverbände auf der anderen Seite sein Ziel ist es Verbände mit einer gewissen Größe und Repräsentanz als Partner für Zielvereinbarungen zu berechtigen die auch Verhandlungen nach Satz 3 von den Unternehmen oder Unternehmensverbänden fordern können Damit soll sichergestellt werden dass Vereinbarungen von kompetenten Partnern geschlossen werden die möglichst umfassend die Erfahrungen und Erkenntnisse der Betroffenen einbeziehen Auf Vorschlag der Gruppenvertreter der Arbeitnehmer der Vertreter der Behindertenverbände oder der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege im Beirat nach 64 SGB IX berufen worden sind kann das BMGS die Anerkennung aussprechen Bei der Entscheidung über die Anerkennung hat das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung unter Zugrundelegung des 2 Behindertengleichstellungsgesetz BGG darauf zu achten dass unter den vorgeschlagenen Verbänden auch Vereinigungen sind die schwerpunktmäßig Interessen behinderter Frauen vertreten In gleicher Weise ist darauf zu achten dass das breite Spektrum der Verbände behinderter Menschen hierbei Berücksichtigung findet Je nach Reichweite der zu schließenden Zielvereinbarung werden das Unternehmen oder der Unternehmensverband sowie der Behindertenverband mit seiner räumlichen Untergliederung die Vereinbarung schließen die ihrem sachlichen und räumlichen Organisations und Tätigkeitsbereich entspricht Z B soll ein Blindenverband keine Vereinbarung für den barrierefreien Zugang für Rollstuhlfahrer schließen In der Praxis werden voraussichtlich stets Zusammenschlüsse von Behindertenverbänden gemeinsam mit den Unternehmen oder Unternehmensverbänden Vereinbarungen schließen die möglichst alle Formen von Beeinträchtigungen umfassen Damit würde für die Unternehmen oder Unternehmensverbänden auch mehr Rechts und Vertragssicherheit geschaffen Der Begriff des Unternehmens wird in Anlehnung an die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zum Betriebsverfassungsgesetz im umfassenden Sinne verstanden Kennzeichnend für ein Unternehmen ist eine organisatorische Einheit mit der ein Unternehmen seine wirtschaftlichen oder ideellen Ziele verfolgt vgl BAG Bundesamt für Gesundheit AP Arbeitsrechtliche Praxis Nummer 5 zu 1 Betr VG 1972 Bei Zielvereinbarungen handelt es sich um zivilrechtliche Verträge deren Inhalt von den Vertragspartnern frei verhandelt und ausgestaltet werden kann Da die Partner einer Zielvereinbarung grundsätzlich im Rechtsverkehr erfahrene Wirtschaftsunternehmen und Verbände sind kann davon ausgegangen werden dass diese angemessenen vertraglichen Regelungen für den Fall vorsehen dass die Vereinbarung z B nicht vollständig oder nicht termingerecht erfüllt wird Nach den allgemeinen Grundsätzen des Vertragsrechts entfaltet die Zielvereinbarung rechtliche Verbindlichkeit nur für die am Abschluss beteiligten Parteien Die Mitglieder eines Verbandes werden daher nur insoweit verpflichtet als der Verband aufgrund Satzung oder Einzelvollmacht zu ihrer Vertretung berechtigt ist Absatz 2 konkretisiert die Anforderungen an eine Zielvereinbarung die in einer solchen Vereinbarung mindestens enthalten sein sollen Damit wird das Recht auf Vertragsfreiheit nicht eingeschränkt sondern durch bestimmte Mindestinhalte näher konkretisiert Es sind mindestens die Vertragspartner und der räumliche und sachliche Geltungsbereich der Regelung zu bestimmen die Standards für die barrierefreie Gestaltung der Lebensbereiche festzulegen und die zeitlichen Vorgaben für die Umsetzungsschritte zu setzen Um eine solche Vereinbarung auch umsetzungssicher zu machen sollten Regelungen für den Fall der Vertragsverletzung getroffen werden Ob dieses z B

    Original URL path: http://wob11.de/auszuege-aus-dem-behindertengleichstellungsgesetz-des-bundes-bggseite4.html (2016-02-15)
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  • Web ohne Barrieren - BGG
    Gerichte Nicht erfasst sind außerdem die Justizbehörden wie die Staatsanwaltschaften soweit sie aufgrund der speziellen Verfahrensvorschriften insbesondere der StPO Strafprozessordnung tätig werden Auch für das behördliche Bußgeldverfahren gelten nach 46 Absatz 1 OWiG Ordnungswidrigkeitengesetz grundsätzlich die Vorschriften der StPO und des GVG Gerichtsverfassungsgesetz entsprechend Dem gemäß bestimmt 2 Absatz 2 Nummer 2 VwVfG Verwaltungsverfahrensgesetz dass die allgemeinen Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes auf die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nicht anwendbar sind Aus diesen Grundentscheidungen ergibt sich dass auch das behördliche Bußgeldverfahren wie das gerichtliche generell aus dem Anwendungsbereich des Bundesgleichstellungsgesetzes ausgenommen ist Mit Satz 3 wird von der ausdrücklichen Ermächtigung in Artikel 7 der Richtlinie 2000 78 EG zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf Gebrauch gemacht Diese stellt es den Mitgliedstaaten ausdrücklich frei für die in dieser Richtlinie genannten besonderen Personengruppen d h auch für behinderte Menschen spezifische Maßnahmen beizubehalten oder einzuführen mit denen Benachteiligungen u a wegen der Behinderung ausgeglichen werden Satz 3 kommt damit unter anderem auch bei dem Vergleich eines behinderten Mannes mit einer nicht behinderten Frau zur Anwendung Satz 4 schreibt für die in 7 geregelten Bereiche der öffentlichen Verwaltung ausdrücklich die Berücksichtigung der besonderen Belange behinderter Frauen vor Absatz 2 konkretisiert das verfassungsrechtliche Benachteiligungsverbot des Artikels 3 Absatz 3 Satz 2 GG Grundgesetz für die Anwendung im Bereich der Bundesverwaltung insbesondere durch eine Legaldefinition des Begriffs der Benachteiligung Eine unterschiedliche Behandlung von behinderten Menschen und Menschen ohne Behinderung ist danach verboten soweit hierfür nicht ein zwingender Grund vorliegt Mit diesem Erfordernis wird zugleich der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts Rechnung getragen das eine rechtliche Schlechterstellung behinderter Menschen nur dann als zulässig ansieht wenn zwingende Gründe dafür vorliegen BVerfGE 99 341 357 Die nachteiligen Auswirkungen müssen unerlässlich sein um behinderungsbezogenen Besonderheiten Rechnung zu tragen BVerfG aaO Entsprechend der Konzeption des verfassungsrechtlichen

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