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  • EnEV 2014: Neue Regeln für Energieausweise | Verband Wohneigentum e.V.
    auf der Kooperationswebsite von Sprengnetter24 Gartenberatung Magazin für die Mitglieder im Verband Wohneigentum Zeitschrift für Haus und Garteneigentümer Leserreisen für Mitglieder Zum Seitenanfang drucken Zurück zu Startseite Verbraucherinformation Energie und Ökologie Seiteninhalt EnEV 2014 Neue Regeln für Energieausweise Energieausweise für Gebäude sollen es Mietern und Käufern erleichtern die langfristigen Energiekosten einer Immobilie zu beurteilen Mit dem Eintreten der novellierten Energieeinsparverordnung EnEV im Mai 2014 gelten auch bei den Energieausweisen Änderungen Energieausweise die nach dem 1 Mai 2014 ausgestellt werden geben neben den Energiekennwerten auch die Energieeffizienzklasse eines Gebäudes an Der Standard reicht von A Passivhaus bis H unsanierte Gebäude Die Skala reicht von 0 bis 250 kWh m² a Bisher war es so dass die Skala auf dem Bandtacho auf 400 kWh m² a begrenzt war Die Änderung des Bandtachos führt dazu dass komplett unsanierte Gebäude und Gebäude mit schlechtem Wärmeschutz bzw alter Anlagentechnik jetzt realistischer dargestellt werden so die Architektin Lale Küçük von der EnergieAgentur NRW Die Angaben zu Maßnahmen zur kostengünstigen Sanierung sind seit Mai fester Bestandteil der Energieausweise und müssen ausgefüllt werden Neu ist die Aufteilung der Maßnahmen in Einzelmaßnahmen und Maßnahmen im Rahmen einer größeren Sanierung Zukünftig kann jeder schon bei der Suche nach einer Wohnung oder einem Haus auf die Energieeffizienz achten Seit Mai 2014 fordert der Gesetzgeber in kommerziellen Immobilienanzeigen einige Angaben aus dem Energieausweis Es muss angegeben werden ob es sich um einen Energiebedarfs oder Energieverbrauchsausweis handelt Ebenso wird der entsprechende Energiekennwert gefordert genau wie die Angabe der wesentlichen Energieträger für die Art der Beheizung und das Baujahr des Gebäudes Gleiche Pflichten Auch in behördlichen Gebäuden und in privatwirtschaftlichen Bauten mit hohem Publikumsverkehr wie etwa Theater Kinos etc werden ab einer Nutzfläche von 500 m² in Zukunft häufiger Energieausweise zu finden sein Hier müssen sie an einer für die Öffentlichkeit gut sichtbaren Stelle

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  • EnEV 2014: Das ist neu | Verband Wohneigentum e.V.
    Deutschland bis 2050 nahezu klimaneutral ist Dies schlägt sich vor allem bei Neubauten nieder Neubauten Mit der EnEV 2014 gelten ab 1 Januar 2016 verschärfte energetische Anforderungen an Neubauten sowohl bei Wohn als auch Nichtwohngebäuden Dann wird der zulässige Wert für die Gesamtenergieeffizienz der so genannte Jahres Primärenergiebedarf um 25 Prozent gesenkt Gleichzeitig erhöht sich der geforderte Wärmeschutz Wert der Gebäudehülle um ein Fünftel im Vergleich zum bisherigen Standard Ab 2021 gilt für Neubauten der von der Europäischen Union festgelegte Niedrigstenergie Gebäudestandard Diese Richtwerte werden bis Ende 2018 bekanntgegeben Altbauten Für Eigentümer von Bestandsbauten gibt es zum Glück nur wenige Änderungen Hauptsächlich betroffen sind die Heizungsanlagen Ab 2015 müssen sämtliche Öl und Gasheizkessel die vor 1985 eingebaut wurden außer Betrieb genommen werden Heizungsanlagen die nach dem 1 Januar 1985 eingebaut wurden müssen nach 30 Jahren ersetzt werden Hier gibt es jedoch einige Sonderregelungen Niedertemperatur und Brennwertkessel sind von der Austauschpflicht ausgenommen Ein und Zweifamilienhausbesitzer die bis zum 1 Februar 2002 mindestens eine Wohnung ihres Hauses selbst genutzt haben sind ebenfalls von der Austauschpflicht befreit Bei einem Eigentümerwechsel muss der neue Eigentümer die Heizungsanlage innerhalb von zwei Jahren austauschen Spätestens bis Ende 2015 müssen oberste Geschossdecken die nicht die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz erfüllen gedämmt sein Betroffen sind Decken beheizter Räume die direkt an ein unbeheiztes Dachgeschoss grenzen Alternativ reicht es auch aus wenn das darüber liegende Dach gedämmt ist oder den Anforderungen des Mindestwärmeschutzes entspricht Auch hier gilt Haben die Eigentümer bis zum 1 Februar 2002 mindestens eine Wohnung selbst genutzt sind sie von der Dämmpflicht ausgenommen Neue Energieausweise Seit Mai gibt es neue Energieausweise aus denen die energetischen Kennwerte besser ersichtlich werden Diese werden nicht mehr nur auf einer Farbskala von Rot bis Grün dargestellt sondern auch gleich einer von neun Effizienzklassen zugeordnet vergleichbar mit der Kennzeichnung von Elektrogeräten

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  • Infokampagne zur Gebäudesanierung | Verband Wohneigentum e.V.
    immer neue Fragen auf Für Aufklärung sorgen soll die Kampagne Die Hauswende eine bundesweite und branchenübergreifende Informationsoffensive zur energetischen Gebäudesanierung Damit wollen Politik und Wirtschaft die Energiewende im Gebäudebereich vorantreiben Im Rahmen der Kampagne erhalten Hausbesitzer Informationen zur energiesparenden Sanierung und Unterstützung bei der Suche nach qualifizierten Energieexperten vor Ort Fast zwei Drittel der rund 15 Millionen Ein und Zweifamilienhäuser in Deutschland stammen aus einer Zeit in der es noch keinerlei Vorgaben für den baulichen Wärmeschutz gab Die Energiewende wird nur funktionieren wenn wir es schaffen diese Gebäude energieeffizient zu sanieren und verstärkt den Wärmebedarf mit erneuerbaren Energien zu decken betonte Bundesbauministerin Barbara Hendricks bei der Auftaktveranstaltung im März Die energetische Sanierung ist die Energiewende in den eigenen vier Wänden Deshalb unterstützen wir mit der Kampagne Hausbesitzer dabei Die energiesparende Modernisierung ist für alle eine gute Investition in die Zukunft fügte Hendricks hinzu Gebündelte Informationen Informationsoffensive Die Hauswende gestartet v l n r Andreas Lücke Hauptgeschäftsführer Bundesindustrieverband Deutschland Haus Energie und Umwelttechnik BDH Manfred Greis Präsident Bundesindustrieverband Deutschland Haus Energie und Umwelttechnik BDH Dr Barbara Hendricks Bundesministerin für Umwelt Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit Stephan Kohler Sprecher der Allianz für Gebäude Energie Effizienz geea und Vorsitzender der dena Geschäftsführung Marianne Tritz Geschäftsführerin Gesamtverband Dämmstoffindustrie GDI Ulrich Tschorn Geschäftsführer Verband Fenster Fassade VFF dena P Becerra Effiziente Heizungstechnik eine fachgerechte Wärmedämmung moderne Fenster und erneuerbare Energien bei einer energetischen Sanierung müssen verschiedene Gewerke Hand in Hand arbeiten Für Hausbesitzer ist es oft nicht einfach ein so komplexes und technisches Vorhaben umzusetzen Umso wichtiger ist es neutrale Informationen und fachgerechte Unterstützung zu bekommen Das Internetportal www die hauswende de bündelt die wichtigsten Informationen zur energetischen Gebäudesanierung Per Online Suche können Verbraucher schnell und unkompliziert geeignete Fördermöglichkeiten sowie qualifizierte Energieexperten und Firmen in ihrer Nähe finden Die Hauswende Kampagne wurde von der Allianz für

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  • Kommentar zu Kampagne "Die Hauswende" | Verband Wohneigentum e.V.
    Zum Seitenanfang Service Sitemap Impressum Kontakt Zum Seitenanfang Zusätzliche Informationen Info Telefon Mitglieder Service Über das kostenlose Info Telefon des Bundesverbands vermitteln wir Mitgliedern den Kontakt zum richtigen Ansprechpartner im Verband Wohneigentum für Ihre Fragen rund um Haus und Garten Info Telefon für Mitglieder Mitgliederservice Immobilienbewertung Mitglieder im Verband Wohneigentum erhalten eine Online Immobilen Bewertung von Sprengnetter24 für 25 45 Euro Die Preise für Vor Ort Leistungen eines Gutachters von Sprengnetter24 finden Verbandsmitglieder auf der Kooperationswebsite von Sprengnetter24 Gartenberatung Magazin für die Mitglieder im Verband Wohneigentum Zeitschrift für Haus und Garteneigentümer Leserreisen für Mitglieder Zum Seitenanfang drucken Zurück zu Startseite Verbraucherinformation Energie und Ökologie Seiteninhalt Kommentar zu Kampagne Die Hauswende Unabhängige neutrale Information das wünschen und benötigen Verbraucher Vor allem bei so komplexen Themen wie der energetischen Sanierung von Gebäuden Reich an Imformationen ist die neue Kampagnen Website Die Hauswende Aber ist sie auch unabhängig neutral und damit objektiv Ein Kommentar Ein Informationsportal zur energetischen Gebäudesanierung ist sicherlich sinnvoll schließlich ist das Thema äußerst komplex die technischen und finanziellen Möglichkeiten für den normalen Hauseigentümer nur schwer zu überblicken Der Verband Wohneigentum begrüßt daher diesen Versuch die von der Politik immer wieder geforderten Sanierungen im Gebäudebestand mit Informationen zu unterfüttern Gleichwohl

    Original URL path: http://verband-wohneigentum.de/bv/on206020 (2016-02-11)
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  • Sanierungskonfigurator im Test | Verband Wohneigentum e.V.
    45 Euro Die Preise für Vor Ort Leistungen eines Gutachters von Sprengnetter24 finden Verbandsmitglieder auf der Kooperationswebsite von Sprengnetter24 Gartenberatung Magazin für die Mitglieder im Verband Wohneigentum Zeitschrift für Haus und Garteneigentümer Leserreisen für Mitglieder Zum Seitenanfang drucken Zurück zu Startseite Verbraucherinformation Energie und Ökologie Seiteninhalt Sanierungskonfigurator im Test Wegweiser für die Energetische Gebäudesanierung Um die energetische Gebäudesanierung stärker ins Blickfeld zu rücken haben das Bundesministerium für Verkehr Bau und Stadtentwicklung und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie einen Sanierungskonfigurator gestartet Das neue Internet Werkzeug richtet sich an private Hauseigentümer und Mieter Es unterstützt sie dabei die energetische Qualität ihres Hauses bzw ihrer Wohnung zu bewerten und zeigt Verbesserungsmöglichkeiten auf Wir haben den Test gemacht Der Konfigurator ist Teil der Kampagne Gut für Sie gut fürs Klima die das Bundesministerium für Verkehr Bau und Stadtentwicklung im November 2012 startete Laut Bundesbauminister Peter Ramsauer setzt das Online Tool den Kurs fort die Energiewende mit Augenmaß in die Breite zu tragen und sinnvolle Sanierungen zu unterstützen Das neue Werkzeug soll helfen Interesse an energetischen Sanierungen zu wecken und anschaulich von deren Vorteilen zu überzeugen Unser Motto lautet Erst denken und planen dann sanieren BMVBS Auch Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler unterstrich den hohen Nutz und Informationswert des Sanierungskonfigurators In den eigenen vier Wänden lassen sich Energie und damit auch laufende Kosten sparen Der Konfigurator hilft hier bei der Planung welche Maßnahmen sich rechnen können Er soll Anreize bieten sich anschließend durch einen qualifizierten Energieberater ein Sanierungskonzept erstellen zu lassen Für Sie getestet Der Sanierungskonfigurator funktioniert recht einfach Nutzer sollten sich aber ein wenig vorbereiten und die letzten Abrechnungen über den Heiz und Wasserverbrauch parat haben Allerdings hat der Konfigurator ein paar Schönheitsfehler So kann der Nutzer bei den für den Hausbau verwendeten Materialien immer nur eine Variante auswählen Beispielsweise muss er sich bei den

    Original URL path: http://verband-wohneigentum.de/bv/on64498 (2016-02-11)
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  • Gas: Preiserhöhungen anfechtbar | Verband Wohneigentum e.V.
    für Haus und Garteneigentümer Leserreisen für Mitglieder Zum Seitenanfang drucken Zurück zu Startseite Verbraucherinformation Energie und Ökologie Seiteninhalt Gas Preiserhöhungen anfechtbar BGH erklärt Klauseln für unwirksam In seinem Urteil vom 31 07 2013 Az VIII ZR 162 09 erklärt der Bundesgerichtshof Preisänderungsklauseln in Sonderkundenverträgen für unwirksam KfW Bildarchiv Thomas Klewar Geklagt hatten Gaskunden und die Verbraucherzentrale NRW Sie verlangten von dem beklagten Gasunternehmen die Rückzahlung der Gaspreisentgelte die auf Gaspreiserhöhungen in der Zeit vom Januar 2003 bis Oktober 2005 gezahlt wurden Die 25 Kunden die von der Verbraucherzentrale NRW vertreten wurden zahlten teils unter Vorbehalt die in Rechnung gestellten erhöhten Beträge Der Bundesgerichtshof hatte zwischenzeitlich das Verfahren ausgesetzt und dem Gerichtshof der Europäischen Union zwei Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt Der Europäische Gerichtshof EuGH hat durch Urteil vom 21 März 2013 entschieden dass eine Gaspreisänderungsklausel nur dann rechtmäßig ist wenn der Anlass und der Modus der Änderung transparent dargestellt werden Außerdem ist der Verbraucher mit angemessener Frist über sein Recht den Vertrag zu kündigen oder von den eingeräumten Kündigungsmöglichkeiten Gebrauch zu machen zu informieren Diese für die Gerichte der Mitgliedsstaaten verbindliche Auslegung des EuGH war nun Grundlage für die Entscheidung des Bundesgerichtshofes Die Verbraucherzentrale NRW rät sich um eine außergerichtliche Lösung mit den Gaslieferanten zu bemühen damit nicht unzählige Gaskunden den Weg zu den Gerichten suchen müssen Auch ein Vertreter von RWE hat erklärt dass jeder Einzelfall geprüft werden soll Man will angemessene Lösungen finden Der Verband Wohneigentum NRW e V empfiehlt allen betroffenen Gaskunden rein vorsorglich ihre Rückzahlungsansprüche gelten zu machen Ob Sie zu den berechtigten Gaskunden gehören können Sie anhand der Darstellungen auf der Internetseite der Verbraucherzentrale NRW www vz nrw de home prüfen Dort finden Sie auch einen Musterbrief zur Rückforderung von Gaspreiserhöhungen Welche Kunden sind eventuell betroffen Alle Kunden mit Sonderverträgen können ggf von dem Urteil profitieren

    Original URL path: http://verband-wohneigentum.de/bv/on64517 (2016-02-11)
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  • Energetische Sanierung: Kosten höher als Einsparung? | Verband Wohneigentum e.V.
    profitiert Deutschland trotzdem von der Energiewende denn sie kurbelt die Konjunktur erheblich an Leider nicht berechnet wurden die künftige Kostenersparnis dank der Schonung der Umwelt das heißt die Klimaschutzziele und die Reduzierung der Abhängigkeit von Erdöl und Gas Die Studie erstellt von der Prognos AG im Auftrag der KfW Bankengruppe untersuchte die eingeschränkt berechenbaren gesamtwirtschaftlichen Effekte die von der KfW Förderung des energieeffizienten Bauens und Sanierens bis 2050 zu erwarten sind Schließlich setzt die Bundesregierung vor allem beim Klimaschutz im Neubau wie im Gebäudebestand stark auf die Förderung durch KfW Programme 2013 und 2014 stehen dafür jährlich 1 8 Milliarden zur Verfügung Die wichtigsten Ergebnisse Drei Szenarien untersuchten die voraussichtlichen Folgen der energiepolitischen Ziele der Bundesregierung zur Senkung des Energieverbrauchs im Gebäudebestand Laut der Studie können bis 2050 Energiekosten von 370 Milliarden Euro eingespart werden Das entspricht dem Dreizehnfachen der Energiekosten für Heizung und Warmwasser aller deutschen Privat Haushalte in 2011 Um dieses Ziel zu erreichen sind aber gleichzeitig wohnwirtschaftliche Investitionen von 838 Milliarden Euro notwendig Einer Energiekosteneinsparung von 370 Milliarden Euro stünde noch ein Verlust von 468 Milliarden Euro gegenüber der zum Beispiel über die KfW Programme finanziert werden müsste Daneben würde die Umsetzung der geförderten Energiesparinvestitionen bis 2050 jährlich zwischen 200 000 und 300 000 Arbeitsplätze sichern Insbesondere in der mittelständischen Bauwirtschaft und im Handwerk Ebenfalls steigere dies die Produktion in der zuliefernden Industrie Pro Jahr erhöhten die mit den Investitionen angestoßenen gesamtwirtschaftlichen Effekte das deutsche Bruttoinlandsprodukt um durchschnittlich 0 4 Prozent so die KfW Auch die öffentlichen Haushalte profitierten laut der Studie von dem Wachstum und der vermehrten Beschäftigung die als Folge der Energiewende erwartet werden Per Saldo beliefen sich die Mehreinnahmen durch Steuern und Sozialabgaben bis 2050 auf 95 Milliarden Euro Die für Zinsverbilligung und Zuschüsse einzusetzenden Fördermittel lägen dagegen mit weniger als 70 Milliarden Euro

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  • Prüfpflicht für Heizöltanks soll Mitte 2013 kommen | Verband Wohneigentum e.V.
    Pflichten nachkommen Denn undichte Heizöltanks gefährden das Grundwasser und können den Hauseigentümer teuer zu stehen kommen weil der Inhaber selbst haftet In den einzelnen Bundesländern gibt es bereits mit der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen VAwS entsprechende Regelungen die den Heizöltank betreffen In Einzelheiten können diese bisherigen Verordnungen der Länder voneinander abweichen Doch im Großen und Ganzen gelten gemäß der VAwS folgende Prüffristen Für Neuanlagen Bei Inbetriebnahme müssen Neuanlagen geprüft werden Dabei sind die Eigentümer verpflichtet unaufgefordert eine Prüfung durch einen zugelassenen Sachverständigen zu beauftragen Der Sachverständige gibt eine Kopie des Prüfberichtes an die Untere Wasserbehörde Festgestellte Mängel müssen umgehend von einem Fachbetrieb behoben werden Über die Mängelbehebung muss die Untere Wasserbehörde informiert werden Für Heizöltanks Erdtanks also unterirdisch liegende Behälter müssen alle 5 Jahre erneut geprüft werden Das gilt ebenfalls für oberirdische auch im Keller stehende Tanks mit einem Volumen von mehr als 10 000 Litern Für Anlagen in Wasserschutzgebieten Ein unterirdischer im Erdreich gelagerter Heizöltank der in einem Wasserschutzgebiet steht muss alle zweieinhalb Jahre geprüft werden Alle 5 Jahre muss an einem oberirdischen Tank unabhängig von seiner Größe eine Prüfung vorgenommen werden Nun soll voraussichtlich Mitte 2013 eine bundesweit geltende Prüfpflicht für Heizöltanks ab 1 000 Liter in Kraft treten Sie wird in der neuen Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen VAUwS geregelt sein und soll die bisherigen Länderverordnungen ablösen Die jeweiligen Hauseigentümer werden dann von der Unteren Wasserbehörde angeschrieben und zur Prüfung aufgefordert Handeln aber nicht vorschnell Aufgepasst Immobilieneigentümer sollten sich vor selbst ernannten Profis die mit dem Hinweis der Neuregelung an der Haustür klingeln in Acht nehmen Die Tanküberprüfung muss von einem besonders qualifizierten Sachverständigen durchgeführt werden Die Tankkontrolle dient der Sicherheit Es gehört zur Sorgfaltspflicht der Eigentümer dass diese ihr Haus regelmäßig inspizieren und vorhandene Schäden in Ordnung bringen lassen

    Original URL path: http://verband-wohneigentum.de/bv/on62391 (2016-02-11)
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