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  • Erbschaftsteuer seit 2010 | Verband Wohneigentum e.V.
    finden Verbandsmitglieder auf der Kooperationswebsite von Sprengnetter24 Gartenberatung Magazin für die Mitglieder im Verband Wohneigentum Zeitschrift für Haus und Garteneigentümer Leserreisen für Mitglieder Zum Seitenanfang drucken Zurück zu Startseite Presse und Information Aus dem Präsidium Seiteninhalt Erbschaftsteuer seit 2010 Mutiger Schritt in die richtige Richtung 2010 trat das Gesetz zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums Wachstumsbeschleunigungsgesetz in Kraft Immer wieder werden die Änderungen bei der Erbschaft und Schenkungsteuer als ungerechtfertigte Steuergeschenke an Erben angeprangert Doch um was geht es hierbei wirklich Hans Rauch Präsident des Verbands Wohneigentum e V Der Verband Wohneigentum hat bei den Beratungen zur Erbschaftsteuerreform 2009 immer wieder gefordert den Begriff der Familie weiter zu fassen als er in der Erbschaftsteuerreform 2009 ihren Niederschlag gefunden hat Dadurch wurden insbesondere Geschwister Neffen und Nichten aber auch Schwiegerkinder Schwiegereltern der geschiedene Ehegatte sowie Eltern und Voreltern bei einer Schenkung wesentlich stärker belastet als zuvor Mit anderen Worten Dieser Personenkreis war der große Verlierer der Erbschaftsteuerreform 2009 Mit den Änderungen der Erbschaftsteuersätze im Wachstumsbeschleunigungsgesetz 2010 wurde im Sinne der vom Verband Wohneigentum vertretenen Forderungen nachgesteuert indem die Steuersätze für Erben die der benachteiligten Erbschaftsteuerklasse II angehören von 30 Prozent bis 50 Prozent im Jahr 2009 auf 15 Prozent bis 43 Prozent ab 2010 gesenkt wurden Dabei sei in Erinnerung gerufen dass für diesen Personenkreis bis Ende 2008 die Steuersätze zwischen 12 Prozent und 40 Prozent wesentlich niedriger lagen Ich kann deshalb die seitdem immer wieder geübte Kritik an den Änderungen der Erbschaft und Schenkungsteuer durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz nicht nachvollziehen sondern begrüße ausdrücklich dass der Gesetzgeber den Mut hatte Fehler der Erbschaftsteuerreform 2009 teilweise zu korrigieren Beispiele An nachfolgenden Beispielen sollen die Auswirkung der Änderungen der Erbschaftsteuer in der Erbschaftsteuerklasse II seit 2008 dargestellt werden Dabei ist noch völlig außer Acht gelassen dass Immobilien seit 2009 nach ihrem gemeinen Wert Verkehrswert bewertet werden

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  • Umfrage: Wohnkomfort 2010 | Verband Wohneigentum e.V.
    sind für künftigen Neubau abzuleiten Diese Fragen zielten auf ein umfassendes Meinungsbild der Wohneigentümer zu barrierearmem Wohnkomfort und zur Hilfe bei der Verwirklichung von Wohnwünschen im Alter Die Befragung der 1 040 selbstnutzenden Eigenheimer offenbarte ein differenziertes und dennoch den demografischen Trend bestätigendes Bild Sie erlaubt Rückschlüsse auf Motivationen und Hemmnisse für Eigentümer ihr Haus dem aktuellen oder künftigen Bedarf anzupassen Bequemes langes Wohnen Die wichtigsten Wünsche sind das bequeme Wohnen und möglichst lange Verbleiben im eigenen Hause Deshalb wächst die Offenheit für technische und bauliche Anpassungen mit den dazugehörigen Investitionen Gefragt nach der Bereitschaft zur Gebäudeanpassung und Barrierereduzierung bestätigte ein Viertel der Befragten eine solche innerhalb der nächsten ein bis vier Jahre ins Auge zu fassen ein weiteres Viertel hat es bereits vollzogen Jedoch hat die knappe Hälfte solche Anpassungen weder durchführen lassen noch geplant 15 Prozent der Befragten würden auch mit externer professioneller Hilfe in ihrem Eigentum wohnen bleiben Das Mehrgenerationenwohnen war nur für 6 Prozent eine Alternative Allerdings können sich 37 Prozent vorstellen wenn nötig ins betreute Wohnen umzuziehen Gesundheitliche Gründe In den befragten Haushalten leben 2 669 Personen von denen bereits 517 mit gesundheitlichen Einschränkungen zurecht kommen müssen 13 Prozent haben einen Grad der Behinderung vor allem körperliche Beeinträchtigungen aber auch Einschränkungen des Hör und Sehvermögens oder der geistigen Fähigkeiten Barrierearmer Wohnkomfort ist für sie die Chance zum langen Verbleiben in der eigenen Wohnung Für jeden achten Befragten ist dieses Thema durch die Pflege von Angehörigen bereits relevant Insgesamt hat das auch Auswirkungen auf das Netz und die Qualität von Betreuungs und Unterstützungsangeboten im Umfeld Bauliche Barrieren Rund zwei Drittel der Befragten bewohnen ihr Eigentum bereits seit mehr als 20 Jahren ein gutes Viertel seit mehr als einem Jahrzehnt Die Notwendigkeit Veränderungen im eigenen Haus zu planen zeigt sich zunächst am Alter der Häuser Zur Hälfte vor 1978 gebaut wurde außer notwendigen Instandsetzungen und An und Ausbauten kaum in die Gebäude investiert Geringe Bewegungsflächen steile Treppen und kleine Bäder setzen bauliche Barrieren für altersgerechtes Wohnen die nur mit größeren Umbauten einschließlich veränderter Grundrisse zu bewältigen sind Ein Viertel der Befragten wohnt in zwischen 1979 und 1994 errichteten Gebäuden die sich bereits durch verbesserten baulichen Standard auszeichnen Doch erst die Baualtersklasse ab 1995 in der 13 Prozent leben hat einen zeitgemäßen Komfort Fast zwei Drittel der Eigentümer so ein weiteres Umfrageergebnis hat die Hauptwohnräume vor allem Wohn und Schlafzimmer auf zwei Ebenen Eine Umgestaltung zur Reduzierung von Barrieren wie die Verlagerung aller Wohnräume ins Erdgeschoss ist hier mit erheblichen Kosten und technischem Aufwand verbunden Eigene Investitionen Barrierearmes Bad KfW Bildarchiv Fotograf Thomas Klewar Befragt nach den Kosten bestreitet der überwiegende Teil der Eigentümer altersgerechte Umrüstungen aus eigenen Mitteln Nur 18 Prozent meldeten Finanzierungsbedarf an Generell ist der Kreditanteil relativ gering Das beruht gemäß den Erfahrungen des IFB unter anderem auf dem Ziel der Eigentümer insbesondere bei Älteren eine finanziell unbelastete Immobilie zu besitzen und an die Nachfahren zu übergeben Nur 11 Prozent der Befragten haben Fördermittel beantragt verbilligte KfW Darlehen sind nahezu unbekannt Hinderungsgründe für barrierearme Anpassungen

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  • Wohneigentümer | Verband Wohneigentum e.V.
    Immobilienbewertung Mitglieder im Verband Wohneigentum erhalten eine Online Immobilen Bewertung von Sprengnetter24 für 25 45 Euro Die Preise für Vor Ort Leistungen eines Gutachters von Sprengnetter24 finden Verbandsmitglieder auf der Kooperationswebsite von Sprengnetter24 Gartenberatung Magazin für die Mitglieder im Verband Wohneigentum Zeitschrift für Haus und Garteneigentümer Leserreisen für Mitglieder Zum Seitenanfang drucken Zurück zu Startseite Verbraucherinformation Altersvorsorge Seiteninhalt Wohneigentümer Sechsmal so viel Vermögen wie Mieter Eine aktuelle Analyse zeigt die Entwicklung der Vermögensbildung beider Gruppen bei gleichen Einkommen auf Ein unterschiedliches Spar und Konsumverhalten gibt den Ausschlag Thorben Wengert pixelio de Erfolgreicher Vermögensaufbau ist nicht allein eine Frage des Einkommens sondern insbesondere eine Frage der Bereitschaft für Wohneigentum zu sparen Das ist das Ergebnis einer Sonderauswertung der aktuellen Einkommens und Verbrauchsstichprobe EVS 2013 des Statistischen Bundesamtes in Zusammenarbeit mit LBS Research Die Forscher haben untersucht wie sich die Vermögensbildung von Mieter und Eigentümerhaushalten bei ansonsten vergleichbaren wirtschaftlichen Verhältnissen im Zeitablauf entwickelt Dabei stellt sich heraus dass beide Gruppen eine ganz unterschiedliche Vermögensbildungs Biographie aufweisen Hausbesitzer sind häufig sparsamer Für die Auswertung betrachtet wurden Mieter und Wohneigentümer im Alter zwischen 50 und 59 Jahren mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen zwischen 1 700 und 2 300 Euro In die Vermögensbilanz fließen Immobilienvermögen selbstgenutzte

    Original URL path: http://verband-wohneigentum.de/bv/on211650 (2016-02-11)
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  • Vermögensbildung und private Altersvorsorge | Verband Wohneigentum e.V.
    Zum Seitenanfang Service Sitemap Impressum Kontakt Zum Seitenanfang Zusätzliche Informationen Info Telefon Mitglieder Service Über das kostenlose Info Telefon des Bundesverbands vermitteln wir Mitgliedern den Kontakt zum richtigen Ansprechpartner im Verband Wohneigentum für Ihre Fragen rund um Haus und Garten Info Telefon für Mitglieder Mitgliederservice Immobilienbewertung Mitglieder im Verband Wohneigentum erhalten eine Online Immobilen Bewertung von Sprengnetter24 für 25 45 Euro Die Preise für Vor Ort Leistungen eines Gutachters von Sprengnetter24 finden Verbandsmitglieder auf der Kooperationswebsite von Sprengnetter24 Gartenberatung Magazin für die Mitglieder im Verband Wohneigentum Zeitschrift für Haus und Garteneigentümer Leserreisen für Mitglieder Zum Seitenanfang drucken Zurück zu Startseite Verbraucherinformation Altersvorsorge Seiteninhalt Sparen muss sich lohnen Seit 1963 organisiert das ifs Städtebauinstitut die Königsteiner Gespräche wissenschaftliche Veranstaltungen zu aktuellen Themen aus den Bereichen des Städtebaus der Wohnungswirtschaft oder der Finanzierung des Wohnungsbaus Das 50 Königsteiner Gespräch fand am 6 März 2015 zu den Auswirkungen der EZB Niedrigzinspolitik auf Vermögensbildung und private Altersvorsorge in Berlin statt Die Niedrigzinspolitik der EZB hat gravierende Auswirkungen auf die Vermögensbildung breiter Schichten in Deutschland Wenn wir sie nicht ändern können müssen wir uns wenigstens verstärkt um deren Nebenwirkungen kümmern So der Kuratoriumsvorsitzende des ifs Städtebauinstituts und ehemalige Bundesbauminister Eduard Oswald anlässlich der 50 Königsteiner Gespräche pixelio de Die schädlichen Nebenwirkungen der EZB Niedrigzinspolitik treffen insbesondere normalverdienende Arbeitnehmer die sicherheitsorientiert sparen Der normale Bürger will das Geld das er sparen kann ohne Risiko anlegen Bei den derzeit extrem niedrigen Zinsen bis hin zum Nullzins ist jedoch ein realer Vermögenszuwachs fast nur noch mit Hilfe einer staatlichen Sparförderung möglich Denn die Einkommensgrenzen bei der Arbeitnehmer Sparzulage und der Wohnungsbauprämie sind seit mehr als 15 Jahren unverändert geblieben Die Löhne und Gehälter aber sind im gleichen Zeitraum um mehr als 25 Prozent gestiegen Der Kreis der Empfangsberechtigten hat sich dadurch von Jahr zu Jahr verringert obwohl die

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  • Eigenheim ade? - Teil 2 | Verband Wohneigentum e.V.
    vorbehaltenen Nutzungsrechts wird der Schenkungswert ebenfalls reduziert Dasselbe gilt für weitere vorbehaltene Leistungen wie häusliche Pflege oder Übernahme der Bestattungs und Grabpflegekosten Praxisbeispiel Anna und Karl haben 2014 das von ihnen allein bewohnte und mit einem Eigenheim bebaute Grundstück im Gesamtwert von 200 000 Euro ihrem Sohn übertragen Im Übertragungsvertrag haben sie sich gegenüber ihrem Sohn folgende Rechte vertraglich vorbehalten Ein lebenslanges unentgeltliches Wohnungsrecht im gesamten Objekt auf Abruf zu erbringende häusliche Pflegeleistungen des Sohnes begrenzt auf die bewohnten Wohnräume und gemäß Pflegestufe I zeitlich begrenzt auf 90 Minuten am Tag und die spätere Kostenübernahme ihrer sämtlichen Bestattungs und Grabpflegekosten Der fiktive Nutzungswert des Wohnungsrechts ohne Nebenkosten Kaltmiete beträgt monatlich 800 Euro somit jährlich 9 600 Euro Der Wert der vom Sohn zu erbringenden Pflegeleistungen wird in Anlehnung an die vergleichbaren Leistungen der Pflegestufe I mit monatlich 235 Euro je Elternteil zugrunde gelegt für beide Elternteile also monatlich insgesamt 470 Euro im Jahr 5 640 Euro Der Wert der Bestattungs und Grabpflegekostenübernahme dürfte derzeit einem Wert von ca 20 000 Euro entsprechen Bestattungskosten je Elternteil ca 7 000 Euro Grabpflegekostenübernahme für Laufzeit der Gruft mindestens ca 6 000 Euro Berechnung Verkehrswert der Immobilie zum Zeitpunkt der Übertragung 200 000 00 Euro Kapitalwert des vorbehaltenen lebenslangen Wohnungsrechtes 111 590 40 Euro Kapitalwert der lebenslangen häuslichen Pflegeleistungen begrenzt auf Leitungen der Pflegestufe I 65 559 36 Euro Wert der Bestattungs und Grabpflegekostenübernahme 20 000 00 Euro Verbleibender Schenkungswert insgesamt 2 850 24 Euro Da Anna und Karl je zur Hälfte Eigentümer der übertragenen Immobilie waren verbleibt bei jedem von ihnen ein restlicher Schenkungswert von 1 425 12 Euro Auf diesen Betrag beläuft sich das Restrisiko des Sohnes für den das Sozialamt je Elternteil innerhalb der 10 Jahres Frist Rückforderungsanspüche geltend machen kann Eine Korrektur der Kapitalwertberechnungen ist nur bei ungewöhnlichem Verlauf z B bei kurzer Ausübung des Wohnungsrechts durch einen oder beide Elternteile vorzunehmen Den Berechnungen liegen die Sterbetabellen 2009 2011 des Statistischen Bundesamtes sowie die Kapitalwerttabelle einer lebenslänglichen Nutzung oder Leistung als Anlage zu 14 Absatz 1 des Bewertungsgesetzes zugrunde Diese Werte werden auch bei der Berechnung der Erbschaftsteuer bzw Schenkungssteuer zugrunde gelegt wenn ein Steuerpflichtiger im Rahmen einer Erbschaft oder Schenkung ein lebenslanges Nutzungsrecht erhält und der Wert dieses Nutzungsrechtes ermittelt werden muss Hätten sich Anna und Karl keine Rechte vorbehalten entspräche der Schenkungswert den das Sozialamt bei einem späteren Sozialhilferegress im Pflegefall zugrunde legen würde dem vollen ungekürzten Verkehrswert der Immobilie zum Zeitpunkt der Übertragung also 100 000 Euro je Elternteil In dieser Höhe bestünde dann ein entsprechender Ausgleichsanspruch des Sozialamtes gegenüber dem in den letzten zehn Jahren beschenkten Kind und bezogen auf die Pflegebedürftigkeit des jeweiligen Elternteils Wenn also in unserem Beispiel Ehemann Karl im Jahr 2022 stationär pflegebedürftig werden sollte beträgt das voraussichtliche Rückzahlungsrestrisiko des Sohnes für den Fall dass das Sozialamt die Rückforderung der Schenkung wegen Verarmung geltend macht 1 425 12 Euro sofern die obigen Gegenleistungen im Übertragungsvertrag wirksam vereinbart wurden 100 000 Euro wenn keine Gegenleistungen im Übertragungsvertrag aufgenommen wurden Wer schuldet Unterhalt Seniorenpaar

    Original URL path: http://verband-wohneigentum.de/bv/on208435 (2016-02-11)
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  • Eigenheim ade? - Teil 1 | Verband Wohneigentum e.V.
    am Beispiel der Eheleute Anna und Karl zeigen AXA Anna 68 Jahre und ihr Ehemann Karl 72 Jahre haben vor 40 Jahren das mit einem Reihenhaus bebaute Grundstück gemeinsam erworben und sind beide jeweils hälftig im Grundbuch als Eigentümer eingetragen Karl leidet an fortschreitender Demenz und kann bald nicht mehr häuslich gepflegt werden Die vollstationäre Pflege und der Umzug in ein Pflegeheim stehen unmittelbar bevor Die Familie von Anna und Karl überlegt ob das Eigenheim verkauft werden muss oder ob es vom Sozialamt für die nicht gedeckten Pflegekosten in Anspruch genommen werden kann Auch fragen sie sich ob Anna in ihrem Alter tatsächlich aus dem Haus ausziehen muss und ob die Kinder möglicherweise zum Elternunterhalt für ihren bedürftigen Vater herangezogen werden können Oder gibt es doch noch Möglichkeiten dieses absehbare Fiasko abzuwenden Es stellt sich also die Frage ob Anna und Karl ihr Reihenhaus zur Deckung der stationären Heim und Pflegekosten verkaufen oder mit Grundpfandrechten Grundschulden Hypotheken belasten müssen Handelt es sich bei dem Haus um verwertbares Vermögen oder ist es als Schonvermögen geschützt Schonvermögen Da das Reihenhaus grundsätzlich verkauft werden kann und sich auch in absehbarer Zeit ein Käufer fände ist es rein wirtschaftlich betrachtet ein verwertbarer Vermögensgegenstand Das Gesetz 90 SGB XII hat aber ausdrücklich bestimmte Vermögenswerte so genanntes Schonvermögen von der Verwertung ausgenommen Liegt also Schonvermögen vor darf die Gewährung der Sozialhilfe nicht von der Berücksichtigung dieses Vermögens abhängig gemacht werden Hierzu zählt unter anderem ein angemessenes Hausgrundstück das von dem Betroffenen oder seinem nicht getrennt lebenden Ehegatten oder eingetragenen gleichgeschlechtlichen Lebenspartner und oder minderjährigen unterhaltsberechtigten Kindern allein oder zusammen mit Angehörigen ganz oder teilweise bewohnt wird und nach dessen Tod von dessen Angehörigen bewohnt werden soll Die Angemessenheit bestimmt sich nach der Zahl der Bewohner dem Wohnbedarf der Grundstücksgröße der Hausgröße dem Zuschnitt und der Ausstattung der Wohnung sowie dem Wert des Grundstücks einschließlich des Wohngebäudes 90 Absatz 2 Nr 8 SGB XII Nach der gängigen Sozialhilfepraxis und Rechtsprechung ist ein Hausgrundstück nur dann geschützt wenn es sich um ein Einfamilienhaus auch mit Einliegerwohnung oder um eine Eigentumswohnung handelt Bei Eigentumswohnungen bleiben die Grundstücksflächen grundsätzlich außer Betracht Für Eigenheime werden Grundstücksgrößen derzeit bis zu 500 qm im ländlichen Bereich in Ausnahmefällen bis max 800 qm als angemessen angesehen Die Wohnfläche eines Einfamilienhauses gilt mit etwa 90 qm und die einer Eigentumswohnung mit etwa 80 qm für insgesamt jeweils 2 Personen als angemessen Abhängig von der Personenzahl kann die Fläche um 20 qm pro Person erhöht aber auch reduziert werden Das Landessozialgericht NRW Urteil vom 05 05 2014 hat eine Überschreitung der angemessenen Gesamtwohnfläche bis zu einem Drittel toleriert falls zugleich sämtliche übrigen Kriterien nach 90 Abs 2 Nr 8 SGB XII angemessen sind Danach könnte das Reihenhaus von Anna und Karl bei Eintritt des stationären Pflegefalls gegebenenfalls gefährdet sein Objektiver Härtegrund In unserem Beispielfall möchte Anna nach Karls Umzug ins Pflegeheim weiter in der ihr als Miteigentümerin gehörenden Immobilie wohnen Liegt wenn es sich bei dem Reihenhaus nicht um Schonvermögen handelt eventuell ein objektiver Härtegrund vor

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  • Eigenheim: geschützte Altersvorsorge | Verband Wohneigentum e.V.
    rund um Haus und Garten Info Telefon für Mitglieder Mitgliederservice Immobilienbewertung Mitglieder im Verband Wohneigentum erhalten eine Online Immobilen Bewertung von Sprengnetter24 für 25 45 Euro Die Preise für Vor Ort Leistungen eines Gutachters von Sprengnetter24 finden Verbandsmitglieder auf der Kooperationswebsite von Sprengnetter24 Gartenberatung Magazin für die Mitglieder im Verband Wohneigentum Zeitschrift für Haus und Garteneigentümer Leserreisen für Mitglieder Zum Seitenanfang drucken Zurück zu Startseite Verbraucherinformation Altersvorsorge Seiteninhalt Eigenheim geschützte Altersvorsorge Unterhaltspflicht hat Grenzen Was hat Vorrang Die Unterhaltspflicht gegenüber Eltern und Kindern oder die eigene Altersvorsorge Der Bundesgerichtshof hat entschieden dass eine angemessene selbstgenutzte Immobilie nicht zum Vermögen eines Mannes hinzugezählt werden darf der auf Unterhalt seiner pflegebedürftigen Mutter verklagt wurde Detlef Erm Ass iur Geschäftsführer Verband Wohneigentum Dienste NRW GmbH Privat Verwandte in gerader Linie also Eltern Großeltern Kinder und Enkel sind nach geltender Rechtsprechung grundsätzlich verpflichtet einander zu unterhalten und dafür ihr Vermögen einzusetzen Doch gilt dies nicht uneingeschränkt Eltern wie Kinder dürfen ein bestimmtes Mindest Nettoeinkommen selbst behalten und außerdem Geld und Vermögen für die eigene Altersvorsorge zurückstellen Hierzu zählt auch die selbstgenutzte Immobilie die als Notgroschen eben nicht für den Unterhalt eingesetzt werden muss In der Begründung seines Beschlusses vom 7 August 2013 Az XII ZB 269 12 verweist der Bundesgerichtshof darauf dass die Verwertung einer angemessenen selbstgenutzten Immobilie nicht zumutbar sei Bei der Bemessung des Altersvermögens eines auf Elternunterhalt in Anspruch genommenen Unterhaltspflichtigen bleibe der Wert grundsätzlich unberücksichtigt Übersteige das sonstige vorhandene Vermögen nicht das so genannte geschützte Altersvorsorgevermögen komme eine Unterhaltspflicht aus dem Vermögensstamm nicht in Betracht Als geschützte Altersvorsorge gilt eine Vermögenshöhe von 5 Prozent des auf die Dauer des Berufslebens erwirtschafteten Bruttoeinkommens Urteil schafft Klarheit Der Verband Wohneigentum begrüßt die Klarstellung des Bundesgerichtshofes Die Eigentümer selbstgenutzter Einfamilienhäuser waren bislang unsicher ob sie die eigene Immobilie im Pflegefall der Eltern zum Unterhalt

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  • Wohn-Riester | Verband Wohneigentum e.V.
    Monate nach der Einführung sind bei den Landesbausparkassen LBS bereits über 250 000 Wohn Riester Bausparverträge abgeschlossen worden Dieser Erfolg ist um so bemerkenswerter als es immer noch viele Informations Defizite gibt konstatiert Dr Hartwig Hamm LBS Verbandsdirektor und Beiratsvorsitzender des Verbands Wohneigenum e V Neue Befragungsergebnisse zeigten dass die Reichweite der Wohn Riester Förderung immer noch massiv unterschätzt werde sowohl was die Zielgruppen angeht als auch den Verwendungszweck und die Förderhöhe Mehr Aufklärung könne die Altersvorsorge mit Wohneigentum daher weiter voranbringen Wissenslücken Der LBS Sprecher verweist auf eine aktuelle Umfrage vom Jahresbeginn Danach haben immerhin drei Viertel der LBS Kunden bereits vom Wohn Riester gehört Aber von denen die sich zum Kreis der Berechtigten äußern konnten waren 58 Prozent irrtümlich der Auffassung die Förderung gebe es nur innerhalb bestimmter Einkommensgrenzen Viele gehen auch davon aus dass die Förderung nur für die Ansparphase gilt Und die meisten unterschätzen die Höhe der Riester Zulagen mehr oder weniger deutlich Ich bin mir sicher dass Umfragen in der Gesamtbevölkerung sogar noch größere Wissenslücken ergeben hätten als wir sie bei der Befragung unserer Kunden identifiziert haben bewertete Hamm das Ergebnis Gerade für Schwellenhaushalte erreicht nach Information der LBS die Förderung eine beachtliche Höhe So könnten Familien mit zwei kleinen Kindern Jahr für Jahr 908 Euro an Zulagen erhalten Dafür sind bei mittleren Einkommen vielfach eigene Spar oder Tilgungsleistungen nötig die sogar unter diesem Wert liegen können mit anderen Worten Die Wohn Ries ter Förderung kann über 100 Prozent der Eigenleistungen betragen Das macht sich nach Hamms Worten als spürbare Entlastung bemerkbar Denn der Staat zahlt im Endeffekt für ein Darlehen von 90 000 Euro ein Prozent Tilgung Und diese Hilfe gebe es nicht nur acht Jahre wie bei der alten Eigenheimzulage sondern bis zum Ende der Finanzierung Eine weitere wichtige Botschaft ist nach den

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