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  • Versorgungsausgleich - Kanzlei Vollmer, Bock, Windisch, Renz, Lymperidis, Mainz, Frankfurt, Wiesbaden, Rechtsanwalt
    eben zusammen mit dem Scheidungsverfahren unter Umständen auch noch nach dem Ausspruch der Scheidung Es sind dies im Wesentlichen Der Nacheheliche Ehegattenunterhalt Der Zugewinnausgleich Der Versorgungsausgleich Der Versorgungsausgleich Der Versorgungsausgleich beinhaltet den Ausgleich von Rentenanwartschaften der Eheleute Er wird weiterhin auch nach den letzten Änderungen zum 01 09 2009 zwingend mit der Scheidung durchgeführt ohne dass ein spezieller Antrag nötig wäre Ausnahme hiervon bildet lediglich die kurze Ehe die nicht länger als drei Jahre angedauert hat Bei einer solch kurzen Ehe wird der Versorgungsausgleich nur auf Antrag einer der beiden Eheleute durchgeführt Durch den Versorgungsausgleich soll erreicht werden dass derjenige der Ehegatten der während der Ehe nicht oder weniger erwerbstätig war und somit darauf vertraut hat im Alter im Wesentlichen durch den anderen Ehegatten finanziell abgesichert zu sein nach der Scheidung nicht ohne jede Altersabsicherung dastehen soll Ausgerechnet wird die Höhe des Anspruchs durch die diversen Rentenversorgungsträger Beide Ehegatten bekommen deshalb unmittelbar nach Einreichen des Scheidungsantrags einen Fragebogen zu ihren Erwerbstätigkeiten während der Ehezeit zugeschickt den sie auszufüllen haben und wieder an das Gericht zurück senden müssen Die Berechnung der Rentenansprüche nimmt einige Zeit in Anspruch die zur Verzögerung des Scheidungsverfahrens führen kann Da diese Verzögerung von vornherein eingeplant ist kann der Scheidungsantrag wie bereits erwähnt schon bis zu zwei Monate vor Ablauf des Trennungsjahres bei Gericht eingereicht werden Bei Einigkeit der Eheleute kann auch auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs verzichtet werden Allerdings muss dies der Form nach durch notariellen Ehevertrag beurkundet werden und dieser Ausschluss darf nicht in den letzten zwölf Monaten vor Einreichen des Scheidungsantrags geschehen sein Bei einer kürzeren Zeit als einem Jahr ist nur noch die Genehmigung des Familiengerichts möglich Die meisten Richter tendieren jedoch dazu den eventuellen Versorgungsausgleichsanspruch zunächst einmal errechnen zu lassen und anschließend erst darüber zu entscheiden ob sie den Ausschluss des Versorgungsausgleichs

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