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  • Josua Wegelin: Der gemahlte IESUS CHRISTUS in den Grund gelegt, Kempten 1630
    Ihre Meinung ist uns willkommen Webformular Universitätsbibliothek Sondersammlungen Galerien Emblemata Wegelin Josua Wegelin Der gemahlte IESUS CHRISTUS in den Grund gelegt Kempten 1630 Josua Wegelin Der gemahlte Iesus Christus In den Grund gelegt Das ist Deß Gesätzes unnd Evangelii Underscheid als das Fundament vnnd der Lehrgrund deß hochtröstlichen Articuls von der gnädigen Rechtfertigung deß armen Sünders für Gott Emblematicè und gemahlter weiß in zwölff vnderschiedlichen Figuren fürgetragen Welche genommen Zuvorderst auß der H Bibel auß den Schrifften der Gottseeligen alten Kirchenlehrer B Lutheri vnd anderer Evangelischen rheinen Theologen Büchern Kempten Kraus 1630 Signatur UB Augsburg 02 XIII 5 2 123 größeres Bild Der protestantische Geistliche Josua Wegelin 1604 1640 wurde in Augsburg geboren und studierte in Tübingen Danach wirkte er an der Barfüßerkirche und der Heilig Geist Spitalkirche seiner Vaterstadt Im Zuge der konfessionellen Wirren des Dreißigjährigen Kriegs wurde er zweimal aus Augsburg ausgewiesen 1635 fand er im damals ungarischen Pressburg Zuflucht wo er das Amt eines Schul und Kircheninspektors übernahm Von seinen Kirchenliedern hat sich Allein auf Christi Himmelfahrt bis heute im Evangelischen Gesangbuch erhalten In den Emblemen seines hier gezeigten Buches werden zentrale protestantische Themen Emblematicè und gemahlter weiß in zwölff underschiedlichen Figuren behandelt Deß Gesätzes unnd Evangelij

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  • Johann Michael Dilherr: Heilige Sonn- und Festtags-arbeit, Nürnberg 1660
    Ensembles Das hier gezeigte dreiständige Sinnbild zu Beginn der Weihnachtspredigt setzt sich aus Emblemen zum Thema Sonne zusammen die sich auf Christus als das Heil der Menschen beziehen Die Picturae bilden eine chronologische Abfolge Sie zeigen die aufgehende Sonne die mittäglich im Zenit stehende Sonne und die am Abend das Gnadenmal des Regenbogens erzeugende Sonne Die Inscriptiones in dieser Reihenfolge gelesen fügen sich zu einem vollständigen Satz Die Rahmung der Embleme enthält Engelsköpfe um darauf hinzuweisen dass Engel die Geburt Christi verkündeten Zu Seiten der Embleme ist das Geschehen des Weihnachtsevangeliums abgebildet d h es wird hier das illustriert worauf sich die Sinnbilder beziehen Die von Joseph gehaltene Kerze links und das vom Himmel strömende Licht rechts stellen eine Verbindung zur Lichtthematik der Embleme her Dies tut auch das Schriftband oben mit dem Zitat aus dem Evangelium Die Klarheit deß HERRN Leuchtete um sie die Hirten Gleichzeitig herrscht zwischen den Emblemen und der Evangelienillustration der Gegensatz Tag Nacht Als Subscriptio dient die Erklärung deß Sinnbildes unterhalb Auf die Erklärung des Sinnbilds folgt die siebenseitige Predigt die Dilherr einer Angabe im Buch zufolge 1649 gehalten hatte größeres Bild Bereits der Kupfertitel enthält ein dreiständiges Sinnbild wie es dann im Buch selbst jeweils den Predigten vorangestellt ist Auf dem Kupfertitel zeigen die drei zusammengehörigen Embleme den langen und beschwerlichen Weg auf dem Gott das Volk Israel nach seinem Auszug aus Ägypten in das Gelobte Land führt ein Sinnbild für den Lebensweg jedes einzelnen Menschen der unterwegs ist zum Reich Gottes Flankiert wird das dreiständige Sinnbild von den Personifikationen der drei christlichen Tugenden die Paulus im Ersten Korintherbrief benennt Glaube links außen Frau mit Kreuz Kelch und Hostie Liebe rechts außen Mutter mit zwei Kindern Hoffnung links daneben Frau mit Anker Rechts neben dem Glauben ist eine weitere Frau sichtbar die mit dem

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  • Johann Michael Dilherr: Heilig-Epistolischer Bericht, Nürnberg 1663
    himmelischen Freude gezeiget wird Von Johann Michael Dilherrn Predigern bei St Sebald und Professorn in Nürnberg Nürnberg Endter 1663 Signatur UB Augsburg 02 XIII 6 2 53 größeres Bild Der Heilig Epistolische Bericht war die letzte emblematische Predigtsammlung die Johann Michael Dilherr veröffentlichte Das Wort emblematisch erscheint nun an prominenter Stell im Titel Dies sollte wohl ein Anknüpfen an den Erfolg der Vorgängerpublikationen erleichtern Das Buch enthält im Grunde keine vollständig ausgearbeiteten Predigten wohl aber Texte die als Ausgangsmaterial für Predigten dienen können Erklärt werden die Episteln der Sonn und Feiertage d h die Schriftlesungen vor dem Evangelium Den Erklärungen ist jeweils ein emblematischer Kupferstich vorangestellt Der obere Streifen des hier abgebildeten Kupferstichs enthält eine Inscriptio die Gedanken der Epistel paraphrasiert Die Epistel selbst ist rechts oben auf der folgenden hier nicht abgebildeten Seite abgedruckt Indem die Inscriptio bereits Auskunft darüber gibt was das Emblem bedeuten soll übernimmt sie im Grunde schon die traditionelle Aufgabe der Subscriptio Die eigentliche Subscriptio unterhalb der Pictura ist mit Kurtze Lebens Reguln überschrieben und am am rechten Seitenrand als Erklärung deß Sinnbilds bezeichnet In einem weiteren Sinn können auch die Texte der folgenden Seiten als ausgedehnte Subscriptio gelten Damit ist eine Sonderform des Emblembuchs

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  • Cenotaphium piis manibus Ferdinandi III, Augsburg 1657
    Emblemata Cenotaphium Cenotaphium piis manibus Ferdinandi III Augsburg 1657 Cenotaphium piis manibus Ferdinandi III Rom Imp Ungariae Bohemiaeque Regis Archiducis Austriae etc etc Caesareis Virtutib et Symbolis adornatum à Caesareo et Academico Collegio Soc tis IESU Viennae inter parentales moerores erectum Die XIII Junii Anno Dnj 1657 A Melchiore et Matthaeo Küsell F F Chalcographis aereis tabulis expressum et uenum expositum Augustae Vindelicorum Küsell 1657 Signatur UB Augsburg 02 IV 14 4 49 größeres Bild Die Nachkommen sammeln deine Äpfel ein Wenn irgendwelche dann fallen sicher diese Früchte Nicht weit vom eigenen Stamm Wenn der Tod sie jetzt herabschüttelt dann sammeln die Nachkommen sie ein So fahre immer fort Österreich Sammle nach den alten die neuen Früchte des Reichs Dieses Büchlein bezieht sich auf ein Cenotaphium wörtlich leeres Grabmal das 1657 in der Wiener Jesuitenkirche errichtet wurde Anlass waren die Trauerfeierlichkeiten zum Tode Kaiser Ferdinands III 1608 1657 Kaiser seit 1636 Den Hauptteil des Buches bilden die Abbildungen der 35 Embleme mit denen das Trauergerüst geschmückt war Die Pictura des Emblems wird jeweils von den kaiserlichen Insignien des Doppeladlers und des Lorbeerkranzes gerahmt Die Inscriptio ist stets in die Pictura integriert Die Kartusche die den Adlern als Standfläche dient enthält

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  • Ernst Bidermann: Ehren-Gebäu Oesterreichischer Helden-Tugenden, Innsbruck 1693
    gedacht Es wurde deshalb nur aus Holz Pappe und Tüchern gefertigt sollte durch die Bemalung aber die Illusion einer prunkvollen Architektur erwecken Am 3 März 1663 hielt der Innsbrucker Hofprediger der Jesuit Ernst Bidermann vor dem Castrum doloris eine Leichenpredigt für Ferdinand Karl In Analogie zu dem in der Kirche zu sehenden Monument nennt sie sich Ehren Gebäu österreichischer Helden Tugenden Dem Druck der Leichenpredigt ist ein großformatiger Kupferstich beigegeben der dieses Ereignis illustriert und dadurch auch einen Eindruck von dem längst zerstörten Catrum doloris gibt siehe Bild oben Die Leichenpredigt Bidermanns übernimmt die für diesen Typus charakteristischen Funktionen Lob laudatio Klage lamentatio und Trost consolatio Während Protestanten in ihren Leichenpredigten ihren Schwerpunkt auf die Exegese des Bibelwortes legten rückten katholische Leichenprediger das Lob des Verstorbenen in den Mittelpunkt ihrer Rede Die Würdigung des Verstorbenen entfernte sich dabei oft stark von der Lebenswirklichkeit Das Ehren Gebäu enthält außer dem Text der Predigt zehn ganzseitige emblematische Kupferstiche Sinnbilder für die Tugenden Ferdinand Karls clementia Milde munificentia Freigebigkeit fortitudo Stärke pietas Pflichtbewusstsein und felicitas Seligkeit Der Predigttext nimmt auch Bezug auf die Embleme so dass Teile der Predigt die Funktion der Subscriptio eines Emblems übernehmen siehe Bilder unten Längere Textpassagen in Prosa treten damit an die Stelle der knappen Versform der klassichen Subscriptio Möglicherweise waren die der Predigt beigegebenen emblematischen Motive auch in vergrößerter Form am Castrum doloris angebracht oder an anderer Stelle in der Kirche zur Schau gestellt Der Kupferstich mit dem Castrum Doloris nennt rechts unten den Namen Matthäus Küsels Er und sein Bruder Melchior gehörten zu den renommiertesten Augsburger Kupferstechern der damaligen Zeit Vermutlich führte Matthäus Küsel auch die qualitätvollen emblematischen Kupferstiche mit ihren starken Hell Dunkel Kontrasten aus größeres Bild Die Milde eines Fürsten Jetzt komt mir für als seche ich unseren mildreichen FERDINANDUM CAROLVM gleich als einen

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  • Camillo Camilli: Imprese illustri, Venedig 1586
    di Camillo Camilli et con le figure intagliate in Rame di Girolamo Porro Paduano Venetia Ziletti 1586 Signatur UB Augsburg 02 III 10 4 17 größeres Bild Die Devise besteht wie das Emblem aus einer Kombination von Wort und Bild Sie repräsentierte ein persönliches Motto und bezog sich damit im Gegensatz zum Wappen stets auf einen individuellen Träger nicht eine ganze Familie Sie war auch nicht übertragbar oder vererbbar Der Träger hatte die Devise ausgewählt weil er der Meinung war dass sie einen bezeichnenden Zug seines Wesens zum Ausdruck brachte Auch war es möglich neben einer Hauptdevise andere Devisen für spezielle Situationen zu führen Die Ursprünge der Devise liegen in Frankreich und Burgund Ende des 15 Jahrhunderts gelangte sie nach Italien wo sie unter dem Namen Imprese bekannt wurde Camillis Imprese illustri z B bilden Impresen italienischer Adliger als Kupferstiche ab Die Texte erläutern den Sinngehalt der Impresen und versuchen Bezüge zu den Trägern herzustellen Die hier gezeigte Devise Gabriello Cesarinis kombiniert Herkules der die Hydra erschlägt mit dem Motto Quae difficilius eo praeclarius Je schwieriger die Aufgabe desto größer der Ruhm Devisen waren Teil der höfischen Kultur und hatten ihren festen Platz bei Zeremonien Festen Tjosten und Turnieren Die

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  • Athanasius Kircher: Obeliscus Pamphilius, Rom 1650
    Agonale Forum transtulit integritati restituit in Urbis Aeterae ornamentum erexit Innocentius X Pont Max In quo post varia Ægyptiacæ Chaldaicæ Hebraicæ Græcanicæ Antiquitatis doctrinæque quà Sacræ quà Profanæ monumenta Veterum tandem Theologia hieroglyphicis inuoluta symbolis detecta è tenebris in lucem asseritur Romae Grignanus 1650 Signatur UB Augsburg 02 IV 12 2 33 größeres Bild Bereits in der Antike beschäftigten sich zahlreiche Autoren damit die altägyptischen Schriftzeichen zu enträtseln Besonders einflussreich wurde die Hieroglyphica des Horapollo 5 6 Jh ein Verzeichnis das jeder Hieroglyphe einen Begriff zuordnet Dieses Werk prägte die Auffassung Hieroglyphen seien eine Bilderschrift In der Renaissance führte diese Auffassung zu zahlreichen phantasievollen Spekulationen Schließlich wurde der Begriff Hieroglyphe zum Synonym für symbolische Zeichen Es wurden auch Inschriften und längere Texte aus altägyptischen Hieroglyphen und einer ihr nachempfundenen Bildersprache zusammengesetzt Aufgrund der Beschäftigung mit den Hieroglyphen etablierte sich ein Symbolgebrauch der sich auch in der Emblematik und Impresenkunst wiederfindet Das hier gezeigte Buch dokumentiert die Beschäftigung des jesuitischen Universalgelehrten Athanasius Kircher 1602 1680 mit den Hieroglyphen Kircher hatte richtig erkannt dass die ägyptische Sprache mit dem Koptischen verwandt ist Er ließ sich von dieser Erkenntnis aber zu aus späterer Sicht unhaltbaren Spekulationen anregen So glaubte er 20 Hieroglyphen rekonstruieren

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  • Principum Christianorum stemmata
    UB Sitemap English Ihre Meinung ist uns willkommen Webformular Universitätsbibliothek Sondersammlungen Galerien Augsburger Buchillustration Principum Christianorum stemmata Principum Christianorum stemmata Antonio Albizzi Principum Christianorum stemmata Augsburg 1608 02 IV 6 2 1 Die Stemmata des Florentiners Antonio Albizzi enthalten 45 großformatige Stammbäume von Herrscherdynastien Die künstlerische Umsetzung der genealogischen Tafeln für die in Augsburg erschienene Erstausgabe erfolgte durch Dominicus Custos um 1560 Antwerpen 1615 Augsburg den Begründer einer Künstlerdynastie die

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