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  • Das Erbe des Dompropstes
    1745 dem Kölner Domkapitel angehörte und zuletzt die Ämter des Dompropstes des Kanzlers der Universität des Domkustos und Domschatzmeisters bekleidete flüchtete 1794 vor den französischen Revolutionstruppen aus dem Rheinland in seine schwäbische Heimat Mit nach Baldern brachte er auch sein Kunst und Münzkabinett sowie seine Bibliothek beachtliche Sammlungen denn Franz Wilhelm war gegenüber Kunst und Wissenschaft sehr aufgeschlossen In Köln hatte er u a engen Kontakt zum geistlichen Polyhistor Ferdinand Wallraf dessen Sammlung altdeutscher und altniederländischer Malerei den Grundstock des Wallraf Richartz Museums bildete Als Franz Wilhelm 1798 verstarb die Balderner Linie damit im Mannesstamm erlosch und das Erbe an die Linie Oettingen Wallerstein fiel hatte dies weitreichende Folgen für deren Bibliothek und zwar nicht nur wegen der Bücher aus dem Besitz Franz Wilhelms die sie sich nun einverleiben konnte Denn durch die Heirat von Franz Wilhelms Großvater mit Maria Sidonia von Soetern im Jahr 1682 war die Besitzung Dachstuhl Dagstuhl im heutigen saarländischen Kreis Merzig Waldern in die Familie gekommen und diese Besitzung gehörte zu den linksrheinischen deutschen Gebieten die im Frieden von Lunéville 1801 an Frankreich fielen Als Entschädigung dafür wurden dem Haus Oettingen Wallerstein fünf säkularisierte Klöster zugesprochen deren Bibliotheken der fürstlichen Bibliothek einen bedeutenden Bestandszuwachs von

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  • Säkularisationszuwachs: Kirchheim ...
    der Zisterzienserin Ursula Müller und Besitzvermerk des Klosters Kirchheim in Johann Sebastian Rechlinger De gemitu columbae Augsburg 1618 002 XIII 6 8 906 Das 1270 von Graf Ludwig II von Oettingen gegründete Zisterzienserinnenkloster Kirchheim war als oettingisches Hauskloster eng mit der Familie verbunden diente z B bis zur Reformation 70 Familienmitgliedern als Begräbnisstätte Es geriet im 16 Jhdt in das Spannungsfeld der konfessionellen Auseinandersetzungen zwischen der protestantischen Linie Oettingen Oettingen

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  • ... Maihingen ...
    de Rada Controversiae theologicae Köln 1620 02 XIII 5 4 576 1 2 Zur Erfüllung eines nach einem lebensgefährlichen Pferdesturz abgelegten Gelübdes stiftete Graf Johann der Ernsthafte von Oettingen 1405 bei Maihingen eine Kapelle In der zweiten Hälfte des 15 Jhdts entstand dann an dieser Stelle ein von Birgittinnen und Birgitten aus dem oberpfälzischen Gnadenberg besiedeltes Doppelkloster wie es für den von der hl Birgitta von Schweden gegründeten Orden typisch

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  • ... Mönchsdeggingen ...
    Ihre Meinung ist uns willkommen Webformular Universitätsbibliothek Sondersammlungen Oettingen Wallerstein Geschichte Mönchsdeggingen Mönchsdeggingen Exlibris des Benediktiners Gregor Fischers mit Angabe der an den Buchhändler und den Buchbinder gezahlten Summen in Paolo Leardi Leichenrede auf Ludwig den XVI Augsburg 1794 02 XIII 8 4 674 Das der Überlieferung zufolge 959 von Otto dem Großen gestiftete und seit 1142 von Benediktinern besiedelte Mönchsdeggingen erlebte im 18 Jhdt eine späte Blüte die u

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  • ... Hl. Kreuz in Donauwörth ...
    Drittel des 11 Jhdts im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Partikels vom Kreuz Christi durch den Grafen Mangold von Werd gegründete Kloster Hl Kreuz in Donauwörth wurde um 1100 durch Benediktiner aus St Blasien besiedelt was einer Neugründung gleichkam Im Mittelalter erlebte das Kloster Blütephasen vor allem unter den Äbten Ulrich von Raitenbuch 1313 33 und Konrad Megenwart 1457 66 Als dessen Nachfolger Johannes III Ströler 1473 74 wohl zum ersten Mal einen speziellen Raum als Bibliothek einrichten ließ war längst eine große Büchersammlung zusammengetragen zu der auch das hauseigene Skriptorium beigetragen hatte Fast völlig vernichtet wurde die Bibliothek im Juli 1545 als im Zuge des Schmalkaldischen Krieges Truppen und Stadtbevölkerung das Kloster plünderten wie die Reformationszeit überhaupt aufgrund der fortschreitenden Protestantisierung Donauwörths dem Kloster schwer zusetzte Die Gegenreformation und die Rekatholisierung Donauwörths unter der bayerischen Herrschaft ab 1607 brachten jedoch einen neuen Aufschwung und bereits im frühen 17 Jhdt konnte die Bibliothek wieder große Bücherzuwächse verzeichnen die auch über den 30jährigen Krieg gerettet wurden Eine drohende Konfiszierung der Buchbestände durch die Schweden im Jahr 1646 konnte knapp abgewendet werden Eine letzte Blüte geprägt von vielfältigen wissenschaftlichen literarischen und musikalischen Aktivitäten und durchdrungen vom Geist der katholischen Aufklärung setzte Mitte

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  • ... St. Mang in Füssen
    UB Online Auskunft Besuchen Sie die UB auf Facebook Index A Z Lageplan der UB Sitemap English Ihre Meinung ist uns willkommen Webformular Universitätsbibliothek Sondersammlungen Oettingen Wallerstein Geschichte Füssen St Mang in Füssen Besitzvermerk des Klosters St Mang in Füssen in Kaspar Schatzgeyer Examen Novarvm Doctrinarvm pro elucidatione ueritatis Euangelicae catholicae Ulm 1523 02 XIII 5 4 79 Das Benediktinerkloster St Mang in Füssen entstand Mitte des 9 Jhdts ca 100 Jahre nach dem Tod des hl Magnus der aus St Gallen zur Missionierung des Allgäus aufgebrochen war Zu den Blütezeiten des Klosters zählten die zweite Hälfte des 15 Jhdts Abt Johannes Hess und das 18 Jhdt als die noch heute bestehende repräsentative Barockanlage entstand mit neuem noch heute erhaltenem Bibliothekssaal und sich unter dem letzten Abt Aemilian Hafner Tendenzen der katholischen Aufklärung und verstärktes Interesse an den Naturwissenschaften im Kloster durchsetzen konnten Der Bibliothekar P Basil Sinner etwa erfand damals unabhängig von dem Franzosen Claude Chappe den Telegraphen Da die Bibliothek im Laufe ihrer langen Geschichte nie von Plünderungen Bränden o ä heimgesucht worden war bedeuteten ihre ca 25000 Bände einen besonders wertvollen Zuwachs für die Oettingen Wallersteinsche Bibliothek insbesondere wegen ihrer reichen geschlossen erhaltenen Handschriften und Inkunabelbestände Allerdings

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  • Ruinöser Sammeleifer: Fürst Ludwig von Oettingen-Wallerstein
    Ausstellungen Suche Fragen Sie die UB Online Auskunft Besuchen Sie die UB auf Facebook Index A Z Lageplan der UB Sitemap English Ihre Meinung ist uns willkommen Webformular Universitätsbibliothek Sondersammlungen Oettingen Wallerstein Geschichte Ludwig Ruinöser Sammeleifer Fürst Ludwig von Oettingen Wallerstein Supralibros Ludwig von Oettingen Wallersteins L esprit de l encyclopédie Paris 1798ff 02 I 8 123 1 Im Jahr 1812 übernahm der nun volljährige Sohn Kraft Ernsts Ludwig die Regierung Die oettingischen Territorien waren inzwischen mediatisiert und in die Königreiche Bayern und Württemberg eingegliedert Ludwigs Sammeleifer und sein Bestreben das Gesammelte in musealer Form der Öffentlichkeit darzubieten erstreckte sich auf die verschiedensten Gebiete auf Gemälde Graphik und Münzen ebenso wie auf naturwissenschaftliche Objekte und selbstverständlich betätigte er sich auch bibliophil Es gelang ihm spektakuläre Handschriften für seine Bibliothek zu erwerben u a die berühmte spanische Bilderbibel aus dem 12 Jhdt 1816 ließ er in Wallerstein 4500 Handschriften und frühe Drucke in gotisierenden Schränkten zu einer mittlalterlichen Bibliothek zusammenstellen aber auch ein öffentlich zugängliches Leseinstitut einrichten in dem z B zahlreiche Zeitschriften eingesehen werden konnten Der Versuch Ludwig Uhland als fürstlichen Bibliothekar zu gewinnen scheiterte allerdings Bei Ludwigs weit ausgreifenden Plänen verwundert es nicht dass sich 1821 ein Schuldenberg von

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  • Ludwigs Nachfolger: Umsicht und Wahrung
    in Georg Simon Klügel Anfangsgründe der Naturlehre Berlin 1806 02 VIII 2 8 645 Ludwigs Bruder und Nachfolger Friedrich sah sich aufgrund der desolaten Finanzlage in der Ludwig das Fürstentum hinterlassen hatte dazu gezwungen Teile der Sammlung zu veräußern So erwarb z B König Ludwig I von Bayern 1828 ca 200 Bilder aus der von Zeitgenossen u a Goethe besonders gerühmten Gemäldesammlung Nichtsdestoweniger blieben die fürstlichen Sammlungen bedeutend und lockten

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