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  • Sittten-Antiquariat - Takt und Stil
    wurden vereinzelt auch Damen zu Tafeln zugelassen Die Paare saßen zusammen und benutzten gemeinsame Becher und eine Schüssel Den Tisch schmückte ein Tuch das aber auch zum Hände abwischen diente Für das Benehmen bei Tisch wurden bald besondere Regeln aufgestellt Jeder sollte vermeiden seine fettigen Finger an der festlichen Kleidung abzuwischen und allzu hastig zu essen und zu trinken Weitere Sittenregeln zu Tische fallen in die Zeit Friedrichs III Barbarossas Hier eine kleine Auswahl Chronik Arnold v Lübeck Vor dem zu Tische gehen und nach dem Essen soll man seine Hände waschen den Damen wird das Wasser zuerst gereicht wobei Gemahl Liebhaber oder Diener ihnen die Ärmel halten Der Löffel soll mit der Kuhle nach unten liegen da sich ansonsten der Teufel hinein setzen könnte Beim Trinken soll man in den Becher sehen und sich vorher den Mund wischen Beim Trinken soll man auch nicht in den Becher husten noch Geräusche machen wie ein Pferd Das Brot beim Schneiden nicht an die Brust drücken Biete nicht anderen den Rest deiner Suppe oder das Brot von dem du schon gebissen hast Vor dem Schlucken gut durchkauen um nicht als Gierschlund zu gelten Nicht die Finger in den Becher tauchen Beim Auflegen von Speisen nicht die Finger benutzen Das schmutzige Messer nicht an Tischtuch oder Gewand sondern am Brot abwischen Den Teller nicht mit den Fingern auswischen Die Fixierung der Westeuropäer auf Tischmanieren ist historisch gesehen relativ neu Bei den mittelalterlichen Adligen war es eine ausgemachte Sache dass man mit den Fingern und einem säbelartigen Messer isst Jeder aß vom selben Gericht Wenn jemand seine Mückenstiche oder Läusebisse kratzen musste war es am besten dies nicht mit dem nackten Finger zu tun sondern diesen mit einem kleinen Stück Tuch zu umwickeln Einer der ersten Vermittler von Bildung und Umgangsformen war Erasmus von

    Original URL path: https://www.takt-und-stil.de/newsletter/articles/sittten-antiquariat.html (2016-02-08)
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  • Macht bitte keine Umstände! - Takt und Stil
    Skiurlaub oder die Südsee abhauen um die Qual der Wahl zu vermeiden Wochenlang laufen die Telefondrähte heiß um das Für und Wider aller Möglichkeiten mit den Betroffenen zu diskutieren Wer in Patchwork Familien lebt hat ein noch größeres Palaverpensum zu absolvieren Kind beim Vater oder bei der Mutter Was ist mit den drei oder vier Omas und Opas Kein Wunder dass vor dem eigentlich heiligen Fest regelmäßig Stress aufkommt Dabei sollte ja eigentlich besinnliche Vorfreude auf dem Terminplan stehen Allein schon der Gedanke dass Weihnachtsreisende damit rechnen müssen mit dem Auto endlos lange im Stau zu stehen oder in der überfüllten Bahn so sie denn kommt stehen zu müssen ist ein Horror Und wer schließlich auserkoren wurde das Fest auszurichten muss putzen Betten beziehen große Mengen einkaufen die Verwandten fahren am nächsten Tag ja noch nicht weg weil sich sonst die Reise nicht lohnt kochen dauernd reden und sich kümmern das Bad teilen und was sonst noch so alles anfällt Auch wenn alle vorher gesagt haben Macht doch bitte keine Umstände lässt sich diese Mammutarbeit nicht vermeiden Nebenbei muss dann auch noch die aufgekratzte Kinderschar in Schach gehalten werden Aber ja Weihnachten ist das Fest der Liebe wir sehen das nicht so eng Und dass nach den Festtagen mit Scheidung gedroht wird ist doch ein willkommener Nervenkitzel im tristen Ehealltag Denken wir an die leidenschaftliche Versöhnung nach der Explosion Eins ist klar Alle Familientraditionen kann niemand berücksichtigen Dazu gehören auch das Weihnachtsessen der Baumschmuck der Kirchgang die Kleidung Bescherung vor oder nach dem Mahl Kompromisse sind ja gut und schön aber nie eine perfekte Lösung die jedem gefällt Also bleibt nur die totale Überbewertung des Heiligen Abends als Großfamilientreffen endlich abzuschaffen Was spielt es schon für eine Rolle ob man sich genau am 24 Dezember oder später besucht Das ist

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  • Im Regen mit Stil - Takt und Stil
    satter Klang beim Aufspannen Qualität erkennen Ob Taschen oder Stockschirm mit oder ohne Automatik ab einer gewissen Windbelastung sollte er flexibel sein oder gegebenenfalls umschlagen Ein hochwertiger Regenschirm schlägt wieder zurück und nimmt seine ursprüngliche Form erneut an Auch ein Damenschirm kann ein klassischer Herrenschirm sein nur etwas kleiner Praktisch ist ein Knirps eleganter nicht Eine schmeichelhafte Farbe wählen Die Reflektionskraft der Schirmfarbe sollte nicht unterschätzt werden Achtung vor schwarzen knallblauen grünen und türkisfarbenen Regenschirmen Darunter sehen Sie garantiert ziemlich krank aus Sanfte und helle rötliche Töne machen einen schönen Teint Ein pinkfarbener Schirm wird in einem männlich dominierten Business Umfeld zwar nicht so leicht geklaut aber entscheidet sich frau wirklich für diese Farbe Lebensfreude braucht er nicht zu spenden die haben wir doch selbst genug Nun ist ein Schirm für traditionsbewusste Männer eher ein schwarzes Modell oder eins mit einer dunklen Bespannung das kann und will ich hier nicht wegreden Eingerollt hängen Sie den Schirm mit gebogenem Griff beim Gehen am besten über Ihren angewinkelten Unterarm Ich entscheide mich immer für die linke Seite Handtasche und Schirm gemeinsam dann bleibt meine rechte Hand frei Früher beschirmten Herren Damen Heutzutage darf ER natürlich auch noch den Schirm halten Überlasse ich ihn jedoch ganz generell einer Begleitperson so wird sie ihn stets so halten wie es für sie am bequemsten ist Das heißt für mich unter Umständen dass mein Styling leidet oder dass ich nass werde Mein Selbsterhaltungstrieb ist größer als die ganze Galanterie ich trage den Schirm sehr gerne selbst Manch ein lang gewachsener Mensch hat schon den unbekümmerten Umgang kleinerer Menschen mit dem Schirm beklagt wenn dessen Spitzen ihn im Gesicht trafen Ist man zu zweit und hat nur einen Schirm muss man nah zusammenrücken um nicht nass zu werden Das kann bei einem bis dato fremden Menschen zu

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  • Komma oder kein Komma? - Takt und Stil
    von einem Entree lebt also von einer Einstimmung Früher nannten wir das Einleitung Wähle ich zu Beginn eine Einstimmung die den Anderen anspricht werde ich mit meinem Anliegen eher Erfolg haben Ich beachte also bei der ersten Begegnung mit meinem Partner auch in der Korrespondenz dass es keine zweite Chance für den ersten Eindruck gibt Das ist am Telefon schon schwieriger im Brief am schwierigsten Am schwierigsten aber in erster Linie deshalb weil ich der Briefschreiber beim Schreiben allein bin der Briefleser beim Lesen auch Und nun schwäche ich meine schriftliche Botschaft noch damit dass ich den ersten Buchstaben des ersten Wortes des ersten Satzes klein schreibe Geht ja nicht anders so Ihre Entgegnung Sie setzen ja ein Komma hinter die Anrede Dann lasse ich das Komma doch weg Geht auch nicht erwidern Sie die Regeln des Rates für die deutsche Rechtschreibung fordern das Komma Ach so also im übertragenen Sinn mit schmutzigem Hemdkragen zum Kunden und mit einer Hand in der Tasche bei der Begrüßung Ist doch egal was er denkt Nein nein so wieder Sie der erste Eindruck T S Das kann ich nachvollziehen denn jeder Brief ist immer auch ein Stückchen Werbung EL Genau Der erste Satz soll den Leser einstimmen ja zum folgenden Text zu sagen Ja diese Wortwahl mir gegenüber zeigt mir auf dass Sie wissen mit wem Sie es zu tun haben Und nun lese ich mit Interesse mit Begeisterung weiter Dieses unbedingte ja erlebe ich mit dem großgeschriebenen ersten Buchstaben eher Der Köder muss eben dem Fisch schmecken und nicht dem Angler T S Geben Sie uns bitte einige Beispiele EL Nach einer Anrede ohne Komma Auch wir benötigen Geld So könnte die Mahnung beginnen Schade dass Sie kündigen So könnte die Kündigungsbestätigung beginnen Haben Sie uns vergessen So könnte die Erinnerung beginnen

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  • Seminare Susanne Helbach-Grosser - Takt und Stil
    als deutscher Unternehmer mit der fremden Kultur vertraut Gehen Sie im In und Ausland noch effektiver und stressfreier miteinander um meistern Sie den geschäftlichen Alltag in China ersparen Sie sich kostspielige Missverständnisse indem Sie Ihr Grundwissen optimieren Besonders geeignet ist dieses Seminar für Fach und Führungskräfte die nach China reisen oder in Deutschland chinesische Geschäftspartner und Gäste empfangen Aus dem Inhalt Kulturelle Vorurteile und gesellschaftliche Spielregeln in Deutschland von Auftreten bis Smalltalk Business Etikette und ein angemessenes Verhalten im Umgang mit Chinesen Referentinnen Susanne Helbach Grosser Andrea Thürmer Leung Andrea Thürmer Leung arbeitete 20 Jahre in Hong Kong China im Management und Training wo sie umfassende Erfahrung und Einsicht in die chinesische Business Dynamik gewann In den letzten zwei Jahrzehnten hat sie eng mit chinesischen Executives zusammengearbeitet und erweiterte ihre Kenntnisse der chinesischen Kultur durch ihre Master und Doktorstudien www dragonbusiness de Auf Anfrage Interkulturelle Umgangsformen ein Kultur vergleichendes Seminar Raum Stuttgart Internationales Handeln und Verhandeln erfordern Know how und Fingerspitzengefühl fremde Mentalitäten und Marktbedingungen setzen Umdenken voraus Geschäftlichen Erfolg hat nur wer für andere Mentalitäten aufgeschlossen ist und sich mit den Verhaltensweisen und Tabus fremder Länder vertraut macht Bisweilen sind es nur die kleinen Gesten die zählen Manche deutschen Tugenden wie Pünktlichkeit und Korrektheit irritieren besonders Südländer ebenso wie Sturheit und Beharrlichkeit ein Besserwisser Image provozieren Referentin Susanne Helbach Grosser Termin Ort nach Wahl Small Talk das kleine Gespräch am Rande In einer saloppen Runde werden oft Grundlagen für das weitere Verhandlungsklima geschaffen Wenn sich die Beteiligten kennen gibt es immer ein Thema über das sich trefflich reden lässt Aber fremd irgendwo Wie kann ein Gespräch begonnen werden Welche Themen bieten sich an Was ist an der Körpersprache abzulesen Wie kompensieren Sie Unsicherheit unter fremden Menschen Referentin Susanne Helbach Grosser Auf Anfrage Moderierte Abendveranstaltung in unterhaltsamer Atmosphäre Bringen Sie

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