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  • synagogenprojekt.org
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  • Niederwerrn
    der Synagoge waren vergleichsweise monumental sodass die jüdische Gemeinde auch in den darauffolgenden Jahrzehnten noch genug Platz fand als sie bis auf etwa 300 Personen wuchs was damals einen Bevölkerungsanteil von etwa 40 Prozent in Niederwerrn bedeutete Der Almemor das Vorlesepult befand sich etwa in der Mitte des Betsaals und war aus Stein und die Balustrade neben den Aufgang war rechts und links mit je einem Pinienzapfen gekrönt Darin folgte die Synagoge in Niederwerrn dem Vorbild der Heidingsfelder Synagoge die sie auch in ihren äußeren Dimensionen nachahmte In den Jahren 1885 und 1913 wurde die Synagoge umgebaut bzw renoviert Beim Novemberpogrom wurden Fenster und Türen zertrümmert und im Inneren der Synagoge Feuer gelegt Die gesamte Inneneinrichtung die Torarollen die Vorhänge und die Gebetbücher wurden ein Raub der Flammen Die Feuerwehr löschte das Feuer schließlich damit es nicht auf umliegende Gebäude übergreifen konnte Während des Zweiten Weltkriegs diente der beschädigte Bau als Lagerraum Im Jahr 1950 erwarb die Gemeinde Niederwerrn die ehemalige Synagoge um darin ein Kino zu eröffnen Dazu wurde die alte Eingangstreppe abgetragen und ein Vorbau errichtet und im Februar 1954 wurde die Filmbühne eröffnet Nach der Schließung des Kinos fand das Gebäude Verwendung für Kurse der Industrie und

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  • synagogenprojekt.org
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  • Nürnberg
    der unmittelbar neben dem Grundstück fließenden Pegnitz aufwendig gestalteten Rund 1000 Eichenstämme von zehn Metern Länge mussten zur Stabilisierung in den Boden gerammt werden Die Planung und Bauleitung übernahm der Stuttgarter Architekt Adolf Wolff der schon 1961 am Bau der dortigen Synagoge maßgeblich beteiligt war Wolffs neomaurischer Bau konnte am 8 September 1874 vier Tage vor dem jüdischen Neujahrsfest eingeweiht werden Der repräsentative Bau prägte mit seinen markanten Kuppeln bis zu seiner Zerstörung im August 1938 die Silhouette der Nürnberger Altstadt mit und ist auf zahlreichen Postkarten und Nürnberg Ansichten zu sehen Die Größe der Synagoge trug nicht nur dem ständigen Wachstum der jüdischen Gemeinde Rechnung die im Jahr 1900 bereits auf knapp 6000 Personen gestiegen war sie ist auch Ausdruck des jüdischen Selbstbewusstseins Jüdische Kaufleute machten Nürnberg zur weltweit erfolgreichsten Hopfenbörse andere Nürnberger Juden unterhielten bedeutende Privatbanken Nürnberger Juden trugen entscheiden zur Industiralisierung der Stadt und ihrer Ankunft in der Moderne bei Die Camelia Werke die Medicus Schuhfabrik die Fahrradfabrik Hercules oder die Spielwarenmanufaktur der Gebrüder Bing waren Geschäftsgründungen von Nürnberger Juden die weit über die Grenzen der Stadt erfolgreich waren Auch die Familie des Musikers Billy Joel stammte aus Nürnberg Noch 1929 hatte sein Großvater Karl Amson Joel einen erfolgreichen Versandgroßhandel für Wäsche und Konfektionsartikel gegründet Die Identifikation vieler Nürnberger Juden mit ihrer Heimatstadt war weit fortgeschritten So war es selbstverständlich dass am 3 und 5 August 1914 ihr Rabbiner Dr Max Freudenthal in der Synagoge die überflutet von Soldaten aller Waffengattungen und ihren Angehörigen war den an die beiden Fronten im Osten und Westen eilenden Jünglingen und Männern Segensworte mit auf den Weg gab Bereits in den Anfangsjahren der Weimarer Republik hatte jedoch der Antisemitismus Anhänger in allen Bevölkerungsschichten gefunden sodass sich bereits seit den frühen 1920er Jahren antisemitische Übergriffe wiederholten Die NSDAP stieß bei ihren Bemühungen

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  • synagogenprojekt.org
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  • Regensburg
    wurde im Jahr 1519 mit der Vertreibung der Juden aus Regensburg zerstört und war bisher nur durch zwei kurz vorher entstandene Radierungen von Albrecht Altdorfer bezeugt Früher wurde ihre Lage unter der Neupfarrkirche vermutet die nach der Zerstörung als Wallfahrtskirche Zur Schönen Maria gebaut wurde Wegen der Einführung der Reformation im Jahr 1542 wurde sie nicht vollendet sodass die westlich gelegene Synagoge nicht mehr überbaut wurde Die Grabungen brachten zutage dass an Ort und Stelle zwei aufeinanderfolgende Synagogen gebaut wurden waren Die ältere der beiden lässt sich ins späte 11 Jahrhundert datieren und gehört damit mit den romanischen Synagogen von Worms Speyer und Köln zu den frühesten steinernen Zeugnissen jüdischer Religiosität in Deutschland Sie hatte einen trapezförmigen Grundriss und war ein einfacher Saalbau mit zwei Portalen in dessen Mitte die Bima stand ein Steinpodest mit einer steinernen Brüstung Ein quadratischer Fundamentabdruck im Osten markiert den Standort des Toraschreins Im 12 Jahrhundert wurde das Gotteshaus umgebaut und im frühen 13 Jahrhundert grundlegend umgebaut nachdem die erste Synagoge durch einen Stadtbrand im 12 Jahrhundert in Mitleidenschaft gezogen worden war Die archäologischen Befunde der zweiten Synagoge stützten die Authentizität der Radierung von Altdorfer die eine nach Osten ausgerichtete hohe Halle mit drei Säulen zeigt die den Raum in zwei schmale Schiffe teilen Allerdings gibt Altdorfers Radierung den Raum wohl drucktechnisch bedingt spiegelverkehrt wieder Ohne Anspruch auf archäologische Genauigkeit hat der israelische Künstler Dani Karavan im Jahr 2005 auf dem als Leerraum erhaltenen Neupfarrplatz über dem Fundament ein begehbares Relief geschaffen das den Grundriss der 1519 zerstörten Synagoge nachzeichnet Seine Absicht war es einen Ort der Begegnung zu schaffen entsprechend dem Wortsinn des hebräischen Wortes für Synagoge Die Idee ist die Skulptur nicht anzuschauen sondern sie in Besitz zu nehmen sie zu nutzen zu berühren vor allem die Kinder Nachdem seit Mitte des 16

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  • synagogenprojekt.org
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  • Rothenburg
    Jahrhundert zurück als in Würzburger Quellen ein Jude namens Samuel Biscop Bischof erwähnt wird der einen Platz neben einer Kirche kaufte Möglicherweise deutet der Namenszusatz darauf hin dass es bereits organisatorische Strukturen der Gemeinde gab denn er legt nahe dass Samuel eine gewisse leitende Rolle hatte Die erste Synagoge die auf dem früheren Milchmarkt stand dem heutigen Kapellenplatz stammt möglicherweis auch aus dieser Zeit Um den Milchmarkt herum war auch das Zentrum des jüdischen Viertels Im 13 Jahrhundert befanden sich dort auch ein Ritualbad eine zweistöckige Talmudschule mit 21 Zimmern und einem Lehrsaal Außerdem lag dort auch das sogenannte Tanzhaus in dem die Rothenburger Juden Versammlungen abhielten und Feste feierten Auf dem Gebiet des heutigen Schrannenplatzes damals außerhalb der Stadt befand sich der Friedhof Trotz mehrerer Verfolgungswellen die auch unter den jüdischen Rothenburgern Opfer forderte entstand die Gemeinde immer wieder neu so nach dem Rintfleisch Pogrom 1298 den Ausschreitungen bei der Armleder Erhebung in den Jahren 1336 1342 und den Pestverfolgungen 1348 49 bei denen den Juden Brunnenvergiftung unterstellt wurde Rabbi Meïr ben Baruch auch Meïr von Rothenburg genannt der zwischen 1215 und 1293 lebte war einer der größten Talmudgelehrten seiner Zeit Geboren war er in Worms In Würzburg Mainz und Paris erhielt er seine Ausbildung bei den besten damaligen jüdischen Gelehrten Kurz nach 1240 kam er wohl nach Rothenburg Mehr als 1 000 Rechtsgutachten sind von ihm bekannt mit denen er brieflich auf aktuelle Fragen antwortete die jüdische Gemeinden ihm stellten Aus ihnen geht detailliert hervor welche Alltagsfragen jüdische Gemeinden im Mittelalter beschäftigten und wie Eheschließung und scheidung oder das Verhalten zu Nichtjuden das Steuerecht und jüdische Bräuche geregelt wurden Rabbi Meïr sammelte eine große Zahl von Schülern um sich die ihm den Ehrennamen Maharam Unser Lehrer der Rabbi Meïr gaben Fast 40 Jahre wirkte er in Rothenburg bevor

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