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  • synagogenprojekt.org
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  • Georgensgmünd
    Dekorationen ist die an Ort und Stelle Einblicke in die jüdische Bild und Volkskunst des 18 Jahrhunderts geben Die Untersuchungen haben ergeben dass sich die erste Bemalung des Betsaals auf den aus Galizien stammenden Künstler Elieser Sussmann zurückführen lässt auf den etwa die Gestaltung der Synagoge in Bechhofen zurückgeht Vermutlich weil Sussmann in Georgensgmünd auf Putz und nicht auf Holz malte sind Schrift und Ornamente hier nicht so umfangreich wie etwa in Bechhofen Schon Anfang des 20 Jahhrunderts erwies sich die Synagoge in Georgensgmünd als baufällig und eines Gotteshauses direkt unwürdig Die geschrumpfte Kultusgemeinde konnte die Mittel für die fällige Restaurierung nicht aufbringen sodass sich die Baumaßnahmen bis ins Jahr 1914 verzögerten Die Ortsgemeinde gewährte der leistungsschwachen israelitischen Kultusgemeinde dabei einen Zuschuss von 200 Mark bei Gesamtkosten von 3000 Mark Bis Ende 1938 wurden die letzten alteingesessenen jüdischen Familien von den Nationalsozialisten aus Georgensgmünd vertrieben Zuvor hatte Kultusvorstand Albert Schloß die Synagoge im August 1938 für 3000 RM an einen Georgensgmünder Bäckermeister verkauft die bis 1946 dem Fränkischen Überlandwerk als Lager überlassen wurde Das bewahrte zwar die Synagoge vor der Zerstörung beim Novemberpogrom nicht aber die Ritualien die teilweise nach dem Verkauf nach München gebracht und dort am 9 10

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  • synagogenprojekt.org
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  • Gunzenhausen
    Deutschland Die lokale SA beschimpfte zunächst den Kaufmann Sigmund Rosenfelder anschließend verprügelte der SA Führer den Gastwirt Julius Strauß bis zur Bewusstlosigkeit Er brachte die anwesende Menschenmenge mit Hetzreden so gegen Strauß auf dass sie bereitwillig und gründlich seinem Aufruf folgte Auf meinen Befehl dürft ihr in der Wirtschaft alles zusammenschlagen Nach der Zerstörung und Plünderung der Gastwirtschaft zog die Menge weiter und zerrte 28 Juden gewaltsam aus ihren Wohnungen und trieb sie mit Schlägen zum Amtsgericht wo sie einen Tag lang festgehalten und schikaniert wurden Max Rosenau und Jakob Rosenfelder kamen bei diesem Pogrom zu Tode Während die Parteileitung als Todesursache Selbstmord angab blieb der tatsächliche Hintergrund ihres Todes ungeklärt Zwar wurde der Initiator des Blutigen Palmsonntag der SA Obersturmführer Kurt Bär im Juni 1934 zu zehn Monaten wegen Landfriedensbruchs verurteilt Er musste die Strafe allerdings nicht absitzen und schoss bereits einen Monat nach seiner Verurteilung den Gastwirt Simon Strauß und seinen Sohn nieder Simon Strauß erlag seinen Verletzungen sein Sohn überlebte schwerverletzt Bär wurde erneut verurteilt Seine lebenslängliche Haftstrafe wegen Mordes und Mordversuchs musste er nur drei Jahre lang absitzen Dann wurde er begnadigt Aber die juristischen Maßnahmen gegen die Gunzenhausener Juden gingen weiter Der Stadtrat erließ einen Monat nach den Nürnberger Gesetzen eine Reihe von Repressalien gegen die Juden die bewirkten dass von den 181 Juden die am 1 Februar 1933 noch in Gunzenhausen lebten am 30 September 1938 nur noch 55 Personen übrig waren Die anderen waren entweder in andere größere Städte im Deutschen Reich verzogen oder emigriert Am 8 November verkauften die Vorstände der jüdischen Gemeinde Hugo Walz und Justin Gerst das Schulhaus und die Synagoge für unsgesamt 14 000 Reichsmark an die Stadt ebenso veräußerten sie die Kantorenwohnung für 2 000 Reichsmark Ale Justin Gerst zusammen mit 14 anderen jüdischen Gunzenhausenern beim Novemberpogrom inhaftiert

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  • synagogenprojekt.org
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  • Heidenheim
    Jahr 1988 abgebrochen Nach dem Novemberpogrom war von ihr eine ausgebrannte Ruine stehengeblieben Detaillierte Baupläne ihres Architekten Eduard Bürklein die im Jahr 1854 sogar in der Allgemeinen Bauzeitung veröffentlicht wurden geben neben Grundriss und Schnitten auch eine perspektivische Ansicht und Details der Einrichtung wieder Bürklein hat in derselben Zeitschrift auch erklärt welche Vorgaben ihm die j üdische Gemeinde machte oder mit welchen konstruktiven Details er den Bau konzipierte Vor allem beschrieb er warum die Synagoge in einem ori entalisierenden Baustil errichtet wurde Insgesamt stellte er seinen Bau als Musterlösung für kleinere Landsynagogen vor Im Inneren der westlichen Vorhalle trennten sich die We ge von Frauen und Männern Während die Frauen über zwei Treppenhäuser die Eporen erreichten betraten die Männer den e benerdigen Betsaal in einer Achse mit dem achtseitigen Lesepult und dem 3 50 Meter dahinter liegenden über drei Stufen erreichbaren Toraschrein Die Einrichtungsgegenstände im Innenraum waren aus Eichen und Fichtenholz zusammengesetzt und dann abwechselnd ah orn und ei chenholzfarbig bemalt In gleicherweise war auch die Frauenempore gestaltet Die Seitenwände wurden von einem teppichartigen Muster in Violett Grün und Gelb überzogen das Bürkleins Vorstellungen von einem orientalischen Stil entsprachen den er für Synagogen für charakteristisch hielt Die Fenster waren in

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  • Ichenhausen
    1980er Jahren restaurierte Synagoge heute weitgehend wie zu ihrer Erbauungszeit als breiter spätbarocker frühklassizistischer Bau mit schlanken Rundbogenfenstern und einem umlaufenden Gebälk Sie steht nach wie vor weitgehend frei nur im Südwesten grenzt das ehemalige Rabbinerhaus an Im Inneren wurde der Bau in der Mitte und am Ende des 19 Jahrhunderts umgebaut Nach der Zerstörung der Inneneinrichtung beim Novemberpogrom im Jahr 1938 lässt sich vor allem noch an der Bemalung der ehemalige Raumeindruck erahnen Vor allem in der zweiten Hälfte des 17 und im frühen 18 Jahrhundert wuchs die jüdische Gemeinde Ichenhausen stark an möglicherweise weil die beiden Herren von Ichenhausen die Markgrafen von Burgau und die reichsritterlichen Herren von Stain für die doppelte Verwaltung und einen zweiten Schlossbau viel Geld benötigten das sie mit besonderen Abgaben von Juden einzunehmen erhofften So bildeten die angesiedelten Juden die aus zahlreichen Städten vertrieben worden waren zunächst bis 1717 zwei steuerlich getrennte Gemeinden am Ort Entsprechend der Größe der Gemeinde war am Ort auch der Sitz eines Landrabbinats zur bayerischen Zeit dann ein Distriktsrabbinat Trotz der Abwanderung zahlreicher Ichenhausener Juden in der zweiten Hälfte des 19 Jahrhunderts trugen die verbleibenden wesentlich zur Industrialisierung des Ortes bei In Ichenhausen entstand eine gelingende Symbiose von

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