archive-de.com » DE » S » SYNAGOGENPROJEKT.DE

Total: 147

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • synagogenprojekt.org
    Fenster schließen Diesen Link an einen Freund senden E Mail an Absender E Mail Absender Betreff Senden Abbrechen

    Original URL path: http://www.synagogenprojekt.de/index.php?option=com_mailto&tmpl=component&link=aHR0cDovL3d3dy5zeW5hZ29nZW5wcm9qZWt0LmRlL2luZGV4LnBocD9vcHRpb249Y29tX2NvbnRlbnQmdmlldz1hcnRpY2xlJmlkPTUzOmJ1dHRlbmhlaW0mY2F0aWQ9NTA6Z2VtZWluZGVuLWluLXNjaGxhZ2xpY2h0ZXJuJkl0ZW1pZD01Ng== (2016-02-14)
    Open archived version from archive


  • Coburg
    Gemeinde müsse das Gebäude und alles übrige in gutem baulichen Zustande erhalten Die jüdische Gemeinde nahm sogleich Umbauten und Renovierungsarbeiten vor die für ihren gottesdienstlichen Gebrauch notwendig waren So wurden die Wände ausgebessert und bemalt sowie Bänke Kanzel Orgel Türen Fenster Empore und Decke mit Ölfarbe gestrichen In den barocken Altaraufsatz wurde anstelle des Altarblatts der Toraschrein eingesetzt aus dem christlichen Altar entstand die Bima das Pult auf dem die Tora vorgelesen wurde Danach wurde die schadhafte Orgel ausgetauscht und durch ein Harmonium ersetzt Wenige Jahre später wurde die Frauenempore vergrößert Die Synagoge musste noch mehrere Male umgebaut und erweitert werden um den Ansprüchen der wachsenden Coburger Gemeinde zu genügen 1932 wurde der jüdischen Gemeinde allerdings das Nutzungsrecht von der Stadt Coburg gekündigt die 1931 als erste deutsche Stadt einen Nationalsozialisten zum Bürgermeister wählten Der Stadtrat schob bei seinem Kündigungsbeschluss vom September 1932 einen angeblichen Bedarf der evangelischen Kirche vor Nachdem aber die jüdische Gemeinde einen Prozess gegen die Kündigung anstrengte legte der von der Stadt beauftragte Anwalt den wahren Grund offen und gab an daß der Stadtrat einer Deutschen und christlichen Stadt es unmöglich verantwortworten kann eine christliche Kirche den Juden weiterhin zu überlassen Heute nutzt die altkatholische Gemeinde

    Original URL path: http://www.synagogenprojekt.de/index.php?view=article&catid=50%3Agemeinden-in-schlaglichtern&id=54%3Acoburg&tmpl=component&print=1&layout=default&page=&option=com_content&Itemid=56 (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • synagogenprojekt.org
    Fenster schließen Diesen Link an einen Freund senden E Mail an Absender E Mail Absender Betreff Senden Abbrechen

    Original URL path: http://www.synagogenprojekt.de/index.php?option=com_mailto&tmpl=component&link=aHR0cDovL3d3dy5zeW5hZ29nZW5wcm9qZWt0LmRlL2luZGV4LnBocD9vcHRpb249Y29tX2NvbnRlbnQmdmlldz1hcnRpY2xlJmlkPTU0OmNvYnVyZyZjYXRpZD01MDpnZW1laW5kZW4taW4tc2NobGFnbGljaHRlcm4mSXRlbWlkPTU2 (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • Ermreuth
    Blatt der Zusammenarbeit zwischen christlichen und jüdischen Mitbürgern aufzuschlagen So drückte es bei der Einweihung ihr Vorsitzender Arno Hamburer aus Das Haus konnte weitgehend originalgetreu rekonstruiert werden mithilfe von Erinnerungen jüdischer und christlicher Zeitzeugen Untersuchungen des Baubefundes und Archivquellen Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte das Gebäude an dessen Stelle schon 1738 eine erste nachweisbare Synagoge befand eine wechselvolle Geschichte Nominell war nach Kriegsende die Kultusgemeinde Ermreuth Eigentümerin des Baus Er blieb zunächst ungenutzt nachdem die Eigentumsrechte an Synagoge und Friedhof auf die Jewish Restitution Successor Organisation JRSO übergegangen waren Die JRSO war die rechtmäßige Vertreterin der ehemaligen Israelitischen Kultusgemeinden und verkaufte das Gebäude 1953 an den Freistaat Bayern der es ein halbes Jahr später an die Raiffeisenbank Ermreuth veräußerte Das Gebäude wurde umgebaut dabei wurde unter anderem der ehemalige Männereingang zerstört und zu einem großen Tor erweitert denn die Raiffeisenbank wollte den Bau als Lagerhaus für Maschinen landwirtschaftliche Produkte und Streusalz verwenden 20 Jahre später erwarb der Markt Neunkirchen am Brand das Gebäude doch erwiesen sich zahlreiche Vorschläge für eine Sanierung und künftige Nutzung als ungeeignet So war die ehemalige Synagoge zum Beispiel als Kindergarten oder als Vereinsheim der Schützen im Gespräch Seit 1994 beherbergt die Synagoge ein Museum Auf

    Original URL path: http://www.synagogenprojekt.de/index.php?view=article&catid=50%3Agemeinden-in-schlaglichtern&id=55%3Aermreuth&tmpl=component&print=1&layout=default&page=&option=com_content&Itemid=56 (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • synagogenprojekt.org
    Fenster schließen Diesen Link an einen Freund senden E Mail an Absender E Mail Absender Betreff Senden Abbrechen

    Original URL path: http://www.synagogenprojekt.de/index.php?option=com_mailto&tmpl=component&link=aHR0cDovL3d3dy5zeW5hZ29nZW5wcm9qZWt0LmRlL2luZGV4LnBocD9vcHRpb249Y29tX2NvbnRlbnQmdmlldz1hcnRpY2xlJmlkPTU1OmVybXJldXRoJmNhdGlkPTUwOmdlbWVpbmRlbi1pbi1zY2hsYWdsaWNodGVybiZJdGVtaWQ9NTY= (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • Floß
    gewaltsamen Ende der ersten jüdischen Gemeinde von Floß im Jahr 1942 bildete sich aber für kurze Zeit noch einmal eine jüdische Gemeinde Wie an vielen anderen Orten in Bayern bereiteten sich Überlebende aus den Konzentrations und Vernichtungslagern so genannte Displaced Persons DPs auf ihre Auswanderung vor In dieser wenige Jahre dauernden Phase blühte noch einmal jüdisches Leben auf In Floß entstand eine etwa 90 Personen umfassende jüdische Gemeinde aus DPs

    Original URL path: http://www.synagogenprojekt.de/index.php?view=article&catid=50%3Agemeinden-in-schlaglichtern&id=56%3Afloss&tmpl=component&print=1&layout=default&page=&option=com_content&Itemid=56 (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • synagogenprojekt.org
    Fenster schließen Diesen Link an einen Freund senden E Mail an Absender E Mail Absender Betreff Senden Abbrechen

    Original URL path: http://www.synagogenprojekt.de/index.php?option=com_mailto&tmpl=component&link=aHR0cDovL3d3dy5zeW5hZ29nZW5wcm9qZWt0LmRlL2luZGV4LnBocD9vcHRpb249Y29tX2NvbnRlbnQmdmlldz1hcnRpY2xlJmlkPTU2OmZsb3NzJmNhdGlkPTUwOmdlbWVpbmRlbi1pbi1zY2hsYWdsaWNodGVybiZJdGVtaWQ9NTY= (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • Fürth
    Neben der Hauptsynagoge der Neuschul und der Mannheimer sowie der Klausschul existierte eine weitere die Waisenschul in der Waisenkinder unterrichtet wurden Auch das Jüdische Krankenhaus das im Jahr 1846 den 200 Jahre älteren Vorgängerbau ersetzte bekam eine Synagoge 1868 entstand in der heutigen Hallemannstraße ein Neubau des jüdischen Waisenhauses das im Jahr 1884 85 nach einer Spende des Nürnberger Kaufmanns Lazarus Schwarz ein zweites Haus erhielt in dem eine Mädchenabteilung eingerichtet wurde Im Erdgeschoss des Waisenhauses wurde im selben Jahr eine Synagoge mit einer Empore für die Frauen eingerichtet Polierte Marmorsäulen tragen sie und einen Toraschrein der die Form einer zierlichen Ädikula mit gedrehten Säulen hat Jüdische Fürther engagierten sich mit zahlreichen sozialen Stiftungen die nicht nur jüdischen Bedürftigen zugute kamen so das 1906 eingeweihte Volksbildungsheim das der Bleistiftfabrikant Heinrich Berolzheimer stiftete Daneben ermöglichte die Stiftung der Familie Krautheimer im Jahr 1911 die Einrichtung der Krautheimer Kinderkrippe Aber auch das Fürther Stadttheater verdankt seine Existenz vor allem jüdischen Mäzenen Trotzdem erlitten die Fürther Juden im Dritten Reich dasselbe Schicksal wie Juden im gesamten Deutschen Reich Beim Novemberpogrom wurden drei ihrer vier Synagogen zerstört etwa 130 Juden wurden in das KZ Dachau deportiert Die Gemeinde musste ihre Gebäude sowie die beiden Friedhöfe für 100 Reichsm ark an die Stadt verkaufen und die dafür fälligen 136 Reichsmark Notarkosten bezahlen Nach dem No vemberpogrom fanden Gottesdienste nur noch in der Krankenhaus und der Waisenhaussynagoge statt Ende 1941 begannen die Deportationen aus Fürth Unter den damals noch 600 Fürther Jüdinnen und Juden waren auch der Leiter des Waisenhauses Dr Isaak Hallemann und seine Frau Weil sie ihre Zöglinge nicht im Stich lassen wollten waren sie nicht geflüchtet obwohl sich ihnen dazu die Gelegenheit geboten hätte Zusammen mit den 33 Kindern die damals im Waisenhaus wohnten und den acht Angestellten wurden sie am 22 März

    Original URL path: http://www.synagogenprojekt.de/index.php?view=article&catid=50%3Agemeinden-in-schlaglichtern&id=57%3Afuerth&tmpl=component&print=1&layout=default&page=&option=com_content&Itemid=56 (2016-02-14)
    Open archived version from archive



  •