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  • synagogenprojekt.org
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  • 3. Karte: Mittelfranken
    3 Karte Mittelfranken

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  • synagogenprojekt.org
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  • Ansbach
    Löw Israel ergriffen nachdem die Gottesdienst vorher in zwei Privathäusern abgehalten wurden Das eine sollte verkauft werden und das andere Haus gehört ihm und war im Dachgeschoss wo die Gottesdienste stattfanden so baufällig dass den Ansbacher Juden ein Verlust beider Betsäle drohte Löw Israel wollte der Gemeinde seine eigenen Grundstücke als Standort für die neue Synagoge verkaufen scheiterte damit jedoch zunächst konnte aber ein Dekret beim Markgrafen erwirken das seine Grundstücke als Synagogenstandort vorschrieb Löw Israel geriet mit der übrigen Gemeinde in Streit und erlaubte sich einige Eigenmächtigkeiten beim Bau sodass das Vorhaben nach achtmonatiger Bauzeit zunächst unterbrochen werden musste Nach weiteren neun Monaten verfügte der Markgraf im März 1746 die Fortsetzung der Bauarbeiten die Anfang August zwar abgeschlossen waren Wegen der feuchten Farbe und ihrem aufdringlichen Geruch konnte sie aber noch nicht bezogen werden Entstanden war ein nach außen wie innen repräsentativer Bau der den Status der damaligen jüdischen Gemeinde in Ansbach widerspiegelt Da die Synagoge beim Novemberpogrom kaum beschädigt wurde sind die prachtvolle achteckige Bima in der Mitte des Raums und der barocke Toraschrein erhalten geblieben Beide sind aufwändig gestaltet und bilden so einen Kontrast zu dem schlicht gehaltenen übrigen Innenraum Eine besondere Herausforderung stellte das für eine

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  • synagogenprojekt.org
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  • Aschaffenburg
    waren seit Mitte des 18 Jahrhunderts in Aschaffenburg ansässig die Gründung des Bankhauses geht auf seinen Großvater Maier Wolfsthal zurück 1899 trat Otto Wolfsthal in die Bank ein und führte mit seinem Onkel Oskar Dilsheimer die Geschäfte erfogreich weiter auch nachdem sie 1905 ihre Anteile an die Bayerische Handelsbank in München verkauft hatten Wolfsthal rief eine Reihe von wohltätigen Stiftungen ins Leben und förderte auch sonst zahlreiche soziale Zwecke so finanzierte er unter anderem das erste öffentliche Röntgengerät in Aschaffenburg im Jahr 1915 oder unterstützte dauerhaft Kriegerfamilien mit monatlich 100 Mark Außerdem spendete er Geld das für die Speisung armer Kinder verwendet wurde 1918 errichtete er aus vaterländischer Gesinnung zum Wiederaufbau der Volkskraft nach dem Kriege eine Stiftung für bedürftige Wöchnerinnen in Höhe von 50 000 Mark 1933 nahm Wolfsthal die Möglichkeit nicht wahr nach Luxemburg oder Frankreich auszuwandern Seine Frau und er verstanden sich selbstverständlich als Deutsche eine Auswanderung war für sie gleichbedeutend mit einem Schuldbekenntnis So erhielt das Ehepaar im September 1942 schließlich den Deportationsbefehl Zusammen mit insgesamt fünf anderen Verwandten und Freunden entschlossen sie sich zwei Tage vor dem Deportationstermin ihrem Leben ein Ende zu setzen und vergifteten sich mit dem Schlafmittel Veronal Neben Otto und Maria

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  • synagogenprojekt.org
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  • Augsburg
    der Synagoge zerschlugen Leuchter und Inneneinrichtung plünderten und schändeten Kultgegenstände darunter auch Torarollen und andere heilige Bücher Rauch drang nach außen obwohl die SS angeordnet hatte kein Feuer zu legen Als gegen vier Uhr der Synagogenkommissar und Friedhofsvorsteher der israelitischen Kultusgemeinde Augsburg Albert Dann eintraf war bereits die Feuerwehr vor Ort und löschte den Schwelbrand Gerettet hat den Bau die Tatsache dass sich in unmittelbarer Nähe ein Tanklager befand und deshalb ein Feuer an der Synagoge zu gefährlich war Doch neben der geschändeten und verwüsteten Synagoge wurden am 10 November zahlreiche Juden verhaftet und verhört Wohnungen und Häuser durchsucht in denen jüdische Familien lebten Rabbiner Ernst Jacob wurde mit etwa 150 Gemeindemitgliedern zuerst in Augsburg inhaftiert und danach nach Dachau verschleppt Mehr als einen Monat blieben sie dort im Konzentrationslager gefangen viele kamen ums Leben Am Tag nach der Zerstörung wurden jüdische Gefangene gezwungen Gebetsmäntel Bücher und Torarollen aus der Synagoge zu holen und auf Lastwagen zu verstauen Dabei mussten sie Zylinder aufsetzen und sich Gebetsmäntel umhängen Die Kohlevorräte im Keller des Synagogenkomplexes mussten sie heraufholen und im ehemaligen jüdischen Altersheim in der Frohsinnstraße wieder entladen Ab Anfang 1939 feierte die Gemeinde Gottesdienste in der Synagoge in Kriegshaber im Gebäudekomplex

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