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  • Moorrestauration in Weißrussland - Michael-Succow-Stiftung
    Gelegenheit dieses Anliegen im großen Maßstab im Verbund von erfahrenen Partnern umzusetzen Weißrussland ist einer der bedeutendsten Hotspots von Treibhausgas Emissionen aus entwässerten Mooren Durch die Wiedervernässung der Moore können diese Emissionen vermieden werden Im Rahmen des Projektes wurde eine Methodik zur Erfassung von Emissionen aus entwässerten und wiedervernässten Mooren und zum Handel mit CO 2 Zertifikaten auf dem Freiwilligen Emissionsmarkt entwickelt und getestet Das Projekt war ein Demonstrationsvorhaben für die Reduktion von Treibhausgas Emissionen und die Förderung der Biodiversität durch Revitalisierung und nachhaltiges Management großer degradierter Moorflächen Im Projekt wurden ca 15 000 Hektar Moor wiedervernässt und damit die Emission von ungefähr 100 000 Tonnen Kohlenstoff Äquivalenten pro Jahr vermieden Die dabei entwickelte Methodik schafft auch zukünftig die Grundlage für die Wiedervernässung von bis zu 520 000 Hektar Moorfläche in Weißrussland Das Risiko umwelt und gesundheitsgefährdender Moorbrände wurde durch die Wiedervernässungsmaßnahmen im Rahmen des Projektes massiv verringert Durch umfangreiche Trainings und Weiterbildungsmaßnahmen wurde die weißrussische Kompetenz der Moor Wiedervernässung weiter ausgebaut Darüber hinaus wurden aus zerstörten toten Mooren wieder lebendige Ökosysteme Der Mensch gewinnt dadurch in vielfältiger Weise Die lokale Wirtschaft profitiert zunächst von der Durchführung der Maßnahmen und langfristig vom Management der Projektflächen Der Handel mit Emissions Zertifikaten

    Original URL path: http://succow-stiftung.de/weissrussland.56.html (2016-02-15)
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  • Moorrestauration in der Ukraine - Michael-Succow-Stiftung
    und ihrer Moore für den Arten und Ökosystemschutz Dennoch ist etwa die Hälfte der Moorfläche der Ukraine nach Entwässerung für Torfabbau und Landwirtschaft stark degradiert oder zerstört Im Rahmen des 2009 begonnenen Projekts Vermeidung von Treibhausgasen durch Wiedervernässung und nachhaltiges Management von Mooren in der Ukraine wurden bis zum November 2012 20 000 ha dieser degradierten Moore wiedervernässt Um die weitere Moor Wiedervernässung in der Ukraine zu befördern wurden 10 000 ha zusätzlich für die Wiedervernässung nach Projektende vorbereitet Entwässerte Moore sind bedeutende Quellen von Treibhausgas Emissionen Im Rahmen von internationalen Klimaschutzaktivitäten bieten sich Möglichkeiten zur Wiedervernässung von degradierten Mooren und damit zur Verminderung dieser Emissionen Solche ökosystem basierten Klimaschutzmaßnahmen haben vielfachen Nutzen für Klima Biodiversität und die lokale Bevölkerung Der lokalen Bevölkerung kommt das Projekt zugute da die Wahrscheinlichkeit von gesundheitsschädlichen Torffeuern reduziert wird und neue Einkommensquellen aus der nachhaltigen Nutzung der wiedervernässten Flächen und dem Handel mit Emissionszertifikaten entstehen Ein dafür eingerichteter Kohlenstoff Fonds soll die Vermarktung der Emissions Reduktionen ermöglichen und Mittel für das langfristige Management der wiedervernässten Flächen bereitstellen Um die nachhaltige Sicherung der wiedervernässten Flächen zu gewährleisten wurden ausgewählte Flächen in das bestehende Schutzgebietssystem der Ukraine integriert Die Förderung von Moor Schutzgebieten ist Teil des

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  • Moorrestauration in Russland - Michael-Succow-Stiftung
    Feuerrisiko dar und sind zudem eine Quelle von Treibhausgasen die als Folge der durch die Entwässerung eingeleiteten Torfmineralisierung entstehen Aufgrund der verheerenden Moorbrände im Jahr 2010 hat die russische Regierung entschieden als vorbeugende Maßnahme die Wiedervernässung von degradierten Mooren einzuleiten und hat dafür um internationale Unterstützung gebeten Ein von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem russischen Präsidenten Dmitri Medvedev im Juli 2011 unterzeichnetes Abkommen ermöglichte die Entwicklung eines gemeinsamen Russisch Deutschen Projekts mit deutschen Investitionen für die Weiterentwicklung der technischen Expertise und russischen Investitionen für die konkrete Umsetzung der Wiedervernässungsmaßnahmen Ziel des Projektes ist es die aus der Trockenlegung von Mooren und aus Moorbränden resultierenden Treibhausgasemissionen durch klimaoptimierte Wiedervernässung und nachhaltige Bewirtschaftung von degradierten Mooren im europäischen Teil Russlands um ca 10t CO 2 Äquivalente ha Jahr zu reduzieren Damit werden gleichzeitig die biologische Vielfalt auf diesen Flächen gesteigert Brände vermieden und neue Einnahmequellen für die Bevölkerung erschlossen Außerdem soll der gesetzliche und politische Rahmen für solche Restaurationsmaßnahmen verbessert werden durch die klare Festlegung von Zuständigkeiten der Behörden die Entwicklung von Richtlinien für nationale Treibhausgasinventarisierungen und die Einbeziehung von Moorschutz und Wiedervernässung in eine Kyoto Nachfolgeregelung Die Projektaktivitäten umfassen die Inventarisierung von Moorflächen und deren Priorisierung für Wiedervernässung die Wiedervernässung von

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  • Kasachstan – Kohlenstoffsenke Steppenböden - Michael-Succow-Stiftung
    wurde eine umfangreichen Metastudie durchgeführt welche systematisch bereits bestehende Forschungsprojekte zu diesem Thema aufarbeitete Im Sommer 2011 fand eine 6 wöchige Feldkampagne in Kasachstan statt bei der das C Sequestrierungspotenzial verschiedener Boden und Steppentypen in Abhängigkeit von den jeweiligen Landnutzungsmustern entlang eines Transektes analysiert und bewertet wurde Anhand einer Extrapolation der untersuchten Flächen wurde anschließend eine großräumige Abschätzung des möglichen Kohlenstoffsenkenpotenzials in Kasachstan und Südrussland gemacht und Empfehlungen zum Steppenschutz

    Original URL path: http://succow-stiftung.de/kasachstan-kohlenstoffsenke-steppenboeden.html (2016-02-15)
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  • Curriculum für einen ökologischen Masterstudiengang - Michael-Succow-Stiftung
    in Aserbaidschan Experten der Michael Succow Stiftung unterstützten die aserbaidschanische Universität bei der Erarbeitung eines Curriculums für einen Masterstudiengang an der neugegründeten ökologischen Fakultät Dazu fand im Februar 2012 ein erster Workshop in Baku statt Vertreter der Michael Succow Stiftung stellten die Ergebnisse eines Vergleichs bestehender ökologischer Studiengänge sowie Erfahrungen mit landschaftsökologischen Studiengängen in Greifswald vor und erarbeiteten gemeinsam mit den aserbaidschanischen Teilnehmern Visionen und Ziele für den zukünftigen Studiengang

    Original URL path: http://succow-stiftung.de/curriculum-fuer-einen-oekologischen-masterstudiengang.html (2016-02-15)
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  • Schutzgebiete in Usbekistan - Modellregionen nachhaltiger Entwicklung - Michael-Succow-Stiftung
    unmittelbaren Nähe von Bukhara an der Seidenstraße Hier existieren auf einer Größe von insgesamt 200 km 2 große Herden der typischen Jeyrangazellen neben den stark dezimierten und wiederausgewilderten Kulanen und den in der Natur ausgestorbenen Przewalskipferden Neben brütenden Kragentrappen Moorenten und Marmelenten ist das Gebiet unter anderem ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel wie Krauskopfpelikane Weißkopfruderenten Mönchsgeier Kaiseradler Zwergtrappen Wachtelkönige und Doppelschnepfen Der Hissar Zapovednik mit einer Fläche von etwa 812 km² bietet weite unberührte Hochgebirgslandschaften für seltene Tierarten wie den Isabellen Braunbär den Eurasischen Luchs und den Schneeleopard der hier mit der größten Population Usbekistans vorkommt Mönchsgeier und Sakerfalken brüten im Gebiet Rötelfalken ziehen durch Der an der Grenze zu Turkmenistan gelegene Surkhan Zapovednik beherbergt auf 250 km² Bestände der Schraubenziege und des Bukharaschafes Neben nistenden Steinadlern kommen Bartgeier Mönchsgeier und Gänsegeier sowie eine Vielzahl an Singvögeln vor weiterlesen Für das Ecocenter Jeyran wurde eine Studie zum naturtouristischen Potenzial sowie eine Konzeption für eine umfangreiche naturtouristische Entwicklung des Gebietes erstellt Parallel dazu wurden mit Mitteln der Studiosus Stiftung erste Infrastrukturelemente dafür eingerichtet Im Laufe des Projektes konnten die Einnahmen aus dem internationalen Besucheraufkommen im Gebiet um das Fünffache gesteigert werden Damit decken sie die jährlichen Kosten für drei Vollzeitstellen für den naturverträglichen Tourismus Darüber hinaus wurde das Ecocenter Jeyran fest in das reguläre Programm eines Reiseveranstalters aufgenommen Zur Erhebung der Möglichkeiten einer Nationalparkentwicklung im Gebiet des Hissar Zapovednik wurde eine Stakeholderanalyse durchgeführt Diese zeigte Die Interessenkonstellationen sind komplex und setzen eine sensible und partizipative Vorbereitung und Umsetzung voraus Bei einigen Förstern der Region hat die Nationalparkidee Zuspruch gefunden Sie wird auch von politisch höherer Stelle unterstützt Für das Surkhan Zapovednik wurde zusammen mit den UNDP GEF Projekt Verbesserung der Nachhaltigkeit des nationalen Schutzgebietssystems insbesondere der Zapovedniki und trans Natour eine Kommunikationsstrategie für die wichtigsten Zielgruppen um das Zapovednik erarbeitet und

    Original URL path: http://succow-stiftung.de/Schutzgebiete_Usbekistan.html (2016-02-15)
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  • CABNET - Biodiversitätsnetzwerk Zentralasien - Michael-Succow-Stiftung
    und gemeinsame Zukunftskonzepte entwickelt werden Dialog und Austausch zwischen Institutionen der zentralasiatischen Länder müssen dafür noch etabliert werden Das Hochschulkooperationsprojekt CABNET Central Asian Biodiversity Network stellte dabei die fachliche Aus und Weiterbildung und die Etablierung eines dauerhaften nachhaltigen und vielfältigen Netzwerks zwischen den Partnerinstitutionen in den Mittelpunkt Das Netzwerk wurde außerdem auf weitere wissenschaftliche und Nichtregierungsorganisationen ausgedehnt Schwerpunkte von CABNET waren der Auf und Ausbau von Hochschulpartnerschaften Süd Nord und Süd Süd Vernetzung durch gemeinsame Exkursionen und Lehr Veranstaltungen eine virtuelle Plattform Wissens und Methodentransfer durch gemeinsame Lehre und Forschung Capacitybuilding für WissenschaftlerInnen Studierende und MultiplikatorInnen sowie eine Evaluation der Machbarkeit eines Exports des internationalen Studiengangs LENC Landscape Ecology Nature Conservation der Universität Greifswald Bis Ende 2015 wurden mehrere Abschluss und Doktorarbeiten fertig gestellt für die Feldarbeit im Projektgebiet durchgeführt wurde Die Themen umfassten Gebiete wie Grundwasserspiegel Änderungen im kasachischen Ili Delta der natürlichen und anthropogenen Dynamik von Saxaul Wäldern in der Ili Balkhash Region Vegetation Landnutzung und Landnutzungswandel im Ili Delta insbesondere der Schilfnutzung und Fischerei Arbeiten zur mikrobiellen Vielfalt und mikrobiellen interspezifischen Konkurrenz bestimmter funktioneller Bakteriengruppen innerhalb des Balkhash Sees in Kasachstan sowie Reproduktionsmustern und genetischer Diversität bei Gagealutea Wald Goldstern Darüber hinaus gab es auch Forschungsaufenthalte für Doktorarbeiten am Institut für Botanik und Landschaftsökologie zur Abstimmung mit den Betreuenden Neben verschiedenen Reisen zu Projektanbahnung mit der NGO Khorezm Rural Advisory Support Service KRASS nach Urgentsch und Almaty zum Voranbringen neuer Projektideen sind vertiefte institutionelle Partnerschaften entstanden Beispielsweise konnte die Unterzeichnung eines MoUs mit dem Botanischen Institut der Akademie der Wissenschaften und eines weiteren MoUs mit dem Institute of Deserts Flora and Fauna in Ashgabat Turkmenistan zum Schutz der Tugaiwälder entlang des Amudarja erwirkt werden Bei der CABNET Abschlusskonferenz im November 2014 wurde deutlich wie viel an Impulsen und Kooperationsinitiativen durch CABNET angestoßen wurde Alle Seiten betonten ihr

    Original URL path: http://succow-stiftung.de/cabnet-biodiversitaetsnetzwerk-zentralasien.html (2016-02-15)
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  • Äthiopien - Aufbau eines Biosphärenreservats am Tanasee - Michael-Succow-Stiftung
    Aufbau eines UNESCO Biosphärenreservat am Tanasee in Äthiopien Gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland NABU baut die Michael Succow Stiftung in enger Zusammenarbeit mit der äthiopischen Regierung in den kommenden vier Jahren im Gebiet des äthiopischen Tanasees ein UNESCO Biosphärenreservat auf Die 5 000 Quadratkilometer große Region mit ihrer etwa 3 000 Quadratkilometer großen Seefläche ist Quellgebiet des Blauen Nils und von internationaler Bedeutung für die Artenvielfalt und das Kulturlandschaftserbe Intensive Landwirtschaft große Landdegradation Bewässerungsprojekte und Wasserkraftwerke bergen große Risiken für die so genannte Riviera Äthiopiens mit ihren beeindruckenden Wasserfällen Ein Biosphärenreservat soll ursprüngliche Naturgebiete schützen das Kulturlandschaftserbe der Region bewahren und langfristig neue Einnahmequellen für die Bevölkerung schaffen Der Tanasee Afrikas höchstgelegener und Äthiopiens größter See ist das wichtigste afrikanische Überwinterungsgebiet des Europäischen Kranichs und zahlreicher anderer Wasser und Singvögel In dem Gebiet leben Nilpferde Krokodile Warane Bergpythons und allein 15 Fischarten die sonst nirgendwo auf der Welt vorkommen Viele der 37 Inseln des Sees beheimaten äthiopisch orthodoxe Kirchen und Klöster Dort sind noch Teile der vor Ort als heilig angesehenen Kirchenwälder erhalten geblieben mit weit über 100 Baumarten und den nördlichsten Wildkaffeevorkommen im Kaffeeursprungsland Äthiopien Die menschlichen Eingriffe in dem sensiblen Lebensraum führen zu immer stärkeren Umweltbelastungen Bereits jetzt

    Original URL path: http://succow-stiftung.de/aethiopien-aufbau-eines-biosphaerenreservats-am-tanasee.html (2016-02-15)
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