archive-de.com » DE » S » SUCCOW-STIFTUNG.DE

Total: 257

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Newsletter02_2013 - Michael-Succow-Stiftung
    darum durch Zusammenarbeit die Nachhaltigkeit in Greifswald und Mecklenburg Vorpommern zu stärken Die Veranstaltungen wurden durchschnittlich von 50 bis 80 Teilnehmern besucht Einen ersten Eindruck vermittelt die Fotogalerie weitere Informationen und Hintergrundmaterial zu den einzelnen Diskussionen gibt es auf der Projektseite Unterstützt wurde die Veranstaltungsreihe von der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung NUE aus Erträgen der Lotterie Bingo Die Umweltlotterie und der Sparkasse Vorpommern Verstärkte Zusammenarbeit Seit mehr als zwei Jahren ist die Michael Succow Stiftung in Usbekistan aktiv Unsere Naturschutzarbeit wurde nun auch durch das staatlichen Naturschutzkomitee anerkannt am 13 Juni 2013 unterzeichneten der Geschäftsführer der Michael Succow Stiftung Sebastian Schmidt und der stellvertretende Direktor des staatlichen Komitees für Naturschutz Goskompriroda in Taschkent ein offizielles Memorandum of Understanding In der Vereinbarung sind die Ziele der weiteren Zusammenarbeit festgehalten die weitere Intensivierung des wissenschaftlichen Fachaustausches die Förderung engagierter Naturschützer praktische Schutzgebietsarbeit sowie die konkrete Stärkung des Biodiversitätsmonitorings in Usbekistan Die Projektarbeit in Usbekistan wird durch dieses Kooperationsdokument erleichtert so dass die Michael Succow Stiftung den Naturschutz in Usbekistan weiter unterstützen kann Ergänzt wird damit die bestehende Kooperationsvereinbarung mit der Forstverwaltung des Landes Erfolgreich abgeschlossen Aralsee Studie Ende Mai stellte die Michael Succow Stiftung eine Machbarkeitsstudie für die Etablierung eines Schutzgebietes am Kleinen Aralsee in Kasachstan fertig Intensiv wurde dafür während mehrwöchiger Feldarbeiten die Naturraumausstattung untersucht und vor allem entlang von Transekten die Vegetationssukzession auf dem trockengefallenen Aralseeboden in den Fokus genommen Der mittlerweile wieder ansteigende Wasserspiegel des Kleinen Aralsees hat dazu geführt dass die ersten Familien in die ehemals verlassenen Küstensiedlungen zurückkehren und sich zunehmend wieder eine Fischereiwirtschaft etabliert Über Interviews und Arbeitstreffen mit Vertretern der lokalen Gemeinden aber auch mit Entscheidungsträgern auf lokaler und nationaler Ebene wurden Vorschläge zu Schutzgebietstyp und zonierung erarbeitet Da Wüstengebiete bisher in Kasachstan und ganz Zentralasien noch kaum unter Schutz stehen wäre ein Naturschutzgebiet am kleinen Aralsee ein wichtiges Signal Die Orientierung der Machbarkeitsstudie am staatlichen Strategieplan zur grünen Entwicklung Kasachstans Zhasyl Damu Grüne Brücke soll sicherstellen dass die erarbeiteten Vorschläge politisch umsetzbar sind Der Vizeleiter des für Schutzgebiete zuständigen Komitees für Forst und Jagd im Landwirtschaftsministerium versicherte dass die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie in die Schutzgebietsentwicklung in der Region Eingang finden werden Internationales Vorbild Paludikultur Mecklenburg Vorpommern und Niedersachsen sind Vorreiter Gäste aus Russland und Weißrussland wollten nun davon profitieren und besichtigten vom 10 bis 15 Juni wiedervernässte Moore Die Michael Succow Stiftung organisierte die Weiterbildung für ihre Projektpartner Praktiker und Verwaltungsvertreter besuchten in Niedersachsen Pilotstandorte des Sphagnum Anbaus Beispiele trockengelegter und revitalisierter Moore In Greifswald fanden Projektbesprechungen statt Anschließend führten Exkursionen ins Peenetal und ins Trebeltal um den Gästen Einzelheiten der Wiedervernässung und Paludikultur zu demonstrieren Unter anderem ging es um Erntetechnik die Weiterverabeitung von Biomasse aus dem Moor und Treibhausgasmessungen im wiedervernässten Moor Weitere Stiftungsnachrichten Internationaler Klimaschutz Die Michael Succow Stiftung veranstaltete zusammen mit ihren Partnern Wetlands International der Ernährungs und Landwirtschaftorganisation der Vereinten Nationen FAO und der Universität Greifswald eine Informationsveranstaltung für die Delegierten der Klimakonferenz in Bonn auf der vor allem über den wissenschaftlichen Hintergrund der UN Klimarahmenkonvention UNFCCC

    Original URL path: http://succow-stiftung.de/newsletter02_2013.html (2016-02-15)
    Open archived version from archive


  • Newsletter01_2013 - Michael-Succow-Stiftung
    zahlreiche Synergien auf Der neue Weg entwässerte Moore wieder zu vernässen und nachhaltig zu nutzen erfordert die Anpassung politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen die Anerkennung der Gewinnung von Biomasse aus Feuchtgebieten als landwirtschaftliche Nutzung von Schilf und Rohrkolben als landwirtschaftliche Nutzpflanzen sowie eine Flexibilisierung des gesetzlichen Biotopschutzes Denn bisher sind an Paludikultur interessierten Landwirten die Hände gebunden da sie bei einem Anbau von Schilf und Rohrkolben den Status als landwirtschaftliche Nutzflächen und damit die EU Agrarprämien verlieren und die Flächen automatisch unter das Naturschutzgesetz fallen könnten Die Konferenz wurde organisiert vom Botanischen Institut der Universität Greifswald DUENE e V und der Michael Succow Stiftung Einen Großteil der Tagungsbeiträge finden Sie zum Download auf der Homepage der Konferenz Erfolgreich abgeschlossen Schutzgebiete in Usbekistan Modellregionen nachhaltiger Entwicklung Abend in der karakalpakistanischen Wüste Nach zwei Jahren Laufzeit konnte das Projekt Schutzgebiete in Usbekistan Modellregionen nachhaltiger Entwicklung erfolgreich abgeschlossen werden Während des Projektes wurden unter anderem für das Wildtierreservat Ecocenter Jeyran eine Naturtourismusstudie und konzeption entwickelt die Öffentlichkeitsarbeit gestärkt und erste internationale Touristen über den deutschen Reiseveranstalter Studiosus vermittelt Studiosus stellte zudem Mittel zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur im Schutzgebiet bereit Im Rahmen der Etablierung der ersten Pufferzone um einen usbekischen Zapovednik zur Einbindung der Lokalbevölkerung in Naturschutzziele ein Projekt umgesetzt durch das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen UNDP die Globale Umweltfazilität GEF und die usbekische Regierung wurde eine Kommunikationsstrategie für die wichtigsten identifizierten Zielgruppen erarbeitet Zudem wurde ein Konzept für ein Besucherzentrum erstellt das im März 2013 entsprechend dieser Konzeption umgesetzt wurde Erstmals seit mehreren Jahrzehnten fand eine systematische Biodiversitätserfassung im südlichen Ustyrtplateau statt Mehrere Arten wurden in diesem Gebiet erstmals beschrieben und der Wildesel Equus hemionus kulan wiederentdeckt der im usbekischen Roten Buch als ausgestorben in der Wildnis geführt wird Im Rahmen dieser Expedition kofinanziert durch den DAAD im Rahmen des CABNET Projektes und die Manfred Hermsen Stiftung wurde viel Wert auf Fachaustausch der mitreisenden Wissenschaftler und Studenten aus Usbekistan Kasachstan und Deutschland gelegt Weiterlesen Insgesamt entstanden während des Projektes zwei Master Diplomarbeiten eine weitere ist derzeit im Entstehen Während der Projektlaufzeit konnte die Michael Succow Stiftung starke Netzwerke in Usbekistan mit staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren aufbauen Im Rahmen der Umsetzung des Programme of Work on Protected Areas PoWPA unter der Convention on Biological Diversity CBD wurden Aktivitäten zur Erarbeitung eines Masterplans zur Schutzgebietsentwicklung in Usbekistan mit dem UNDP koordiniert und gemeinsam umgesetzt Auch nach dem Projektabschluss will sich die Michael Succow Stiftung weiter in diesem hochsensiblen wichtigen und spannenden Raum engagieren für die Natur und für die Menschen Geplant ist ein grenzüberschreitendes Projekt in Usbekistan und Turkmenistan zur Anpassung an den Klimawandel in und um das Tugai Biosphärenreservat Unterer Amudarya Positive Resonanz auf die Weltbeweger Reihe Die Veranstaltungsreihe Weltbeweger Lokale Konzepte für globale Herausforderungen die im Oktober 2012 mit der Veranstaltung zum Thema Nachhaltige Landwirtschaft Mecklenburg Vorpommerns Zukunft ihren Auftakt hatte ist von Interessierten in Greifswald und der Region gut angenommen worden Die Veranstaltungen in diesem Jahr wurden im Schnitt von 50 80 Teilnehmern besucht Im Januar diskutierten die Teilnehmer der Podiumsdiskussion im

    Original URL path: http://succow-stiftung.de/newsletter01_2013.html (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Newsletter04_2012 - Michael-Succow-Stiftung
    der Michael Succow Stiftung Weiterbildung und institutioneller Aufbau für die Anwendung von Klimafinanzierungsmechanismen in zentralasiatischen Staaten hat zum Ziel Vertreter der staatlichen Schlüsselinstitutionen in Usbekistan und Turkmenistan mit den existierenden Klimafinanzierungsmechanismen vertraut zu machen und weitere Möglichkeiten der Klimafinanzierung im Sektor Landwirtschaft Forstwirtschaft und anderen Landnutzungen AFOLU zu generieren Die Projektlaufzeit ist auf 6 Monate angelegt Für das Klima in die Wüste geschickt Weltklimakonferenz in Doha Katar Erstmals in der Geschichte des Klimarahmenabkommens der Vereinten Nationen UNFCCC fand vom 26 November bis 7 Dezember 2012 die Konferenz der Teilnehmerstaaten Conference of the Parties COP auf der Arabischen Halbinsel statt genauer im Wüstenstaat Katar Einem Land welches sonst eher als Klimasünder bekannt ist da es sein Einkommen das pro Kopf weltweit zu den höchsten gehört mit Erdgasexporten in die Industriestaaten verdient Weiterlesen Also eigentlich geradezu paradox hier über die Rettung des Klimas zu verhandeln und an diesem Ort umgeben von Wüste über die Klimabedeutung der Moore zu informieren und für ihren Schutz und ihre Restauration einzutreten Doch genau das war die Aufgabe von Jan Peters der als Repräsentant der Michael Succow Stiftung gemeinsam mit der Partnerorganisation Wetlands International und Prof Dr Hans Joosten von der Universität Greifswald zur Konferenz gereist ist Eines der Hauptziele war es die auf der Klimakonferenz 2011 im südafrikanischen Durban erreichten Mechanismen des internationalen Klimaregimes für den Moorschutz zu sichern und weitere Aufmerksamkeit dafür zu schaffen Zum einen ging es um die neue Anrechnungsaktivität Wetland Drainage and Rewetting für die 2 Verpflichtungsperiode des Kyoto Protokolls deren Beginn in Doha für 2013 beschlossen wurde zum anderen darum dass im REDD Mechanismus Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation nicht nur die oberirdische Baumbiomasse sondern auch alle anderen substantiellen Kohlenstoffspeicher berücksichtigt werden müssen was auch die Torfböden tropischer Torfmoorwälder einschließt Der Schwerpunkt der Succow Stiftung lag auf der Präsentation von nachhaltiger Nutzung der Moorökosysteme durch Paludikultur Dabei handelt es sich um eine Nutzungsform auf nassen oder wiedervernässten Mooren die sowohl den Torfkörper erhält und damit die Oxidation von Kohlenstoff verhindert als auch fossile Brennstoffe oder Rohmaterialen durch Biomasse ohne Konkurrenz zur Nahrungsproduktion ersetzen kann Das Konzept wurde sehr positiv aufgenommen und neue Felder der Zusammenarbeit und Weiterentwicklung aufgetan Vorträge von Praktikern zu Erfahrungen aus Südostasien insbesondere aus den Torfmoorwäldern Indonesiens unterstrichen die Bedeutung zur nachhaltigen Nutzung von organischen nassen Böden in allen Klimazonen Somit fiel zumindest ein kleiner Tropfen Nass in die trockene Wüste der eine Basis zum besseren Schutz und der Wiederherstellung der Moore weltweit schaffen kann Dies kann einen wichtigen Beitrag für das Klima die Biodiversität und auch die Menschen vor Ort und global leisten Weitere Stiftungsnachrichten Paludikultur Aktivitäten in Brandenburg Paludikulturen und angepasster Moorschutz in Brandenburg Das Projekt soll eine Gebietskulisse für mögliche Paludikulturflächen in Brandenburg definieren und eine Priorisierung der entwässerten Moorgebiete gemäß ihrer Eignung zur Paludikultur vornehmen Der im Rahmen des Projektes zu verfassende ILE Projektantrag konnte finalisiert werden und wurde zum Antragstermin Ende November fristgerecht eingereicht Dazu wurde in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro p2m Berlin alles vorbereitet um flächen

    Original URL path: http://succow-stiftung.de/newsletter04_2012.html (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Newsletter03_2012 - Michael-Succow-Stiftung
    Uhr diskutieren Landwirtschaftsminister Till Backhaus der Präsident des Bauernverbandes Rainer Tietböhl der Unternehmer Oliver Nordmann und Michael Succow zum Thema Nachhaltige Landwirtschaft Mecklenburg Vorpommerns Zukunft Die Diskussion wird moderiert von Jürgen Drewes NDR und findet im Historischen Auditorium der Universität Greifswald statt Universitätshauptgebäude Domstraße 11 Weitere Veranstaltungen in diesem Jahr Moore als Klimaretter Herausforderungen und Chancen der Wiedervernässung am 19 11 2012 um 19 Uhr im Goldenen Salon der Michael Succow Stiftung Ellernholzstraße 1 3 Naturschutz in Entwicklungsländern Luxus oder überlebenswichtig am 12 12 2012 um 19 Uhr im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald Martin Luther Straße 14 Die Veranstaltungsreihe wird unterstützt von der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung NUE und der Sparkasse Vorpommern Neues Projekt Naturschutz am nördlichen Aralsee Seit August erstellt die Michael Succow Stiftung im Rahmen des Beratungshilfeprogramms des Bundesumweltministeriums eine Machbarkeitsstudie für ein Schutzgebiet am nördlichen Aralsee Der Aralsee ehemals viertgrößter See der Erde und größer als die Schweiz hat inzwischen mehr als 85 der Seefläche verloren Nördlicher und Südlicher Aralsee sind dadurch zu getrennten Seen mit sehr unterschiedlicher Entwicklung geworden Am kleinen nördlichen Aralsee steigt der Wasserspiegel durch einen Damm seit 2006 wieder der Salzgehalt des Wassers sinkt Weiterlesen Gerade die Nordwestküste des nördlichen Aralsees besticht durch eine kontrastreiche Kombination unterschiedlichster Landschaftselemente Am Rande der Plateaus fallen die Kliffs bis zu 100 m zur See Ebene ab Dem Besucher bietet sich ein beeindruckender Ausblick auf die weite Fläche des kleinen Aralsees der sich trotz seiner turbulenten Geschichte regeneriert Die Kliffs sind reich an seltenen Vogelarten Leider sind die Ökosysteme um den Aralsee aber auch durch Weidenutzung und eine unkontrollierte Bildung von Feldwegen und andere ökonomische Aktivitäten bedroht Das kasachische Umweltministerium sieht in der Region ein großes Potential für nachhaltigen Tourismus und möchte die Küste des Kleinen Aralsees als ein Gebiet von besonderer Bedeutung für die

    Original URL path: http://succow-stiftung.de/newsletter03_2012.html (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Newsletter02_2012 - Michael-Succow-Stiftung
    migrierende Tiere in der Region Unter anderem wurden Saigaantilopen Kropfgazellen und ein Honigdachs nachgewiesen Die gesichteten Wildesel Kulan galten bisher in Usbekistan als in der Wildnis ausgerottet Erstmals in Usbekistan nachgewiesen wurden auch Rallenreiher und Zwergschnäpper sowie das Steppenschaf Transkaspisches Urial Einen kleinen Eindruck vermittelt die folgende Bildergalerie FAO erkennt Wert der Moore für den Klimaschutz Im internationalen Klimaschutz hat die Michael Succow Stiftung neue Partner gewonnen Durch die Zusammenarbeit mit der Ernährungs und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO erreicht der Moorschutz als Klimaschutzaktivität eine neue Qualität Erstes Resultat der Zusammenarbeit mit der FAO Wetlands International der Universität Greifswald und dem MICCA Programm Mitigation of Climate Change in Agriculture ist die Publikation Peatlands guidance for climate change mitigation by conservation rehabilitation and sustainable use Sie wurde am 17 Mai 2012 im Rahmenprogramm der Bonner Klimakonferenz offiziell vorgestellt Dieser ausführliche Bericht informiert über Managementoptionen und finanzielle Anreize um Emissionsreduktion von Mooren zu fördern und zusätzliche Ökosystemdienstleistungen zu erreichen Er wurde herausgebracht im Rahmen eines Projekts zu Schutz Wiedervernässung und nachhaltiger Nutzung von Mooren mit Hilfe der Mechanismen der UN Klimarahmenkonvention UNFCCC Schutz für das Memeldelta Vom 6 bis 13 Juni reiste ein Projektteam der Michael Succow Stiftung in die Memeldelta Region Dieser Grenzraum zwischen Litauen und dem Kaliningrader Gebiet am Kurischen Haff gelegen gilt als einer der wichtigsten Rastplätze entlang der arktisch ostafrikanischen Vogelzuglinie In der Region Kaliningrad ist es das Gebiet mit den meisten Brutvogelarten Von den 100 erfassten Brutvogelarten stehen 13 auf der Roten Liste Russlands Auf litauischer Seite besteht seit 1997 der Nemunas Delta Regionalpark auf russischer Seite ist das Gebiet bisher noch nicht unter Schutz gestellt Ziel des Engagements der Michael Succow Stiftung ist es die russischen Behörden bei der Einrichtung eines Großschutzgebietes zu unterstützen das den litauischen Regionalpark nach Süden ergänzt Bei der Reise wurden erste vielversprechende Gespräche auf regionaler Ebene geführt Außerdem hat sich das Projektteam einen Eindruck von den naturräumlichen Voraussetzungen des Gebietes sowohl auf litauischer als auch auf russischer Seite verschafft Zentrale Herausforderung im russischen Teil des Memeldeltas ist die hohe Arbeitslosigkeit und die damit verbundene Landflucht der Naturschutz muss daher verknüpft werden mit der Entwicklung neuer Lebensperspektiven für die lokale Bevölkerung Eine Möglichkeite dafür ist Paludikultur Diese nasse Form der Moorbewirtschaftung erschließt neue Einkommensquellen und vermeidet gleichzeitig Treibhausgas Emissionen die durch Trockenlegung der Moore Torfabbau und Torfbrände enstehen Weitere Stiftungsnachrichten Aserbaidschan Curriculum für ökologischen Studiengang übergeben Gemeinsam mit aserbaidschanischen Kollegen entwickelte die Michael Succow Stiftung einen ökologischen Masterstudiengang an der Baku State University Ziele Lehrinhalte und die Struktur des Modellstudiengangs wurden bei deutsch aserbaidschanischen Workshops in Baku und Greifswald erarbeitet Mitte April wurde das Curriculum fertiggestellt und der Baku State University übergeben Das aserbaidschanische Bildungsministerium plant nach diesem Vorbild auch an anderen Universitäten ökologische Studiengänge anzubieten Die ersten Studenten werden ab 2013 in Baku mit Schwerpunkten in Biodiversität und Naturschutz ausgebildet Das Projekt fand im Rahmen der GIZ Initiative Nachhaltige Bewirtschaftung der Biodiversität Südkaukasus statt Turkmenistan Arbeitsgruppe unterstützt Gründung von Nationalparken Nach einem Treffen mit dem turkmenischen Botschafter in Deutschland konnte die

    Original URL path: http://succow-stiftung.de/newsletter02_2012.html (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Newsletter01_2012 - Michael-Succow-Stiftung
    führte die Michael Succow Stiftung in Weißrussland bereits Biomasse Aktivitäten durch Zur Zeit werden die Einrichtungen zur Biomasse Ernte und Verarbeitung im Sporova Schutzgebiet im Brest Oblast fertiggestellt Mit der Biomasseerntemaschine einer umgebauten Pistenraupe Ratrak wurden bereits mehr als 200 ha Seggenrieder und Schilfröhrichte im Yaselda Tal geerntet Die technischen Anlagen zur Weiterverarbeitung der Biomasse zu Briketts und Pellets wurden zum größten Teil angeliefert und installiert Techniker sind allerdings noch dabei die gesamte Prozesskette zum Laufen zu bringen Im August soll mit einem Prominenten Wettmähen die gesamte Anlage im Normalbetrieb demonstriert werden Usbekistan Expedition nach Karalkapakstan In Usbekistans autonomer Provinz Karakalpakstan will die Michael Succow Stiftung ein einzigartiges Schutzgebiet entwickeln Derzeit werden dafür die naturräumlichen und politischen Rahmenbedingungen untersucht auch im Hinblick auf mögliche Finanzierungsmechanismen aus dem internationalen Klimaschutz Die winterkalten Wüsten Usbekistans sind nicht nur Lebensraum für gefährdete Tier und Pflanzenarten sondern binden auch Kohlenstoff unter anderem in der Saxaul Vegetation Vom 8 bis 30 Mai organisiert die Michael Succow Stiftung eine große Exkursion nach Usbekistan Internationale Nachwuchswissenschaftler erforschen die Pflanzen und Tierwelt Karalkapakstans Möglich wird die Expedition durch das Hochschulkooperationsprojekt CABNET sowie die Unterstützung des Bundesumweltministeriums BMU Tanasee Fortschritte beim Aufbau des Biosphärenreservats Gemeinsam mit dem NABU und äthiopischen Partnern treibt die Michael Succow Stiftung derzeit den Aufbau eines Biosphärenreservats am Tanasee voran Die regionalen Behörden unterstützen das Vorhaben eine Vereinbarung mit der Regierung der Region Amhara wurde bereits unterzeichnet Stiftungsgründer Michael Succow stellte dem Präsidenten der Amhara Region H E Ayalew Gobezie die im letzten Jahr erstellte Machbarkeitsstudie für ein Biosphärenreservat vor Gobezie sagte seine Unterstützung zu als Biologie ist ihm die Umweltproblematik am Tanasee bewusst Michael Succow unternahm eine Bootsfahrt mit Dr Ayalew Wondie Experte für Feuchtgebiete an der Universität Bahir Dar zur Halbinsel Tana Kirkos Tana Kirkos ist mit einem Kloster und seinem historischen Kirchenwald

    Original URL path: http://succow-stiftung.de/newsletter01_2012.html (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Newsletter04 - Michael-Succow-Stiftung
    darauf hin gearbeitet dass auch der russische Teil der Rominter Heide geschützt wird Bei den 8 Deutsch Russischen Umwelttagen im Oktober konnten wir die Ergebnisse des Projektes Konzeption zur Einrichtung eines Schutzgebietes im russischen Teil der Rominter Heide offiziell an Regierungsvertreter übergeben und vorstellen Weiterlesen Als Ergebnis der Umwelttage hat die Kaliningrader Gebietsregierung die Prüfung zur Einrichtung eines Naturparks in der Rominter Heide beschlossen Inzwischen ist die für die Einrichtung des Schutzgebietes notwendige Umweltverträglichkeitsprüfung und die damit verbundene öffentliche Anhörung durchgeführt worden und die Ergebnisse sind der Gebietsregierung zur Entscheidung übergeben worden Diese wird für Anfang des kommenden Jahres erwartet Damit beendet die Michael Succow Stiftung das von der DBU geförderte Projekt erfolgreich zum Jahresende und blickt der Einrichtung des Schutzgebietes mit Freude entgegen Das langfristige Ziel ein länderübergreifendes Großschutzgebiet zwischen Russland Polen und Litauen ist ein Stück näher gerückt Gleichzeitig bilden die Erfahrungen und positiven Ergebnisse des Projektes den Ausgangspunkt für das weitere Engagement der Stiftung in Kaliningrad und dienen als Vorbild für die Konzeption und Umsetzung eines weiteren Schutzgebietes in der russischen Exklave Gute Aussichten für Biosphärenreservat in Äthiopien Dr Alemayehu Eshete Waldexperte Intensivierung der Landwirtschaft große Bewässerungsprojekte und ein geplantes Wasserkraftwerk die alte Kulturlandschaft um den Tanasee in Äthiopien ist akut bedroht Ein internationaler Workshop in Addis Abeba hat jetzt die Aussichten für ein Biosphärenreservat am Tanasee konkretisiert Vom 4 bis 8 November diskutierten internationale Experten mit nationalen Entscheidungsträgern und regionalen Akteuren verschiedene Aspekte der Planung und des Managements von Biosphärenreservaten Eine Delegationsbereisung in die Tanaseeregion mit Stiftungsgründer Michael Succow gab unter anderem Prof Dr Beate Jessel Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz Heiko Warnken Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Svane Bender Kaphengst Programmleiterin Afrika beim NABU Gelegenheit zu Gesprächen über die zukünftige Zusammenarbeit Gemeinsam mit dem NABU treibt die Michael Succow Stiftung die Planung und

    Original URL path: http://succow-stiftung.de/newsletter04.html (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Newsletter03 - Michael-Succow-Stiftung
    winterkalter Wüsten und Halbwüsten in Zentralasien abgeschlossen Gemeinsam mit der Universität Greifswald und Partnern in Turkmenistan Usbekistan und Kasachsten erforschte die Michael Succow Stiftung die Bedeutung winterkalter Wüsten für den Klimaschutz Besonderer Schwerpunkt waren die Saxaul Wälder Weiterlesen Saxaul ist in den Wüsten und Halbwüstengebieten die dominante Pflanzengattung allerdings durch Überweidung und Holznutzung gefährdet Die Saxaul Pflanzen sorgen dafür dass Biomasse unterirdisch in großen Mengen festgelegt und der Kohlenstoff durch die trockenen Klimabedingungen dem globalen Kreislauf entzogen wird Außerdem stabilisiert Saxaul leicht erodierte Böden verringert die Gefahr von Sand und Salzstaubstürmen reichert Biomasse und Humus an und reguliert den Wasserhaushalt des Ökosystems durch Schattenbildung und Verdunstung Die Projektergebnisse zeigen die überregionale Relevanz von Saxaul als Kohlenstoffsenke und fördern so Konzepte und Maßnahmen zum Schutz der noch naturnahen Saxaul Bestände sowie zum verbesserten Management von genutzten Saxaul Beständen Im Projektbericht werden Empfehlungen zu Neu und Nachpflanzungen gegeben die Aufforstungsprojekte unter anderem in Usbekistan unterstützen Um das Klimaschutzpotential zu fördern sollte die Beweidung und Abholzung von Saxaul begrenzt werden damit ein Teil der Bestände das Reifealter von 20 25 Jahren erreicht In der ganzen zentralasiatischen Region sollten vier bis fünf Naturschutzgebiete zum Erhalt der Saxaul Ökosysteme errichtet und Aufforstungen durchgeführt werden Erstes Biosphärenreservat in Usbekistan Exkursion im Ecocenter Jeiran Im August wurde das erste Biosphärenreservat Usbekistans eröffnet Es schützt die Flußläufe und große Teile der Auwaldvegetation am Unterlauf des Amudarya Das Gebiet hat eine Gesamtfläche von 687 km² In der Kernzone des neuen Biosphärenreservats leben Restpopulationen des seltenen Bucharahirsches Das Biosphärenreservat Unterer Amudarya ist Ergebnis langjähriger Lobbyarbeit unter anderem durch das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen Weiterlesen Den letzten Anstoß für die Umsetzung lieferte wohl eine Delegationsreise der Michael Succow Stiftung im Mai bei der Prof Michael Succow die usbekischen Entscheidungsträger vom Konzept Biosphärenreservat überzeugen konnte Im Ecocenter Jeiran kann dank zusätzlicher Förderung

    Original URL path: http://succow-stiftung.de/newsletter03.html (2016-02-15)
    Open archived version from archive



  •