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  • Newsletter03_2015 - Michael-Succow-Stiftung
    Studierende mit Berufserfahrung sowie Aktivisten zivilgesellschaftlicher Netzwerke und Gruppen Diese bearbeiten während ihres Aufenthaltes von bis zu fünf Monaten am Stiftungssitz in Greifswald eigenständig Themen in den Bereichen Umweltjournalismus politische Ökologie und nachhaltige Entwicklung Die Zielregion sind post sowjetische Staaten inklusive des Süd Kaukasus und Mittelasien Workshops der Stiftung im Iran Führung von Delegierten aus dem Iran Die deutsch iranische Zusammenarbeit im Naturschutz wurde im Mai durch eine zehntägige Studienreise für iranische Delegierte in Deutschland und zwei Workshops der Michael Succow Stiftung im Iran intensiviert Zu den Möglichkeiten einer bilateralen Zusammenarbeit zeigte sich Die Türen stehen offen so Stiftungsratsmitglied Prof Hans Dieter Knapp Vielversprechende Projekte sind nun geplant Eine mögliche Nominierung der Kaspischen Wälder als Weltnaturerbe und eine nachhaltige klimangepasste Landnutzung im Biosphärenreservat Dena im Zagros Gebirge Weiter eine Moorinventarisierung sowie die Beratung iranischer Forstbehörden zu nachhaltigem Waldmanagement weiterlesen Der Schwerpunkt der Workshops am 11 Mai an der Universität in Yasuj und vom 13 14 Mai bei der staatlichen Forests Range and Watershed Management Organization FRWO in Chalus lag auf wissenschaftlichen wie technischen Aspekten im Bezug auf Wälder Klimawandel und Wasserhaushalt Die iranischen staatlichen Organisationen wie das Department of Environment DoE und die FRWO sowie iranische NGOs zum Beispiel PAMA Payeshgaran Environmental Association haben dabei ihr großes Interesse an zukünftigen gemeinsamen Projekten im Umweltbereich betont Auch Universitäten wie die Universität Teheran die Shahid Beheshti Universität in Teheran und die Universität Yasuj werden zukünftig mit der Michael Succow Stiftung kooperieren Zum Thema Naturschutz und Naturressourcenmanagement deutsch iranischer Erfahrungsaustausch führte die Michael Succow Stiftung eine hochrangige Delegation von zwölf Entscheidungsträgern im Bereich Umwelt aus Ministerien und NGOs aus dem Iran Zehn Tage lang konnten sich die Gäste ein Bild von hiesigen Biosphärenreservaten und Naturschutzgebieten machen Stationen waren u a das Biosphärenreservat Schorfheide Chorin mit dem Ökodorf Brodowin der Nationalpark Unteres Odertal und das Biosphärenreservat Südost Rügen mit dem Nationalpark Jasmund Insbesondere die nachhaltige Nutzung in Schutzgebieten war für die iranischen Naturschützer von besonderem Interesse etwa für Dr Ali A Mojtahed Shabestari Er ist Vorsitzender der iranischen Nichtregierungsorganisation Center for Peace and Environment und auch wichtigster außenpolitischer Berater von Frau Dr Masoumeh Ebtekar Vizepräsidentin des Iran und Leiterin der obersten Umweltbehörde des Landes Wie kann die lokale Bevölkerung von einer ökologischen Bewirtschaftung überzeugt werden wie lange dauert eine Umstellung der Landnutzung wie lassen sich Schutz und profitable Nutzung miteinander verbinden zu Fragen wie diesen konnten die Gäste viele Informationen sammeln Ein inspirierender Workshop im Stiftungshaus in Greifswald vermittelte den deutschen Teilnehmern einen Eindruck von Managementansätzen der hoch biodiversen Ökosysteme im Iran Unterstützt wurde der Austausch durch das Bundesministerium für Umwelt Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit BMUB Viel los in Moorprojekten in Russland Drei große Veranstaltungen allein im Projekt Moorrestauration in Russland Einen zweitägigen Workshop zur praktischen technischen Aspekten der Moorwiedervernässung organisierte die Michael Succow Stiftung mit Partnern im Juni in Taldom Im April fand an der Staatlichen Technischen Universität Twer Russland ein erster internationaler Workshop zum Thema Paludikultur in Russland statt Auf einer Studienreise im April 2015 konnten sich hochrangige Ministeriumsmitarbeiter aus den russischen

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  • Newsletter02_2015 - Michael-Succow-Stiftung
    bedauern die Entscheidung von Herrn Schmidt sehr freuen uns aber dass er den weiteren Weg der Stiftung durch ehrenamtliche Gremienarbeit beratend begleiten wird sagt Prof Dr Hannes Knapp stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates Spiel und Studien für den Schutz des Indawgyi Sees Spiele in 30 Dörfern was nach Unterhaltung klingt ist Teil ernsthafter Arbeit im aktuellen Projekt der Michael Succow Stiftung zur Einrichtung eines Biosphärenreservats am Indawgyi See in Myanmar Unter anderem mit dem Spiel Drain or sustain entworfen von der UNESCO diskutierte Stiftungsmitarbeiterin Kirsten Meuer am überfischten Süßwassersee mit der Bevölkerung unterschiedliche Szenarien der Nutzung ihrer Fischressourcen Die spielerische Herangehensweise regte das Gespräch unter den Teilnehmern an Denn in dem bis vor kurzem abgeschotteten Land ist es für die Lokalbevölkerung neu an Entscheidungsprozessen beteiligt zu sein weiterlesen Partizipativ werden auch die Pläne für das zukünftige Biosphärenreservat entwickelt Der Rückgang der Fischbestände ist den dortigen Fischern bewusst zu einer Regulierung der Fischerei sind sie bereit Momentan laufen Verhandlungen über mögliche nutzungsfreie Kernzonen Zudem haben Experten die Fisch Primaten und Vogelarten am Indawgyi See erhoben Dabei wurden allein fünf bisher nicht beschriebene Fischarten entdeckt In den kommenden Monaten wird ein Konzept zum Ökotourismus erstellt Außerdem wird eine Studie den Nährstoff und Schadstoffeintrag durch Landwirtschaft und Goldminen in den See erfassen und bewerten Geplant sind weitere Studien zu ökologischem Reisanbau und zur Umstellung von Wanderfeldbau auf Agroforstwirtschaft Stiftung präsentiert Best Practice Projekt bei UNCCD Als eine von weltweit vier eingeladenen Organisationen konnte die Michael Succow Stiftung im März das Pistazienprojekt als ein Best Practice Beispiel bei einem Arbeitstreffen dem Sekretariat der UNCCD United Nations Convention to Combat Desertification auf dem UN Campus in Bonn präsentieren Dieses beabsichtigt einen privat finanzierten Land Degradation Neutrality Fund LDN einzurichten Erfahrungen von Unternehmen und Organisationen mit ökosystemangepassten Landnutzungsänderungen insbesondere in Trockengebieten waren dafür gefragt Bis Ende 2015 soll im Rahmen der UNCCD ein Modell entwickelt werden um private Investoren für nachhaltige Geschäftsmodelle in der Landwirtschaft zu gewinnen Teilnehmer des Arbeitstreffens waren u a die UNCCD Geschäftsführerin Monique Barbut sowie die Leiterin von Global Mechanism gm Elisabeth Barsk Rundquist Iranische NGO PAMA zu Besuch Vom 13 16 März führte die Michael Succow Stiftung drei Naturschützer der iranischen Nichtregierungsorganisation PAMA auf einer Tour zu nachhaltigem Ressourcenmanagement Stationen waren Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide das Biosphärenreservat Schorfheide Chorin mit dem Ökodorf Brodowin und der Nationalpark Jasmund auf Rügen Insbesondere das Management von Biosphärenreservaten und Konzepte für eine nachhaltige Forstwirtschaft interessierte die Besucher Sie wollten Ideen mitnehmen die sich auf Schutzgebiete des Iran übertragen lassen Ein Besuch des Naturschutzgebiets Lanken im Besitz der Stiftung und ein Workshop rundeten den Besuch ab Erfolgreich gegen Brand und Emissionen Emissionen aus Mooren in der Region Moskau lassen sich durch Wiedervernässung in der Größenordnung mehrerer 100 000 t CO 2 e pro Jahr reduzieren Davon gehen Wissenschaftler des Projektes Wiedervernässung von Mooren in Russland Verhütung von Bränden und Abmilderung des Klimawandels aus Ihre Forschungen stellten sie hochrangigen Vertretern des russischen und des deutschen Umweltministeriums und verschiedener Regionen des Europäischen Russlands in Moskau vor weiterlesen Die bisherige

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  • Newsletter04_2014_01_2015 - Michael-Succow-Stiftung
    der Vertreter offizieller Regierungsstellen von NGOs und universitären Instituten bei dem Treffen im Oktober geäußert wurde Ein Memorandum of Understanding MoU mit der Universität Teheran ist bereits geschlossen weitere Kooperationsvereinbarungen sind als Basis zukünftiger Projektarbeit in der Vorbereitung Auftakt neue Projekte in Äthiopien und Myanmar Das neue Stiftungsprojekt Potenzialanalyse zu weiteren UNESCO Biosphärenreservate in Äthiopien startete im November 2014 mit einer Sondierungsreise im Land Nachdem die Stiftung bereits am Aufbau eines UNESCO Biosphärenreservates am äthiopischen Tana See beteiligt war eruiert sie nun welche weiteren Gebiete in Äthiopien als Biosphärenreservate geschützt werden könnten Ebenfalls seit November ist Stiftungsarbeiterin Kirsten Meuer für das Projekt Entwicklung eines UNESCO Biosphärenreservates Indawgyi Lake vor Ort in Myanmar weiterlesen In Äthiopien standen für die Potenzialanalyse zunächst Gespräche mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GiZ und hochrangigen dortigen Politikern auf der Agenda Die Analyse soll zeigen inwieweit bestimmte Regionen für die Einrichtung von Biosphärenreservaten geeignet sind Eine einwöchige Rundtour führte durch die Afar Region Dort prägt die traditionelle Kultur insbesondere eine angepasste Weidewirtschaft mit Kamelen die Landschaft Durch ein Biosphärenreservat könnte diese nachhaltige Nutzung und Lebensweise ideal geschützt und gefördert werden In Myanmar bietet sich das Gebiet um den Indawgyi See als künftiges Biosphärenreservat an Denn um diesen drittgrößten Süßwassersee in Südost Asien finden sich gut erhaltene tropische Regenwälder und regelmäßig überflutete Sumpfgebiete Im See liegt die berühmte Shwemyintzu Pagode Ziel des Projektes ist es das Gebiet um den Indawgyi See als Modellregion für nachhaltige Entwicklung in Myanmar gemäß internationaler Leitlinien des UNESCO MAB Programms zu entwickeln Dazu wird ein Antrag partizipativ erstellt und beim MAB Sekretariat der UNESCO eingereicht CABNET erfolgreich beendet Zum Abschluss des Central Asian Biodiversity Network Programmes CABNET maßgeblich organisiert durch die Michael Succow Stiftung trafen sich Wissenschaftler und Studenten aus mehreren zentralasiatischen Ländern an der Universität Greifswald Beteiligt waren Biodiversitätsforscher und Ökologen von Forschungsinstitutionen und Universitäten aus Kasachstan Turkmenistan und Usbekistan sowie der Universitäten Bozen Lüneburg und Greifswald Die Kooperation der Hochschulen war Ziel des CABNET Programmes angesiedelt an der Universität Greifswald weiterlesen Neben 30 Stipendien für Abschlussarbeiten und Forschungsaufenthalte wurden über die vergangenen vier Jahren Gastvorträge Greifswalder Wissenschaftler an den zentralasiatischen Partnerhochschulen ermöglicht sowie Forschungsprojekte Sommerschulen und Biodiversitätsexpeditionen durchgeführt So wurde etwa in Usbekistan die Biodiversität des abgelegenen Ustyurt Plateaus erkundet Gefördert wurde das CABNET Programm durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD Aktuell Aktionsprogramm Nachhaltige Landwirtschaft in MV 2015 Ein aktuelles Aktionsprogramm Nachhaltige Landwirtschaft in Mecklenburg Vorpommern 2015 hat die Michael Succow Stiftung gemeinsam mit weiteren Nichtregierungsorganisationen herausgegeben Es will Impulse liefern für eine Wieder Aufnahme der Diskussion zur Frage Welche Landwirtschaft wollen wir zukünftig in MV Zur gemeinsamen Schrift hatte den Nichtregierungsorganisationen der von der Landesregierung MV Ende 2013 vorgelegte Status und Entwicklungsbericht im Masterplanprozess Mensch und Land Anlass geboten weiterlesen Zu den Herausgebern zählen neben der Michael Succow Stiftung die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e V AbL die Landesverbände MV des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND des Deutschen Tierschutzbundes und des Naturschutzbundes Deutschland NABU sowie der Unternehmerverband Mit Lust an Natur e V MiLaN sowie Professor Helmut Klüter

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  • Newsletter03_2014 - Michael-Succow-Stiftung
    Gemeinschaftsprojekt wird unter Federführung der Ostseestiftung bis 2020 von den Naturschutzorganisationen NABU BUND und WWF der Kranichschutz Deutschland gGmbH der Michael Succow Stiftung der Uni Greifswald und der Hansestadt Rostock umgesetzt Es wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit das Land Mecklenburg Vorpommern die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung mit Mitteln der Bingo Umweltlotterie sowie durch die Naturschutzstiftung Deutsche Ostsee gefördert Entscheidung Moorrestauration auf 3000 Hektar Wiedervernässtes Moor bei Nishni Novgorod In der Provinz Nischni Novgorod im europäischen Teil Russlands werden 3000 ha entwässertes Moor wiedervernässt Die Entscheidung der Provinzregierung im September ist ein großer Erfolg für den internationalen Moorschutz Die Michael Succow Stiftung hatte sich seit Jahren für die Wiedervernässung des aus Hoch und Niedermoorbereichen bestehenden und größtenteils abgetorften Moorkomplexes eingesetzt Die entwässerten Flächen stellen bis heute ein erhebliches Feuerrisiko dar weiterlesen Planungen zur Revitalisierung des Moorkomplexes laufen die Umsetzung soll 2015 folgen Die Moorrestauration führt die Michael Succow Stiftung im Rahmen des russisch deutschen Kooperationsprojektes Wiedervernässung von Mooren in Russland Verhütung von Bränden und Abmilderung des Klimawandels gemeinsam mit Wetlands International und russischen Partnern wie der Russischen Akademie der Wissenschaft durch Förderung der Internationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung und russische Finanzierung durch Studie Pistazienanbau profitabel Pistazienanbau Usbekistan Die Pistazie Pistacia vera L bietet heute wieder eine Möglichkeit zu nachhaltiger wie profitabler Landnutzung Das zeigt die neue Machbarkeitsstudie zur Errichtung von Zentren zum Pistazienanbau im Ugam Chatkal Nationalpark der Provinz Taschkent Usbekistan Die Pistazie war in Zentralasien einst weit verbreitet Intensive Weidewirtschaft und Getreideanbau haben sie verdrängt wichtige Ökosystemleistungen wie Schattenwurf Wasserrückhalt Erosionsschutz mikroklimatische Wirkung und Habitate für heimische Pflanzen und Tiere gingen damit verloren weiterlesen Die Daten zur Machbarkeitsstudie wurden in den vergangenen sechs Monaten in Trainings und Besuchen bei Landwirten innerhalb des Projekts Introducing climate adaptation measures into land use practices in the buffer zone of Ugam Chatkal National Park Uzbekistan erhoben Zu einem Kick off Workshop waren 80 Teilnehmer aus Landwirtschaft Verwaltung und Presse gekommen die sich für nachhaltige Landnutzung durch Pistazienanbau im Westlichen Tienschan Usbekistans interessierten Mehrere Trainings dazu folgten Neun Landwirte die eine Umstellung zu ökosystem angepasster Landnutzung auf ihrem Land ins Auge fassten besuchten die Projektexperten vor Ort Themen waren Pflanzschemata entsprechend der Standorte Maßnahmen gegen Verbiss durch Wild und Weidetiere und die weitere Projektimplementierung Die Machbarkeitsstudie legt einen Fokus auf rechtliche Aspekte und die Frage wie Landwirte ökonomisch die Übergangsperiode von bis zu sieben Jahren zwischen Anpflanzung und erster Ernte überbrücken können Das Projekt ist finanziert durch die Internationale Klimaschutzinitiative IKI des deutschen Bundesministeriums für Umwelt Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GiZ GmbH Es wird gemeinsam durchgeführt mit dem GEF Small Grants Programme in Usbekistan und dem Nationalen Forstforschungsinstitut Erfolg Landschaftsökologischer Ansatz bei ELD Konferenz Einen landschaftsökologischen Ansatz für die zukünftige Bewertung von Ökosystemleistungen und deren Verlust durch Ökosystem Degradation in Zentralasien konnte die Michael Succow Stiftung auf der Economic Assessment of Land Degradation Konferenz in Ashgabat Turkmenistan etablieren Die interregionale

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  • Newsletter02_2014 - Michael-Succow-Stiftung
    konnte entstand der Vorschlag das Potenzial der 14 bestehenden Nationalparke Äthiopiens hinsichtlich einer Erweiterung durch Biosphärenreservate zu analysieren Diese Idee stieß bei Vertretern der UNESCO der GIZ und der Deutschen Botschaft in Addis Abeba auf großen Zuspruch Die Analyse soll auch einen Beitrag für das äthiopische Man and Biosphere Programm liefern das derzeit erarbeitet wird Vielfalt in vierzig Interviews Greifswalder Agrarinitiative besucht Betriebe Große und kleine Betriebe konventionelle und Öko Höfe Direktvermarkter oder Produzenten für den Großhandel für persönliche Interviews besuchten die Koordinatoren der Greifswalder Agrarinitiative vierzig ganz unterschiedliche Landwirtschaftsbetriebe Sie wollten Situation und Zukunftspläne der einzelnen Höfe kennenlernen um Möglichkeiten einer nachhaltigen Landnutzung in der Region zu entwickeln weiterlesen Eine Fahrt über die Felder oder ein Einkauf im Hofladen ergab sich bei dem einen oder anderen Betriebsbesuch Die Landwirte zeigten sich bei den Interviews offen gegenüber Maßnahmen zu Artenvielfalt Naturschutz oder Regionalvermarktung und brachten konkrete eigene Ideen ein Schonende Bodenbearbeitung und Tierwohl sind die Themen die den Landwirten besonders am Herzen liegen Klar wurde jedoch Wirtschaftliche Zwänge schränken ein die ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaftsbetriebe bleibt entscheidend Auch der Arbeitskräftemangel in der hochtechnisierten aber saisonal festgelegten Branche wurde häufig angesprochen außerdem ein Stadt Land Kommunikationsproblem Diesem will sich die Greifswalder Agrarinitiative zeitnah und lokal annehmen und eine Plattform für das Gespräch zwischen Landwirten und Öffentlichkeit schaffen Die Interviews werden jetzt anonymisiert ausgewertet und Ergebnisse im Herbst präsentiert Experten für Biodiversitätsmonitoring in Aserbaidschan Feldbiologisches Training Im Biodiversitätsmonitoring von Tagfaltern Vögeln und Gefäßpflanzen hat die Michael Succow Stiftung in den vergangenen zwei Jahren Studenten und angehendes Lehrpersonal der Staatlichen Universität Baku Baku State University BSU Aserbaidschan geschult Mit dem feldbiologischen Training setzte die Stiftung ihr Engagement an der Hochschule fort Denn für die junge Fakultät für Biologie und Biologische Ökologie war bereits ein Masterstudiengang Ökologie entwickelt worden weiterlesen Ziel der Trainings war es junge aserbaidschanische Ökologen als Stützen eines nationalen Biodiversitätsmonitorings und des dortigen Wissenschaftsapparats aufzubauen Nun gilt es die Dankbarkeit um konstruktiven Input und den Enthusiasmus der jungen Bioökologen zu erhalten und deren Karrieren zu unterstützen Sowohl die feldbiologischen Trainings als auch das zuvor durch die Stiftung erarbeitete Curriculum für einen Masterstudiengang Ökologie wurden als Teil der Initiative Nachhaltige Bewirtschaftung der Biodiversität im Südkaukasus von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit GIZ gefördert Diese möchte mit ihrer Initiative Konzepte der nachhaltigen Nutzung von Biodiversität auf lokaler regionaler und nationaler Ebene als Mittel des Ressourcenschutzes stärker in Staat Wirtschaft und Gesellschaft integrieren und beispielhaft umzusetzen Umweltdialog mit Südkorea Einer Einladung der NGO Nalmannanunsup in die Republik Korea folgten Prof Dr Hans Dieter Knapp Stellvertretender Vorsitzender der Michael Succow Stiftung und Geschäftsführer Sebastian Schmidt Im südkoreanischen Parlament und bei Vertretern des dortigen Forstforschungsinstitutes stießen die Erfahrungen aus Nationalparkprogrammen der deutschen Wendezeit auf großes Interesse Sebastian Schmidt schlug vor den gemeinsam mit Vertretern der Deutschen Bundesstiftung Umwelt DBU und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde HNEE begonnenen deutsch koreanischen Umweltdialog auf nationaler Ebene aufzugreifen und weiterzuführen Sondierungsreise nach Nordkorea Peaktu Deagan Mountains Als Folge intensiver Landnutzung stellen Degradation und Erosion nicht nur die nordkoreanische Bevölkerung

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  • Newsletter01_2014 - Michael-Succow-Stiftung
    geschützt Wenn erste Auswertungen Ende April vorliegen will Michael Succow mit Naturschützer Tompkins u a abstimmen wie ein zukünftiges Biosphärenreservat um das bisher regionale Naturschutzgebiet weiteren Schutz für die Iberá Sümpfe bieten könnte In einem Biosphärenreservat würde die lokale Bevölkerung in eine ökologisch und sozial vertragbare Landnutzung einbezogen Ganz ähnlich ist die Lage im chilenischen Biosphärenreservat Fray Jorge Auch hier könnte die beispielhafte Ausweitung und Weiterentwicklung des Gebietes im Sinne der Sevilla Strategie die natürlichen Arten und Habitate besser schützen und gleichzeitig Wertschöpfung für die lokale Bevölkerung bieten Profitieren könnten z B die Einwohner des Dorfes Kalett el Toro die an der vorgelagerten Küste Kelp also großwachsenden Seetang für den Export ernten Die Kelpernte ist schwerste körperliche Arbeit deren Mehrwert allerdings in Japan abgeschöpft wird wo aus den meterhohen Gewächsen hochwertige Kosmetika entstehen Für das Biosphärenreservat Fray Jorge setzt sich die Michael Succow Stiftung gemeinsam mit der Manfred Hermsen Stiftung neben weiteren Projekten zum Schutz von Küstenfeuchtgebieten in Chile ein Bei einem Treffen mit der Verwaltung des Biosphärenreservats bestand großes Interesse an weiterer Unterstützung Ein nächster Schritt soll die Vermittlung einer Patenschaft mit einem deutschen Biosphärenreservat sein Iranische Biosphärenreservate im Fokus Ruine beim Eco Camp Matin Abad Iran Um den Zustand der Biosphärenreservate im Iran wissenschaftlich zu beleuchten führte die Michael Succow Stiftung im Iran Gespräche mit Behördenvertretern und Umweltorganisationen Zehn Biosphärenreservate gibt es im Iran Früh geschaffen beinhalten sie fast sämtlich Nationalparks und geschützten Lebensraum für Wildtiere Damit entsprechen sie nicht der aktuellen Sevilla Strategie der UNESCO Diese sieht den Schutz der biologischen Vielfalt nicht isoliert von den Bedürfnissen der Menschen sondern definiert Biosphärenreservate als gemeinsames Habitat von Mensch und Natur Treffen mit Vertretern der Umweltbehörde für die Biosphärenreservate Golestan und Dena zeigten dass großes Interesse an wissenschaftlicher Analyse der iranischen Biosphärenreservate und an Kooperation mit Experten aus Deutschland besteht Auch Professoren der Fachbereiche Biologie und Ökologie an der Universität Teheran und deren Dependance in Karaj begrüßten eine aktuelle wissenschaftliche Analyse zum Stand iranischer Biosphärenreservate Die Umwelt NGOs Cenesta und PAMA zeigten sich dafür offen Nach Schätzungen engagieren sich heute zwischen 500 und 1000 vorwiegend lokale NGOs und Umweltgruppen im Iran Für Umweltbelange setzen sich auch Frauen und viele Jugendliche ein und geben neue Impulse Besonders merkbar ist dies im Ökotourimus Ein Beispiel dafür ist das Eco Camp Matin Abad siehe Bild Zuwendung und Zeitzeichen Zwischenbilanz der Greifswalder Agrarinitiative Eine großzügige Spende eine Preisnominierung und großes Interesse von Landwirten Medien und Öffentlichkeit ein bestätigender Zwischenstand für die Arbeit der Greifswalder Agrarinitiative Seit November 2013 fanden mehrere Diskussions und Informationsveranstaltungen statt etwa zu den Themen Paludikultur und Bienen in der Landwirtschaft Ein Vortrag zu Regionalvermarktung ist für April geplant Derzeit besuchen die beiden Koordinatoren der Greifswalder Agrarinitiative etwa 50 Landwirtschaftsbetriebe und sammeln Informationen zu deren Anliegen Gegebenheiten und Möglichkeiten nachhaltiger Landnutzung Eine Arbeitsgruppe Öffentlichkeit kümmert sich unter besonderem Engagement zweier Landwirtinnen um die breite Vermittlung der Greifswalder Agrarinitiative Bestätigend für die Greifswalder Agrarinitiative war neben der Nominierung für den deutschen lokalen Nachhaltigkeitspreis ZEITZEICHEN 2013 die Spende einer Greifswalderin im fünfstelligen

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  • Newsletter04_2013 - Michael-Succow-Stiftung
    hinaus wurde die Bedeutung der Hochgebirgsmoore und ihrer Ökosystemleistungen auf der UNFCCC COP19 in Warschau auf einem eigenen Infostand der Stiftung unterstrichen Fortschritte am Tana See Äthiopien Im Rahmen des Projektes zum Aufbau eines Biosphärenreservats am Tana See in Äthiopien fanden im November und Dezember 2013 mehrere Fachberatungseinsätze durch Prof Michael Succow Dr Lutz Fähser und Friedrich zur Heide statt Dabei können sowohl bei der Entwicklung des Biosphärenreservates als auch bei der sonstigen Naturschutzarbeit in Äthiopien große Fortschritte verzeichnet werden weiterlesen Zur Entwicklung eines Managementplans für das Biosphärenreservat BR hat ein Team um Lutz Fähser in umfangreichen Experteninterviews und Gruppendiskussionen Managementoptionen und Aktivitäten sektorübergreifend zusammenzutragen Der Managementplan stellt neben der Zonierung das Rückgrat des BRs und dessen Nominierung dar da es die Gebrauchsanweisung für das mittelfristige BR Management in all seinen Belangen und Bereichen wie z B Landwirtschaft Fischerei Tourismus Infrastruktur ist In Zusammenarbeit mit dem Stockholm Environment Institute SEI fand zudem am 13 und 14 November ein transdisziplinärer Workshop statt um Szenarien für die Schnittstelle Land Wasser Umwelt Energie zu entwickeln und später Entscheidungsträgern die Zusammenhänge und Herausforderungen vorzustellen Neue Forschungskooperationen mit der lokalen Universität Gondar sowie dem Julius Kühn Institut für Nutzpflanzenforschung sind derzeit in Entwicklung Im Rahmen einer von der Stiftung und dem NABU organisierten Reise besichtigte Stefanie Hermsen die Geschäftsführerin der Manfred Hermsen Stiftung verschiedene Landschaften am Tana See Begleitet von Mitarbeitern der Michael Succow Stiftung des NABU und des lokalen Projektteams wurde auch der Alatish Nationalpark an der sudanesischen Grenze besucht Dort wurden Potenziale für die Einrichtung eines grenzüberschreitenden Schutzgebietes erkundet Besonders erfreulich war auch der dreitägige Besuch einer UNESCO Delegation und dem Entwicklungszweig der äthiopisch orthodoxen Kirche am Tana See Dr Benno Böer der als Vegetationsökologe in Addis Abeba u a für BR Aktivitäten bei der UNESCO zuständig ist hat sich der Biosphärenreservatsentwicklung in Äthiopien und Afrika verschrieben und unterstützt das Projekt Weiteren Rückenwind gibt es vonseiten des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung BMZ Nach der Bereisung einer BMZ Delegation an den Tana See im Februar 2013 ist das mit dem Biosphärenreservats Konzept verbundene Themenfeld Biodiversität in Äthiopien ein neuer Schwerpunkt der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit geworden Damit verbunden möchte das BMZ in den kommenden Jahren weitere Projekte fördern Vor dem Hintergrund der zunehmenden Akzeptanz und Relevanz des BR Ansatzes hofft die Michael Succow Sitftung dass dieser zeitgemäße und entwicklungsrelevante Ansatz dabei Beachtung findet Das äthiopische Interesse daran ist groß Es kam erneut dadurch zum Ausdruck dass der für das MAB Programm zuständige Staatsminister für Wissenschaft und Technologie ein gemeinsames Treffen mit der Stiftung der Deutschen Botschaft und der UNESCO einberaumte um die Entwicklung eines möglichen neuen grenzüberschreitenden Biosphärenreservats in der pastoral geprägten Afar Region an der Grenze zu Djibouti vorzuschlagen Kooperation mit Aserbaidschan wird erneuert Stifter Michael Succow und Geschäftsführer Sebastian Schmidt nahmen Anfang November am 3 Internationalen Humanitären Forum in Baku Aserbaidschan teil Dort trafen sie unter anderem auf Leyla Aliyeva die Tochter des Staatspräsidenten sowie auf die Umweltminister von Aserbaidschan und der autonomen Exklave Nakhchivan In den Gesprächen wurde der gegenseitige Wille

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  • Newsletter03_2013 - Michael-Succow-Stiftung
    nicht möglich gewesen wäre Naturschutz in Deutschland ist jetzt in zweiter Auflage im Buchhandel erhältlich Dank eines Druckkostenzuschusses durch die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg Europarc Deutschland die Naturstiftung David die Heinz Sielmann Stiftung und die NABU Stiftung Nationales Naturerbe konnte der kundenfreundliche Preis von 29 90 Euro beibehalten werden Einen Eindruck von der Preisverleihung im Gebäude der Friedrich Ebert Stiftung in Berlin geben die Fotos alle von Stephanie Leisten Paludikultur in der Praxis Projektfortschritte in Belarus Im Rahmen des Projekts Wetland Energy war am 26 September der Einsatz von mit Projektmitteln angeschaffter Mähtechnik auf den Flächen der Torffabrik Lida Grodno Oblast öffentlich zu besichtigen Die dortige Torffabrik ist Partner des Projekts und will in ihrer Produktion schrittweise Torf durch Biomasse die von wiedervernässten Abbauflächen geerntet wird ersetzen Stiftungsmitarbeiter koordinierten gemeinsam mit den Projektpartnern vor Ort das zweite Treffen der Projektsteuergruppe Vorab wurden die geplanten Monitoring Flächen im Yaselda Tal Brest Oblast Lebensraum einer der größten Seggenrohrsänger Populationen Weißrusslands begutachtet Die Projektpartner legten gemeinsam fest wie das Monitoring auf diesen Flächen umgesetzt werden soll und konnten schon erste Biomasseproben nehmen Engagement für mehr Wildnis Unserem Ziel 1000 ha Wildnis in Nordostdeutschland kommen wir ein Stückchen näher dank der großzügigen Förderung durch Dr Wigand Weber Er stellt der Michael Succow Stiftung 20 000 Euro zur Verfügung um aus privater Hand Flächen im Mannhagener Moor gelegen zwischen Greifswald und Stralsund zu erwerben Die Stiftung ist dort bereits Eigentümer von Flächen des Nationalen Naturerbes und kann diese nun in eine zusammenhängende Wildnisinsel verwandeln weiterlesen Dabei hilft auch der Austausch mit anderen die Michael Succow Stiftung und die Stiftung Umwelt und Naturschutz Mecklenburg Vorpommern StUN haben das Landesnetzwerk Nationales Naturerbe ins Leben gerufen Insgesamt 17 Eigentümer von Flächen des Nationalen Naturerbes treffen sich regelmäßig um Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig bei Fragen des Flächenmanagements der Erstellung naturschutzfachlicher Leitbilder und Entwicklungspläne sowie bei der Konzeption eines Naturerbe Monitorings zu unterstützen Durch die Zusammenarbeit soll ein hoher naturschutzfachlicher Standard gesichert werden insbesondere auch vor dem Hintergrund dass zu einem Großteil Ehrenamtliche die Flächen betreuen Das nächste Netzwerktreffen wird am 26 Oktober im Karower Meiler stattfinden Naturschutzflächeneigentümer aus ganz Deutschland darunter auch die Michael Succow Stiftung reisten am 18 und 19 September nach Lübeck zu ihrem 2 Jahrestreffen Die derzeit 47 Mitglieder des Nationalen Netzwerk Natur tauschten sich zu Fragen des Flächenmanagements des Monitorings der Umweltbildung und der Öffentlichkeitsarbeit aus Gemeinsam fordern sie von der künftigen Bundesregierung das Erfolgsmodell Nationales Naturerbe weiterzuführen und aktuell frei werdende Militärflächen sowie weitere für den Naturschutz besonders wertvolle Flächen der Bodenverwertungs und verwaltungsgesellschaft BVVG in einem Gesamtumfang von mindestens 30 000 Hektar dauerhaft als dritte Naturerbetranche zu sichern Dazu zählt auch die Bereitstellung der für den Flächenunterhalt erforderlichen Finanzmittel z B durch die Einrichtung eines Naturerbefonds in der Größenordnung von 50 Millionen Euro Weitere Stiftungsnachrichten Internationaler Klimaschutz Teilnahme an UN Klimakonferenz Vom 11 bis 22 November findet in Warschau die diesjährige UN Klimakonferenz statt Die Michael Succow Stiftung wird dort vom 11 bis 16 November mit einem Stand vertreten sein und unter anderem

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