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  • Stiftung GEKKO » Großdemonstration „Wir haben es satt – Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumpingexporten“ (2010/11) » Print
    Getragen wurde die Veranstaltung von mehr als 120 Bauern und Umweltverbänden Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltung und Gentechnik sowie von Eine Welt Gruppen Anlass der Demonstration ist die von der Bundesregierung ausgerichtete Agrarwirtschaftskonferenz die zeitgleich auf der Grünen Woche in Berlin stattfand Großdemonstration Wir haben es satt Auf der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor wurde als Konsequenz aus dem Dioxin und anderen Lebensmittelskandalen gefordert Bundesregierung und EU sollten statt Agrarfabriken die bäuerliche Landwirtschaft fördern Die Berliner Kundgebung soll der Auftakt zahlreicher weiterer Aktionen sein um die Regierung dazu zu bringen ihre Blockadepolitik gegen eine nachhaltige und gerechte Agrarreform in Europa aufzugeben Die Demonstranten forderten die Durchsetzung einer artgerechten Tierhaltung die Abkehr vom Irrweg der Gentechnik und die Umlenkung der Subventionen weg von der Agrarindustrie hin zur bäuerlichen und ökologischen Landwirtschaft Wir brauchen eine grundlegende Wende in der Agrarpolitik so die Veranstalter Um diese Debatte weiter zu führen und Einfluss auf die anstehenden Agrarreform in Brüssel zu nehmen haben die Veranstalter der Großdemo gemeinsam mit weiteren Organisationen und Initiativen die Internetplattform Meine Landwirtschaft unsere Wahl ins Leben gerufen Mit dieser Kampagne suchen Organisationen aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft den Dialog zwischen Landwirten und Verbrauchern auch über die Grenzen Deutschlands hinaus Wir wollen wir mehr

    Original URL path: http://www.stiftung-gekko.de/wp/?p=1132&print=1 (2016-02-15)
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  • Stiftung GEKKO » Kritisches Hintergrundpapier zur Gentech-Kartoffel „Amflora“ (2010/11) » Print
    deren kommerzielle Nutzung EU weit erlaubt ist Das Zulassungsverfahren wurde stark kritisiert weil vorgeschriebene Umweltverträglichkeitsprüfungen und Fütterungsversuche nicht bzw nur mangelhaft durchgeführt wurden Die Kritik richtet sich unter anderem dagegen dass Amflora ein Antibiotikum als Markergen enthält Fachleute befürchten dass es aufgrund der nicht kontrollierbaren Verbreitung und Vermischung der Gen Kartoffel mit normalen Ess Kartoffeln zu Antiobiotika Resistenzen beim Menschen kommen kann Weitere gesundheitliche und ökologische Risiken sowie ökonomische Effekte

    Original URL path: http://www.stiftung-gekko.de/wp/?p=532&print=1 (2016-02-15)
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  • Stiftung GEKKO » Studie: „Gesundheitliche Risiken gentechnisch veränderter Auberginen“ (2010) » Print
    die Marktzulassung für eine gentechnisch veränderte Aubergine beantragt Die Aubergine wurde so verändert dass sie ein Insektengift produziert das normalerweise in Bodenbakterien mit Namen Bacillus thuringiensis vorkommt Beim Einbau in die Aubergine wurde dieses Gift bzw dessen DNA zusätzlich so verändert dass es wirksamer ist als das natürlicherweise vorkommende Gift Verschiedene Initiativen in Indien haben vor dem höchsten Gericht dem Supreme Court gegen eine Marktzulassung für die gentechnisch veränderten Aubergine geklagt weil die Risiken und Langzeitfolgen des Anbaus dieser Pflanzen nicht ausreichend untersucht sind In der von der Stiftung GEKKO und Testbiotech geförderten Studie wurden die Daten aus Fütterungsversuchen an Ratten ausgewertet die ursprünglich von der Industrie durchgeführt wurden um die Sicherheit der Gen Aubergine zu beweisen Die Studie kam zu einem überraschenden Ergebnis Wenn man die vorgelegten Daten ernst nimmt ist die Aubergine mit dem eingebauten Insektengift für den menschlichen Verzehr nicht geeignet Es besteht demnach unter anderem das Risiko von Schäden für innere Organen wie Leber und Nieren Ganz eindeutig ist das Ergebnis nicht da die durchgeführten Versuche und die von der Industrie vorgelegten Daten nur eine vorläufige Bewertung zulassen Viele wichtige Fragen wurden erst gar nicht untersucht die Durchführung und Auswertung der Versuche entspricht nicht den internationalen

    Original URL path: http://www.stiftung-gekko.de/wp/?p=1408&print=1 (2016-02-15)
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  • Stiftung GEKKO » Studie: „Ökologische Risiken gentechnisch veränderter Pappeln“ (2010) » Print
    freigesetzt und sogar kommerziell angebaut wurden Insbesondere Pappeln hatten es den Gen Forschern schon früh angetan In Zusammenarbeit mit deutschen Wissenschaftlern wurden Anfang der 1990er Jahre verschiedene gentechnisch veränderte Pappeln in China entwickelt 1 4 Millionen Bäume wurden nach offiziellen Angaben seit 1994 angebaut seit 2001 ist ihr Anbau auch kommerziell zugelassen Die Bäume produzieren Insektengifte gegen Raupen die in den gigantischen Pappel Monokulturen Chinas erheblichen Schaden anrichten Das Problem Diese Gen Pappeln und verschiedene andere Gen Baum Varianten die in China experimentell angebaut wurden haben ein erhebliches Potential für eine unkontrollierte Ausbreitung Zwar soll ein Teil der Bäume steril sein und keine Pollen bilden die Ausbreitung der Bäume kann das aber lediglich verzögern und nicht verhindern Aus jedem abgebrochenen Zweig kann ein neuer Baum wachsen Die Blüten der Gen Pappeln können mit den Pollen normaler Pappeln hybridisieren Werden die Bäume gefällt treiben aus den Wurzeln neue Schösslinge Auch chinesische Wissenschaftler gehen davon aus dass die Ausbreitung der Bäume nicht mehr kontrolliert werden kann Das Experiment ist aus dem Ruder gelaufen Auch wenn sich in ein paar Jahren unerwartete Effekte oder Gefahren für die Ökosysteme zeigen sollten kann man die Bäume nicht wieder aus der Umwelt zurückholen Der Bericht der

    Original URL path: http://www.stiftung-gekko.de/wp/?p=1395&print=1 (2016-02-15)
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  • Stiftung GEKKO » 6. Europäische Konferenz der gentechnikfreien Regionen (2010) » Print
    vom 16 bis 18 September 2010 fand in Brüssel die 6 Europäische Konferenz der Bewegung der Gentechnikfreien Regionen statt Über 300 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus 37 Ländern haben an der Konferenz teilgenommen Der Tagungsort Brüssel war bewusst gewählt weil zurzeit auf europäischer Ebene zahlreiche neue Regelungen für die Anwendung von Gentechnik diskutiert werden So plant die EU Kommission eine Re Nationalisierung der Gentechnikpolitik die es den einzelnen Mitgliedsstaaten erlauben soll stärker als bisher auf nationaler Ebene über den Anbau bereits zugelassener Gen Sorten zu befinden Parallel soll jedoch das EU Zulassungsverfahren für neue Gen Pflanzen erheblich vereinfacht werden Auch der Schwellenwert für die Kennzeichnung von gentechnisch verändertem Saatgut soll heraufgesetzt werden wodurch weitere Verunreinigungen im Saatgutbereich vorprogrammiert sind Auf der Konferenz sind diese neuen Entwicklungen in den Räumen des Europaparlaments öffentlich diskutiert worden Dabei wurde das Gentechnik Thema in den größeren Zusammenhang der aktuellen Debatte über die Zukunft von Landwirtschaft und Ernährung in Zeiten des Klimawandels und zunehmender Globalisierung gestellt Darüber hinaus diente die Konferenz der Verständigung und internen Abstimmung der verschiedenen Akteure innerhalb der europäischen Bewegung der Gentechnikfreien Regionen Nachdem die Stiftung GEKKO bereits 2009 die Vorgängerkonferenz zum Thema Food an Democracy gefördert hat unterstützte sie auch 2010 die

    Original URL path: http://www.stiftung-gekko.de/wp/?p=541&print=1 (2016-02-15)
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  • Stiftung GEKKO » Bundesweite Tagung der gentechnikfreien Bewegung (2010) » Print
    wir bleiben dran trafen sich am 4 und 5 Dezember 2010 rund 100 Gentechnik Kritiker in Leipzig zur bundesweiten Tagung der gentechnikfreien Regionen und Aktiven Landwirte Imker Gärtner und Verbraucher Aktive aus Gentechnikfreien Regionen und Kommunen Vertreter von Umweltverbänden und Landwirtschafts und Entwicklungshilfeorganisationen aus ganz Deutschland Sie alle nutzten die zwei Tage für intensiven Austausch und Vernetzung sowie für Strategieplanungen für das Jahr 2011 Denn 2011 stehen zahlreiche wichtige Entscheidungen zur Agro Gentechnik an wie die von Monsanto beantragte EU weite Neuzulassung der in Deutschland verbotenen Gentechnik Maissorte MON810 oder die von der Bundesregierung angekündigte Novellierung des Gentechnikgesetzes Eine weitere zentrale Zukunftsfrage ist die Sicherstellung der Gentechnikfreiheit bei Saatgut und der Fortbestand der diesbezüglichen Nulltoleranz Regelung Ziel der Anti Gentechnikbewegung ist es dabei in breiten Bündnissen und auf allen politischen Ebenen von der Kommune bis nach Brüssel Druck auf die verantwortlichen Politiker auszuüben Besonders eindrücklich auf der Tagung waren Vorträge über neue Erkenntnisse zu den gravierenden gesundheitlichen Schäden durch den großflächigen Einsatz des Totalherbizids Roundup beim Anbau gentechnisch veränderter Sojabohnen Dieses Beispiel zeigte erneut dass Fragen der Agro Gentechnik nicht isoliert von anderen Themenfeldern wie dem Pestizideinsatz und der Notwendigkeit einer anderen zukunftsfähigen Landwirtschaft diskutiert werden können Die Beteiligten gingen

    Original URL path: http://www.stiftung-gekko.de/wp/?p=1084&print=1 (2016-02-15)
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  • Stiftung GEKKO » Tagung: „Bäuerliche Landwirtschaft hat Zukunft!“ (2010) » Print
    eine Zukunft auf dem Land erhalten bzw aufbauen wollen gibt es viel zu bedenken und zu tun Es gilt nicht nur bäuerliche Betriebe möglichst nachhaltig zu bewirtschaften sondern auch mehr Menschen in der Gesellschaft für die Belange der Landwirtschaft zu sensibilisieren und sich in die politischen Debatten über die Zukunft des ländlichen Raums einzumischen Zum Auftakt ihrer gemeinsamen Arbeit hat die Junge Arbeitgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft vom 23 bis 25 April

    Original URL path: http://www.stiftung-gekko.de/wp/?p=537&print=1 (2016-02-15)
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  • Stiftung GEKKO » Broschüre: „Risiken und Nebenwirkungen – die Genbank Gatersleben und die Freisetzung von gentechnisch verändertem Weizen“ (2010) » Print
    2010 Die Genbank in Gatersleben ist eine der weltweit größten Genbanken für Kulturpflanzen speziell für alte Weizen und Gerstensorten Das dort ansässige Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung IPK arbeitet zunehmend auf dem Gebiet der Gentechnik und beantragte 2006 einen Freisetzungsversuch mit gentechnisch verändertem Weizen der auf dem Gelände der Genbank durchgeführt werden sollte Trotz der Proteste und Einwendungen von über 30 000 besorgten Bürgerinnen und Bürger sowie über 100 Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Gruppen wurde der riskante Freisetzungsversuch durch die Behörden genehmigt Das Versuchsfeld befand sich nur 400 Meter von den Vermehrungsflächen der Genbank entfernt Damit wurde eine Kontamination der alten Sorten wissentlich in Kauf genommen Nachdem sich kein Gericht fand das diesen Freisetzungsversuch stoppen konnte zerstörten im Frühjahr 2008 sechs Feldbefreier das Versuchsfeld das IPK Gatersleben verlangt nun einen Schadenersatz in sechsstelliger Höhe Der Ausgang des Prozesses ist noch offen Über die vielfältigen Risiken und Nebenwirkungen des Freisetzungsversuchs in Gatersleben ist pünktlich zum Beginn des Schadenersatzprozesses Anfang Mai 2010 eine Broschüre erschienen Risiken und Nebenwirkungen die Genbank Gatersleben und die Freisetzung von gentechnisch verändertem Weizen Sie weist die mangelnde Risikobewertung sowie weitere Ungereimtheiten im Genehmigungsverfahren detailliert nach darüber hinaus werden zahlreiche Beispiele aufgeführt die belegen dass das durchführende Institut die

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