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  • Zwischenbericht zur Promotion über Carlfried Mutschler: "Baukunst - Kunst am Bau" - Stiftung Deutscher Architekten
    und Maler wieder eine besondere Bedeutung im architektonischen Spiel Die vielfachen Versuche allerorts aus der Bildtafel oder dem plastischen Volumen heraus zu einer Weiterführung in der architektonischen Großform zu kommen treffen sich mit unseren Intentionen bestimmte Raumvolumen durch Plastik und Malerei sichtbar zu machen Mutschler 1965 Vortrag an der Akademie der Künste Düsseldorf Schon zu Beginn seiner Laufbahn kommt Mutschler mit den Protagonisten einer sich neu in Deutschland formierenden künstlerischen Avantgarde in Kontakt In den frühen fünfziger Jahren gründet Mutschler sein erstes Büro in Frankfurt am Main über seine Frau Isolde erschließen sich ihm hier Verbindungen zur mäzenatisch tätigen Industriellenfamilie Schleussner Erste Aufträge für die Werksgebäude der Schleussner Fotowerke GmbH sichern den Lebensunterhalt und das aufstrebende kulturelle Umfeld der wiedererstehenden Stadt bietet dem jungen Architekten einen intellektuellen Nährboden Eine neue Richtung 1952 ein Jahr vor Mutschlers Bürogründung kam es in Frankfurt zur ersten öffentlichen Gruppenausstellung gänzlich gegenstandsloser Malerei in der Zimmergalerie Franck Auch wenn Mutschler wohl nicht persönlich Zeuge dieses für die deutsche Nachkriegskunst nicht unbedeutsamen historischen Ereignisses geworden ist so steht doch fest dass er schon bald in Kontakt mit den um Frankfurt ansässigen Protagonisten dieser Neuexpressionisten später als Quadriga benannten Ausstellung gekommen ist Seit dieser frühen Frankfurter Zeit lässt sich das unmittelbare oftmals freundschaftliche Verhältnis zu vielen bildenden Künstlern in Mutschlers Leben nachvollziehen Mutschlers stets im Wandel begriffene umfangreiche eigene Sammlung zeitgenössischer Malerei und Plastik gibt hiervon Zeugnis Wenige Jahre später im Winter 1957 1958 findet in der Kunsthalle Mannheim die Ausstellung Eine Neue Richtung in der Malerei statt Die Werke von den Künstlern der Frankfurter Quadriga Schultze Kreutz Greis und Götz stehen nunmehr neben abstrakt expressionistischen Werken teils noch jüngerer Künstler im Rampenlicht einer bereits viel größeren Öffentlichkeit Der Begriff des Informel hat sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht verallgemeinernd über die unterschiedlichen Ausdrucksweisen der Bildschaffenden gestülpt Spätestens im Umfeld dieser Ausstellung aber kommt Mutschler mit den Künstlern zusammen die auch seine Bauten prägen sollten hierzu zählen die Maler Winfred Gaul Erwin Bechtold Karl Fred Dahmen und insbesondere der Bildhauer Otto Herbert Hajek dessen kleinformatigen Raumknoten einen bleibenden Eindruck auf Mutschler machten Raum und Plastik Die über gut vier Jahrzehnte konstant wiederkehrende Zusammenarbeit mit Hajek erlaubt es in besonderem Maße die Entwicklung von Mutschlers Verhältnis der Kunst zum Bau nachzuvollziehen Steht die bildhauerische Arbeit zu Beginn der Zusammenarbeit wie etwa am Haus Oechsner 1958 noch in tradiertem Sinne an spezifischer Stelle neben oder vor der Architektur so lässt sich schon bald eine Emanzipation der Plastik erkennen Bereits im ersten öffentlichen Gebäude Mutschlers dem Finanzamt in Villingen 1956 1962 übernimmt Hajeks Arbeit Räumliche Wand eine raumbildende Aufgabe indem sie als durchbrochene dennoch körperhaft massive Scheibe dem Eingang des Verwaltungsgebäudes das nötige optische Gewicht verleiht In den folgenden gemeinsamen Arbeiten verschmelzen Architektur und Plastik immer mehr zu einer ganzheitlich empfundenen Gesamtform Das eigene Wohnhaus insbesondere aber die beiden Mannheimer Betonkirchen Mutschlers geben Zeugnis von diesem unmittelbaren Ineinandergreifen der verschiedenen Kunstformen Auch mit dem Blick auf Hajeks weitere vielfältige Arbeiten im architektonischen Kontext zeigt sich hier eine seltene Selbstverständlichkeit der

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  • Promotion Moritz Wild: Städtebau und Architekturlehre in Aachen unter René von Schöfer - Stiftung Deutscher Architekten
    gleich revidiert Nach dem Zweiten Weltkrieg entschloss sich Theodor Veil Professor für Städtebau und bürgerliche Baukunst obwohl er durch die Militärregierung in seinem Amt an der Hochschule bestätigt worden war in seine Heimat Ulm zurückzukehren Dadurch verblieb von Schöpfer als einziger formeller Professor für Städtebau an der RWTH und lehrte das Fachgebiet noch bis Erich Kühn 1953 die Nachfolge antrat Mit seiner Berufung verknüpfte die Hochschule die Gründung des Instituts für Städtebau und Landesplanung das heute von Kunibert Wachten geleitet wird Da von Schöpfers Lehrstuhl so breit ausgerichtet war und das Kultusministerium es befürwortete konnte die RWTH einen schon nach dem Ersten Weltkrieg gehegten Wunsch verwirklichen Wegen der schweren Kriegsschäden an Baudenkmälern gab es den Bedarf aus dem Lehrgebiet Bauformenlehre 1955 den Lehrstuhl für Baugeschichte und Denkmalpflege hervorgehen zu lassen der vom Kölner Dombaumeister Willy Weyers geleitet wurde Altstadtsanierung im Dritten Reich In den ersten Jahren nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten war die Altstadtsanierung ein städtebauliches Instrument durch das innerstädtische Problemviertel wirtschaftlich aufgewertet und attraktiver gestaltet werden sollten indem sie von Hinterhofbebauung und von politisch unliebsamen Bewohnern gereinigt wurden In Aachen lagen solche Gebiete an der Peterstraße die seinerzeit zu einer wichtigen Durchgangsstraße für den überörtlichen Verkehr ausgebaut werden sollte Nachdem die Stadtverwaltung eine erste Planung vorgenommen hatte die einen Schlauch paralleler Straßenfluchten vorsah drängte die unzufriedene Bezirksregierung darauf einen versierten Stadtplaner einzuschalten René von Schöpfer plante daraufhin eine Abfolge von übersichtlichen Straßenräumen vom Friedrich Wilhelm Platz bis zum Hansemannplatz wobei er darauf achtete nicht beide sondern nur die Bauflucht einer Straßenseite zu verlegen 1937 war dann der neue Fluchtlinienplan beschlossen worden René von Schöpfer Entwarf auch ergänzende baupolizeiliche Bestimmungen für die Baugestaltung an der Peterstraße woraufhin im Jahre 1938 eine Gestaltungssatzung den privaten Bauherren einen rechtsverbindlichen Rahmen für bauliche Veränderungen und Neubauten setzte Wie weit die Arbeiten an der Peterstraße bis 1945 vorangeschritten waren zeigt u a der Zerstörungsplan von 1946 für das Stadtgebiet Aachen worin sich der bereits verbreiterte und der noch enge Abschnitt der Peterstraße deutlich abzeichnen Ins Detail ging von Schöpfer durch Fassadenabwicklungen der neu zu errichtenden Südfassaden der Peterstraße zwischen der Einmündung der Adalbertstraße und der Blondel Straße Sie wurden zur Vorlage für die durch Eigeninitiative der Anlieger zu errichtenden Neubauten die noch vor dem Zweiten Weltkrieg realisiert wurden und nach der Beseitigung von Kriegsschäden heute noch überwiegend erhalten sind Besonders hervorzuheben ist der Vorgang um einen Planungsausschuss der 1936 gegründet wurde um Detailfragen des Projekts zu erörtern Aus dem Vorschlag von Schöpfers an der Einmündung der Adalbertstraße in den Friedrich Wilhelm Platz ein Hochhaus als Dominante zu errichten entwickelte der Ausschuss nach Einspruch des Bürgermeisters der ein Hochhaus ablehnte das heute sogenannte Kleine Hochhaus dessen hohes Walmdach den Baukörper bodenständiger wirken lässt als wenn die Vollgeschosse bis ganz nach oben gereicht hätten Als nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst von Schöpfer mit der Wiederaufbauplanung Aachens beauftragt und 1948 sein langjähriger Assistent Wilhelm Fischer zum Direktor des Stadtplanungsamtes ernannt wurde fanden die Planungen der Vorkriegszeit ihre Fortsetzung Die Planungsprozesse und angewandten Instrumente im Wiederaufbau bilden den

    Original URL path: http://www.stiftung-deutscher-architekten.de/meldungen/detail/promotion-moritz-wild-staedtebau-und-architekturlehre-in-aachen-unter-rene-von-schoefer/ (2016-04-24)
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  • Gesellschaftsvertrag für „Baukunstarchiv NRW“ unterzeichnet - Stiftung Deutscher Architekten
    ist gebaute Geschichte erklärte Ernst Uhing Präsident der Architektenkammer Nordrhein Westfalen heute 29 01 16 bei der Vorstellung des Baukunstarchivs in Dortmund Es ist wichtig dass das Werk prägender Architekten und Ingenieure erforscht werden kann um für die Zukunft daraus zu lernen Das Baukunstarchiv NRW wird seinen Standort im Gebäude des früheren Museums am Ostwall in Dortmund finden Den Betrieb des Baukunstarchivs NRW übernehmen vier Gesellschafter die Architektenkammer Nordrhein Westfalen die Stiftung Deutscher Architekten die Ingenieurkammer Bau NRW und der Förderverein für das Baukunstarchiv NRW Als größtes und bauintensivstes Bundesland braucht Nordrhein Westfalen ein landesweites Archiv um die Dokumente seiner reichhaltigen Baukultur zu sichern unterstrich Walter von Lom der sich als Architekt im Vorstand des Fördervereins engagiert Neben Werken der Architektur der Innenarchitektur Landschaftsarchitektur und Stadtplanung soll das Baukunstarchiv auch Dokumente und Arbeiten der Ingenieurbaukunst sichern Nicht allein viele Hochbauten sondern auch Brücken Straßen Tunnel und Industriebauten prägen unser Land betonte Dr Hubertus Brauer Vizepräsident der Ingenieurkammer Bau NRW Es sei deshalb wichtig dass das neue Baukunstarchiv NRW einem umfassenden Verständnis von Baukunst folge Neben der Leitung durch die Gesellschafterversammlung soll das Baukunstarchiv NRW deshalb auch durch einen Fachbeirat begleitet werden in den renommierte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Baukultur Verwaltung und Kunst berufen werden Das Baukunstarchiv NRW wird auch ein Schaufenster für Architektur und Ingenieurbaukunst in Nordrhein Westfalen sein in dem Ausstellungen Vorträge und Fachsymposien durchgeführt werden betonte der Präsident der Architektenkammer NRW Ernst Uhing Das Baukunstarchiv NRW wird seinen Sitz am Ostwall 7 in Dortmund finden Die Stadt Dortmund hat sich dazu bereit erklärt das Gebäude des ehemaligen Museums am Ostwall mit Unterstützung des Landes NRW zu sanieren und den Gesellschaftern für den Betrieb des Baukunstarchivs NRW miet und abgabenfrei zur Verfügung zu stellen Für die Stadt Dortmund ist das Baukunstarchiv NRW ein großer Gewinn erklärte Oberbürgermeister Ullrich Sierau Es ist gut dass der traditionsreiche Standort am Ostwall eine angemessene Nachfolgenutzung findet Das Baukunstarchiv NRW soll nicht nur ein Ort der Wissenschaft sondern auch ein baukultureller Treffpunkt für die Öffentlichkeit sein Die Idee zur Gründung eines Baukunstarchivs für Nordrhein Westfalen wurde von der Architektenkammer NRW in Kooperation mit der Stiftung Deutscher Architekten dem NRW Bauministerium und der Technischen Universität TU Dortmund entwickelt Die TU bringt ihr bestehendes Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst A AI als Grundstock in das Baukunstarchiv NRW ein und wird die wissenschaftliche Leitung des neuen Hauses übernehmen Wir sind froh dass unsere Idee von einer großen Gruppe von Kooperationspartnern mitgetragen wird hob Kammerpräsident Ernst Uhing der zugleich Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutscher Architekten ist hervor Die Gesellschafter hätten eine schlanke und effiziente Organisationsform gefunden die schnelle Entscheidungen und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ermögliche Die Gründung des Baukunstarchivs kommt zur rechten Zeit weil gegenwärtig viele Architekten und Ingenieure die das Gesicht unserer Städte und Gemeinden in der Nachkriegszeit geprägt haben ihr Lebenswerk beenden Das Baukunstarchiv NRW wird auch die Aufgabe haben das Leben und Werk bedeutender Architektinnen und Architekten in Ausstellungen und Vorträgen zu präsentieren Die Sanierung und der Umbau des Gebäudes Ostwall 7 soll Ende 2016 beginnen nachdem

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  • Promotion Steffen Wurzbacher: "Verhältnis urbaner Dichte und Energiegewinnung" - Stiftung Deutscher Architekten
    Markus Lehrmann Steffen Wurzbacher Stipendiat der Stiftung Deutscher Architekten hat nach einem 30 minütigen Vortrag und einem Prüfungsgespräch die Ankündigung seiner Promotion entgegen genommen Seine Dissertation widmete der Architekt dem Verhältnis von urbaner Dichte und Energiegewinnung In gewohnt professioneller Weise nahm Steffen Wurzbacher am Ende seines 30 minütigen Vortrages und eines Prüfungsgespräches die Ankündigung seiner Promotion entgegen Mit der Übergabe der Promotionsurkunde die nach der Veröffentlichung seiner Arbeit erstellt wird gehört Steffen Wurzbacher dann zum Kreis derjenigen die besonders befähigt sind vertieft wissenschaftlich zu arbeiten Seine Dissertation hat Architekt Wurzbacher dem Verhältnis von urbaner Dichte und Energiegewinnung gewidmet Er ging der Frage nach inwiefern sich die Struktur der Stadt durch das Ziel verbesserter Energieeffizienz verändern müsse Er hat sich dabei besonders dem Themenfeld der Stromerzeugung aus solarer Strahlung gewidmet Die Stiftung Deutscher Architekten hatte Steffen Wurzbacher bei seinem Promotionsvorhaben mit einem Stipendium unterstützt Steffen Wurzbacher stellte als Ergebnis seiner Untersuchung die These auf dass der diffusen Strahlung zukünftig ein größerer Stellenwert im Rahmen der Produktion von Strom zuteilwerden müsse Denn gerade die Peaks die südexponierte Anlagen in den ertragreichen sonnigen Mittagstunden erzeugen wären für Netzbetreiber zunehmend ein Problem Wirtschaftlicher sei dagegen die solarenergetische Nutzung aus Ost oder Westfassaden Insofern seien ungerichtete Strukturen wie zum Beispiel Blockrandbebauungen oder Punkthäuser für die nachhaltige Energiebereitstellung zukünftig wieder interessanter Bisher fokussiere man sich noch sehr auf das Prinzip Nord Süd Das Bebauungsmuster mitteleuropäischer Städte bilde daher eine gute Voraussetzung für die Energiegewinnung aus solarer Diffusstrahlung Wurzbacher prognostiziert den Solaren Städtebau 2 0 Unter dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses Prof Dr Ing Karsten Voss und den Gutachtern Prof Tanja Siems und Prof Dipl Ing M Sc Econ Manfred Hegger entwickelte sich eine intensive Diskussion zu der sich auch Gäste des Lehrstuhls von Professorin Siems einfanden Zur erfolgreichen Verteidigung des Promotionsvorhabens gratulierte im Namen der Stiftung Deutscher

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  • Architekten in spe: Fachexkursion nach Mailand - Stiftung Deutscher Architekten
    Pelli Stefano Boeri und Nicholas Grimshaw entwickelt Besonders gelungen erscheint nach Ansicht der Teilnehmer der Anschluss an den historischen Teil des Corso Como mit der gewachsenen Struktur aus sechs bis achtgeschossiger Blockrandbebauung Vom Piazza Gae Aulenti zieht sich ein Fußgängerbereich durch das neue Quartier Besonders bemerkenswert ist die Beteiligung der zukünftigen Bewohner So wurde der zentrale Park zunächst partizipatorisch bepflanzt und in den ersten Jahren wurde sogar Gemüse und Getreide produziert So ließe sich die Identifikation der Bürgerschaft mit ihrem Stadtteil steigern betonte Architekt Balestrini CityLife Milano Das Projekt CityLife Milano auf dem Gelände des ehemaligen Messezentrums der Stadt ist ein weiteres städtebauliches Großprojekt Auf 170 000 qm wurde verbunden durch den Sempionepark eine Reihung aus Hochhäusern erbaut Der 202 Meter hohe Tower Isozaki genannt Il dritto der Gerade der Torre Hadid genannt lo storto der Schiefe mit 170 Metern und der Torre Libeskind genannt nach Il curvo der Gekrümmte mit rund 150 m Höhe bilden ein weiteres neues Hochhauscluster der Stadt Im Zentrum des CityLife Parks befindet sich eine neue Station der Metro Gerahmt werden die Hochhäuser durch einen sehr vielfältigen Geschosswohnungsbau mit Luxuswohnungen ebenfalls entworfen vom Büro Zaha Hadid Wohnungsgrößen zwischen 140 und 380 qm werden vermietet und verkauft Mailand macht sich durch die Verbindung von Moderne und historischem Baubestand einen Namen Die durch den zweiten Weltkrieg zerstörten Teile der Altstadt wurden in den fünfziger und sechziger Jahren meist im Maßstab der historischen Stadtstrukturen wiederaufgebaut Es gibt jedoch auch Brüche Die italienischen Architekten Gianluigi Banfi Lodovico Belgiojoso Enrico Peressutti und Ernesto Nathan Rogers ignorierten den städtebauli chen Kontext und planten den inzwischen unter Denkmalschutz stehenden Torre Verlasca 1954 Der 100 m hohe Turm der bis heute wie ein Fremdkörper wirkt ist dennoch ein attraktiver Wohnstandort Besondere Aufmerksamkeit erregte das Wohnhaus des Architekten Luigi Caccia Dominioni an der Piazza S Ambrogio welches 1947 gebaut wurde und exemplarisch die zukunftsgewandte Haltung der italienischen Avantgarde der Nachkriegsmoderne zeigt Bis heute ist der Bau eine Ikone kontextuellen Bauens und beeindruckte die Teilnehmer der Fachexkursion nachhaltig Expo 2015 Einen ausgesprochen fundierten Blick in die Geschichte der Weltausstellungen lieferte Dr Thomas Schriefers der neben einem Fachvortrag zu den Zielen der Weltausstellungen eine faszinierende Darstellung der zeitgeschichtlichen Zusammenhänge vergangener Weltausstellungen lieferte Die Bezüge zu Gesellschaft Kunst und dem politischem Handeln der jeweiligen Zeit wurden von Dr Thomas Schriefers in einzigartiger Weise dargestellt Der Rundgang über die aktuelle Expo Milano wurde insofern um ein Photogramm aus Hintergründen ergänzt Das Gelände der Expo 2015 ist dem römischen Stadtentwicklungsmuster aus zwei senkrechten Achsen dem Decumanus und dem Cardo nachempfunden Auf einer Fläche von 1 1 Millionen Quadratmetern neben dem neuen Messegelände Fiera de Milano erstreckt sich das Ausstellungsgelände Unter der Überschrift Den Planeten ernähren Energie für das Leben präsentieren sich145 Nationen in Pavillons und Ausstellungen An die Schwierigkeiten zur Eröffnung der Weltausstellung in Mailand und die umstrittene Vorgeschichte erinnerte die Teilnehmer der Exkursion nichts mehr Die städtebauliche Planung die 2009 von Herzog und de Meuron Ricky Burdett William McDonough und Stefano Boeri vorgestellt wurde sah zunächst gar keine

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  • Ortstermin im Baukunstarchiv NRW - Stiftung Deutscher Architekten
    Gesellschafter der Baukunstarchiv Nordrhein Westfalen gGmbH in Dortmund Das ehemalige Museum am Ostwall wird derzeit vom Architekturbüro Spital Frenking Schwarz baukonstruktiv untersucht Ziel ist eine verlässliche Kostenschätzung für die erforderlichen Maßnahmen der Sanierung Architekt Michael Schwarz erläuterte den Stand der Untersuchungen und nahm die zentrale Aussage die mit Spannung erwartet wurde vorweg Das Gebäude befindet sich in einem guten Zustand Die Sanierungsmaßnahmen von Einzelgewerken der Technischen Gebäudeausrüstung in den 1990er Jahren und die solide Grundsubstanz lassen eine Sanierung im geplanten Kostenrahmen zu Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Deutscher Architekten und Kammerpräsident Ernst Uhing dankte Bauassessorin Susanne Webeling die seitens der Stadt Dortmund die Ortsbesichtigung begleitete für das Engagement der Kommune Die Zusage die Sanierungsmaßnahmen aus Mitteln der Städtebauförderung zu organisieren und das Gebäude der Baukunstarchiv Nordrhein Westfalen gGmbH zu überlassen sei von zentraler Bedeutung für das gemeinsame Vorhaben Der Vizepräsident der Ingenieurkammer Bau NRW Dr Hubertus Brauer und Hauptgeschäftsführer Dr Wolfgang Appold sowie die Vertreter des Fördervereins für ein Baukunstarchiv Stadtdirektor a D Klaus Fehlemann und Dipl Ing Franz Hirthammer zeigten sich angesichts der Einschätzung des Instandsetzungsaufwandes für das Gebäude erleichtert Insbesondere der Zustand der Heizungsanlage sowie die geplante Erneuerung der übrigen technischen Gebäudeausrüstung tragen zu einer Nutzbarkeit des Gebäudes nach heutigen Anforderungen bei Neben der Erläuterung an Plänen wurde das Gebäude während eines Rundgangs in Augenschein genommen Besonderes Interesse galt dabei dem Kellergeschoss sowie den Dachflächen Die Sanierung des Daches und der Lichtöffnungen sei geplant und versetze das Gebäude auch unter energetischen Gesichtspunkten in den zeitgemäßen Stand der Technik Die Untergeschosse würden in einen Zustand gebracht der es auch zuließe Archivalien einzulagern Schon heute befindet sich dort in einigen Räumen eine Be und Entlüftungsanlage Diese bleibe erhalten Auch die Räume die bis zu einer Komplettnutzung durch das Baukunstarchiv zur Vermietung vorgesehen sind wurden begangen Die Attraktivität der Lage innerhalb des

    Original URL path: http://www.stiftung-deutscher-architekten.de/meldungen/detail/ortstermin-im-baukunstarchiv-nrw/ (2016-04-24)
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  • Baukunstarchiv NRW geht auf die Zielgerade - Stiftung Deutscher Architekten
    2014 Förderpreis 2012 Förderpreis 2010 Förderpreis 2008 Förderpreis 2006 Förderpreis 2004 Förderpreis Archiv Sommerseminar Sommerseminar 2013 Sommerseminar 2011 Sommerseminar 2009 Sommerseminar 2007 Sommerseminar 2005 Sommerseminar 2003 Sommerseminar Archiv Publikationen Über uns Spenden Meldungen Treibende Kräfte hinter dem künftigen Baukunstarchiv NRW v l Ernst Uhing Präsident der Architektenkammer NRW Christian Pertl Architekt Stadt Dortmund Prof Dr Wolfgang Sonne TU Dortmund Regina Wittmann stellv Vors Förderverein Christian Ravagni Architekt Stadt Dortmund und Klaus Fehlemann Stadtdirektor a D Dortmund Foto Markus Lehrmann Baukunstarchiv NRW geht auf die Zielgerade 20 02 2015 Markus Lehrmann Die Einrichtung des Baukunstarchivs NRW im ehemaligen Museum am Ostwall in Dortmund kommt voran Nach einem Abstimmungsgespräch mit dem Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau und den zukünftigen Gesellschaftern der Betreiber GmbH sowie der örtlichen Bauverwaltung nutzte der Präsident der Architektenkammer NRW Ernst Uhing im Februar die Möglichkeit einer Ortsbesichtigung des leerstehenden Ostwallmuseums Prof Dr Wolfgang Sonne und Stadtdirekter a D Klaus Fehlemann erläuterten die Geschichte des zunächst als Oberbergamt entstandenen und später zum Museum umgebauten Gebäudes Die Geschichte sei in vielen Teilen des Gebäudes noch immer gut ablesbar so Ernst Uhing Nach einer Sanierung des Gebäudes müssten diese Spuren für die Nachwelt erhalten werden So ließe sich das Gedächtnis des geschichtsträchtigen Gebäudes gut in die Zukunft transportieren Erleichtert zeigte sich Ernst Uhing über die nun beginnenden Planungen und die Sanierung des Gebäudes Es bestätigte sich während der Ortsbesichtigung noch einmal die Bedeutung der durch die Vertreterversammlung der Architektenkammer Nordrhein Westfalen und die Gremien der Stiftung Deutscher Architekten getroffenen Entscheidungen das Baukunstarchiv NRW zusammen mit der Ingenieurkammer Bau NRW und dem Förderverein für ein Baukunstarchiv anzugehen Galerie Treibende Kräfte hinter dem künftigen Baukunstarchiv NRW v l Ernst Uhing Präsident der Architektenkammer NRW Christian Pertl Architekt Stadt Dortmund Prof Dr Wolfgang Sonne TU Dortmund Regina Wittmann stellv Vors Förderverein Christian Ravagni Architekt Stadt

    Original URL path: http://www.stiftung-deutscher-architekten.de/meldungen/detail/baukunstarchiv-nrw-geht-auf-die-zielgerade/ (2016-04-24)
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  • AKNW begrüßt Erhalt des „Museum am Ostwall“ in Dortmund: Chance für das “Baukunstarchiv NRW“ - Stiftung Deutscher Architekten
    Burggräf Förderpreis Förderpreis 2014 Förderpreis 2012 Förderpreis 2010 Förderpreis 2008 Förderpreis 2006 Förderpreis 2004 Förderpreis Archiv Sommerseminar Sommerseminar 2013 Sommerseminar 2011 Sommerseminar 2009 Sommerseminar 2007 Sommerseminar 2005 Sommerseminar 2003 Sommerseminar Archiv Publikationen Über uns Spenden Meldungen Baukunstarchiv Stipendien Alexander Bartscher Moritz Wild Patricia Merkel Steffen Wurzbacher Stefan Rethfeld Sabine Marion Burggräf Förderpreis Förderpreis 2014 Förderpreis 2012 Förderpreis 2010 Förderpreis 2008 Förderpreis 2006 Förderpreis 2004 Förderpreis Archiv Sommerseminar Sommerseminar 2013 Sommerseminar 2011 Sommerseminar 2009 Sommerseminar 2007 Sommerseminar 2005 Sommerseminar 2003 Sommerseminar Archiv Publikationen Über uns Spenden Meldungen AKNW begrüßt Erhalt des Museum am Ostwall in Dortmund Chance für das Baukunstarchiv NRW 11 12 2014 Das Baukunstarchiv NRW ist seiner Realisierung einen großen Schritt näher gekommen Der Vorstand der Architektenkammer Nordrhein Westfalen und die Stiftung Deutscher Architekten haben mit Freude zur Kenntnis genommen dass der Rat der Stadt Dortmund am 11 Dezember 2014 mit deutlicher Mehrheit den Erhalt des ehemaligen Museum am Ostwall beschlossen hat Damit rückt das gemeinsame Vorhaben das ursprünglich 1875 als Oberbergamt errichtete Bauwerk das nach dem Krieg zum Museum am Ostwall umgebaut wurde als Sitz des Baukunstarchiv NRW zu erhalten und weiter zu entwickeln in greifbare Nähe Wir werden nun mit allen Partnern möglichst zeitnah weiter über die Gründung einer Gesellschaft als Betreiberin des Baukunstarchivs beraten erklärt Ernst Uhing Präsident der Architektenkammer Nordrhein Westfalen und Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Deutscher Architekten mit Sitz in Düsseldorf Als weitere Partner wollen sich die Ingenieurkammer Bau NRW und der Förderverein für das Baukunstarchiv NRW in der Gesellschaft engagieren Ich danke Oberbürger Ullrich Sierau für sein großes persönliches Engagement für das gemeinsame Vorhaben das Baukunstarchiv NRW im ehemaligen Museum am Ostwall zu etablieren unterstreicht Kammerpräsident Ernst Uhing Mein Dank gilt auch dem Rat der Stadt Dortmund der eine gute Entscheidung getroffen hat die für die Baukultur in Nordrhein Westfalen von großer

    Original URL path: http://www.stiftung-deutscher-architekten.de/meldungen/detail/aknw-begruesst-erhalt-des-museum-am-ostwall-in-dortmund-chance-fuer-das-baukunstarchiv-nrw/ (2016-04-24)
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