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  • Chanson- und Jazzabend im Kino in Steinfurt Seite 1 - www.stenvorde.de - immer für Sie aktiv: Ortsnah und Weltweit
    Allerdings hat Hille zwei Seiten Er kommt und arbeitet ursprünglich in und mit der klassischen Musik Längst auch in Amerika Hille der Musik Professor aus Wien definiert seine Version von Musik Er behauptet dass nicht zwischen dem Wert in der Unterhaltungsmusik und der so genannten Ernsten Musik unterschieden würde Hauptsache die Musik sei perfekt Was das heißt kann nun jeder erfahren Die Jazz Rhythmen federleicht intoniert verraten dann doch den manischen Perfektionismus bei diesem Musiker Jeder spürte im mittlerweile heißen Kino die beiden sind aufeinander eingestimmt die musikalische Ebene stimmt ebenso wie die emotionale Der Abend gehört dem Jazz dem Chanson und dem lateinamerikanischem Lied Zelebriert wird er mit Songs wie Summertime Speak low und dem aus dem Französischen ins Wienerische übersetzten Bin Snob J suis Snob Melancholische wie humorvolle Facetten in den Songs legt die Mezzo Sopranistin Stadelmann schonungslos offen Nicht ohne beim Publikum eine Gänsehaut zu hinterlassen Bild 2 Bild 3 Warum sie in ein Mikrophon singt ist schleierhaft mit ihrer Stimmvolumen bekommt auch die letzte Reihe einen Hör Flash Ihre temperamentvolle Ausstrahlung ist beeindruckend das Publikum liegt ihr zu Füßen Der Besitzer der Kino Immobilie Heinz Palstring holt ihr mitten in der Aufführung ein Glas Wasser Zum Dank singt sie hinreißend und mit Augenaufschlag It s so nice to have a man around the house Um solche Weltklasse spüren zu lassen benötigten sie keine großspurige Publicity Ellen Borowiak dankte ihnen in ihrer freudigen Ankündigung für ihr Engagement Die Leistung für das Publikum war einfach fantastisch Bild 4 Bild 5 Den Hauch Verruchtheit mit dem Travestie Kunst immer noch in Verbindung gebracht wird brachte der Auftritt von Violeta Parra Das galt dem glamourvollen Outfit der Kopie eines Abendkleides von Marlene Dietrichs letztem Auftritt Der chilenische Künstler Jorge präsentierte sich als Diva Seine Songs wie Se dice de mi

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  • Stenvorde und Seefahrt - Steinfurt aktuell, heute und damals - www.stenvorde.de
    logischerweise auch mal im früheren Leben mit Leib und Seele Seemann gewesen macht aber leider selten das was er eigentlich tun soll Und unter Druck schon gar nicht Ein typischer Dickschädel eben Also widmet er sich nicht wie eindringlich gefordert bzw erwartet seinen Vorfahren sondern sucht statt dessen ehemalige Crewkameraden aus seiner Seefahrtszeit um mit ihnen gemeinsam den Unbefahrenen seemännisch für Nichtseeleute Landratten Interessantes Spannendes aber auch die eine oder andere etwas lustigere Story aufzuschreiben und so vor dem ewigen Vergessen zu bewahren Was dem Einen seine Vorfahren ist dem anderen eben sein Schiff oder so Eins möchte er aber von Vornherein klarstellen hier wird garantiert kein Seemannsgarn gesponnen jede Geschichte hat sich wirklich so ereignet und wird soweit es überhaupt noch möglich ist auch durch private Fotos der beteiligten Seeleute belegt Bild 1 Das iss er dieser Ostfriese allerdings im Jahr des Herrn 1969 Beim Surfen im Internet werden Sie viele Webseiten zum Thema Seefahrt finden mit einer Fülle von Bildern mit Schiffsansichten technischen Daten Historien und natürlich oft auch gewürzt mit immer gleichen Anekdoten des klischeebehafteten unbedarften Seemanns Begriffsmäßig wird hier auch die typische Seemannssprache verwendet ist natürlich wichtig und richtig denn warum sonst gibt es diese Sprache aber leider für Laien und Landratten nicht immer ganz so einfach zu deuten Auch wir werden um diese Fachbegriffe nicht umhin kommen aber wir versuchen die dann jeweils direkt zu erklären Bild 2 Eine etwas holprige Wegstrecke im Nordatlantik Wir möchten also einen anderen Weg gehen Unsere Berichte werden das entbehrungsreiche Bordleben beschreiben die eintönigen endlos langen Seereisen das Improvisieren bei Reparaturen mit Bordmitteln und dem Mangel an möglicher Freizeitgestaltung das winzige bisschen Schiff unter den Füßen im tobenden Sturm inmitten haushoher Brecher und der Kampf ums Überleben die immerwährende Herausforderung in der Beherrschung der komplizierten Technik und dem viel

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  • DES Elisabeth Schulte - Das Schiff - www.stenvorde.de - immer für Sie aktiv: Ortsnah und Weltweit
    Hierfür war das Aggregat mit 250 bhp zuständig Das Aggregat mit 400 bhp konnte als Reserve bzw bei Ausfall des kleineren Bordnetzaggregats auf die Bordnetzschiene geschaltet werden Das Bordnetz war für eine Wechselspannung von 380 220 Volt 50 Hz ausgelegt der benötigte Gleichstrom für den Betrieb z B der Ladeeinrichtungen oder andere Betriebswechselspannungen wurden durch Gleichrichter und Umformer erzeugt Für den wachfreien Nachtbetrieb im Hafen bzw als Notstromeinrichtung ohne Versorgungsmöglichkeiten von Großverbrauchern war im Rudermaschinenraum noch ein Notstromaggregat untergebracht Bild 2 Fahrpult im Maschinenleitstand Auf hoher See konnte bei ruhigem Wetter die Bordnetzschiene auf die Fahrschiene geschaltet werden Zwei große Transformatoren sorgten für die Anpassung auf Bordnetzspannung Das Bordnetzaggregat konnte dann abgeschaltet werden Bei stärker werdendem Seegang wenn durch den wechselnden Druck auf die Schiffsschraube die Belastung der Fahrschiene ständig verändert wurde musste man allerdings das Bordnetz schleunigst wieder umschalten Die Netzfrequenz schwankte dann nämlich ebenfalls und erreichte schnell den kritischen Wert der zum Ausfall des Bordnetzes führte laut Bordjargon fuhren wir dann mit schwarzem Licht Das Synchronisieren der beiden Netze zum Umschalten bzw Zusammenschalten erforderte durch die unter diesen Bedingungen schnellen Veränderungen der Netzfrequenzen doch schon mal ein feines Fingerspitzengefühl und starke Nerven Beim Ausfall des Bordnetzes fiel nämlich alles aus die Maschinen blieben automatisch stehen nichts ging dann mehr nur noch die Notbeleuchtung Die erforderlichen Maschinenmanöver wurden per Maschinentelegraf von der Brücke zum Maschinenfahrstand übermittelt Bild 3 Bordnetz Schalttafeln DES Elisabeth Schulte hatte eine Soll Besatzungsstärke von 24 Mann Mittschiffs untergebracht Kapitän Bild 4 Mittschiffsaufbauten 1 naut Offizier 2 naut Offizier 3 naut Offizier Funkoffizier Kapitänssteward Im Hinterschiff untergebracht Poopdeck Achterdeck Leitender Ingenieur L I Chief Bild 5 Achterschiff Steuerbordseite Hauptdeck Backbordseite Hauptdeck 2 Ingenieur Bootsmann 3 Ingenieur Storekeeper Elektriker Matrosen Ing Assistenten Leichtmatrosen Koch Steward Auf See wurde das 3 Wachen Prinzip durchgeführt Seewache von 00 00 Uhr bis 04 00 Uhr und von 12 00 Uhr bis 16 00 Uhr Ltg Kommandobrücke 3 Offizier Ltg Maschine 3 Ing Seewache von 04 00 Uhr bis 08 00 Uhr und von 16 00 Uhr bis 20 00 Uhr Ltg Kommandobrücke 2 Offizier Ltg Maschine 2 Ing Seewache von 08 00 Uhr bis 12 00 Uhr und von 20 00 Uhr bis 24 00 Uhr Ltg Kommandobrücke 1 Offizier Ltg Maschine 1 Ing Chief Die Brückenwache bestand jeweils aus dem Wachhabenden unterstützt von einem wachhabenden Matrosen Auf hoher See wurde das Selbststeuergerät auf den zu fahrenden Kurs eingestellt und das Schiff automatisch gesteuert in Küstennähe und auf Revierfahrt übernahm der Rudergänger die Steuerung Die Maschinenwache war mit den wachhabenden Ingenieur und einem Ing Assistenten besetzt Die Wachübergabe wurde jeweils 20 Minuten vor Wachübernahme gestartet für die abgelöste Wache begann entweder die Freiwache oder eine Bereitschaftswache je nach Tageszeit Gegebenheit oder Erfordernis Koch Bootsmann und Elektriker wurden regulär nicht zur Wachdienstroutine eingesetzt sie waren zum Tagesdienst eingeteilt Während der Koch von morgens früh bis Abends spät bei jedem Wind und Wetter mit seiner Verpflegung für die gute Stimmung an Bord zu sorgen hatte sorgte der Bootsmann als Decksmeister mit seinen

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  • DES Elisabeth Schulte - Häfen und Länder - www.stenvorde.de - immer für Sie aktiv: Ortsnah und Weltweit
    USA Gent Belgien Emden Deutschland Grundüberholung in der S B eigenen Werft Leningrad UdSSR Emden Deutschland Archangelsk UdSSR West Hartlepool England Aarhus Dänemark Immingham England Bagotville Kanada Port Alfred Kanada Montreal Kanada Hamilton Kanada South Nelson Kanada Newcastle Kanada Buenaventura Kolumbien Corinto Nicaragua La Union El Salvador Puerto Somoza Nicaragua New York USA Saint Johns Kanada Puerto Cortes Honduras Puerto Barrios Guatemala Baton Rouge USA Liverpool Kanada Sheet Harbor Kanada Mobile USA Houston USA Klaipeda Memel UdSSR Gdansk Danzig Polen Kiel Deutschland Brest Frankreich Le Havre Frankreich Dakar Senegal Abidjan Elfenbeinküste Douala Kamerun Abidjan Elfenbeinküste Dakar Senegal Bremen Deutschland Rotterdam Niederlande Gent Belgien Izmir Türkei Bandirma Türkei Livorno Italien La Spezia Italien La Goulette Tunesien Tunis Tunesien Ponza Italien Lulea Schweden Husum Schweden Abmusterung am 26 08 1970 Rückfahrt nach Kiel Holtenau mit MS Geise auch S B Hafenliegezeiten im aufgeführten Zeitraum Kürzeste Dauer Längste Dauer 4 Tage 28 Tage Das waren noch paradiesische Zeiten Heute sind die Liegezeiten oft lediglich wenige Stunden Während der o a Fahrzeit war die DES Elisabeth Schulte in der Trampschifffahrt auch Wilde Fahrt genannt verchartert Es kam daher durchaus vor dass wir auf hoher See umdirigiert wurden weil die Fracht in der Zwischenzeit woanders

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  • DES Elisabeth Schulte - Meine Anmusterung - www.stenvorde.de - immer für Sie aktiv: Ortsnah und Weltweit
    Wechsel zur Handelsmarine an Eine diesbezügliche Anfrage bei der Reederei Schulte Bruns damals noch in Emden angesiedelt wurde nach drei Tagen mit einen Telegramm beantwortet Schnellstmöglich einsteigen auf DES Elisabeth Schulte in Ijmuiden Niederlande Nach meiner Freigabe durch das zuständige Marinestützpunktkommando ging es von der Nordseeinsel Borkum aus mit dem nächstmöglichen Lufttaxi nach Emden mit der regulären Fähre hätte es zu lange gedauert und hin zum Personalbüro der Reederei Seefahrtsbuch abholen was auch alles zügig über die Bühne ging Natürlich war ich hier daran interessiert mehr über das mir noch völlig unbekannte Schiff zu erfahren Die Antwort des Personalchefs Charly fiel kurz und knapp aus n moie Schipp veer Joahr old un tien Ein schönes Schiff vier Jahre alt und zehn mit anderen Worten 14 Jahre alt Nach Aushändigung der Seefahrttauglichkeitsbescheinigung ging ebenfalls im Eiltempo vonstatten stieg ich in den Zug nach Amsterdam um gegen Mitternacht meinen Zielhafen Ijmuiden zu erreichen Große Überraschung an Bord als ich mitten in der Nacht dort aufschlug wurde aber ganz herzlich empfangen Zeitlich gesehen hat mein Umstieg vom zivilen Einsatz bei der Bundesmarine zur Christlichen Seefahrt keine 24 Stunden gedauert inklusive Entscheidung Kofferpacken für unbekannte Einsatzzeit und orte und für alle Wetterbedingungen mehr als

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  • DES Elisabeth Schulte - Das Leben an Bord - www.stenvorde.de - immer für Sie aktiv: Ortsnah und Weltweit
    versorgte Der Grund ich war damals so breit wie ein Hering zwischen den Augen wog gerade mal 66 kg ohne Chancen auf Gewichtzunahme Unser Funker bezeichnete mich damals gern als Schmachtlappen Ich konnte aus welchem Grund auch immer eine ganze Menge an Essbarem wegstecken ohne dass eine körperliche Veränderung sichtbar wurde Der Smut hatte seine wahre Freude an mir Seltsamerweise schien aber jeder Smut auf jedem Schiff in mir eine besondere Herausforderung zu sehen Wenn weiter kein Problem anlag folgten nun die Routine und Wartungsarbeiten Gegen 10 Uhr ging es mal eben kurz in die Offiziersmesse zur Tea Time etwas Flüssiges braucht der Mensch schließlich auch Die Zeit bis zum Mittagessen um 11 30 Uhr wurde mit fleißigem Arbeiten überbrückt Bild 6 Smutje Johnny in seiner Kombüse Nach dem üppigen Mittagsmahl war ein wenig Bewegung vonnöten also kleiner Spaziergang zum Vorschiff auf die Back wenn das Wetter es zuließ Hier konnte man so schön den Delfinen zusehen die in unserer Bugwelle spielten Auf diese Weise kam ich wenigstens zu meinem ca 150 Meter langen aber zeitlich kurzen Spaziergang hin und zurück Bild 7 Auf der Back Rechts im Bild die Ankerwinde Bild 8 Bild 9 Bild 10 Bild 11 Bild 12 Nach der Mittagspause war nun wieder fröhliches Schaffen angesagt nur noch unterbrochen von der Kaffeepause Bei schwerer körperlicher Arbeit die ich allein bei den schaukelnden Bewegungen des Schiffes auf hoher See nicht bewerkstelligen konnte holte ich mir Unterstützung bei den Crewmitgliedern Je nachdem um welche Tätigkeit es sich handelte an Deck bei den Ladeeinrichtungen oder im Maschinenbereich halfen Matrosen der Freiwache oder das Maschinenpersonal Überstunden wurden schließlich gut bezahlt Apropos Überstunden In meiner Heuer war von vornherein eine Überstundenpauschale von 65 Stunden monatlich eingearbeitet weitere wurden nicht bezahlt Fakt war aber nur mal so zur Kenntnisnahme das ich gut zufrieden war wenn im Monat nur um die 180 Überstunden anfielen oft waren es mehr Im weiteren Verlauf unserer Berichterstattung werde ich wohl noch öfter darauf eingehen warum An dieser Stelle möchte ich aber schon mal anmerken das dies nie weh getan hat manchmal suchte man sich sogar diese zusätzlichen Beschäftigungen oder der Reiseverlauf brachte das mit sich Ich denke da z B an endlos lange Revierfahrten wo ich aus dem Fahrstand kaum rauskam Gegen 17 Uhr wäre an Land wahrscheinlich meine Arbeitszeit wirklich geendet Auf dem Papier hatte ich jetzt auch Feierabend aber was heißt das schon auf einem Schiff während der Seereise Um 17 00 Uhr war auf See zunächst aber die Happy Hour die blaue Stunde angesagt Wer nicht gerade Dienst hatte nutzte diese Zeit um sich im Bordshop mit dem Nötigsten zu versorgen was man für das Bordleben auf See so braucht Zigaretten natürlich zollfrei und daher sehr günstig Beispiel damaliger Preis einer 20er Packung in Deutschland 2 DM an Bord 0 50 DM Bier Spirituosen auch zollfrei und somit spottbillig Limonaden Schokolade aber auch Seife Waschpulver Rasierklingen Zahnpasta usw Dabei kam es durchaus schon mal zu seltsamen Bestellungen besonders in warmen Gefilden Ich hätte gerne

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  • DES "Elisabeth Schulte" - Winterliche Sturmfahrt im Nordatlantik - www.stenvorde.de - immer für Sie aktiv: Ortsnah und Weltweit
    gutes Gefühl für die Fahrt über den winterlichen Nordatlantik Der Eine oder Andere machte sich ernsthaft Gedanken ob er nicht besser abmustern sollte und es wurde unter der Besatzung achtern seemännisch für hinterer Teil des Schiffes heftig darüber diskutiert Letztendlich traten wir aber doch mit kompletter Besatzung die Seereise nach Liverpool NS Nova Scotia Neu Schottland an Diese Seereise stand aber irgendwie von Anfang an unter keinem guten Stern Kurz vor New Orleans fiel unser Backbord Hauptaggregat 800 PS wegen Kolbenfresser aus Eine sehr kritische Situation denn unser Aggregat 3 400 PS gleichzeitig auch unser Reserve Bordnetzaggregat war wegen einem gerissenen Motorblock schon seit Längerem nicht betriebsbereit Näheres dazu in einem späteren separaten Bericht Und so humpelten wir nur mit dem Steuerbord Hauptaggregat 800 PS auf Fahrmotoren geschaltet den Mississippi Richtung Golf von Mexiko runter Normale Fahrmanöver konnten wir zwar noch wenn auch mühsam ausführen aber als es irgendwann hieß Maschine Stop und wir danach wieder anfahren wollten war das nicht mehr möglich Die Strombelastung beim Anfahren der Fahrmotoren war für das eine Aggregat zu groß die Leistungsschutzschalter schalteten sofort ab Nun war also erst mal Ankern mitten im Strom angesagt und endgültig Riesen Hektik im Maschinenraum Fieberhaftes Arbeiten am Backbord Diesel um die Laufbuchse und den Kolben zu wechseln Gleichzeitig begann für mich jetzt die fieberhafte Suche nach einer Möglichkeit die Schutzschaltungen zu überzeugen einen kleinen Moment länger durchzuhalten damit die Fahrmotoren und der Propeller auf Touren kommen und somit den zu hohen Anfahrstrom für das eine Aggregat zu verringern Mit einem Trick gelang das schließlich auch Bild 2 Beginn der Seereise Zunächst fuhren wir unsere Tests nach Absprache mit der Brücke noch ankernd nach Klarmeldung ging es dann zugegebenermaßen mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend weiter Aber jetzt ging alles gut vielleicht auch weil kein Stop Manöver

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  • Öffentliches Forum Freunde der Seefahrt e.V. in Emden - Thema DES "Elisabeth Schulte" - www.stenvorde.de - immer für Sie aktiv: Ortsnah und Weltweit
    das kleine Symbol unterhalb des Bildes Es öffnet sich daraufhin ein neues Fenster mit einer vergrößerten Ansicht dieses Artikels Sollte sich allerdings nun Ihr Mauszeiger in eine kleine Lupe mit einem mittendrin ändern können Sie das Bild durch einen Klick mit der linken Maustaste auf volle Größe schalten Nach dem Schließen des Fensters sind Sie dann wieder zurück im Bericht Anm d Autors Am 12 September 2012 um kurz nach zehn Uhr morgens traf ich Dank der Deutschen Bahn sogar noch vor der regulären Ankunftszeit im Emder Hauptbahnhof ein Und da soll mir einer sagen die Bahn fährt nicht pünktlich Es sah tatsächlich so aus als hätte der Lokführer meine Ungeduld gespürt das Maritime Museum aber auch die Museums Crew die alten Fahrensleute aus der Blüte der Deutschen Handelsschifffahrt und vor Allem auch meine ehemaligen Crew Mitglieder Jörg und Rainer zu treffen die ich seit der Abmusterung vor fast 43 Jahren nicht mehr gesehen hatte Meine Aufnahme im Museum war so herzlich wie das eben nur unter Seeleuten möglich ist Obwohl ich dem gesamten Team ja völlig unbekannt war wurde ich sofort integriert und bei einem lekker Kopke Tee mit Kluntjes waren sofort die alten Zeiten wieder präsent viele Erinnerungen und spannende Abenteuer auf See und in den vielen Häfen und Länder ausgetauscht der Verbleib anderer Fahrensleute durchleuchtet Tatsächlich waren es aber mehrere Teekannen und viele Tassen voll weil ständig ehemalige Fahrensleute die kleine Teestube für Mitglieder des Vereins ansteuerten um nach dem Rechten zu sehen sich mal wieder blicken zu lassen oder einfach nur ein wenig zu klönen Anm d Autors Bild 2 Eingangsbereich des Maritimen Museums in der Emsstraße 12 mit Wachgänger Jonny im Vordergrund Wir setzten bewusst unser erstes Treffen auf 11 Uhr an um uns ein wenig beschnuppern das erste Treffen in kleinem Kreis genießen zu können Wir hatten zwar in den letzten Wochen bereits telefonisch und auch per eMail kommuniziert aber sich nach mehr als 42 Jahren erstmals wieder gegenüber zu sitzen hat doch bewegende Momente Vom Gefühl her hat es die vielen vergangenen Jahre überhaupt nicht gegeben es schien als ob wir gestern noch Besatzungsmitglieder vom DES Elisabeth Schulte gewesen waren und sprachen immer noch dieselbe Sprache Somit bewahrheitete sich auch hier der Spruch Einmal Seemann immer Seemann Da wir gemeinsam mit dem Museums Team spontan beschlossen hatten zusätzlich zu unserem Treffen ab 18 Uhr die Türen des Maritimen Museums für ein erstes öffentliches Forum für Seeleute und Freunde der Seefahrt zu öffnen war es nun an der Zeit das Organisatorische noch durchzusprechen Schließlich war die Entscheidung zu diesem Event erst wenige Tage zuvor bei einem Telefongespräch gefallen Um den Ablauf nicht sofort festlegen zu müssen wir konnten natürlich in der kurzen Zeit noch kein fertiges Konzept entwickeln hatten wir uns neben dem bereits eingeplanten Vortrag über die Sturmfahrt der Elisabeth Schulte im Dezember 1969 entschieden alles weitere aus dem Handgelenk flexibel und vor allem auch abhängig von den Beiträgen unserer Gäste zu gestalten Die sich dabei entwickelnde Struktur wollten wir dann für die

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