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  • Die Räuberbande von Ostendorf - Feldlaum - Steinfurt aktuell, heute und damals - www.stenvorde.de
    aus Nordwalde Nach dem Tode des Feldlaum gab seine Frau noch an er habe kurz zuvor in der Ostendorfer Mark ein Rind geschossen und in sein Haus geschleppt Es ist wohl kein Bauernhof in Borghorst der nicht heimgesucht worden ist Unter den Bewohnern von Borghorst sind noch viele Erzählungen von Begebenheiten im Umlauf die nicht alle in den Akten verzeichnet sind So gingen z B an einem Sonntagmorgen zwei Kötter aus dem Füchten in Ostendorf zusammen mit Feldlaum von der Kirche nach Hause Sie unterhielten sich darüber dass einem Bauern in Ostendorf das Fleisch aus dem Pökelfass geholt sei Das kann mir nicht passieren bemerkte der eine Ich habe meinen Speck gut versteckt Man wunderte sich weiter darüber dass die Diebe überall alles finden konnten Gelegentlich fragte denn auch Feldlaum wo er es denn so vorsichtig aufbewahre dass niemand es finden könne Da erzählte der andere ganz harmlos es stecke auf dem Boden hinter Heu und Stroh Als Feldlaum sie verlassen hatte und die beiden Kötter allein weiter gingen sagte der eine zu dem harmlosen Erzähler Ich will dir einen guten Rat geben Hol heute Abend deinen Speck herunter Sonst ist er morgen früh verschwunden Das leuchtete diesem zuletzt auch ein und er handelte nach dem Rat Am anderen Morgen war er sehr erstaunt Von draußen war jemand mit der Leiter auf das Dach gestiegen und hatte durch das Strohdach ein Loch gemacht Auf dem Boden war alles durchgewühlt Die Regierung in Münster wurde aufmerksam auf das Treiben der Räuberbande und am 6 Januar 1820 lief ein Schreiben ein mit folgendem Inhalt Aus der unterm 31 v M eingereichten Übersicht der im letzten halben Jahr begangenen Verbrechen haben wir ungern die vielen und alle unentdeckt gebliebenen Diebstähle wahrgenommen die in Ihrem Bezirk stattgefunden haben Es wird dem Bürgermeister Lanver eine bessere Aufsicht anempfohlen Aus den Akten geht auch hervor dass die Räuberbande Helfer und Hehler hatte in Horstmar und Laer denn dort wurden öfters gestohlene Sachen wieder gefunden Mehrere Jahre von 1816 bis 1820 hatte Feldlaum mit seinen vier Genossen sein Unwesen getrieben Jeder wusste dass er der Dieb und Räuber sei der die ganze Gegend unsicher machte Oftmals war bei ihm schon Haussuchung gehalten Noch öfters hatte er zum Rathaus kommen müssen weil der Verdacht stets auf ihn ging Aber mit der unschuldigsten Miene stand er vor dem Bürgermeister und wunderte sich dass die Leute so schlecht von ihm dächten da er doch keinem etwas zuleide getan hätte Noch nie war es geglückt ihn auf frischer Tat zu ertappen Da schlug endlich auch für ihn die Schicksalsstunde Er hatte mit seinem Genossen Anton Völker Streit bekommen Es kam zu einem heftigen Wortwechsel Im Verlauf desselben machte Feldlaum dem anderen den Vorwurf er gebe nicht alles von seiner nächtlichen Beute ab sondern sorge für seine eigene Tasche Völker war darüber schwer erzürnt und sann auf Rache Im Geheimen ging er zum Bürgermeister und zeigte diesem an dass für die Nacht vom 25 zum 26 Januar 1820 ein Überfall auf Nünningsmühle

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  • Die Geschichte vom Feldlaum - Steinfurt aktuell, heute und damals - www.stenvorde.de
    zur Kirche Wenn er begleitet von seinen beiden rothaarigen nicht minder stattlich als der Vater gewesen sein sollenden Töchtern nach dem Gottesdienste durch die vor dem Kirchenportal schwatzende Menge schritt mag wohl oft das Geraune verstummt sein und wenn die Rothaarigen nicht die Töchter des Räubers gewesen wären hätte wohl dieser oder jener begüterte Bauernsohn nicht übel Lust verspürt eine von ihnen zu freien Anderentags wenn die Werktage wieder begonnen hatten begann auch die Bande Feldlaums wieder ihre Arbeit Es sollen samt und sonders starke und raubeinige Kerls gewesen sein die der Feldlaum sich aus den umliegenden Dörfern und Nestern heranholte und sie bei Androhung eines fürchterlichen Todes im Falle des Verrates oder der Untreue einen die Gesellen an ihn bindenden Eid schwören ließ Zucht und Ordnung aber hatte der Hauptmann in seiner Räuberbande und wehe dem der einem Überfallenen auch nur ein Härchen gekrümmt hätte er hätte sich dieser Schandtat nicht lange freuen dürfen Ähnlich wie sein Kollege Schinderhannes im rheinischen Lande ließ es Feldlaum auch nicht zu dass seine Leute da stahlen und plünderten wo Not und Armut zu Hause waren Wie s im kölnischen Gebiet heute noch von Schinderhannes erzählt wird so soll auch Feldlaum oft von der aus Speck und Wurst bestehenden Beute den Armen abgegeben haben und wenn irgendein armseliger Teufel den Zins zu Martini nicht zusammen hatte so soll er auch hier hin und wieder einen Griff in eine Börse getan haben die ihm jedoch meist nicht zu eigen war So aber gedachte er die ausgleichende Gerechtigkeit die sich allzu lange nicht mehr unter den Menschen hatte sehen lassen ein wenig zu vertreten Kam aber dabei mit dem Recht zumeist in argen Widerspruch Eines Nachts war Feldlaum selbst wieder auf Raub ausgezogen Er wusste dass ein reicher Bürger nach Münster geritten war von seiner Bank einen anständigen Batzen Geldes zu holen An der Straße die von Burgsteinfurt nach Wettringen führt legte sich der Räuber auf die Lauer Da kam auch als die Mitternachtsstunde noch nicht ganz vorüber ein Reiter einsam über die Straße geritten Feldlaum sprang dem Pferde in die Zügel und erkannte einen angesehenen Wettringer Bürger einen gewissen Schmitz der zufällig desselbigen Tages in Münster gewesen war und auch ein gutes Stück Geld mit sich führte aber nicht der von Feldlaum erwartete Bürger war Die Gelegenheit aber soll der Räuberhauptmann nicht genutzt haben soll den Reiter vielmehr selbst bis zum nächsten Räuberposten geleitet haben damit ihm nichts geschehe und er ungehindert nach Hause gelangte Feldlaum aber machte sich wieder auf den Weg zurück traf den anderen Bürgersmann mit dem Geldsack erleichterte ihn um diesen Besitz und ließ den also Beraubten dann friedlich weiter reiten Es soll einer gewesen sein dem ob seines Geizes mancher sein Geschick schadenfroh gegönnt habe Das alles ging einige Zeit gut Bis eines Tages Das war s der hohen Obrigkeit denn doch zuviel geworden Dem Räuberhauptmann und seinen Spießgesellen sollte das Handwerk für alle Zeiten gelegt werden Aber wie Man machte diesen Vorschlag man erörterte jenen Rat alles aber

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  • Feldlaum und Consorten - Steinfurt aktuell, heute und damals - www.stenvorde.de
    Ende Gesucht von umherschweifenden Kosaken wie überall im Münsterland verließen die Franzosen für immer fluchtartig Borghorst Danach führen geforderte Repressalien von Freund und Feind zu einer immer größer werdenden Hungersnot unter der Bevölkerung Kurze Zeit danach steht das ganze Münsterland wieder unter preußischer Herrschaft Doch sollten damit die Kriegzeiten noch nicht beendet sein Erst am 31 März des darauf folgenden Jahres kündeten im Dörfchen Borghorst wie auch überall im Land hoch vom Turm der alten Stiftskirche St Nikomedes die Glocken den Frieden an Die Preußenzeit des Jan Theodor Feldlaum In der Chronik des Vikars Wildt über unbedeutende Nachrichten aus der Vorzeit und zum Vergnügen der Nachwelt schreibt dieser in Borghorst tätige Vikar folgendes Auf Lichtmeßtag im Jahre 1814 kamen die ersten Landwehrmänner hier in Quartier Sie wuchsen allmählich zu zwei Compagnien an welche ungefähr 400 Mann stark waren Sie blieben hier theils im Dorfe theils in den Bauerschaften und mußten täglich exerzieren Am 15 März des gleichen Jahres brachen sie nach Burgsteinfurt auf um sich mit den dort liegenden Compagnien zu vereinigen Am 16 März marschierte das ganze Landwehrbataillon über Münster nach Frankfurt Am 31 März des gleichen Jahres ziehen die Verbündeten als Sieger in Paris ein und zwingen am 6 April Napoleon I zur Abdankung Dieser verlässt mit einer Ehrengarde von 800 Mann daraufhin Frankreich Er so weiß die Geschichte weiter zu berichten erhielt die Insel Elba als Fürstentum Im Mai des gleichen Jahres wird der 1 Friede in Paris geschlossen Doch wie mag es wohl zu dieser Zeit am Postdamm in der alten Heideschänke ausgesehen haben Vier Jahre zuvor hatte man den alten Schankwirt und Vater des späteren Räuberhauptmanns Jan Berndt Theodor auf den gerade neu eingeweihten Friedhof an der jetzigen Rubenstraße zur letzten Ruhe getragen Doch nun war Sommer geworden und wie immer nach kriegerischen Zeiten so war auch in der alten Heideschänke wie überall im Lande lichtscheues Gesindel anzutreffen Das preußische Amtsblatt berichtet aus dieser Zeit von Überfällen und allerlei Schandtaten Und so zogen um die Bevölkerung vor diesem Gesindel zu schützen bei Einbruch der Dunkelheit Patrouillen auf wird weiter berichtet Doch trotz all dieser Vorkommnisse herrschte in der abgelegenen Heideschänke wie schon berichtet große Freude über die Geburt des ersten Sohnes Jan Theodor Feldlaum konnte jedoch noch nicht ahnen dass dieses Kind mit seiner Frau Anna Elisabeth das Letzte sein sollte Das Jahr 1815 brach mit schlechten Vorboten an Ging noch am 11 Januar über Borghorst ein schweres Gewitter hernieder so verließ 25 Januar nach kurzer Krankheit seine Mutter für immer die von Krieg und Hunger gekennzeichnete Welt um in eine Bessere überzuwechseln Doch nicht genug der Trauer lag doch zur gleichen Zeit neben dem Sterbezimmer der Mutter seine an einer Lungenentzündung schwer erkrankte Frau danieder Liebevoll und mit großer Hingabe mag wohl die zu dieser Zeit noch zu Hause weilende unverheiratete Schwester des Jan Theodor Christina die Beiden gepflegt haben Doch alle Mühe und Fürsorge sollten vergebens sein denn nach gerade sieben Tagen des Ablebens seiner Mutter schloss auch sie am 1 Februar des gleichen Jahres für immer die Augen Für fünf unversorgte Kinder eine unverheiratete Schwester und nicht zuletzt einen von seiner Umwelt negativ geformten Mann hinterließ sie eine unausfüllbare Lücke Furchtbar so wusste der Volksmund zu berichten muss er nach dem Tod seiner Frau in der alten Heideschänke gehaust haben Mit Unmengen von Alkohol soll er versucht haben seinen Schmerz zu ertränken Doch schon bald danach muss er mit fragwürdigen Geschäften in einem zwielichtigen Umfeld tätig geworden sein Aus vorliegenden Kriminalakten des Stadtarchivs Steinfurt kann gedeutet werden dass ab dieser Zeit der gesellschaftliche Abstieg des Jan Theodor Feldlaum beginnt Chronik Wildt Stadtarchiv Kaplan Osterholt Kirchenbuch u Weining Viereinhalb Monate waren vergangen als er in zweiter Ehe am 18 Juli 1815 die dreizehn Jahre jüngere Gertrud Maria Katharina Wiggers aus Neuenkirchen zur Frau nahm Die Vermutung liegt nahe dass Feldlaum bei seinen dunklen Geschäften in Borghorst Emsdetten Neuenkirchen und Wettringen hier seine zweite und recht junge Frau kennen lernte Angewidert von den Vorgängen im Elternhaus mag die ledige Schwester Christine sich entschlossen haben das Elternhaus zu verlassen um danach bei ihrer Schwester in Sandrup bei Münster freundliche Aufnahme zu finden Nach Angabe ihres Schwagers der über die unglückliche zweite Ehe seines Schwagers Feldlaum berichtet wechselt sie 1816 zu ihrer Schwester nach Sandrup über Nach Fortgang seiner Schwester dürfte die alte Heideschänke wohl zur Begegnungsstätte manch zwielichtiger Banditen geworden sein Vom Zeitgeist eines zu Ende gegangenen Krieges geprägt und die nachfolgende straffe preußische Gesetzesordnung die auch im Dörfchen Borghorst mit der Neuordnung der Kreise am 10 August des Jahres 1816 begann könnte für die einfache Bevölkerung oft Auslöser falsch verstandener Rechte gewesen sein Und so passierten nach dieser Zeit in und um Borghorst oft merkwürdige Dinge Stand doch bei einem nicht wenig erstaunten armen Kötter dem gerade eine Kuh verendet war am anderen Morgen eine gesunde Kuh im Stall Auch diese Art von Rechtsempfinden spricht eben für eine falsch verstandene Rechtsauffassung der Bevölkerung wie es auch immer wieder nach Kriegen zu beobachten ist Doch verlassen wir zunächst diese von mir angestellten Überlegungen und werfen wieder einmal einen Blick in die alte Heideschänke Es war gerade Frühlingsanfang gewesen als am 22 März des Jahres 1816 dem noch nicht sehr lange verheirateten Ehepaar ein weiterer Stammhalter beschert wurde Der Knabe erhielt den Namen Bern h ard Theodor wie sein Taufpate und Großvater der Kötter Wiggers aus Neuenkirchen Die zweite Taufpatin war die Schwiegermutter aus 1 Ehe Anna Elisabeth Wöstmann geb Berghaus die vom heutigen Hof Wenderdel kam Doch vom freudigen Ereignis unbeeindruckt geht für Jan Theodor neben seiner täglichen Nebenbeschäftigung beim Schulzen Marquarding unerkannt sein Räuberleben weiter Seine Frau die als Wirtin verständlicher Weise über vielerlei Informationen verfügte besorgte neben dieser Tätigkeit als Hehlerin den Verkauf des Diebesgutes Und so wurde sie auch dafür mit ihrer Komplizin Schmitz aus Emsdetten nach Festnahme der Räuberbande zu einer zweijährigen Zuchthausstrafe in der Strafanstalt Münster verurteilt Zu Anfang fanden die Einbrüche des Jan Theodor und seine Bande weit verstreut um Borghorst statt Doch immer dreister werden seine Überfälle und

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  • Fischreusen an den Fischaufstiegsanlagen in Steinfurt - Steinfurt aktuell, heute und damals - www.stenvorde.de
    Statistik vertraut gemacht Der ASV hatte sich bereit erklärt für die Dauer eines Jahres die Kontrolle der Wanderbewegungen hiesiger Fischarten durchzuführen und alle hierzu erforderlichen Daten akribisch genau aufzulisten Diese Daten werden vom Diplombiologen Christian Edler ausgewertet und so wird man nach Ablauf eines Jahres einen genauen Überblick haben ob und in welchem Umfang die Flossenträger die Anlagen nutzen Bei Voruntersuchungen im Stadtgebiet von Burgsteinfurt konnten überwiegend die Arten Plötze Rotauge Flussbarsch Gründling und Hasel nachgewiesen werden Ferner kommen die Arten Aal Bitterling Döbel Dreistachliger Stichling Hecht Karpfen Rotfeder Schleie und Ukelei vor Forellen finden sich noch im naturnahen Aa Abschnitt stromab von Burgsteinfurt Mit einer wieder hergestellten Durchgängigkeit dürften auch sie im Bereich von Niedermühle und Schlossmühle wieder häufiger anzutreffen sein Wir werden in Kürze in dieser Rubrik einen umfangreichen Bericht über unsere einheimischen Fischarten veröffentlichen d Redaktion Das sind die wichtigsten Utensilien Ich möchte an dieser Stelle besonders darauf hinweisen dass Angeln grundsätzlich in dem Bereich 50 Meter vor und hinter den Fischaufstiegsanlagen verboten ist Diese Zone wird entsprechend markiert Nun sehe ich schon die Fragezeichen über Ihren Köpfen und mitten drin die Fischreuse Diese Fischreuse ist lediglich eine Kontrolleinrichtung Sie muss täglich geleert werden die Fische werden

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  • Fischaufstiegsanlage an der Niedermühle - Steinfurt aktuell, heute und damals - www.stenvorde.de
    10 cm eingestellt Im Bereich unter der Mühlenstraße befindet sich ein Umlenk und Ruhebecken 10 ohne Gefälle Das Umgehungsgerinne an der Mühlenstraße Unterquerung vor dem Fluten Aufbau des Umgehungsgerinnes Um eine optimale naturnahe Gestaltung zu erzielen ist eine möglichst große Strukturvielfalt hinsichtlich Querschnitte verschiedene Wassertiefen und Strömungen anzustreben Die Sohle des Gerinnes besteht aus Grobkies Es dient einmal als Sohlensicherung wegen des relativ großen Gefälles zum Anderen halten die groben Steine kleinere Sedimentpartikel zurück so dass sich die Lücken mit dem natürlichen Sohlensubstrat auffüllen können Um die Fließgeschwindigkeit regulieren zu können werden Querriegel aus großen Steinen Störsteine gebildet die mehr oder weniger tief in die befestigte Sohle eingebunden sind Dadurch entsteht eine Einengung des Fließquerschnitts bei der auf Grund des Aufstaus eine Beckenstruktur zwischen den Riegeln entsteht Die Fische schwimmen durch die Lücken zwischen den Störsteinen In den Becken herrschen unterschiedliche Strömungsbedingungen Daher haben die Fische und Kleinlebewesen auch Möglichkeiten sich auszuruhen um Kraft zu gewinnen für den weiteren Aufstieg Das Umgehungsgerinne Richtung Auslauf Unterwasser Das Einlaufbauwerk Oberwasser wird so angelegt dass die Fischtreppe auch bei Niedrigwasser nicht trocken fällt Das hätte nämlich verheerende Folgen für die Gewässerfauna Am Einlauf sollte auch das Einsetzen einer Reuse möglich sein z B

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  • Nutzen der Fischaufstiegsanlagen in Burgsteinfurt - Steinfurt aktuell, heute und damals - www.stenvorde.de
    Aufstieg der Fische Text Günther Hilgemann Für Fische geht s aufwärts Beim gestrigen Probelauf klappte alles auf Anhieb Barsche waren die Startschwimmer BURGSTEINFURT Fischerei Biologe Christian Edler hätte sein empfindliches Messgerät eigentlich zu Hause lassen können Super klappt ja prima hätte der weißschuppige Koi Karpfen in der Aa wahrscheinlich gesagt Aber eben stumm wie ein Fisch hatte sich das auffällige von Unbekannten ausgesetzte Tier wir berichteten kurz nach der Flutung der beiden Fischtreppen auf die Socken gemacht und sich an den verdutzten Bauarbeitern vorbei durch die vielen Kammern der Aufsteigehilfe bis zum obersten Becken geschlängelt Dort drehte er auf dem Absatz wieder um und schwamm zurück in den unteren Teil der Aa Hätte ein Angler das erzählt er wäre für sein Latein belächelt worden Als diese Nachricht gestern Morgen die große Fachleute Runde erreichte die sich zur biologischen Baustellenab nahme eingefunden hatten brach regelrecht ein kleiner Begeisterungssturm los Erleichterung Jetzt soll noch mal einer sagen unsere Fischtreppen wären sinnlos freute sich Vinzenz Tewes von der unteren Wasserbehörde des Kreises Und wie zur Bestätigung wurde eine Stunde später ein stattlicher Barsch von aufmerksamen Bürgern auf seinem Weg von unten nach oben gesichtet Vertreter der Kreisverwaltung des staatlichen Umweltamtes der Stadt des planenden Ingenieur büros der ausführenden Baufirma Arning und des ASV Burgsteinfurt hatten sich am Morgen an der Niedermühle eingefunden um die Funktionstüchtigkeit der Fisch treppen unter die Lupe zu nehmen Messungen Die führte der beauftragte Fischerei Biologe in Form eines Messstabes in die Zwischenräume der dicken Feldbrocken 1 2 Meter pro Sekunde sind das Maximum stärker darf die Strömung an keiner Stelle sein Sonst kommen die Fische nicht hoch Jede einzelne Zwischenkammer wurde auf diese Weise durchgemessen Abweichungen vom Idealwert werden durch zusätzliche Steine reguliert Bei den Durchlässen ist die Strömung direkt am Boden immer geringer als an der Oberfläche Josef Hassemer Gewässerwart und Fischereiaufseher des ASV geriet gleich ins Schwärmen angesichts der optimalen Bedingungen für die wander lustigen Wasserbewohner Aber dann legte sich seine Stirn doch noch einmal in Falten Ich habe mir den Mund fusselig geredet Die Bürger wollten Toiletten für die Schulen oder Entlastung für die Stadtkasse Wir haben hier nur eine europaweite Vorgabe aus Brüssel mit zweckgebundenen Geldern umgesetzt Hätten wir uns geweigert die Fischtreppen zu bauen wären saftige Strafgelder der EU fällig geworden In vier Wochen sollen die Fischtreppen auf Burgsteinfurter Gebiet dann offiziell eingeweiht werden Bis dahin sind die Sicherungsgeländer montiert die Straßen und Brücken wieder passierbar und die Fische haben schon manchen Kilometer mehr auf dem Tacho Bericht Günther Hilgemann erschienen in der MZ am 29 10 2005 Welche Bedeutung haben die Fischaufstiegsanlagen für Burgsteinfurt Die Fischtreppen werden von den Fischen also angenommen wie schon am ersten Tag des Probebetriebs festgestellt wurde Wie sieht die Akzeptanz der Fischaufstiegsanlagen aber in der Bevölkerung aus Von der Lage und der Attraktivität her sollten sie sich eigentlich nahtlos in die bekannten und zum Teil in jüngster Zeit neu gestalteten Sehenswürdigkeiten wie Konzertgalerie Bagno mit Bagnoquadrat Barocke Achse Große Alle und Französischem Garten Schloss Altstadt und Kreislehrgarten

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  • Fischaufstiegsanlage Schlossmühle - Steinfurt aktuell, heute und damals - www.stenvorde.de
    Bauart auch in der Bundesrepublik verstärkt eingesetzt Die Anlage lässt sich auf relativ engem Raum erstellen und überbrückt bei geringerem Platzbedarf auch größere Höhenunterschiede als das Umgehungsgerinne Auch der Schlitzpass ist für die gesamte Gewässerfauna passierbar Das Eingangsbauwerk noch abgesperrt Aufbau des Schlitzpasses Der Schlitzpass im Original vor dem Fluten Der Schlitzpass besteht in dieser Anlage aus einem insgesamt 60 m langem Betongerinne mit in U Profil Stahlrahmen befestigten Zwischenwänden aus Holz und einer senkrechten Schlitzöffnung die über die gesamte Höhe geführt und jeweils seitlich angeordnet sind Die Schlitze liegen durchgehend auf einer Seite Diese Form der Einbauten muss gewährleisten dass sich in den Becken keine von Schlitz zu Schlitz gradlinige Strömung bildet sondern eine geschwungene Hauptströmung die das Beckenvolumen weitgehend ausnutzt Um das einzustellen sind die Zwischenwände in der Mitte prinzipiell mit einem hakenförmigen Vorsatz versehen der eine Strömungsumlenkung im Bereich vor der Schlitzöffnung bewirkt Auf der gegenüber liegenden Wand befindet sich ein versetzt angeordneter Umlenkblock Richtig eingestellt ergibt das eine in Beckenmitte verlaufende Hauptströmung Die Oberkante der Zwischenwände wird so konzipiert dass sie normalerweise nicht überströmt wird Die Sohle des Schlitzpasses wird durchgehend mit Grobkies bedeckt wobei durch einzelne größere Steine Störsteine auch die Fließgeschwindigkeit in Sohlennähe reguliert werden kann Dadurch entstehen Ruhezonen mit deren Hilfe es auch leistungsschwächeren Arten und Kleinfischen gelingt aufzuwandern Hier kann man gut erkennen wie beim Schlitzpass auf engstem Raum platzsparend der Höhenunterschied überwunden wird Das Wasser strömt von rechts oben wird durch das Umlenkbecken im Vordergrund um 180 Grad gedreht und fließt weiter in Richtung Auslaufbauwerk im Bild rechts oben Prinzip des Schlitzpasses So sieht der Schlitzpass an der Schlossmühle aus allerdings ist die Wand auf der rechten Seite der Übersicht wegen weggelassen worden Die Staubohlen werden beidseitig in U Profilen gehalten wobei das Stahlprofil in der Mitte gleichzeitig die Hakenvorsatzfunktion aus

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  • Hof Floer - Ostendorf 29 - Steinfurt aktuell, heute und damals - www.stenvorde.de
    1869 errichtet Fenster und Türumrahmungen sind in Sandstein ausgeführt Zierziegel betonen die horizontale Gliederung Die Hauptgiebelseite ist gestaltet mit 2 Eingangstüren dem Inschriftenstein mit Datierung mit Ladeluken und mit Fenstern Das Gebäude wurde im Lauf der Zeit sehr vielseitig genutzt Es umfasste neben dem Schweinestall ursprünglich einen Kartoffelkeller einen Backofen eine Einrichtung zum Bierbrauen eine Kornmühle und Räumlichkeiten zur Kornlagerung Bild 4 Frontansicht des Speichers Bild 5 Deutlich sind auch hier die Eisenstäbe vor den Fenstern zu sehen Im ersten Weltkrieg waren im Speicher zeitweise russische Kriegsgefangene untergebracht Aus dieser Zeit stammen noch die senkrechten Eisenstäbe in den Fensteröffnungen 2006 wurde der Raum im Erdgeschoss mit dem alten Steinbackofen saniert und kann heute vielfältig genutzt werden Bild 6 Der frisch renovierte Raum mit dem alten Steinbackofen im Erdgeschoss des Speichers Bild 7 Blick von der Empore Als ich den Raum so von oben betrachtete dachte ich angeregt durch das Ambiente laut darüber nach dass dies das optimale Trauzimmer ist Prompt erfuhr ich das wäre durchaus hier möglich es ließe sich ganz einfach entsprechend herrichten Also liebe Brautleute in spe wenn euch das anspricht einfach mal nachfragen Tel Nr siehe etwas weiter unten Hier gibt es bestimmt auch Möglichkeiten zu feiern Anm des Autors Bild 8 Neben dem Speicher hatte der Verein Matopos e V Steine aus Simbabwe einen Stand mit kleineren Skulpturen aufgebaut Im Garten des Hofes Floer hat dieser Verein seit Mai 2002 einen ständigen Skulpturengarten der Künstler aus Simbabwe eingerichtet Die Ausstellung kann am Denkmaltag wenn die Hofanlage zum Tag der offenen Tür einlädt sowie nach vorheriger Terminabsprache mit den Hausbesitzern Tel 0 25 52 6 18 00 besichtigt werden Näheres zu Matopos e V sowie einige Fotos der Skulpturen im Garten Floer finden Sie im Bericht Matopos e V Steine aus Simbabwe Bild 9 Nach der Besichtigung

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