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  • Stadtmuseum Ibbenbüren - Stadtgeschichte - Themen-Chronik - Post
    das Gebäude an der Bahnhofstrasse 3 für 60 000 Mark 1921 Die Diensträume im Postamt an der Bahnhofstraße 3 wurden durch eine Baracke erweitert 1925 In Ibbenbüren gibt es ein neues Fernsprechamt im Zigarrengeschäft Diekamp Große Straße 2 1931 Einrichtung einer Kraftpostlinie von Ibbenbüren Steinbeck Recke Halverde Schale Freren 33 km 1 11 31 1931 Das Postamt an der Bahnhofstraße 3 wurde 1931 32 erweitert Anbau nach Osten 2 Stockwerke hoch 1932 Einrichtung von Wählvermittlung Automatisierung in Ibbenbüren 1937 In Ibbenbüren sind 444 Fernsprechteilnehmer gemeldet 1945 Der Kraftpostdienst auf der Linie Ibbenbüren Recke Schale wurde wieder in Betrieb genommen 1949 Die Landkraftpost Ibbenbüren Brochterbeck Dörenthe Ibbenbüren wird in Betrieb genommen 1950 1953 Ein Depot für die Kraftpost den Postbus und den Postkraftverkehr entsteht an der Osnabrücker Straße 1959 In Ibbenbüren sind 4 Landzusteller mit dem neuen Rabeneick Moped ausgerüstet worden 1972 wird der 47 m hohe Richtfunkmast mit einer Parabolspiegel Antenne für Ferngespräche errichtet 1974 erhält Ibbenbüren die Postleitzahl 453 0 1979 Schließung des Postgebäudes an der Bahnhofstraße 3 Letzter Arbeitstag war der 14 10 1979 1979 Das Postamt Ibbenbüren ist vorübergehend in einer Baracke an der Bachstraße Ecke Merschweg 1979 83 1980 Im Mai 1980 ist Baubeginn für den Postneubau an der Wilhelmstraße 5 1982 Das am 1 April 1887 in Betrieb genommene Postamt an der Bahnhofstraße wird 1982 abgerissen 1982 wird der Postbusbetrieb eingestellt Alle Buslinien wurden von der Deutschen Bundesbahn übernommen 1983 Der Postneubau am Bahnhof Wilhelmstraße 5 wird eröffnet Inbetriebnahme Vorstellung am 11 4 1983 1984 Ibbenbüren Fernmeldedienst G Baubeginn 1984 Postamt V Ibbenbüren verwaltet auch den Bereich Lengerich 01 05 1984 1985 wird das neue Fernmeldegebäude südlich vom alten Vermittlungsgebäude gebaut An der Reichsbahn 4 1985 Der zweigeschossige Postneubau an der Wilhelmstraße 5 muß schon um eine Etage aufgestockt werden 1986 Ibbenbüren Fernmeldedienst G Richtfest

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  • Stadtmuseum Ibbenbüren - Stadtgeschichte - Stadtchronik - Amt Ibbenbüren
    den hundertsten Geburtstag Kaiser Wilhelms I an der Ecke Bahnhofstraße Brunnenstraße die Kaisereiche gepflanzt 1899 An der sogenannten Werthmühle ist seit 1899 Ibbenbürens Gas Anstalt Am Gaswerk 2 u 4 1900 1950 1900 Am 29 Januar 1900 brennt zum ersten Male die Gasbeleuchtung in Ibbenbüren 1900 Leopold von Eichstedt ist Amtmann und Bürgermeister vom 1 September 1900 bis zum 2 April 1914 1900 Nach der Zählung vom 01 12 1900 hat die Stadtgemeinde 5066 und die Landgemeinde 5941 Einwohner 1902 Am Oberen Markt wird das Preußen Denkmal am 2 April 1902 zur Erinnerung an die 200 jährige Zugehörigkeit der Obergrafschaft Lingen zum Königreich Preußen feierlich enthüllt 1902 am 16 April begann im Josef Stift das erste Schuljahr mit 14 Schülerinnen 1905 wird die Sparkasse des Amtes Ibbenbüren gegründet Gefördert von dem damaligen Amtmann von Eichstedt 1906 Die Rote Schule wird gebaut Ecke Schulstraße Roggenkampstraße 1906 07 1907 In Laggenbeck baut die evangelische Kirchengemeinde 1907 eine kleine romanische Kirche 1907 Kaiser Wilhelm II kommt auf der Rückfahrt von Tecklenburg Feier zur 200 jährige Zugehörigkeit der Grafschaft Tecklenburg zum königreich Preußen nach Münster auch durch Dörenthe 31 August 1907 1908 Die Evangelische Schule an der Blauen Ecke Kleine Schule Münsterstraße Oststraße wird gebaut 1909 Die Bahnhofstraße wird gepflastert und bekommt Bürgersteige und eine Kanalisation Oktober 1909 1909 Heinrich Wattendorff Kaufmann in Ibbenbüren Reichstagsabgeordneter und Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses stirbt am 14 Februar 1909 3 April 1845 14 Februar 1909 1912 Mit dem Bau einer Überlandzentrale in Ibbenbüren im Jahre 1912 durch die Nike begann im Tecklenburger Land das Zeitalter der Elektrifizierung 1914 wird der Stadtkern durch die Allgemeine Elektrizitäts Gesellschaft in Münster auf eine Versorgung mit elektrischer Energie umgestellt 1914 Eickhoff ist Amtmann und Bürgermeister vom 10 Oktober 1914 bis zum 1 November 1921 1916 Einweihung des Zentralfriedhofs an der Nordstraße Erweiterung 1929 1949 und 1955 1920 Das Finanzamt Ibbenbüren bezieht am 01 09 1920 seine ersten Büroräume in der Klosterstraße 19 1922 An der Oststraße wird die Landwirtschaftsschule gebaut Am 21 November ist die feierliche Einweihung 1922 Dr Rudolf Müller ist Amtmann und Bürgermeister vom 24 Januar 1922 bis zum 6 April 1945 1925 Ibbenbüren bekommt 1925 seine neue zweite Badeanstalt hinter dem Gaswerk Bauhof bis 1951 1926 Einweihung des städtischen Sportplatzes an der Jahnwiese Anlage der Jahnwiese 1925 1928 Das Arbeitsamt Rheine richtet am 15 Oktober 1928 in Ibbenbüren eine Nebenstelle ein 1929 Der evangelische Krankenhausverein errichtet 1928 29 das zweite Krankenhaus das Bodelschwingh Krankenhaus mit Altenheim Am 10 Oktober 1929 fand die feierliche Einweihung statt 1931 Ibbenbürens Heimatmuseum war 1931 im obersten Stockwerk des Josefstiftes untergebracht Bis 1933 1933 Am Neumarkt wird Ibbenbürens Feuerwehrhaus gebaut 1933 34 1933 Ibbenbüren erhält ein Heimatmuseum an der Brunnenstraße Im Haus Effertz 1934 Baubeginn für ein Wasserwerk an der heutigen Münsterstraße unterhalb der Sommerrodelbahn 1934 35 1936 Bau der Wasserleitung in Ibbenbüren 1943 Übernahme der Amtssparkasse Ibbenbüren durch die Sparkasse des Kreises Tecklenburg 01 07 1943 1944 Ibbenbürens Heimatmuseum an der Brunnenstraße wird am 6 11 1944 durch Bomben zerstört 1945 Hermann Schotten ist Amtsbürgermeister Bürgermeister vom 8 Oktober 1945 bis zum 19 Februar 1946 1945 Franz Röttger ist Amtsbürgermeister vom 6 April 1945 bis zum 12 September 1945 1945 Besetzung des heutigen Kreises Steinfurt durch alliierte Truppen 30 März 7 April 1945 1946 Umbenennung von Straßen in Ibbenbüren Direktive Nr 30 des Alliierten Kontrollrates vom 13 05 1946 1946 Heinrich Budke CDU ist Amtsbürgermeister vom 19 Februar bis zum 3 Oktober 1946 1946 Andreas Horstmann Zentrum ist Amtsbürgermeister vom 4 Oktober 1946 bis zum 7 November 1948 1948 Andreas Horstmann Zentrum ist vom 8 November 1948 bis 8 November 1951 Gemeindebürgermeister 1948 Franz Remke CDU ist Stadtbürgermeister vom 8 November 1948 bis zum 8 November 1952 1948 Josef Verlemann CDU ist Amtsbürgermeister vom November 1948 bis zum Januar 1951 1950 1970 1950 Die Stadtverwaltung zieht von der Breiten Straße in das neue Rathaus ehem Königliche Bergamt an der Münsterstraße 1950 51 1951 Zwischen Wilhelmstraße Goethestraße entsteht für die Kaufmännischen Schulen ein erster Flachbau 1951 Von 1951 08 November bis 1952 21 November ist Josef Verlemann CDU Gemeindebürgermeister 1951 Am 18 11 1951 wurde der Grundstein zum Erweiterungsbau des Altersheimes gelegt Bodelschwing Khs 1951 Johannes Look Zentrum ist Amtsbürgermeister vom Januar 1951 bis zum 8 November 1954 1952 entsteht an der Werthmühle eine moderne Badeanstalt Eröffnet am 21 Juni 1953 1952 August Wiesmann ist Stadtbürgermeister vom 8 November 1952 bis 4 April 1961 1952 Heinrich Merge Zentrum CDU ist von 1952 bis 1974 Gemeindebürgermeister 1954 Einweihung des neuen Mauritius Kindergartens im Frühjahr 1954 1954 Am 19 November 1954 ist das Richtfest des Goethe Gymnasiums 1954 Im Park der Villa Többen Wilhelmstraße wurde 1954 die Berufsschule gebaut 1954 August Wiesmann SPD ist Amtsbürgermeister vom 8 November 1954 bis November 1956 1955 Die neugebaute Große Straße und Weststraße werden dem Verkehr übergeben 1956 Johannes Look Zentrum ist Amtsbürgermeister vom November 1956 bis zum Mai 1958 1958 Heinrich Eickelmann CDU ist Amtsbürgermeister vom Mai 1958 bis zum November 1964 1961 Franz Falke CDU ist Stadtbürgermeister vom 4 April 1961 bis zum 5 Oktober 1964 1961 entstand mit einem Neubau das von Bodelschwingh Krankenhaus Modernes Vollkrankenhaus 1961 Im Dezember 1961 wird die Rote Schule Roggenkampstraße Ecke Schulstraße abgerissen 1963 Der Hochhaus Neubau des Elisabeth Krankenhauses wird am 20 Februar seiner Bestimmung übergeben 1964 Bau der Kaufmännischen Schulen Tecklenburger Land Wilhelmstraße 4 6 1964 Das Mahnmal Gedenken Dank Mahnung wird 1964 an der Synagogenstraße Schulstraße errichtet 1964 Heinrich Eickelmann CDU ist Stadtbürgermeister vom 5 Oktober bis zum 31 Dezember 1974 1964 Erich Wiemann CDU ist Amtsbürgermeister vom 6 November 1964 bis zum 31 Dezember 1974 1965 Das Holsterkampbad Ibbenbürens erstes Hallenbad wird am 20 Dezember 1965 offiziell eröffnet 1966 Von 1966 67 wurde die Haselroth Siedlung gebaut Ibbenbüren Dickenberg 1966 Die Evangelische Schule an der Blauen Ecke wird im November 1966 abgerissen 1967 wurde die Rektoratsschule an der Roggenkampstraße 10 abgerissen 1968 Der kaufmännischer Trakt der Kreisberufsschule an der Goethe Wilhelmstraße wurde 1968 übergeben 1968 Beginn der Städtepartnerschaft zwischen Ibbenbüren und Hellendoorn 1969 Der städtische Schlachthof am ehem

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  • Stadtmuseum Ibbenbüren - Stadtgeschichte - Themen-Chronik - Energieversorgung mit Gas und Strom
    angefahren 6000 Kilowatt kW 1914 Die Stromversorgung der Stadt Ibbenbüren ist per Konzessionsvertrag mit der Nike vereinbart worden 1915 Im Jahr 1915 gab es schon 500 Strom Konsumenten in der Stadt Ibbenbüren 1917 Bis zum Jahre 1917 konnte der innere Stadtkern ausgebaut werden Niederspannungsnetz 1920 Nach 1920 erfolgte der Ausbau Leitungsnetz auch in den Feldmarken 1926 wurde eine Verbindung des Torfkraftwerkes Rühle bei Meppen mit dem Nike Kraftwerk Ibbenbüren gebaut 1929 Im Jahr 1929 gab es 1100 Strom Konsumenten über 3000 im Jahre 1950 1930 wurde eine 109 km lange 220 kV Leitung von Ibbenbüren nach Wesel gebaut 1941 Erweiterung des Nike Kraftwerkes auf eine Leistung von 35 MW 1 M ega w att 1 000 000 Watt 1950 plante die Preussag den Bau des Kraftwerkes von Oeynhausen in Ibbenbüren 1957 Der Konzessionsvertrag mit dem RWE über Stromlieferung lief 1957 aus 1958 Vom Netz getrennt wurde das Nike Kraftwerk 1958 Der Abriss erfolgte in den Jahren danach 1963 Der 100 Meter hohe Nike Kamin wurde im Dezember 1963 gesprengt Die Nike Kraftwerksbelegschaft wechselte zum Preussag Kraftwerk 1965 Von Februar 1965 bis April 1967 wurde der dritter Bauabschnitt Block A erstellt Preussag Kraftwerk 1971 Die RWE übernahm die Stadtwerke Ibbenbüren GmbH 1973 Anfang der 1970er Jahre begann RWE mit dem Ausbau eines Ferngasnetzes 1981 Am 1 August 1981 wurde mit den Kraftwerk Bauarbeiten von Block B begonnen Preussag Kraftwerk 1985 Am 19 August 1985 wurde das Kraftwerk angefahren 770 MW 1987 Die Stilllegung von Block A und der Zurückbau erfolgte 1987 1988 Abbruch des alten Trockenkühlturms des Kraftwerkes im Dezember 1988 1999 Übernahme des Ibbenbürener Bergwerks in die Deutsche Steinkohle AG DSK 2013 Vor 100 Jahren ging das Nike Kraftwerk in Ibbenbüren ans Netz Chronik Aktualisiert Update 28 06 2013 Zusätzliche thematische Gliederung Ibbenbürener Stadtchronik Bahn Bahnhof Eisenbahn Chronik 1856 2006

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  • Stadtmuseum Ibbenbüren - Stadtgeschichte - Themen-Chronik - Polizei
    fehlt noch 10 10 89 1991 Renovierung von Hs Taschner der Glas Verbindungsbau ist gebaut u die Räume der Polizei im Rathaus sind nach dem Umbau fertig Die Polizei nutzt auch den Verbindungsbau ab 1 4 1991 Chronik Aktualisiert Update 16 09 2012 Zusätzliche thematische Gliederung Ibbenbürener Stadtchronik Bahn Bahnhof Eisenbahn Chronik 1856 2006 Posthof Post Postamt Chronik 1664 2003 Amt Rathaus Stadtverwaltung Chronik 1146 2010 Gas und Stromerzeugung Chronik 1882 1987 Polizeigebäude in der Stadt Chronik 1916 1991 Kirchengeschichte Chronik Frühgeschichte 1997 Themen Chronik wird weiter ausgebaut Informationen zum Thema Polizeigeschichte Auszüge aus Ibbenbüren Vom ländlichen Kirchspiel zur modernen Stadt Von Friedrich Ernst Hunsche Verlag Bernhard Scholten 453 Ibbenbüren Ibbenbüren 1974 Im Jahre 1902 waren auf der Amtsverwaltung in Ibbenbüren außer dem Amtmann tätig ein Sekretär und fünf Gehilfen Die Kassenverwaltung lag in den Händen eines Gemeindeerhebers Den Sicherheitsdienst versahen zwei Polizeidiener ein Fußgendarm der am Ort wohnte und ein auswärtiger berittener Gendarm In den Jahren 1928 29 waren in der Ibbenbürener Verwaltung tätig 1 Allgemeine Verwaltung 8 Beamte 3 Angestellte 1 Lehrling 2 Polizeiverwaltung 7 Beamte 1 Hilfspolizeibeamter 3 Bau u Friedhofsverwaltung 3 Beamte 1 Angestellter 1 Lehrling 4 Auf der Amtskasse 3 Beamte 1 Angestellter 1 Lehrling 5 Für die Betriebe der Stadt 2 Beamte 1 Angestellter Polizei in Ibbenbüren Wenn man in alten Akten nach Beweisen für die Arbeit der Polizei in früheren Zeiten sucht findet man wenig darüber Es gab zwar in jedem Ort einen Polizeidiener der auch Führer genannt wurde und dem in besonderen Fällen die Schützen unterstanden aber weltweite Polizeiaktionen wie in unserer Zeit kamen nicht vor Offenbar waren die Leute damals friedlicher und ehrlicher und an der Überlieferung daß man einmal als Hauswächter nur den Besen vor die Haustür zu stellen brauchte um sein Eigentum zu sichern scheint etwas wahr zu sein obgleich es auch damals Spitzbuben und lichtscheues Gesindel gab Daß es in Ibbenbüren ehemals auch Polizei gab geht aus einer Ausschreibung der Polizeidienerstelle durch den Tecklenburger Landrat im Amtsblatt der Regierung in Münster vom 8 Mai 1834 hervor Die Ausschreibung wandte sich an qualificirte mit Civil Versorgungsscheinen versehene Bewerbungslustige Es mußten also wohl entlassene Soldaten sein die etwa zwölf Jahre im Militärdienst gestanden hatten Das Gehalt eines Polizeidieners belief sich um 1834 auf 115 Taler im Jahr 1879 brachte diese Stelle 900 Mark Gehalt und 75 Mark für Kleidergelder jährlich ein Alten Rechnungen ist zu entnehmen daß es vor 1866 in Ibbenbüren auch Grenzbeamte gab welche die Grenze gegen das Königreich Hannover zu bewachen und Schmugglern das Handwerk zu legen hatten Nach 1870 gab es auch berittene Gendamerie Am 1 Juli 1882 wurde die Gendamerie von Tecklenburg nach Ibbenbüren verlegt Im Jahre 1888 werden der Polizeidiener Drochelmann und der Gendarm Sudbrock genannt 1902 waren in Ibbenbüren die Polizeidiener Loismann und Blom der Fußgendarm Grieger und Gendarm Grönecke der beritten und auswärts stationiert war Nachfolger der Polizeidiener Loismann und Blom waren Thoring und Bärtels Im Jahre 1928 waren im Amtsbezirk Ibbenbüren sechs Landjäger stationiert die dem Landrat in Tecklenburg unterstanden ferner

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  • Stadtmuseum Ibbenbüren - Stadtgeschichte - Themen-Chronik - Kirchengeschichte
    Armenhaus benutzt werden Johan Kumper Pfarrer in Ibbenbüren Willem Kaplan 15 Jh Ende Durch Familienzwist im Tecklenburger Grafenhaus ergibt sich eine Trennung in die Bereiche Tecklenburg und Lingen Kirchengeschichte 1500 1597 1509 Dezember 29 und 1510 Mai 4 Als Vicekurat Stellvertreter anstelle des Kirchherrn wird Johann Brummeleve angeführt 1515 1702 Ibbenbüren gehört zur Grafschaft Tecklenburg Lingen Obergrafschaft Diese untersteht abwechselnd seit 1648 dem König von Spanien dem Prinzen von Oranien und dem König von Großbritannien 1523 Grundsteinlegung für den Neubau der Kirche von Ibbenbüren der 1531 noch nicht ganz vollendet ist Eine Frau Anniken Herbers aus Rheine wird 1531 zwecks Vollendung des Kirchbaus zu einer Geldstiftung veranlaßt Grundsteinlegung durch den Pfarrstellvertreter Vizekurat Johannes von Brumeleve anstelle des Pfarrers Johan Grest der in Diensten der Äbtissin von Herford steht und dauernd in Herford weilt 1525 Graf Konrad I von Tecklenburg schließt sich der Reformation an Schon zu Lebzeiten seines Vaters Otto besonders aber nach dessen Tod im Jahre 1534 entwickelte er in der Grafschaft Tecklenburg seinen reformatorischen Eifer Die Grafschaft Lingen bleibt vorerst unter Graf Nikolaus katholisch der Graf von Geldern Graf von Büren hatte es von Graf Nikolaus als Lehen 1525 Oktober 3 Die Äbtissin Anna von Limburg des Stifts Herford Patronatsherrin in Ibbenbüren schreibt an den Grafen von Tecklenburg dass Johan Grest der in Herford in ihren Diensten steht als Pastor von Ibbenbüren die Pfarrpfründe wegen der hohen Baukosten für den Kirchbau zu wenig hat genießen können Sie wünscht sich eine Änderung zugunsten von Grest Die Äbtissin ist trotz der Reformation in Herford bis an ihr Lebensende katholisch geblieben ebenso ist nicht belegt dass Johan Grest die kath Konfession zugunsten der reformierten gewechselt hat Es ist daher nicht beweisbar dass Johan Grest in Ibbenbüren schon die Reformation vorbereitet habe zumal er als Pfarrer in Ibbenbüren gar nicht anwesend war 1531 Oktober 9 Die Ratleute und Provisoren der Ibbenbürener Kirche bezeugen dass Anniken Herbers Bürgerin zu Rheine 30 Goldgulden zum Bau der Kirche gestiftet hat Davon sollen auch jährlich zweieinhalb Schilling an Weihnachten an die Armen gegeben werden 1540 Johan Grest Pfarrer in Ibbenbüren will wegen seines hohen Alters sein Amt niederlegen zugunsten seines Sohnes Hieronymus Grest der in Wittenberg bei Luther studiert hatte Graf Konrad von Tecklenburg versucht diesen Akt an sich zu ziehen und damit auf die Besetzung der Pfarrstellen durch ihn hinzuarbeiten Die Äbtissin von Herford die das Patronatsrecht und damit das Vorschlagsrecht für die Einsetzung des Pfarrers hatte schreitet erst spät ein vielleicht deswegen weil vorgegeben wurde dass der Sohn nur stellvertretend für seinen Vater die Stelle wahrnehme 1540 1547 Hieronymus Grest teilt mit dass er vom Grafen Konrad von Tecklenburg die Kirche in Ibbenbüren mit allem Zubehör zu Lehen empfangen habe Er solle den Menschen des Kirchspiels das lautere Wort Gottes vortragen wie es sich für einen evangelischen Predikanten gehöre und dabei die evangelischen Zeremonien gebrauchen Inwieweit dieser Vorgang rechtlich einwandfrei war ist schwer zu beurteilen zumal der Vater Johan Grest noch Pfarrer in Ibbenbüren war und erst 1548 resignierte abdankte Dazu ist nicht nachprüfbar inwieweit Hieronymus Grest dem Auftrag wirklich folgte 1541 Graf Nikolaus in Lingen stirbt Die gesamte Grafschaft Tecklenburg mit Lingen fällt an Konrad von Tecklenburg Es erfolgt sofort der Versuch überall die Reformation einzuführen Eine etwas ambivalente Rolle spielte zu dieser Zeit der Fürstbischof von Münster Franz Graf von Waldeck gleichzeitig auch Bischof von Osnabrück der anfangs mit Graf Konrad in Sachen Reformation konform ging später aber davon abrückte Es beginnt auch für Ibbenbüren eine lange Zeit von kirchlichen Auseinandersetzungen bei denen man oft den Eindruck gewinnt dass es nicht um Religion ging sondern um Macht und Einfluss 1543 August 24 Graf Konrad erlässt eine neue Kirchenordnung für die Grafschaft Tecklenburg einschließlich Lingen Maßvolle Neuerungen Der Landesherr ist gottgewollte Obrigkeit auch für die Kirche Heiligenfesttage werden teilweise beibehalten Verkündigung des reinen Wortes Gottes in deutscher Sprache steht im Vordergrund Klöster sollen sich ebenfalls nach dieser Ordnung richten 1547 48 Anfechtung der Rechtmäßigkeit des Vorgehens des Grafen Konrad in der alten Grafschaft Lingen 1548 Graf Konrad geht der Grafschaft Lingen mit den 4 Kirchspielen der so genannten Obergrafschaft Lingen darunter auch Ibbenbüren durch Anordnung des Kaisers verlustig wegen Lehnsverstoßes aber wohl auch wegen seiner Zugehörigkeit zum Schmalkaldener Bund Die Herrschaft Lingen ist von jetzt an Teil der niederländischen Provinz Geldern Overijssel 1548 Dezember 23 Nach dem Tod des Grafen Maximilian von Büren belehnt der Kaiser mit dem Amt Lingen dessen Tochter Anna von Büren vermählt mit dem Prinzen Wilhelm von Nassau Oranien 1549 Der katholische Geistliche Friedrich van Wulften wird als neuer Pfarrer in Ibbenbüren dem Dompropst in Osnabrück präsentiert Als er nach dem Vorbild seines Vorgängers Johann Grest später versucht seinen Sohn Heinrich van Wulften in die Ibbenbürener Pfarre einzuschleusen stimmt die Herforder Äbtissin 1575 zwar zuerst zu die Sache scheitert jedoch am Einspruch des Bischofs von Deventer dem die geistliche Herrschaft über Lingen seit 1559 oblag 1550 Kaiser Karl nimmt die Herrschaft Lingen zum Kauf an und betraut mit der Herrschaft seine Schwester Maria Königinwitwe von Ungarn welche schon seit 1531 Oberstatthalterin der Niederlande war 1553 Das Geistliche Güterverzeichnis der Obergrafschaft Lingen enthält genaue Angaben zu den respektablen Einkünften des Pastorats zu Ibbenbüren 108 Positionen und der Küsterei 10 Positionen 1555 Nach Niederlegung der Krone durch Kaiser Karl wird sein Sohn Philipp König von Spanien Er erhält die Grafschaft Lingen die kirchlich dem neu errichteten Bistum Deventer zugeschlagen wird 1561 August 7 In der entsprechenden Bulle des Papstes Pius IV für das neue Bistum Deventer wird merkwürdigerweise statt Ibbenbüren der Name A Sundern genannt 1564 Februar 26 Die Kirchräte von Ibbenbüren erklären dass ihre Vorgänger für den Kirchbau in Ibbenbüren von dem verstorbenen Gerhart Smoker und seiner Ehefrau Anna 30 Joachimstaler empfangen haben Anna hat jetzt den Zins testamentarisch dem Kirchspiel vermacht damit daraus für die Armen auf Stillen Freitag Brot gebacken wird 1576 1618 Bernhard van Brogbern wird Pfarrer in Ibbenbüren Er ist wohl der erste Pfarrer der in Ibbenbüren durchgehend anwesend war Er ordnet im Auftrag der Herforder Äbtissin in der Ibbenbürener Kirche die teilweise verworrenen Verhältnisse 1578 1597 Religions und Bürgerkriege zwischen den reformierten Niederländern und katholischen Spaniern 1590 Der Bischofssitz Deventer wird vakant und bleibt es für die Zukunft nachdem in der Auseinandersetzung zwischen den Spaniern und Oraniern die Holländer Deventer eingenommen haben Neue Reformationsversuche folgen Die Grafschaft Lingen untersteht dem Apostolischen Vikar Sasboldus der die Verwaltung der verwaisten niederländischen Bistümer übernommen hatte Er führte nachdem er unter dem Titel eines Erzbischofs von Philippi geweiht worden war den Titel eines Bischofs von Utrecht seine Residenz nahm er teilweise in Köln er hielt sich aber häufig auch in Oldenzaal oder Lingen auf 1591 Nach wechselseitigen Verwüstungen und Gewalttätigkeiten der holländischen und spanischen Truppen seit 1589 richten die Niederländer arge Verwüstungen in Ibbenbüren an und entführen den Pastor Brogbern der ein ansehnliches Lösegeld zahlen muss 1596 Juli 9 Die Äbtissin Magdalena des Stifts Herford gewährt als Patronatsherrin der Ibbenbürener Kirche den Erben und Executoren des Pfarrers Bernhard von Brogbern nach Ablauf des Gnadenjahres noch fünf weitere Nachlaßjahre in Bezug auf Schulden und zwar als Anerkennung der zahlreichen Verdienste des Pfarrers in kriege rischen Zeiten 1597 Graf Moritz von Nassau Oranien erhebt Ansprüche auf die Grafschaft Lingen die Spanier lehnen ab Die Festung Lingen muß sich 1597 ergeben Moritz von Nassau Oranien wird nach und nach Herr der gesamten Herrschaft Lingen Pastor Brogbern muß Ibbenbüren verlassen statt seiner wird der reformierte Pastor Otto Frantsen eingeführt Kirchengeschichte 1603 1678 1603 Verzeichnis der Pfarreinkünfte zu Ibbenbüren von 1603 nach einer Aufstellung der reformierten Kirchenprovisoren 1605 Nach der Eroberung von Lingen durch die Spanier unter Spinola wird Pastor Brogbern wieder erlaubt in Ibbenbüren das Amt des Pfarrers auszuüben Er beklagt sich über die Zustände in der Kirche wo Altäre und Taufstein zerstört waren Meßgewänder und sakrale Geräte fehlten das Pastorat baufällig war 1606 Der Apostolische Vikar Sasboldus hält Kirchenvisitation und kommt auch nach Ibbenbüren Der Pfarrer von Lingen Hamconius wird Erzpriester und Dechant des Landes Lingen 1607 Vogelius wird Nachfolger von Hamconius als Erzpriester 1608 Das Kriegsglück wendet sich ab 1606 wieder zugunsten der Spanier und damit der katholischen Seite Es wurde 1609 ein zwölfjähriger Waffenstillstand geschlossen 1609 Vogelius läßt u a den Pfarrer von Ibbenbüren Bernhard von Brogbern nach Lingen kommen um ihn in Pflicht und Treue zu nehmen 1610 Neue Glocke für die Ibbenbürener Kirche In einer teilweise unsicher gelesenen Inschrift werden u a als Stifter angeführt Philipp Gogreve zu Langewiese der Vogt Bernhard Rotmann der Pastor Bernhard Brogbern Hiddo Grothues im Grone Jacob van Mettingen Willem Schulte Jörgen Schulte Hermann Windmeier Hindrik Stork Willem Upmeier Anno 1610 Maria virgo 1612 April 20 Rundschreiben des Apostolischen Vikars betreffs Wiederherstellung des Kirchenvermögens in der Grafschaft Lingen 1614ff Der Apostolische Vikar Sasboldus stirbt Nachfolger Philipp Rovenius Dieser und sein Erzpriester Vogelius setzen das Bemühen fort das Kirchenvermögen zu sichern und die Kirchenzucht zu verbessern Verhalten und Kleidung der Geistlichen Fernhalten von übertriebenen Festlichkeiten Reinlichkeit bei Paramenten und in den Kirchen Betreiben wissenschaftlicher und theologischer Studien 1618 1648 Dreißigjähriger Krieg Im Juli 1630 ziehen die Spanier aus der Grafschaft Lingen ab Lingen fällt an die Oranier zurück 1633 nimmt Prinz Friedrich Heinrich von Oranien Lingen in Besitz Die Rechte der Katholiken werden zwar respektiert aber schrittweise auch reformierte Kirchen und Schulen gefördert 1618 1642 Henrich Vathouwer ist Pfarrer in Ibbenbüren 1619 Von dem Notar und Geometer Egbert Wandscher zu Lingen wird ein Verzeichnis der Güter der Kirche aufgenommen In Ibbenbüren fehlen ein Kamp ein Garten ein Spieker und 3 Hausstätten 1623 Januar 13 Vertrag zwecks Bau eines Armenhauses zwischen dem Pfarrer Henrich Vathouwer den Kirchräten und Provisoren der Armen ferner Margarethe Mettingk und dem Meister thor Heide Marga rethe Mettingk will den Bau auf ihre Kosten errichten lassen 1625 Februar 3 Erlass des Apostolischen Vikars Rovenius bezüglich des Einkommens der Geistlichen Entrichtung der Korngefälle in natura 1 625 Februar 22 Pastor Henrich Vathouwer und der Kirchrat Hermann Pois übertragen ein Kapital das der Licentiat der Rechte Wilhelm Lagemann zu Münster der Kirche vermacht hatte als Rente Erlass des Rovenius über ungeschmälerte bischöfliche Gerechtsame in der Herrschaft Lingen Verbot der Teilnahme an der Synode zu Osnabrück seitens der Lingenschen Geistlichen Dies ist ein Zeichen dafür dass der Bischof von Osnabrück die Abtrennung der Grafschaft Lingen von seinem Bistum nicht für rechtens hielt 1625 März 14 Rovenius wiederholt die Verordnung seines Vorgängers Sasboldus bezüglich der Restitution der Kirchengüter Anfang 1625 war bei einem Brand das Niederdorf Ibbenbürens in Schutt und Asche gelegt worden Dabei war auch durch Häuser die auf dem Kirchhof selbst erbaut worden waren und in Mitleidenschaft gezogen worden waren die Kirche selbst in Gefahr gekommen Rovenius verbietet den Wiederaufbau dieser auf entfremdetem Kirchengrund gebauten Häu ser und fordert die Rückgabe der Grundstücke 1625 Erlass des Rovenius über Amtshandlungen und Lebensweise der Priester 1629 Dezember 16 Der Lingensche Rentmeister Pinninck gibt an eine Wechselung mit dem Ibbenbürener Pastor Vathouwer durchgeführt zu haben bezüglich einer Eigenbehörigen und Dienstmagd Anne Wehemeyer Toch ter der Eheleute Herbort und Fenne Wehemeyer Kath Pfarrarchiv St Mauritius Ibbenbüren Urkundenkopiar Henricus Schwitze Regest Tüshaus Bistumsarchiv Münster 1631 Mai 12 Johann Honsell verkauft mit Zustimmung seiner Frau Margarethe im Beisein des Pastors Henricus Vathouwer und der Provisoren der Armen eine Hausstelle in der Nähe der Kirchhofsmauer auf der das neue Armenhaus gebaut werden soll 1642 Januar 17 Der Ibbenbürener Pfarrer Heinrich Vathouwer stirbt Als Nachfolger wird von der Herforder Äbtissin der Ibbenbürener Kaplan Stock mann präsentiert 1642 Juni 9 Die Mauritiuskirche wird den Katholiken von den Protestanten Calvinern abgenommen das Kirchspiel Ibbenbüren ist des katholischen Gottesdienstes beraubt Man weicht aus nach Gravenhorst Riesenbeck Recke Mettingen Brochterbeck 1642 43 Entgegen allen Erwartungen wird der reformierte Prediger Dr Guinandus Rutgersius vorher Professor der Theologie in Steinfurt als Pfarrer angestellt 1642 1667 und der Kaplan Stockmann vertrieben Auch der Küster und Lehrer Lambertingh wird seiner Stelle enthoben und vertrieben Zweiter Prediger Hundela Katholischer Gottesdienst auf Haus Grone Starke Verfolgung des Apostolischen Vikars Rovenius 1647 48 Wilhelm II von Oranien will die Grafschaft Lingen von allen Spu ren des Papsttums säubern Ab 1648 werden alle geistlichen Güter eingezogen in den kath Kirchen die Bilder entfernt und die Kirchen geschlossen Auch der kath Schulunterricht wird eingestellt 1648 Friedensschluß Westfälischer Friede Hoffnung der Katholiken in der Grafschaft Lingen vergeblich die Grafschaft wird zu Holland geschlagen und die Religionsausübung den Oraniern überlassen Das gesamte Amt Lingen wird protestantisch 1650 Nach dem Tod des Wilhelm II von Oranien führen dessen Ehefrau und Mutter unter Vormundschaft des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg den antikatholischen Kurs weiter 1650 Weihnachten Wiederaufnahme des kath Gottesdienstes auf Haus Grone mit Erlaubnis des adeligen Herrn von Grothaus Der Franziskanerpater Gerhard Blomen vom Konvent aus Rheine hält zunächst die Gottesdienste dann auch andere Patres z B Dominikaner aus Osnabrück 1654 1660 Die Ritterschaft des Amtes Lingen setzt sich dafür ein dass ein fester kath Pfarrer den Gottesdienst in Ibbenbüren hält Ordiniert wird Henricus Abbing 6 Jahre hält er den Gottesdienst 1655 Juni 29 R v Haersholte Drost zu Lingen verbietet den katholischen Geistlichen und Schullehrern unter Strafandrohung die Ausübung des Dienstes Der kath Schulmeister in Ibbenbüren genannt Gottschalk wird wegen Mißachtung des Verbots ins Gefängnis ge setzt 1660 Juli 29 Pfarrer Abbing muß Ibbenbüren verlassen An seine Stelle tritt Johannes Wielage aus Bawinkel im Lingenschen Territorium Er fungiert 12 Jahre auf Haus Grone ca 1661 Bernhard Ribbers kath Pfarrer 1662 April 6 16 Monsieur Niclas Lagemann wird ein Begräbnisplatz in der Ibbenbürener Kirche von den Kirchräten zugestanden neben dem für sein Kind vorhandenen Platz Es unterschreibt u a der reformierte Pfarrer G Rutgersius 1667 1693 Adolphus Conradus Rumpius ev Pfarrer in Ibbenbüren Er soll die Ibbenbürener Kirche von den noch darin befindlichen Reliquien und Heiligenbildern gesäubert haben 1669 Der junge Prinz Wilhelm Heinrich übernimmt die Regierung und läßt weiter das katholische Kirchen und Schulwesen unterdrücken 1672 Juni 1 Nach Eroberung des Amtes Lingen durch Christoph Bernhard von Galen Bischof von Münster und Corvey wird in Ibbenbüren seit dem 3 Juli wieder ein kath Gottesdienst in der alten Kirche abgehalten 1672 Die Bedingungen der Katholiken werden durch den Krieg des Bischofs von Münster Bernhard von Galen um das Amt Lingen vorübergehend gemildert 1672 Oktober 26 Meßstiftung für die Vikarie St Anna im Kloster Gravenhorst u a durch Johann Wielage Pastor in Ibbenbüren aus Dankbarkeit wegen der Erhaltung des kath Glaubens in der Grafschaft Lingen An diesem Tag war 1642 den Katholiken in Ibbenbüren die Pfarrkirche genommen worden 1672 Dezember 20 Pfarrer Wielage erhält den Auftrag alle kirchlichen Dokumente nach Münster zu schicken wo der Notar Henricus Schwitze Abschriften anlegt unter dem Datum des 25 April 1673 1674 Die so genannten Bischofsjahre gehen zu Ende Prinz Heinrich Wilhelm von Oranien nimmt Lingen wieder in Besitz Der Lingensche Drostamtsverwalter Dr Palthen erläßt ein Mandat für die kath Geistlichkeit Kirchen Schulen Pastorate etc den Refor mierten zu übergeben Heftiger Protest in Ibbenbüren unter dem Pasor Wielage und dem Küster Johann Lamberding Die alte Mauritiuskirche die anschließend Christuskirche genannt worden ist wird den Protestanten endgültig übergeben 1675 Von sofort an werden für katholische Lehrer reformierte angestellt In der Folgezeit tritt für lange Zeit wegen der vielen Streitereien um die Schulen ein Verfall des Schulwesens ein die Kinder werden nicht regelmäßig zur Schule geschickt Privatunterricht kommt auf Vor allem auf dem Lande bleiben Reste des kath Schulwesens 1677 Alle Pfarrstellen werden mit reformierten Predigern besetzt In Ibbenbüren gibt es sogar zwei Rump und Nagel Die Ibbenbürener Katholiken erbauen auf der Brumley im Kirchspiel Riesenbeck ein kleines Gotteshaus die A Bramkirche Dorthin zog man dann 43 Jahre lang zum Gottesdienst Alle religiösen Amtshandlungen Taufen Trauungen Begräbnisse durften nur durch reformierte Prediger vorgenommen werden Auch wurde Zwang zum Besuch der reformierten Gottesdienste ange ordnet 1678 Verkündigung eines Ehereglements und einer A Kirchen und Schulordnung für das Land Lingen 1682 1710 Gerhard Strick kath Pfarrer Kirchengeschichte 1710 1799 1702 März 19 König Friedrich I von Preußen nimmt als Erbe von Wilhelm III von Oranien des Königs von England die Grafschaft Lingen durch den Geheimrat von Dankelmann in Besitz Lingen wird dem Apostolischen Nuntius in Brüssel unterstellt Die oranischen Verordnungen werden zwar beibehalten den Katholiken aber Erleichterungen zugestanden 1707 Auch die Grafschaft Tecklenburg wird vom Preußenkönig Friedrich erworben 1710 1721 Gerhard Heinrich Wessels kath Pfarrer 1713 Februar 23 Friedrich Wilhelm I folgt auf Friedrich I es gibt in Religions angelegenheiten zunächst aber keine Änderungen 1716 In Ibbenbüren und Brochterbeck gibt es zum ersten Mal nach 30 Jahren wieder eine Firmung durch den Osnabrücker Weihbischof von Bronkhorst 1717 August 17 Nach langen Bemühungen gesteht Friedrich Wilhelm I den Katho liken zu in ihren Privathäusern Religionsausübung durchzuführen 1717 November 1 Königliche Deklaration dass die Katholiken auch an Wochentagen Gottesdienst halten dürfen Die Kirchhäuser waren schlichte Fach werkbauten In Ibbenbüren dauerte der Bau relativ lange und war beim Tod des Pfarrers Wessels 1721 Mai 20 noch nicht fertig 1719 Mai 6 Kollektenbrief ausgestellt vom Erzpriester zu Lingen dem Pastor und Missionarius Gerhard Heinrich Wessels und dem Sacellan Kaplan Johann Adolph Kloppenborg zur Legitimation für das Kollektieren von Geldern zum Bau eines Oratoriums und einer Pfarrerwohnung für Ibbenbüren 1721 1753 Johann Adolph Kloppenburg kath Pfarrer 1724 Ibbenbüren bekommt das Stadtrecht 1740 Friedrich II wird Nachfolger Friedrich Wilhelms I Er praktiziert höchste religiöse Toleranz In einem Bescheid vom 22 Juni 1740 heißt es Die Religionen müssen alle tolleriret werden Denn hier muß jeder nach seiner fasson selig werden 1743 Berufung des ersten Magistrats und eines Bürgermeisters in Ibbenbüren 1752 September 17 Bericht des kath Pfarrers Kloppenborch über den Zustand hinsichtlich der unter den Oraniern möglichen katholischer Schulen vor allem auch in den Bauerschaften die von der preußischen Regierung eher ablehnend behandelt wurden 1752 Es wird für Dörenthe ein Schulmeister vorgeschlagen aber nicht angenommen 1753 1787 Johann Heinrich Mum kath Pfarrer 1772 Die Katholiken erhalten die Erlaubnis eine Orgel im Kirchhaus zu installieren 1781 Bauerschaftsschule in Laggenbeck Erster Leiter ist Johann Bernhard Mersch 1842 Neubau der Schule 1782 Januar 2 Die kath Gemeinde zu Ibbenbüren bittet um Erlaubnis einen kath Schullehrer anzustellen Am 30 Mai ergeht von der Regierung in Lingen ein ablehnender Bescheid 1784 Die Installation von 2 Glocken für die kath Kirche wird gestattet 1788 Juli 9 Gerhard Lohmann aus

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  • Stadtmuseum Ibbenbüren - Stadtgeschichte - Aufsätze zur Geschichte Ibbenbürens - 100 Jahre Strom aus Ibbenbürener Kohle
    ein solches Verbundnetz von einer Lastverteilerstelle RWE unterhält diese Stelle in Brauweiler Bildunterschrift Blick auf die Ibbenbürener Kraftwerksanlage 1970 Ein Kraftwerk für die Preussag Der deutsche Steinkohlebergbau plante in den 30er Jahren parallel zum Verbund der Elektrizitäts Verbundunternehmen EVU ein eigenes Netz zu schaffen 1937 gründeten die Gesellschaften des Westdeutschen Steinkohlebergbaus die Steinkohlen Elektrizität Aktiengesellschaft Steag Außerdem entstand die Bergbau Elektrizität Verbundgemeinschaft als Gesellschaft bürgerlichen Rechts BEV Die Steag übernahm die Geschäftsführung der BEV Die Steag baute 1937 das Kraftwerk Kellermann in Lünen und für die Buna Werke Hüls das Kraftwerk Marl Neben dem Betrieb eigener Kraftwerke beteiligte sich die Steag später am Bau weiterer Steinkohle Kraftwerke Bedeutend für Ibbenbüren war dass die Steag sich zusätzlich zur Aufgabe gemacht hatte Zechengesellschaften beim Bau von Kraftwerken zu beraten sie zu planen und die Bauleitung zu übernehmen Außerdem vertrat sie die Interessen der stromerzeugenden Zechen gegenüber RWE VEW In Essenwurde die BEV Lastverteilungsstelle eingerichtet Die Preussag plante in den 30er Jahren im Bereich der Schachtanlage von Oeynhausen ein Zechenkraftwerk zu bauen Vorgesehen waren 15 MW Wegen des Zweiten Weltkrieges mussten 1942 die begonnenen Arbeiten abgebrochen werden Bildunterschrift Das Kohle Mischhaus und das Förderband zu den Kesselhäusern Nach dem Krieg wurden die Plänewieder aufgegriffen Wegen des Mangels an elektrischer Energie wurden die Pläne auf Betreiben der Militärregierung und später der Bundesregierung geändert Die nun zu bauenden Kohle Kraftwerke sollten neben der Eigenversorgung auch elektrische Energie an die öffentlichen Stromversorger liefern Die Von Oeynhausen Zeche Ibbenbüren und das Kraftwerk Anfang der 50er Jahre wurden deswegen Verhandlungen zwischen Steag BEV einerseits und RWE VEW andererseits über einen Verbund der stromerzeugenden und stromverbrauchenden Bergbauunternehmen und den Netzbetreibern RWE VEW geführt Die BEV verzichtete im Rahmen einer Vereinbarung 1951 auf ein eigenes Verbundnetz RWE VEW erlaubten dem Bergbau die Überleitung also Verbundbetrieb der Zechen untereinander Außerdem wurden Lieferverträge zwischen Zechenkraftwerken und den öffentlichen Stromversorgern abgeschlossen das waren RWE und VEW In diesem Rahmen und zu den damals günstigen Bedingungen plante die Preussag den Bau des Kraftwerkes von Oeynhausen in Ibbenbüren 1950 konnte das Kesselhaus 1 gebaut werden Aufgestellt wurde ein Kessel 50 t h der die Dampfversorgung der Zeche übernahm Das alte Kesselhaus der Von Oeynhausen Schachtanlage konnte außer Betrieb gesetzt werden Das 92 MW Kraftwerk aus dem Jahr 1960 Ballastkohle als Brennstoff Der eigentliche Kraftwerksbau begann 1951 Der erste Abschnitt umfasste den Bau von zwei Kesseln mit einer Leistung von je 120 t h Diese Kessel versorgten zwei Entnahme Turbo Generatoren von je 21 MW Außerdem war die Entnahme von 60 t h Dampf für die Zeche möglich Die Inbetriebnahme war zwischen Februar und April 1954 Der zweite Bauabschnitt von Februar 1952 bis Januar 1955 umfasste den Bau eines Kessels mit 200 t h und einen Turbo Generator mit 50 MW Leistung Die Inbetriebnahme war im Januar 1955 Der Kessel 1 aus dem Jahr 1950 wurde 1956 auf eine Leistung von 125 t h umgebaut Er kam zum Einsatz wenn Kessel 2 3 oder 4 nicht zur Verfügung standen Damit war ein leistungsfähiges Zechenkraftwerk mit einer Leistung von 92MW und einer Mitteldruckdampfentnahme von 60 t h fertiggestellt Als Brennstoff kam Ballastkohle die am Kohlemarkt schwer oder gar nicht abgesetzt werden konnte zum Einsatz Nachdem der Probebetrieb abgeschlossen und sichergestellt war dass das Preussag Kraftwerk den RWE Bereich insbesondere ehemals Nike sicher versorgen konnte befasste sich RWE mit der Stilllegung des Kraftwerkes Nike Ibbenbüren Vom Netz getrennt wurde es 1958 Der Abriss erfolgte in den Jahren danach Der 100 Meter hohe Kamin wurde im Dezember 1963 gesprengt Die Nike Kraftwerksbelegschaft wechselte zum Preussag Kraftwerk Auf dem Gelände des Kraftwerkes Nike steht heute die Kreissporthalle Die Umspannanlage 220 110 kV beziehungsweise 30 kV und 10 kV ist erhalten geblieben In den 60er Jahren wurde das Industriegebiet Uffeln Chemie Standort über 110 kV Leitungen mit der Umspannanlage Nike und dem Preussag Kraftwerk verbunden Die ECI bezog elektrische Energie vom Preussag Kraftwerk und vom RWE Ein Heller für den Block A Für das Preussag Kraftwerk Ibbenbüren wurde eine Wasserversorgung durch den Bau des Wasserwerkes in Dörenthe geschaffen Für den Prozess der Dampferzeugung und für das Abkühlenwar der tägliche Bedarf mit 7000 Kubikmeter cbm angesetzt Das 1953 in Betrieb genommene Wasserwerk hatte zunächst eine Fördermenge von 7500 cbm täglich Diese Tagesmenge konnte durch die Entnahme von Wasser aus der Glane kurz vor der Mündung in die Ems bei Saerbeck auf 14 300 cbm erhöht werden Durch Versickern von Wasser aus der Glane in Dörenthe über sogenannte Horizontalbrunnen besteht die Möglichkeit den Grundwasserspiegel in Dörenthe konstant zu halten Von Februar 1965 bis April 1967 konnte als dritter Bauabschnitt Block A erstellt werden Die Anlage bestand aus zwei Kesseln mit je 260 t h und einemTurbogenerator mit einer Leistung von 150 MW Zum Einsatz kam Ballastkohle wie in der 92 MW Anlage Der Ballastgehalt betrug etwa 30 bis 40 Prozent Wegen der begrenzten Wasserkapazität des Wasserwerkes in Dörenthe wurde der Block A mit einer Trockenkühlturmanlage ausgestattet Das sogenannte System Heller war für Wärmekraftwerke in wasserknappen Gebieten entwickelt worden Luftaufnahme des Kraftwerks aus den 70er Jahren mit Trockenkühlturm rechts und den beiden Nasskühltürmen Dieses System wurde in Rom und Budapest erprobt Der Einsatz von Heller verteuert allerdings den Erzeugungspreis pro kW Das Nasskühlturmverfahren ist kostengünstiger Das Ziel weniger Wasser bei der Stromerzeugung einzusetzen zeigt sich an folgender Darstellung der Tagesverbräuche bei Volllast 92 MW Werk Kohle 1400 t Dampf 10 500 t 80 Kilopond kp Wasser 7000 cbm Nasskühlturm 150 MW Block Kohle 1700 t Dampf 12 200 t 200 kp Wasser 200 cbm Trockenkühlturm 20 000 Unterschriften für Block B Am 27 November 1968 entstand durch die Neuordnung des Westdeutschen Steinkohlebergbaus die Ruhrkohle AG RAG Die Kraftwerke der Ruhr Altgesellschaften gingen in den Besitz der Steag über Die Steag wurde Tochter der RAG Das Kraftwerk Ibbenbüren blieb im Eigentum der Preussag Bis zu diesem Zeitpunkt wurde die Stromerzeugung in Zechenkraftwerken staatlich nicht gefördert Anfang der 70er Jahre begannen Planungen für einweiteres größeres Kraftwerk in Ibbenbüren Es war erkennbar dass die bis dahin noch marktgängigen Kohlesorten zukünftig sehr schwer zu verkaufen sein würden 1974

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  • Stadtmuseum Ibbenbüren - Stadtgeschichte - Aufsätze zur Geschichte Ibbenbürens - Das Kolpinghaus des Katholischen Gesellenvereins
    erbaut worden sein In ihr lagerte sicher das Futter für die Pferde der Postkutschen Ab 1871 war Moritz Kerstein Posthalter im Alten Posthof und auch Besitzer dieser Scheune Frühestens um 1857 könnte die Scheune verkauft und zu einem Wohnhaus umgebaut worden sein vermutlich von dem Landgerichts Rendanten Johann Heinrich Eschmann Er bewohnte das Haus mit seiner Ehefrau u seiner Schwester Nach der Darstellung in den alten Karten wurde das Haus Kolpinghaus auf den Mauern der Scheune errichtet Die Geschwister Eschmann verkauften 1899 das Haus an den katholischen Gesellenverein und es nannte sich nun Katholisches Gesellenhaus In seinem Buch Ibbenbüren einst u jetzt schreibt Anton Rosen Die ursprüngliche Bezeichnung der Poststraße war Zum Hallesch Als aber im Jahre 1664 der alte Posthof errichtet wurde da bezeichnete man diesen Weg als Poststraße Hier mündete auch der nach Riesenbeck führende alte Postdamm der noch heute die Bezeichnung Riesenbecker Postweg führt Dieser Weg führte über den Grönen Weg zur Karnhove Garnau Straße dem großen Kornspeicher für die vogteilichen Naturalabgaben einer Zehntscheune Weiter schreibt Anton Rosen Zu den kirchlich sozialen Stiftungen gehört auch der Kolpingsverein früher Katholischer Gesellenverein Im Jahr 1890 wurde er auf Anregung des Pfarrers Cremann gegründet und er entwickelte sich sehr rasch Unter dem Präses Rektor Strumann wurde 1899 das an der Poststraße gelegene Eschmannsche Haus für 13 000 Mark als ein eigenes Vereinshaus erworben Von 1905 ab wurden in der Oberwohnung Übernachtungsräume für wandernde Gesellen geschaffen Das Kolpinghaus ist zum Mittelpunkt des auflebenden Ortsvereinswesens kultureller Bestrebungen und des christlich orientierten Parteilebens geworden Der Saal ist gegenwärtig an den Vormittagen an die Kreisberufsschule vermietet er wurde Sitzungssaal der Amts Stadt und Gemeindevertretung Versammlungsstätte der katholischen Lehrerschaft und der Heimatbewegung Vor allem ist er eine Heimstätte der Kolpingsöhne eine Pflegestätte der Geselligkeit und wie eben gesagt der Mittelpunkt geistigen und kulturellen Lebens und Strebens Aus dem Kirchenarchiv St Mauritius Am 1 7 1899 kaufte der Rector und Präses des Katholischen Gesellenvereins zu Ibbenbüren Strumann vom Steuerinspector Carl Eschmann aus Marburg und seinem Bruder dem Oberlehrer Dr Eschmann aus Burgsteinfurt das Haus damals Poststr 13 Es lag in der Flur 40 Parzelle 45 in der Stadt mit dem Hausgarten genannt Sünningsgarten Strumann betonte er habe das Haus und die Grundstücke für den Gesellenverein gekauft sobald der Verein im Vereinsregister eingetragen sei werde das Eigentum im Grundbuch umgeschrieben Um 1921 bewirtschaftete Paul Wesselmann Sohn der bekannten Malerfamilie Joseph Wesselmann aus Laggenbeck das Kolpinghaus Von ihm sind einige Gemälde überliefert Mehrfach malte er auch die Dekorationen für die Fronleichnamsprozessionen u gestaltete den Altar an der Poststraße vor dem Kolpinghaus Im Januar 1925 bekam das Gesellenhaus zur Straße hin eine Einfriedigungsmauer aus Sandstein mit 7 Mauerpfeilern errichtet durch den Bau Unternehmer Rieke Zwischen den Pfeilern waren kunstvoll gestaltete schmiedeiserne Gitter angebracht 1927 wurde die größte bauliche Umgestaltung des Hauses im Erdgeschoß durchgeführt die dem Hause die heutige 1952 Form gab Zeichnung Kolpinghaus 1925 Die Wirren des 2 Weltkrieges machten aus dem gastlichen Haus zunächst ein Möbellager dann eine Ausgabestelle für Bezugsscheine und schließlich einen Kinderhort Nach der

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  • Stadtmuseum Ibbenbüren - Stadtgeschichte - Aufsätze zur Geschichte Ibbenbürens - Das Kriegerdenkmal auf dem Christuskirchplatz
    Sandstein Der heutige Adler wurde 1954 von der Firma Merge aus Sandstein geschaffen und vom Heimatverein unter der Leitung von Albert Schwabe auf die Säule gesetzt Ansichtskarte Kirchplatz und Kriegerdenkmal 1905 Ansichtskarte Kirchplatz und Kriegerdenkmal 1910 Ansichtskarte Südlicher Kirchplatz 1955 Der Friedhof auf dem nördlichen und südlichen Kirchplatz Südlich der Kirche reichte der jahrhundertealte Friedhof bis an die Bebauung des Unteren Marktes und der Kanalstraße Als die Kirche den Katholiken gehörte erfolgten dort katholische Bestattungen Als auf dem südlichen Kirchplatz dicht am Unteren Markt etwa 1958 eine Linde gefällt wurde steckten im Wurzelteller zahlreiche Knochen u zwei Totenschädel 1809 wurde der Friedhof nördlich des Kirchplatzes auf Befehl der damals französischen Regierung planiert weil er zu klein geworden war Auf dem unteren Kirchhof erfolgten bis 1832 Beisetzungen Danach erfolgten sie auf dem neuen Kommunalfriedhof dem heutigen Alten Friedhof an der Schulstraße der jedoch erst 1838 eingesegnet wurde Die ehemalige Friedhofsstraße die heutige Marktstraße war ein schmaler Weg gesäumt von Linden und Kastanienbäumen Der alte Friedhof nördlich der Kirche reichte ursprünglich bevor die Häuser an der Marktstraße um 1850 gebaut wurden bis an die Brunnenstraße 1953 wurde die Marktstraße erweitert und kanalisiert dabei mussten die Linden auf dem Kirchhof fallen Bei den Erdarbeiten für die Kanalisation wurden zahlreiche Knochen und ganze Skelette freigelegt sie wurden auf dem Zentralfriedhof an der Nordstraße beigesetzt Es bleibt zu hoffen dass die Umgestaltung des Kirchplatzes behutsam geschieht unter Berücksichtigung der Würde und Geschichtsträchtigkeit dieses Platzes Insbesondere ist zu wünschen dass das historische Pflaster und der Baumbestand erhalten bleiben Nachtrag zum Thema Am Mittwoch 9 September eröffnete in der Christuskirche die Ausstellung der Preisträger für den Ideenwettbewerb zur Neugestaltung des Christuskirchplatzes Im Anschluss daran war eine Podiumsdiskussion zur Gestaltung der Innenstadt unter der Leitung von Klaus Rieping Bei den Entwürfen zur Neugestaltung des Kirchplatzes wurde auch der künftige Standort des Kriegerdenkmals diskutiert Es wurde darüber nachgedacht das Denkmal zu beseitigen oder umzusetzen Ich finde es sollte am alten Standort bleiben weil es auf diesem Platz das historische Stadtbild prägt Einige können sich vorstellen dass der Heldermannpark ein geeigneter Standort für das Kriegerdenkmal sein kann Das hat den Vorteil dass die Zukunft dieser grünen Oase in der Innenstadt vielleicht erhalten werden kann Es wäre vorstellbar dass sich eine Patenschaft zur Pflege des Denkmals und des Parks bildet ähnlich der Patenschaft der Seniorengruppe 50plus zur Pflege des Alten Friedhofs an der Schulstraße Werner Suer Geschichte des Kriegerdenkmals auf dem Christuskirchplat z Von Werner Suer Erschienen in der IVZ am 08 09 2009 Druckansicht Word doc Kriegerdenkmal und Christuskirchplatz Marktstraße Kirchplatz und Kriegerdenkmal Marktstraße und Kirchplatz Christuskirche und Kirchplatz Marktstraße mit Kirchplatzmauer Um 1900 Marktstraße mit Kirchplatzmauer Um 1950 Mauer am Kirchplatz wird versetzt Neue Kanalisation 1953 Neue Marktstraße Kirchplatz noch ohne Bäume 1954 Sandsteinsäulen und Kugelketten als Umfassung Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal 1953 Kirmes und Wochenmarkt Kirchplatz 1953 Kirmes und Wochenmarkt in der Stadt 1953 Sandsteinadler auf dem Kriegerdenkmal Sandstein Adler und Turm der Christuskirche 2009 Sandstein Adler und Christuskirche 2009 Kriegerdenkmal auf dem Kirchplatz 2009 Neues vom Kriegerdenkmal Kirchplatz

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