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  • SOZIALTAGE 2006
    Gott gegenüber und zum Mitmenschen für die Ordnung im Kosmos und für die Organisation des Staates Immer gehe es um das rechte Verhalten vor Gott In den Liedern vom Gottesknecht zeige Jesaja 40 66 dass Gerechtigkeit die heilbringende Macht sei die einzelne Menschen erfasse und durch diese allen Menschen vermittelt werde Auch in den Psalmen finde sich dieses Thema Die Armen und Rechtlosen verbänden sich mit Gott und Gott sorge für sie Die Tora der Juden sei als Ganzes eine Rechtsordnung für das soziale Leben Die Propheten klagten immer wieder über Missstände Die Tora habe zunächst nur für Israel gegolten für das Volk Gottes Später sei die Sicht geweitet worden auf aller Völker Gott wolle Recht und Gerechtigkeit für alle Menschen auf der Erde Nach den Worten Christi im Neuen Testament seien alle eben auch Arme Kranke Sünder Feinde Fremde und Heiden in das Reich Gottes eingeladen Im Gleichnis vom Hochzeitsmahl dem die geladenen Gäste fern bleiben seien alle von der Straße eingeladen worden Das sei ein Bild für die Ausdehnung der Bedeutung des Reiches Gottes in dem Gerechtigkeit herrschen solle Auch das Gleichnis vom barmherzigen Samariter gehöre in diese Reihe Ebenso lasse sich die Stelle vom Weltgericht Mt 25 31 46 anführen Ohne Unterschied von Rasse Alter und Geschlecht gelte die Frage Was hast Du dem Nächsten getan So werde der alte Begriff von Gerechtigkeit globalisiert In der Predigt des Heiligen Paulus gehe es darum dass alle eins seien in Christus Hier nun werde Gerechtigkeit ein Wort in der Erlösungslehre denn Gott mache gerecht Durch das Heilswirken und die Gabe Gottes werde der Mensch gerecht das heißt zu einem Menschen der im Sinne Gottes handele In der Bergpredigt sei die Gerechtigkeit ein Kennzeichen der messianischen Zeit Wer nach der Gerechtigkeit hungert und dürstet werde dafür sogar wie Christus verfolgt

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  • SOZIALTAGE 2006
    Journalist für eine große deutsche Boulevard Zeitung in Rom zu arbeiten vor 21 Jahren lediglich seine frühere Tätigkeit als Ministrant war konnte damals mit Kirche und Religion eigentlich nichts anfangen Die Begegnung mit dem Mann der die Weltgeschichte maßgeblich beeinflusste veränderte nicht nur ihn sondern ganze Systeme Papst Johannes Paul II Aus dem ursprünglichen Papstkritiker Englisch wurde ein Papst Verehrer In seinen Schilderungen betonte Englisch dass er es immer wieder erlebte dass dieser Papst zutiefst davon überzeugt war Gottes Wille habe ihn an diesen Platz der Geschichte gebracht Das Attentat im Jahre 1981 habe der Papst eigentlich nicht überleben können zu chaotisch seien die römischen Straßenverhältnisse im Feierabendverkehr gewesen zu viel Blut habe der Papst verloren Wie durch ein Wunder verfehlte die Kugel sämtliche lebenswichtigen Organe um Haaresbreite Mit vielen weiteren Erzählungen entlockte Englisch den Zuhörern in der Kirche immer wieder ein Lachen und trotzdem spürte man so etwas wie Bewunderung und Ehrfurcht des Mannes der mit einer Handvoll anderer Journalisten im Flugzeug des Papstes mitreisen darf Das Menschliche der Päpste sei es das Englisch immer wieder beeindruckte Sowohl Johannes Paul II als auch Benedikt XVI seien lebensbejahende Menschen die sich auch über Kleinigkeiten freuten ein Stück Kuchen aus der

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  • SOZIALTAGE 2006
    im Sulzbacher Pfarrzentrum Sankt Marien Im Rahmen der vierten Kurpfälzer Sozialtage referierte er über aktuelle politische Themen unter anderem auch über die EU Osterweiterung und die damit verbundenen Folgen für Deutschland Hier betonte er dass die neuen Mitgliedsstaaten keinerlei Bedrohung in Form von Konkurrenz durch billige Arbeitskräfte darstellen da sich diese Staaten den Normen der EU anpassen müssten In etwa zehn Jahren so Brok werde es beispielsweise zwischen Deutschland und Tschechien keine Lohnunterschiede mehr geben Es sei falsch die Arbeitslage Deutschlands wegen der EU Osterweiterung bedroht zu sehen Stattdessen wünschte sich Brok eine Verschärfung der Kartellgesetzgebung da Unternehmen wie Aldi und Lidl im Handelsbereich sehr viel Macht besitzen und dadurch die Preise diktieren könnten Dies würde der deutschen Wirtschaft viel mehr schaden Außerdem erörterte Brok zwei mögliche Lösungsansätze für die weltweite Finanzkrise Bei beiden sieht er die EU in der entscheidenden Schlüsselrolle Erstens sollte man sich an der Vereinheitlichung der Arbeitsbedingungen und Sozialstandards der EU ein Beispiel nehmen und versuchen diese global auszuweiten Mit diesen Rahmenbedingungenwürde ein stabiler und gerechter Weltmarkt entstehen Denn bis jetzt sei in der Weltwirtschaft ein freies Spiel der Kräfte gegeben was zwar zu einer enormen Wirtschaftskraft aber auch zur Vergrößerung der Kluft zwischen Arm und

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  • SOZIALTAGE 2006
    war der Saal gut gefüllt Global Sozial Gerecht lautet das Thema der Sozialtage wie Klaus Roos Vorstandsmitglied der KAB Neckar Odenwald erläuterte Ehe er den Abend moderierte nannte Roos die drei Grundprinzipien der KAB Personalität Subsidiarität die Selbstverantwortung kleiner Gemeinschaften als helfende Ergänzung und Solidarität An diesem Abend käme ein viertes Prinzip dazu Nachhaltigkeit was bedeute Verantwortung im Umgang mit Schöpfungsdingen zu tragen Dr Michael Sladek griff in seiner Funktion als Energierebell wie er von vielen genannt wird aber selber gar nicht heißen möchte gerade dieses Thema auf Der Energiereformator das hört er lieber sah durch die Energiewerke Schönau den Beweis gegeben dass jeder Einzelne wenn er nur an sich und seine Ziele glaube etwas bewegen könne Europa beginnt heute Abend hier in Mosbach Bestes Beispiel hierzu sei die Entstehung der Energiewerke Schönau Begonnen habe alles mit der Initiative einer Elterngruppe die sich nach dem Supergau in Tschernobil Gedanken über das Wesen der Atomkraft und damit verbunden Überlegungen über neue schöpfungsverträglichere Wege der Energiegewinnung gemacht hatte In einem langen Prozess und mit viel Durchhaltevermögen entstanden dann die Energiewerke Schönau Eine kleine Gruppe Bürger habe bewiesen dass sie Großes bewirken können wenn die Kommunikation funktioniert Die eigentliche Innovation der EWS ist

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  • SOZIALTAGE 2006
    auf der Bühne durch die einzelnen Kapitel des Abends Diesen hatte Schwöbel unter die Überschrift Satire Poesie und Dialekt gestellt Dass er auch Hochdeutsch kann bewiesen nicht nur die einzelnen Ansagen sondern auch seine lyrischen Passagen Seine große Stärke bleibt aber die Mundartpoesie in der Schwöbel auch an diesem Abend Heimat findet und Leidenschaft demonstriert dass ihm Neckar und Rhein unter die Haut gehen Hochdeutschen Hochmut kritisiert Der Rest war ein für diesen Auftritt zusammengestelltes Potpourri aus bereits gespielten Programmen Im Gemeindesaal gab es so sogar noch eine etwas angestaubte Helmut Kohl Klamotte Der ehemalige Kanzler gibt für den Kabarettisten ein perfektes Beispiel dafür wie der Ausflug vom Pälzischen ins Dialektfreie gründlich misslingen kann Der Hochmut des Hochdeutschen geht Schwöbel sowieso direkt in die Galle Da gibt es von mir sofort was zwischen die Augen brummte er fast unversöhnlich von der Bühne Ein rhetorischer Duellant der dem entgegen zu treten wagte fand sich an diesem Abend jedenfalls nicht Dafür strömten dem Dialekt Aktivisten jede Menge Sympathien entgegen die sogar nach einem Kurpfälzer Rap nicht zu versiegen drohten Warum sollte ma auch net brät schwätze wusste Schwöbel durchaus mit regionalem Charme zu kokettieren Ein echter Gewinn blieben die etymologischen Spielereien bei

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  • SOZIALTAGE 2006
    Großvater meisterte den Parforceritt durch die Wirtschaftsphilosophie mit Bravour und ließ Sätze fallen von denen einige noch lange nachwirken dürften Do isser wurde im Publikum kommentiert und er sieht aus wie im Fernsehen nur ungeschminkt meinte ein zweiter Aber noch etwas war anders an diesem Abend Walter der auch Mitglied im Zentralkomitee Deutscher Katholiken ist leistete sich durchaus kritische Töne Was ist und was es sein soll so weit spannte der frühere Direktor des Instituts für Weltwirtschaft den Bogen und landete beim Alten Schotten Adam Smith Der lebte zwar schon vor 2 50 Jahren beschrieb aber bereits vieles was heute noch Wirtschaftshandeln ausmacht Smith hat es zum Beispiel von der Eigenliebe dem stärksten Antrieb des Menschen Die ist zwar nicht grundsätzlich zu verteufeln aber er kann als Egozentrik aus dem Ruder laufen und zu Gier oder Trägheit werden Folglich muss das Gemeinwesen sie beschränken Aber wie Laut Smith und Walter gibt es im Wesentliehen drei Faktoren dafür Das Mitgefühl im persönlichen Umgang die Ethik sprich die Regeln der Gesellschaft von dem was man tut und was man nicht tut und zuletzt die staatlich geschaffenen Gesetze Ohne die daran gibt es für ihn keinen Zweifel geht es nicht Unverkennbare Bewunderung hat Walter für die Freiburger Schule auf deren Erkenntnissen auch die Wirtschaftspolitik Ludwig Erhards fußte Der habe sich zu Beginn der deutschen Marktwirtschaft die Feindschaft aller Seiten zugezogen Denn so Walter Wettbewerb wollen eigentlich weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer wirklich Doch sei es die beste Methode um Kräfte zu mobilisieren und mit normalen Menschen erstklassige Produkte zu erzeugen Was ist seither schief gelaufen Da fallen ihm mehrere Dinge ein Die meisten Menschen klotzen nur richtig ran wenn hinterher ein ordentliches Einkommen herauskommt Folglich dämpfe eine zu hohe Abgabenlast die Lust zu arbeiten Das gelte auch für ungerechte Verteilung von Geld wie beim

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  • SOZIALTAGE 2006
    der Arbeitenden von denen höchste Flexibilität und Mobilität verlangt werde Das ist die Rückkehr zum Arbeitsnomadentum Der Sozialpolitiker geißelte diese Degenerationserscheinungen als um sich greifende Verwirtschaftung des Menschen Die christliche Soziallehre passt auf einen Fingernagel zitierte Blüm den katholischen Sozialethiker Oswald von Nell Breu ning Ganz kurz ist das Der Mensch ist wichtiger als die Sache In diesem Zusammenhang forderte Blüm die Soziallehre stärker in die politische Diskussion einzubringen Denn

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  • SOZIALTAGE 2006
    Wissenschaft Wirtschaft und Kirche ein um brennende politische und soziale Fragen zu beleuchten Veränderte Strukturen der Arheitnehmer Pastoral in der Erzdiözese Freiburg erforderten nun den Abschied von dieser Tradition als sich die Möglichkeit bot ein Thema der 4 Kurpfälzer Sozialtage in Mosbach anzubieten Die Kurpfälzer Sozialtage verstehen sich als ein Gesprächs und Begegnungsforumn zwischen Vertretern aus Politik Kirche Wissenschaft Wirtschaft Gewerkschaft und Kunst und möchten so Menschen von der Pfalz über die Rhein Neckar Region bis in den Odenwald ansprechen Das Leitthema 2008 lautet Europa der Menschen global sozial gerecht Ein Thema das in diesem Zusammenhang eine große Rolle spielen wird ist eine nachhaltige europäische Energieversorgung Für sie engagiert sich Dr Michael Sladek Vorsitzender der Energiewerk Schönau Schwarzwald seit vielen Jahren Der Energierebell ist Mitbegründer der Elektrizitätswerke Scliönau die 1997 nach zwei Bürgerentscheide das Stromnetz der Stadt Schönau kaufen konnten und seither die Stromversorgung in Schönau betreiben Sein Einsatz für den Ökostrom erreichte bundesweite Aufmerksamkeit und Anerkennung Sladek wurde u a 1996 als Ökomanager 2003 mit dem Europäischen Solarpreis 2004 mit dem Bundesverdienstkreuz und 2007 mit dem Deutschen Gründerpreis ausgezeichnet In seinem Vertrag zum Thema Nachhaltiges Wirtschaften in Europa Atomausstieg als Voraussetzung für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit der am 18

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