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  • SOZIALTAGE 2006
    denken dazu hat Franziskus im Juni letzten Jahres aufgerufen Was laut Bergemann nichts anderes bedeutet als den Aufbruch in eine gerechtere Welt Das Thema Solidarität steht bei allen neun Veranstaltungen der siebten Kurpfälzer Sozialtage 9 bis 23 November im Mittelpunkt Dabei geht es vor allem um Arbeitnehmer und Wirtschaftsfragen sagt Bergemann angesichts der aktuellen Lage werden wir uns aber auch mit der Flüchtlingssituation auseinandersetzen Alle zwei Jahre gelingt es Bergemann und seinem KAB Kollegen Uwe Terhorst prominente Referenten in die Region zu holen In diesem Jahr stechen drei Veranstaltungen in Mannheim heraus So wird der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer bei einem Festakt die Vortrags und Diskussionsreihe eröffnen Das ist gleich ein Knaller sagt Bergemann Und es zeige dass sich ein langer Atem lohne Wir sind schon seit geraumer Zeit hinter ihm her verrät Terhorst Und wir sind stolz einen so begnadeten Redner gewonnen zu haben Nicht minder spannend dürfte die Rede des Mannheimer Alt Oberbürgermeisters Gerhard Widder werden Er wird die Frage aufwerfen ob Solidarität ein Begriff von gestern ist Widder tritt nur noch selten in der Öffentlichkeit auf Er hat anfangs etwas gezögert weil er nicht als belehrender Ex OB auftreten will sagt Bergemann Schließlich habe Widder doch zugesagt Sind Gewerkschaften noch zeitgemäß wie in diesen Tagen häufig gefragt wird Für Verdi Chef Frank Bsirske ist die Antwort klar In seinem Vortrag will er Wege derGewerkschaften für eine gerechtere Welt aufzeigen Bis auf den Kabarettabend mit Hans Peter Schwöbel am 23 November in Mannheim Neckarau kosten alle Veranstaltungen keinen Eintritt PROGRAMM DER SOZIALTAGE Sonntag 9 November 10 Uhr Eröffnungsgottesdienst mit Domdekan Andreas Möhrle Jesuitenkirche in Mannheim A4 3 anschließend Festakt im Ignatiussaal der Kirche mit Bundesminister a D Klaus Töpfer Dienstag 11 November 19 30 Uhr Wohin du gehst dahin gehe auch ich Biblische Impulse einer gelebten Solidarität Vortrag

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  • SOZIALTAGE 2006
    Arbeitsplätze Es braucht immer einen Betriebsrat der für die Interessen der Arbeitnehmer einsteht betonte Vassiliadis Die Gewerkschaften bräuchten heute jedes Mitglied das sie kriegen könnten Ein wichtiges Element bilde der Sozialstaat Wir haben es schätzen gelernt und sollten auch nicht vergessen was nach dem Zweiten Weltkrieg erreicht worden ist Die Firma darf und soll Gewinn machen aber der Chef müsse seine Leute gut behandeln Es gab einen Konsens über alle

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  • SOZIALTAGE 2006
    es die falschen Leute das Fazit des 82 Jährigen war aber mitnichten eine Binsenweisheit wie sich im Verlauf der Veranstaltung herausstellte Scharfsinnig ließ er seine Gedanken um das goldene Kalb das Kapital tanzen Das solle ja eigentlich dem Menschen dienen stattdessen diene der Mensch dem Kapital Zu den Dienern gehörten mächtige Interessen die über unermesslich viel Geld verfügten Diese kauften Wissenschaftler finanzierten ihre Institute und korrumpierten Wirtschaftsjournalisten die ihre Aussagen nach den Kapitalinteressen formulierten Harsch kritisierte er die Verantwortlichen der Finanzkrise die Investmentbanker und Hedgefonds Händler die faule Hypotheken und Schuldscheine zusammen mit gesunden verkauft und hinterher noch darauf Versicherungswetten abschlossen hatten Damit haben sie zweimal einen Schnitt gemacht Heute werde mit der Spekulation auf Grundnahrungsmittel genauso weitergemacht mit der Folge dass in Brasilien und Lateinamerika zehntausende Kinder sterben würden Geißler forderte die Einführung einer Finanzreform mit einer Finanztransaktionssteuer Wenn wir eine solche Steuer in Höhe von 0 05 Prozent in Europa durchsetzen würden dann hätten wir 60 Milliarden Euro zusätzlich und könnten alle Maßnahmen finanzieren die für die Menschheit heute notwendig sind Aber nicht nur die Politik trage Verantwortung dafür dass die Ökonomie in Ordnung sei Der streitbare Katholik ein Verfechter der Sozialen Marktwirtschaft und der katholischen Soziallehre sieht

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  • SOZIALTAGE 2006
    dem Motto Arbeit braucht Würde stattfinden veranstaltet von der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung KAB und dem Referat Arbeitnehmerseelsorge Der Moderator des Abends Reinhard Siegel von der KAB Bezirksverband Mannheim machte den Zuhörern Mut während der Gesprächsrunde Fragen an den Abgeordneten zu richten Denn dafür seien die Sozialtage da Sie geben den Bürgern die Möglichkeit mit Vertretern aus Politik Kirche Wirtschaft und Gewerkschaft ins Gespräch zu kommen Damit wollen sie einen Beitrag zur Meinungsbildung über aktuelle Veränderungen und Problemstellungen leisten Die Beteiligung an der Veranstaltung im Josefshaus war entsprechend groß Junge und ältere Mitbürger waren gekommen um den Ausführungen von Peter Weiß zu lauschen Er zeigte wie sehr sich die Gesellschaft im Umbruch befindet und die digitale Revolution sie herausfordert Alte Strukturen würden infrage gestellt teilweise sogar aufgelöst Für Unternehmen müssten die Mitarbeiter ständig und überall verfügbar sein Die große Herausforderung der Zukunft wird sein die Balance zu finden zwischen Alt und Jung zwischen Arbeits und Freizeit meinte der Referent In Deutschland waren in den letzten Jahrzehnten die jungen Leute gefragt sagte er Das beginnt sich allmählich zu ändern Studien haben aufgezeigt dass ein Betrieb dann Erfolge erzielt wenn er auf die Erfahrung der Älteren gepaart mit der Neugier der Jüngeren setzt Der faire Ausgleich zwischen den Generationen sei die zentrale soziale Frage des 21 Jahrhunderts Das verlange von den Politikern entschlossenes Handeln und weitblickende Entscheidungen Gewerkschaften und Berufsgenossenschaften hätten für die Verbesserung der Bedingungen am Arbeitsplatz viel geleistet Die Zahl der Arbeitsunfälle sei bis heute drastisch zurückgegangen Ein neuer Trend mache sich aber bemerkbar psychische Erkrankungen Diese haben laut Weiß in den vergangenen 15 Jahren um 80 Prozent zugenommen Wenn es um Sicherheit am Arbeitsplatz geht müsse auch das in Betracht gezogen werden Erforderlich seien neue Präventionskonzepte Die Arbeitnehmergruppe habe bereits ein Positionspapier Für eine Humanisierung der Arbeitswelt psychische Gesundheit am

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  • SOZIALTAGE 2006
    Frauen die keine Quote wollen Ist das falscher Stolz Vielleicht auch ein großes Zutrauen in die eigene Kraft Das ist erst einmal etwas Positives Aber wir müssen ja nicht das individuelle Problem einer Frau lösen sondern Strukturen verändern Es gibt eine strukturelle Barriere die wie eine gläserne Decke wirkt Dass es über 60 Jahre nach Festlegung der Gleichberechtigung im Grundgesetz immer noch nur vier Prozent Frauen in den Topetagen der Wirtschaft gibt zeigt doch überdeutlich dass man das weder individuell noch mit gutem Zureden bekämpfen kann Sie verweisen immer auf die Wirtschaft wie sieht es denn in der eigenen Partei aus Wir haben eine Geschlechterquote und davon profitieren in einigen Kreisverbänden übrigens auch Männer Das hat dazu geführt dass der Frauenanteil bei allen Parteiämtern auf 40 Prozent ist Der Kanzlerkandidat wurde trotzdem im Männer Triumvirat ausgehandelt 40 Prozent Quote heißt nicht dass alle Positionen auch mit Frauen besetzt werden müssen Aber wir haben mit Hannelore Kraft in Nordrhein Westfalen und mit Malu Dreyer demnächst in Rheinland Pfalz auch zwei starke weibliche Ministerpräsidentinnen Aktuell war doch keine Frau ernsthaft im Rennen Hannelore Kraft hat sich NRW versprochen und das respektieren wir Das heißt aber nicht dass es beim nächsten Mal nicht auch eine Frau sein kann Ist Peer Steinbrück denn jemand der auch Frauen begeistern kann Aber sicher Allerdings geht es nicht nur darum zu begeistern das ist oft sehr kurzatmig Sondern es geht darum dass man das Anliegen der Frauen ernst nimmt Peer Steinbrück hat sich klar dazu bekannt eine Quotenregelung in der Privatwirtschaft umzusetzen Und was ihm am meisten unter den Nägeln brennt ist Equal Pay gleicher Lohn für gleiche Arbeit Ich glaube dass Frauen sehr gut durchschauen ob man nur ihre Stimme will oder wirklich etwas für sie tut Sie machen ihre Wahlentscheidung nicht davon abhängig ob eine Kanzlerin vorturnt sondern ob ihre Interessen umgesetzt werden Dafür ist Peer Steinbrück der Richtige Politik wird doch auch über Köpfe gemacht Welche Frauen werden in die erste Reihe treten Die Stellvertretenden Parteivorsitzenden Manuela Schwesig Hannelore Kraft und Aydan Özoguz sowie die Schatzmeisterin Barbara Hendricks und natürlich ich als Generalsekretärin das ganze Willy Brandt Haus wird von Frauen geleitet wenn man so will Andere tolle Frauen stehen in den Startlöchern zum Beispiel in Rheinland Pfalz mit Malu Dreyer Das sind Frauen die in vorderster Front zu hören sein werden Sind das Frauen die auch für ein Schattenkabinett bereitstehen Über die Aufstellung des Schattenkabinetts wird der Kanzlerkandidat entscheiden Bislang sind zumindest aus Steinbrücks Umfeld nur Männer bekannt Es gibt eine enge Organisationsrunde die den Wahlkampf begleitet und vorbereitet Diese Runde leite ich und ich bin nicht die einzige Frau dort Die Namen die bekannt sind sind der sachsen anhaltinische Finanz Staatssekretär Heiko Geue Ex SPD Pressesprecher Michael Donnermeyer und der thüringische Wirtschafts und Arbeitsminister Matthias Machnig Das sind Vertraute von Herrn Steinbrück deren Expertise er schätzt Diese Runde ist jedoch nicht das spätere Kompetenzteam sondern es geht um das organisatorische und politische Wahlkampfmanagement Beim SPD Rentenkonzept heißt es die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft

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  • SOZIALTAGE 2006
    um das Goldene Kalb Wie Ulf Bergmann Diözesansekretär der Katholischen Arbeitnehmerbewegung KAB ankündigte beschäftigt sich Geißler mit den Systemfehlern des jetzigen Wirtschaftssystems das ganz überwiegend sich an den Kapitalinteressen orientiert Der Sozialstaat und seine Einrichtungen befinden sich demnach mit ihrem Selbstverständnis in einer grundsätzlichen Krise und in der finanzpolitischen Defensive Die Prioritäten so heißt es in der Ankündigung weiter müssen wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden Das Kapital

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  • SOZIALTAGE 2006
    dieser Sozialtage und Nahles findet diese Geschichte zeige wie ein Arbeitnehmer in seiner Würde verletzt wurde Die Anekdote geht im Übrigen gut aus Der Chef hatte sich ein falsches Datum aufgeschrieben die Ehrung folgte später Doch nicht immer sei es um die Würde der Arbeitnehmer so gut bestellt sagt Nahles Und so kommt sie auf die Themen die sie auch politisch verfolgt prekäre Beschäftigungsverhältnisse Leiharbeit befristete Verträge Eher am Rande streift sie zwischendurch das angekündigte Thema Frau Gläubig Links Glaube sei immer etwas Persönliches aber nichts Privates so Nahles Aus ihrem Glauben heraus wolle sie auch Verantwortung für andere übernehmen und da fängt das Politische an Und doch stellt sie klar Christen sind nicht automatisch die besseren Politiker Das Politische das ist für Andrea Nahles etwa der Kampf um den Mindestlohn Ich bedauere hier dass meine katholische Kirche sich nicht öffentlich für einen Mindestlohn einsetzt sagt Nahles und erklärt dann wie sie sich das Modell vorstellt nach englischem Vorbild wo eine Kommission über Einhaltung und Höhe wacht Einen Angriff auf die Würde sieht die Politikerin aus der Eifel auch wenn immer mehr Arbeitsverträge befristet werden Rund die Hälfte der neu abgeschlossenen Verträge junger Menschen seien Zeitverträge Wir müssen die sachgrundlose

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  • SOZIALTAGE 2006
    sich damit dass die Industrieländer seit mehr als 30 Jahren Wachstum durch Schulden öffentlich und privat finanzieren weil der breiten Masse immer weniger zum Leben bleibt und sie dadurch kaum sparen kann während ein kleiner Teil der Bevölkerung immer mehr Reichtümer anhäuft Welche Wege gibt es aus dieser Schuldenspirale und was muss die Politik jetzt tun um Wohlstand für alle zu sichern Die 6 Kurpfälzer Sozialtage werden von der KAB

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