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  • SOZIALTAGE 2006
    Politiker oder Manager und Banker Diese und ähnliche Fragen wird das Referat Arbeitnehmerseelsorge und die KAB Mannheim am 23 Juni den Direktkandidaten aus dem Mannheimer Wahlkreis der im Bundestag vertretenen Parteien stellen Für 19 30 Uhr sind alle politisch Interessierten ins Gemeindezentrum Maria Hilf auf dem Almenhof Karl Blind Straße eingeladen Die Katholische Arbeitnehmerbewegung hat anlässlich der Wahlen eine Broschüre mit den Themen Arbeit Armut Bildung Finanzkrise Frieden und Nachhaltigkeit

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  • SOZIALTAGE 2006
    Metropolregion Rhein Neckar von der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung KAB und dem Referat Arbeitnehmerseelsorge Rhein Neckar organisiert und durchgeführt So konnte bereits am Eröffnungstag in Mannheim 09 November Erzbischof Dr Robert Zollitsch und der frühere Bundesarbeitsminister Dr Norbert Blüm auf die ethische Verantwortung hinweisen die es auch in den Chefetagen einzuhalten gelte Auch der Bundesvorsitzende der KAB Georg Hupfauer forderte eine Verantwortungsethik in den Unternehmen Die Referate der Professoren und Doktoren der unterschiedlichen Fachrichtungen in Mannheim Heidelberg an der Bergstraße in Ludwigshafen und in Mosbach ergänzten sich hervorragend So stellte Professor Dr Brodbeck die Sichtweise des Soziologen dar und warnte davor dass bisher nur wenig Luft aus der Finanzblase entwichen sei und weitere Korrekturen erfolgen so lange Unternehmen mit Finanztransaktionen mehr Geld verdienten als mit tatsächlicher Produktion von Wirtschaftsgütern Professor Dr Schockenhoff warf aus theologischer Sicht einen Blick auf die Machenschaften der Manager und betonte dass für alle der Begriff der Nachhaltigkeit mehr in den Mittelpunkt ihres Tuns rücken müsse Für den Vorstandsvorsitzenden der Metropolregion Professor Dr Heinrich standen die Chancen der Globalisierung eindeutig im Vordergrund Nur wenn Unternehmen erfolgreich seien so Heinrich könnten sie sich auch für das Gemeinwohl einsetzen Pater Weghaus sprang kurzfristig für den erkrankten Referenten der IG Metall zum Thema Europa ein und erläuterte die europäische Sozialcharta und wie ihre Wirkung bisher war Für den Chefvolkswirt der Deutschen Bank Professor Walter war eine kritische Analyse angesagt Alle hätten nach dem Motto gelebt möglichst viel Profit aus Geldgeschäften zu ziehen weniger Betuchte ebenso wie Millionäre Arm droo waren die Besucher nicht beim Abend mit Professor Dr Schwöbel der in seinem Kabarett kein gutes Haar an Managern und Bänkern ließ und betonte dass es hier nicht um eine Finanzkrise sondern um Wirtschaftskriminelle gehe Für den Arzt und Energierebellen Dr Sladek der auch KAB Mitglied ist kann der Kunde entscheiden

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  • SOZIALTAGE 2006
    von Nell Breuning Ganz kurz ist das Der Mensch ist wichtiger als die Sache Was gerecht sei darüber stritten seit Jahrtausenden die Gelehrten doch was ungerecht ist das könne man mit einem Satz sagen Himmelschreiendes Unrecht ist es dass die Güter dieser Welt ungleich verteilt sind Als Quelle des Wohlstands bezeichnete Blüm die Arbeit Es ist nicht das Geld das arbeitet sondern die Menschen tun es Die Arbeit gehört zur Würde des Menschen zu seinem Sein In diesem Zusammenhang forderte Blüm die christliche Soziallehre ernster zu nehmen und sie in die politische Diskussion stärker einzubringen Denn nie war die Chance dieser Lehre größer die nächste Etappe der Weltgeschichte maßgeblich mit zu gestalten In der Predigt des Freiburger Erzbischofs Zollitsch während eines Pontifikalamtes in der Jesuitenkirche war ebenfalls die Finanzmarktkrise Gegenstand Allerdings mahnte Zollitsch hier auch Selbstkritik an Können wir uns freisprechen von der Gier die sich in diesem Gestrüpp von Schuld und Versagen von Risikovermeidung und Gewinnmaximierung offenbart Es sei nicht die Gier einzelner die diese Situation herbeigeführt habe es sei die Gier vieler wenn nicht der meisten die die anderen aus dem Blick verloren hätten um nur noch sich selbst zu sehen Die Sozialtage griffen hier auf die Urbedeutung von Gerechtigkeit zurück Es ginge um den Gedanken dass es letztlich Menschen sind dass wir es sind die unser Zusammenleben gestalten und dabei lernen müssen wie wir aufeinander achten wie wir die Güter dieser Erde teilen so der Freiburger Oberhirte und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Gerechtigkeit bedeutet die Situation des anderen Menschen ja der anderen Menschen anzunehmen und durch das eigene Tun zu bereichern Aus dem Beispiel Jesu Er lebte für die anderen leite sich die Verpflichtung der Kirche ab sich deshalb immer zu solidarisieren mit den anderen Zollitsch wie Blüm lobten die Katholische Arbeitnehmer Bewegung KAB für ihre Initiativen

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  • SOZIALTAGE 2006
    Pater Burghard Weghaus SJ die für die KAB und Arbeitnehmerseelsorge in Nordbaden tätig sind werden verschiedene Referenten aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppierungen das Thema aus ihrem Blickwinkel beleuchten um einen Diskussionsprozess in Kirche und Gesellschaft anzuregen Eröffnen wird die Kurpfälzer Sozialtage am 09 November in der Mannheimer Jesuitenkirche Bundesarbeitsminister a D Dr Norbert Blüm zusammen mit dem Bundesvorsitzenden der KAB Georg Hupfauer Den Eröffnungsgottesdienst wird Erzbischof Dr Robert Zollitsch feiern Auch die weiteren Veranstaltungen die in Mannheim Heidelberg an der Bergstraße in Ludwigshafen und Mosbach stattfinden sind vielversprechend Prof Dr Karl Heinz Brodbeck FH Würzburg referiert am 10 November im Arbeitslosenzentrum BIWU zum Thema Mitgefühl statt Gier Solidarisches Handeln in einer globalisierten Welt Prof Dr Eberhard Schockenhoff Universität Freiburg kommt am 11 November ins Gemeindezentrum Leutershausen zum Thema Rückkehr zur sozialen Marktwirtschaft Unternehmensethik im Zeitalter der Globalisierung Prof Dr Claus Heinrich Vorsitzender der Metropolregion Rhein Neckar und Vorstandsmitglied der SAP AG referiert am 12 November im Heinrich Pesch Haus Ludwigshafen zum Thema Soziales Handeln und Arbeiten in einer globalisierten Welt Nach Heidelberg kommt am 13 November Dr Birk Bergrath IG Metall Bundesvorstand zum Thema Europa der Menschen GLOBAL SOZIAL GERECHT Am 14 November wird der bekannte Chefvolkswirt der Deutschen Bank Prof Dr Norbert Walter im John Deere Forum in Mannheim Lindenhof zum Thema Ethisches Wirtschaften oder Kapitalismus pur referieren Ein kabarettistischer Abend mit Prof Dr Hans Peter Schwöbel zum Thema Arm droo findet am 15 November in St Bartholomäus MA Sandhofen statt Eintritt 7 im VVK 10 AK In Mosbach St Cäcilia lädt die KAB am 18 November zu einem Referat ein mit Dr Michael Sladek Vorstand der Energiewerke Schönau zum Thema Nachhaltiges Wirtschaften in Europa Atomausstieg als Vorraussetzung für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit Nach Weinheim Sulzbach kommt am 19 November der CDU Europaabgeordnete Elmar Brok zum Thema Auswirkungen der

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  • SOZIALTAGE 2006
    Mannheim seit Ende letzten Jahres ins Leben gerufen wurde befasst sich am Montag 23 Juni mit dem Thema Gott sei Dank es ist Sonntag Der Sonntag zwischen Kommerz und Konsum Als Diskussionspartner stehen der katholische Stadtdekan Karl Jung und der Präsident des Einzelhandelsverbandes Nordbaden e V Claus Seppel zur Verfügung Der Sonntag ist vom Grundgesetz und von der Landesverfassung Baden Württemberg geschützt Trotzdem werden die Ausnahmen immer öfters in Anspruch

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  • SOZIALTAGE 2006
    Sie vertrat auch die Ansicht dass in unserem Schulsystem zu früh die Schülerinnen und Schüler nach gut und schlecht aussortiert werden statt wie in anderen europäischen Ländern üblich eine längere Zeit die Kinder und Jugendlichen gemeinsam zu unterrichten Nicht selten haben auch Schulen das Interesse so Ruiner nur die besten Schüler zu fördern statt einen ganzheitlichen Lehransatz zu unterstützen in dem alle förderungswürdig und fähig sind Jährlich bleiben in Mannheim ca 1000 Schülerinnen und Schüler übrig die nicht das dreigliedrige Schulsystem absolvieren sondern vorzeitig ausgesondert werden Dr Frank Mentrup forderte einen Mentalitätswechsel in der Bildungspolitik Homogene Bildungsgruppen gehörten der Vergangenheit an und Schule und Pädagogen müssten ein gemeinsames Interesse haben den Kindern und Jugendlichen für das Leben fit zu machen Als Beispiel führte er den neuen Lehransatz in Schleswig Holstein an in dem jedes Gymnasium ihre Schüler nach der 7 Klasse zu einem qualifizierten Schulabschluss führen muss d h auch die Schule in die Pflicht genommen wird und ein leistungsschwacher Schüler nicht abgeschoben werden kann Mentrup setzt aber früher an Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule müsse besser organisiert werden und beide Bildungsträger müssten sich frühzeitig austauschen Derzeit sollten alle Verantwortlichen in der Bildungspolitik um Schadensbegrenzung bemüht sein so die Oberstudiendirektorin Förderalismus ist nach ihrer Auffassung für Bildung schädlich jedes Bundesland habe andere Vorschriften und Richtlinien die oftmals nicht nachvollziehbar seien Es sei vielmehr wichtig auch leistungsschwachen Schülerinnen und Schülern in kleinen Schritten Erfolgserlebnisse im schulischen und beruflichen Alltag zu vermitteln Auch Bildungsfernstehenden die selten ein intaktes Familienleben kennen müssen so Chancen und Perspektiven eröffnet werden Auch beim Thema Jugendkriminalität waren sich Experten und Publikum einig Frühzeitig müsse man Signale in der Erziehung erkennen um vorbeugend tätig werden zu können In den meisten Fällen so Mentrup fallen Jugendliche die straffällig geworden sind bereits in früher Kindheit durch Fehlverhalten auf

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  • SOZIALTAGE 2006
    u a den katholische Dekan Karl Jung und den Vorsitzenden der evangelischen Stadtsynode Dr Michael Wegner begrüßen Die Zuhörer konnten die Bandbreite der persönlichen Entscheidungsprozesse mitverfolgen warum sich ein Mensch für die Politik entscheidet Prof Dr Hans Peter Schwöbel trug in der Diskussion zu Beginn eine Glosse vor die es auf den Punkt brachte Arm drow auf die Sichtweise kommt es an wo Menschen ihre Urteile und Handlungsmaxime hernehmen Schwöbel bedauerte dass moralische Entscheidungskriterien in unserer Gesellschaft viel zu selten noch als Richtschnur vorgegeben werden Moderiert wurde der Dialog vom Bezirksvorsitzenden Reinhard Siegel Dr Gerhard Schick betonte dass die Christen keine Angst vor der Macht haben dürfen denn sich politisch zu engagieren bedeutet auch immer Einfluss nehmen zu wollen was letztendlich auch zur Machtfrage führt Schick betonte aber auch dass Politik schon viel früher beginne nicht erst dann wenn man sich um ein politisches Mandat bemüht Politik ist immer dann wenn wir etwas verändern wollen in einer Stadtteilinitiative in einer Bürgerbewegung oder in einer sozial caritativen Einrichtung Für Schick ist die Frage nach der Nachhaltigkeit unseres Wirtschaftens ein zentraler Punkt gewesen wo er sich für ein Engagement in das politische Tagesgeschäft entschieden hat Die gesellschaftlichen Unterschiede erlebte er zum ersten Mal hautnah bei den Sternsingern als er als kleiner Bub einmal in Wohnzimmer kam die kleinen Sälen glichen und dann wieder in Wohnungen wo kaum Platz war dass alle Sternsinger eintreten konnten Hier merkte ich dass es in der Gesellschaft unterschiedliche Realitäten für Menschen gibt Schwöbel beklagte dass in der politischen Diskussion immer nur Halbwahrheiten verbreitet werden und bewusst die Menschen unrichtig aufgeklärt werden er nennt dies die Instrumentalisierung der Dummheit wenn z B mit Ängsten der Menschen Politik gemacht wird und so wichtige Weichenstellungen z B in der Umweltpolitik verhindert werden weil sie scheinbar nicht mehrheitsfähig sind Für Dr

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  • SOZIALTAGE 2006
    verfolgen am Aufbau einer gerechteren Gesellschaft mitzuwirken so die beiden Moderatoren des Abends Reinhard Siegel KAB Bezirksvorsitzender und Spiros Lytras Ortsvorsitzender der KAB Mannheim Mitte Beim Kurpfälzer Dialog sollen zukünftig Frauen und Männer aus Kirche Politik Gewerkschaften Wirtschaft und Gesellschaft im Zwiegespräch um den richtigen Weg ringen und dabei neue Wege einschlagen Dabei sollen vor allem Frauen und Männer aus der Kurpfalz zu Wort kommen die durch ihre Position an

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