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  • Neue Ausstellung des SFV zur Energiewende - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    vor denen die Energiewende heute steht All dies wird in kompakter Weise auf zehn Rollups präsentiert Der SFV selbst hatte bekanntlich an der Einführung der Erneuerbaren Energien einen gewichtigen Anteil Die Idee der kostendeckenden Einspeisevergütung eines der Kernprinzipien des EEG von 2000 2004 wurde vom SFV in den 80er Jahren entwickelt und zuerst auf kommunaler Ebene umgesetzt Aachener Modell Nun verlangt der Klimawandel ein viel beherzteres Tempo beim Umstieg auf die Erneuerbaren Dazu soll die neue Ausstellung Impulse setzen Vom 21 bis 25 September 2015 wird die Ausstellung erstmals in Aachen öffentlich gezeigt Vom 6 bis 9 Oktober kann man sie auf der Nordseeinsel Baltrum besichtigen wo die jährliche Herbsttagung des SFV stattfindet Die Ausstellung ist so konzipiert dass sie von Interessenten bundesweit ausgeliehen werden kann Hierfür wende man sich an die Geschäftsstelle des SFV zentrale sfv de Nachfolgend können Sie sich einen Eindruck von den zehn Ausstellungstafeln verschaffen Die Rollups sind jeweils 85 cm breit und 200 cm hoch Der Aufbau erfolgt mit wenigen Handgriffen in kürzester Zeit Klicken Sie unter die einzelnen Abbildungen um eine größere Ansicht der jeweiligen Ausstellungstafel betrachten zu können Tafel 1 Die erste Ausstellungstafel beschäftigt sich mit dem Klimawandel als fundamentalem durch die Nutzung

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/neue_ausstellung_des_sfv_zur_energiewende.htm (2016-02-08)
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  • Bericht vom Branchentag Photovoltaik NRW - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Anlagen in den letzten Jahren stark vom Fördersystem bestimmt worden sei Der zukünftige PV Markt werde sich vom Einspeisemarkt vor allem zum gebäudetechnischen Markt entwickeln Im Vordergrund werde der Solarstromeigenverbrauch mit Speicher stehen in Kombination mit der Elektromobilität und oder einer Wärmepumpe Nicht zu vernachlässigen sei auch die solare Kühlung Um wieder mehr Dynamik in den PV Markt zu bringen könnten die Kommunen offensiver sein eigene Gebäude mit PV ausstatten und die Zusammenarbeit von Stadtwerken Installateuren und Wohnungsbaugesellschaften forcieren Die Energiewende setze sich vermutlich zuerst in den Städten durch so die Einschätzung von Heiko Schwarzburger Praxisbeispiel Kombinationen mit Photovoltaik Villa Media Jörg Heynkes Geschäftsführer Villa Media Jörg Heynkes zeigte in seinem Beitrag auf dass die vom Vorredner skizzierten Einsatzmöglichkeiten für die Photovoltaik von seinem Unternehmen Villa Media Medien und Dienstleistungsstandort in Wuppertal zum großen Teil schon umgesetzt seien sechs eigene Photovoltaikanlagen ein Blockheizkraftwerk und eine innovative Brennstoffzelle liefern im Verbund für sein Unternehmen schon einen großen Teil der Energie in Form von Strom und Wärme In Planung sei der Bau eines Stromspeichers zur bidirektionalen Ladung um auf einen Versorgungsgrad von ca 90 Prozent zu kommen Zusätzlich gibt es auf dem Gelände mehrere Elektrotankstellen Nach diesen Plenarveranstaltungen des Vormittags fanden am Nachmittag zwei parallele Blöcke statt Im ersten Block kamen die folgenden zwei Themen zur Sprache Green City Freiburg Per Klabundt Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes 100 Prozent Erneuerbare Energien Region Freiburg Von einer der deutschen 100 Prozent Regionen berichtete einer ihrer zentralen Akteure Per Klabundt In dem Wirtschaftsverband dessen Geschäftsführer er ist haben sich Unternehmen aus der Region Freiburg Breisgau zusammengeschlossen die an einem Umbau der Energieversorgung hin zu sauberen Energien interessiert sind In Freiburg und Umgebung so berichtete Klabundt kommen eine Reihe begünstigender Faktoren zusammen Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme Fraunhofer ISE ist in der Stadt angesiedelt die einen Grünen als Oberbürgermeister hat Nicht zuletzt ist die für deutsche Verhältnisse beträchtliche Sonneneinstrahlung hilfreich Verschiedene Umstellungskonzepte konkurrieren in Freiburg miteinander so Klabundt Neben der regional aufgestellten Planung bis 2035 auf 100 Prozent Erneuerbare zu kommen gebe es auch eine städtische Planung bis zum Jahr 2050 CO 2 neutral zu werden Klabundt bezeichnete die letztere Zielmarke als die realistischere Als Faktum postulierte er bei der Installation von PV Anlagen stelle die Netzeinspeisung die Vergangenheit dar während die Zukunft der Eigenstromnutzung mit Speichern gehöre Handlungsfeld Energie in Unternehmen Nutzung von Photovoltaik Dr Erich Bauch Essener Wirtschaftsförderung GmbH und Wilhelm Schröder Netzwerk Photovoltaik EnergieAgentur NRW In einem Dialog über die Einsatzchancen von Photovoltaik in Unternehmen gelangten der Essener Wirtschaftsförderer Bauch und sein Gesprächspartner Schröder von der Energieagentur zu einer ähnlichen Einschätzung wie zuvor Klabundt mit Augenmerk auf private Nutzer Schröder fasste das in die Worte Das alte EEG ist Geschichte jetzt geht es darum den Strom selbst zu erzeugen Bauch erläuterte Umsetzungsbeispiele solcher Konzepte etwa bei einer größeren Bäckereikette im Ruhrgebiet Parallel zu diesen Vorträgen wurden im zweiten Nachmittagsblock folgende weitere Themen angesprochen Mehrfamilienhäuser als Zielgruppe Dr Maria Hustavova Justiziarin naturstrom AG Mieter von Wohnungen können häufig nur wenig zur Verbreitung von PV Anlagen

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/bericht_vom_branchentag_photovoltaik_nrw.htm (2016-02-08)
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  • Naturschutz und Windenergie im Wald - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Wahnsinn immer häufiger auch den Klimawandel Er führt z B dazu dass Gletscher abschmelzen und verschwinden dass damit die aus ihnen gespeisten Bäche und Flüsse versiegen dass Seen austrocknen dass Trinkwasser knapp wird ganze Landstriche unfruchtbar werden Ernten ausbleiben und die Landbevölkerung in die Städte abwandert Dort bildet sie dann ein Reservoir entwurzelter und verzweifelter Menschen die für Hassparolen anfällig sind und über andere Menschen herfallen denen es nicht viel besser geht Und andere fliehen einfach weil sie nicht verhungern wollen Klimaflüchtlinge im eigentlichen Sinne aber in unserem Land das mit der Braunkohleverbrennung den Klimawandel weiter anheizt verschleiert man die eigentliche Fluchtursache durch die Bezeichnung Wirtschaftsflüchtlinge Dass der Klimawandel sich weiter verschärft brauche ich Ihnen gegenüber sicher nicht im Detail zu belegen Den Klimawandel fürchten Sie vermutlich ähnlich wie wir auch Und nicht nur nebenbei natürlich wird der Klimawandel auch vor den Vögeln und Fledermäusen nicht halt machen Ich gehe davon aus dass wir uns darüber einig sind dass die einzige erfolgversprechende Maßnahme gegen den Klimawandel die Entkarbonisierung der Energieversorgung ist Aber wie soll das geschehen Woher sollen wir dann die Energie nehmen die ein industrialisiertes Land benötigt Ihr Hinweis dass wir als Deutsche das Problem nicht alleine lösen können lenkt von der Verantwortung ab die jedes Land trägt Wir wollen uns aber nicht mehr ablenken lassen Sie sprechen in Ihrem Brief von einem Konflikt zwischen Artenschutz und Windenergie und bitten darum diesen Konflikt nicht herunterzuspielen Diese Sichtweise impliziert auch wenn Sie es so nicht ausgedrückt haben dass die Artenschützer zu den guten Menschen gehören während die Windanlagenbetreiber eher zu den Geldgierigen gehören die schon deshalb nicht Recht haben Doch die Konfliktlinie verläuft anders Sie entsteht im Konflikt zwischen besorgten Spezialisten und besorgten Generalisten Die Generalisten haben erkannt dass der Klimawandel das Überleben aller Geschöpfe bedroht einschließlich der Fledermäuse und

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/naturschutz_und_windenergie_im_wald.htm (2016-02-08)
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  • Tanz auf dem Vulkan - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    damit die Förderung von fossilen Energierohstoffen tatsächlich schon bald rasch sinken Die bisherigen Erfahrungen mit der internationalen Klimaschutzpolitik zeigen jedoch dass diese Konditionalität eine hohe Hürde darstellt Nüchtern wird darauf hingewiesen wie unwahrscheinlich es ist dass die bevorstehende UN Klimakonferenz in Paris jene bisherigen Erfahrungen widerlegt und ehrgeizige Klimaschutzziele beschließt ganz zu schweigen von deren anschließender Umsetzung Sie verweisen auf den nach wie vor wachsenden globalen Energiehunger Sie erwähnen die systemisch unter Berücksichtigung von Speichern noch nicht erreichte Preisparität von EE Strom Und sie weisen sogar darauf hin dass der betriebswirtschaftliche Vorteil fossiler Brennstoffe darauf basiert dass die externen Effekte fossiler Energieformen nicht ausreichend durch geeignete Instrumente internalisiert und somit in ein Preissignal umgewandelt werden damit wären wir wieder bei den Defiziten der Klimaschutzpolitik Zudem werden fossile Energien in einigen Ländern noch immer hoch subventioniert Der Kommentar der Deutschen Bank hätte über weite Passagen vom SFV verfasst werden können Was aber ist seine Funktion Es geht den Autoren darum Investoren zu beruhigen und von einem Divestment aus fossilen Rohstoffen aus Sorge vor der Carbon Bubble abzuhalten Zwar könne es viele Gründe für Investoren geben weniger als bislang oder nicht mehr in fossile Energiekonzerne zu investieren Eine Carbon Bubble gehöre aber nicht dazu Dieser Aussage der Banker liegt offensichtlich eine von zwei Prämissen zugrunde Entweder halten sie das Zwei Grad Ziel bzw die Klimaanstrengungen überhaupt für einen Popanz und gehen davon aus dass das exzessive Verfeuern von Erdöl Erdgas und Kohle schon nicht so schlimme Folgen haben werde Das wäre eine Vogel Strauß Politik eine Realitätsverleugnung die kaum zur hellsichtigen Lagebeschreibung ihres Kommentars passt Oder und das ist die viel beunruhigendere Variante die Autoren sind der Ansicht dass alle Versuche den Planeten zu retten ohnedies vergeblich sind Wenn tatsächlich das New Policies Scenario der Internationalen Energie Agentur IEA Wirklichkeit würde auf

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/tanz_auf_dem_vulkan.htm (2016-02-08)
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  • Brief an Franz Alt zur Windenergie im Wald - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Ende 2007 innehatte Im Zuge der energiepolitischen Diskussionen plädierte Vahrenholt für eine Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke und für die Entwicklung von Kernfusions Kraftwerken Ab Februar 2008 arbeitete Vahrenholt als Geschäftsführer von RWE Innogy wobei er mit dem Lobbyverband gegen die Energiewende dem RWI kooperierte Es ist nur konsequent wenn Vahrenholt seine Stellung als Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung nutzt um seine gegen Erneuerbare Energien gerichtete Agenda zu verfolgen Dass die Sonnenseite sich mit unkommentierten Zitaten wie Die Menschen in Deutschland wollen nicht dass der Wald einer eindimensionalen Klimapolitik geopfert wird in den Dienst dieser Agenda stellt verwundert uns hingegen sehr 3 Windkraftanlagen und Naturschutz Gewiss gibt es in Einzelfällen Konflikte zwischen Tierschutz und Klimaschutz und die Kritik von Tierschützern bei der Standortwahl von Windkraftanlagen soll nicht leichtfertig in den Wind geschlagen werden Aber gerade auch im Namen der Wildtiere und der Biodiversität müssen wir auch die Windenergie überall dort nutzen wo sich geeignete Flächen anbieten z B auch über den Wipfeln der Wälder insbesondere wenn es sich um Wirtschaftswälder handelt Der Klimawandel den wir nur durch großflächige Einführung von Anlagen regenerativer Energieanlagen begrenzen könnten fordert schon jetzt zahllose Opfer in der Tierwelt Er bedroht auch global den Waldbestand Weltweit fallen immer häufiger Waldgebiete extremen Stürmen oder extremer Trockenheit mit folgenden Waldbränden zum Opfer Da scheint es zunächst verständlich dass man Wälder nicht auch noch durch Windanlagen im Wald gefährden will Wer sich mit Windanlagen nicht auskennt glaubt vielleicht es müsse nun großflächig Wald gerodet werden damit die Rotoren der Windanlagen nicht im Windschatten der Bäume stehen Das ist jedoch nicht der Fall denn moderne Windanlagen erreichen Nabenhöhen bei denen sich die Rotoren weit oberhalb der Baumwipfel drehen Waldvögel leiden nicht unter diesen Windanlagen denn sie fliegen nicht über den Baumwipfeln in Höhe der Rotoren sondern in Höhe der Baumkronen wo sie auch ihre Nester haben und ihr Futter finden Geräusche der Rotoren über den Wipfeln sind für Waldbesucher nicht wahrnehmbar denn sie werden vom Rauschen der Wipfel im Wind übertönt Schattenwurf der Rotoren wird unter den Wipfeln nicht wahrgenommen Die Windanlagen verderben auch nicht den optischen Eindruck des Waldes denn sie bleiben für den Waldbesucher unsichtbar über den Wipfeln Man sieht sie nur aus weiter Entfernung Für den Transport der Windanlagen zu ihrem Aufstellungsort werden Schneisen benötigt Wenn diese nicht schnurgerade sondern leicht geschwungen geführt und forstgerecht mit Traufgehölzen versehen werden können sie das Bild und die Funktion eines ästhetisch ansprechenden Waldweges ergeben Wenn Vögel oder Fledermäuse an Windanlagen getötet werden stellt dies einen bedauerlichen Preis für eine sichere saubere Energieversorgung dar Man muss hier aber seriös argumentieren Die geschätzte Zahl von 240 000 insgesamt jährlich an allen Windanlagen in Deutschland getöteten Fledermäusen besagt überhaupt nichts für den speziellen Standort Wald und kann also nicht als Argument gegen diesen speziellen Standort herhalten Überdies muss man solche Zahlen in quantitative Relation setzen Studien aus Kanada und den USA zeigen dass von 100 000 Vögeln die durch menschliche Bauwerke und durch Verkehrstechnik zu Tode kommen 3 drei auf Windkraftanlagen zurückzuführen sind Mehr

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/brief_an_franz_alt_zur_windenergie_im_wald.htm (2016-02-08)
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  • Grundlastkraftwerke können Versorgungssicherheit nicht mehr garantieren - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    jede Stunde des Folgetages und wird den Übertragungsnetzbetreibern mitgeteilt Die Kraftwerksbetreiber entscheiden welches ihrer Kraftwerke und mit welcher Leistung es eingeschaltet werden soll und welches ausgeschaltet bleiben kann Die Entscheidung erfolgt derzeit ohne Rücksicht darauf ob der Strom dann über große Entfernungen transportiert werden muss oder in derselben Region verbraucht werden kann Wenn die Übertragungsnetzbetreiber feststellen dass ihre Leitungen die geplante Strommenge an irgend einer Stelle nicht übertragen können dass dort also ein Engpass entsteht dann korrigieren sie die Einsatzplanung Die Korrektur wird Redispatch genannt Die Übertragungsnetzbetreiber weisen ein Kraftwerk vor dem Engpass an seine Produktion zu drosseln und weisen ein Kraftwerk hinter dem Engpass an seine Produktion zu erhöhen Redispatch verkürzt also den Stromtransport Beide Kraftwerke erhalten eine Entschädigung für die ihnen aufgezwungene Änderung des Einsatzplanes Diese wird auf die Netznutzungsgebühren umgelegt Ausführlicher wird das erklärt unter www next kraftwerke de Der Schluss welcher daraus zu ziehen ist lautet freilich nicht dass die hohe Produktion von Sonnenstrom für diese Zusatzkosten verantwortlich ist sondern das Überangebot von Strom aus fossilen und atomaren Kraftwerken die bei wachsendem Angebot sauberen regenerativen Stroms zunehmend systemwidrig werden dpa schreibt außerdem der viele Strom verstopfe die Leitungen und zitiert einen Vertreter des Netzbetreibers 50Hertz wonach der geplante Ausbau der Fernübertragungsleitungen innerhalb von Deutschland die Probleme lindern könne Dass es gerade in sehr sonnigen Wochen auch volkswirtschaftlich um ein Vielfaches günstiger wäre die großen anfallenden Solarstrommengen zeitlich zu verschieben nämlich in die dunkle Nacht statt örtlich nämlich in Gegenden wo die Sonne ebenso stark scheint wird nicht mit einer Silbe erwähnt Stromspeicher statt Grundlastkraftwerke und Fernübertragungsleitungen diese Weichenstellung wäre volkswirtschaftlich dringend geboten gefällt aber freilich weder den großen Netzbetreibern und damit verbandelten Stromkonzernen noch der konservativen Presse die automatisch Partei für Konzerninteressen zu ergreifen pflegt Es ist aber ärgerlich dass die bedeutende Nachrichtenagentur dpa sich zu dieser Einseitigkeit hinreißen lässt Es geht hier aber nicht einfach um eine freie Entscheidung für dieses oder jenes Stromversorgungssystem Es geht tatsächlich darum ob und wie eine sichere Stromversorgung in Zukunft überhaupt denkbar ist weil nämlich das herkömmliche System bei den steigenden Temperaturen des Klimawandels zunehmend versagt Dies wird anhand des zweiten wichtigen Punktes überdeutlich der aus dem Eingangszitat abzuleiten ist 2 Warum gibt es enorme Probleme in Polen wo der Strom knapp ist Polen hat seine Stromversorgung fast ausschließlich auf dem Brennstoff Kohle aufgebaut die uns auch in Deutschland als unverzichtbar weil grundlastfähig verkauft werden soll Kohle ist im Stromsektor der Hauptverursacher des Treibhauseffekts der das Klima auf der Erde verändert und im Wesentlichen die Temperaturen steigen lässt In einer bitteren Ironie wirkt dieser Klimawandel nun auf die Kohleverstromung zurück Kohlekraftwerke benötigen Kühlwasser das nicht zu warm sein darf Am 12 August schreibt die Frankfurter Allgemeine zur Lage in Polen Der Strommangel kommt vor allem daher dass die Kraftwerke nicht mehr mit Wasser gekühlt werden können Nachdem die Temperaturen in einigen Städten am Wochenende bis auf 38 Grad gestiegen sind führen manche Flüsse nur noch wenig Wasser und der Rest heizt sich auf 2 Bei steigenden Temperaturen erhöht sich

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/grundlastkraftwerke_gefaehrden_versorgungssicherheit.htm (2016-02-08)
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  • Bedarf an Wind- und Solaranlagen für eine 100% Versorgung mit Erneuerbaren - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    sogenannten Dunkelflaute würde selbst ein extrem hoher Zubau von Solar und Windanlagen keine ausreichende Leistung liefern können Fernleitungen erzeugen keine zeitliche Übereinstimmung von EE und Verbraucherleistung Da Wind und Sonnenenergie sich im Zeitverlauf keinesfalls am Zeitverlauf der Lastkurve ausrichten und da die Lastkurve sich zwar beeinflussen lässt aber niemals den unvorhersehbar extremen Sprüngen zwischen Dunkelflaute und maximalem Solar Wind Leistungsangebot folgen wird kommt es bei weiterem Ausbau von Wind und Solaranlagen unausbleiblich dazu dass einerseits in sonnig windigen Stunden die angebotene Leistung von Wind und Solaranlagen die Leistung aller eingeschalteten elektrischen Verbraucher überschreitet Und andererseits wenig später wenn es dunkel wird und oder wenn der Wind nachlässt folgen Stunden in denen Solar und Windleistung nicht ausreichen die Nachfrage zu decken Bei Schwachwind und Dunkelheit würden auch Millionen zusätzlicher Wind und Solaranlagen nicht weiterhelfen Zu hoffen dass ausgerechnet genau in solchen Stunden des Leistungsmangels am anderen Ende einer neu zu erbauenden Fernleitung gerade ein Sturm die fehlende Leistung liefern könnte wäre ein ressourcen verzehrendes Vabanque Spiel und kann niemals die Grundlage für eine zuverlässige Strom und Energieversorgung sein Dass die Stromwirtschaft dennoch auf dem Bau der Fernleitungen besteht ist ihrem Wunsch zuzuschreiben weitere Kunden durch ihre Großkraftwerke zu beliefern Speicherung von Überschüssen sonnig windiger Stunden notwendig Ein Ausgleich zwischen Erzeuger und Verbraucherleistung kann zuverlässig nur erfolgen wenn die Leistungsüberschüsse sonnig windiger Stunden gespeichert werden Auch das vollkommenste Fernleitungsnetz kann diese Aufgabe nicht übernehmen Wenn wir unabhängig von fossilen Kraftwerken werden wollen bleibt uns nur die Speicherung von überschüssiger Wind und Solarenergie für Zeiten des Mangels Die Speicherung kann bei der Überbrückungen im 24 Stundenbereich zur Pufferung regelmäßig auftretender Leistungsschwankungen in aufladbaren Batterien erfolgen die einen Energieverlust von nur etwa 20 aufweisen Wenn die Speicher allerdings mehrere Wochen überbrücken sollen dann braucht man andere Lösungswege die weniger Platz benötigen als aufladbare Batterien oder Pumpspeicher Es bieten sich chemische Speicherverfahren an wie Power to Gas oder Power to Liquid Aufladbare Batterien würden hundertmal so viel Platz und Pumpspeicherkraftwerke würden sogar zehntausendmal so viel Platz wie die chemischen Speicher benötigen und kommen für die Langzeitspeicherung deshalb nicht in Frage Nach jetzigem Stand der Technik haben die chemischen Speicherverfahren noch Energieverluste von etwa 80 oder mehr Prozent Trotz der hohen Energieverluste ist es aber immer noch besser aus überschüssiger Leistung einen strategischen Energievorrat anzusammeln anstatt die überschüssige Leistung abzuregeln weil man nicht weiß wo man sie unterbringen kann Nur eines darf man natürlich nicht die dazu zu speichernde notwendige Überschussleistung in der Bedarfsrechnung vergessen wie das häufig geschieht Die eingangs erwähnte Formel für den Jahresertrag von Windanlagen stimmt deshalb nicht mehr Sie muss zwingend ergänzt werden zu Nutzbarer Jahres Windertrag Volllaststunden Nennleistung SPEICHERVERLUSTE Die Tatsache dass die Speicherverluste bei Langzeitspeichern 80 und mehr Prozent betragen lässt erahnen dass es sich bei den bisher getätigten Bedarfsschätzungen um gravierende Fehleinschätzungen gehandelt hat Bedenkt man zudem dass bei der Umsetzung der Forderung nach 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien nicht nur der bisher übliche Strombedarf zu berücksichtigen ist sondern dass auch der Verkehrsbereich und der Wärmebedarf zu berücksichtigen sind

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/fehlberechnung_des_bedarfs_an_wind-_und_solaranlagen_fuer_eine_100_versorgung_mi.htm (2016-02-08)
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  • Who are the "key stakeholders of the Energiewende in Germany"? - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    had developed the idea of a cost covering feed in tariff in the first place and brought it to life on a communal scale in the 90s is not counted among the key stakeholders of the Energiewende in Germany Of course this offends us However we re in good company Eurosolar that eminent pressure group for a more courageous energy transition originating from the initiative of the upright Social Democrat Hermann Scheer and organizing important international conferences on this topic nowadays is missing as well Campaigning networks like Campact or augestrahlt without whose mobilizations there would have probably been no second decision for a nuclear phase out in 2011 are searched for in vain The International Physicians for the Prevention of Nuclear War IPPNW who have long since been engaged against the commercial use of nuclear power as well as against climate change are also absent The climate campaigners of Robin Wood or urgewald far from it Foxes in charge of the henhouse Instead we and particularly you esteemed international readers are supposed to consider the Rheinisch Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung RWI as a key stakeholder of the Energiewende That RWI itself writes in its self portrayal that Renewable energies are part of its portfolio p 68 Usually the RWI demands a demonstrably false quota approach for the energy transition while from time to time referring to studies biased by privileges for instance on behalf of American Big Oil or Big Coal corporations RWI supports the Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft INSM which is fighting the Energiewende tooth and nail and RWI is further affiliated with the German coal and nuke corporation RWE in multiple ways Again we are supposed to accept the Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft BDEW as a key stakeholder of the German Energiewende p 30 The BDEW is the pivotal lobby organization of the traditional energy industry With its chairwoman Hildegard Müller CDU former head of the Berlin chancellery under Angela Merkel CDU it torpedoes each and every measure that might be taken to accelerate the energy transition most recently the proposal of minister Gabriel to impose a climate toll on old lignite fired power stations To sum it up The selection of Energiewende stakeholders in the brochure of the two ministries may not be entirely one sided but it displays a significant tendency towards Big Coal which is not at all conducive to the energy transition in Germany What might be the motivation behind this approach The two ministers state in their preface The Energiewende is exerting a wide ranging impact on all spheres of people in Germany s lives We will only be successful however if we tackle the Energiewende as a restructuring task involving the whole of society in which everybody takes an active part with their strengths and expertise p 5 That may be so But if the strengths and expertise of powerful anti Energiewende lobbies are included while at the same time most of the important groups who support the Energiewende scholarly

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/who_are_the_key_stakeholders_of_the_energiewende_in_germany.htm (2016-02-08)
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