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  • Keine Pflicht zum Einbau von Fernwirkeinrichtungen bei PV-Anlagen - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    der Nichteinhaltung dieser technischen und betrieblichen Vorgaben ab dem 1 Januar 2011 keine Vergütung mehr zahlen müssten Denn nach 66 EEG 2009 Übergangsbestimmungen so argumentierte man müssen alle Betreiber von Erneuerbaren Energien Anlagen also auch Betreiber von Anlagen die vor Inkrafttreten des EEG 2009 installiert wurden die Vorgaben nach 6 1 EEG 2009 einhalten Anlagenbetreiber waren also mehr als verunsichert denn in vielen Fällen müssten umfangreiche Investitionen auf den Weg gebracht werden um die geforderte Leistungsregulierung und die Abrufung der Ist Einspeisung zu gewährleisten Auf Grund dieser strittigen Rechtslage leitete die Clearingstelle EEG bereits im September 2009 ein Hinweisverfahren ein Die Fragestellung lautete Müssen Betreiberinnen und Betreiber von Fotovoltaikinstallationen diese mit den Fernwirkeinrichtungen gem 6 Nr 1 EEG2009 ausstatten wenn die Gesamtleistung der Installation 100kWp übersteigt Das Ergebnis dieses Verfahrens wurde seit Monaten mit Spannung erwartet Anfang Oktober wurde folgendes Ergebnis veröffentlicht Die Clearingstelle EEG gibt folgenden Hinweis zur Auslegung und Anwendung von 6 Nr 1 EEG2009 Pflicht zum Einbau bestimmter Fernwirkeinrichtungen bei Anlagen deren Leistung 100kW übersteigt bei Fotovoltaikanlagen 1 Der Begriff der Anlage in 6 Nr 1 EEG 2009 stimmt mit dem Anlagenbegriff des 3 Nr 1 EEG 2009 überein Folglich ist bei Fotovoltaikinstallationen jedes Modul eine Anlage i S d 6 Nr 1 EEG 2009 Betreiberinnen und Betreiber von Fotovoltaikinstallationen mit mehr als 100kWp Gesamtleistung unterliegen mithin derzeit nicht den Pflichten des 6 Nr 1 EEG 2009 2 Auch wenn mehrere Anlagen zum Zweck der Ermittlung der Vergütung für den jeweils zuletzt in Betrieb gesetzten Generator gem 19 Abs 1 EEG 2009 als eine Anlage gelten begründet diese Zusammenrechnung nicht die etwaige Erreichung der Leistungsschwelle des 6 Nr 1 EEG 2009 3 Die Leistungsschwelle des 6 Nr 1 EEG 2009 wird auch nicht erreicht wenn die Gesamtleistung der Fotovoltaikinstallationen an einem Netzverknüpfungspunkt 100kWp übersteigt Quelle http www

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/keine_pflicht_zum_einbau_von_fernwirkeinrichtungen_bei_pv-anlagen.htm (2016-02-08)
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  • Hochgekitzelt und dann abgewürgt - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    die Solarinstallateure ein und brachte sie an die Grenzen ihrer Möglichkeiten Nicht nur Anfragen zur Installation von kleinen Solarstromanlagen blieben auf der Strecke auch die Fertigstellung der Anlagen zum Stichtag 1 Juli war oft nicht sicherzustellen Denn für einen solchen künstlich erzeugten Nachfrage Boom qualifiziertes Personal kurzfristig zu finden und mit der Aussicht auf baldige Entlassung einzustellen war oft nicht möglich oder machte schlussendlich keinen Sinn Das Ergebnis dieser politisch gewollten Torschlusspanik haben wir nun auf dem Tisch Die Bundesnetzagentur meldete Anfang Oktober dass in den Monaten Juni Juli und August dieses Jahres Photovoltaik Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3 150 Megawatt neu installiert worden sind So sehr uns auch der hohe Zubau von PV Leistung in Deutschland erfreut die daraus folgenden Einschnitte bei der weiteren Entwicklung der Photovoltaik im Jahr 2011 sind erheblich Denn die Bestimmung der Degression für 2011 erfolgt nach 20 2 EEG nach einem einfachen Prinzip Die Leistung der bei der Bundesnetzagentur vom 1 6 bis 30 9 gemeldeten Anlagen wird mit dem Faktor 3 multipliziert Übersteigt dieser Wert die 6500 MW Marke erfolgt die höchste Degression Zwar veröffentlichte die Bundesnetzagentur erst die Zubau Zahlen von Juni bis Ende August Diese übertreffen jedoch multipliziert mit 3 mit ca 9500 MW bereits jetzt bei weitem die letzte Ausbauschwelle des genannten Atmenden Deckels der Gesetzesschreiber Es steht also so gut wie fest Die Vergütungsdegression für 2011 wird nochmals 13 betragen Erhielt man 2009 noch 43 01 Ct kWh Solarstrom für Anlagen bis 30 kW so darf man 2011 nur mit 28 74 Ct kWh rechnen Das ist eine Kürzung um mehr als ein Drittel Und das Ganze mit der völlig falschen Begründung Solarenergie würde die Stromkunden starker belasten Eine Äußerung von MinR in Dr Karin Freier Leiterin des Referates KI III 2 Solarenergie Biomasse Geothermie und Markteinführung Erneuerbare

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  • Ab wann lohnt sich der Eigenverbrauch von Solarstrom? - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    2010 nicht nur reduziert sondern unterliegen nun auch noch je nach Anlagengröße einer Staffelung Aber dies ist noch nicht alles Zusätzlich soll diese Staffelvergütung auch noch jeweils für den eigenverbrauchten Anteil des Solarstroms angehoben werden der über der sogenannten 30 Prozent Regel liegt Dies bedeutet Verbraucht der Anlagenbetreiber mehr als 30 Prozent des gesamt erzeugten Solarstroms im Haus selbst bekommt er dafür anteilig eine höhere Vergütung gestaffelt und nochmals anteilig nach Leistungsgrößen versteht sich Wer kommt da noch leichtfüßig durch den Zahlensalat Eine einfache Überschlagsrechnung ist da nicht mal eben so auf den Weg zu bringen Und Prozentrechnung war noch nie der deutschen Schüler liebstes Kind Auch Betreiber von Solaranlagen die ihre Anlage zunächst mit Volleinspeisung eingerichtet haben 1 könnten den Wunsch hegen mal schnell zu überprüfen ob die neue Strompreisänderung meist Strompreis Steigerung eine Umstellung der Anlage auf Solarstrom Eigenverbrauch rechtfertigt Neues Angebot des SFV Wir haben ein Rechenprogramm siehe http www sfv de eigenverbrauch rechner eigenverbrauch rechner html entwickelt mit dem nach nur wenigen Eingaben schnell und unkompliziert aufgezeigt wird ob sich der Solarstrom Eigenverbrauch finanziell lohnt Hierzu muss man nur den Inbetriebnahmezeitpunkt und die Größe der Anlage den zu erwartenden Gesamt Jahresstromertrag die davon ins Netz eingespeiste Strommenge und den aktuellen Strombezugspreis in die Eingabemaske eintragen Die Rechnung erfolgt sofort In einem farbigen Feld wird aufgezeigt wie hoch der Minder oder Mehrertrag in Euro Jahr ist wenn man seine Anlage mit eingestellten Parametern betreibt Ist die Farbe des Ausgabefeldes rot dann schreibt man rote Zahlen Bei grüner Farbe ist alles im grünen Bereich und ein Eigenverbrauch könnte sinnvoll sein Auf einem zusätzlich angezeigten Rechenblatt werden die Rechenschritte und die geltenden Vergütungssätze angezeigt Wer Interesse hat eine graphische Ausgabe des Ergebnisses zu sehen der findet auch hier ein Angebot Die Graphik zeigt an wie die Einnahmen wachsen wenn

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  • SFV fordert gestaffelte Anreize für Solarstromanlagen je nach Aufstellungsort - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Rundmails Satzung Impressum 1510 Artikel neuester vom 08 02 16 Artikel diskutieren und weiterverbreiten Infos zum Copyright Druckversion dieses Artikels 04 10 2010 Wolf von Fabeck SFV fordert gestaffelte Anreize für Solarstromanlagen je nach Aufstellungsort Der SFV appelliert an den Gesetzgeber das EEG so zu ändern dass es stärkere Anreize zum Bau von Solarstromanlagen bietet Drei Ziele sind dabei zu verfolgen Die Photovoltaik soll möglichst rasch zu einer Technik entwickelt werden die gleichzeitig dem Witterungsschutz und der Stromgewinnung dient Die Photovoltaik soll auch kleine versiegelte Flächen nutzen Der Verbrauch von Bodenflächen soll minimiert werden Wir empfehlen deshalb folgende Anreizreihenfolge den höchsten Anreiz nennen wir zuerst 1 Finanzielle Anreize zum Bau von Solarstromanlagen an Gebäuden mit dem Ziel einer Integration in die Gebäudehülle Dach Fassade Fenster Diese Anreize sind nach der Größe der Anlagen so zu staffeln dass sich die Montage von Photovoltaik auch an kleinteiligen Gebäudeflächen lohnt Also höhere Einspeisevergütungen bis 5 kWp 2 Anreize zum Bau von Solarstromanlagen ohne Gebäudeintegration auf Gebäuden und an Fassaden sowie an Lärmschutzwänden und über Verkehrswegen 3 Anreize zum Bau von Solarstromanlagen auf Flächen die mit erprobten Renaturierungsverfahren mittelfristig nicht wieder in landwirtschaftliche forstwirtschaftliche oder Naturschutzflächen überführt werden können 4 Sonstige Freiflächen Um den

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  • Freiflächen-Solarstromanlagen auf Konversionsflächen? - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Fokus Hierzu zählen neben Flächen aus militärischer gewerblicher und industrieller Nutzung auch Flächen aus kommunaler Verantwortung z B Flächen zum Betrieb von Schulen Bibliotheken Museen oder Flächen für die Bereitstellung von Infrastruktur wie Straßen Plätze und öffentliche Bauten der öffentlichen Wasserversorgung u a Flächenvoraussetzungen Als Voraussetzung für die Qualifizierung einer Fläche als Konversionsfläche soll gelten dass der ökologische Wert der Fläche infolge der ursprünglichen Nutzung schwerwiegend beeinträchtigt ist Dies geht aus dem aktuellen Empfehlungsverfahren der Clearingstelle EEG zum Thema Konversionsfläche hervor wo man sich der Frage widmete wann für Strom aus Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen die EEG Vergütung zu zahlen ist siehe http www clearingstelle eeg de empfv 2010 2 Maßgeblich für die Gewährung der EEG Förderung sei dabei so beurteilte die Clearingstelle EEG ob sich der ökologische Wert der Fläche aufgrund der spezifischen Vornutzung schlechter darstellt als vor dieser bzw ohne diese Nutzung Dabei sei der Zustand sämtlicher Schutzgüter der Umwelt relevant Wenn ein oder mehrere der folgenden Kriterien zuträfen bestünde eine widerlegliche Vermutung dafür dass der ökologische Wert der jeweils betrachteten Teil Fläche aufgrund der spezifischen Vornutzung schwerwiegend beeinträchtigt sei 1 Existenz oder hinreichender Verdacht auf Altlasten oder schädliche Bodenveränderungen 2 Existenz bzw ein hinreichender Verdacht für die Existenz von Kampfmitteln 3 Versiegelungen der Bodenoberfläche mit schwerwiegenden Beeinträchtigung der natürlichen Bodenfunktionen des Nährstoff und Wasserkreislaufes und des Grundwassers 4 Flächen mit einer infolge tagebaulicher Nutzung beeinträchtigten Standsicherheit z B Abbaugebiete und Kippenflächen aus dem Braunkohleabbau bei denen ggf auch nach Sanierung und noch nach Entlassung der Fläche aus der Bergaufsicht mit Setzungen und Rutschungen zu rechnen ist 5 Aufrechterhaltung der speziellen gesetzlichen Aufsicht bzw Überwachung der zuständigen Behörde nach Einstellung des Betriebes einer genehmigungsbedürftigen Anlage bzw der Ausübung einer genehmigungsbedürftigen Tätigkeit beispielsweise nach Immissionsschutz oder Bergrecht Aber auch Indizien wie die Veränderung des pH Werts des Bodens geringerer Humusgehalt und Verminderung der Bodenfruchtbarkeit Abfälle Schadstoffe und sonstige im oder auf dem Boden befindliche Materialien die aus der Vornutzung stammen z B Trümmer oder aber künstliche Veränderungen der Erdoberfläche bzw der Bodenstruktur weiträumige Bodenabträge Bodenerosion und oder verringerte Standsicherheit des Geländes durch Grundwasseranhebung könnten Indizien für eine schwerwiegende Beeinträchtigung des Bodens sein Dieser von der Clearingstelle EEG aufgezeigte Kriterienkatalog belegt wie umfassend und schwierig Flächenbeurteilungen durchzuführen sind Gutachterliche Arbeit ist notwendig um genaue Aussagen über die ökologische Beschaffenheit der Fläche zu gewinnen Informationen zu ökologisch und ökonomisch sinnvollen Maßnahmen müssen zusammengetragen und eine Entscheidung über die weitere Flächenverwendung getroffen werden Aber auch die Vielzahl der von der Clearingstelle EEG dargestellten Kriterien eröffnen Entscheidungsträgern möglicherweise zunehmend Spielräume bisher nicht in Erwägung gezogene Flächen aus militärischer gewerblicher industrieller und kommunaler Verantwortung für Freiflächenanlagen nutzbar zu machen Flächen renaturieren oder sichern Zunächst vorab In unseren Veröffentlichungen haben wir immer wieder darauf hingewiesen dass auf Konversionsflächen aus militärischer Nutzung unserer Meinung nach in den meisten Fällen keinesfalls Freiflächen Solaranlagen installiert werden sollen Dies würde einen großen Eingriff in ökologisch häufig wieder intakte naturnahe Flächen bedeuten Auf alten Militärflächen wurde in den letzten Jahrzehnten meist weder gegen Unkraut und Schädlinge gespritzt oder Dünger ausgebracht Die

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/freiflaechen-solarstromanlagen_auf_konversionsflaechen.htm (2016-02-08)
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  • Meeresspiegelanstieg nicht um 100 Meter, sondern nur um 70 Meter - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Diebstahl Netzausfälle Solarstromerträge Zeitschrift Solarbrief Mitglied werden Kontakt Rundmails Satzung Impressum 1510 Artikel neuester vom 08 02 16 Artikel diskutieren und weiterverbreiten Infos zum Copyright Druckversion dieses Artikels vom 27 04 2007 aktualisiert am 30 09 2010 Meeresspiegelanstieg nicht um 100 Meter sondern nur um 70 Meter Berichtigung vom 30 09 2010 Die hier bisher verlinkte Gafik zeigte Nordeuropa nach einem Meeresspiegelanstieg um 100 Meter Tatsächlich reicht das Schmelzwasserpotential aller

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/2007/meeressp.htm (2016-02-08)
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  • Die Chancen eines nationalen Alleingangs - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    lächerlich Wann hat jemals ein Land die Entwicklung neuer Produkte davon abhängig gemacht ob die anderen Länder einen angemessenen Anteil beitragen Hat Henry Ford darauf gewartet dass in Deutschland das Automobil in die Massenproduktion kam Hat Microsoft erst dann mit der Verbreitung von Windows Ernst gemacht nachdem europäische Firmen versichert haben sie würden auch einen angemessenen Anteil an Computerprogrammen erstellen Völlig absurd solche Ideen Soll vielleicht die deutsche Firma Enercon Weltmeister beim Bau von Windanlagen zögern weil viele andere Länder keinen Anteil an der Windradproduktion aufweisen können Merkwürdig dass viele Menschen noch immer nicht die wirtschaftlichen Chancen begriffen haben die auch im Klimaschutz demjenigen winken der mit seinen Produkten früher die Marktreife erreicht und den Weltmarkt erobert Die Gegner der Energiewende stehen mitten unter uns Dabei tut ihre Motivation nichts zur Sache Im Hinblick auf das Endergebnis ist es nämlich gleichgültig ob jemand die Erneuerbaren Energien als Konkurrenz ansieht und sie deshalb verhindert oder ob er durch Vorurteile und Zweifel zum Bremser wird Die Gegner fordern Verlängerung der Laufzeiten für die Atomkraftwerke angeblich um Zeit für den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu gewinnen und sie erschweren im selben Bundesland die Genehmigungsvoraussetzungen für den Neubau von Windanlagen auf das Unerträglichste Die Gegner Bremser jammern wenn bei der Solarenergie Gewinne gemacht werden so als gäbe es in anderen Zweigen der Energiewirtschaft nicht erheblich höhere Gewinne und haben es jetzt durchgesetzt dass die Einspeisevergütung für Solarstrom in diesem Jahr 2010 sogar gleich drei mal drastisch gesenkt wurden Sie halten sich für Wirtschaftsexperten und haben noch nicht einmal begriffen dass Unternehmer sich nur dann einer neuen Technik zuwenden wenn sie mit ihr höhere Gewinne erzielen können als mit der bisherigen Technik Sie beklagen dass die Gewinne bei der Produktion von Solaranlagen auf Kosten der Verbraucher gemacht werden so als würden Gewinne in anderen Zweigen

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/die_chancen_eines_nationalen_alleingangs.htm (2016-02-08)
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  • Arbeitsproduktivität - ein missverstandener Begriff - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    momentan durch Wirtschaftswachstum noch halbwegs kompensiert werden kann Diese Betrachtungen zeigen eine erschreckende Diskrepanz zwischen der unbestritten hohen gesellschaftlichen Bedeutung menschlicher Arbeit und ihrer geringen rein ökonomisch produktionstheoretischen Bedeutung wie sie sich in ihrer niedrigen Produktionselastizität widerspiegelt Es liegt daher auf der Hand dass der Staat die Lohnfindung nicht völlig dem Spiel der Marktkräfte überlassen darf sondern in sinnvoller Weise steuernd eingreifen muss Die Festlegung von Mindestlöhnen greift hier allerdings leider zu kurz da der Staat den Unternehmen zwar Niedriglöhne verbieten kann nicht aber dass sie Menschen durch von Energiesklaven getriebene Maschinen und Computer ersetzen und damit überhaupt keine Löhne mehr zahlen müssen Wirksamer ist es wenn der Staat ohne direkt in die Lohnfestsetzung einzugreifen die ökonomischen Rahmenbedingungen so ändert dass menschliche Arbeit gegenüber Energiesklaven konkurrenzfähig wird z B durch eine Verlagerung der Steuerlast von der Arbeit hin zur Energie wie sie in 3 ausführlich diskutiert worden ist In der Diskussion um Lohnerhöhungen wird nicht selten 4 damit argumentiert zwar seien in Deutschland die Löhne hoch die Lohnstückkosten jedoch durchaus im Rahmen des international Üblichen Dies ist zwar zutreffend greift als ökonomische Rechtfertigung für Lohnsteigerungen jedoch zu kurz Daraus folgt nur dass sich deutsche Arbeitnehmer um mangelnde Konkurrenzfähigkeit im internationalen Vergleich wenig Sorgen machen müssen die Konkurrenz zwischen den verschiedenen Produktionsfaktoren innerhalb desselben Wirtschaftsraums wird dabei hingegen völlig ausgeblendet siehe hierzu auch die Ausführungen unter 1 zu dem Zitat von Samuelson Nordhaus 3 Kommen wir nun zum Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Zunahme der Arbeitsproduktivität Offensichtlich gilt in für kleine Wachstumsraten guter Näherung 5 Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts BIP Wachstumsrate der Arbeitsproduktivität Wachstumsrate des Arbeitseinsatzes Diese Beziehung zeigt dass bei konstantem Arbeitseinsatz idealerweise bei Vollbeschäftigung das Wachstum des BIP mit einem entsprechenden Wachstum der Arbeitsproduktivität einhergehen muss In diesem Sinne haben wir uns daran gewöhnt steigende Arbeitsproduktivität als Voraussetzung für Wirtschaftswachstum und damit als etwas Erstrebenswertes anzusehen Wir verbinden damit die Vorstellung von höherem Wohlstand für breite Bevölkerungsschichten bei kürzeren Arbeitszeiten und weniger körperlicher Schwerarbeit wie es ja auch der historischen Erfahrung u a aus der Zeit des Wiederaufbaus entspricht Man kann die Gleichung aber auch anders lesen Bei durch den technischen Fortschritt 6 bedingter kontinuierlich steigender Arbeitsproduktivität muss die Wirtschaft in gleichem Maße mitwachsen oder es muss der Einsatz an menschlicher Arbeit sinken was in der Praxis steigende Arbeitslosigkeit und damit sinkende Steuereinnahmen bedeutet Der potentielle Ausweg Arbeitszeitverkürzung funktioniert angesichts der heutigen Machtverhältnisse allenfalls noch ohne Lohnausgleich und würde damit ebenso wie die Zunahme der Arbeitslosigkeit zur Verminderung des allgemeinen Wohlstands führen Damit zwingt der scheinbar unaufhaltsame und natürliche Trend kontinuierlich steigender Arbeitsproduktivität de facto zu permanentem Wirtschaftswachstum wenn Arbeitslosigkeit und die Krise der Staatsfinanzen und Sozialversicherungen sich nicht noch weiter verschärfen sollen Dieses Dilemma wird bis heute kaum erkannt weil der Begriff steigender Arbeitsproduktivität so einseitig positiv besetzt ist 4 Nicht zuletzt sollte man sich auch davor hüten die Steigerung der Arbeitsproduktivität unkritisch und pauschal als Fortschritt im Sinne einer aus übergeordneter gesellschaftlicher Perspektive wünschenswerten Entwicklung zu sehen Steigerung der Arbeitsproduktivität bedeutet zwar unzweifelhaft einen ökonomisch effizienteren Umgang mit dem Faktor menschliche Arbeitskraft damit haben wir aber lediglich einen suggestiven Begriff durch einen anderen ebenso suggestiven und kritikbedürftigen ersetzt Denn auch wenn der Effizienzbegriff im Zuge der Überwucherung des gesellschaftlich politischen Diskurses durch die Begriffswelt der Unternehmensberatungen geradezu zum heimlichen Diktator avanciert ist dem sich Regierungen und Parlamente oftmals willig unterordnen sollte man nicht vergessen wie wenig der Maßstab der Effizienz als alleinige Richtschnur für gesellschaftliche Entscheidungen taugt So wird zwar kaum jemand den Sinn eines effizienten Umgangs mit knappen Gütern anzweifeln oder sich gar die berüchtigte Ineffizienz des real existierenden Sozialismus zurückwünschen Effizienz wird jedoch offensichtlich um so bedeutungsloser je weniger knapp das betreffende Gut ist Es stellt sich nun aber die Frage in wieweit man beim Faktor Arbeit heute überhaupt noch von einem knappen Gut sprechen kann angesichts von Massenarbeitslosigkeit in den Industrienationen und Überbevölkerung in den Entwicklungsländern denen es für ein Entkommen aus der Armutsfalle viel eher an der Verfügbarkeit von Energie und Technologie denn an menschlicher Arbeitskraft fehlt Gerade beim Umgang mit menschlicher Arbeitskraft die nicht nur Produktionsfaktor ist sondern auch für sich genommen eine wichtige sinnstiftende Funktion jenseits ihres Beitrags zur Erwirtschaftung des BIP hat erscheint es deplaziert allein den Maßstab der Effizienz anzulegen Ein allzu effizienter Einsatz menschlicher Arbeitskraft die diese an die Grenze des Menschlichen bzw Menschenmöglichen bringt könnte nämlich die Freude an der Arbeit aufgrund des damit verbundenen Leistungs und Zeitdrucks in einem derartigen Maße unterminieren dass auch noch so große Zuwächse an materiellem Wohlstand dies nicht werden aufwiegen können Selbstverständlich hat die Steigerung der Arbeitsproduktivität in den vergangenen Jahrzehnten eine bis dahin ungekannte Zunahme des allgemeinen Wohlstands bei gleichzeitiger erheblicher Verbesserung der Arbeitsbedingungen durch Arbeitszeitverkürzung und Entlastung des Menschen von schwerer gefährlicher und monotoner Arbeit ermöglicht Dies gilt insbesondere für den industriellen Sektor aber auch für viele Routinetätigkeiten vor allem bürokratische Aufgaben im Dienstleistungsbereich die in den letzten 20 Jahren zunehmend von Computern übernommen worden sind Hier ist es sicherlich legitim in der gestiegenen Arbeitsproduktivität gesellschaftlichen Fortschritt zu sehen Ganz anders sieht es jedoch beispielsweise in den Bereichen Bildung Medizin oder Soziales aus Steigende Arbeitsproduktivität in Krankenhäusern oder Schulen bedeutet ja dass ein Arzt immer mehr Patienten versorgen ein Lehrer vor immer größeren Klassen unterrichten muss usw In diesen und anderen Zukunftsbereichen wäre eine sinkende Arbeitsproduktivität im Sinne einer besseren personellen Ausstattung sicherlich wünschenswert Ohne ein Umsteuern eine Beseitigung des derzeitigen Ungleichgewichts zwischen den Faktoren Arbeit und Energie droht die weitere einseitige Steigerung der Arbeitsproduktivität zunehmend auch in Bereichen in denen es aus übergeordneter gesellschaftlicher Perspektive eigentlich nicht erwünscht ist So hat bereits 1995 eine von Michail Gorbatschow organisierte Konferenz von 500 Politikern Wirtschaftsführern und Wissenschaftlern langfristig eine 20 80 Gesellschaft prognostiziert in der nur noch 20 der Arbeitskräfte wirklich benötigt werden während die restlichen 80 durch tittytainment eine moderne Form von Panem et circenses bei Laune gehalten werden müssen Ein weiterer Fehlschluss ist es Fortschritt einseitig auf die Steigerung der Arbeitsproduktivität zu reduzieren er kann ebenso beispielsweise in einer Steigerung der Energieproduktivität bestehen Letzteres wäre weitaus dringlicher und sinnvoller als

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