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  • Es ist schon mal ein Meister vom Himmel gefallen - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    über diese wesentlichen Abmessungen des Hauses bzw über die Höhe der Arbeitsfläche zu informieren a Seitenschutz Seitenschutz Einrichtungen werden bei Flachdächern und Dächern bis 20 Neigung eingesetzt Die Höhe des Seitenschutzes muss mind 0 95 cm also bis zur Gürtellinie des Arbeiters betragen siehe nebenstehendes Bild 2 b Fanggerüst Schutzwand Gerüst Bei Arbeiten auf einer Dachfläche mit einer Neigung 20 bis 60 einer Absturzhöhe von über 3 m und im Randbereich des Daches ab 1 m müssen Fanggeräte Bild 3 Schutzwände Bild 4 oder Arbeitsgerüste Bild 5 vorhanden sein Der zulässige Arbeitsbereich ergibt sich aus Bild 4 Wichtig Arbeiter die Schutzwände anbringen müssen Anseilschutz benutzen c Anseilschutz Ein Anseilschutz ist bei der Installation von Absturzeinrichtungen sowie bei Nichtvorhandensein von Absturzeinrichtungen aus arbeitstechnischen Gründen zu verwenden z B wenn für die Dacharbeiten weniger als 2 Personentage 2 Personen arbeiten 1 Tag bzw 1 Person 2 Tage benötigt werden Der Anseilschutz Bild 6 sollte immer zum Ortgang eines Steildaches möglichst oberhalb des Benutzers an tragfähigen Bauteilen bzw Anschlagpunkten befestigt werden Das Verbindungsmittel Seil Band muss bei Benutzung straff gehalten werden Die Seile und Bänder dürfen nicht über scharfe Kanten gezogen nicht geknotet oder behelfsmäßig verlängert werden 2 Leitern a Anlegeleitern am Haus Anlegeleitern dürfen nur dann verwendet werden wenn der Standplatz auf der Leiter nicht höher als 7 m über der Aufstellfläche liegt Bei einem Standplatz ab 2 m Höhe dürfen nur Arbeiten geringen Umfanges ausgeführt werden bei denen das Gewicht der mitgeführten Werkzeuge und des Materials 10 kg die Windangriffsfläche 1 m nicht überschreitet Stufen oder Sprossen zuverlässig und dauerhaft mit Wangen und Holmen verbunden sind und gleiche Abstände haben sowie nicht schadhaft sind Anlegeleitern sicher aufgestellt sind Bild 7 Anlegeleitern gegen Ausgleiten Umfallen Abrutschen und Einsinken gesichert sind z B durch Fußverbreiterungen dem Untergrund angepasste Leiterfüße Einhängevorrichtungen Leitern nur an sichere Stützpunkte angelehnt sind und mindestens 1 m über die Austrittsfläche hinausragen Leitern im Verkehrsbereich durch Absperrungen gesichert sind Der Beschäftigte muss mit beiden Füßen auf einer Sprosse stehen Die obersten drei Sprossen dürfen nicht betreten werden Wichtiger Hinweis Wenn Solarmodule über 10 kg schwer oder über 1 m groß sind dürfen sie nicht über Leitern sondern nur über Schrägaufzüge auf das Dach transportiert werden b Auflageleitern auf dem Dach Dach Auflageleitern dürfen nur bei Dachneigungen bis 75 verwendet werden Sie sind in Sicherheitshaken einzuhängen nicht in die oberste Sprosse einhängen Siehe Bild 8 Der Standplatz des Installateurs muss unterhalb der Aufhängung liegen Auflegeleitern dürfen nicht in die Dachrinne gestellt werden 3 Dachdeckerstuhl Für Arbeiten auf mehr als 45 geneigten Dächern sind zusätzliche besondere Arbeitsplätze zu schaffen und zwar unabhängig von den erforderlichen Absturzsicherungen Dachdeckerstühle müssen eingerichtet werden Bild 9 Folgende Regeln sind zu beachten Dachdeckerstühle dürfen mit höchstens 150 kg z B mit 2 Personen oder 1 Person und ein Solarmodul belastet werden Die Aufhängung des Dachdeckerstuhls muss mit Seilen oder Ketten und Dachhaken an tragfähigen Anschlagpunkten vorgenommen werden An Dachdeckerstühlen darf kein Seitenschutz angebracht werden Kippgefahr Dachdeckerstühle und deren Tragmittel müssen vor jedem Einsatz auf ihren einwandfreien Zustand

    Original URL path: http://sfv.de/lokal/mails/sj/esistsch.htm (2016-02-08)
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  • Qualitativer Vergleich des Merit-Order Effekts von Wind- und Solarstrom - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Order Effekts von Wind und Solarstrom Einspeisung von Strom zur Mittagszeit entlastet den Börsenpreis stärker Die preissenkende Wirkung der Einspeisung von Solarstrom auf den Börsenpreis wird zumeist unterschätzt Der Börsenpreis ergibt sich aus dem Schnittpunkt der Angebotskurve mit der Nachfragekurve Zur Mittagszeit ist die Nachfrage nach Strom besonders hoch Im Bereich hoher Nachfrage hat die Angebotskurve eine besonders starke Steigung In diesem Bereich wirkt sich eine Änderung der Nachfrage oder eine Verschiebung der Angebotskurve besonders stark auf den Börsenpreis aus In der folgenden Skizze wird zur einfacheren Darstellung aus Gründen der Übersichtlichkeit und der Vergleichbarkeit ein und dieselbe Angebotskurve sowohl für die Bestimmung des Börsenpreises um die Mittagszeit als auch für die Nachtzeit verwendet Außerdem wird nicht die Angebotskurve nach rechts sondern die Nachfragekurven werden nach links verschoben Die Effekte bleiben dabei jedoch gleich Zur Vergrößerung auf das Bild klicken Zur Vergleichbarkeit wird eine GLEICHE Strommenge einmal zu nächtlicher Zeit also im Bereich geringer Nachfrage und einmal zur Mittagszeit also im Bereich hoher Nachfrage eingespeist Man kann sich vorstellen dass es sich bei der mittäglichen Einspeisung häufig um Strom mit einem hohen Solarstromanteil handelt Die von der Gesamtheit der Stromeinkäufer dabei jeweils eingesparten Geldmengen entsprechen den beiden eingefärbten Flächen im

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/qualitativer_vergleich_des_merit-order_effekts_von_wind-_und_solarstrom.htm (2016-02-08)
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  • Rechenschaftsbericht und weitere Vorstellung der Arbeit: Vereinsjahr 2009/2010 - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    prüfen inwieweit eine konkrete Beschwerdemöglichkeit gegeben ist Das Thema dezentrale Stromspeicherung stellt eine der großen technische Herausforderungen bei der Umstellung auf Erneuerbare Energien dar und wird zum Schwerpunktthema Dementsprechend lautete ein Transparent des SFV auf der zentralen Kundgebung gegen die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke am 18 September Speicher Wind und Sonnenstrom ersetzen Kohle und Atom Unser Energiewenderechner im Internet wurde weiterhin verbessert Auch hier wurde die Speicherung von Energie berücksichtigt Ein Einführungsvideo soll Interessenten den Energiewenderechner nahebringen Über 25 Vorträge zum Thema 100 wurden nach unserer Zählung im letzten Vereinsjahr gehalten Auf unserer Internetseite unter dem Link Vorträge und Aktionen kann man sich informieren wo die nächsten Vorträge in Deutschland auch von Nichtangehörigen des SFV zum Thema 100 gehalten werden Auf kommunalem Gebiet haben wir uns weiterhin für die Ausweisung neuer Windvorranggebiete eingesetzt und in Aachen unterstützt der SFV eine Bürgerinitiative die sich für einen Ausstieg des örtlichen Stadtwerks STAWAG aus Beteiligungen an neuen Kohlekraftwerken einsetzt Global denken national handeln Wenn wir uns konkret für die deutschlandweite Umstellung auf Erneuerbare Energien einsetzen so verfolgen wir damit das Ziel diese Energien durch Markteinführung soweit zu verbilligen dass sie in naher Zukunft aus wirtschaftlichen Gründen europa und weltweit die Energien aus Kohle Erdöl Erdgas und Atom ersetzen Die Energiefrage ist DIE zentrale Zukunftsfrage Von ihrer Lösung hängt der Fortbestand der menschlichen Zivilisation ab In diesem Sinne möchten wir das Lebenswerk von Hermann Scheer weiterführen um dessen Tod wir trauern Beratung von Solaranlagenbetreibern Neben der politischen Arbeit die das Ziel verfolgt die Rahmenbedingungen in unserem Sinne zu verbessern sehen wir die Betreiberberatung als wichtige Aufgabe an Hier liegt unser Schwerpunkt weiterhin bei Problemen mit dem Netzbetreiber Offensichtlich soll die Zahl der dezentralen Stromerzeuger durch Abschreckung möglichst klein gehalten werden Täglich gehen Anrufe bei uns ein in denen potentielle Anlagenbetreiber um Rat nachfragen Manchmal sind die Verstöße der Netzbetreiber gegen das EEG so offensichtlich dass sie vom Netzbetreiber nach Hinweis auf die Rechtslage abgestellt werden In den übrigen Fällen bleibt uns nur die Betreiber an Fachanwälte für Energierecht zu verweisen Mit einem nichtständigen Vertreter sind wir in der Clearingstelle EEG vertreten Dort besteht der Wille die berechtigten Interessen der Anlagenbetreiber gegen Angriffe durch die Stromnetzbetreiber zu schützen Allerdings ist angesichts der fortschreitenden Verkomplizierung des EEG davon auszugehen dass die Zahl der Streitfälle zunehmen wird so dass auch eine gut organisierte Clearingstelle nur einen geringen Anteil der Fälle wird abarbeiten können Unsere immer noch aufrecht erhaltene Forderung nach Zahlung einer Bereitstellungsgebühr bei Nichtanschluss einer fertiggestellten Anlage zeigt sich somit weiterhin als vordringlich Solarbriefe Im Vereinsjahr sind vier Solarbriefe 4 09 bis 3 10 erschienen Ertragsdatenbank für Solarstromanlagen Der SFV betreibt die weitaus größte öffentliche Datenbank mit Erträgen von über 10 000 Solarstromanlagen Die statistischen Auswertungen dieser Erträge werden auch von der Arbeitsgruppe Statistik des BMU genutzt Sie geben Anlagenbetreibern einen ungeschminkten Anhalt darüber wieviel Strom man in den verschiedenen PLZ Bereichen und in den verschiedenen Monaten aus Solaranlagen gewinnen konnte Mitgliederzahlen Stand 27 10 10 Die Vorjahresstände zeigen das kontinuierliche Anwachsen des Vereins Persönliche Mitglieder 2745

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/rechenschaftsbericht_und_weitere_vorstellung_der_arbeit_vereinsjahr_2009/2010.htm (2016-02-08)
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  • Wie kam es zur Vollbremsung bei der Solarförderung - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    zu dem Ergebnis dass bis zum Jahr 2018 von Jahr zu Jahr weniger Solarmodule installiert werden würden Für 2006 wurde noch ein Zubau von knapp über 700 MWp prognostiziert für 2018 sogar nur noch knapp unter 500 MWp Zur Vergrößerung auf das Bild klicken Dies war offensichtlich eine Fehlprognose Wir wissen es jetzt besser Alleine in einem einzigen Monat im Mai 2010 sind so viele Solarmodule installiert worden wie die BMU Studie für das ganze Jahr 2010 prognostiziert hatte und das obwohl zum 1 1 2010 die Degression der Einspeisevergütung auf 9 Prozent verschlechtert worden war Die rote Säule für das Jahr 2010 fehlt noch in der Grafik weil das Jahr noch nicht abgeschlossen ist Bereits Ende August hatte sie eine Höhe von 4903 MWp erreicht und würde schon jetzt die Grafik sprengen Der Titel der BMU Studie lautete Vergütungszahlungen und Differenzkosten durch das Erneuerbare Energien Gesetz Der Protest des SFV vom 29 März 2006 ist noch heute nachzulesen unter BMU veröffentlicht lähmende Prognosen zu Zuwachsraten bei Sonnen und Windenergie im Binnenland Auch gegen die Folgestudie die BMU Leitstudie 2007 die die Prognose vom Dezember 2005 fast unverändert wiederholte hat der SFV protestiert und die Solarinstallateure aufgefordert sich in Protestbriefen an das BMU zu wenden Aus welchem Grund sind damals vier anerkannte Wissenschaftler zu der Schlussfolgerung gekommen dass die Solarinstallationsfirmen ab dem Jahr 2005 von Jahr zu Jahr WENIGER Solarmodule auf die Dächer bringen würden Auf Seite 17 der erstgenannten Studie findet sich dazu der hilflose Versuch einer Begründung Eine Fortsetzung der bisherigen Wachstumsentwicklung sei nicht vorstellbar Die Motive für diese unwissenschaftliche Aussage sind nachträglich nur schwer zu ergründen Möglicherweise stand dahinter die Absicht die zu erwartenden Kosten kleinzurechnen um der Photovoltaik einen Gefallen zu tun Nachträglich stellt sich das als strategischer Fehler heraus Diese Studien haben es den Gegnern

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/wie_kam_es_zur_vollbremsung_bei_der_solarfoerderung.htm (2016-02-08)
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  • Brief des SFV an Bundestagsabgeordnete - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    gesetzt wurde parteiübergreifend von Rot Grün im Jahr 2000 weiter verbessert von Schwarz Rot fortgesetzt wurde und die dazu geführt hat dass in Deutschland eine sehr leistungsfähige Solarindustrie und mehr als 10 000 Solarinstallationsbetriebe entstanden sind Die Leistungsfähigkeit dieser Installationsbetriebe wird oft unterschätzt deswegen nennen wir Ihnen zwei Zahlen Diese Betriebe haben bisher in Deutschland Solarstromanlagen installiert deren Höchstleistung der Leistung von 15 Kernkraftwerksblöcken entspricht Pro Kernkraftwerksblock rechnet man mit 1 Gigawatt GW Allein in den letzten 12 Monaten bis Ende Juni haben sie auf deutschen Dächern Solarstromanlagen mit einer Spitzenleistung von etwa sechs Kernkraftwerksblöcken aufgebaut Sechs Kernkraftwerksblöcke in einem Jahr ein solches Aufbautempo schafft nicht einmal die mächtige Atomindustrie Dieser leistungsfähige Mittelstand der Solarinstallateure ist aufgrund der Nachfrage von Millionen von Dachbesitzern entstanden und es waren auch diese Dachbesitzer die die Vorfinanzierung selbst erbracht haben Die im Voraus erbrachten Investitionssummen werden nun durch die Stromkunden nachträglich 20 Jahre lang durch einen Aufschlag von 2 bis 3 5 Cent pro Kilowattstunde auf den Strompreis wieder erstattet Stromintensive Betriebe und Schienenbahnen sind davon ausgenommen Doch zurück zum neu aufgewachsenen mittelständischen Handwerksstand der Solarinstallateure Diese werden nun durch IHRE Gesetzesänderung dazu verurteilt zukünftig auf Jahre hinaus nur noch mit halber Kraft 3 5 GW jährlich zu arbeiten Sie sehr geehrte Frau Abgeordnete sehr geehrter Herr Abgeordneter wollten dadurch Geld beim Strompreis sparen aber sie vergessen dabei die volkswirtschaftlichen Verluste die entstehen wenn ein großer mittelständischer Wirtschaftszweig von nun an nicht mehr aus voller Kraft arbeiten darf und seine jährliche Wertschöpfung auf die Hälfte beschränken muss Die bei den Solarinstallateuren getätigten Investitionen in die Werkstattausstattung die Montagehilfen und Gerüste die Aufzüge und die Werkstattfahrzeuge die Geschäfts und Werkstatträume die Investitionen in die Aus und Weiterbildung des Personals werden dadurch entwertet werden nachträglich zu Fehlinvestitionen in volkswirtschaftlichem Maßstab Was wird mit den zehntausend deutschen

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/brief_des_sfv_an_bundestagsabgeordnete.htm (2016-02-08)
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  • Warum PV-Stromeinspeisung den Stromeinkauf der Endkundenversorger entlastet - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Effekts Endkundenversorger kaufen den Strom für ihre Kunden im börslichen oder vorbörslichen Handel ein Sie bezahlen dafür den Börsenpreis oder zumindest einen dem zu erwartenden Börsenpreis ähnlichen Preis Der Börsenpreis sinkt bekanntlich durch die Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien Merit Order Effekt Die Absenkung des Börsenstrompreises durch PV Einspeisung wurde allerdings bisher systematisch unterschätzt Deshalb soll im folgenden der Merit Order Effekt technologiespezifisch alleine für Solarstrom untersucht werden Ursache für die stärkere Einwirkung des Solarstroms auf den Börsenpreis ist die Tatsache dass der Schwerpunkt der PV Einspeisung dann erfolgt wenn der Stromverbrauch um die Mittagszeit sein tägliches Maximum erreicht Im täglichen Maximum wird auch der teure Strom von Spitzenlastkraftwerken benötigt Nur wenige MWh mehr Leistungsbedarf bedeutet in diesem Preissegment dass noch erheblich teurerer Spitzenlaststrom zum Einsatz käme Und jede MWh mehr Photovoltaik macht diesen Spitzenlaststrom überfüssig Andererseits müssen die Endkundenversorger für jede Kilowattstunde Strom die sie an die Endkunden liefern dem Übertragungsnetzbetreiber die EEG Umlage zahlen Die höhere PV Einspeisevergütung erhöht zwar diese EEG Umlage Die folgenden zunächst rein qualitativen Überlegungen zeigen jedoch dass möglicherweise die preisentlastende Wirkung der PV Einspeisung sogar überwiegt Skizze 1 zeigt den Einfluss der Steigung der Angebotskurve zwischen den sogenannten Gleichgewichtspunkten A und B

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/warum_pv-stromeinspeisung_den_stromeinkauf_der_endkundenversorger_nicht_belastet.htm (2016-02-08)
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  • Nutzungsänderung des Gebäudes durch Solarstromerzeugung führt zu Baugenehmigungspflicht in NRW - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    bislang privilegiert genutzten Reithalle mit Photovoltaikmodulen bedeckt wurden um den erzeugten Strom nicht im landwirtschaftlichen Betrieb selbst zu nutzen sondern gegen ein monatliches Entgelt in das Netz eines Energieversorgers einzuspeisen Eine solche Nutzungsänderung des Trägergebäudes des Reitstalles so das OVG NRW sei nicht von der Genehmigungsfreistellung des 65 Abs 1 Nr 44 BauO NRW erfasst Auf Grund dieses Urteils befürchten nun viele Anlagenbetreiber in NRW dass für ihre zunächst baugenehmigungsfrei errichtete Solaranlage im Innen und Außenbereich nachträglich eine Genehmigung von der kommunalen Baubehörde eingefordert werden könnte Auch der Bau neuer Solaranlagen könnte durch eine Baugenehmigungspflicht erschwert werden Das Bauministerium NRW wies deshalb in einem Erlass vom 13 10 2010 die oberen Bauaufsichtsbehörden an wie zukünftig die Genehmigungsfreistellung von Solarstromanlagen zu handhaben sei Im Erlass stellte man zunächst klar dass es auch nach dem Urteil des OVG keinen Anlass gäbe die Vorschrift über genehmigungsfreie Vorhaben in der Landesbauordnung neu zu fassen Allerdings stellte die oberste Bauaufsichtsbehörde fest dass eine Nutzungsänderung der baulichen Anlage nur dann nicht vorläge wenn die größere Menge des dort erzeugten Solarstroms für den Betrieb der baulichen Anlage selbst genutzt würde Dabei spiele es keine Rolle ob eine Photovoltaik Anlage zunächst den gesamten Strom ins öffentliche Netz einspeist und sodann der eigene Bedarf aus dem öffentlichen Netz gedeckt wird Es komme vielmehr einzig auf die Differenz zwischen der gesamt erzeugten Strommenge und dem Energieeigenbedarf an Liegt diese Differenz unter 50 so liegt keine Nutzungsänderung vor Nun kann man aufgrund der dargestellten Berechnungsweise zwar davon ausgehen dass für die Installation kleinerer Solarstromanlagen im innerstädtischen Bereich in der Regel keine Genehmigungspflicht entstehen kann Allerdings bleiben genügend Fälle bei denen Investitionen in Solarstromanlagen durch eine nunmehr erforderliche Baugenehmigungspflicht unnötig erschwert werden Stellt man nur auf den Strombedarf ab dann könnte es bereits bei Solarstromanlagen ab 10 kWp Jahresstromertrag ab ca 9

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/baugenehmigung_fuer_pv-anlagen_in_nrw.htm (2016-02-08)
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  • Subvention konventioneller Energieträger - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Cent je kWh bei der Braunkohle Nach Aussagen der Autoren ist der spezifische Förderwert für eine kWh Steinkohlestrom sogar etwa dreimal so hoch da rund zwei Drittel der eingesetzten Primärenergie als Umwandlungsverluste verloren gehen Die durchschnittliche Förderung von Atomstrom entsprach 3 9 Cent je kWh real Somit hat der Steuerzahler bisher eigentlich für eine Verbilligung der fossilen Energien gesorgt Tabelle Staatliche Förderung fossiler Energieträger 1950 2008 in Preisen 2008 Alle Angaben in Mrd Schätzungen Steinkohle Braunkohle Atomenergie A Finanzhilfen 187 2 0 04 60 8 B Steuervergünstigungen 101 4 51 6 64 8 C Budgeunabhängige staatliche Regelung 42 1 39 6 39 1 Summe A B C 330 7 91 2 164 7 Durchschnittlich in Ct pro kWh 1 0 95 0 5 3 9 1 bei Steinkohle und Braunkohle in Cent pro kWh PEV Primärenergieverbrauch Bei der Ermittlung der Daten wurde von FÖS nicht nur das im Subventionsbericht des Bundes aufgelistete Zahlenmaterial über Finanzhilfen oder Steuervergünstigungen verwendet Subventionen im engeren Sinne Die Autoren der Studien gehen von einem weiten Subventionsbegriff aus und bezogen auch indirekte staatliche Regelungen z B Förderwert des Emissionshandels oder auch des unvollständigen Wettbewerbs in der Elektrizitätswirtschaft ein die die fossilen und atomaren Energien begünstigen siehe Schaukasten Finanzhilfen z B Bürgschaften Zwischen und Endlager Asse Morsleben Standortsuche Forschung und Entwicklung bei der Braunkohle Pilotvorhaben CCS Absatz Modernisierungs Stilllegunsgsbeihilfen Steinkohle Steuervergünstigungen z B Steuervergünstigungen bei Energiesteuern Befreiung Förder Wasserabgabe Ertragssteuerminderungen durch Rückstellungen Atomenergie Budgetunabhängige staatliche Regelungen Förderwert des Emissionshandels Duldung unvollständigen Wettbewerbs in der Elektrizitätswirtschaft Deutlich wurde beispielsweise dass Braunkohle im Prinzip zwar keine direkten Zuwendungen erhält aber trotzdem von Förderungen wie z B Steuervergünstigungen und Finanzhilfen oder der bisher kostenlosen Zuteilung von Emissionszertifikaten profitiert Nach Angaben der Autoren konnten in den Studien nicht alle Vergünstigungen oder Vorteile quantifiziert bzw geschätzt werden so dass es teils bei einer Benennung des Problems bleiben mußte So heißt es z B in der Studie Staatliche Förderung der Atomenergie Die Zusammenstellung nicht vollständig erfassten Fördertatbestände zeigt dass die tatsächlichen Gesamtkosten der Atomenergie für Staat und Gesellschaft auch mit dieser Studie noch längst nicht vollständig beziffert werden können sie liegen deutlich über dem was wir bis heute nachweisen können Externe Kosten Ebenfalls in den Zahlenwerten der Tabelle nicht inbegriffen sind Externe Kosten u a weil die Ermittlung schwierig oder auch die Zuordnung als öffentliche Subvention strittig sei Unter dem Begriff Externe Kosten sind den Autoren zufolge Kosten gemeint die nicht die Nutznießer einer Leistung sondern Dritte tragen Zu nennen seien hier dabei z B die Endlagerung der verbrauchten Brennelemente oder die durch den Ausstoß von CO 2 klimabedingten weltweiten Veränderungen Als sehr problematisch wird von den Autoren die in der Literatur genannte Bandbreite externer Kosten der Atomenergie angesehen 0 1 bis 270 Ct kWh so dass sie in der nebenstehenden Aufstellung fehlen Bereits im Jahr 1992 führte jedoch Herr Dr Eberhard Moths BMWi in der Studie Internalisierung der externen Kosten aus dass Stromkunden allein für die jährliche Risikoversicherung der externen Kosten eines Kernschmelzunfalls ca 1 80 Euro kWh auf die Stromrechnung draufzuzahlen

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/subvention_konventioneller_energietraeger.htm (2016-02-08)
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