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  • Karikatur - Drei frische Pferde im Stall - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Stall zeigt die drei wichtigsten Zugpferde für eine rasche Umstellung der Energieversorgung auf heimische Erneuerbare Energien Die Pferde sind noch mit schwarz gelben Vorhängeschlössern weggeschlossen Anmerkungen zum Copyright für diese Karikatur Der Solarenergie Förderverein Deutschland SFV hat mit dem Karikaturisten Gerhard Mester folgende Vereinbarung getroffen Für Veröffentlichungen auf homepages sowie in Zeitschriften mit einer Auflage bis 1000 bezahlt der SFV für diese Karikatur ein pauschales Honorar an den Karikaturisten Der

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/karikatur_-_drei_frische_pferde_im_stall.htm (2016-02-08)
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  • Abschalten alleine genügt nicht - Die Forderungen des SFV - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    gegen etwas zu sein sondern sich für ein positives Ziel einzusetzen So hat es der SFV schon seit 1986 gehalten Wir wollen die Umstellung auf 100 Prozent erneuerbare Energien Wenn wir nicht konkret fordern was notwendig ist wird nur das getan was die Energiewirtschaft schon immer vorschlägt Neue Erdgas Kraftwerke ja sogar Kohlekraftwerke bauen Staatliche Photovoltaik Forschung verstärken 5 Desertec Solarkraftwerke in Afrika bauen 6 Offshore Windparks errichten 7 Ein Supergrid über Europa ausspannen 8 Alles Maßnahmen die die Umstellung auf Erneuerbare Energien nicht voranbringen sie teilweise sogar verzögern Anmerkungen 1 Die Einspeisevergütungen für Solarstrom wurden seit Januar 2009 bisher 5 mal abgesenkt insgesamt um etwa 40 Prozent Das offizielle Ziel war die Verminderung des PV Wachstums von etwa 8 Gigawatt pro Jahr auf etwa 3 5 Gigawatt Der damit angerichtete Schaden im Solarinstallationsgewerbe wird zu Tausenden von Konkursen führen wenn nicht umgehend die Einspeisevergütung wieder angehoben wird Firmen die einmal in Konkurs gegangen sind lassen sich kaum noch reaktivieren Deshalb ist hier größte Dringlichkeit angesagt Ein PV Vorschaltgesetz ist hier zu empfehlen Aus energietechnischen Gründen ist unbehinderter Ausbau der Photovoltaik notwendig bis durch Verknappung der Gebäude und Lärmschutzflächen der PV Boom von selbst abflaut Deshalb keine zusätzlichen Vergütungsabsenkungen mehr 5 Vergütungsdegression jährlich zum 15 Dezember ist genug Besonders die Kleinanlagen bis 5 kW benötigen eine bessere Einspeisevergütung 2 Zur Zeit führt jede Ausweisung eines Windvorrangsgebietes gleichzeitig zu einer Sperrung aller überigen Gebiete im Planungsbereich 35 Absatz 3 Bundesbaugesetz Dadurch wurde bundesweit insbesondere in den südlichen Bundesländern und in Hessen der Neubau von Windanlagen zum Erliegen gebracht Hier ist eine schnelle Gesetzesänderung zum Thema Privilegierung von Windkraft im Außenbereich im Bundesbaugesetzbuch erforderlich 3 Der Bau dezentraler Stromspeicher bei den Endverbrauchern soll durch folgende Maßnahmen angeregt werden Teilnahme auch von Kleinspeicherern am Börsenhandel Befreiung von den Netzgebühren für Strom zur Befüllung

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/abschalten_alleine_genuegt_nicht_-_die_forderungen_des_sfv.htm (2016-02-08)
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  • Deutschland am 14.03.2011, drei Tage nach der Atomkatastrophe in Japan - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Denn die Mehrheit der deutschen Wahlberechtigten hat selbst vor anderthalb Jahren am 27 September 2009 in einer freien und geheimen Wahl diejenigen an die Regierung gebracht die unsere Atomkraftwerke noch länger laufen lassen wollten Wir können nicht zu unserer Entschuldigung sagen wir seien getäuscht worden denn die maßgeblichen Politiker von CDU CSU und FDP haben vor der Wahl unmissverständlich erklärt dass sie die Kernkraftwerke entgegen dem vertraglich vereinbarten Atomausstieg vom April 2002 weiter laufen lassen wollten Es war sicher gut gemeint Sie haben im guttenbergschen blinden Vertrauen auf die ehrenwörtlichen Versicherungen der Wissenschaftler und Experten gehandelt dass unsere Kernkraftwerke sicher seien In tragischer Unkenntnis von Murphys Gesetz 1 wollten sie dem Volk durch eine Verlängerung der Brückentechnologie für einige Jahre noch die angeblich hohen Kosten der Umstellung auf Erneuerbare Energien ersparen Wir Deutsche können nicht zu unserer Entschuldigung sagen Deutschland hätte keine Alternative gehabt denn wir hatten im Jahr 2010 bereits 15 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien und ein Rekordwachstum der Solarenergie Aber unsere Regierung hielt am Weiterbetrieb der Atomanlagen fest und hielt es stattdessen für geraten das Wachstum der Solarenergie durch dramatische Vergütungskürzungen zu verlangsamen Selbst die Grünen haben zu unserer großen Überraschung und Enttäuschung der in den Medien aufgebauten Neidkampagne nachgegeben und am 05 05 2010 in einem Entschließungsantrag eine außerplanmäßige einmalige Kürzung der Solarförderung um maximal 10 Prozent vorgeschlagen Drucksache 17 1611 des Deutschen Bundestages Im Parlament hat nur die Linksfraktion ausdrücklich widersprochen Die von der Bundesregierung am 3 März 2010 beschlossene außerplanmäßige Absenkung der Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen bricht mit dem Grundsatz der Planungs und Investitionssicherheit heißt es in ihrem Antrag vom 23 03 2010 Bundestagsdrucksache 17 1144 Dass uns in Deutschland jetzt durch die Vorgänge in Japan im Maßstab 1 1 unwiderleglich demonstriert wird in welche Gefahr wir uns begeben haben gibt uns eine

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/deutschland_am_13032011_drei_tage_nach_der_atomkatastrophe_in_japan_-.htm (2016-02-08)
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  • Benzin E-10 und Rolle der Landwirtschaft beim Klimaschutz - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    stofflichen Nutzung als Baustoffe und in der Großchemie als Ersatz für Erdöl Erdgas und Kohle zur Herstellung von Textilien und Kunststoffen vom Legobaustein bis zum Kohlefaser Verbundwerkstoff Schon für die Erfüllung dieser vordringlichen Aufgaben reicht die nachwachsende Biomasse kaum aus Ihre energetische Nutzung halten wir deshalb für den falschen Ansatz Eine Ausnahme sehen wir bezüglich der energetischen Nutzung von Reststoffen Dies sollte aber nur dort erfolgen wo die Reststoffe nicht mehr stofflich oder als organischer Dünger für den Erhalt des Boden Nährstoffhaushaltes genutzt werden können Änderung der politischen Rahmenbedingungen gefordert Gesetzliche Bestimmungen und Fördersysteme verändern Anbaustrukturen Wenn die Politik die Ethanolproduktion forciert und damit den Anbau von Mais und Getreide ankurbelt entscheiden sich viele Landwirte für diese sicheren Absatzmärkte Wenn der Bau von Pelletheizungen im Rahmen des Erneuerbaren Energien Wärmegesetzes als Klimaschutzmaßnahme gefördert wird bieten Forstwirte Holz zu Heizzwecken an Es wäre verfehlt den Land und Forstwirten die Verantwortung für solche Fehlentwicklung zuzusprechen Viele von ihnen bewirtschaften ihre Flächen bereits nachhaltig und tragen auf diese Weise zum Klimaschutz bei Sie können sich aber nicht völlig den wirtschaftlichen Zwängen entziehen Deshalb sollten die politischen Rahmenbedingungen so geändert werden dass die Land und Forstwirtschaft im Kampf gegen den Klimawandel sinnvollere Strategien verfolgen kann Hierzu muss die Politik zunächst folgende Aufgaben erledigen a Die Politik muss Vorrangsregeln oder Dringlichkeitsreihenfolgen zwischen den verschiedenen Aufgaben der Landwirtschaft festlegen wie wir sie oben bereits angedeutet haben z B Nahrungsmittelproduktion Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit Erhöhung des Kohlenstoffgehaltes der Böden Lieferung von Biomasse zur stofflichen Verwertung usw Erst dann dürfen Potentialabschätzungen vorgenommen werden wobei nicht am hinteren Ende nämlich bei der energetischen Nutzung angefangen werden darf b Die realitätsfremden Potential Abschätzungen der Bundesregierung zu Bioenergien werden und müssen dann deutlich nach unten korrigiert werden Sie führen sonst weiterhin zu Fehlentscheidungen in wichtigen klimapolitischen Gesetzgebungsverfahren vor allem in Bezug auf

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/benzin_e-10_und_rolle_der_landwirtschaft_beim_klimaschutz.htm (2016-02-08)
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  • Wo sollen Stromspeicher untergebracht werden? - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Batterien könnten in Verbindung mit der entsprechenden Hardware Gleichrichter Wechselrichter sowohl im Keller von Solarstromerzeugern als auch in den Kellern der Endverbraucher aufgestellt werden Beides wären dezentrale Lösungen deren Vor und Nachteile weiter unten abgewogen werden soll Doch zunächst zur zentralen Lösung Zentrale Lösung Zumeist wird die zentrale Lösung diskutiert Die Stromwirtschaft plant an einigen Orten Deutschlands den Bau großer Pumpspeicherkraftwerke Dagegen wehren sich Landschafts und Naturschützer In technischer Sicht haben Pumpspeicherkraftwerke in der Tat den großen Nachteil dass sie sehr viel Landschaft belegen bzw verbrauchen Sogar altmodische PKW Starterbatterien könnten 500 mal so viel Energie auf gleichem Raum speichern wie Pumpspeicherkraftwerke Um die gleiche Energiemenge knapp 1 kWh unterzubringen die in einer PKW Starterbatterie gespeichert werden kann müsste man vier Kubikmeter Wasser 100 Meter hoch pumpen Das größte Pumpspeicherkraftwerk Deutschlands in Goldisthal könnte Deutschland nur 8 Minuten lang mit Strom versorgen Und viel Platz für weitere Pumpspeicherkraftwerke dieser Größe findet sich in Deutschland nicht Die hier aufgezeigten Nachteile sollten ausreichen den Blick auf dezentrale Lösungen zu richten Dezentraler Speicherausbau bei den Erneuerbaren Energien EE Stromspeicher oder bei den Endverbrauchern Graustromspeicherung Mit Graustrom ist das jeweils an der Steckdose der Endverbraucher erhältliche Stromgemisch aus ökologischen und konventionellen Energiequellen gemeint Die Frage die hier angesprochen wird lautet Sollen die zukünftigen Stromspeicher in der Verantwortung der Endverbraucher oder in der Verantwortung der EEG Stromerzeuger errichtet werden Erste Frage und Antwort Wie groß ist jeweils das Potential Die Zahl der Stromverbraucher ist erheblich größer als die Zahl der Betreiber der Erneuerbaren Energien Das spricht für Stromspeicher in der Hand der Stromverbraucher Außerdem können die Stromverbraucher nicht nur Strom aus EE speichern sondern auch Überschussstrom aus konventionellen Kraftwerken z B Atomkraftwerken Also nicht nur die Zahl der Speicher sondern auch der Umfang ihres Einsatzes wäre erheblich größer Vergleich der Anreize bei EE Stromspeichern und Graustromspeichern Man kann davon ausgehen dass die Speicherung von Strom in modernen wiederaufladbaren Batterien bei zusätzlichen Kosten etwa von 30 Cent kWh liegen wird Später werden die Kosten bei Massenproduktion vielleicht auf 12 Cent kWh sinken Stromspeichern würde sich also nur dann lohnen wenn finanzielle Anreize in dieser Größenordnung geboten würden Ein Anreiz für EE Stromspeiche im Haushalt des Solaranlagenbetreibers würde sich ergeben wenn die Solarstromvergütung geringer wäre als der Preis des Graustroms an der Steckdose des Solaranlagenbetreibers Das ist derzeit aber kaum der Fall Ein anderer Anreiz könnte die Tatsache sein dass vielerorts keine Solaranlagen mehr angeschlossen werden weil der betroffene Netzzweig zur Haupteinspeisezeit überlastet ist Hier müsste allerdings wegen der höheren Kosten der Speicherung ein gesetzlicher Zuschuss gewährt werden Ein Anreiz für Graustromspeicher ergibt sich aus dem Wegfall der Netzgebühren nach 118 Abs 7 EnWG Dieser beträgt für Haushaltskunden ca 6 cent kWh Außerdem entfällt bei Strombezug aus Stromspeichern mit einer Größe unter zwei Megawatt die Stromsteuer in Höhe von 2 Cent kWh nach dem Stromsteuergesetz 9 Steuerbefreiungen Dort heißt es in Absatz 1 unter 3 Strom der in Anlagen mit einer elektrischen Nennleistung von bis zu zwei Megawatt erzeugt wird und a vom Betreiber der Anlage als

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/wo_sollen_stromspeicher_untergebracht_werden.htm (2016-02-08)
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  • Was ist der richtige Netzverknüpfungspunkt? - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    gilt auch für Anlagen die größer 30 kW sind und bei denen nach Auskunft des Netzbetreibers ein niederspannungsseitiger Anschluss möglich ist Der bereits am Grundstück vorliegende Verknüpfungspunkt im Niederspannungsnetz ist somit der in der Luftlinie nächstliegende Eine ggf niederspannungsseitig notwendige Verstärkung Optimierung und Erweiterung der Netzkapazität liegt im Verantwortungsbereich des Netzbetreibers und darf nicht Ausschlusskriterium für diesen Netzanschlusspunkt sein Muss der Anschluss auf Grund der höheren Leistung der EE Anlage in der Mittelspannung erfolgen gilt auch hier zunächst der in Luftlinie nächstliegende Anschlusspunkt als geeignet Dies könnte auch eine in Luftlinie nächstliegende Mittelspannungsleitung sein Die Kosten für den Anschluss an diesem Punkt zahlt der Anlagenbetreiber Von dieser grundsätzlichen Entscheidung zum Anschlusspunkt kann nur aus folgenden 3 Gründen abgewichen werden Grund 1 siehe 5 1 Satz 1 zweiter Teilsatz EEG 2009 Wenn ein anderes nicht dem nächstliegenden Netzbetreiber zugehöriges Netz nachweislich einen wirtschaftlich und technisch günstigeren Verknüpfungspunkt aufweist darf der Anschluss der EE Anlage an dieser anderen Stelle gefordert werden Diese Forderung könnte in Grenzbereichen des Netzes des sonst zuständigen Netzbetreibers Bestand haben Hierzu ist es notwendig dass die zuständigen Netzbetreiber gemeinsam eine wirtschaftlich und technisch nachweisbare Bewertung zum Anschlusspunkt durchführen In diese Bewertung müssen die Belange des Netzbetreibers UND die des Anlagenbetreibers in gleichem Maße einfließen gesamtwirtschaftliche Betrachtung siehe Begründung zu 5 1 EEG 2009 Es genügt nicht wenn der Netzbetreiber aufzeigt dass für den Anschluss der Anlage die ggf notwendige Kapazitätserweiterung des Netzes kostengünstiger zu bewerkstelligen wäre Es müssen auch die Belange des Anlagenbetreibers in gebührenden Maße Beachtung finden Denn in der Begründung des Gesetzgebers zu 56 EEG 2009 steht Die Höhe der gesetzlichen Vergütung ist so gewählt dass ein wirtschaftlicher Betrieb grundsätzlich möglich ist Dieser wirtschaftliche Betrieb könnte gefährdet werden wenn der Anlagenbetreiber durch einen mit erhöhten Netzanschlusskosten und Netzverlusten zu rechnen hätte Grund 2 siehe 5 2 EEG 2009 Die Verlegung einer neuer Anschlussleitung bis zum festgelegten Verknüpfungspunkt könnte für den Anlagenbetreiber in Einzelfällen nicht praktikabel oder wirtschaftlich zumutbar sein Denn eigentumsrechtliche Hindernisse z B Verlegung der Anschlusskabel durch fremden Grund erhöhte Kosten auf Grund örtlicher Begebenheiten z B Autobahn Fluss andere geologische Hindernisse oder zu hohe Netzanschlusskosten z B Investitionen in eigene Trafo Stationen könnten die Investition in die EE Anlage gefährden Somit wurde für Anlagenbetreiber in 5 2 EEG 2009 ein Wahlrecht zum Anschlusspunkt eingeführt Anlagenbetreiberinnen und betreiber sind berechtigt einen anderen Verknüpfungspunkt dieses oder eines anderen im Hinblick auf die Spannungsebene geeigneten Netzes zu wählen Dieses Recht des Anlagenbetreibers darf jedoch nicht rechtsmissbräuchlich genutzt werden siehe Begründung des Gesetzgebers zu 5 2 EEG 2009 Der Anlagenbetreiber muss den Nachweis erbringen dass ein weiterer in der Spannungsebene geeignete Verknüpfungspunkt aus wirtschaftlichen technischen und rechtlichen Gründen besser wäre Um Informationen zu den in der nächsten Umgebung vorliegenden netztechnischen Einrichtungen zu erlangen muss der Netzbetreiber nach 5 5 EEG 2009 auf Antrag die erforderlichen Netzdaten innerhalb von 8 Wochen zur Verfügung stellen Grund 3 5 3 EEG 2009 Da der Netzbetreiber zum sicheren und effizienten Betriebs des Elektrizitätsnetzes verpflichtet ist siehe 12 13 und 14 EnWG obliegt

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/was_ist_der_richtige_netzverknuepfungspunkt_isd__5_abs_1_eeg_2009.htm (2016-02-08)
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  • Keine Gewerbeanmeldung für PV-Anlage auf privatem Hausdach - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Leistungsfähigkeit also die Größe der PV Anlagen für eine Gewerbeanmeldung als Kriterium herangezogen sondern zukünftig soll entscheidend sein ob der Betrieb der Anlage dem für ein Gewerbe typischen nachhaltigen Gewinnstreben dient Nach Auffassung des BLA stellt der Betrieb einer Photovoltaikanlage auf dem Dach eines selbstgenutzten Gebäudes grundsätzlich keine gewerberechtlich relevante Tätigkeit dar da es u a an einer gewissen Intensität des Gewinnstrebens fehlt Entsprechend muss dann keine Gewerbeanzeige erfolgen Frau Münster vom Ministerium für Wirtschaft Energie Bauen Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein Westfalen präzisierte auf unsere schriftlichen Anfrage hin ob dies für alle Anlagengrößen gilt dass bei der Installation von Solaranlagen auf zu eigenen Wohnzwecken genutzten Privathäusern grundsätzlich nicht von einer gewerblichen Betätigung auszugehen sei Bei der Errichtung von Photovoltaikanlagen z B auf eigenen betrieblich genutzten Gebäuden z B bei großen landwirtschaftlichen Betrieben könnte jedoch eine Gewerbeanzeige erforderlich sein Dies sei z B dann der Fall wenn eine wertende Gesamtbetrachtung ergibt dass die Gewinnerwartungen aus der Stromerzeugung gegenüber denen aus dem Geschäftsbetrieb von eigenständiger Bedeutung sind Der BLA sieht die Installation von Photovoltaikanlagen auf fremd genutztem Gelände grundsätzlich als ein Indiz für ein anzeigepflichtiges selbständiges Gewerbe an Leider führt dieser Beschluss des BLA nicht in allen Fällen zu einer

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/keine_gewerbeanmeldung_fuer_pv-anlage_auf_privatem_hausdach.htm (2016-02-08)
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  • Karikatur - Hysterische Angst vor der Solarstromvergütung? - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Bild klicken Anmerkungen zum Copyright siehe unten Nicht so sehr bei den Stromverbrauchern wohl aber bei den politischen Unterstützern der Solarenergie hat dieses mediale Trommelfeuer zu sehr merkwürdigen Reaktionen geführt Aus Angst vor einer denkbaren hysterischen Reaktion der Stromverbraucher hat der Bundesverband Solarwirtschaft BSW vorgeschlagen die Einspeisevergütung so weit abzusenken dass in den kommenden Jahren nur noch halb so viele Solaranlagen montiert werden sollen wie im Jahr 2010 Vorschlag des Bundesverbandes Solarwirtschaft BSW Man hofft beim BSW offenbar auf diese Weise die Akzeptanz der Solarenergie zu erhalten Doch gerade darin hat sich der BSW erheblich getäuscht Auch von wohlmeinenden Politikern wird gerade der BSW Vorschlag als Eingeständnis dafür angesehen dass die Einspeisevergütung tatsächlich erheblich zu hoch und Schuld an den steigenden Strompreisen sei Die Politik reagierte prompt Am 24 02 2011 wurde eine weitere Absenkung der Solarstromeinspeisevergütung im Parlament beschlossen Dieser Beschluss bedeutet nicht nur das absehbare baldige Ende für eine große Anzahl von Solarinstallationsbetrieben sondern ist besonders in Klimaschutzhinsicht eine Katastrophe Der Solarenergie Förderverein Deutschland setzt deshalb weiterhin darauf die Fakten korrekt darzustellen Die Solarstromvergütung ist bereits viel zu weit abgesenkt worden Und die vermehrte Solareinspeisung ist NICHT die Ursache für den Strompreisanstieg Die Einspeisung von Solarstrom führt im Stromgroßhandel sogar zu einer Verminderung des Strompreises Doch die Strom Einzelhändler Endkundenversorger geben die Verminderung des Einkaufspreises nicht an die Endkunden weiter In einem ausgezeichneten Videobeitrag von 3Sat wird der Sachverhalt an einem Beispiel erläutert Der Präsident der Bundesnetzagentur Dr Matthias Kurth bestätigte den Sachverhalt in einer Pressemitteilung der Bundesnetzagentur vom 15 Okt 2010 Die Pressemitteilung endet mit den Worten Nach unseren Berechnungen müsste der Beschaffungskostenanteil bei den Haushaltskunden 2011 durchschnittlich um etwa einen halben Cent pro Kilowattstunde sinken Auch in einer Anhörung vor dem Bundestag hat Matthias Kurth darauf hingewiesen dass es lediglich an den Endkundenversorgern liege wenn sie

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/karikatur_-_hysterische_angst_vor_der_solarstromverguetung.htm (2016-02-08)
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