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  • Grüne Bundestagsfraktion zögert beim solaren Ausbau - SFV fordert mehr Entschlossenheit - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Anreiz zurück weitere Siliziumfabriken und Solarmodulfabriken zu errichten Der weitere Ausbau der Solarenergie beschleunigt sich nicht mehr Wir Grünen sind nach wie vor für eine kostendeckende Vergütung der Photovoltaik Kostendeckung genügt nicht Es sind Gewinnanreize durch Einspeisevergütung erforderlich Anmerkung Wirtschaftlich denkende Menschen und Unternehmen investieren nur bei Gewinnanreiz Beispiel Bundesnetzagentur gesteht den Netzbetreibern 10 Rendite zu Vielfach ist die Rendite in der konventionellen Stromwirtschaft noch erheblich höher Die grüne Bundestagsfraktion unterstützt die Roadmap des Bundesverbandes Solarwirtschaft die einen jährlichen Zubau von 3 bis 5 GW vorsieht Die Vorschläge der Roadmap stellen einen Rückschritt dar Der SFV erinnert daran dass im Jahr 2010 tatsächlich schon 7 2 GW installiert wurden Er fordert kein Abbremsen sondern weitere Beschleunigung des solaren Ausbaus durch Rücknahme aller bisherigen AUßERPLANMÄßIGEN Vergütungsabsenkungen Anmerkung Die Roadmap stößt sogar bei etlichen Mitgliedern des Bundesverbands Solarwirtschaft BSW auf blankes Unverständnis Wie kann ein Branchenverband seinen Mitgliedsfirmen eine Reduzierung der Jahresproduktion auf fast die Hälfte der Jahresproduktion 2010 vorschreiben Gemeinschaftlicher Selbstmord aus Angst vor dem Tode Oder sollen nur die Stärksten überleben Ein Ausbau in dieser Höhe wird auch netztechnisch machbar sein Hier wird der Eindruck erweckt als würde ein schnellerer Ausbau der Solarenergie auf netztechnische Probleme stoßen Das mag in einigen kleineren Orten Süddeutschlands gelten ist aber kein Grund für die undifferenzierte Verlangsamung des Ausbaus in allen Orten Deutschlands Anmerkung Wer mit wachen Augen durch die deutschen Städte geht kann leicht feststellen dass gerade im dichtbesiedelten Wohnbereich z B auf Mehrfamilienhäusern kaum Solaranlagen zu finden sind Dort besteht noch ein riesiges Ausbaupotential ohne netztechnische Probleme denn der Solarstrom wird dort großenteils direkt von den Bewohnern der Mehrfamilienhäuser verbraucht Der Rest kann in Batterien bis zum Abend gespeichert werden Sollten in den nächsten Jahren noch preiswerte gute Batterien hinzukommen spricht angesichts der stetig fallenden Kosten nichts dagegen den Ausbau der Solarenergie

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/tempo_des_solaren_ausbaus_-_sfv_widerspricht_gruener_bundestagsfraktion_.htm (2016-02-08)
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  • Kinderbilder zur Energiewende - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    aktualisiert am 31 03 2011 Emma 6 Kinderbilder zur Energiewende Wir veröffentlichen weitere Kinderbilder zum Thema Bitte mit Altersangabe senden an zentrale sfv de Erneuerbare Energien besser als Kernenergie und fossile Energien Zur Vergrößerung auf das Bild klicken von Emma 6 Dieses Kinderbild entstand am 13 03 unter dem Eindruck der Schreckensmeldungen aus Japan Schon ein sechsjähriges Kind kann die politisch notwendige Entscheidung erkennen Die grünen Pfeile oben im Bild

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/erneuerbare_energien_besser_als_kernenergie_und_fossile_energien_-_ein_kinderbil.htm (2016-02-08)
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  • „Wege zur 100% erneuerbaren Stromversorgung“ - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    und eines Energiegeldes erneut ins Gespräch bringen Dies umso mehr als der Preis das einzig wirksame Signal ist sowohl an Industrie als auch an private Verbraucher effiziente Geräte zu produzieren und mit Energie sparsam umzugehen Der SRU plädiert als Ergebnis seiner Studien für eine Weiterentwicklung der europäischen Klimapolitik und des Emissionshandels Er muss jedoch eingestehen dass der Emissionshandel bisher die in ihn gesetzten Erwartungen keinesfalls erfüllt hat und aufgrund einer unzureichenden dynamischen Effizienz nur zu inkrementellen Verbesserungen im langfristig klimaunverträglichen Kraftwerkspark beiträgt 4 Vor dem Hintergrund der dem Emissionshandel zugrunde liegenden Entscheidungsfindung Festlegung nicht auf ambitionierte Ziele sondern Kompromiss auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner bedeutet diese Feststellung aus Sicht des SFV eine Bankrotterklärung für den Emissionshandel kommt doch auch der SRU zu der Feststellung dass das EEG sich dagegen als wirksames und vergleichsweise effizientes Instrument bewährt hat und zu einem international beachteten Erfolgsmodell der Ausbauförderung für erneuerbare Energien geworden 5 ist Das EEG sollte den Empfehlungen des SRU zufolge beibehalten und weiterentwickelt werden Auch wenn wir dieser Festlegung grundsätzlich zustimmen so müssen wir jedoch in der Beurteilung welche erneuerbaren Energien wie stark partizipieren sollen Widerspruch zu den SRU Schlussfolgerungen anmelden Der SRU plädiert aus Kostengründen für den massiven Ausbau der Offshore Windenergienutzung und eine drastische Beschränkung des Ausbaus der Photovoltaik PV Die vom SRU gerechneten Szenarien billigen der PV nur einen Anteil zwischen Null und max ca 18 zu Die Offshore Windenergie nimmt jedoch in jedem der Szenarien den mit Abstand größten Anteil von ca 50 bis ca 65 ein Das Gutachten widmet sich in vielen Detailvorschlägen der Ausbauförderung für Offshore Windenergienutzung lässt jedoch außer Acht dass diese deutlich teurer als ein entsprechender Ausbau der Onshore Kapazitäten ist Zudem bedarf der massive Ausbau der Offshore Windenergienutzung eines viel stärkeren Netzausbaus insbesondere der Nord Süd Verbindungen wird doch durch sie der Schwerpunkt der Erzeugung in die Nord und Ostsee verlegt Auch darf bezweifelt werden ob die Potentialannahmen für die Offshore Windenergie insbesondere wegen möglicher Nutzungskonkurrenz und wegen zu berücksichtigender Naturschutzbelange realistisch sind Der SRU spricht von großen Prognoseunsicherheiten hinsichtlich des zukünftigen Bedarfs an Photovoltaik 6 und setzt sich daher für eine drastische Drosselung der Förderung der PV ein Die aktuelle Zubaurate ist viel höher als es nach dem aktuellen Wissensstand für das Erreichen eines kostenoptimalen Mix erneuerbarer Energien notwendig ist 7 Der SRU setzt sich für eine Deckelung des jährlichen Zubaus ein An diesem Punkt möchten wir den Autoren des SRU Gutachten entgegenhalten dass die einseitige und aus unserer Sicht kurzsichtige Orientierung an den Kosten die einzigartigen Vorteile der PV eine überall auch kleinräumig und bürgerfreundlich nutzbare Energieform zu sein völlig außer Betracht zu lassen scheint Als dezentrale Form kann die PV praktisch überall in Deutschland genutzt werden und erzwingt von sich heraus keinen Ausbau der Übertragungsnetze Zudem besitzt die PV von allen derzeit für die Energiewende in Betracht gezogenen Energien mittelfristig das größte Kostensenkungspotential woraufhin sich nach einer Übergangszeit die Kosten für den Zubau neuer Anlagen verringern werden Der vom SRU angestellte Vergleich der zukünftigen Kosten der Photovoltaik mit den

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/wege_zur_100_erneuerbaren_stromversorgung.htm (2016-02-08)
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  • Europa braucht weder Atom- noch Wüstenstrom - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    von Eigentum 2 Die uns in Europa zur Verfügung stehenden regenerativen Energien reichen durchaus für eine Vollversorgung Voraussetzung ist allerdings dass die Politik nicht durch restriktive Maßnahmen etwa durch die radikale Absenkung der Einspeisevergütung für Solarstrom oder durch starke Begrenzung der Nutzung von Windenergie im Binnenland den Ausbau der hierzu nötigen Anlagen behindert Ein Plan von EUROSOLAR versucht hier gegenzusteuern 3 Er zeigt wie man Wind und Sonnenenergie entlang von Autobahnen und Ferntrassen ernten kann Hermann Scheer rechnete vor dass man z B entlang der Autobahn A7 mindestens 1251 siedlungsferne Windkraftanlagen der 5 MW Klasse insgesamt also eine Leistung von 6255 MW installieren könnte Das entspräche etwa der Leistung von 6 großen Kohle oder Kernkraftwerken Der Bau von Windkraftanlagen entlang der Autobahnen wäre ein Projekt dezentraler Energieversorgung denn als Investoren kommen nur Stadtwerke Bürgerkraftwerke und Privatpersonen infrage Dadurch blieben die Erlöse aus dem Stromverkauf in der jeweiligen Region Eine flächendeckende dezentrale Energieversorgung ist sicherer als riesige Energieversorgungswerke da im Gegensatz zu diesen ein Ausfall kleiner Anlagen leicht auszugleichen ist Vor allem und das ist heute das Entscheidende ist eine dezentrale Energiebereitstellung sehr viel schneller zu realisieren als das Desertec Projekt vor dessen Baubeginn langwierige Untersuchungen und schwierige Verträge mit zahlreichen teils unberechenbaren Regierungen abzuschließen sind Diesen Zeitvorteil beim Ausbau dezentraler Strukturen zeigen eindeutig die Daten des Statistischen Bundesamtes oder des BMU AGEE Stat So wuchs z B die Summe der Leistungen dezentraler Anlagen die nur mit Erneuerbaren Energien betrieben werden in Deutschland in der Zeit von 2004 bis 2009 um 21 015 MW Dieser Leistungszuwachs innerhalb von 5 Jahren entspricht etwa einer Leistung von 21 großen Kohle oder Atomkraftwerken In diesen 5 Jahren hätte man aber kein einziges Großkraftwerk fertig stellen können da deren Planungs und Bauzeiten in der Regel den Zeitrahmen von 5 Jahren überschreiten Diese Zahlen zeigen eindeutig dass keine Energietechnik schneller zu realisieren ist als der Bau von Anlagen zur dezentralen Nutzung regenerativer Energien Von diesen Energien gibt es in Europa mehr als wir benötigen Wir brauchen also weder Strom aus der Sahara noch aus der Nordsee auch keine Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken oder neue Kohlekraftwerke Nun nochmals zum Thema Wüstenstrom zu Afrika und den Afrikanern Die Völker Nordafrikas zeigen uns gerade ihr Verständnis von Mitgestaltung und Mitbestimmung also von Demokratisierung Über das was in ihrem Land geplant und gebaut wird und wie weit das ihre Interessen betrifft müssen zuerst einmal sie selbst entscheiden Dass das die an Desertec beteiligten Konzernen und Institutionen anders sehen belegen eindeutig die für Desertec geplanten HGÜ Leitungen und Seekabel die von den Anlagen zur Stromerzeugung in Nordafrika alle nach Norden Richtung Europa führen 4 Die Völker Afrikas südlich der Sahara spielen bei diesen Plänen sowieso keine Rolle Natürlich braucht ganz Afrika unsere Hilfe vor allem unsere Technik um seine intensiv scheinende Sonne und starken Winde nutzen zu können für Strom und an den Küsten auch zur Produktion von Trinkwasser Wegen der meist fehlenden auch gar nicht benötigten Infrastruktur kommt für ganz Afrika nur eine dezentral organisierte Energieversorgung infrage die Sonne und Wind

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/europa_braucht_weder_atom-_noch_wuestenstrom.htm (2016-02-08)
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  • Karikatur - Stresstest bei laufendem Atomreaktor - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    weiterverbreiten Infos zum Copyright Druckversion dieses Artikels 29 03 2011 Gerhard Mester Karikatur und Wolf von Fabeck Text Karikatur Stresstest bei laufendem Atomreaktor Zur Vergrößerung auf das Bild klicken Am Freitag den 25 03 2011 nach dem EU Gipfel kündigte die Bundeskanzlerin die Durchführung einheitlicher europaweiter Stresstests für alle europäischen Kernkraftwerke an Dazu der Kommentar des Solarenergie Fördervereins Deutschland Entweder handelt es sich um einen realitätssnahen ergebnisoffenen Stresstest dann ist nicht auszudenken was geschieht wenn er auch nur von einem einzigen der 143 europäischen Atomkraftanlagen nicht bestanden wird Wir machen uns dann unser Fukushima selbst Oder aber es handelt sich um eine Beruhigungsaktion anhand der Aktenlage die hilft uns nicht weiter denn Akten und Papier sind geduldig Wir sind froh wenn uns die teilweise völlig überalterten Anlagen nicht schon beim Normalbetrieb um die Ohren fliegen Deshalb bitte alle ganz vorsichtig herunterfahren und endgültig abschalten Anmerkungen zum Copyright für diese Karikatur Der Solarenergie Förderverein Deutschland SFV hat mit dem Karikaturisten Gerhard Mester folgende Vereinbarung getroffen Für Veröffentlichungen auf homepages sowie in Zeitschriften mit einer Auflage bis 1000 bezahlt der SFV für diese Karikatur ein pauschales Honorar an den Karikaturisten Der SFV betrachtet das als einen Teil seiner gemeinnützigen Tätigkeit Wer als

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/karikatur_-_stresstest_bei_laufendem_atomreaktor.htm (2016-02-08)
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  • Grüne wollen PV-Wachstum begrenzen - Protest des SFV - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Prozent Absenkung vorgesehen um das Ausbautempo mit Sicherheit zu reduzieren Nur die SPD und die LINKEN stimmten gegen dieses Gesetz mit dem die Solarenergie in die energiepolitische Bedeutungslosigkeit gedrückt werden soll Die Bundestagsfraktion der Grünen dagegen begrüßte die Zielsetzung der Gesetzesänderung und enthielt sich nur deshalb der Stimme weil sie unter anderem die Absenkung der Einspeisevergütung lieber in vier Schritten als in einem Schritt vornehmen wollte Dies ergibt sich aus dem Entschließungsantrag der Grünen vom 23 02 2011 Dort heißt es auszugsweise nach Weglassen der Polit Lyrik Die Änderung bei der Photovoltaik Vergütung geht einen Schritt in die richtige Richtung Leider ist die Umsetzung der gut gemeinten Idee handwerklich denkbar schlecht gemacht Gerade die Erfahrung des letzten Jahres zeigt doch dass erwartete Absenkungen in dieser Größenordnung zu einem starken Anstieg der Installationszahlen vor allem im Vormonat der Absenkung und damit im Juni führen der in dem Berechnungsmodell nicht erfasst wird Der Vorschlag der Bundesregierung beinhaltet damit zwei Risiken Zum einen dürfte im Juni ein zusätzlicher Run erzeugt werden Zum anderen fällt möglicherweise die Absenkung zur Jahresmitte zu niedrig aus um den von Analysten erwarteten Anstieg der Nachfrage im zweiten Halbjahr im Vorgriff auf möglichen Veränderungen zum 1 Januar 2012 abdämpfen zu können Eine Aufteilung der marktabhängigen Absenkung auf mehrere Termine würde die Gefahr eines Sommerschlussverkaufs vermeiden und zugleich ermöglichen dass Marktentwicklungen nach dem Mai noch erfasst werden könnten Und dann folgt der Beschlussvorschlag der Grünen die für den 1 Juli geplanten marktabhängigen Vergütungsabsenkungen auf vier Zeitpunkte im Jahr 2011 aufzuteilen und so zu regeln dass zu einem Zeitpunkt nicht ausgeschöpfte Vergütungsabsenkungen zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen werden können sofern sich der Ausbau zu späteren Zeitpunkten spürbar intensivieren sollte SFV Kommentar Die Sorge der Grünen ging also lediglich dahin dass sich der Ausbau der Photovoltaik nach dem ersten Juli dann doch

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/gruene_wollen_pv-wachstum_begrenzen_-_protest_des_sfv.htm (2016-02-08)
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  • Kommt nach dem Peak Oil nun der Peak Coal? - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    bei 3 Milliarden Tonnen Kohle jährlich würden deren Vorräte nach Angaben des World Coal Institute noch 37 Jahre reichen Tatsächlich wächst aber Chinas Wirtschaft Bei Wachstumsraten um die 10 Prozent würden die Vorräte dann nur noch 16 Jahre reichen Richard Heinberg berichtet von Studien nach denen ein Peak Coal für China bereits in 2015 sein könnte chinesische Wissenschaftler sähen ihn zwischen 2025 und 2032 Neben der zunehmenden Nachfrage spielen nach Heinberg natürlich auch die vorhandenen Kohlereserven ein Rolle wie lange die Vorräte noch reichen könnten Nur sei die Datenbasis zur Ermittlung der Kohlevorräte sehr ungenau Die Energy Watch Group 2 bestätigt diese Problematik Sie verwies bereits 2007 in ihrem Kohlereport darauf dass vermutlich wesentlich weniger Kohle zur Verfügung steht als in vielen Statistiken angegeben wird Die Prognosen seien zum Teil veraltet und in den letzten Jahren fast immer nach unten korrigiert worden oder zum Teil seit etlichen Jahren nicht neu bewertet worden So sind zum Beispiel 2004 in Deutschland die Daten der Steinkohlereserven um 99 nach unten korrigiert worden Auch seien nicht die tatsächlichen vorhandenen Vorkommen an Kohle für eine Bewertung heranzuziehen sondern nur derjenige Anteil der auch technisch und wirtschaftlich lohnenswert abgebaut werden könne Zudem ließe die Qualität der zu fördernden Kohle nach Durch den technischen Fortschritt könnten sich natürlich Korrekturen im Datenmaterial ergeben Im Kohlereport kommt die Energy Watch Group zu dem Ergebnis dass die weltweite Kohleförderung nur noch um etwa 30 Prozent gesteigert werden könnte ein Maximum sei um 2025 zu erwarten Bedeutung für den Weltenergiemarkt Diese prognostizierte Entwicklung zum Kohlemarkt wird mit Sicherheit zu mehr Nachfrage und Exporten von Kohle führen Nur wie lange kann die Nachfrage noch problemlos gedeckt werden Stimmen die Prognosen dann wird Kohle in naher Zukunft knapp und der Kohlepreis würde weiter steigen Dieses absehbare Ressourcenproblem ist neben den besonders bedeutenden klimaschädigenden

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/kommt_nach_dem_peak_oil_nun_der_peak_coal.htm (2016-02-08)
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  • Stellungnahme des SFV zur vorgesehenen weiteren Vergütungsabsenkung - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    bis auf 3 5 GWp jährlich reduziert werden Wie stark das Ausbautempo bereits in der Vergangenheit von der Einspeisevergütung abhing zeigt Bild 2 Die Einführung neuer Degressionsregeln bevor der für 2011 zu erwartende Erfahrungsbericht zum EEG vorliegt bedeutet zudem einen Verstoß gegen die Regel dass man neue Experimente erst dann beginnen soll wenn das vorangegangene Experiment ausgewertet ist Bild 2 Absenkung der Einspeisevergütung und die Folgen Zur Vergrößerung in die Grafik klicken Die Strategie des SFV Die Kritik des SFV an den zusätzlichen Absenkungen der Einspeisevergütung wird nur verständlich wenn vorher die Auffassung des SFV über eine sinnvolle Solarförderung kurz dargestellt wird Der SFV wünscht angesichts des galoppierenden Klimawandels angesichts der furchtbaren Erfahrungen in Japan und der Anhäufung weiteren radioaktiv strahlenden Atommülls ein möglichst schnelles Wachstum der Solarenergie entsprechend der Leistungsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft Dies hat oberste Priorität gegenüber allen anderen Zielen Der SFV will deshalb den Ausbau der Solarenergie weder deckeln noch bremsen sondern jede sich bietende Chance zur Beschleunigung des Ausbaus nutzen Die Einspeisevergütung ist nach Ansicht des SFV die wichtigste Kapitalquelle für den Umbau der Energiewirtschaft Sogar das der Energiewirtschaft nahestehende Arrhenius Institut für Energie und Klimapolitik spricht in bildhafter Ausdrucksweise davon dass die Solarstromvergütung das Gaspedal der Energiewende sei Obwohl der SFV ein schnelles Ausbautempo wünscht hält er eine geringe jährlich gleiche Absenkung der Einspeisevergütung um 5 Prozent jeweils zum 15 Dezember aus psychologischen Gründen für notwendig Dem Bürger soll deutlich werden dass hier eine neue Stromgewinnungstechnik aufgebaut wird die nicht wie alle anderen Energietechniken von Jahr zu Jahr teurer sondern die von Jahr zu Jahr billiger wird Die vorgeschlagenen 5 Prozent haben den Vorteil dass der Anreiz zum Bau neuer Anlagen am Tag des Übergangs zur neuen Vergütungshöhe kaum geringer wird Wer den Zeitpunkt der Vergütungsabsenkung verpasst erhält zwar eine um 5 Prozent verminderte Einspeisevergütung aber die Laufzeit der Vergütung ist um ungefähr 5 Prozent länger da Anlagen mit Betriebsbeginn nach dem 1 Januar noch den Rest des Jahres bis zum 31 Dezember zusätzliche Vergütungsdauer haben Die Sorge dass es bei solchen günstigen Bedingungen zu einem ungebremsten Wachstum kommt hat der SFV nicht weil der zu erwartende Boom der Photovoltaik von selbst durch Verknappung der Gebäude und Lärmschutzflächen wieder abflauen wird Bei ungestörter Entwicklung wird sich in der Tendenz eine logistische Wachstumsfunktion ergeben wie sie Bild 3 zeigt Hierzu sind keine zusätzlichen steuernden Impulse notwendig die Förderbedingungen brauchen nicht verändert zu werden Bild 3 Natürliches Wachstum logistische Wachstumsfunktion Zur Vergrößerung in die Grafik klicken Die Erfahrung von Jahrhunderten zeigt dass natürliche Wachstums Vorgänge sofern sie nicht durch Katastrophen unterbrochen werden etwa einem Zeitverlauf folgen wie ihn die logistische Wachstumskurve beschreibt Die Sättigung der Haushalte mit Fernsehern oder Handys mit Computern usw sogar das Wachstum der Menschheit ist etwa diesem Verlauf gefolgt Bild 3 deutet an wie ohne steuernden Eingriff das Wachstumstempo zunächst zunehmen würde um dann später wenn die nutzbaren Dach Fassaden und Lärmschutzflächen für PV Anlagen knapp werden wieder von alleine abzunehmen Stellungnahme des SFV zur weiteren Gängelung des solaren Wachstums Der SFV hält

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/stellungnahme_des_sfv_zur_vorgesehenen_weiteren_verguetungsabsenkung.htm (2016-02-08)
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