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  • Das EEG-Problem - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    ist als in der Nordsee hat sich noch kaum rumgesprochen Noch weniger ist bekannt dass die Photovoltaik eine Chance bietet für eine neue dezentrale Netz und Produzentenstruktur Immerhin geht es jenseits des abstrakten Kilowattstundenpreises darum wer die Märkte beherrscht Aber die Erneuerbaren werden vor allem immer noch als teuer wahrgenommen die EEG Umlage gilt als Gradmesser Steigt sie rasant an heißen die Erneuerbaren Preistreiber Auch in der taz las man schon der Sonnenstrom fresse uns die Haare vom Kopf 140 Euro mehr müssten wir zu Hause für die Erneuerbaren im Jahr hinblättern Das ist schon deswegen falsch weil die Kosten der Energiewende die Kosten der schmutzigen Energien Kohle und Atom sind Ihre Kilowattstunden haben eben keinen längerfristigen ökonomischen Wert weil sie nicht nachhaltig sind Die EEG Horrorrechnungen sind aber auch fachlich falsch Die angeblichen Mehrkosten pro Haushalt sind nämlich plump die EEG Umlage multipliziert mit den verbrauchten Kilowattstunden Dabei ist diese Umlage lediglich eine technische Berechnungsgrundlage für Netzbetreiber aber kein präziser Indikator für damit verbundene Strompreiserhöhungen Unser Strompreis zu Hause wäre im Jahr 2011 eben nicht 3 5 Cent billiger wenn es die Förderung der Erneuerbaren nicht geben würde Die Preisbildung auf dem deutschen Strommarkt ist schon etwas komplexer Verbrauchsspitzen rasieren Matthias Kurth Präsident der Netzagentur hat immer wieder erklärt dass die Steigerungen von Anfang des Jahres nicht mit der EEG Umlage zu erklären waren sondern damit dass preisdämpfende Faktoren von den Konzernen nicht an Kunden weitergegeben wurden Denn die zunehmende Menge an erneuerbarer Energie bewirkt zeitweise sinkende Großhandelspreise weil teurere Kraftwerke aus dem Markt gedrängt werden Selbst RWE musste vor seinen Aktionären bekennen dass die Erlöse gesunken seien weil die Börsenpreise fielen Ausdrücklich wurde als Grund die Photovoltaik PV genannt die zu Spitzenlastzeiten einspeist Gerade im Mai 2011 hat die PV eindrucksvoll gezeigt dass sie Verbrauchsspitzen rasiert In der

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/das_eeg-problem.htm (2016-02-08)
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  • Ausblicke in Zeit und Raum - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    mit Warnhinweisen und Flüchen die das unbefugte Betreten verhindern sollten Bekanntlich hat gerade das Grabräuber angezogen wie das Licht die Motten Jede zusätzliche Tonne Atommüll verschärft dieses Problem verschlimmert dieses beispiellose Hasardeurspiel mit der Zukunft der Menschheit Historiker sind aber nicht nur für das Langzeit Gedächtnis sondern auch für das Kurzzeit Gedächtnis einer Kultur zuständig wenn ich so sagen darf In diesem Sinne möchte ich heute eine Frage aufwerfen Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor elf Tagen vor dem Bundestag noch einmal ihre neue und richtige Einsicht bekräftigt dass selbst in einem Hochtechnologieland wie Japan die Risiken der Atomkraft nicht beherrschbar seien Schon im März hatte sie ja verkündet man könne nicht so weitermachen wie bisher Ihr wisst was nach drei Monaten Moratorium herausgekommen ist Wir alle hunderttausende Menschen haben Woche für Woche für einen sofortigen Atomausstieg gekämpft Die Stromkonzerne warfen ihre Wirtschaftsmacht in die andere Waagschale Das Ergebnis ist sicher ein Teilerfolg auch wenn die Gefahren des AKW Betriebs und die Atommüll Produktion uns noch elf Jahre erhalten bleiben sollen Jedenfalls verkauft die Regierung uns dieses Ergebnis als Atomausstieg und als Energiewende Aber wenn nach Fukushima bei Frau Merkel die Einsicht gereift ist dass die Risiken der Atomkraft nicht beherrschbar sind wieso gilt das dann nicht international Wieso ist die Regierung außenpolitisch auf einem hundertprozentigen Pro Atomkurs Ich will das an einigen Punkten zeigen Die Bundesregierung plant weiterhin den Bau des Atomkraftwerks Angra 3 an der brasilianischen Atlantikküste mit einer milliardenschweren Hermes Bürgschaft zu fördern Ich habe Anfang dieses Monats beim Bundesfinanzministerium nachgefragt und die Antwort erhalten das internationale nukleare Sicherheitsrecht solle überprüft und dynamisch fortentwickelt werden 3 Das heißt nichts anderes als so weitermachen wie bisher Wie kommt die Bundesregierung darauf dass eine Technik die in einem Hochtechnologieland nicht beherrschbar ist in Brasilien sicher sein könnte In Gronau ungefähr 180 km nördlich von hier betreibt der Urenco Konzern eine Urananreicherungsanlage Dort entsteht der Brennstoff für Atomkraftwerke in der ganzen Welt auch in Japan Wie kann eine Bundesregierung die den Betrieb von Atomkraftwerken für nicht beherrschbar hält eine solche Anlage noch dulden Warum kommt die Urananreicherungsanlage in keinem Ausstiegsszenario vor Und was tut die rot grüne Landesregierung um diesem Skandal abzuhelfen Im Mai dieses Jahres zwei Monate nach Beginn der Fukushima Katastrophe beschloss der deutsche Atomkonzern RWE bei dem niederländischen Atomkraftwerk Borssele einzusteigen Das Kraftwerk liegt in der Scheldemündung in der Hauptwindrichtung liegt nach 40 Kilometern die Metropole Antwerpen und nach weniger als 200 Kilometern Aachen im Falle eines Super GAU die Garantie für extreme Strahlenverseuchung Wieso kann das deutsche Recht einer deutschen Firma erlauben im Ausland in eine Technik zu investieren die man als gefährlich und unbeherrschbar erkannt hat Was ist mit Artikel 14 2 des Grundgesetzes nach dem der Gebrauch von Eigentum zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen soll und mit Abs 3 wonach zur Förderung dieses Wohls auch eine Enteignung erlaubt ist Die Atomkonzerne so lesen wir bereiten jetzt Verfassungsklagen gegen die Ausstiegspläne vor weil ihre Eigentumsrechte beeinträchtigt seien In Wahrheit gehört die Frage auf den

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/ausblicke_in_zeit_und_raum.htm (2016-02-08)
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  • Wo ist der Netzanschlusspunkt? - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Richter klar dass nach EEG 2009 Netzbetreiber grundsätzlich zum Netzanschluss am nächstgelegenen Netzverknüpfungspunkt verpflichtet sind Auf die Bestimmung des wirtschaftlich günstigsten Verknüpfungspunktes wie es noch im EEG 2004 gefordert war komme es im selben Netz nicht mehr an Der Netzbetreiber könne nur die gesamtwirtschaftlichen Kosten an dem nächstgelegenen Verknüpfungspunkt mit den Kosten von alternativen Verknüpfungspunkten in einem anderen Netz vergleichen Dem Ziel der Minimierung volkswirtschaftlicher Kosten werde nach Meinung des OLG Hamm dadurch Rechnung getragen dass der Netzbetreiber gemäß 5 Abs 3 in Verbindung mit 13 Abs 2 EEG 2009 zur Letztzuweisung berechtigt sei Bei einer oder mehreren Anlagen mit einer Leistung von insgesamt bis zu 30 Kilowatt die sich auf einem Grundstück mit bereits bestehendem Netzanschluss befinden gilt laut 5 Abs 1 Satz 2 EEG 2009 der Verknüpfungspunkt des Grundstücks mit dem Netz als günstigster Verknüpfungspunkt Weist der Netzbetreiber einen anderen Verknüpfungspunkt zu muss er nach 13 2 EEG 2009 die daraus erwachsenen Mehrkosten tragen Dies gilt auch für Anlagen die größer 30 kW sind Der nächstliegende Verknüpfungspunkt z B der bereits am Grundstück vorliegende Verknüpfungspunkt im Niederspannungsnetz erfüllt die Kriterien nach 5 1 EEG 2009 Die ggf notwendige Verstärkung Optimierung und Erweiterung der Netzkapazität liegt im Verantwortungsbereich des Netzbetreibers und darf nicht Ausschlusskriterium für diesen nächstliegenden Netzanschlusspunkt sein Der Netzbetreiber trägt somit nach 13 Abs 2 EEG unabhängig von der Anlagengröße alle Mehrkosten die dem Anlagenbetreiber wegen der Zuweisung eines Verknüpfungspunktes in demselben Netz in Abweichung des Verknüpfungspunktes in kürzester Entfernung vom Standort der Anlage entstehen Frau Dr Bönning Rechtsanwältin schilderte uns hierzu folgenden fiktiven Fall Ein Anlagenbetreiber möchte seine Anlage an seinem Hausanschluss anbinden Dieser ist technisch nicht geeignet Der Netzbetreiber weist ihm einen anderen Verknüpfungspunkt in seinem Netz z B die niederspannungsseitigen Anklemmungen an der Trafo Station zu Die Kosten für die zusätzliche Leitung bis zu

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/wo_ist_der_netzanschlusspunkt.htm (2016-02-08)
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  • Wohin mit ausgedienten Solarmodulen? - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Die Photovoltaik Industrie ist allerdings der Meinung dass noch kein Bedarf für eine Aufnahme in die EU Elektroschrottrichtlinie bestehe So sei der Photovoltaikabfall zumindest bis 2020 relativ gering Auch sei der Aufbau eines europaweiten einheitlichen freiwilligen Rücknahme und Recyclingsystems für die Industrie aus finanziellen und umweltbedingten Aspekten vorteilhafter Der BINE Informationsdienst beziffert die Abfallmenge in der EU für 2008 mit 3 800 Tonnen 2030 sollen es aber bereits 130 000 Tonnen sein Entsprechend haben PV Hersteller und Importeure in Europa beschlossen ein freiwilliges Rücknahme und Recyclingsystem für Solarmodule aufzubauen und zu diesem Zweck den Dachverband PV CYCLE gegründet Neben dem Anstoß zur Entwicklung von neuen Recycling und Entsorgungsmethoden sieht PV CYCLE es auch als seine Aufgabe an Anlagenbetreiber Installateure und Händler von PV Modulen über verfügbare Rücknahme und Recyclingmöglichkeiten zu informieren um eine möglichst hohe Rücklaufquote der Module zu erreichen Das freiwillige Rücknahmesystem wurde 2010 gestartet Defekte Altmodule Dünnschichtmodule und Module auf Siliziumbasis können zu eingerichteten stationären Sammelstellen für Solarmodule gebracht werden Zur Zeit gibt es in Deutschland 60 Sammelstellen Stand 15 06 2010 die nächstliegende kann über der Internetseite www pvcycle de ermittelt werden Den Transport zur Sammelstelle und die Rückgabe kann von dem Altanlagenbetreiber selber einem Installateur oder auch von einem privaten Abfallentsorger vorgenommen werden Sind mehr als 40 Altmodule zu entsorgen kann eine Abholung vor Ort vereinbart werden Handelt es sich um die Entsorgung einer großen Anlage kann auf Antrag eine mobile Sammelstelle direkt vor Ort eingerichtet werden Kosten Die Rückgabe der Altmodule an die Sammelstellen und das Recycling ist für den Altanlagenbesitzer nur dann kostenfrei wenn der Hersteller Mitglied bei PV CYCLE ist Die Rückgabe und das Recycling von Modulen soll auch dann möglich sein wenn der Hersteller am Ende der Lebenszeit der Module nicht mehr existent ist An dem Aufbau des freiwilligen Rücknahme und Recyclingsystems beteiligen sich nach PV CYCLE bereits 85 der Hersteller und Importeure Der Altanlagenbetreiber muss nach diesem Konzept die Kosten für den Abbau der Module und eventuell den Transport zur Sammelstelle selber tragen Aus Verbraucher und Umweltschutzgründen ist das freiwillige System aber kritisch zu sehen da eine gesetzlich verpflichtende flächendeckende Rücknahme und Verwertung aller Module durch die Hersteller nicht gegeben ist Recycling Die zu recycelnden Module können eingeteilt werden in Module auf Siliziumbasis und in Dünnschichtmodule auf Basis von Halbleitern wie z B Cadmiumtellurid Kupfer Indium Diselenid CIS oder Kuper Indium Gallium Diselenid CIGS Die Module enthalten wertvolle Rohstoffe wie Metalle Glas Wafer und Halbleitermaterialien die für weitere Herstellungsprozesse wieder eingesetzt werden können Neben der Rückgewinnung der genannten Rohstoffe ist auch die Energieeinsparung bei dem Recyceln von Silizium Wafer von Vorteil Ein Recyclingunternehmen bezifferte die Energierücklaufzeit der Module mit recycelten Silizium Wafern bei gleicher Leistung auf nur 30 Prozent im Vergleich zu einem Neuprodukt In automatisierten Recyclingprozessen sind nach Angaben des BINE Informationsdienstes Recyclingraten von 95 möglich Desweiteren soll die Umwelt durch das Recycling entlastet werden Vor allem die Freisetzung von seltenen bzw auch giftigen Halbleitermaterialien z B Cadmium in CdTe Module muss vermieden werden Entsprechend sind umweltverträgliche Recyclingverfahren bei diesen

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/wohin_mit_ausgedienten_solarmodulen.htm (2016-02-08)
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  • Empfehlenswert: Photovoltaik - Solarstrom vom Dach - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    verschiedenen Modultypen über Planung Finanzierung und Ausführung bis hin zur Beantragung von staatlichen Fördermitteln informiert Seltmann fundiert zu nahezu allen denkbaren Fragestellungen Seltmanns aktueller Ratgeber ist sowohl ein flüssig lesbarer Einstieg für den interessierten Laien als auch mit klar strukturiertem Inhalt Adress und Literaturempfehlungen Glossar und Stichwortregister ein schönes Nachschlagewerk für den Betreiber einer Anlage Also rundum empfehlenswert Ja Und gar keine Kritik Doch leider Die Bewerbung von Seltmanns Ratgeber durch die Stiftung Warentest mit dem Titelschlagwort Solarenergie eine lohnende Investition können wir nicht anders als grob irreführend bezeichnen Dort wird als Thema unter anderem die Planung einer rentablen Anlage aufgeführt und im Werbetext heißt es gar Trotz sinkender staatlicher Zuschüsse lohnt sich die Investition in eine eigene netzgekoppelte Solarstromanlage Thomas Seltmann hält sich dagegen mit Aussagen zur Rentabilität von kleinen Hausdachanlagen auffallend zurück Er weist zwar im Geleitwort pauschal darauf hin dass die weitere Senkung der Einspeisevergütung dazu führen könne dass größere und Großanlagen zeitweise weniger Rendite bringen und anonyme Beteiligungsmöglichkeiten an großen Photovoltaikanlagen weniger lukrativ sind als bisher und behauptet weiter für private und gewerbliche Betreiber die lieber in Sacheigentum als in abstrakte Geldanlagen investieren und eher an Sicherheit als an hoher Rendite interessiert sind seien Photovoltaikanlagen aber noch immer und mehr denn je interessant Vor dem Hintergrund der Bewerbung durch Stiftung Warentest könnte der Leser hieraus implizit schließen dass Seltmann kleine Hausdachanlagen durch die Senkung der Einspeisevergütung nicht betroffen sehe aber jede konkrete Aussage des Autors zu diesem Thema fehlt von klaren Zahlen zur Rentabilität ganz zu schweigen Im Ratgeber finden sich nur vereinzelte Bezüge zur Rentabilität wie der Hinweis auf die angeblich lukrative Vergütung die das EEG für die Netzeinspeisung regele und damit den wirtschaftlichen Betrieb dieser Anlagen ermögliche oder auf den Eigenverbrauch der sich i in der Regel i lohne Dass im klaren Gegensatz zur

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/empfehlenswert_photovoltaik_-_solarstrom_vom_dach.htm (2016-02-08)
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  • Öffentlichen Anhörung zur EEG-Novelle 2012 - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Jahr ebenfalls in etwa die Strommenge eines 1 GW Kernkraftblocks Ohne Berücksichtigung von Überkapazitäten möglichen Effizienzsteigerungen und der Energieeinsparung ist in den nächsten 10 Jahren rein rechnerisch nur für den Ersatz der Atomkraftwerke 1 der Zubau von jeweils mindestens 7 GWp Solarstromleistung und 4 GW Binnenland Windenergieleistung erforderlich 2 Bei Berücksichtigung der unvermeidlichen Speicherverluste sind es sogar noch mehr Wir wollen aber nicht nur den Atomausstieg sondern auch den Ausstieg aus den fossilen Energien Das verlangt noch höhere Zubauraten bei PV und Wind solche von jeweils über 10 GWp über mehrere Jahre sind dafür erforderlich Vor dem Hintergrund der vorherigen Ausführungen ist die im Gesetzentwurf der Fraktionen CDU CSU und FDP 17 6071 benannte Zielsetzung von mindestens 35 Prozent Erneuerbaren Energien im Strombereich bis 2020 absolut nicht ausreichend bedeutet diese Forderung im Umkehrschluss doch dass 2020 noch 65 Prozent des Stroms aus fossilen bzw den restlichen atomaren Kraftwerken stammt Heute beträgt unter der Annahme dass die Kernkraftwerke weitgehend CO 2 frei operieren der fossile Anteil der Stromerzeugung sogar einige Prozentpunkte weniger In der gegenwärtigen EEG Novelle sind Verminderungen der Einspeisevergütungen für Solarenergie und Binnenland Windenergie vorgesehen die eine Drosselung und keine Beschleunigung des zuvor begründeten beschleunigten Ausbautempos bewirken Besonders der für die Photovoltaik vom Zubau abhängige Degressionsfaktor atmender Deckel wird eine starke Beschränkung erzwingen das Gegenteil dessen was für die Energiewende notwendig ist Das Kostenargument das im Zusammenhang mit einem beschleunigten PV Ausbau immer wieder herangezogen wird ist in diesem Zusammenhang nicht stichhaltig Die Solarenergie ist notwendig für den Energiemix und hat große volkswirtschaftliche Vorteile die bei einer reinen Betrachtung der EEG Umlagekosten keine Berücksichtigung finden Zudem wird die PV in absehbarer Zeit den Preis für Offshore Windstrom erreichen Sie ist Energie in Bürgerhand die von weiten Kreisen der Bevölkerung bevorzugt wird Wie wenig es den Autoren der EEG Novelle

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/oeffentlichen_anhoerung_zur_eeg-novelle_2012_.htm (2016-02-08)
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  • Horst Kluttig: Rechtsmissbräuchliche Sperrwirkung von Windkonzentrationszonen - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    zu lassen Die Baugenehmigungsbehörde darf den Bauantrag nur dann ablehnen wenn die Errichtung der Windanlage auf keine Art und Weise mit dem Naturschutz dem Landschaftsschutz dem Denkmalschutz dem Schutz des Ortsbildes dem Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen oder anderen öffentlichen Belangen in Einklang gebracht werden kann Im Einzelfall muss die Behörde die öffentlichen Belange gegen das Recht auf Windenergienutzung abwägen wobei die Windenergie wegen der Privilegierung ein sehr großes Gewicht besitzt Der Bauantrag muss also genehmigt werden auch wenn z B das Landschaftsbild oder das Ortsbild beeinträchtigt wird Ablehnen darf die Behörde nur dann wenn Belange nicht nur beeinträchtigt werden sondern entgegenstehen z B wenn Umweltschutzvorschriften auf keine Art und Weise eingehalten werden können Entgegenstehen bedeutet auf nicht hinnehmbare Weise beeinträchtigt werden Eine subjektive ästhetische Empfindung das gefällt mir aber nicht reicht dafür nicht Diese weitgehende Baufreiheit ist aber nur die halbe Wahrheit die Praxis sieht in den meisten Fällen anders aus Gleichzeitig mit der Einführung der Privilegierung hat der Gesetzgeber nämlich den Kommunen und den Bundesländern in einer Zusatzvorschrift ein Instrument an die Hand gegeben mit dem das Recht auf Windkraftnutzung eingeschränkt werden kann Diese Zusatzvorschrift besagt sinngemäß öffentliche Belange stehen der Errichtung von Windanlagen in der Regel auch dann entgegen soweit die Ausweisung eines Gebietes für Windanlagen an anderer Stelle erfolgt ist Eine Gemeinde kann also einen Teil ihres Gebietes eventuell mehrere Teilflächen für die konzentrierte Errichtung von Windanlagen ausweisen und dann Bauanträge im restlichen Gemeindegebiet ablehnen Von dieser Möglichkeit zur Umgehung der Privilegierung machen die Gemeinden z T auch die Bundesländer reichlich Gebrauch aber nur in Bezug auf die Windenergienutzung nicht auf andere privilegierte Vorhaben Für die Landwirtschaft die Kernenergienutzung und die Lagerung radioaktiver Abfälle hat der Gesetzgeber ein solches Schlupfloch gar nicht erst eröffnet In vielen Fällen sind nur sehr kleine oder aber für die Windenergienutzung ungeeignete

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/rechtsmissbraeuchliche_sperrwirkung_von_windkonzentrationszonen.htm (2016-02-08)
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  • Änderung des EEG 2009 durch das Europarechtsanpassungsgesetz - EAG EE - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Wochen Folgendes zu übermitteln 1 einen Zeitplan für die unverzügliche Herstellung des Netzanschlusses mit allen erforderlichen Arbeitsschritten 2 alle Informationen die Einspeisewillige für die Prüfung des Verknüpfungspunktes benötigen sowie auf Antrag die für eine Netzverträglichkeitsprüfung erforderlichen Netzdaten 3 einen nachvollziehbaren und detaillierten Voranschlag der Kosten die den Anlagenbetreiberinnen oder Anlagenbetreibern durch den Netzanschluss entstehen dieser Kostenvoranschlag umfasst nur die Kosten die durch die technische Herstellung des Netzanschlusses entstehen und insbesondere nicht die Kosten für die Gestattung der Nutzung fremder Grundstücke für die Verlegung der Netzanschlussleitung Das Recht der Anlagenbetreiberinnen oder Anlagenbetreiber nach 7 Absatz 1 bleibt auch dann unberührt wenn der Netzbetreiber den Kostenvoranschlag nach Satz 1 Nummer 3 übermittelt hat 20 Absenkung von Vergütungen und Boni wird wie folgt geändert 8 solarer Strahlungsenergie 32 und 33 ab dem Jahr 2012 9 0 Prozent 3 Der Prozentsatz nach Absatz 2 Nummer 8 1 erhöht sich ab dem Jahr 2012 sobald die Leistung der bei der Bundesnetzagentur zum 30 September des jeweiligen Vorjahres innerhalb der vorangegangenen zwölf Monate nach 16 Absatz 2 Satz 2 registrierten Anlagen a 3 500 Megawatt überschreitet um 3 0 Prozentpunkte b 4 500 Megawatt überschreitet um 6 0 Prozentpunkte c 5 500 Megawatt überschreitet um 9 0 Prozentpunkte d 6 500 Megawatt überschreitet um 12 0 Prozentpunkte oder e 7 500 Megawatt überschreitet um 15 0 Prozentpunkte 2 verringert sich ab dem Jahr 2012 sobald die Leistung der bei der Bundesnetzagentur zum 30 September des jeweiligen Vorjahres innerhalb der vorangegangenen zwölf Monate nach 16 Absatz 2 Satz 2 registrierten Anlagen a 2 500 Megawatt unterschreitet um 2 5 Prozentpunkte b 2 000 Megawatt unterschreitet um 5 0 Prozentpunkte oder c 1 500 Megawatt unterschreitet um 7 5 Prozentpunkte Die Bundesnetzagentur veröffentlicht im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/aenderung_des_eeg_2009_durch_das_europarechtsanpassungsgesetz_-_eag_ee.htm (2016-02-08)
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