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  • Kein wesentlicher Fortschritt für die Windenergie an Land im Baugesetzbuch - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    zu akzeptablen Preisen decken Es mangelt nicht an windgünstigen Flächen in ausreichender Entfernung von Wohn und Naturschutzgebieten und viele Eigentümer dieser Flächen sind investitionsbereit Außerdem hat der Gesetzgeber den Bau von Windanlagen im Außenbereich privilegiert Siehe auch www sfv de artikel rechtsmissbraeuchliche sperrwirkung von windkonzentrationszonen htm Dennoch stockt der Ausbau der Windenergie seit Jahren Gemeinden und Landkreise verweigern die Baugenehmigung indem sie die Privilegierung auf sogenannte Windkonzentrationszonen beschränkt haben außerhalb derer keine Windanlagen gebaut werden durften Diese Möglichkeit bietet 35 Absatz 3 Satz 3 BauGB Zwei Verbesserungen des Gesetzes wären hier möglich gewesen Eine grundlegende Die Sperrwirkung der Konzentrationszonen wird ersatzlos aufgehoben Vorschlag des SFV Die zweitbeste Möglichkeit Der Gesetzgeber hätte auch festlegen können dass die Konzentrationszonen mindestens 10 Prozent des Plangebietes umfassen müssen Stattdessen hat der Gesetzgeber den Planungsbehörden lediglich die Erlaubnis erteilt weitere möglicherweise wieder viel zu kleine Konzentrationszonen auszuweisen ohne dass irgendjemand daraus den Schluss ziehen darf dass die ursprüngliche Konzentrationszone unzulässig klein gewesen sei Ein Persilschein also für bisherige und für zukünftige unzureichende Konzentrationszonen 249 Absatz 1 BauGB Außerdem erklärt der Gesetzgeber ein Verfahren für zulässig bei dem der Neubau von Windanlagen nur unter der Bedingung gestattet werden darf wenn andere Windanlagen vorher abgebaut werden 249 Absatz 2 BauGB Den Gesetzestext finden Sie im Kasten 249 BauGB Sonderregelungen zur Windenergie in der Bauleitplanung 1 Werden in einem Flächennutzungsplan zusätzliche Flächen für die Nutzung von Windenergie dargestellt folgt daraus nicht dass die vorhandenen Darstellungen des Flächennutzungsplans zur Erzielung der Rechtswirkungen des 35 Absatz 3 Satz 3 nicht ausreichend sind Satz 1 gilt entsprechend bei der Änderung oder Aufhebung von Darstellungen zum Maß der baulichen Nutzung Die Sätze 1 und 2 gelten für Bebauungspläne die aus den Darstellungen des Flächennutzungsplans entwickelt werden entsprechend 2 Nach 9 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 kann auch festgesetzt werden dass die

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/kein_wesentlicher_fortschritt_fuer_die_windenergie_an_land_im_baugesetzbuch_.htm (2016-02-08)
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  • Dezentrale BHKW als Brückentechnologie entbehrlich - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Leistung extrem und fast täglich zwischen Null und 800 Prozent Solche extremen Unterschiede im Energieangebot kann man nicht durch Anpassung des Verbrauchs an das Angebot berücksichtigen wie das bisweilen vorgeschlagen wird Industrie Handel und Verkehr können nicht immer Pause machen wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht Vielmehr ist hier der Einsatz einer neuen Technik gefragt die Beides kann Leistungsüberschüsse aufnehmen und fehlende Leistung liefern Auf Deutsch wir brauchen Stromspeicher Aber Stromspeicher sind teuer und deshalb schlagen einige Freunde der Erneuerbaren Energien zur Überbrückung des Mangels an Stromspeichern den Bau von erdgasgetriebenen Spitzenlastkraftwerken vor Diese lassen sich im Gegensatz zu Atom und Braunkohlekraftwerken sogar miniaturisieren und dezentralisieren und als Blockheizkraftwerke BHKW dem Zugriff der Stromwirtschaft entziehen Die Ökostromfirma Lichtblick hat z B bereits begonnen erdgasgetriebene VW Motoren zum Antrieb von Stromgeneratoren in den Kellern ihrer Stromkunden zu errichten Diese BHKWGeneratoren sollen später immer dann Strom erzeugen wenn Wind und Sonne schwächeln Ein Gedanke mit genialen Detailüberlegungen allerdings auch mit zwei gedanklichen Fehlern Auf die genialen Details werden wir weiter unten in anderem Zusammenhang zurückgreifen Zunächst aber müssen wir erläutern warum das Lichtblick Konzept in dieser Weise nicht die endgültige Lösung darstellen kann Von der Atomenergie würden wir uns auf diese Weise relativ rasch lösen können doch handeln wir uns damit mehrere Nachteile ein Erdgas ist ein fossiler Energieträger Er besteht im Wesentlichen aus Methan mit der chemischen Formel CH 4 Methan ist ein Klimagas dessen Klimaschädlichkeit etwa 20 mal so groß ist wie die Klimaschädlichkeit des CO 2 Undichtigkeiten in den Erdgasleitungen schädigen das Klima Und Verbrennungsprodukte des Methans sind nicht nur harmloser Wasserdampf sondern eben auch klimaschädliches Kohlendioxid Im Vergleich zu Braunkohlekraftwerken wäre das schon ein gewisser Fortschritt doch das Ziel die CO 2 freie Stromversorgung rückt wieder in die Ferne denn die technisch mögliche Betriebsdauer solcher BHKW liegt bei einigen 10 Jahren In diesem Zusammenhang wird oft die Möglichkeit erwähnt dass man Erdgas später durch Biogas ersetzen könnte Diese Hoffnung haben wir aber bereits weiter oben als illusorisch dargestellt denn dessen Kapazität reicht niemals aus Zwei weitere Negativpunkte müssen wir hier noch ansprechen Die Befürworter der BHKW Lösung führen gerne den hohen Wirkungsgrad der BHKW Anlagen ins Feld Der hohe Wirkungsgrad von BHKW ergibt sich dadurch dass man die erzeugte Wärme und den Strom gleichzeitig nutzen kann wenn man diese BHKW immer dann betreibt wenn die Wärme benötigt wird wärmegeführter Betrieb Würde man diese Kleinkraftwerke aber zum Ausfüllen der Stromlücken einsetzen wenn Sonne und Wind nicht genügend Leistung bringen stromgeführter Betrieb wüsste man häufig insbesondere im Sommer oder nach erfolgreicher Wärmedämmung des Gebäudes mit der erzeugten Wärme nichts anzufangen Der schöne hohe Wirkungsgrad sinkt dann unter 30 Prozent d h der Klimagasausstoß steigt erheblich an Mit BHKWs können Stromüberschüsse an sonnigen und windigen Tagen nicht gespeichert werden die Überschüsse würden ungenutzt bleiben Die Solar oder Windanlagen müssten abgeregelt werden Soviel also zur Nutzung der Brückentechnologie der Erdgaskraftwerke Und was käme dann Dann käme doch wieder der Bau von Stromspeichern In den 10 oder 20 Jahren

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/dezentrale_bhkw_als_brueckentechnologie_entbehrlich.htm (2016-02-08)
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  • Was ändert sich für Betreiber von PV-Anlagen ab 2012 - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    1 2012 zum 1 7 2012 im Vergleich zum Vorjahr in im Vergleich zum 1 1 2012 in 1500 1 5 0 2000 4 0 2500 6 5 0 3500 9 0 3500 12 3 4500 15 6 5500 18 9 6500 21 12 7500 24 15 maßgeglich ist der im Zeitraum 1 10 2010 bis 30 09 2011 von der Bundesnetzagentur erfasste Zubau von PV Anlagen maßgeblich ist der im Zeitraum 1 10 2011 bis 30 04 2012 von der Bundesnetzagentur erfasste Zubau von PV Anlagen mit dem Wert 12 multipliziert und durch den Wert 7 geteilt Die bisher von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Zahlen zum PV Zubau erfassen die Monate Oktober 2010 bis Mai 2011 In diesem Zeitraum wurden bereits knapp 3 GW Solarleistung errichtet Da anzunehmen ist dass der Zubau in den Sommermonaten Juni Juli August und September mindestens weitere 2 GW beträgt wird es zum 1 Januar 2012 höchstwahrscheinlich eine Vergütungskürzung von 15 bis18 Prozent geben Aber damit nicht genug Sollte der Zubau der Photovoltaik nach Ansicht des Gesetzgebers noch immer zu schnell gehen wird es zum 1 Juli 2012 eine weitere Degression geben Wir vermuten allerdings dass bereits die erste Absenkung zum Jahresanfang der Photovoltaik den Todesstoß versetzen wird Immer weniger Investoren werden in diese Technik investieren so dass die im Juli 2012 angesetzte Ausbauschwelle von 3500 MW kaum noch erreichbar sein wird 2 Förderung von Solaranlagen auf und an Dächern Leider wurde der dringenden Notwendigkeit nicht nachgekommen kleinere Solarstromanlagen bis 5 kW stärker zu fördern Somit wird es weiterhin eine Vergütungsstaffelung bis 30 kW bis 100 kW bis 1 MW und über 1 MW geben Die Vergütungen werden anteilig zur Gesamtleistung der Anlage berechnet Ebenso wurde die wichtige Forderung die Entwicklung von Dach und Fassadenintegrationen durch höhere Vergütungssätze anzukurbeln noch immer nicht durchgesetzt Während der EEG Novellierung gab es Bestrebungen die Förderung des Eigenverbrauchs wieder auf eine geringere PV Gesamtleistung der Anlage bis 100 kW zu beschränken Hier gab es Proteste Der Umweltausschuss empfahl in seiner Sitzung vom 29 06 schlussendlich die alten Regelungen in 33 2 EEG 2009 beizubehalten Diese letzte Empfehlung wurde vom Bundestag in zweiter und dritter Lesung angenommen Somit bleibt es dabei Alle Betreiber von Anlagen bis 500 kW erhalten auch dann eine Vergütung wenn der erzeugte Solarstrom selbst oder durch Dritte verbraucht wird Die Höhe der Eigenverbrauchsvergütung richtet sich auch danach welcher Anteil des gesamt erzeugten Solarstroms in unmittelbarer Nähe zur Anlage verbraucht wird Es wurde jedoch beschlossen dass die Eigenverbrauchsvergütung zunächst bis Ende 2013 begrenzt sei 3 PV Anlagen auf Freiflächen Trotz erheblicher Proteste folgte man dem Vorschlag nicht ab 2012 Freiflächenanlagen auf Ackerflächen wieder zu fördern Somit gilt dass nur dann eine Vergütungspflicht besteht wenn der Solarstrom in Anlagen erzeugt wird die auf bereits versiegelten Flächen auf Konversionsflächen aus wirtschaftlicher verkehrlicher wohnungsbaulicher oder militärischer Nutzung oder innerhalb eines 110 m Abstands von Schienenwegen befinden Freiflächenanlagen in Naturschutzgebieten und Nationalparks werden nicht gefördert 4 Abschalteinrichtungen für PV Anlagen Alle PV Anlagen die ab 1 Januar 2012 in Betrieb gesetzt

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/eeg-novelle_2012.htm (2016-02-08)
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  • Der entscheidende Unterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Atomkompromiss - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    sofortiges Abschalten der Hochrisikotechnologie Atomkraft selbst dann wenn es zu Stromabschaltungen bei vorübergehenden Stromengpässen kommt Wenn eine Technik nicht sicher ist darf sie nicht mehr betrieben werden Jeder Reisebus bei dem die Bremsen nicht funktionieren wird sofort aus dem Verkehr gezogen Rücksicht auf die Rendite des Busunternehmers oder auf bereits geplante Reiseveranstaltungen wird dabei nicht genommen Damit die Wirtschaft des Landes keinen Schaden erleidet müssen von staatlicher Seite alle Anstrengungen unternommen werden so schnell wie möglich Ersatz für die wegfallende Atom Energie bereitzustellen Das jedoch geschieht nicht Es ist völlig unerfindlich wie mit den im neuen EEG vorgesehenen Wachstumsraten der Erneuerbaren Energien ein rechtzeitiger Ersatz für die wegfallende Atomenergie geschaffen werden kann selbst dann wenn man davon ausgeht dass der Atomausstieg noch bis 2022 hinausgezögert wird Besonders empört sind wir darüber dass in der EEG Novelle die Bedingungen für die Solarenergie und die Windenergie im Binnenland nicht verbessert sondern weiter verschlechtert wurden genau für die Techniken also die in der Vergangenheit den größten Zuwachs an Erneuerbaren Energien gebracht haben So läuft es stattdessen auf den Ausbau der fossilen Energien hinaus eine andere hochgefährliche Technik wie wir spätestens seit Kopenhagen wissen In einigen der besonders vom Klimawandel betroffenen Länder spricht man

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/der_entscheidende_unterschied_zwischen_dem_ersten_und_dem_zweiten_atomkompromiss.htm (2016-02-08)
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  • Investitionsrisiko Solarstromanlage? - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Hilfe benötigen müsste er ggf einen kostenpflichtigen Dritten beauftragen Darüber hinaus schrecken diese rechtlichen Anforderungen auch ab eine eigene kostengünstige Zähleinrichtung zu nutzen So ist zu erwarten dass Anlagenbetreiber lieber höhere Zählermieten in Kauf nehmen damit die reibungslose Abrechnung des Solarstroms nicht gefährdet wird Installation und Inbetriebsetzung der Anlage Kauf und Installation der Anlage Nach Einholung verschiedener Angebote und deren sorgfältiger Prüfung fällt die Kaufentscheidung des Investors Er legt den Schwerpunkt seiner Entscheidung entweder auf die Qualität der Solarkomponenten und die Vertrauenswürdigkeit des Installateurs oder aber auf den Preis Je geringer die Renditemöglichkeiten des Anlagenbetreibers desto wahrscheinlicher ist es leider dass das jeweils preisgünstigste Angebot ausgewählt wird Darüber hinaus könnte versucht werden beim Installateur den Preis weiter zu drücken Viele bedenken nicht dass nur ein relativ geringer Teil des Kaufpreises dazu dient die Installateursleistung zu finanzieren Eine technisch einwandfreie und unfallsichere Montage benötigt Fachpersonal was nicht zum Nulltarif zu haben ist Die ständigen außerplanmäßigen Vergütungskürzungen führen zudem dazu dass der Arbeitsdruck auf Installateure enorm zunimmt Fristgerechte Fertigstellungen bis zum Stichtag inklusive vorläufiger Inbetriebsetzungen ohne Netzanschluss erhöhen den Arbeitsdruck auf Installateure Jeder weiß dass ein sehr knapper Zeitplan keinesfalls Wegbereiter für ausreichende Qualität und Sicherheit ist Die Unfallgefahr steigt Weiterhin zu beachten ist dass in Diskussionen zur brandschutztechnischen Absicherung von Solarstromanlagen immer wieder die Forderung erhoben wird Anlagenbetreiber müssten zentrale oder modulare Abschalteinrichtungen einbauen Sollte sich diese Forderung durchsetzen sind Betreiber zukünftig möglicherweise mit weiteren Zusatzkosten konfrontiert Netzanschluss der Anlage Entweder führt der Installateur mit Konzession oder aber der Netzbetreiber den Netzanschluss der Anlage durch Die Kosten für diese Leistung liegen im Durchschnitt bei 150 Auch dieser Betrag wird oft in Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen vergessen Der Netzanschluss der Anlage wird ab 2012 an die Bedingung geknüpft dass der Anlagenbetreiber nach 6 EEG Novelle 2012 eine Abschalteinrichtung bei Netzüberlastung integriert Für Anlagen über 30 kWp bedeutet dies dass Zusatzeinrichtungen zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung bei Netzüberlastung sowie eine ununterbrochene Abrufung der Ist Einspeisung einzurichten sind Die Mehrkosten trägt der Anlagenbetreiber Mehrfach forderten wir dass die Sicherstellung der Netzstabilität Aufgabe des Netzbetreibers bleiben sollte und dem Netzbetreiber deshalb auch alle Zusatzaufwendungen dem Betrieb des Netzes zuzuordnen seien Leider fand diese Forderung keine politische Mehrheit Kleine Solaranlagen bis 30 kWp die ab 1 1 2012 in Betrieb gesetzt werden müssen die maximale Wirkleistungseinspeisung ihrer Anlage am Verknüpfungspunkt auf 70 Prozent der installierten Leistung begrenzen Dies bedeutet einen Ertragsverlust von ca 3 8 Prozent Beispiel Bei einer 5 kW Anlage die 2012 in Betrieb geht muss über 20 Jahre ein Einnahmeverlust von bis zu 1800 in Kauf genommen werden und dies ohne Entschädigung Nur dann wenn der Anlagenbetreiber freiwillig die bei größeren Anlagen geforderte Abschalteinrichtung und Ist Abfrage einbaut könnte er eine Entschädigung des ergangenen Stromertrages fordern Ob der Netzbetreiber hier aber zeitnah agiert und dem geschädigten Anlagenbetreiber schnellstmöglich die entgangenen Vergütungsbeträge auszahlt bleibt nur zu hoffen Die Bank jedenfalls die die Anlage finanziert hat wird sich sicher nicht zeitlich vertrösten lassen Darüber hinaus regelt der neue 12 EEG 2012 dass Anlagenbetreiber nur einmal im Jahr darüber

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/investitionsrisiko_solarstromanlage_.htm (2016-02-08)
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  • Böswillige Behauptungen - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    mehr als der Hälfte des Jahres fast komplett aus SFV Der Solarstrombedarf eines durchschnittlichen Haushaltes lässt sich in wiederaufladbaren Batterien speichern die weniger Platz benötigen als zwei Kühlschränke Es ist kurzsichtig und bequem wenn die WAMS beklagt dass die Speicherung noch unwirtschaftlich sei und es dabei bewenden lässt Der Solarenergie Förderverein Deutschland fordert bereits seit Jahren spezielle Markteinführungsprogramme für dezentrale Stromspeicherung in den Haushalten WamS Auch industriepolitisch ist die Solarförderung ein gewaltiger Schuss in den Ofen Bereits mehr als 70 Prozent der in diesem Jahr in Deutschland verbauten Solarmodule stammen aus Asien SFV Nahezu 100 Prozent der in Deutschland verbauten Solarmodule werden durch deutsche Handwerker installiert Und auf den Export deutscher Werkzeugmaschinen zur Produktion von Solaranlagen nach China haben wir schon weiter oben hingewiesen WamS Die Nachteile der solaren Energieversorgung im schattigen Deutschland sind aus wissenschaftlicher Sicht so eklatant dass der Sachverständigenrat für Umweltfragen ein hochkarätiges Beratergremium der Bundesregierung dazu rät den Ausbau der Fotovoltaik nicht mehr weiter zu forcieren sondern im Gegenteil in sehr engen Grenzen zu halten Der Flensburger Umweltwissenschaftler Olav Hohmeyer ein Mitglied des Sachverständigenrats fordert die derzeitige solare Ausbaurate um mindestens 85 Prozent zurückzuschrauben auf nur noch 500 bis 1000 Megawatt pro Jahr Dabei ist der Sachverständigenrat durchaus kein natürlicher Feind erneuerbarer Energien In anderen Gutachten zeigt das Professorengremium Wege auf wie Ökostrom bis 2050 den kompletten deutschen Energiebedarf decken kann verzichtet dabei aber lieber auf ein Übermaß an Sonnenenergie SFV Hier beruft sich die WAMS auf einen Appell von Wissenschaftlern aus dem Dezember des vergangenen Jahres auf den der SFV bereits am 19 12 2010 geantwortet hat http www sfv de artikel sfv stellungnahme zum appell zur rettung des eeg htm WamS Die Forscher stehen mit ihrer Meinung nicht allein Das Rheinisch Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung RWI sagt wegen des Hype um die Fotovoltaik in Deutschland einen weiter anschwellenden Kosten Tsunami voraus Das RWI das zu den renommiertesten deutschen Wirtschaftsforschungsinstituten gehört SFV und teilweise durch den Stromkonzern RWE finanziert wird schlägt angesichts der deutschen Defizite bei Stromspeichern Stromleitungen und der mangelhaften Vernetzung mit den europäischen Nachbarn deshalb sogar ein mehrjähriges Moratorium für erneuerbare Energien vor um die Förderanreize für diesen Zeitraum auszusetzen Auch der unabhängige Energieexperte Sven Bode vom Arrhenius Institut für Energie und Klimapolitik in Hamburg stellt offen die Frage ob die Förderung der Fotovoltaik nicht bereits heute vollständig eingestellt werden sollte SFV Sven Bode weist nach dass die Einspeisungen von Solarstrom dazu führen dass um die Mittagszeit an sonnigen Tagen der Börsenstrompreis sinkt und die konventionellen Kraftwerke dadurch weniger Geld verdienen Damit macht sich die Photovoltaik natürlich bei den Stromversorgern besonders unbeliebt Hier geht es schlicht um einen Interessenkonflikt WamS Doch danach sieht es ganz und gar nicht aus Die Fraktionen der Regierungsparteien wollen sich morgen über die Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes verständigen und dabei auch die Vergütungssätze für die unterschiedlichen Ökostrom Arten festschreiben Schon jetzt ist absehbar dass es zu keinen nennenswerten Abstrichen bei den Solarsubventionen kommen wird Vorgesehen ist im derzeitigen Gesetzentwurf lediglich dass die Einspeisevergütung um jeweils drei bis

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/boeswillige_behauptungen.htm (2016-02-08)
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  • Stromerzeugungsdaten zeigen: Schneller dezentraler Ausbau der Erneuerbaren und der Stromspeicher ist vordringlich - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    einer hohen Beanspruchung der fossilen und atomaren Großkraftwerke Eine nahezu vollständige Flaute der Erneuerbaren trat am 06 und 07 12 2010 ein An diesen Tagen trugen die Erneuerbaren nur mit etwa 1 GW und damit sehr wenig zur Energieversorgung knapp 60 GW Last bei Datum Stunde fossil ges Erneuerbare Gesamt 06 12 2010 11 56 419 1 1 525 8 58 822 5 06 12 2010 12 56 502 7 1 398 6 58 502 7 06 12 2010 13 56 474 7 1 320 3 58 430 0 06 12 2010 14 56 616 9 1 057 2 58 355 7 06 12 2010 15 56 183 4 852 3 57 710 1 06 12 2010 16 56 144 6 871 5 58 026 5 06 12 2010 17 56 308 9 961 0 58 567 7 06 12 2010 18 56 212 2 988 2 58 195 7 07 12 2010 17 56 527 2 1 091 8 58 754 4 07 12 2010 18 56 598 3 1 254 5 58 636 8 Tabelle 3 Stunden maximaler fossile Last alle Angaben in MW Zur Illustration der Verteilung der ganz überwiegend fossilen Kraftwerksleistung an einem derartigen Wintertag zeigt die nachfolgende Abbildung 1 den Tagesgang der Energieversorgung am 06 12 2010 Abbildung 1 zur Vergrößerung bitte auf die Graphik klicken Gut zu erkennen ist dass an diesem Tag die Braunkohle und Atomkraftwerke praktisch konstant mit hoher Leistung gefahren wurden Die Braunkohle hat mit etwa 16 bis17 4 GW zur Stromerzeugung beigetragen die Atomkraftwerke mit gleichbleibend etwa 16 4 GW Die Kohlekraftwerke wurden ebenfalls fast gleichmäßig zwischen 17 2 und 18 9 GW gefahren die Gaskraftwerke zwischen 1 7 und 8 4 GW geregelt Die maximal aus Speichern bereitgestellte Leistung betrug an diesem Tag nur 1 3 GW Die ansonsten so charakteristische Mittagsspitze der Last tritt an diesem Tag praktisch nicht auf Bedenkt man dass auch mehrere Tage wie der 06 12 2010 mit Wind und Solarflaute im Winter in Folge auftreten können so lässt uns das die sehr großen Energiemengen erahnen die zukünftig zur Überbrückung solcher Phasen bei einer vollständigen Erneuerbaren Versorgung gespeichert werden müssen 3 Maximale Erneuerbare Energiebereitstellung Im Gegensatz zum trüben und windarmen 06 12 2010 gab es aber auch Tage an denen die klimaschädliche fossile Stromerzeugung aufgrund eines hohen Angebots an Erneuerbaren bereits spürbar gedrosselt werden konnte Da nachfolgende Tabelle 4 zeigt die 10 Werte mit der maximalen Erneuerbaren Leistung im Netz Die Maximalwerte werden üblicherweise bei Tagen mit hohem Windanteil erreicht jedoch ist aus den Aprilwerten erkennbar dass auch die Solarenergie dieses sonnenreichen Frühlings sich im April schon spürbar bemerkbar machte Datum Stunde fossil ges Wind Solar Gesamt 05 02 2011 12 32 576 9 22 178 9 4 009 2 59 215 8 05 02 2011 13 32 346 7 21 909 6 4 515 6 59 216 6 05 02 2011 14 32 443 0 21 572 5 4 264 0 58 636 5 07 04 2011 12 36 214 7 14 799 0 10 866 5 63 299 4 07 04 2011 13 36 252 4 15 120 2 10 713 4 63 155 8 07 04 2011 14 36 263 6 15 860 8 9 935 3 62 948 3 08 04 2011 12 35 701 5 14 653 2 10 965 9 62 034 8 08 04 2011 13 34 285 9 15 709 9 11 529 0 62 270 5 08 04 2011 14 32 097 0 16 577 5 11 220 0 60 779 9 08 04 2011 15 31 918 0 17 432 7 9 845 5 59 945 5 Tabelle 4 Stunden maximale Erneuerbare Leistung alle Angaben in MW Zu erkennen ist dass bei gutem Wind und hoher Sonneneinstrahlung die Erzeugung aus den Erneuerbaren sich der aller fossilen Kraftwerke bereits annähert Bei weiterem Wachstum wird es hier demnächst häufiger zu einem Überholen durch die Erneuerbaren kommen 4 Beispiele von Tagesgängen mit hoher EE Leistung Samstag 05 02 2011 war der Tag im Betrachtungszeitraum mit der höchsten tagesdurchschnittlichen Erneuerbaren Kraftwerksleistung Abbildung 2 Maßgeblich wurde die regenerative Energie aus Wind bereitgestellt An diesem Wochenendtag betrug die durchschnittliche Tageslast 54 7 GW Abbildung 2 Aufgrund des starken Aufkommens standen zwischen knapp 14 und 22 GW allein aus Windenergie zur Verfügung Kohle und Gaskraftwerke waren vollständig heruntergeregelt selbst Braunkohlekraftwerke mussten auf teilweise unter 10 5 GW abgeregelt werden Die Atomkraftwerke wurden ebenfalls geregelt zwischen etwa 14 und 18 GW Die Solarenergie hat an diesem Wintertag um die Mttagszeit bereits mit bis zu 4 5 GW zur Versorgung beigetragen Abbildung 2 zur Vergrößerung bitte auf die Graphik klicken Der Tag mit dem höchsten mittleren Solarstromaufkommen im Betrachtungszeitraum war der 25 05 2011 Mit einem Tagesmittelwert von umgerechnet 4 5 GW und einem Spitzenwert von 12 7 GW wurde sehr viel Solarstrom erzeugt An diesem Werktag haben die Braunkohlekraftwerke durchgängig etwa 13 5 GW geleistet während aufgrund des Atom Moratoriums und geplanter Wartungsarbeiten die Atomkraftwerke mit nur 5 3 GW zur Erzeugung beitrugen Die Steinkohle hatte mit 5 bis knapp 11 GW allerdings einen erheblichen Anteil Nahezu der komplette mittägliche Spitzenlastbedarf konnte an diesem Werktag durch die Solarenergie ausgeglichen werden Abbildung 3 Abbildung 3 zur Vergrößerung bitte auf die Graphik klicken Zum Vergleich folgt der Tagesgang am Wochenende Sa 07 05 2011 einem Tag mit ähnlich hoher Solarleistung wie am 25 05 2011 Abbildung 4 Abbildung 4 zur Vergrößerung bitte auf die Graphik klicken Die Gesamtlast ist am Wochenende etwas geringer insbesondere Kohlekraftwerke werden daher geringer in Anspruch genommen Auch an diesem Tag wurde praktisch die gesamte Spitzenlast zur Mittagszeit aus Solarenergie bestritten Die beiden Tagesgänge belegen eindrucksvoll welchen Einfluss die Solarenergie auf die Stromerzeugung hat Da sie zur Mittagszeit ihr Maximum erreicht kompensiert sie damit die typische Mittagsspitze Zu der Abdeckung dieser Lastspitze kommen insbesondere teure Kraftwerke zum Einsatz Deren Einsatzdauer und Leistung geht aber mit zunehmendem Solarstromangebot zurück mit der Wirkung dass der Börsenpreis sinkt 5 Entwicklung der Stromproduktion seit dem Atommoratorium nach Fukushima Kurz nach dem Erdbeben und der

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/stromerzeugungsdaten_zeigen_schneller_dezentraler_ausbau_der_erneuerbaren_und_de.htm (2016-02-08)
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  • Täuscht der Grüne Strom Label e.V. die Ökostromkunden? - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    aus technischen Gründen weder die genaue Herkunft des ihnen gelieferten Stroms noch den Geldfluss der von ihnen gezahlten Stromgebühren nachkontrollieren können So ist es z B denkbar dass ein Stadtwerk Wasserkraftstrom aus Norwegen kauft während die Stromkunden rund um das norwegische Wasserkraftwerk mit Atomstrom aus Schweden versorgt werden möglicherweise sogar ohne dass es ihnen bewusst wird Die Tatsache dass der Ökostromkunde nicht nachprüfen kann woher sein Strom kommt und insbesondere wohin sein Geld fließt wird auch von den Ökostrombefürwortern eingeräumt Es haben sich deshalb einige Zertifizierungsvereine gebildet die den Ökostromkunden anbieten die Vertrauenswürdigkeit der Ökostromhändler zu überprüfen Sogar der TÜV der gegen entsprechende Gebühren von A bis Z vom Atomkraftwerk bis zur Zugmaschine alles prüft an dessen bestimmungsgemäßer Funktionsweise Zweifel bestehen könnten beteiligt sich an solchen Zertifizierungen Der SFV legt Wert auf die Feststellung dass er keinem der Zertifizierer bewusste Täuschung unterstellt dass er aber eine Kontrolle aus vielerlei Gründen für unmöglich hält Der Zertifizierungsverein Grüner Strom Label e V hat zum Beispiel im Jahr 2000 das Ökostromprodukt der Stadtwerke Bielefeld mit einem Label zertifiziert obwohl die Stadtwerke Bielefeld einen Anteil von 16 5 Prozent am Atomkraftwerk Grohnde hielten Die Atomkraftwerksbeteiligung und die Zertifizierung bestehen auch heute noch bereits seit 10 Jahren Und in der gesamten Zeitspanne haben möglicherweise Menschen im Vertrauen auf den GSL e V Ökostrom bei den Stadtwerken Bielefeld gekauft von denen sie nicht wussten dass sie Anteile an einem Atomkraftwerk halten Diese Menschen fühlen sich vermutlich getäuscht von wem auch immer Der SFV hat bereits im Jahr 2001 in gleichlautenden Schreiben an alle drei damaligen Vorstandsmitglieder des GSL e V auf das Problem aufmerksam gemacht Es folgt die Stellungnahme des Grüner Strom Label e V Auszug aus dem Artikel des Solarfördervereins Besonderes Ansehen genießt der Zertifizierungsverein Grüner Strom Label e V denn Träger dieses Vereins sind BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e V EUROSOLAR NABU Naturschutzbund Deutschland e V DNR Deutscher Naturschutzring IPPNW Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges Die VERBRAUCHER INITIATIVE e V NaturwissenschaftlerInnen Initiative e V Doch selbst dieser Verein kann nicht vor Täuschung bewahren So zertifiziert z B der Grüner Strom Label e V die Stromsorte EnerBest Strom Green der Stadtwerke Bielefeld als Ökostrom obwohl die Stadtwerke Bielefeld einen Anteil von 16 5 Prozent am Atomkraftwerk Grohnde halten Der IPPNW hat zugesagt nach diesem Täuschungsversuch die weitere Trägerschaft des Grüner Strom Label e V zu überprüfen Kompletter Artikel unter http sfv de artikel oekostromhandel bringt die energiewende nicht voran ein blick hinter die kulis htm Stellungnahme Zertifizierung wird überprüft In dem auf der Website und im Newsletter verbreiteten Artikel Ökostromhandel bringt die Energiewende nicht voran Ein Blick hinter die Kulissen unterstellt der Solarförderverein Deutschland e V dem Grüner Strom Label e V GSL Verbraucher zu täuschen indem das Produkt EnerBest Strom Green der Stadtwerke Bielefeld zertifiziert wurde obwohl diese am Atomkraftwerk Grohnde beteiligt sind Der GSL e V nimmt zu diesem massiven Vorwurf zu dem er vom SFV vor der Veröffentlichung leider nicht befragt wurde Stellung Das Grüner Strom Label

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/kann_oekostromhandel_die_energiewende_beschleunigen.htm (2016-02-08)
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