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  • Klatsche für Klimaschutz-Vorreiter - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    seit 2005 alle Photovoltaikanlagen gemäß den technischen Normen mit einer Vorrichtung ausgestattet werden mussten die die Anlage bei bestimmten durch intensive Sonneneinstrahlung verursachte Höchstfrequenzen sofort vom Stromnetz trennt Dadurch sollen Schäden am Netz vermieden werden Würden sich allerdings an einem sonnigen Tag alle deutschen Solaranlagen gleichzeitig abschalten wäre das etwa so destabilisierend wie der gleichzeitige Wegfall vieler Großkraftwerke Deshalb soll jetzt eine Nachrüstung her die das Frequenzproblem ohne Abschaltungen löst Dass so etwas nötig ist war freilich für Sachverständige seit langem erkennbar immerhin hatte die Politik stets betont die Energieversorgung mittelfristig allein auf erneuerbare Energien umstellen zu wollen Die demnächst voraussichtlich per Verordnung festgesetzte Nachrüstungspflicht trifft damit finanziell diejenigen die sie nicht verursacht haben Zwar ist die Maßnahme als solche sicherlich naheliegend Möglicherweise müsste aber eher der Staat für die Kosten einstehen weil das zuständige Normungsgremien seinerzeit nicht rechtzeitig die richtigen technischen Vorgaben für Solaranlagen gemacht und damit das Nachrüstungsproblem erst verursacht hat Dabei spricht für eine Zurechung der Fehler dass sich der Staat in 7 Abs 2 Erneuerbare Energien Gesetz und 49 Abs 1 Energiewirtschaftsgesetz die Vorgaben jener an sich privaten Gremien explizit zu eigen macht Die geplante Regelung und Kostentragung kann dabei als Eigentums Inhaltsbestimmung im Sinne des Art 14 Abs 1 S 2 Grundgesetz GG klassifiziert werden Eine solche Bestimmung darf aber nicht ohne weiteres ohne Kostenübernahme durch den Staat getroffen werden sie wäre ansonsten unverhältnismäßig Denn Grundrechtskatalogen wie jenem des GG liegt ein so genanntes Verursacherprinzip zugrunde Dieses gibt vor dass die Verursachung eines Problems auch kostenmäßig dem kausal Handelnden oder Unterlassenden angelastet werden muss soweit nicht ausnahmsweise starke Gründe für eine Abweichung von diesem Grundsatz sprechen Gegen eine Kostenanlastung bei den Anlagenbetreibern spricht außerdem Die von der Bundesregierung angestrebte Nachrüstung von 315 000 PV Anlagen dient der Verbesserung der Netzstabilität die nicht nur nicht von

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/klatsche_fuer_klimaschutz-vorreiter.htm (2016-02-08)
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  • Schluss mit den Klimakonferenzen - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Treffen werden vermutlich genauso wirkungslos sein wie alle vorhergehenden Konferenzen Denn Klimakonferenzen in denen alle gemeinsam und einstimmig einem WIRKSAMEN Plan zur Eindämmung der fossilen Energiewirtschaft zustimmen sollen werden immer scheitern Deshalb Schluss mit den Klimakonferenzen Fragen wir nicht was die Anderen tun sollen sondern wenden wir uns den Dingen zu die unser Land von sich aus tun kann Unser Land hat im Jahr 2010 eine großartige Leistung vollbracht In Deutschland wurden fast doppelt so viele Solaranlagen installiert wie im Vorjahr 7 4 Gigawatt neue Solarleistung an einem sonnigen Mittag vergleichbar mit der Leistung von 7 Atomkraftwerksblöcken Wir waren auf dem rechten Weg Doch dann bekam die Regierung Angst vor den Warnungen der wissenschaftlichen Institute dem RWI dem Sachverständigenrat für Umweltfragen den Instituten Roland Berger Prognos dem Arrhenius Institut und ungezählten weiteren Instituten die einhellig vor den angeblich verheerenden Folgen des Solarbooms warnten und reduzierte die Solarstrom Einspeisevergütung um über 40 Prozent Selbst die Grünen bekamen Angst und verunsichert enthielten sie sich der Stimme Lediglich die Linken protestierten energisch gegen die Vergütungsabsenkungen Geht man den Warnungen der genannten Institute auf den Grund so reduzieren sie sich letztlich auf Bedenken wegen einer angeblichen finanziellen Mehrbelastung die sich natürlich rechnerisch leicht ergeben wenn man die sogenannten externen Kosten z B die drohende Klimakatastrophe weglässt Unser Konzept jedenfalls wird überhaupt nicht in Frage gestellt Eine großzügige Solarstromvergütung bringt Millionen dazu Solarstromanlagen zu errichten und mit dieser Investition in die Zukunft sogar finanziell einen eigenen Gewinn zu erzielen Massenproduktion von Solaranlagen verbilligt die Solartechnik weiter Und dann in gar nicht so ferner Zukunft mehr ist plötzlich der Punkt erreicht dass Solarstromanlagen mit Batteriespeichern zusammen den Strom billiger liefern können als Dieselgeneratoren oder Kohlekraftwerke Haben wir diesen Punkt erst einmal erreicht dann rollt der Karren den wir derzeit noch mühsam den Hügel hinaufschieben plötzlich über

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/schluss_mit_den_klimakonferenzen.htm (2016-02-08)
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  • Wo bleibt ein eigenes Energiekonzept? - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    irremachen Die Anfangserfolge der Photovoltaik sind weitgehend seinem Verdienst zuzuschreiben Nun ein Zeitsprung Im Jahr 2010 veröffentlichte das Institut Roland Berger im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft gemeinsam mit PROGNOS einen Wegweiser Solarwirtschaft PV Roadmap 2020 Auf diese Studie berufen sich die Grünen heutzutage Unter Die neun Kernziele der deutschen Photovoltaik Industrie findet sich dort folgendes Kernziel 3 Umlage für Solarstrom auf rund 2 Cent kWh begrenzen im Jahr 2010 werden in Deutschland rund 8 GW Photovoltaik installiert im Jahr 2011 wird die Installation von rund 6 GW erwartet Für das Erreichen des Ausbauszenarios des Nationalen Aktionsplans für Erneuerbare Energien NAP der Bundesregierung von 52 GW Photovoltaik bis 2020 ist ein Einschwingen in den Folgejahren auf einen jährlichen Zubau von durchschnittlich 3 GW erforderlich Dass beim Lesen dieser Zeilen nicht sämtliche Alarmglocken sowohl bei dem Auftraggeber dem BSW Solar und dann bei den Grünen geschrillt haben ist schier unbegreiflich Wie kritiklos und autoritätsgläubig müssen Vertreter der Photovoltaikbranche sein die sich dieses Kernziel als ein erstrebenswertes Ziel haben einreden lassen Wie weit müssen sie sich von der Praxis der von ihnen vertretenen Installationsbetriebe entfernt haben denen sie nun zumuten die verkauften Stückzahlen mehr als zu halbieren und dabei weitere Preissenkungen zu verwirklichen Halbierung der Stückzahlen bei gleichzeitiger drastischer Preissenkung bedeutet Umsatzverluste von mehr als 50 Prozent Muss wirklich erst ein Doktor der Mathematik kommen um zu zeigen mit welcher Fahrlässigkeit selbst Autoritäten der Ökonomie mathematische Formeln anwenden die überhaupt keinen Bezug zu dem zu lösenden realen Problem haben siehe Die Dogmen der Ökonomie und die Realität Es ist eine wirtschaftliche Binsenweisheit dazu bedarf es keiner Studie dass die Erneuerbaren Energien nur dann schnell wachsen wenn man ihnen Kapital zuführt Und man kann es sich an den zehn Fingern abzählen dass in neue Siliziumfabriken und Solarmodulfabriken nur dann investiert wird wenn die alten voll ausgelastet sind und Gewinne abwerfen die man für den Neubau verwenden kann d h wenn es eine höhere eine gewinnbringende Einspeisevergütung und einen PV Boom gibt Diskutiert man mit Energiepolitikern der Grünen so müssen sie einräumen dass eine Reduzierung der PV Ausbauraten durch Kapitalentzug nur deshalb erfolgen soll um die Kosten der Stromkunden zu begrenzen Das steht auch im zweiten Teil des Road Map Kernziels Nr 3 Dort heißt es Für das Erreichen eines Dynamischen Ausbauszenarios von 70 GW bis 2020 ist ein Zubau von jährlich rund 5 GW erforderlich In beiden Szenarien kann auf Basis des derzeitigen EEG Degressionskorridors eine Begrenzung der PV Umlage auf rund 2 Cent pro kWh ermöglicht werden Dabei liegt der Anteil des Solarstroms an der EEG Umlage jeweils bei rund 50 Dies bedeutet eine Stromkostenbelastung pro Person in einem Durchschnittshaushalt von unter 2 Euro im Monat Hervorhebung durch SFV Eigentlich wissen die Grünen dass die EEG Umlage die Stromkosten nicht oder nur marginal erhöht weil Solarstrom um die Mittagszeit teure Spitzenlastkraftwerke verdrängt und damit den Börsenpreis senkt wegen des Merit Order Effekts Solarbrief 2 11 S 37 Die Grünen wissen außerdem dass der Klimawandel unvergleichlich mehr kosten würde Fragt man weiter nach warum

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/wo_bleibt_ein_eigenes_energiekonzept.htm (2016-02-08)
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  • Abschalten! - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    zu lesen Zum Zeitpunkt der Drucklegung im Frühsommer 2011 waren die Entscheidungen von Bundesregierung und Bundestag zur Energiewende noch nicht abgeschlossen Wer vermutet dass sich hinter dem Titel Abschalten ein polemisches oder gar propagandistisches Buch verbirgt sieht sich getäuscht In einem sachlichen und leicht verständlichen Stil beschreiben die Autoren des Kampagnenetzwerks Campact auf ca 270 Seiten ausführlich die ungelösten und unlösbaren Probleme der Atomenergienutzung ausgehend vom allein schon sehr umweltschädlichen Uranbergbau über die Aufbereitung die Nutzung in immer älter und damit störanfälliger werdenden Kraftwerken bis hin zur ungelösten ja unlösbaren Endlagerfrage Auf weiteren ca 100 Seiten werden Alternativen zur Atom und Kohlenutzung behandelt Energieeffizienz und der Umstieg auf Erneuerbare Energien und was jeder einzelne dazu tun kann In seinem Hauptteil behandelt das Buch die Umweltzerstörung und die sicherheits technischen Aspekte der Atomenergienutzung Sehr erschreckend aber dennoch überzeugend sind die vorgestellten Studien zu den Auswirkungen eines möglichen Atomunfalls im Atomkraftwerk Biblis Rhein Main Gebiet Ein Super Gau dort würde womöglich bei der vorherrschenden Süd West Windrichtung weite Landstriche über Kassel und Berlin hinweg bis hinein nach Polen unbewohnbar machen Die Autoren des Buchs befassen sich aber nicht nur mit den immensen Sicherheitsrisiken Sie hinterleuchten auch die Strukturen der Energiewirtschaft ohne deren Verständnis die politische Entscheidungen nicht richtig eingeordnet werden können Der Leser erhält darüber hinaus aber auch umfassende Informationen über die Wirtschafts und Entscheidungsstruktur der Stromwirtschaft Die Entstehung des Stromkartells so wird nachvollziehbar warum sie so vehement auf der vorgeblich unverzichtbaren Brückentechnologie Atomenergienutzung beharrt Nur vor diesem Hintergrund ist der Atomdeal verständlich der unter der schwarz gelben Bundesregierung im Herbst 2010 zu einer Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke geführt hatte Im Kontext eines Umstiegs auf Erneuerbare Energien verdeutlichen die Autoren aber auch dass die Atomenergienutzung mit dem fluktuierenden Angebot der Erneuerbaren Energien nicht kompatibel ist weil allein schon die ständig notwendige Leistungsregelung

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/abschalten.htm (2016-02-08)
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  • Die Dogmen der Ökonomie und die Realität - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    die Realität Es ist kaum zu übersehen dass die heute tonangebenden politischen Kräfte nur unzureichende Antworten auf die großen ökonomischen sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit zu geben vermögen Eine wesentliche Ursache hierfür dürfte darin liegen dass sie sich an ökonomischen Dogmen und Paradigmen orientieren die in teils eklatanter Weise der Realität oder naturwissenschaftlichen Grundgesetzmäßigkeiten zuwiderlaufen Wir wollen im Folgenden zehn dieser Dogmen kritisch diskutieren Bitte lesen Sie den vollständigen

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/die_dogmen_der_oekonomie_und_die_realitaet.htm (2016-02-08)
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  • Wie sollen Speicher gefördert werden? - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    nahezu der Quadratur des Kreises entspricht eine Forderung auf den Punkt zu bringen Um den Grund dafür zu verstehen muss man sich zunächst einmal klarmachen dass es nicht den Speicher gibt Vielmehr gibt es verschiedenste Speichertypen die sich unterschiedlich finanzieren und kosten 1 Klassifikation von Speichern Speicher gibt es für vielfältige Anwendungen Im Zusammenhang mir Erneuerbaren Energien denkt man vermutlich in erster Linie an die Anwendung Strom bereitzustellen wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint zum Beispiel in den Abend hinein oder gar über einen Zeitraum von einigen Tagen vielleicht sogar ein bis zwei Wochen Aber auch in kürzeren Zeiträumen von Minuten bis hin zu Millisekunden muss ein Gleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch von elektrischer Energie im Netz gegeben sein In diesem Bereich der Regelenergie können Speicher ebenfalls ihren wichtigen Beitrag leisten D U Sauer hat die unterschiedlichen Anwendungen von Speichern im Stromnetz systematisch zusammengefasst und Speichertypen anhand der Speicherdauer klassifiziert Kurzzeitspeicher weniger als etwa 15 Minuten Speicherdauer zur Primärregelung Tagesspeicher etwa 1 bis 10 Stunden Speicherdauer zum Tag Nachtausgleich Langzeitspeicher Tage bis Monate Speicherdauer evtl nur ein Speicherzyklus pro Jahr Eine weitere Möglichkeit der Unterscheidung ist der Anschlusspunkt eines Speichers Dieser skaliert mit der Größe der Speicher Hochspannungsnetz ähnlich wie Kraftwerke Mittelspannungsnetz z B für eine kleine Gemeinde Stadtteil oder Ortsteil Niederspannungsnetz z B bei den Verbrauchern 2 Verdienstmöglichkeiten mit Speichern Schon heute lässt sich mit Speichern Geld verdienen Pumpspeicherkraftwerke werden seit vielen Jahren rentabel betrieben Zusätzlich gibt es nach 118 Abs 6 EnWG eine weitere Förderung Interessant ist besonders der 1 Satz dieser neuen Bestimmung Nach dem 31 Dezember 2008 neu errichtete Anlagen zur Speicherung elektrischer Energie die ab 4 August 2011 innerhalb von 15 Jahren in Betrieb genommen werden sind für einen Zeitraum von 20 Jahren ab Inbetriebnahme hinsichtlich des Bezugs der zu speichernden elektrischen Energie von den Entgelten für den Netzzugang freigestellt Die Betreiber kaufen und speichern Strom zu Zeiten wenn er billig ist heutzutage noch in der Nacht und verkaufen und speisen ihn ein wenn er Mittags besonders teuer ist Die Differenz die sogenannte Arbitrage finanziert den Speicher und liefert die Rendite Für andere Speichertypen reicht dies allerdings nicht aus Es gibt weitere Möglichkeiten mit Speichern Geld zu verdienen Dazu gibt es zum einen etablierte Märkte deren Produkte an der Börse gehandelt werden und bei denen die Marktmodelle klar und berechenbar sind D U Sauer und andere gaben dazu Übersichten Blindleistung wird zur Spannungsregelung benötigt Benötigt nur sehr geringe Speicherkapazität und wird im wesentlichen von der Leistungselektronik erzeugt Primärregelung Im Sekunden und Minutenbereich Wird nicht nach Energieeinheiten bezahlt sondern nach zur Verfügung stehender Leistung Heutzutage ab 1MW Teilnahme am Markt möglich Sekundärregelung Im Minutenbereich 15min Minutenreserve Liefert Strom im Minuten bis Stundenbereich nach der Sekundärregelung Arbitrage Teilnahme am kurzfristigen Stromhandel im Stundenbereich Kraftwerksfahrplan Teilnahme am langfristig geplanten Stromhandel Darüber hinaus gibt es weitere Möglichkeiten Geld zu erwirtschaften oder einzusparen beispielsweise Eigenverbrauch von Solaranlagen Eigenverbrauch wird besser vergütet als direkte Einspeisung Aufschub von anderen Investitionen Netzbetreiber können durch Speicher möglicherweise Investitionen in Netze oder

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/wie_sollen_speicher_gefoerdert_werden.htm (2016-02-08)
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  • Was ist der richtige Netzverknüpfungspunkt? - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    einem anderen Netz vergleichen Unsere Interpretation des 5 1 EEG 2009 entsprach dem Urteil des Oberlandesgerichts Hamm siehe Solarbrief 2 2011 S 55 welches den Eigenschaften der technischen Eignung und in der Luftlinie geringsten Entfernung als einzig notwendige Entscheidungskriterien zur Festlegung des Verknüpfungspunktes im selben Netz anerkannte Dieses Urteil befindet sich allerdings derzeit in der Revision Die Clearingstelle EEG folgte der Argumentation des OLG Hamm und des SFV nicht Auf Grund einer umfassenden Prüfung des Wortlautes dieses Gesetzes kam sie zu dem Schluss dass in jedem Fall eine technische und wirtschaftliche Betrachtung zur Festlegung des Verknüpfungspunktes nach 5 1 EEG 2009 durchgeführt werden muss In den uns vorgetragenen Problemfällen wird häufig erwähnt dass Investoren in Erneuerbare Energien Anlagen vom Netzbetreiber zunächst nur den Verknüpfungspunkt zugewiesen bekommen der technisch geeignet ist In den allermeisten Fällen prüfen Netzbetreiber nur wo die Einspeisung ohne Netzausbau pauschal möglich wäre Eine umfängliche Berechnung ob ein zusätzlicher Netzausbau einen kostengünstigeren und netztechnisch zulässigen Verknüpfungspunkt ergeben könnte bleibt oft unbetrachtet Da Investoren in der Regel kein Interesse haben in langen Verhandlungen oder rechtlichen Auseinandersetzungen andere Anschlusspunkte zu überprüfen bleibt es meist bei diesem Verknüpfungspunkt Wo kein Kläger da gibt es eben keinen Richter Die Kosten für die Ertüchtigung des Netzes werden auch weiterhin hauptsächlich auf Anlagenbetreiber abgewälzt es sei denn man wagt die Hinzuziehung von Fachleuten Rechtsanwälten ordentlichen Gerichten oder der Clearingstelle EEG Insofern wird die Rechtsempfehlung der Clearingstelle EEG zur Handhabung des Gesetzestextes diese ungenügende Rechtspraxis nur bedingt verändern können Fazit des SFV Die Bestimmung des Verknüpfungspunktes auf Grundlage entfernungs und spannungstechnischen Prüfungen wäre für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Minimierung des finanziellen Risikos der Anlagenbetreibers der einfachere und bessere Weg gewesen Es folgt die Zusammenfassung der Empfehlung der Clearingstelle EEG Den vollständigen Empfehlungstext finden Sie unter http www clearingstelle eeg de empfv 2011 1 Zusammenfassung der Empfehlung 2011 1 der Clearingstelle EEG 1 Der gesetzliche Netzverknüpfungspunkt gemäß 5 Abs 1 Satz 1 EEG 2009 ist dann nicht der in Luftlinie nächstgelegene Netzverknüpfungspunkt wenn ein technisch und wirtschaftlich günstigerer Verknüpfungspunkt vorliegt Der gesetzliche Verknüpfungspunkt ist in diesem Fall der technisch und wirtschaftlich günstigste Netzverknüpfungspunkt und zwar auch dann wenn kein anderes sondern dasselbe Netz den technisch und wirtschaftlich günstigsten Netzverknüpfungspunkt aufweist Der technisch und wirtschaftlich günstigste Verknüpfungspunkt ist durch eine gesamtwirtschaftliche Betrachtung der Kosten zu ermitteln 2 a Ausgehend von dem in 5 Abs 1 EEG 2009 geregelten gesetzlichen Verknüpfungspunkt darf die Anlagenbetreiberin bzw der Anlagenbetreiber das Wahlrecht gemäß 5 Abs 2 EEG 2009 ausüben und abweichend von dem in 5 Abs 1 EEG 2009 festgelegten Verknüpfungspunkt einen anderen Verknüpfungspunkt bestimmen Das Letztzuweisungsrecht gemäß 5 Abs 3 EEG 2009 berechtigt den Netzbetreiber abweichend von dem Verknüpfungspunkt nach 5 Abs 1 EEG 2009 oder von dem gewählten Verknüpfungspunkt nach 5 Abs 2 EEG 2009 einen weiteren anderen Verknüpfungspunkt zu bestimmen b 5 Abs 1 steht zu 5 Abs 2 und Abs 3 EEG 2009 in einem Regel Ausnahme Verhältnis Das Wahlrecht der Anlagenbetreiberin bzw des betreibers nach 5 Abs 2 EEG 2009 und das Letztzuweisungsrecht

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/was_ist_der_richtige_netzverknuepfungspunkt.htm (2016-02-08)
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  • Förderung des Eigenverbrauchs von Solarstrom nun verständlicher? - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    andere Ansicht Der SFV plädierte dafür die 30 kW Grenze alte Fassung des 33 2 EEG 2009 bzw die 500 kW Grenze neue Fassung für die Zulässigkeit der Eigenverbrauchs Förderung allein als anteilige Abgrenzung zur gesamt installierten Leistung zu interpretieren Die Clearingstelle EEG geht allerdings davon aus dass es sich um absolute Installationsgrenzen mit entsprechenden Sonderregelungen zu Stichtagen handelt über die hinaus keine Förderung des Eigenverbrauchs von Solarstrom für die Einzelanlage mehr möglich sein kann Es folgt die Zusammenfassung der Empfehlung der Clearingstelle EEG Sollten Sie hierzu Fragen haben können Sie sich gern an die Clearingstelle EEG wenden Auch der SFV steht bei grundsätzlichen Verständnisproblemen zur Thematik auch weiterhin gern zur Verfügung Den vollständigen Empfehlungstext und die Stellungnahme des SFV finden Sie unter http www clearingstelle eeg de empfv 2011 2 Zusammenfassung der Empfehlung 2011 2 der Clearingstelle EEG zum Eigenverbrauch von Solarstrom Die Clearingstelle EEG empfiehlt die Fragen 1 und 2 des Empfehlungsverfahrens 2011 2 Eigenverbrauch von Solarstrom nach 33 Abs 2 EEG 2009 in der alten Fassung des Erneuerbare Energien Gesetzes vom 25 Oktober 2008 im Folgenden bezeichnet als 33 Abs 2 EEG 2009 a F und in der neuen Fassung des Gesetzes vom 11 August 2010 im Folgenden bezeichnet als 33 Abs 2 EEG 2009 n F sowie dessen messtechnische Erfassung wie folgt zu beantworten 1 33 Abs 2 EEG 2009 ist anwendbar wenn die Anlage nach 33 Abs 1 EEG 2009 die in 33 Abs 2 EEG2009 a F bzw 33 Abs 2 EEG 2009 n F genannten Leistungsgrenzen nicht überschreitet Anlage ist dabei sowohl das einzelne Modul als auch bei mehreren Modulen die Installation die nach 19 Abs 1 EEG 2009 als eine Anlage gilt 2 Die installierte Leistung 33 Abs 2 EEG 2009 a F bzw Leistung 33 Abs 3 EEG 2009 n F ist die elektrische Nenn Wirkleistung der Module i S d 3 Nr 6 EEG 2009 in Gleichspannung auf die Leistung des Wechselrichters kommt es nicht an 3 33 Abs 2 EEG 2009 ist nicht anteilig anwendbar bei Installationen die nach 19 Abs 1 EEG 2009 als eine Anlage gelten und eine Leistung von insgesamt 30kW a F bzw 500kW n F überschreiten 4 Bei Installationen mit sowohl vor als auch ab dem 1 Juli 2010 in Betrieb genommenen Modulen sind die vor und die ab dem 1 Juli 2010 in Betrieb genommenen Installationen hinsichtlich der Leistungsgrenzen in 33 Abs 2 EEG 2009 jeweils getrennt zu betrachten auch wenn sie nach 19 Abs 1 EEG 2009 zur Ermittlung der Vergütung im Übrigen als eine Anlage gelten Für Strom aus bestehenden Anlagen auf die am 30 Juni 2010 33 Abs 2 EEG 2009 a F anwendbar war gilt die Regelung demnach gemäß 66 Abs 4 EEG 2009 n F auch dann fort wenn die als eine Anlage geltende Installation nach dem 30 Juni 2010 über eine Leistung von 30kW hinaus erweitert wird Für die ab dem 1 Juli 2010 in Betrieb genommenen Module gilt 33 Abs 2 EEG 2009 n F wenn

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/foerderung_des_eigenverbrauchs_von_solarstrom_nun_verstaendlicher.htm (2016-02-08)
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