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  • Das „Augenmaߓ von Amokläufern - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    wirtschaftspolitischen Ausrichtung der Union FDP Koalition zugunsten von Konzerninteressen Dies ist noch klarer zu erkennen wenn man ein Glanzstück von Röslers Energiepolitik betrachtet Die milliardenschweren Kosten des vermeintlich notwendigen Netzausbaus sollen per Netzentgelt auf die Stromkunden umgelegt werden Dies darf jedoch so das Wirtschaftsministerium kein Wettbewerbsnachteil für Unternehmen aus energieintensiven Branchen sein i Diese sollen daher von den Netzentgelten i vollständig befreit werden 7 Was bedeutet das Es gibt in Deutschland energieintensive Branchen wie die Stahl oder Aluminium Industrie und demgegenüber gibt es arbeitsintensive Branchen wie Handwerk Dienstleistungen Reparaturgewerbe Wenn die erstgenannten exklusiv von einer Abgabe befreit werden entsteht notwendig ein Wettbewerbsnachteil für die anderen Es findet also eine systematische Förderung solcher Branchen statt in denen Energie für die Produktion wichtiger ist als menschliche Arbeitskraft und folglich eine Diskriminierung solcher Branchen in denen viele Arbeitskräfte beschäftigt werden Diesen Zusammenhang überspielt Rösler mit dem einfachen ex cathedra verkündeten Satz Die energieintensiven Industrien sind wichtig für die Beschäftigung in Deutschland 8 Später spricht das Werbeblatt von i Anreizen für Unternehmen möglichst sparsam mit Energie umzugehen i 9 Die Befreiung von der Netzentgeltabgabe ist für energieintensive Unternehmen natürlich ein Anreiz nicht sparsam mit Energie umzugehen aber dieses logische Paradox entgeht dem Minister offenbar Apropos Blackout Unter der Überschrift i Blackouts Nein danke i man beachte die Korrespondenz zu i Neue Netze Ja bitte i werden fünf große ausländische Stromausfall Ereignisse des letzten Jahrzehnts aufgelistet um die Akzeptanzbeschaffung für den Netzausbau mit einer Prise Angst zu würzen 10 Dass die angeführten Netzzusammenbrüche in Amerika Russland und Italien nichts mit irgendwelchen Wenden hin zu erneuerbaren Energien zu tun haben und viel mit der Deregulierung der Strommärkte wird nicht erwähnt Interessanterweise fehlen in der Liste die durch Energiespekulation ausgelöste Serie von Rolling Blackouts in Kalifornien Ende des letzten Jahrhunderts ebenso wie die Netzabschaltungen die letztes Jahr in Japan nach der multiplen Reaktorkatastrophe von Fukushima fällig wurden Kommen wir zum Abschluss noch einmal auf den Umweltminister Norbert Röttgen zurück der sich in der Presse gerne als grüner Widersacher der konzernfreundlichen Wirtschaftspolitik seines Kabinettskollegen Rösler darstellen lässt Auf der bereits erwähnten Pressekonferenz am 23 Februar formulierte er einen weiteren Schlag gegen die Photovoltaik nämlich zu Spitzenproduktionszeiten eingespeisten Solarstrom teilweise gar nicht zu vergüten mit folgendem Satz Wir schlagen ein Marktintegrationsmodell vor das darin besteht dass nicht mehr wie bislang jede produzierte Kilowattstunde bezahlt wird unabhängig davon ob diese Kilowattstunde irgend ein Mensch braucht 11 Die Logik die hinter dieser Formulierung steht ist die dass zur Mittagszeit wenn viel Solarstrom anfällt bereits genug anderer Strom die Netze beliefert z B aus Braunkohle oder Atomkraftwerken Man könnte die Frage stellen ob es dann nicht eher der Braunkohle oder Atomstrom ist den kein Mensch braucht Aber Röttgen stellt diese Frage nicht Große Dreck und Strahlenschleudern sind für ihn das Normale Sonnenenergie bestenfalls ein Sahnehäubchen Das Schlimme an diesem nur mühsam kaschierten Abwürgen der Energiewende in Deutschland ist dass hier nicht nur im Inland Chancen verspielt und Potenziale vernichtet werden Auch zum Beispiel die vielbeschimpften chinesischen Hersteller von Solarmodulen werden Kapazitäten abbauen

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/das_augenma_von_amoklaeufern.htm (2016-02-08)
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  • Die Energiewende muss weitergehen - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    richtige Antwort lautet Wir speichern überschüssigen Solarstrom in Batterien und versorgen uns in der sonnenscheinlosen Zeit mit Solarstrom aus der Batterie Diese Antwort haben wir jedoch aus psychologischen oder taktischen Gründen oder aus Unwissenheit immer wieder vermieden denn Batterien sind teuer und überschüssigen Solarstrom konnte sich bis vor wenigen Jahren ohnehin keiner vorstellen Was haben wir stattdessen gesagt Wir haben uns um den Kern der Frage herumgemogelt und halbrichtige Antworten gegeben z B Dann weht glücklicherweise oft der Wind und notfalls verbrennen wir gespeicherte Biomasse und Laufwasserkraftwerke und Geothermie könne man leistungssteigern und bei Bedarf mehr Leistung herausholen und außerdem würden wir energiezehrende Tätigkeiten auf den Tag verlegen und die Elektroautos am Tag betanken Verbrauchsmanagement und intelligente Netze fordern usw usw Mit einer Fülle eloquent gegebener Erläuterungen haben wir kaschiert dass wir die unbequeme richtige Antwort schuldig geblieben sind auch wir beim Solarenergie Förderverein Deutschland SFV Wir beim SFV haben allerdings unseren Irrtum etwas früher eingesehen 2 Seit 2008 werden auf unserer Internetseite dezentrale Stromspeicher in bald 20 Beiträgen gefordert und nunmehr auch detailliert beschrieben Der Grund für unsere Schwerpunktverlagerung wir hatten endlich ein gut funktionierendes Rechenprogramm den Energiewenderechner www energiewenderechner de und konnten mit seiner Hilfe den hohen Speicherbedarf sowie die Nichtigkeit der bisher angegebenen Lösungsmöglichkeiten quantitativ besser abschätzen Es zeigte sich im übrigen dass wir nicht nur eine Sorte von Speichern sondern gleich drei Speicherkonzepte bzw typen benötigen werden Aufladbare Batteriespeicher integriert in PV Anlagen zum Tag Nachtausgleich Aufladbare Großbatterien z B Natrium Schwefel Batterien integriert in Windparks zum Ausgleich mehrtägiger Stark bzw Schwachwindperioden chemische Langzeitspeicher 3 als Notvorrat für 4 Wochen ohne Wind und Sonne Die dringendste ist die erstgenannte Aufgabe Einführung von Pufferspeichern zur Begrenzung der solaren Mittags Leistungsspitze auf 0 3 der Peakleistung Eine sinnreiche Kombination der Solaranlagen mit Stromspeichern wird uns erlauben bei weiterem Ausbau der Solarenergie auch den abendlichen nächtlichen und sogar morgendlichen Strombedarf mit Solarenergie zu decken ohne dass Solaranlagen abgeregelt werden müssen Am 8 11 2011 stellten wir den ersten Entwurf unseres Markteinführungsprogramms für PV Anlagen mit integriertem Stromspeicher vor Seitdem haben wir dieses Programm nach vielen Verbesserungsvorschlägen immer weiter optimiert Sie finden den aktuellen Vorschlag in seiner jeweils neuesten Fassung nach wie vor auf unserer Internetseite 4 Die folgende Grafik aus dem erwähnten Vortrag zeigt schematisch die Wachstumsgrenzen der PV ohne Stromspeicher bzw die Möglichkeiten der Energielieferung durch PV Anlagen mit integrierten Stromspeichern Zur Vergrößerung bitte Bild anklicken In der dargestellten Grafik ist nach oben der Leistungsbedarf aller Stromverbraucher Lastkurve bzw die Leistungsbereitstellung durch die Solarenergie bei drei verschiedenen Ausbaustufen aufgetragen Nach rechts ist die Uhrzeit über zweimal 24 Stunden also über zwei volle Tage aufgetragen Flächen in der Grafik entsprechen somit den benötigten bzw den bereitgestellten Energiemengen Die Gesamtfläche unter der Lastkurve entspricht dem Energiebedarf der beiden Tage Die Flächen innerhalb der schlanken Glockenkurven entsprechen dem Solarangebot Vorausgesetzt ist volle Sonneneinstrahlung im Sommer Verwendet man keine Pufferspeicher so bleibt die Solarenergiebereitstellung und nutzung auf die Flächen beschränkt die innerhalb der schlanken immer höher werdenden Glockenkurven liegen Wenn die Maximalleistung

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/die_energiewende_muss_weitergehen.htm (2016-02-08)
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  • Abschlagszahlungen nach dem EEG 2012 - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Fällen erforderlich dass Anlagenbetreiber auf eine Kreditfinanzierung zurückgreifen Auch der Gesetzgeber fördert über zinsgünstige Finanzierungskonzepte der Kreditanstalt für Wiederaufbau Investitionen in EE Anlagen Diese und von anderen Banken festgelegte Kreditvereinbarungen beinhalten in der Regel dass Anlagenbetreiber in gleichmäßigen Zeitintervallen meist monatlich und gleichmäßigen Beträgen die Kreditschuld abtragen Die EEG Einspeisevergütungen dienen den Banken als Sicherheit und sollen zur Tilgung des Kredits genutzt werden Ein weitere Notwendigkeit für regelmäßige Abschläge könnten Verwalter von Gemeinschaftsanlagen aufzeigen die vertragliche Verpflichtungen zu monatlich anteilmäßigen Vergütungauszahlungen an die Betreiber bedienen müssen Ebenso sind Anlagenbetreiber die Unternehmer im steuerlichen Sinne sind nach 18 Abs 2 Satz 4 UStG verpflichtet in den ersten zwei Jahren eine monatliche Anmeldung zur Umsatzsteuer beim zuständigen Finanzamt einzureichen Aus diesen genannten Gründen ist es sachlich gerechtfertigt und notwendig die Abschläge regelmäßig monatlich zu gewähren Pro Kalenderjahr werden demnach 12 Abschlagszahlungen fällig und jeweils unter Vorbehalt der endgültigen Abrechnung ausgezahlt Erst nach Abschluss eines Kalenderjahres kommt es zur endgültigen Abrechnung anhand der tatsächlich gelieferten Strommenge abzüglich der bereits geleisteten Abschläge Die letzte zwölfte Abschlagszahlung kann nur dann mit der Endabrechnung gekoppelt werden wenn kein Zahlungsverzug zu erwarten ist Die Anforderungen an die Höhe der Abschlagszahlung werden in 16 1 Satz 3 EEG 2012 durch die Formulierung in angemessenen Umfang festgelegt Angemessen im Sinne des Gesetzgebers ist eine Bemessung des Abschlags in Anlehnung an den Jahresstromertrag des Vorjahres Liegen noch keine Vorjahresergebnisse vor muss eine Prognose des regional zu erwartenden Stromertrages vorgenommen werden Im Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 6 6 2011 siehe Bundesrat Drucksache 341 11 unter http dipbt bundestag de dip21 brd 2011 0341 11 pdf heißt es dazu Angemessen sind Abschläge in der Regel wenn sie monatlich erfolgen und aufgrund der geschätzten oder vorläufig berechneten Einspeisung basieren Bei der Bestimmung der Abschlagshöhe werden in der Praxis zwei verschiedene Verfahren angewandt A Monatlicher Abschlag als jeweils zwölfter Anteil vom prognostizierten Jahresstromertrag B Monatlicher Abschlag als prozentualer Anteil am prognostizierten Jahresstromertrag Beide Verfahren können aus Sicht des SFV als angemessen im Sinne von 16 1 Satz 3 EEG 2012 eingestuft werden Sie basieren beide auf einer Prognose des Jahresstromertrages Diese Prognose kann anhand des Vorjahresergebnisses der EE Anlage oder anhand der Erträge von regionalen Vergleichsanlagen erbracht werden Ein Hilfsmittel könnte bei Solarstromanlagen die Ertragsdatenbank des SFV sein www pv ertraege de Dort geben seit mehr als 10 Jahren Anlagenbetreiber ihre Ertragsdaten ein Derzeit sind über 15 000 Anlagen in der Solarstrom Ertragsdatenbank gemeldet Diese Ertragsdaten werden auf Plausibilität geprüft statistisch ausgewertet und nach Postleitzahl Dachneigung und Dachausrichtung sortiert Die Ertragsdatenbank des SFV wurde bereits als Hilfsmittel zur Urteilsfindung vor Gericht genutzt Die Wahl des Verfahrens könnte davon abhängig gemacht werden in welchem angemessenen Umfang der Netzbetreiber vom Übertragungsnetzbetreiber einen monatlichen Abschlag zum Ausgleich der vergüteten EE Strommenge erhält siehe 35 3 EEG 2012 zu A Monatlich gleichbleibende Abschläge in Höhe des jeweils 12ten Anteils vom Jahresstromertrag sind üblich Dieses Abschlagsverfahren wird nach unserem Kenntnisstand in den meisten Fällen genutzt Vorteil dieser gleichbleibend hohen monatlichen Abschläge ist es dass sie die Erfüllung der Verpflichtungen

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/abschlagszahlungen_nach_dem_eeg_2012.htm (2016-02-08)
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  • Übergangsbestimmungen zum Einspeisemanagement für Anlagen bis 100 kW - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    technische Einrichtungen zum Einspeisemanagement vom Anlagenbetreiber vorzusehen sind Anlagen von 30 100 kWp Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung Anlagen bis 30 kWp Begrenzung der maximalen Wirkleistungseinspeisung auf 70 Prozent der installierten Leistung Dimensionierung des Wechselrichters ODER eine Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung Altanlagen müssen nicht umgerüstet werden Der Bundestag hat nun am 29 3 2012 beschlossen für Neuanlagen bis 100kW Übergangsbestimmungen für das Einspeisemanagement einzuführen In Nummer 7 von 66 Übergangsbestimmungen der EEG Novelle siehe Bt Drs 17 9152 soll folgendes festgeschrieben werden Anlagenbetreiberinnen und Anlagenbetreiber von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie müssen die Anforderungen nach 6 Absatz 2 in Verbindung mit Absatz 3 erst nach dem 31 Dezember 2012 einhalten Netzbetreiber dürfen diese Anlagen vor dem 1 Januar 2013 nicht nach 11 regeln In der dazugehörenden Begründung steht Damit wird eine Übergangsfrist für die Anforderungen nach 6 Absatz 2 in Verbindung mit Absatz 3 EEG vorgesehen Hintergrund sind technische Schwierigkeiten bei der Umsetzung der entsprechenden Anforderungen Aus diesem Grund hat das Bundesumweltministerium gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftministerium eine Auslegungshilfe veröffentlicht Die gesetzliche Klarstellung modifiziert diese Auslegungshilfe indem die Anforderungen bis Ende 2012 ausgesetzt werden Bitte beachten Sie Das Gesetzgebungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen Die Gesetzesänderungen

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/uebergangsbestimmungen_zum_einspeisemanagement.htm (2016-02-08)
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  • Zum Lösungsvorschlag des „50,2-Hertz Problems“ - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Leistung in das Höchstspannungsnetz eingespeist als abgenommen wird Eine sofortige Abschaltung der PV Anlagen würde jedoch im Extremfall einen Stromausfall größeren Ausmaßes nach sich ziehen Unter http www sfv de artikel das 502 hertz problem htm berichteten wir umfassend über diese Problematik Bei Neuanlagen wurde bereits reagiert Nach der Anwendungsregel VDE AR N 4105 müssen PV Anlagen nun technisch so ausgestattet sein seit 1 1 2012 dass Abschaltungen innerhalb eines Frequenzkorridors zwischen 50 2 Hz und 51 5 Hz vorgenommen werden können PV Altanlagen die nach dem 1 9 2005 errichtet wurden und größer 10 kWp sind müssen nun ebenfalls nachgerüstet werden Über die Frage wer die Nachrüstkosten bezahlen muss rangen Vertreter der Umweltverbände der Solarbranche und des BMU BMWi seit Monaten Der SFV legte hierzu ein Rechtsgutachten von Prof Dr Felix Ekardt LL M M A vor aus dem hervorging dass der Gesetzgeber aus verfassungrechtlichen Gründen dafür Sorge zu tragen habe die Kosten nicht auf die Betreiber Erneuerbarer Energien Anlagen umzuwälzen Der Grund für diese 50 2 Hertz Problematik dürfte ursächlich nicht den Anlagenbetreibern zugeschrieben werden denn sie hätten die zum Zeitpunkt festgelegten Mindestanforderungen für den Betrieb eingehalten Die Bundesregierung hat nun eine Lösung für dieses Problem vorgeschlagen Die Kosten für die Umrüstung der PV Anlagen sollen jeweils zu 50 durch die EEG Umlage und die Netzgebühren finanziert werden siehe 35 1b im Gesetzesentwurf zur Änderung des EEG Bundesdrucksache 17 8877 Der SFV begrüßt zunächst dass diese Kosten der Umrüstung nicht zu Lasten der Anlagenbetreiber gehen sollen Allerdings findet man im Kommentar der Bundesregierung zur Kostentragungspflicht dazu folgende Erläuterung Für Verbraucherinnen und Verbrauchern können geringfügige zusätzliche Kosten dadurch ent stehen dass die Nachrüstungskosten aus der sog 50 2 Hertz Problematik je zur Hälfte auf die EEG Umlage und die Netzentgelte umgelegt werden können Dem steht jedoch gegenüber dass dem

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/zum_loesungsvorschlag_des_502-hertz_problems_.htm (2016-02-08)
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  • Josef Göppel stimmt gegen die Verschlechterung des EEG - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    gibt eine Erklärung zur Abstimmung nach 31 der Geschäftsordnung des Bundestages ab Ich kann dem Gesetzentwurf zur Änderung des Rechtsrahmens für Strom aus solarer Strahlungsenergie Drucksache 17 8877 nicht zustimmen Die aktuelle Novellierung des EEG besteht aus Einschnitten und Kürzungen die nicht mit einer konzeptionellen Weiterentwicklung der solaren Stromerzeugung verbunden sind 1 Die vorgesehene Kürzung der vergüteten Strommenge wird dem Anspruch der Marktintegration nicht gerecht Es fehlen Mechanismen zum Marktzugang für alle Anlagen die zu groß oder nicht geeignet für den Eigenverbrauch und zu klein für den Börsenzugang sind 2 Der Gesetzentwurf gibt keine Antwort auf einen Systemfehler der Strompreisfindung Große Mengen erneuerbaren Stroms senken den Großhandelspreis an der Börse Darauf haben die mit der steigenden EEG Umlage belasteten Kleinverbraucher jedoch keinen Zugriff Großverbraucher hingegen werden auch noch von der Umlage befreit auf die ihr eigener Preisvorteil zurückzuführen ist 3 Es fehlt ein Speicheranreiz der die Regelung zum Eigenverbrauch mit der Anschaffung netzgesteuerter Speichereinheiten koppelt Gerade die mangelnde Speicherfähigkeit erneuerbaren Stroms wird von Kritikern der Energiewende ständig beklagt Gleichzeitig wurden jedoch wirksame Schritte zur Lösung dieses Problems verhindert Dieser Gesetzentwurf liefert keinen Beitrag zur weiteren Umstellung der Stromversorgung auf erneuerbare Energien Trotz intensiver Bemühungen gelang es während der Gesetzesberatung nicht

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/josef_goeppel_stimmt_gegen_verschlechterung_des_eeg.htm (2016-02-08)
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  • Das Ziel nicht aus den Augen verlieren - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Spruch Wir sind entsetzt wie drastisch die Bundesregierung die Solarförderung zusammenstreichen will Zwar ist es richtig diese zu reduzieren aber mit Augenmaß und nicht mit der Brechstange Zunächst einmal Die Solarvergütung für Neuanlagen ist von Anfang an mit einer Ausnahme jährlich einmal um 5 Prozent gekürzt worden und daran wollen wir auch nichts ändern Bereits mit dieser Degression war die Photovoltaik die Stromerzeugungstechnik mit der am schnellsten sinkenden Einspeisevergütung Zur Zeit liegt die Einspeisevergütung etwa in der Höhe des Steckdosen Strompreises Welchen Zweck soll eine schnellere Senkung noch verfolgen Viel wichtiger ist es jetzt den Solarstrom nicht nur zur Mittagszeit ins Stromnetz einzuspeisen sondern auch zur Zeit der Abend und Morgen Verbrauchsspitze und auch in der Nacht Das bedeutet Einführung der Speicherung von Solarstrom Mit sinkender Einspeisevergütung ist das keineswegs zu schaffen denn Speicher sind noch relativ teuer Zur Zeit sind die Kosten für die Speicherung einer Kilowattstunde Solarstrom von gleicher Größenordnung wie die Erzeugung einer Kilowattstunde Solarstrom Wir brauchen somit eine deutlich höhere Einspeisevergütung mit Anreiz für Zwischenspeicherung Dazu verweisen wir auf unseren Vorschlag http www sfv de artikel speicherausbau im niederspannungsnetz statt netzausbau htm PV Anlagen mit obligatem Speicher Und noch ein weiterer Grund spricht gegen weitere Vergütungsabsenkungen Mehrere Solarsachverständige warnen vor einer beängstigenden Zunahme von Montagefehlern und minderwertiger Qualität Bei mehr als der Hälfte der Solaranlagen könne es deshalb zu Ausfällen noch vor Ablauf der vorgesehenen Nutzungsdauer kommen Geringe Vergütungen zwingen die Installateure zum überhasteten Arbeiten und zur Verwendung drittklassiger Materialien Qualität bleibt auf der Strecke wenn der Preisdruck keine Wahl lässt Und mangelnde Zuverlässigkeit von Solaranlagen ist das größte Anwendungshindernis Schon die Vorstellung dass nach einigen Jahren die Solarmonteure wieder auf das Dach steigen müssen lässt viele Hausbesitzer mit dem Errichten einer eigenen Anlage zögern Den wichtigsten Grund haben wir bis zum Schluss aufgespart Es ist

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/das_ziel_nicht_aus_den_augen_verlieren2.htm (2016-02-08)
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  • Situation der Solarinstallateure nach Ankündigung der Vergütungssenkungen - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    darstellbar ist Langfristige Auftragsausfälle Zusätzlich zu unserem üblichen Auftragsvolumen planen wir zurzeit vier konkrete Bauvorhaben für Solarparks Das gesamte Investitionsvolumen hierfür beläuft sich auf etwa 10 Millionen Diese Vorhaben sind nach der Kürzung um 30 illusorisch Eine solche Kostendegression ist selbst mit chinesischen Billig Solarmodulen nicht darstellbar da die Kosten für Aufstellung und Elektroanschluss nicht entsprechend absenkbar sind Den Projekten ist dann die Grundlage entzogen Pläne und Vorarbeiten Makulatur Kommunale Auswirkungen Meine Firma hat in den letzten zwei Jahren jeweils Umsätze im höheren zweisttelligen Millionenbereich bewegt 2010 74 Mio netto und daraus Gewerbesteuern von jährlich über 1 000 000 an unsere Gemeinde gezahlt Die Umsatzerwartung nach dieser Kürzung wird sich um ca 90 reduzieren die Gewerbesteuer komplett entfallen da dann keine Gewinne mehr zu erwarten sind Arbeitsplätze Entsprechend viele Mitarbeiter werde ich entlassen müssen Gute topqualifizierte und hoch motivierte Kollegen die ich gerne halten würde Ich kenne jeden Einzelnen persönlich Ich weiß wer gerade plant eine Familie zu gründen oder ein Haus zu bauen Auch das alles wird jetzt in Frage gestellt Vergleichbare Auswirkungen wird es bei weiteren Betrieben der Region insbesondere bei Dachdeckern Zimmerleuten und Elektrikern geben Die Arbeitszeitkonten meiner Mitarbeiter weisen aktuell Minusstunden aus entstanden durch Arbeitsmangel im Januar und Februar Auswirkungen der EEGKürzung vom 01 01 teilweise natürlich auch des Winterwetters Die Chance diese Stunden jetzt wieder aufzuarbeiten wird uns durch die plötzliche Kürzung genommen Vom 28 2 12 Firma Elektro Beck GmbH Standort Bayern Wir sind ein Installationsbetrieb in Oberbayern feiern dieses Jahr 50 jähriges Jubiläum beschäftigen im Moment 25 Mitarbeiter und haben die letzten drei Jahre ziemlich konstant jeweils 2 5 MWp installiert Eben haben wir einen Brief an unseren Innungsverband geschickt mit der Bitte uns das Instrument der Kurzarbeit zu erläutern das wir sicher brauchen werden Uns brechen im Moment Aufträge für SonnenStrom Anlagen im großen Stil und für mehrere Wochen und Monate weg Bis letzen Donnerstag waren unsere 25 Beschäftigten noch bis Ende Mai ausgebucht Drei Monate Vorlauf für so viele Leute Das war harte Arbeit Stand Heute ist aber dass wir für 18 20 Mitarbeiter nur noch bis Ende nächster Woche Arbeit haben dann ist so wie es aussieht erstmal ganz ganz große Pause in diesem Zweig Die anderen 5 7 Beschäftigten haben kein Problem nur die Sparte SonnenStrom ist betroffen Die Überstunden und Urlaubstage der PV Monteure sind aber wegen des bisherigen Schlechtwetters schon aufgebraucht Wir wollen zumindest noch nicht gute Leute verlieren Schließlich haben wir bisher in 4 Meisterausbildungen investiert Tendenz war eigentlich steigend Die Situation ist paradox Wir feiern 50 jähriges Betriebsjubiläum Der Betrieb ist soweit kerngesund Wir haben nicht in Themen investiert die nicht nachhaltig wären die gesetzlich zweifelhaft wären oder die tendenziell als risikobehaftet bewertet waren Wir haben alles in den Betrieb gesteckt alles in die Mitarbeiter und waren überzeugt auch wegen der Energiewende die richtige Richtung eingeschlagen zu haben Nun machen zwei Herren in Berlin was aus und da wackeln ganze Branchen Ehrlich gesagt bei so einer Politik schließen wir lieber morgen den ganzen Laden zu bevor wir ausbluten und übermorgen insolvent sind Aber bevor es soweit kommt versuchen wir das Instrument der Kurzarbeit Konkrete Beispiele von dieser Woche 1 Eine beauftragte 105 kWp Anlage auf einem landwirtschaftlichen Gebäude wurde storniert weil die Bank die Finanzierung wegen der politischen Äußerungen gestoppt hatte Arbeit für 4 Monteure für 3 Wochen bricht weg 2 Eine beauftragte 81 kWp Anlage wurde storniert weil sie nicht mehr vor 9 3 12 Inbetrieb genommen werden könnte Arbeit für 4 Monteure für knapp 2 Wochen bricht weg 3 Drei Anlagen auf jeweils Privathäusern mit gesamt 55 kWp werden storniert weil die Auftraggeber kalte Füße wegen der politischen Äußerungen bekamen Arbeit für 4 Monteure für 2 Wochen bricht weg Anderes konkretes Beispiel ist unser gesamtes Investitionsvolumen der letzten Jahre das nun mit einem Schlag abgeschrieben werden kann Das wird ein Fest Vom 28 2 12 Bernd Felgentreff Technische Beratung für Solartechnik Standort Sachsen Wir sind zusammen 3 Leute hier Zusammen sind es vielleicht 200 kWp in 2011 Die Umstellung auf neue Preise die Anpassung der Kalkulation und ca 40 Angebote eine Woche Arbeit habe ich durch den spontanen Einfluss der beiden Minister völlig umsonst gemacht Dazu kommt dass mit allen beratenen Kunden noch einmal neu gesprochen werden muss noch einmal so viel Zeit Es ist davon auszugehen dass die positiven Entscheidung sicher nicht mehr werden Diese Kosten muss mein Betrieb ohne jeden Ausgleich tragen Wenn ich das grob auf die vielen Betriebe in Deutschland hoch rechne sind es sicher Millionen Stunden die im Handwerk verbrannt werden Unsere Minister zeigen wiederholt dass sie noch nicht einmal in der Nähe der wirklichen Praxis leben denken und arbeiten Vom 28 2 12 Hans W Grümmer euregio solarzentrum GmbH Standort NRW Wir sind ein recht kleiner aber aufstrebender Betrieb aus Alsdorf Z Zt 5 Mitarbeiter Zum 1 4 sollte ein weiterer Monteur anfangen Einstellung gestrichen In diesem Jahr sollte eine neue Betriebstätte gebaut werden Danach war die Einstellung eines weiterer Monteurs sowie eine Bürokrafteinstellung geplant 1 Gabelstapler 1 Montagefahrzeug Alles gestrichen Ob die vorhandenen Arbeitsplätze bestehen bleiben können wird sich zeigen Ich habe da meine Zweifel Vom 28 2 12 Peter Cramer Standort Baden Württemberg Als Geschäftsführer der Gemeinschaftssolarstromanlage Turnhalle Bibersfeld GbR Teilort der Stadt Schwäbisch Hall kann ich folgendes berichten Am Di 21 02 2012 fand Vorortbesprechung mit Fa Novatech Stadtverwaltung und GbR statt Eine PV Anlage mit 39 36 kWp wurde sofort bestellt Fa Novatech wollte noch die Pressemitteilung am Do abwarten Alle gingen davon aus dass im März die Anlage gebaut ist ehe die zunächst geplante EEG Kürzung in Kraft tritt Am Do teilte Fa Novatech mit dass sie nicht in der Lage sind bis 08 03 zu bauen damit ist der Auftrag über ca netto 73 000 derzeit gestorben Schade Vom 28 2 12 Fa Bäder Solar GbR Standort NRW 4 feste Mitarbeiter installierte Leistung 2011 ca 600 kWp Schilderung Solarmarkt aus Sicht der eines kleineren PV Vertriebs und Montageunternehmen mit Schwerpunkt ca 80 Einfamilienhausanlagen Seit 1998 vertreibe und installieren wir Solarstromanlagen Wäre nicht die Leidenschaft für die Sache ich hätte aus wirtschaftlichen Gründen eigentlich schon lange hinschmeißen müssen Zu Beginn zu Zeiten vor dem EEG natürlich schleppender Beginn und Abhängig von der Landesförderung alte REN Programm Schön war die Zeit nur zu Anfang des EEG stetig wachsender Markt kaum Lieferschwierigkeiten Doch wie sah es z B ab 2004 aus Wachsende weltweite Nachfrage Nachfrage in Deutschland höher als Produktion gute schnelle Geschäfte Von wegen jedes Angebot mindestens 3 x überarbeitet weil die jeweils angebotenen Module trotz Zusage des Herstellers oder Großhandel in Spanien oder sonst wo gelandet sind Wir haben immer versucht unseren Kunden optimal zu beraten und faire Angebote zu machen Aussagen wie Modul XYZ oder gleichwertig hat man in unseren Angeboten nicht gefunden Auch musste kein Kunde in Vorkasse gehen aber wir Nur über einen Aufwand von 60 70 Wochenstunden war es möglich überhaupt Angebote dem Markt anzupassen 2009 Weltwirtschaftskrise 5 Monate fast nichts installiert Durch stark sinkende Preise seitens der Hersteller kam der Markt wieder in Schwung Problem Wechselrichter waren knapp Trotzdem wieder mit viel Aufwand konnten alle Kunden zufrieden gestellt werden 2010 Jahresanfangsschock die Vergütung soll erstmalig während eines Jahres gekürzt werden Resultat mehr Angebote wieder Lieferprobleme nach dem Stichtag stark eingebrochene Nachfrage Dies setzte sich 2011 fort Jan 2012 Wahnsinn technische Hürden gesetzlich kurzfristig festgelegt ohne dass die Industrie und die Energieversorgern Zeit haben Produkte Verfahren etc anzupassen Riesige Unsicherheit bei den Kunden und Installationsfirmen Febr 2012 jetzt der Schock es soll alles noch schlimmer werden Wir Handwerksbetriebe haben bis 2010 nicht nur von der Installation gelebt sondern auch von den geringen Aufschlägen auf das Material Was nützen da billige chinesische Produkte Soll der Endkunde davon profitieren besteht der Verdienst bald nur noch über die Montage Wohin das führt sehe ich fast jeden Tag nämlich zu oft mangelhafter Ausführung Bevor wir das mitmachen werden wir wohl eher aufgeben Zu einem normalen Abrufmarkt der für das Handwerk eigentlich wichtig ist ist es all die Jahre nicht gekommen Kleine gelenkte Schritte zu Kostenreduzierung sind und waren notwendig Was jetzt abgeht hilft nur den Chinesen und den fliegenden polnischen Montagetrupps Den Klimazielen und dem Wirtschaftswachstum einer umweltfreundlichen Industrie leider gar nicht Vom 29 2 12 Anonym Standort Hessen Wir beschäftigen uns seit 7 Jahren mit Photovoltaik Seit 3 Jahren machen wir nichts anderes mehr weil man wahnsinnig viel Know How reinstecken muss um konkurrenzfähig zu bleiben Jahrelang hat man schauen müssen wo man noch sparen kann an der Montage am Material etc Resulat In D sind die niedrigsten kwp Preise der Welt praktiziert worden abgesehen von Großanlagen in China Nun ist kein Spielraum mehr die margen sind extrem niedrig man kann nur noch über Volumen und Sonderlösungen überleben Dafür hat man im Gegenzug eine extreme Marktschwankung und muss dementsprechend mit vielen Subunternehmern arbeiten sonst geht man pleite All das haben wir überstanden aber jetzt kommt es erst richtig dicke Der Kunde hat null investitionssicherheit mehr durch retroaktivität und eine jederzeit möglich Zusatzabsenkung stark sinkender Umsatz man müsste die Anlagen teurer machen da das Volumen einbricht Das ist nicht zu überleben Das Ausland lacht uns aus wir zahlen alle dafür das die PV günstig wird nun ist es soweit um man zieht den stecker wegen der Kosten Das das faktisch nicht stimmt ist spätestens seit der Prognos Studie amtlich jeder der das kleine einmaleins beherrscht wusste das auch schon vorher Vom 29 2 2012 Rigi Solar Standort Bayern Auzüge aus dem Schreiben an den Großhändler Ich musste reagieren und meine Firma zum 29 02 2012 schliessen Größere Firmen können noch einige Monate aushalten aber kleinere müssen den Tatsachen ins Auge schauen und das Ende die durch die Herren Rößler und Röttgen die sich als Retter der Nation sehen mit ihren blinden und tauben Haltungen herbeigeführt worden ist hinnehmen Wenn es mir möglich wäre diese Herren persönlich anzusprechen dann würde ich die 3 56 Cent bzw 1 6 Cent KWh zurück verlangen die den Herren angeblich ein Dorn im Auge ist und angeblich die Mehrzahl der Bürger entlasten wollen Ich würde unseren Bundestagsabgeordneten Herrn Dobrindt anschreiben und für jede kWh die ich im Jahre 2012 verbraucht habe 1 6 Cent zurückverlangen Ich habe leider keine E Mail von ihm und von den Ritter Ministern Röttgen und Rößlern Wenn Sie dies weiterleiten könnten wäre ich Ihnen dankbar Ich werde jetzt eine Stelle als Aussendienstmitarbeiter bei einem chinesischen Modulhersteller antreten Die China Module sind immer noch zuverlässiger als Deutsche Politiker Vom 29 2 2012 solarplus GmbH Dortmund Standort NRW Wir sind eine kleine regional orientierte Bürgerfirma mit insgesamt ca 8 Arbeitsplätzen in Projektentwicklung und Montage von PV Anlagen sowohl im Bürgersolarbereich hier wurden in den letzten Jahren ca 1 MW verwirklicht als auch im Kleinanlagenbereich bis ca 10kWp auf Eigenheimen Jahresinstallation ca 300 bis 500 kWp Die Bekanntgabe der Kürzungen durch die Minister Röttgen und Rösler hat zu einer massiven Verunsicherung unserer Kunden und zur Absage von Aufträgen geführt Wir müssen davon ausgehen dass die Verunsicherung der Bürger bewusst von der schwarz gelben Regierung beabsichtigt ist Denn der Stichtag 09 03 wird höchstwahrscheinlich nicht zu halten sein da er verfassungswidrig gegen den Vertrauensschutz verstößt So werden z B Bürger geschädigt die im Vertrauen auf geltendes Recht bereits Lieferverträge abgeschlossen haben Bereich Bürgersolar Wir sind derzeit in den Vorbereitungen zum Bau einer 3 5 MW Bürgersolaranlagen auf ehemaligen Mülldeponien in Dortmund Der Bau ist für das 2 Halbjahr 2012 geplant Es gibt ein breites Interesse sowohl von Seiten der Stadt für die das Solarkraftwerk ein wichtiger Bestandteil ihrer Klimaschutzziele ist als auch von Seiten investitionswilliger Bürger Durch die massive Kürzung der EEG Vergütung als auch der lebensfremden weil praktisch undurchführbaren Forderung der Direktvermarktung eines Teils des Solarstroms ist es derzeit mehr als unsicher ob wir eine Chance haben dieses Projekt durch zu führen Bereich Kleinanlagen auf Eigenheimen Hier beispielhaft zwei Rückmeldungen Sehr geehrter Herr xxxx wir danken für Ihre Bemühungen und bedauern die aktuelle politische Entscheidung sehr Ihr Angebot wäre höchstwahrscheinlich unser Favorit gewesen jedoch müssen wir aufgrund der aktuellen politischen Entwicklungen leider absagen Was wie gesagt absolut nichts mit Ihrer Firma zu tun hat Mit freundlichen Grüßen xxxx Sehr geehrter Herr xxx Leider muss ich ihnen mitteilen das andere Familienteile gegen die Solarüberlegungen gewittert haben Anmerkung gemeint ist wohl gewettert im Zusammenhang mit der Tagespolitik und es somit keine Möglichkeit mehr gibt eine Anlage bei uns zu installieren Daher entschuldige ich mich für die entstandenen Unannehmlichkeiten Mit freundlichem Gruß xxxx Ein weiterer Kunde hat folgende mail an MdBs geschrieben Sehr geehrte Dortmunder Bundestagsabgeordnete seit 4 Jahren arbeite ich ohne öffentliche Förderung in Eigenleistung an der energetischen Sanierung meines Einfamilienhauses Baujahr 1961 Als Architekt im Ruhestand kann ich das Die Umwandlung in ein Niedrigenergie bzw Passivhaus steht in diesem Jahr vor dem Abschluss Wesentlicher Bestandteil in der Umsetzung des Konzeptes ist eine in der Planung befindliche Photovoltaikanlage inklusive thermischer Nutzung der Sonnenenergie welche ich ohne öffentliche Förderung nur aus Eigenmitteln nicht mehr stemmen kann Die Anlage ist ohne Problem bis zum bislang politisch verbindlich vorgegebenen Stichtag 01 Juli 2012 zu realisieren Sollte der Solarkompromiss zwischen den Herren Rösler und Röttgen den ich als skandalös empfinde sich durchsetzen kann ich alle meine Planungen in die Tonne kloppen und froh sein dass ich noch nichts unterschrieben habe was mir einige finanzielle Probleme bereiten würde Mein klimapolitisches Engagement und Vertrauen in diese Regierung würde erheblich beschädigt werden Die Energiewende sehe ich als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zum Klimaschutz welche über die EEG Umlage mitfinanziert wird Insofern ist es unverständlich dass große Wirtschaftsbereiche in hohem Umfang davon befreit sind was kein Beitrag zur Energiewende ist und durch die Allgemeinheit subventioniert werden muss andererseits die Mittel für die Solarenergie als nachweislicher Beitrag zum Klimaschutz rigoros und überfallartig zusammengestrichen werden sollen So klappt die Energiewende sicherlich nicht Wir stehen erst am Anfang Deshalb benötigen Verbraucher und Industrie verlässliche Vorgaben Mit dem ständigen Hüh und Hott dieser Regierung droht die Energiewende zu einem Vabanquespiel zu werden Deshalb appelliere ich an Ihre parlamentarische Aufgabe als Kontrollorgan der Regierung dieser politischen Laienspielschar wenigstens in diesem Punkt mal die Grenze aufzuzeigen Vom 29 2 2012 Anonym Standort Bayern Ich bin ein Einmannbetrieb seit 5 Jahren im Verkauf und Planung von PV Anlagen 60 kwp habe ich für Anfang 2012 in Aussicht gehabt meine Kunden haben aber jetzt schon abgesagt weil vor April Mai im Alpentraum wegen Schnee nicht montiert werden kann und die Absenkung der Einspeisevergütung zu hoch ist Ich werde ja ich bin bereits jetzt schon arbeitslos und werde wohl wieder stempeln gehen müssen Dank Bundesregierung Deutschland Danke Vom 01 03 12 Anonym Standort Bayern Bericht über eine geplatzte Investition Ende 2010 entschloß sich der Eigentümer eines technischen Großhandels mit 10 Beschäftigten den seit 78 Jahren bestehenden Familienbetrieb aus der Innenstadt einer oberbayerischen Kreisstadt in ein Gewerbegebiet zu verlegen Die zunehmend einengende Raumsituation aber auch erhebliche logistische Probleme bei der An und Auslieferung machten die Standortverlegung unabdingbar und so entschloss sich der Eigentümer zum Neubau einer Gewerbehalle am Stadtrand Der Eigentümer wollte mit dem Umzug auch die Chance nutzen beim Energiekonzept seines neuen zu errichtenden Firmengebäudes die Möglichkeiten erneuerbarer Energien zu nutzen Er entschied sich deshalb für eine Wärmepumpe Der dort verbrauchte Strom sollte möglicht in gleicher Menge von einer Photovoltaikanlage mit einer Kapazität von ca 80kWp auf dem Firmengebäudedach erzeugt werden Eine Einspeisezusage für das Bezugsjahr 2011 konnte vom Stromversorger nicht mehr erreicht werden Somit wurden die Finanzierung der Anlage auf der Grundlage der für das Jahr 2012 ursprünglich gesetzlich geregelten Einspeisesätze verhandelt und mit einer Zusage einer kommunalen Bank erfolgreich abgeschlossen Die jetzt vom Bundeskabinett beschlossenen zusätzlichen Kürzungen stellen nun das Projekt in Gänze in Frage da der Planung die finanzielle Grundlage entzogen wird Für sämtliche am Bau der Anlage beteiligten Firmen allesamt regional tätige Mittelständler die im Standby auf geeignete Witterungsverhältnisse zur Montage warten droht nun der Totalausfall des Auftrages Bereits für den Bau vorreservierte Waren und Komponenten müssen storniert werden vorgehaltenes Montagepersonal freigesetzt werden Der Flurschaden ist sowohl für den Eigentümer Betreiber der projektierten PV Anlage wie für die mit dem Bau der Anlage beauftragten Firmen erheblich Insbesondere die willkürlich erscheinende Vorgehensweise der zuständigen Ministerien Umwelt u Wirtschaft verursacht bei den beteiligten mittelständischen Unternehmen große Verunsicherung Erhebliche Zweifel am glaubwürdigen Willen der Regierung zur Umsetzung einer echten Energiewende sind nun die Folge Das Vertrauen in langfristige Planungssicherheit eine Grundvoraussetzung für Unternehmer Risiken und Chancen wirtschaftlich einschätzen zu können wird zerstört und damit unternehmerisches Handeln blockiert Vom 1 3 12 Ein Mitarbeiter einer Solarfirma in Köln Es ist der Eindruck entstanden die Solarfirmen würden gut Geld verdienen Bis vor einem Jahr war das teilweise richtig Die Branche hatte einen Aufschwung und konnte eine große Leistung ans Netz bringen Es wurden sehr viele Arbeitsplätze geschaffen Die Energiewende ging voran Im letzten Jahr war die Kürzung schon sehr hoch und um den Umsatz und die Arbeitsplätze zu erhalten wurden sehr niedrige Preise gemacht Die Gewinne aus dem Vorjahr wurden aufgebraucht aber der Umsatz konnte gehalten werden Da der Umsatz gleich blieb entstand der falsche Eindruck der Solarbranche ginge es immer noch gut Dieser Eindruck ist aber falsch Sie haben im letzten Jahr draufgelegt Nun haben die Firmen keine Reserven mehr Bleibt es dabei werden die Insolvenzen zunehmen und viele Arbeitsplätze verloren gehen Vom 2 3 12 Anonym Standort NRW Nach der Ankündigung der Minister Rösler Röttgen habe ich Absagen von Aufträgen im Gesamtvolumen von 5 Megawatt erhalten für den Zeitraum ab jetzt bis zum 1 7 Meine kontinuierliche Vorarbeit von bis zu 2 Jahren ist damit innerhalb weniger Stunden eliminiert Damit geht aber gleichzeitig einher ein gewaltiger Vertrauensverlust in Sachen Photovoltaik Auch die Kunden die bis dato und speziell nach Fukushima den Gedanken der Umgestaltung des Energiemarktes mitgetragen haben sind zukünftig verunsichert wegen des Schlingerkurses in Sachen Energiepolitik De Facto spielt unsere Bundesregierung den großen Energiekonzernen in die Karten die mit ihrem veralteten aber sehr einträglichen Konzept von Atom Kohle Gas in Deutschland groß absahnen um im Ausland in Erneuerbare Energien zu investieren Wie perfide In Deutschland mit abgeschriebenen Kraftwerken Geld verdienen und im Ausland in die Zukunft investieren Was sind das eigentlich für Politiker denen

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