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  • Beitrag von Photovoltaikanlagen mit integrierten Stromspeichern zur Energiewende - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Leistung die nicht aus Grundlastkraftwerken stammt abgeregelt werden muss Bild 11 Erneuerbare Energien können deshalb nur in dem darunter verbleibenden grünen Bereich Leistung in das Stromnetz einspeisen Bild 11 Unnötige Energieverluste bei PV Ausbau ohne Pufferspeicher Beim Eindringen in den roten Bereich werden die solaren Leistungsspitzen gekappt weil Leistungsspitzen dort nicht ausgeregelt werden können Gleiches gilt auch für Wind Leistungsspitzen Enttäuschung Nr 2 Weiterer Zubau von ungepufferten PV Anlagen erhöht die einspeisbare Solarstrommenge nur noch unwesentlich Wohlgemerkt so würde es kommen wenn nicht rasch ein energischer Kurswechsel erfolgt Wichtig ist die Erkenntnis dass wir nicht warten können bis die ungepufferte PV Leistung die Sommerlastkurve erreicht oder gar übersteigt sondern wie Bild 11 zeigt schon erheblich früher eine Entscheidung treffen müssen Vergleicht man die dunkle Fläche mit dem Zuwachs der ungepufferten PV Anlagen so stellt man fest dass ein erheblicher Teil der PV Anlagen gerade dann nicht zum Zuge kommt wenn die Sonne scheint Den finanziellen Ausgaben für die Errichtung der neuen Anlagen stehen dann nahezu keine nutzbaren Energieerträge mehr gegenüber Enttäuschung Nr 3 Der Jubel über die Netzparität d h darüber dass bei weiterem PV Ausbau die Kosten für eine kWh Solarstrom bereits geringer seien als die Kosten für eine kWh konventionellen Stroms aus der Steckdose ist unangebracht denn von den neu hinzukommenden PV Kilowattstunden muss ein wachsender Anteil abgeregelt werden gerade dann wenn die Sonne deutschlandweit scheint Nur im Leistungsbereich unterhalb 35 GW gibt es einen grünen Leistungs Bereich in dem fluktuierende volatile Erneuerbare Energien einspeisen können Der rote Bereich ist den Grundlastkraftwerken vorbehalten die mindestens mit etwa 70 Prozent ihrer Leistung einspeisen müssen Bild 12 Den Grundlastkraftwerken vorbehaltener Leistungsbereich Ab 35 GW Summenleistung müssen alle EE mit Abregelung rechnen Viele Experten glauben die Einführung von Speichern habe noch viel Zeit weil der Abstand der Solar und Windleistung zur Lastkurve noch groß ist Doch sie täuschen sich Entscheidend ist nicht der Abstand bis zur Lastkurve sondern der Abstand zum roten Bereich Verhältnisse wie sie die Bilder 11 und 12 andeuten bringen die EE nicht voran Bei zwei bis dreimaliger Wiederholung des PV Zuwachses von 2011 mit ungepufferten PV Anlagen würde die solare Mittagsspitze selbst bei vollkommener Windstille die Grenze zum verbotenen roten Bereich bereits überschreiten und erhebliche EE Energiemengen blieben infolge Abregelung ungenutzt Die Grenze zwischen dem grünen und roten Bereich in den Bildern 11 und 12 kann nicht überwunden werden Zwei Maßnahmen sind deshalb voranzutreiben 1 Die Grenze zwischen dem grünen und dem roten Bereich muss nach oben verschoben werden der rote Bereich der den Grundlastkraftwerken vorbehalten ist ist zu verringern Siehe dazu weiter unten das Kapitel Zurückdrängen der Grundlastkraftwerke 2 Der noch nicht ausgefüllte grüne Leistungsbereich Bild 11 bis 13 ist so weit wie möglich auch in den Nachtstunden unter Verwendung von Pufferspeichern mit Solar und Wind Energie aufzufüllen Für Solarenergie wird dies in den nächsten Kapiteln erläutert Bild 13 Zwei Maßnahmen sind erforderlich Zahl der Grundlastkraftwerke kontinuierlich vermindern und den bereits verfügbaren Leistungsbereich ausfüllen Aufgabe 1 das Erweitern des verfügbaren Leistungsbereichs behandeln wir später Zunächst einmal erläutern wir Aufgabe 2 das Ausnutzen des bereits jetzt verfügbaren Leistungsbereichs auch in den Abend Nacht und Morgenstunden PV Betreiber installieren die fehlenden Speicher selbst Vielen Energiepolitikern ist durchaus bewusst dass der weitere Ausbau der Photovoltaik am Fehlen dezentraler Speicher scheitern wird Man wundert sich deshalb dass sie keine ernsthaften Anstrengungen unternehmen ein wirksames Speicher Förderprogramm aufzulegen Der Solarenergie Förderverein Deutschland SFV schlägt ein Programm vor bei dem diejenigen mit dem Ausbau der Speicher betraut werden die erfahrungsgemäß die höchste Motivation aufweisen die Solarinstallateure und die Dacheigentümer Ein zugkräftiger Anreiz soll sie dazu bringen genau so viele dezentrale Speicher zu installieren wie notwendig sind damit der Ausbau der Photovoltaik nicht nur zu einer Verstärkung der solaren Mittagsspitze und zu weiteren Abregelungen von PV Netzeinspeisungen führt Stromspeicher im Zusammenhang mit PV Anlagen wurden bisher nur diskutiert mit dem Ziel einen möglichst hohen Anteil der geernteten Solarstrommenge für den Eigenverbrauch der Betreiber auch in den Abend und Nachtstunden verfügbar zu machen Ziel war dabei die Selbstversorgung der einzelnen Haushalte nach sonnigen Tagen Der jetzt vom SFV vorgelegte Vorschlag geht jedoch deutlich weiter Genauso gut wie Deutschland an windigen Tagen vollständig mit Windstrom versorgt werden soll in gleicher Weise soll auch die vollständige Versorgung von ganz Deutschland nach sonnigen Tagen möglichst rund um die Uhr mit Solarstrom möglich werden Die Zahl der Speicher muss der hochgesteckten Versorgungsaufgabe entsprechen Die Idee hinter dem SFV Pufferspeichervorschlag ist einfach und folgerichtig Wenn die Stromwirtschaft nicht in der Lage ist die Pufferspeicher zur Glättung der Mittagsleistungsspitze rechtzeitig bereit zu stellen so helfen sich die PV Betreiber selbst Der Staat muss dazu nur die richtigen Rahmenbedingungen erlassen Um den Speicherausbau im richtigen Größenverhältnis an den PV Ausbau zu koppeln wird ein Pufferspeicher in jede neue PV Anlage integriert Dann wird zu jeder neuen PV Anlage automatisch gleich der notwendige Speicher mit installiert Gründe für eine direkte Integration des Speichers in die PV Anlage Zunächst einmal geht es um die Auswahl der richtigen Akteure Die Stromwirtschaft lässt keine Anstrengungen zum Speicherbau erkennen Bei den PV Betreibern ist die Motivation dagegen außerordentlich hoch Sie würden die Aufgabe bereitwillig und schnell lösen Für die Integration in die PV Anlage sprechen außerdem folgende technische Gründe Solarstrom entsteht als Gleichstrom und Speiche speichern Gleichstrom Transport des Solarstroms zu einem Speicher in einem anderen Gebäude würde andernfalls eine extra Gleichstromleitungen oder zweimalige Umformung DC AC AC DC erforderlich machen Die teuersten Stromleitungen sind die zwischen PV Anlage und Pufferspeicher weil sie für die ungeglätteten Solarspitzenströme ausgelegt werden müssen die fast zehnmal so hoch sind wie der Durchschnittsstrom Sie sollten so kurz wie möglich gehalten werden Autonome Regelmechanismen Schwarmintelligenz nach sinnvollen Kriterien machen ein Einspeisemanagement des Netzbetreibers überflüssig Schließlich gibt es noch eine klimatechnisch und exportwirtschaftlich zu begrüßende globale Wirkung PV Anlagen mit Pufferspeicher können auch zum Modell für Entwicklungsländer gerade im Sonnengürtel der Erde werden Herleitung von Einspeiseobergrenze und Speicherkapazität Zu jeder neuen PV Anlage gehört also ein Pufferspeicher Aber wie groß muss er sein Einerseits soll er möglichst groß sein damit möglichst viel von der problematischen solaren Mittagsspitze weggepuffert und in den Abend und die Nacht verschoben werden kann Außerdem soll durch gerätetechnische Beschränkung der Einspeiseleistung der Netzanschlusswert der neuen PV Anlagen erheblich gesenkt werden So können etwa dreimal so viele PV Anlagen in einem Netzzweig z B in einem Straßenzug installiert werden ohne dass das Netz weiter ausgebaut werden muss Andererseits wollen wir nicht durch übertriebene Absenkung der Einspeiseleistung am Tage gezwungen sein in der folgenden Nacht mit höherer Leistung als am Tage einspeisen zu müssen weil sonst unser Pufferspeicher überlaufen würde An und nach Sonnentagen soll eine gleichmäßige Einspeisung möglichst rund um die Uhr erfolgen Bild 14 Experimentelle Bestimmung von Einspeiseobergrenze und Speicherkapazität Der Überschuss eines Sonnentages füllt die nächtliche Lücke Benötigte Speicherkapazität 3 kWh kWp Wir schlagen eine Einspeiseobergrenze von 0 3 der Peakleistung der PV Anlagen vor Bei dieser Einspeiseobergrenze füllt der Überschuss eines ertragreichen Sonnentages die folgende nächtliche Lücke Das Verhältnis der Einspeiseobergrenze zur Peakleistung der PV Anlage 0 3 haben wir durch Versuche herausgefunden Dabei gingen wir von der deutschen Rekord Solareinspeisung des Jahres 2011 nach SMA Werten aus Auf gleiche Weise haben wir herausgefunden dass die notwendige Speicherkapazität bei 3 kWh pro kWp liegt Verluste sind hier nicht mitgerechnet Eine auf diese Weise technisch veränderte Solaranlage mit Netzeinspeisung stellt mit ihrer veränderten Ausgangsleistung ihrem veränderten Tagesgang einen neuen Anlagentyp dar Bild 15 Einspeiseprofile aus einer PV Anlage mit integriertem Pufferspeicher bei unterschiedlicher Solareinstrahlung In sehr sonnigen Wochen werden solche PV Anlagen rund um die Uhr eine gleichmäßige Einspeisung durchführen Bild 15 unteres Profil Für weniger Sonneneinstrahlung wenn also die Speicherladung nicht für die ganze Nacht ausreicht kann man die Einspeisung aus dem Speicher vorzugsweise in den Abendstunden vornehmen lassen womit eine Abdeckung der abendlichen Last verbrauchs spitze mit unterstützt wird An Tagen mit geringer Solarstrahlung entspricht die sich ergebende Solarleistungskurve der flachen Leistungskurve die sich auch bei den ältern ungepufferten PV Anlagen ergibt Bild 3 linke Bildhälfte und ergänzt diese zu einer Gesamtleistungskurve deren Verlauf in fast idealer Weise der Mittagsspitze der Lastkurve entspricht Bild 17 Sonnige Tage Für sich alleine genommen ist eine PV Anlage die an sonnigen Tagen rund um die Uhr die gleiche Leistung einspeist wie ein nicht regelbares Grundlastkraftwerk wenig interessant aber beim Zusammenwirken mit dem schon bestehenden Bestand von ungepufferten Solaranlagen zeigt sich der Vorteil dieser Konstruktionsänderung Bild 16 rechter Teil Die Maximalleistung beim Einsatz von PV Anlagen mit Einspeiseobergrenze und Pufferspeicher steigt dreimal so langsam an wie bei ungepufferten PV Anlagen linker Bildteil ohne dass dabei abgesehen von den Speicherverlusten Solarenergie verloren geht Außerdem entspricht der Verlauf der Solarleistungsspitze in etwa dem Verlauf der Sommerlastspitze An sonnigen Tagen wird die volle verfügbare Solarleistung geerntet teilweise gespeichert und auf den Abend die Nacht und den frühen Morgen verteilt Der grüne Bereich wird optimal ausgefüllt Dagegen würde beim weiteren Zubau der PV ohne Pufferspeicher die PV Leistungsspitze nicht nur die Grenze zum roten Bereich durchstoßen in dem jede EE Leistung abgeregelt wird sondern auch noch die Lastkurve Ein großer Teil der verfügbaren Solarenergie bliebe ungenutzt Bild 16 Vergleich der Ausbauszenarien ohne und mit Pufferspeicher Die gelbe und hellgelbe Fläche wird ins Stromnetz eingespeist Bei fehlendem Pufferspeicher links wird die dunkelgraue Fläche abgeregelt Tage mit wenig Sonne Bild 17 Vergleich der neuen Ausbaukonzeption bei viel und bei wenig Sonne Auch bei wenig Sonne bleibt die rote Summen Leistungskurve etwa parallel zur blauen Lastkurve Speicherintegration im Blockschaltbild PV Anlagen haben einen Maximum Power Point Regler MPP Regler Dieser zieht aus dem Solargenerator auf dem Dach immer so viel Leistung wie irgend möglich Diese Leistung wird im Wechselrichter in Wechselstrom umgeformt Schaltungstechnisch ergibt sich bei Verwirklichung unseres Vorschlags gegenüber den bisherigen netzgekoppelten Solaranlagen eine Veränderung Ein Einspeiseobergrenzregler verhindert zuverlässig jede Überschreitung der 0 3 Peakleistung Dadurch entsteht am Maximum Power Point Regler bei gutem Sonnenschein ein Überschuss mit dem dann die Pufferbatterie aufgeladen wird Bild 18 Bild 18 Blockschaltbild für Einspeiseobergrenz Regler Speicher Netzstabilisierungsregler Die Besonderheiten des SFV Vorschlages werden im Blockschaltbild erkennbar Die Begrenzung der Einspeisung wird verpflichtend Sie gilt sowohl für die direkte Einspeisung als auch für Einspeisung von Solarstrom aus dem Speicher Kurzzeitige Netzstabilisierungseinspeisungen über den Netzstabilisierungsregler unterliegen nicht der Begrenzung auf 0 3 der Peakleistung Eine eventuelle Eigenversorgung des Haushaltes unterliegt ebenfalls nicht der Begrenzung auf 0 3 Peak Netzstabilisierung durch PV Anlagen mit Pufferbatterie Die Batterie ermöglicht eine weitere Systemdienstleistung nämlich Netzstützung Sogar nachts kann sie mehrere Minuten lang zusätzliche Leistung in das Stromnetz einspeisen Dazu muss zusätzlich ein Netzstabilisierungsregler eingebaut werden Die Signale des Netzstabilisierungsrechners korrigieren die jeweilige Einstellung des Einspeiseobergrenzreglers Sie haben drei Aufgaben Wenn die Batterie leer ist sorgen sie durch eine sanfte Drosselung der Einspeisung bei schwachem Sonnenschein sogar bis auf Null dass zunächst die Batterie wieder eine Mindestbeladung erhält Sie drosseln die Einspeisung schlagartig wenn dies der Netzstabilität dienlich ist Sie erhöhen die Einspeisung schlagartig wenn dies der Netzstabilität dienlich ist Eine zusätzliche Leistungseinspeisung über die 0 3 Peak hinaus ist jedoch nur unter Beachtung der örtlichen Netzspannung zulässig auch diese Einschränkung beachtet der Netzstabilisierungsregler selbständig Ziel ist eine von Signalen des Netzbetreibers unabhängige d h autonome Stützung der lokalen Netzspannung sowie der europaweiten Netzfrequenz Hinweis Im europäischen Verbundnetz UCTE Netz Union for the Co ordination of Transmission of Electricity herrscht überall die selbe Frequenz 50 mal in der Sekunde gibt es eine positive Halbwelle und 50 mal eine negative Halbwelle Wenn die sinusförmige Spannungskurve in Portugal ihre positive Halbwelle hat dann ist dies auch in Spanien Frankreich Deutschland und Ungarn der Fall Wäre es nicht so so könnte man die Stromleitungen an den Grenzen nicht miteinander verknüpfen Die positiven und negativen Halbwellen ergeben sich daraus welcher Magnetpol in den Synchrongeneratoren an welcher Stromwicklung vorbeistreicht Details sind hier unwichtig entscheidend ist dass die Freuenz zunimmt wenn die Generatoren schneller drehen und umgekeht Aus diesem Grund drehen sich auch alle Synchrongeneratoren im UCTE Netz gleich schnell Wenn mehr Strom aus dem Netz entnommen wird müssen die Generatoren mehr Arbeit leisten Sie lassen sich dann schwerer drehen und lassen mit der Drehzahl nach und zwar alle Generatoren im ganzen UCTE Netz Die europaweite Frequenz ist also abhängig vom Gleichgewicht zwischen Stromerzeugung und verbrauch Sie lässt sich an jeder Steckdose messen Wenn weniger Strom erzeugt als verbraucht wird sinkt die Frequenz rasch unter den Normwert 50 Hertz ab Das ist ein Signal für alle Kraftwerke ihre Einspeiseleistung zu erhöhen Je größer die Frequenzabweichung ist desto mehr Kraftwerke müssen sich beteiligen bis das Gleichgewicht zwischen Einspeiseleistung und Leistungsverbrauch wieder hergestellt ist Die rotierenden Drehmassen der Synchrongeneratoren in den konventionellen Kraftwerken verzögern durch ihre Drehträgheit das Absinken der Frequenz Damit wurde bisher Zeit für den Einsatz zusätzlicher Einspeiseleistung gewonnen Wenn in Zukunft an sonnigen Tagen die Solarenergie die Stromerzeugung weitgehend übernimmt fallen immer mehr konventionelle Kraftwerke mit rotierenden Schwungmassen weg Das Absinken der Frequenz erfolgt also schneller Gegenmaßnahmen müssen deshalb schneller getroffen werden Hier sind die PV Anlagen in der Pflicht Sie können nicht nur das Absinken der Frequenz verzögern sondern sie können sogar aktiv gegenhalten indem sie sofort zusätzliche Leistung aus ihrer Pufferbatterie ins Netz einspeisen so lange bis von anderer Seite Hilfe kommt Hier sind schnelle Reaktionen wichtiger als hoher Energieaufwand Und ein Batteriesystem mit elektronischem Regler ist erfreulicher Weise bezüglich Reaktionsgeschwindigkeit jedem Pumpspeicherkraftwerk und jeder schnell startenden Gasturbine überlegen PV Anlagen mit Pufferbatterie können deshalb an vorderster Front die entstehenden Ungleichgewichte bekämpfen Sie können zukünftig auch die frequenzstabilisierenden Schwungmassen der rotierenden konventionellen Kraftwerksgeneratoren ersetzen Die Behauptung es ginge nicht ohne die rotierenden Schwungmassen der sogenannten Must Run Kraftwerke hätte sich damit erledigt Finanzielle Anreize Vergütung für Lieferung elektrischer Energie oder für Leistungsbereitstellung Vergütung für eingespeiste elektrische Energie Die Einspeisevergütung wird gezahlt für jede Kilowattstunde die durch den Einspeisezähler erfasst wird unabhängig davon ob der Strom direkt aus der PV Anlage oder indirekt auf dem Umweg über den Speicher eingespeist wurde Es handelt sich um eine Vergütung für gelieferte elektrische Arbeit Vergütung für das Bereitstellen von Netzdienstleistungen Die Anreize zum Einsatz der Pufferbatterie und des Netzstabilisierungsreglers werden als leistungsabhängige Bereitstellungsgebühr vorgenommen Sie werden nicht auf die EEG Umlage angerechnet da sie der Verringerung der Regelaufwendungen und der Stabilisierung des Netzes dienen Die Speicherbereitstellungsvergütung erhält der Anlagenbetreiber dafür dass er jederzeit den Speicher bereithält und sich verpflichtet ihn zu nutzen wenn es Überschussstrom zu speichern gibt Sie wird also auch dann gezahlt wenn nur selten Solarstrom durch den Speicher geflossen ist So besteht kein finanzieller Anreiz den Speicher unnötig oft zu be und zu entladen Das vermeidet unnötige Speicherabnutzung und Speicherverluste Die Netzstabilisierungsvergütung erhält der Anlagenbetreiber dafür dass er jederzeit bereit ist aus seinem Speicher kurzfristig zusätzliche elektrische Energie ins Stromnetz einzuspeisen wenn dies der Netzstabilität dient In der Stromwirtschaft ist die Vergütung für Bereitstellung von abrufbaren Leistungen ein übliches Verfahren Z B zahlen die regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber Bereitstellungsgebühren dafür dass Kraftwerksbetreiber ihre Kraftwerke nicht mit Volllast betreiben um sie bei plötzlichem Bedarf an Regelleistung sehr schnell hochfahren zu können Kraftwerksbetreiber sprechen von Teillastbetrieb Der Teillastbetrieb z B mit 40 der Nennleistung besteht darin dass das Kraftwerk nach vertraglicher Vereinbarung mit dem regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber nicht mit voller Brennstoffzufuhr gefahren wird etwa wie ein Auto bei welchem das Gaspedal nicht voll durchgetreten ist und welches deshalb nicht mit Höchstgeschwindigkeit fährt Der Brennstoffverbrauch ist dann entsprechend geringer Durch weiteres Öffnen der Dampfventile und gleichzeitiges Erhöhen der Brennstoffzufuhr kann die Leistungsabgabe schlagartig erhöht werden Dringende Warnung In diesem Zusammenhang noch eine dringende Warnung an die Solarszene Wenn die Installation von Pufferspeichen an den Bau von PV Anlagen gesetzlich gekoppelt wird dann ist umgekehrt auch der weitere Bau von PV Anlagen an den Bau von Pufferspeichern mengenmäßig gekoppelt Deshalb muss peinlich genau darauf geachtet werden dass die Menge der zu installierenden Pufferspeicher nicht gedeckelt wird und sei es nur durch ein mengenmäßig begrenztes Zuschussprogramm z B der Kreditanstalt für Wiederaufbau Eigenverbrauch als Alternative Wenn der Haushalt des Betreibers mit Solarstrom mitversorgt wird und nur der Überschuss ins Netz eingespeist wird spricht man von Eigenverbrauch Bloßer Eigenverbrauch ohne Veränderung der Verbrauchsgewohnheiten vermindert zwar die Höhe der solaren Leistungskurve aber vermindert gleichzeitig auch die Spitze der Lastkurve so dass die bereitzustellende konventionelle Leistung sich nicht ändert Die Kompatibilität der PV Anlage mit dem konventionellen Kraftwerkspark wird dadurch also nicht verbessert Bild 19 Bild 19 Einspeisung ins Hausnetz statt ins öffentliche Netz Die bereitzustellende konventionelle Leistung bleibt unverändert Die Verträglichkeit der PV Einspeisung mit dem konventionellen Kraftwerkspark wird durch schaltungstechnisch durchgeführten Eigenverbrauch nicht verbessert Es besteht deshalb kein volkswirtschaftlicher Grund Eigenverbrauch gesondert zu fördern Von Eigenverbrauchsoptimierung zu unterscheiden ist jedoch die zeitliche Verschiebung des Stromverbrauchs die im nächsten Kapitel behandelt wird Demand Side Management als Alternative Demand Side Management DSM bedeutet zeitliche Verschiebung des Stromverbrauchs durch zumeist finanzielle Anreize Strompreiserhöhungen zu Zeiten knappen Stroms und Strompreissenkungen zu Zeiten von Stromüberschuss So kann die Form der Lastkurve der Form der solaren Mittagsspitze besser angepasst werden Bild 20 Bekanntes Beispiel für DSM ist das Angebot billigen Nachtspeicherheizungsstroms mit dem der Verbrauch von elektrischer Energie in die Nacht verschoben wurde Der Gewöhnungseffekt spielte dabei eine wichtige Rolle Wenn DSM vom Wetter abhängt kann sich ein Gewöhnungseffekt nicht einstellen doch sind Automaten denkbar die auf Preissignale reagieren ohne dass die Betreiber persönlich eingreifen müssen Bild 20 Demand Side Management Erhöhung oder Absenkung der Lastkurve wird durch zeitliches Verschieben von Stromverbräuchen erreicht Demand Side Management vermindert jedoch die solare Mittagsspitze nicht Wetterabhängiges DSM darf allerdings nicht störend in optimierte Tagesabläufe eingreifen Z B will niemand auf das frisch gewaschene Hemd warten weil der Wäschetrockner erst mittags anspringt wenn die Sonne voll scheint Insofern kann sich bei aureichendem Strompreisunterschied auch eine Zwischenspeicherung von Strom in aufladbaren Batterien beim Verbraucher anbieten Für die drezeitigen Batteriesysteme dürften die Strompreisunterschiede allerdings noch nicht ausreichen Wichtig Demand Side Management ändert die Leistungskurve der PV Einspeisungen nicht Es kann also auch dort betrieben werden wo Verbraucher keine PV Anlage betreiben DSM kann und sollte deshalb möglichst alle Verbraucher erfassen damit eine bessere Wirkung erzielt wird Insofern hat Demand Side Management mit dem vorliegenden Pufferspeichervorschlag für PV Betreiber nichts zu tun Es handelt sich vielmehr um ein gesondertes Programm Energiewende ohne Ausbau der Fernübertragungsleitungen Weiter oben wurde erwähnt dass

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  • Keine Einigung zur Solarförderung im Vermittlungsausschuss - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    des Vermittlungsausschusses statt Hier konnten sich Regierung und Opposition allerdings nicht über die zukünftige Gestaltung der Photovoltaik Förderung einigen Das nächste Treffen des Vermittlungsausschusses soll nun am 27 Juni stattfinden siehe Protokoll der Sitzung des Vermittlungsausschusses vom 13 6 12 Zur Information Der Vermittlungsausschuss ist bei der Erarbeitung eines Einigungsvorschlages grundsätzlich nicht an eine bestimmte Frist gebunden Laut Aussagen der Bundesregierung haben sich Bund und Länder auf die Bildung einer

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/keine_einigung_zur_solarfoerderung_im_vermittlungsausschuss.htm (2016-02-08)
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  • Zuständigkeit für Messstellenbetrieb und Messung nach § 7 Abs. 1 EEG 2012 - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    der VDE AR N 4400 Der Netzbetreiber kann in Zusammenhang mit der Inbetriebsetzung der EEG Anlage überprüfen ob die Mindestanforderungen erfüllt sind Liegen berechtigte Zweifel vor dass ein Zähler keine hinreichend exakten Messergebnisse liefert muss er überprüft werden Die Kosten der Überprüfung Eichung trägt der Anlagenbetreiber sofern tatsächlich Ungenauigkeiten nachweisbar waren In Verbindung mit der messtechnischen Erfassung des eigenverbrauchten Solarstroms nach 33 2 EEG 2012 sind Hutschienenzähler zulässig um unnötige Kosten z B Investition in einen neuen Zählerschrank zu vermeiden Diese Zähler genügen den eichrechtlichen und messtechnischen Mindestanforderungen zur Erfassung des gesamt erzeugten Solarstroms bei der Abrechnung des Eigenverbrauchs nach 33 2 EEG 2012 Müssen Erträge aus mehreren Anlagen abgerechnet werden ist der Anlagenbetreiber berechtigt die Erfassung des gelieferten Stroms über eine gemeinsame Messeinrichtung einzurichten siehe 19 2 EEG 2012 Sofern der Anlagenbetreiber über die notwendige Fachkunde verfügt kann er den Einbau Inbetriebsetzung und den Abbau des r Zähler s selbst vornehmen Die in 7 1 Satz 1 EEG 2012 getroffene Formulierung der Anlagenbetreiber sei berechtigt den Anschluss der Anlagen sowie die Einrichtung und den Betrieb der Messeinrichtungen einschließlich der Messung von dem Netzbetreiber oder einer fachkundigen dritten Person vornehmen zu lassen schließt dabei nicht aus dass der Anlagenbetreiber bei Vorliegen der Fachkunde den Zählereinbau die Inbetriebsetzung selbst vornimmt Würde man dem Anlagenbetreiber diese Möglichkeit verwehren käme dies einer Diskriminierung gleich Verfügt der Anlagenbetreiber nicht über die notwendige Fachkunde was in den meisten Fällen zutrifft liegt die Entscheidung über die Beauftragung einer Person als fachkundigem Dritten allein bei dem Anlagenbetreiber Von einer Fachkunde ist gemäß Empfehlungsverfahrens 2008 20 der Clearingstelle EEG Leitsatz 11 auszugehen wenn eine natürliche oder unbeschadet einer internen Aufgabendelegation juristische Person über die jeweils notwendigen Fachkenntnisse und Fertigkeiten verfügt Die notwendigen Fachkenntnisse und Fertigkeiten haben jedenfalls Personen die die Prüfung als Meisterin bzw Meister des Elektrotechniker Handwerks oder Elektromaschinenbau Handwerks abgelegt haben und Geprüfte Industriemeisterinnen bzw Industriemeister Fachrichtung Elektrotechnik Gleiches gilt in Anlehnung an 7b 8 Handwerksordnung für Ausübungsberechtigte elektrotechnischer Handwerke und Inhaber einer Ausnahmebewilligung oder im Einzelfall für andere fachkundige Personen Netzbetreiber können nach Kriterien die transparent und diskriminierungsfrei sein müssen weitere Personen als fachkundig benennen Ohne aktive Handlung des Anlagenbetreibers zum Einbau Inbetriebsetzung der Messeinrichtung en kann keine Inbetriebnahme der Anlage erfolgen Er erteilt den Auftrag für alle notwendigen Arbeiten Kommen Messeinrichtungen zum Einsatz die sowohl die Einspeisung des erzeugten EEG Stroms als auch den Strombezug aus dem allgemeinen Versorgungsnetz erfassen zwei getrennte Zählwerke so muss ein Messstellen Verantwortlicher bestimmt werden Diese Aufgabe übernimmt in aller Regel der Netzbetreiber Für die Beauftragung des Netzbetreibers oder eines fachkundigen Dritten durch den Anlagenbetreiber ist es empfehlenswert eine vertragliche Vereinbarung über Umfang und die Kosten der zu erbringenden Leistung Einbau Inbetriebsetzung bzw Abbau der Messeinrichtung zu treffen Wenn der Anlagenbetreiber diese Leistungen auf Grund der vorliegenden Fachkunde selbstverantwortlich übernimmt ist hierfür nach 4 1 EEG 2012 kein Vertrag mit dem Netzbetreiber notwendig Bei der Errichtung der Messeinrichtung müssen nach 7 1 Satz 2 EEG die Vorschriften der 21b bis 21h des Energiewirtschaftsgesetzes und der auf Grund von 21i

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/zustaendigkeit_fuer_messstellenbetrieb_und_messung_nach__7_abs_1_eeg_2012_.htm (2016-02-08)
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  • Aachener Bürger wehren sich gegen Windkraftverhinderung - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    vom 08 02 16 Artikel diskutieren und weiterverbreiten Infos zum Copyright Druckversion dieses Artikels vom 16 05 2012 aktualisiert am 18 05 2012 SFV Aachener Bürger wehren sich gegen Windkraftverhinderung Eingabe zur Änderung des Flächennutzungsplanes Die laufende Flächennutzungsplanung der Stadt Aachen steht dem sofortigen Ausbau der Windenergie Nutzung entgegen Mit dem Planentwurf will die Stadt die für die Windenergie Nutzung zulässige Fläche von gut 10 Bundesplanung auf 1 45 des Stadtgebiets zusammenstreichen Aachener Bürger haben deshalb heute eine Eingabe inklusive ausführlicher Stellungnahme zur Windenergie Planung bei der Stadt Aachen eingereicht Dokumente zum Download 1 Anschreiben Eingabe zur Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Aachen 2 Einwand zur Windenergieplanung der Stadt Aachen 3 Anregungen zur Windenergieplanung Zusätzlich haben über 1300 Personen die Stadt aufgefordert mindestens die Hälfte der bei Einhaltung aller Vorschriften zum Anwohner und Naturschutz geeigneten Flächen in Aachen für die Windenergienutzung zuzulassen Der Solarenergie Förderverein Deutschland empfiehlt dass Sie sich bis zu einer endgültigen Entscheidung der Stadt Aachen direkt an den Oberbürgermeister der Stadt Aachen wenden Absender Herrn Oberbürgermeister Marcel Philipp Stadt Aachen Rathaus Markt 52062 Aachen fax 0241 432 8008 Betr Einwände zum Entwurf zur Änderung 117 des Flächennutzungsplans der Stadt Aachen Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister hiermit schließe ich

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/windenergieplanung_der_stadt_aachen_verfehlt.htm (2016-02-08)
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  • Zur Absenkung der Solarstromvergütung - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Mai bis Oktober folgt eine monatliche feste Absenkung um 1 Und als wäre dies nicht einschneidend genug müssen Investoren ab November mit weiteren Kürzungen rechnen ebenfalls zum jeweiligen Monatsanfang diesmal aber in Abhängigkeit von den Zubauraten in bestimmten Betrachtungszeiträumen Jede Überschreitung des Zubaukorridors von 2 5 3 5 GW soll mit noch schärferen Vergütungskürzungen bestraft werden Bekannt ist dieses Verfahren unter dem verharmlosenden Namen atmender Deckel Die Wirkung ist nicht nur die Begrenzung des Zubaus sondern gleichzeitig auch noch ein finanzielles Weißbluten der Installationsbetriebe und der gesamten Produktionskette Mindest Solarstromvergütung für PV Dachanlagen alle Angaben ohne Gewähr ohne Einnahmen aus 33 1 EEG 2012 lt Beschluss des Bundetages Inbetriebnahme bis 10 kW 10 bis 1 MW 1 10 MW Ct kWh Ct kWh Ct kWh ab 01 04 12 19 50 16 50 13 50 ab 01 05 12 19 31 16 34 13 37 ab 01 06 12 19 11 16 17 13 23 ab 01 07 12 18 92 16 01 13 10 ab 01 08 12 18 73 15 85 12 97 ab 01 09 12 18 54 15 69 12 84 ab 01 10 12 18 36 15 53 12 71 ab 01 11 12 18 18 15 38 12 58 ab 01 12 12 17 99 15 23 12 46 ab 01 01 13 17 81 15 07 12 33 1 Die Höhe der Vergütung wird durch das Inbetriebnahmejahr festgelegt Anlagen die vor in Kraft treten der geplanten EEG Novelle in Betrieb gesetzt werden sind demnach von den Kürzungen der Vergütung nicht betroffen 2 Zum 1 4 gibt es eine einmalige außerplanmäßige Absenkung nach Beschluss des Bundestages vom 29 3 2012 Bt Drs 17 9152 3 Ab 1 Mai gibt es eine monatliche Absenkung nach 20 b EEG 2012 neu 4 Vergütungsberechnung ab 1 11 12 auf Grundlage der Absenkung von 1 bei Zubaukorridor 2 500 3 500 MW Einer drohenden Verfassungsklage von Investoren zu den Folgen einer zu raschen außerplanmäßigen Vergütungskürzung begegnete man mit Übergangsbestimmungen Diese sollen die Solarbranche ruhig stellen und die Zustimmung einiger kritikübender Bundesländer erkaufen Es wurde beschlossen dass Investoren von Dachanlagen die bis zum 24 Februar 2012 einen Antrag zum Netzanschluss gestellt haben noch den derzeit bestehenden alten Vergütungssatz erhalten sollen sofern sie ihre Anlage noch bis zum 30 Juni fertigstellen Auch für geplante Freilandanlagen soll es bis September 2012 Übergangsbestimmungen zur Vergütungshöhe geben Die zunächst geplante Verordnungsermächtigung zu weiteren außerplanmäßigen Vergütungskürzungen ohne Zustimmung des Bundestages und des Bundesrates wurde nicht mehr zur Abstimmung gestellt Hier liegt die Vermutung nahe dass die Bundesregierung bereits im Vorfeld zur Gesetzesinitiative geplant hatte die Idee der Verordnungsermächtigung wieder über Bord zu werfen um der Solarbranche Verhandlungserfolge einzuräumen Doch diese geringfügigen Zugeständnisse können nicht davon ablenken dass Neuanlagen die am Ende diesen Jahres in Betrieb gesetzt werden eine um 37 bis 47 Prozent geringere Vergütung erhalten vom Betreiber kleiner Hausdachanlagen bis zu großen gewerblichen Solarinvestitoren Finanziell einschneidend wird es auch sein dass künftig die für die Vergütungshöhe maßgeblichen Dachanlagen Leistungsgrenzen von bisher vier auf

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/zur_absenkung_der_solarstromverguetung.htm (2016-02-08)
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  • PV Wachstum nach BMU-Leitstudie 2011 - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Impressum 1510 Artikel neuester vom 08 02 16 Artikel diskutieren und weiterverbreiten Infos zum Copyright Druckversion dieses Artikels 06 05 2012 Wolf von Fabeck PV Wachstum nach BMU Leitstudie 2011 Wie das Abbremsen der Energiewende wissenschaftlich begründet wird Am 29 03 12 erschien die neue Leitstudie des BMU Langfristszenarien und Strategien für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland bei Berücksichtigung der Entwicklung in Europa und global Schlussbericht Diese Studie soll offensichtlich den Energiewende Kurs der Bundesregierung wissenschaftlich untermauern 17 auf dem Deckblatt namentlich genannte Wissenschaftler waren beteiligt Uns interessierten insbesondere die Aussagen zur Photovoltaik Zur Vergrößerung auf das Bild klicken Zitat Seite 11 Bereits im Jahr 2020 liegt mit 117 GW die installierte Leistung der EE deutlich über der zu erwartenden Netzhöchstlast von ca 80 GW Mit 97 GW Leistung dominiert der Anteil der fluktuierenden Energiequellen Wind und Solarstrahlung Tabelle 2 Zu diesem Zeitpunkt übertrifft die PV Leistung die installierte Leistung der gesamten Windkraft womit sie jedoch nur 40 der Strommenge der Windkraft erzeugt Die hohe installierte Leistung fluktuierender EE zeigt den spätestens ab 2020 stark wachsenden Bedarf an Ausgleichs und Speichermöglichkeiten Aus diesem Grund wird nach 2030 im Szenario eher das Wachstum des internationalen Stromverbunds und der heimischen

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  • Brauchen wir Internationale Klimaschutzkonferenzen ? - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    kleinere Wagen zu produzieren um die Umwelt zu schonen Brauchen wir wirklich Personenwagen mit 300 und mehr PS Wessen Freiheit würde eingeschränkt wenn man zugunsten des Weltklimas hier international verbindliche Grenzen setzte Die schrittweise Umstellung auf eine dezentral organisierte Energieversorgung durch regenerative Energien empfinden große Energiekonzerne zweifellos als eine wirtschaftliche Belastung da jeder Selbstversorger ein verlorener Kunde ist Wie einseitig diese Betrachtungsweise ist zeigt die starke Zunahme der Zahl von Arbeitsplätzen und mittelständischen Betrieben die Anlagen zur dezentralen Nutzung von Sonne und Wind herstellen oder die hierzu nötigen Speicher zur Glättung des unregelmäßigen Energieflusses entwickeln Jede Dämpfung wirtschaftlichen Wachstums erfahren Wirtschaftsbetriebe als Belastung Deshalb bemüht sich ja die Werbung intensiv unseren Konsum zu fördern Dem Klima und wohl auch uns wäre dagegen mehr gedient wenn wir es fertig brächten uns von diesem Konsumzwang zu befreien Eine lebensbedrohende Last lässt sich nicht gerecht verteilen Die existenzielle Belastung jener Bevölkerungsgruppen die durch die verheerenden Folgen des Klimawandels ihren Lebensraum verlieren werden Der sich beschleunigende Anstieg des Meeresspiegels zerstört in absehbarer ja berechenbarer Zeit die Heimat vieler Küsten und Inselbewohner Die Meteorologen machen die Erderwärmung für die zunehmende Zahl extremer Wetterereignisse verantwortlich Diese erzeugen durch Dürren und Überschwemmungen Hunger und Armut Das verlangt für die betroffenen Menschen eine schnelle großzügige Hilfe durch die Staatengemeinschaft Man hat zwar in Durban einen Klima Hilfsfonds beschlossen aber nicht gesagt woher die Mittel kommen sollen Solche Zusagen liegen schon seit Cancun vor Als Alternative wächst ein Klimaschutz von unten Die mageren Ergebnisse zwanzigjähriger Bemühungen um einen wirksamen Klimaschutz durch internationale Klimaschutzkonferenzen sind ein Grund nach Alternativen zu suchen Diese gibt es schon lange Energieautarke Kommunen einzelne Dörfer Feldheim in Brandenburg Jühnde in Westfahlen Bürgerkraftwerke und Privatpersonen entwickelten in einem wesentlich kleineren weniger spektakulären Rahmen viele durchaus hoffnungsvolle Ansätze zu einem Klimaschutz von unten Von der Politik und den großen Energiekonzernen wird diese Entwicklung eher gebremst als gefördert Die uns weltweit zur Verfügung stehenden regenerativen Energien reichten durchaus für eine Vollversorgung der Menschheit mit Strom und Wärme Voraussetzung ist ein System dezentraler Speicher wegen des unregelmäßig anfallenden Ökostroms und eine Politik die nicht durch restriktive Maßnahmen etwa durch die Verweigerung ausreichender Einspeisevergütungen für Solarstrom oder durch starke Begrenzung der Nutzung von Windenergie im Binnenland den dezentralen Ausbau der hierzu nötigen Anlagen behindert Was trotz politischer Hemmnisse in Deutschland erreicht worden ist also auch weiterhin und zwar weltweit erreicht werden kann entnimmt man den Statistiken des BMU AGEE Stat oder des Statistischen Bundesamtes Danach stieg z B die Kapazität dezentraler Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien von 2004 bis 2009 um 21015 MW Das entspricht etwa einer Leistung von 21 großen Kohle oder Atomkraftwerken In dieser Zeitspanne hätte man kein einziges Großkraftwerk fertig stellen können Bild 2 veranschaulicht am Beispiel der Photovoltaik das Wachstum von Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien 3 Bild 2 Installierte PV Leistung in Deutschland in MW Nicht nur die Kapazität in MW sondern der durch diese Anlagen erzeugte Strom in MWh stieg in der genannten Zeitspanne um 39171 GWh also durchschnittlich um 7834 GWh a d

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  • Steigende System- und Verwaltungskosten erhöhen das Investitionsrisiko - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Telekommunikations Komponente 1 Bei Solarstromanlagen bis 30 kW führt die freigestellte Alternative zur Reduzierung der Wechselrichter Ausgangsleistung auf 70 im Verhältnis zur Generatorleistung nach Angaben von Experten zu Einnahmeverlusten von 3 8 jährlich Betreiber von 10 kWp Anlagen müssen auf diese Weise in 20 Jahren Verluste von ca 1 300 3 500 hinnehmen Eine finanzielle Entschädigung gibt es auch hierfür nicht Entschädigung bei Einspeisemanagement Nur dann wenn die Einspeiseleistung der Solaranlage auf Grund von Netzengpässen ferngesteuert reduziert wird muss der Netzbetreiber Entschädigungszahlungen in Höhe der entgangenen Vergütungen zuzüglich der zusätzlichen Aufwendungen und abzüglich der ersparten Aufwendungen leisten siehe 12 1 EEG 2012 Aber auch hier könnten Anlagenbetreiber auf einem Teil ihrer Verluste sitzen bleiben In 12 EEG 2012 ist festgelegt dass nur dann eine vollständige Entschädigung gewährt werden muss wenn die entgangenen Vergütungen mehr als 1 der Jahreseinnahmen übersteige Ansonsten bleiben Anlagenbetreiber auf 5 der Einnahmeverluste durch Abschaltungen sitzen In 20 Jahren bedeutet das für eine 100 kW Anlage zwar nur finanzielle Ausfälle von ca 200 nachvollziehbar ist diese Kürzung allerdings nicht Der Gesetzgeber begründet seine Entscheidung damit dass für Anlagenbetreiber ein Anreiz gesetzt werden soll sich mit der Netzsituation auseinander zu setzen und ihre Planungen ggf anzupassen aus Begründung B zu 12 EEG 2012 siehe Gesetzesmaterialien unter http www clearingstelle eeg de eeg2012 urfassung material Wie genau dies gehen soll bleibt man allerdings den Anlagenbetreibern schuldig Man müsste schon ein Prophet sein um abzuschätzen wie sich die Spannungssituation in umliegenden Netzen in den nächsten Jahren entwickeln wird Das hieße in der Praxis dass der Anlagenbetreiber nicht nur der derzeitige IST Zustand sondern auch die zukünftige Einspeise und Verbrauchsentwicklungen abschätzen müsste Dieser Ansatz ist realitätsfern Hilfreich wäre gewesen anstelle eines umfassenden Einspeisemanagement umfassende Investitionsanreize in Speicher zu setzen So könnten Netzengpässe aktiv vermieden werden und der Vorrang Erneuerbarer Energien beibehalten werden 2 Kosten für die Berechnung zum Netzanschlusspunkt Seit Mai 2011 sind Netzbetreiber gesetzlich verpflichtet Einspeisewilligen umfangreiche Informationen zur Ermittlung des Netzanschlusspunktes und zur zeitlichen Abfolge von Netzausbau und anschluss zur Verfügung zu stellen siehe 5 5 und 6 EEG Doch müssen diese Informationen unentgeltlich erbracht werden In der unkonkreteren Vorgängerregelung wies der Gesetzgeber in der Begründung noch aus dass für die Bereitstellung der Daten durch den Netzbetreiber kein Entgelt verlangt werden darf Der notwendige Aufwand der Netzbetreiber sei so der Gesetzgeber verhältnismäßig gering und gehöre zu den vom Gesetzgeber den Netzbetreibern aufgrund ihrer durch die Netzsituation bedingten marktbeherrschenden Stellung im Energiesystem zugewiesenen Aufgaben Nicht erst seit Änderung der Gesetzeslage schien uns die Situation auf Grund von zahlreichen Rückmeldungen unklar Im Oktober letzten Jahres führten wir deshalb eine Umfrage durch um herauszubekommen ob Netzbetreiber Kostenpauschalen für die Feststellung von Netzanschlusspunkten erheben würden Das Ergebnis dieser Umfrage bestätigte unsere Vermutung dahingehend dass es keine bundesweit einheitliche Regelung zur Aufwandsentschädigung gibt Zwar scheint es noch immer verschiedene Netzbetreiber zu geben die Berechnungen zum Netzanschlusspunkt unentgeltlich durchführen Andere verlangen jedoch oft gekoppelt an die Anlagengröße bis zu 1 500 Beispiele siehe folgende Tabelle 2 Netzbetreiber Kosten für Berechnungen zum Netzanschlusspunkt in Abhängigkeit von

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