archive-de.com » DE » S » SFV.DE

Total: 498

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Abschlagszahlungen - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    EEG2 012 Es ist zu unterscheiden zwischen Nachweisen bei der erstmaligen Inanspruchnahme von Zahlungsansprüchen einmaligen Nachweispflichten und fortlaufenden Nachweispflichten Die einmalig sowie erstmalig zu erbringenden Nachweise sind auch für den Erhalt der monatlichen Abschlagszahlungen nach 16 Abs 1 Satz3 EEG2012 Fälligkeitsvoraussetzungen Für die fortlaufend zu erbringenden Nachweise ist eine Plausibilisierung der Abschlagszahlungsansprüche ausreichend 3 Abschläge sind sowohl auf die Grundvergütung als auch auf eine etwaige erhöhte Vergütung Boni zu leisten Abschlagszahlungen sind der Höhe nach angemessen wenn sie an die zu erwartende Vergütung der Ist Einspeisung bzw des Eigenverbrauchs angenähert sind Rechtlich zulässig sind sowohl Abschläge die sich an der tatsächlich zu erwartenden monatlichen Einspeisevergütung die über das Jahr gesehen schwanken kann orientieren als auch monatlich gleichbleibende Zahlungen die sich an einem Zwölftel der für das gesamte Kalenderjahr erwarteten Vergütung orientieren sog lineareAbschläge Die Clearingstelle EEG empfiehlt Anlagenbetreiberinnen bzw betreibern und Netzbetreibern einvernehmlich darüber zu entscheiden ob lineare oder variierende Abschlagszahlungen zu leisten sind Das Letztentscheidungsrecht hierüber hat indes der Netzbetreiber 4 Die Clearingstelle EEG rät Anlagenbetreiberinnen bzw betreibern und Netzbetreibern von den monatlichen Abschlagszahlungen nicht abzuweichen da Abweichungen gegen 4 EEG2012 verstoßen könnten Jedenfalls darf der Netzbetreiber die Erfüllung seiner Abschlagszahlungsverpflichtung nach 16 Abs 1 Satz3 EEG2012 nicht davon abhängig machen dass er hier für gesonderte Abrechnungs Entgelte erheben darf oder in anderer Weise bspw durch die Verrechnung mit den Abschlägen erhält Dies wäre in keinem Fall mit 4 EEG2012 vereinbar Wie sieht die Praxis aus Netzbetreiber z B die N ERGIE Aktiengesellschaft haben Solaranlagenbetreiber möglicherweise auch im Ergebnis des Empfehlungsverfahrens der Clearingstelle EEG schriftlich darüber informiert dass die Vereinbarungen zur Abschlagszahlung geändert werden müssten Dabei wurde zum einen von monatlich gleichbleibenden auf variable Auszahlungen in Anlehnung an den prognostizierten Monatsertrag umgestellt Zum anderen veränderte man den Auszahlungstermin vom 1 auf den 15 des Monats Diese Umstellung ist vor allem dann ärgerlich wenn feststehende Zahlungstermine zur Begleichung von Bankdarlehen oder aber zur Abrechnung bei Bürgerbeteiligungsanteilen existieren Bankdarlehen werden in aller Regel in gleichbleibenden Beträgen zum festen Termin getilgt Ob die Bank hier flexiblere Rückzahlungsmodalitäten in Anlehnung an die neuen Abschlagszahlungen zulässt ist äußerst fraglich Der Anlagenbetreiber muss zumindest in den ersten 12 Monaten in Vorkasse treten Wenn Rücklagen fehlen muss der Kreditbetrag aufgestockt werden Die Wirtschaftlichkeit der Anlage verschlechtert sich Im Extremfall droht die Schuldenfalle Bei der Auszahlung von Einnahme Anteilen an Gemeinschaftsanlagen könnten je nach vertraglichen Vereinbarungen ähnliche Probleme auftreten Der SFV machte die Clearingstelle EEG im Rahmen seiner Stellungnahme bereits auf dieses Problem aufmerksam Leider bot die Clearingstelle EEG hierzu keine genaue Lösungsmöglichkeit an Sie schreibt Sollten sich Anlagenbetreiberinnen bzw betreiber und Netzbetreiber nicht über die Höhe der Abschläge bzw deren Angemessenheit einigen können können beide Seiten einvernehmlich die Durchführung eines Einigungs oder Votumsverfahren bei der Clearingstelle EEG beantragen Die Clearingstelle EEG weist daraufhin dass die im Rahmen dieser Empfehlung gefundenen Ergebnisse insbesondere im Zusammenhang mit der Fälligkeit des Vergütungsanspruchs keine Festlegungen hinsichtlich der Angemessenheit des Umfangs der Abschlagszahlungen in 16 Abs 1 Satz 3 EEG2012 sind Sollte zwischen Anlagenbetreiber und Netzbetreiber in Problemfällen keine einvernehmliche Lösung

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/abschlagszahlungen_.htm (2016-02-08)
    Open archived version from archive


  • Mitgliederversammlung 2012 - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Installateure Rechtsfragen Gewährleistung Sachverständige Anwälte Vergütungstabelle Vergütungsrechner Eigenverbrauchsrechner Anlagen Planung Netzanschluss Steuerfragen Diebstahl Netzausfälle Solarstromerträge Zeitschrift Solarbrief Mitglied werden Kontakt Rundmails Satzung Impressum 1510 Artikel neuester vom 08 02 16 Artikel diskutieren und weiterverbreiten Infos zum Copyright Druckversion dieses Artikels 07 09 2012 Mitgliederversammlung 2012 Termin 10 November 2012 19 00 Uhr Veranstaltungsort Bischöfliche Akademie Aachen Leonhardstr 18 20 52064 Aachen siehe Wegbeschreibung Wie immer erhalten alle Mitglieder rechtzeitig eine

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/mitgliederversammlung_2012.htm (2016-02-08)
    Open archived version from archive

  • Was die PV-Novelle brachte - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Netzeinspeisevergütung beanspruchen oder je nach technischen Möglichkeiten und Strombezugspreis ganz oder teilweise selbst verbrauchen Eine zusätzliche Förderung des Eigenverbrauchs gibt es nicht mehr Das Marktintegrationsmodell trifft alle Neuanlagen die ab dem 1 4 2012 in Betrieb gesetzt wurden Allerdings gibt es in 66 19 EEG 2012 n F eine Übergangsfrist nach der alle Beschränkungen erst nach dem 1 1 2014 eingehalten werden müssen Investoren sollte klar sein dass der Eigenverbrauch des Solarstroms und damit die Einsparung des sonstigen Strombezugspreis mit zunehmender Größe der Anlage an Grenzen stößt Je größer die Anlage desto schwieriger wird es 10 des erzeugten Stroms selbst zu verbrauchen Sollte er diesen Selbstverbrauch nicht schaffen besteht die Möglichkeit den Solarstroms an Dritte in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Anlage zu verkaufen Damit erhöht sich sein Aufwand erheblich Verträge zur Stromlieferung müssen geschlossen werden ohne juristische Hilfe Einzelfall schwer zu schaffen zusätzliche Messeinrichtungen werden nötig möglicherweise müssen neue Leitungen zum Nachbarn gelegt werden da der Strom nicht durch ein öffentliches Netz geleitet werden darf umfängliche Verwaltungs und Abrechnungsaufgaben zur Stromabrechnung folgen Der Verkauf an Dritte wird erschwert da sie zu dem vom Anlagenbetreiber in Rechnung gestellten Preis pro kWh Solarstrom auch noch die EEG Umlage an den Übertragungsnetzbetreiber leisten müssen siehe 37 3 EEG 2012 n F In 33 1 EEG 2012 n F zum Marktintegrationsmodell hat sich zudem ein Passus eingeschlichen der unserer Meinung ein deutliches Indiz dafür ist Betreibern von Großanlagen mehr Investitionssicherheit zuzusprechen Wenn die Solarstrom Dachanlage eine Größe von 1 MW übersteigt werden plötzlich ohne den für die Regierung so wichtigen marktpolitischen Ansatz wieder 100 des erzeugten Solarstroms vergütet Keine Pflicht zum Eigenverbrauch oder gar zum Direktvermarkten also kein Investitionsrisiko Ob hier die Großinvestoren der Industrie und Stromwirtschaft die Feder geführt haben 4 Zur Direktvermarktung Anlagenbetreiber haben auch die Möglichkeit den erzeugten Solarstrom direkt zu vermarkten Die im Folgenden geschilderten Zusammenhänge betreffen das sogenannte Marktprämienmodell Die Direktvermarkung kann auch mit dem Ziel durchgeführt werden anstelle einer Marktprämie die EEG Umlage zu reduzieren oder sonstige wirtschaftliche Vorteile z B in Form von vermiedenen Netznutzungsentgelten nach 18 Strom NEV zu erwirken Allen Formen der Direktvermarktung ist zunächst gleich dass der Strom weiterhin in das öffentlich Stromnetz eingespeist wird Beim Marktprämienmodell zahlt der Netzbetreiber für den eingespeisten Strom zunächst eine Marktprämie MPsolar Diese wird wie folgt berechnet MPsolar EV RW EV anzulegender Wert nach 33 h EEG2012 entspricht Einspeisevergütung RW Referentmarktwert wird berechnet nach RW MWsolar PMsolar MWsolar unter http www eeg kwk net veröffentlicht betrug z B von Jan Juli durchschn 4 5 Ct kWh PMsolar im Jahr 2012 1 2 Ct kWh siehe EEG 2012neu Anlage 4 2 4 3 Beispiel Müsste der Netzbetreiber für jede eingespeiste Kilowattstunde einer 100 kW Anlage Inbetriebnahme April 2012 die Netzeinspeisevergütung Mischvergütung zahlen betrüge diese 17 35 Ct kWh Der Anlagenbetreiber entscheidet sich für das Marktprämienmodell und verkauft seinen Strom vollständig an einen Direktvermarkter Er erhält zunächst vom Netzbetreiber folgende Marktprämie je Kilowattstunde anzulegender Wert EV 17 35 Ct kWh Referenzmarktwert RW ca 3 3 Ct kWh Marktprämie MPsolar 14

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/was_die_pv-novelle_bringt.htm (2016-02-08)
    Open archived version from archive

  • Eine konsequente Energiewende senkt mittelfristig sogar die Stromkosten - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Sehen wir uns die Entwicklung beim Erdgas an so ist festzustellen dass neben den zu erwartenden Verteuerungen durch immer mehr Erdgaseinsatz Europa und besonders Deutschland in eine steigende Abhängigkeit von russischen Importen geraten werden Hier liegt neben den Preisrisiken eine zunehmend größer werdende Gefahr wegen der Abhängigkeit politisch erpressbar zu werden 5 Preisentwicklung bei Erneuerbaren Energien Die in Deutschland in großem Stil nutzbaren Erneuerbaren Windenergie 6 und Solarenergie stehen uns kostenlos zur Verfügung Kosten entstehen nur für den Bau und Unterhalt der Erzeugungsanlagen es entstehen jedoch anders als bei der Biomasse keine Brennstoffkosten 7 Hier liegt ein entscheidender Vorteil Die genannten Erneuerbaren sind auch in Zukunft nicht von einer Verknappung wie bei endlichen fossilen Energieträgern betroffen Da die Kosten für die Herstellung von Wind und Solaranlagen in den letzten Jahren besonders bei der Solarenergie stark gefallen sind steht uns mit ihnen eine praktisch nicht versiegende Quelle zur Verfügung wobei im genauen Gegensatz zu den fossilen Energieträgern die Kosten zukünftig sogar sinken weil mit der sich ausweitenden Massenproduktion die Anlagentechnik billiger wird Ein um Kostenbegrenzung für die Bürger ehrlich bemühter Staat wird ganz abgesehen von den Klimaschutzbemühungen somit aus Vorsorge seine fossile Stromerzeugung schnell und vorrangig durch solche Erneuerbaren Energieträger ersetzen die keine Brennstoffkosten verursachen Er wird seinen Bürgern auch erklären dass in der Übergangsphase Mehrkosten in Kauf genommen werden müssen Mittelfristig wird sich dieser Mehrpreis jedoch als Vorteil erweisen wird weil wir nur so aus der Preisspirale bei den fossilen Energieträgern aussteigen können 8 Die Wahl der Struktur der Energieversorgung Die ohne Brennstoffkosten nutzbaren Erneuerbare Energieträger Wind und Sonne können prinzipiell überall in Deutschland ja sogar überall weltweit genutzt werden Für Deutschland speziell gibt es zwar räumliche Unterschiede im Energieangebot diese sind jedoch insgesamt so gering dass es praktisch überall möglich ist in der Nähe der Verbrauchzentren auch die Anlagen zur Energiegewinnung zu konzentrieren Ein derart flächiger Ausbau also in und um die Städte verteilt in und in der Nähe von Industrieansiedlungen wird zwar einen weiteren Ausbau der nahen Verteilnetze erforderlich machen nicht jedoch einen weiträumigen Neubau von Stromtrassen für den überregionalen Transport Die Kosten der Stromversorgung hängen aber auch maßgeblich von den gesamten Netzinfrastrukturkosten ab Die Bundesregierung plant in ihren Ausbauszenarien einen bedeutenden Ausbau der Offshore Windenergie Diese Technik ist heute unter Betrachtung auch der für die Stromweiterleitung von der Küste bis nach Süddeutschland notwendigen Übertragungsnetzausbauten die mit Abstand teuerste Erneuerbare Technik Wollte die Regierung wirklich Kosten sparen sollte der Offshore Ausbau nur sehr behutsam erfolgen Zu weniger als der Hälfte der Kosten der Offshore Windenergie können stattdessen Windkraftanlagen an Land aufgestellt werden Hierfür braucht es zumeist keinen Übertragungsnetzausbau stattdessen ist dringend notwendig dass die Gebietskörperschaften Städte und Gemeinden endlich mehr geeignete Flächen für die Windenergienutzung in den Flächennutzungsplänen ausweisen Wenn die Bundesregierung bei ihrer Fokussierung auf den teuren Ausbau der Offshore Windenergie bleibt fördert sie zudem die weitere Entstehung bzw Verfestigung zentraler Erzeugungsstrukturen Die Versäumnisse der Politik bei der Liberalisierung des Strommarkts von 1998 und später bei der Entflechtung von Erzeugern und Übertragungsnetzbetreibern zeigen allerdings auch dass quasimonopolisierte

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/eine_konsequente_energiewende_senkt_mittelfristig_sogar_die_stromkosten_.htm (2016-02-08)
    Open archived version from archive

  • Aktuelles EEG 2012 inklusive den Änderungen der sog. PV-Novelle - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Änderungen der sog PV Novelle Das Gesetz zur Änderung des Rechtsrahmens für Strom aus solarer Strahlungsenergie und zu weiteren Änderungen im Recht der erneuerbaren Energien wurde am 23 August 2012 im Bundesgesetzblatt BGBl I S 1754 veröffentlicht Es tritt rückwirkend zum 1 April 2012 in Kraft Das BMU erstellte eine konsolidierte Fassung des EEG 2012 PDF Download EEG 2012 inklusive Änderungen durch PV Novelle Der Fassung liegen folgende Dokumente zugrunde

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/pv-novelle_2012.htm (2016-02-08)
    Open archived version from archive

  • Fossile KWK verzögert die Energiewende - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Brennstoff erzeugt Aber ist dies eine Überlebensstrategie Robinson Crusoe s Meinung zur KWK Befragen wir den berühmten Überlebenskünstler Robinson Crusoe Er wird durch einen Sturm auf eine menschenleere Insel verschlagen Unter den geretteten Nahrungsmitteln finden sich mehrere Säcke mit Kartoffeln Wenn Robinson Crusoe seine Kartoffelvorräte aufgegessen hat gleichgültig wie sparsam er lebt wird er letztlich verhungern Robinson hat zwei Möglichkeiten Entweder Er wartet auf das rettende Schiff Tag für Tag hält er Ausschau damit er ggf ein Feuer als Notsignal anzünden kann Die Kartoffeln verbraucht er so sparsam wie möglich Oder Robinson verlässt sich nicht darauf dass ein Schiff zufällig in die Nähe der entlegenen Insel gerät Er pflanzt die Kartoffeln sofort als Saatkartoffeln ein und behält nur einen kleinen Notvorrat für die Zeit bis zur Kartoffelernte Das Beispiel zeigt uns Nur wer auf Hilfe von außen hoffen kann auf ein rettendes Schiff auf die technische Reife der Kernfusion oder auf ein anderes Wunder wird den Verbrauch seiner begrenzten Vorräte an fossilen Energien fortsetzen Wer keine Hilfe erwarten kann kümmert sich energisch um die Umstellung seiner Energie oder Nahrungsversorgung auf ein anderes Prinzip Diese Überlegungen zugrunde gelegt ist der beschlossene weitere Ausbau der fossilen KWK eine Fehlentscheidung Volkswirtschaftlich gesehen Eine Verschwendung von finanziellen Ressourcen Die vorhandenen finanziellen Mittel würden besser in den Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Speichertechniken gesteckt Die erhoffte bessere Ausnutzung der fossilen Brennstoffe ist fraglich Denn Strom und Wärme werden zu unterschiedlichen Zeiten gebraucht Strom wird zunehmend dann gebraucht wenn weniger Wind weht also im Sommer weil dann die Windenergie ausfällt Wärme dagegen wird dann gebraucht wenn es kalt und windig ist Ausbau der KWK vor einer Wärmedämmung der Wohnungen führt zu einer unnötigen Überdimensionierung der KWK Anlagen sowie der Fern und Nahwärmenetze Handelspolitisch gesehen Fortsetzung der Abhängigkeit von Energieimporten Ökologisch gesehen Lediglich eine Verlangsamung aber

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/kwk_verzoegert_die_energiewende.htm (2016-02-08)
    Open archived version from archive

  • Ausgestaltung des zukünftigen konventionellen Kraftwerksparks - eine differenzierte Betrachtung - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    müssen Dies spricht für den Ersatz der trägen Grund und Mittellastkraftwerke durch schneller regelbare fossile Kraftwerke möglicherweise sogar durch Neubauten Entscheidend ist dabei weniger der Wirkungsgrad der Neubauten sondern eher die schnelle Regelbarkeit Doch gegen den Neubau spricht die Tatsache dass jedes neu errichtete Kraftwerk entweder die fossile Stromerzeugung um 40 Jahre verlängert oder dass seine Betreiber zukünftig um den Weiterbetrieb ihres Kraftwerkes und gegen seine Stilllegung d h gegen die Erneuerbaren Energien kämpfen werden Aus diesem Grund hat der SFV bisher den Zubau neuer Fossilkraftwerke kompromisslos abgelehnt Inzwischen zeigt sich eine Lösungsmöglichkeit für dieses Dilemma Der SFV lehnt nicht mehr alle Fossilkraftwerke Neubauten ab sondern begrüßt ihren Neubau wenn sie zwei Bedingungen erfüllen 1 Bedingung Sie können schnell aus dem Stillstand heraus gestartet werden und lassen sich bei Bedarf schnell wieder auf Null herunterregeln D h sie können den immer schneller werdenden Schwankungen der Stromerzeugung aus Sonne und Wind folgen und stellen dem unbedingten Vorrang der Erneuerbaren Energien kein technisches Hindernis mehr entgegen 2 Bedingung Sie können später alternativ mit synthetisch hergestelltem EE Kraftstoff betrieben werden Kraftstoff nach dem Verfahren Power to Gas oder Power to Liquid und werden damit von Fossilkraftwerken zu EE Kraftwerken Diese Möglichkeit besteht sowohl

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/ausgestaltung_des_zukuenftigen_konventionellen_kraftwerksparks_-_differenziert.htm (2016-02-08)
    Open archived version from archive

  • Offener Brief an den BUND - Gemeinsam gegen Fernleitungs-Stromtrassen - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Vemeidung von Missverständnissen nachträglich überarbeitet Wir beim SFV setzen uns dafür ein dass im Zuge der Energiewende auch der Verkehrssektor und der Wärmesektor vollständig auf ERNEUERBARE ENERGIEN umgestellt werden Im Wärmesektor wird man zur Erzeugung der notwendigen Raumwärme in der sonnenarmen aber windreichen Jahreszeit vielfach auf elektrische Wärmepumpen zurückgreifen müssen Nicht überall lassen sich fossile Brennstoffe durch Sonnenkollektoren ersetzen Die bisher fossil erzeugte verfahrenstechnische Hochtemperaturwärme wird durch elektrische Hochtemperaturwärme abgelöst werden Im Schiffs und im Kraftfahrzeugverkehr wird sich immer stärker der Batterieantrieb durchsetzen Zusätzlich berücksichtigen wir auch noch den erhöhten Strombedarf wg des geringen Wirkungsgrads bei der Bereitstellung eines strategischen Vorrats an synthetisch erzeugtem Wasserstoff Methan Methanol und evt sogar Diesel Power to Gas und Power to Liquid aus überschüssiger Wind und Sonnenenergie Deshalb stellen wir uns trotz Verbesserung der Effizienz sogar auf eine Verdrei bis Vervierfachung des Stromanteils in der Energieversorgung ein So kommen wir auf etwa den sechsfachen zukünftigen Strombedarf gegenüber dem BUND Trotzdem sind wir sicher dass kein wesentlicher Ausbau von Fernübertragungsleitungen erforderlich sein wird wenn wie es auch der BUND vorschlägt die EE Erzeugungsanlagen in der Nähe der Stromverbraucher installiert werden Wir sehen aus dem gleichen Grund auch noch die Notwendigkeit die von uns für erforderlich gehaltenen Pufferspeicher für Solar und Windanlagen in der Nähe der Solar und Windanlagen unterzubringen Wir gehen allerdings davon aus dass das Verteilnetz besser gesagt das Energie Sammelnetz besonders für die Anbindung von Windparks an die Verbrauchszentren weiter ausgebaut werden muss Zur Durchführung von Sensivitätsanalysen schlägt der BUND Seite 4 unter b eine rechnerische Erhöhung der installierten Windleistung auch in Süddeutschland auf 2 Prozent der Landesfläche vor 189 GW etwa 378 TWh Diese Menge an Windstrom hält der SFV für viel zu gering Die Unterschiede erklären sich unter anderem aus den unterschiedlichen Annahmen zum zukünftigen Strombedarf Wir bitten dies noch einmal zu überprüfen Wir gehen davon aus dass man bundesweit etwa 10 Prozent der Landesfläche für Windparks vorsehen muss Dieser Prozentsatz ist nicht unrealistisch Der Bundesverband Windenergie BWE stellt in einer Studie siehe dort Tabelle auf Seite 1 fest dass sogar 22 3 Prozent der Gesamtfläche Deutschlands für Windkraftanlagen technisch geeignet seien Es handelt sich nur um eine Feststellung aber keine Forderung des BWE Wärmekraftwerke in einem System Erneuerbarer Energien Auf Seite 4 unter b und auf Seite 5 unter c werden vom BUND KWK mit Wärmespeichern zum Ausgleich fluktuierenden Solar und Windstroms vorgeschlagen Wir möchten diesen Themenbereich gerne weiter fassen und ihm zwei Präzisierungen voranstellen die nicht nur KWK sondern alle Wärmekraftwerke betreffen Wärmekraftwerke wären für den Übergang in ein System mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien bestens geeignet und vermutlich unverzichtbar wenn sie später auch mit synthetisch erzeugtem Brennstoff Power to Gas oder Power to Liquid betrieben werden können Das gilt sowohl für KWK Anlagen als auch für Gas und Dampf Kraftwerke GuD als auch für reine Gasturbinen Kraftwerke und sogar für Brennstoffzellenaggregate schließt aber Steinkohle und Braunkohlekraftwerke gleichgültig ob mit oder ohne Wärmeauskopplung eindeutig aus Die Gesamtleistung aller zukünftigen Wärmekraftwerke muss ausreichen um bei Totalausfall von Wind und Sonnenenergie

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/offner_brief_an_den_bund_-_gemeinsam_gegen_fernleitungs-stromtrassen.htm (2016-02-08)
    Open archived version from archive



  •