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  • Nachrüstung von PV-Anlagen - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    31 8 2005 und vor dem 1 1 2012 in Betrieb genommen wurden und b von mehr als 100 kW die nach dem 30 4 2001 und vor dem 1 1 2012 in Betrieb genommen wurden 2 Solaranlagen im Mittelspannungsnetz bei max installierter Leistung von mehr als 30 kW die nach dem 30 4 2001 und vor dem 1 1 2009 in Betrieb genommen wurden Verantwortlichkeiten und Organisation Die Verteilnetzbetreiber müssen dafür Sorge tragen dass die Nachrüstung oder der Austausch des Wechselrichters anhand der in 4 u 5 SysStabV genannten Normen und technischen Regelwerke durchgeführt wird Die Umrüstungen müssen durch eine Elektrofachkraft fachkundige Person durchgeführt werden siehe 8 SysStabV Fragebögen Viele Solaranlagenbetreiber erhielten bereits von ihrem Netzbetreiber Fragebögen in denen sie über die verwendete Wechselrichtertechnik Auskunft erteilen sollen Nach 8 2 SystStabV müssen sie diese Informationspflicht innerhalb einer Frist von 4 Wochen erbringen Ausfüllhilfen und Antworten auf häufig gestellte Fragen findet man zwar unter https www bdew de internet nsf id 502 hertz problem de Leider ist uns bekannt geworden dass Anlagenbetreiber die zugesandten Fragebögen nicht immer problemlos ausfüllen können Dies kann zum Beispiel auftreten wenn Installateurbetriebe nicht mehr helfen können da sie bereits in Konkurs gegangen sind Hier bleibt dem Anlagenbetreiber nur sich an einen fachkundigen Dritten zu wenden oder aber den Hersteller des Wechselrichters zu kontaktieren Um spätere Streitfälle zu vermeiden ist außerdem anzuraten den ausgefüllten Fragebogen per Einschreiben mit Rückschein an den Netzbetreiber zu senden Nur so ist belegbar dass der Anlagenbetreiber seine Verpflichtung innerhalb der Frist erfüllt hat Schlägt der Netzbetreiber dem Anlagenbetreiber schlussendlich einen Zeitpunkt zur Durchführung der Nachrüstung vor so muss er diesen mindestens 4 Kalenderwochen im Voraus schriftlich ankündigen Sollte der Termin nicht einzuhalten sein müssen Anlagenbetreiber mindestens eine Kalenderwoche vor dem Termin einen neuen Zeitpunkt zur Nachrüstung vorschlagen Der neue Zeitpunkt darf nicht mehr als drei Wochen nach dem vom Verteilnetzbetreiber vorgeschlagenen Termin liegen Alle Anlagenbetreiber sollten im Interesse der Allgemeinheit und im eigenen Interesse die Fragebögen rasch zurück senden und zur reibungslosen Umrüstaktion beitragen Wenn der Netzbetreiber sich nicht meldet braucht der Anlagenbetreiber von sich heraus allerdings nicht aktiv zu werden Umrüstfristen Install Maximalleistung Umrüstung bis wann über 100 kW bis 31 8 2013 über 30 kW bis 31 5 2014 über 10 kW bis 31 12 2014 Kosten Die Verteilnetzbetreiber dürfen 50 Prozent der ihnen durch die Nachrüstung zusätzlich entstehenden jährlichen Kosten auf die Netzentgelte umlegen Nach 35 1b EEG 2012 neu werden die verbleibenden 50 Prozent von den Übertragungsnetzbetreibern über den Ausgleichsmechanismus der EEG Umlage ersetzt Den Anlagenbetreibern sollen keine Kosten in Rechnung gestellt werden Insofern hat das vom SFV in Auftrag gegebene Rechtsgutachten von Prof Dr Ekardt Erfolg gehabt siehe http www sfv de artikel klatsche fuer klimaschutz vorreiter htm Nach 8 1 SystStabV muss die Umrüstung durch eine Elektrofachkraft nach DIN VDE 1000 10 VDE 1000 10 2009 01 5 durchgeführt werden die 1 als Installateurin oder Installateur oder Angestellte oder Angestellter eines Installationsunternehmens in das Installateurverzeichnis eines Betreibers von Elektrizitätsverteilernetzen eingetragen ist oder 2 Angestellte oder

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/beschluss_des_bundesrats_zur_502_hz-problematik.htm (2016-02-08)
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  • Steckfertige Solarmodule und Kleinwindanlagen zur Selbstmontage - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Energien aktivieren kann Damit diese Idee auch von elektrotechnischen Laien umgesetzt werden kann müssen einige offene Fragen z B zur Zulässigkeit des Anschlusses zur Abrechnung mit dem Netzbetreiber und insbesondere zur elektrischen Sicherheit geklärt werden Im Folgenden werden die beiden erstgenannten Fragen Zulässigkeit und Abrechnung zunächst explizit ausgeklammert Es soll hier ausschließlich nur um Fragen der elektrischen Sicherheit gehen denn die muss Priorität haben Die derzeit dazu im Handel angebotenen Solarmodule sind kombiniert mit einem an der Rückseite angebrachten Wechselrichter manche auch mit einer aufladbaren Batterie Außerdem ist bereits ein Anschlusskabel mit je nach Fabrikat unterschiedlichem Stecker vorhanden Wir sprechen hier im Folgenden von steckfertigen Solarmodulen ohne uns auf ein bestimmtes Fabrikat zu beziehen Sicherheitsforderungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit Damit steckfertige Solarmodule durch elektrotechnische Laien gefahrlos angeschlossen und betrieben werden können müssen einige technische Voraussetzungen erfüllt sein 1 Die versehentliche Berührung von Teilen die gefährliche Spannungen führen auch am Stecker des steckfertigen Solarmoduls muss sicher verhindert werden 2 Die Verbindung mit dem Versorgungsnetz Niederspannungsnetz muss netzkonform erfolgen 3 Es muss durch eine technische Vorrichtung sicher verhindert werden dass elektrische Energie in einen Zweig der Hausinstallation eingespeist wird aus dem gleichzeitig Strom für beliebige Stromverbraucher entnommen werden kann Anderenfalls könnten einzelne Kabelabschnitte unzulässig überlastet werden ohne dass dies durch die Überlastsicherung Leitungsschutzschalter verhindert wird die bei der Hausinstallation nur am Verteilerkasten aber nicht zwischen Solarmodulanschluss und irgend einem Verbraucher im selben Leitungsstrang vorhanden ist Ein einfaches Zahlenbeispiel Vom Verteilerschrank aus gesehen könnte die Reihenfolge der Bauelemente an einem Kabelstrang zufällig so aussehen A Überlastsicherung 16 Ampere B Einspeisung von Solarstrom in 2 Außensteckdosen am Balkon zu je 3 Ampere C Gerätesteckdose n mit Verbraucher n 21 Ampere Ergebnis Zwischen B und C fließen unzulässige 21 Ampere Zwischen A und B fließen 16 Ampere Die Überlastsicherung bei A spricht nicht an Die

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/steckfertige_solarmodule_und_kleinwindanlagen_zur_selbstmontage_.htm (2016-02-08)
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  • Integration von Pufferspeichern in PV-Anlagen <br>Zusammenfassung des SFV-Vorschlages - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    lange hinauszögert bis das Solarangebot geringer geworden ist Der Pufferspeicher glättet somit die Solareinspeisung 4 Mit einer einfachen autonomen Steuerung der Beladung und Entladung des Pufferspeichers autonom bedeutet ganz ohne Signale des Versorgungsnetzbetreibers ganz ohne Preissignale und auch ohne Prognose der Solareinstrahlung kann die Belastung der Stromnetze durch Solarstrom Einspeisung auf ein Drittel zurückgeführt und der mittägliche Solarstrom Überschuss auf den Abend und nach sehr sonnigen Tagen auch auf die Nacht und den frühen Morgen verteilt werden Der Algorithmus nach dem die Steuerung der Speicherbe und entladung erfolgt ist in den anhängenden Grafiken 1 bis 3 anschaulich erläutert Durch die Pufferung der Leistung wird am sonnigsten Tag des Jahres wir haben als Beispiel die deutsche Rekordeinspeisung nach Messung von SMA am 2 6 2011 gewählt die fluktuierende Solarleistung in eine konstante Durchschnittsleistung umgewandelt deren Höhe ziemlich genau 30 der installierten Peakleistung entspricht 5 Schaltungstechnisch kann die Umsetzung der von uns vorgeschlagenen Einspeiseobergrenze z B nach dem Blockschaltbild in Grafik 4 erfolgen Wesentlich ist die zuverlässige Einhaltung der Einspeiseobergrenze bei 30 der Solarmodulspitzenleistung Dadurch wird der Anschlusswert jeder gepufferten Solaranlage auf 30 reduziert Solarstrom wird auf die beschriebene Weise transportfähig und kann bis zur energieintensiven Industrie im Hochspannungsnetz weitergeleitet werden Grafik 5 6 Die Einfachheit der autonomen Regelung nach Punkt 4 erlaubt ein einfaches Förder bzw Markteinführungsverfahren ohne weitere Abstimmungserfordernisse mit den Netzbetreibern und dem Wirtschaftsministerium Das Markteinführungsverfahren lässt sich leicht in das derzeitige EEG integrieren Wir machen dazu folgenden Vorschlag Reduzierung der Einspeiseleistung auf 30 Prozent der Peakleistung befreit von der Verpflichtung zur Teilnahme am Einspeisemanagement Absatz 1 Solarstromanlagen deren Einspeisewirkleistung am Verknüpfungspunkt mit dem aufnahmepflichtigen Netz durch eine technische Einrichtung auf 30 Prozent der Peakleistung reduziert ist werden von der Verpflichtung zur Teilnahme am Einspeisemanagement nach 6 und 11 EEG 2012 befreit Die verpflichtende Reduzierung der Einspeiseleistung auf 0 3 der Peakleistung gilt für den gesamten aus diesen Anlagen in das Versorgungsnetz eingespeisten Strom einschließlich zwischengespeicherten Solarstroms Absatz 2 Zusätzlich zum Zweck der Netzstabilisierung eingespeister Strom unterliegt nicht der Reduzierung nach Abs 1 Speicherbereitstellungsvergütung Absatz 1 Für die Integration eines Pufferspeichers in eine auf 0 3 der Peakleistung leistungsreduzierte PV Anlage wird eine jährliche Speicherbereitstellungsvergütung durch den regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber gezahlt Absatz 2 Die Laufzeit der Speicherbereitstellungsvergütung beträgt 20 volle Kalenderjahre gerechnet vom Zeitpunkt der Speicherinstallation an Absatz 3 Die Speicherbereitstellungsvergütung beträgt jährlich 80 Euro für eine Speicherkapazität von 1 kWh Eine nachträgliche Erweiterung des Speichers in Schritten von 1 kWh ist zulässig und wird ebenfalls nach Absatz 2 berechnet Der Anlagenbetreiber darf maximal 3 kWh Speicherkapazität pro installierter kWp Peakleistung geltend machen Absatz 4 Der Anlagenbetreiber muss dazu die Kapazität seines Batteriesatzes nachweisen können Absatz 5 Degression Ab 31 12 2015 reduziert sich für Speicher die dann eingebaut werden die Speicherbereitstellungsvergütung nach Absatz 3 für jedes Folgejahr um 5 Prozent Stabilisierungsbonus bei aktiver Teilnahme an der Netzstabilisierung Eine Option für die Zukunft Absatz 1 Die Integration einer zertifizierbaren Einrichtung zur autonomen Stabilisierung der lokalen Netzspannung sowie zur autonomen Beteiligung an der Frequenzstabilisierung in eine batteriegepufferte PV Anlage wird mit

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/integration_von_pufferspeichern_in_pv-anlagen_zusammenfassung_des_sfv-vorschlage.htm (2016-02-08)
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  • Nur noch „Hartz IV“ für Solarenergie? - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Tabelle auf Seite 26 und die Strombezugspreise steigen stetig derzeit liegen sie bei über 25 Ct kWh inkl MWSt siehe Graphik Damit trägt jede eigenverbrauchte Kilowattstunde Solarstrom direkt zur Verminderung der Stromrechnung bei Im Dezember 2012 beträgt der finanzielle Vorteil bei Anlagen bis 10 kW damit durchschnittlich 2 8 Ct kWh je eigenverbrauchter Kilowattstunde Dass sich Anlagenbetreiber auf die Suche nach Möglichkeiten begeben den Eigenverbrauch zu maximieren ist verständlich Um den solaren Stromverbrauch sonnenstunden unabhängig zu organisieren müssten Stromspeicher genutzt werden Zu teuer so dass traurige Ergebnis Leider sind die Zugewinne des Eigenverbrauchs noch immer zu gering um Stromspeicher durch den finanziellen Ertrag der Solaranlage bezahlen zu können Energiepolitisch dringend notwendige Investitionen in Stromspeicher können damit kaum angestoßen werden Bei Anlagen über 10 kW im Zusammenhang mit der 90 Prozent Beschränkung im Marktintegrationsmodell wird Investoren schnell klar dass der Eigenverbrauch des Solarstroms und damit die Einsparung des sonstigen Strombezugspreises mit zunehmender Größe der Anlage an Grenzen stößt Je größer die Anlage desto schwieriger wird es 10 des erzeugten Stroms selbst zu verbrauchen Für den überzählig ins Netz eingespeisten Solarstrom erhält der Anlagenbetreiber nur noch einen gemittelten Marktwert Dieser beträgt derzeit ca 4 3 Ct kWh Was tun Marktintegrationsmodell und Solarstrom Eigenverbrauch durch Dritte in unmittelbarer räumlicher Nähe Um den Eigenverbrauch zu erhöhen und damit einer Vergütungskürzung zu entgehen suchen Anlagenbetreiber nach Auswegen Fast verständnisvoll kommt deshalb das Angebot des Gesetzgebers daher den Strom auch an Dritte in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Anlage allerdings nur über private Stromleitungen liefern zu können Fragwürdig ist jedoch ob der Aufwand in einem angemessenen Verhältnis zum Erfolg steht Denn der Verkauf an Dritte ist aufwändig und geht nicht ohne umfangreiche Vorbereitungen Verwaltungsaufgaben und Zusatzkosten einher Zunächst müssen Stromlieferverträge mit dem zu beliefernden Dritten formuliert werden Dabei ist zu empfehlen juristische Hilfe in Anspruch zu nehmen Die auf Rechtsfragen im Bereich erneuerbare Energien spezialisierte Anwältin Frau Margarete von Oppen schrieb hierzu Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind so komplex dass es kaum möglich ist Selbstverbrauchsmodelle rechtssicher zu gestalten Deswegen tun sich auch Banken mit der Finanzierung schwer vor allem bei kleineren Anlagen Bei jedem Projekt sind andere Randbedingungen zu erwarten Ob der zu beliefernde Gewerbebetrieb die Mieter im Haus der nette Nachbar von nebenan oder die Eltern im gemeinsam genutzten Haus die Verträge sollten maßgeschneidert werden Die Stromlieferung muss mit Klarstellungen und Regelungen z B zur Angebotsstruktur eine Kontinuität der Lieferung kann i d R nicht zugesichert werden zu den Solarstrom Bezugskosten zur Abschlagszahlung und zu Zeitpunkten der Endabrechnung zu Verantwortlichkeiten Haftungsfragen und zu Kündigungsmöglichkeiten unterfüttert werden Wenn noch keine private Leitung zu dem Solarstromverbraucher existiert müssen neue Kabel verlegt werden Das öffentliche Netz auch wenn bereits vorhanden darf nicht genutzt werden Werden neue Stromkabel von Privathand auf kommunalem Grund verlegt muss mit der Gemeinde über Pachtzahlungen verhandelt werden Die Abrechnung des zu liefernden Solarstroms kann nur dann exakt erfolgen wenn zusätzliche Zähleinrichtungen eingebaut werden Je mehr Verbraucher desto umfangreicher die Zählsysteme Will man z B öffentlichen Einrichtungen z B Schulen die häufig Sondervertragskonditionen mit dem kommunalen Energieversorger

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/nur_noch_hartz_iv_fuer_solarenergie.htm (2016-02-08)
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  • Angegorene Ananas - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    zu seinem agrikulturellen Vergleich veranlasste war natürlich die Aussicht dass die Solarenergie in naher Zukunft auch ohne Förderung wettbewerbsfähig sein könnte weil die Anschub Unterstützung durch das EEG die Herstellungskosten schon hat zusammenschmelzen lassen wie Schnee an einem Frühlingstag Man muss den Ananas Vergleich Großmanns intertextuell lesen Natürlich wusste der Atom und Kohle Lobbyist von wem er sich dieses Bild borgte Es war Franz Josef Strauß der sich 1968 damit zu seiner politischen Zukunft geäußert hatte Was mich angeht so würde ich lieber Ananas in Alaska züchten als Bundeskanzler sein sagte der CSU Mann damals elf Jahre bevor er seine Kanzlerkandidatur für die Wahlen von 1980 in der Union durchsetzte 3 Strauß hat dieses Bild später noch öfter bemüht Noch im Mai 1979 sagte er vor dem Bayerischen Landtag Sie können davon ausgehen daß Ananas in Alaska zu züchten für einen Naturfreund wie mich einen höheren Reiz hat als Bundeskanzler zu werden 4 Aber zwei Monate später war er dann Kandidat und begründete das damit Die Energiekosten sind viel zu hoch gestiegen um überhaupt noch davon träumen zu können Gewächshäuser in Alaska zu betreiben 5 Daraus ist erstens zu lernen dass die Halbwertszeit der Absurditäts Unterstellung die in dem Ananas Vergleich liegt relativ überschaubar ist Zweitens zeigt sich dass für eine Entkräftung dieses rhetorischen Mittels energiewirtschaftliche Entwicklungen sich gut bewährt haben Die gestiegenen Energiekosten für die 1979 ja kaum die erneuerbaren Energien verantwortlich gemacht werden konnten bedrücken die Weltgesellschaft heute noch stärker Ihre Ursachen endliche Ressourcen der konventionellen Energiequellen monopolistische Konzernstrukturen und politisches Unvermögen z B Energieeffizienz oder regenerative Energiequellen zu fördern gelten auch heute teilweise haben sie sich seit damals noch verschärft In diesem Zusammenhang enthält Großmanns Aufgreifen des alten Strauß Zitats eine beunruhigende dialektische Wendung Die von ihm und seinesgleichen weltweit durchgesetzte Energiepolitik ist ja bekanntlich hauptverantwortlich für

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/angegorene_ananas.htm (2016-02-08)
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  • Höchstspannungs-Netzausbau für Windenergie unnötig - Bundesregierung nennt keine überzeugende Gründe - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    mehr gefördert werden Es könnte also durchaus der Verdacht aufkommen dass die Versorgung Süddeutschlands mit Windstrom aus Nord und Ostsee nur ein Vorwand für den rasch vorangetriebenen Ausbau der Nord Süd Fernübertragungsleitungen sei Dieser Verdacht erhärtet sich noch wenn man die Kostenseite der Angelegenheit bedenkt Windstrom aus Süddeutschland ist billiger als Offshore Windstrom Eine Versorgung Süddeutschlands mit Windstrom aus den 900 km entfernten Windparks in Nord und Ostsee ist so ziemlich die teuerste Variante die man sich ausdenken kann Bereits der Bau der Offshore Windkraftanlagen die auch bei tobender See in haushohen Wellen sicher auf dem Meeresgrund stehen müssen ist um ein Vielfaches teurer als der Bau von Windanlagen an Land Schon die Aufstellung der Offshore Anlagen von extra dafür konstruierten Schiffen aus ist eine technische Herausforderung Der höhere Stromertrag wegen des häufigeren Windes auf See gleicht die höheren Baukosten nicht im Entferntesten aus In Süddeutschland sind die Windgeschwindigkeiten in Bodennähe zwar geringer als auf See und im Küstenbereich aber in größerer Höhe gleicht sich der Unterschied nahezu aus Um in Süddeutschland die gleiche Windstrommenge zu erzeugen wie an der Küste oder auf hoher See benötigt man höhere Türme und längere Flügel doch das fällt bei den Baukosten weniger ins Gewicht als die technischen Schwierigkeiten auf See Die gleiche Menge von Offshore Windstrom ist deshalb mehr als doppelt so teuer wie Onshore Windstrom z B aus windgünstigen Lagen in Bayern Hinzu kommen noch die Netzanschlusskosten Auch die sind bei Offshore Anlagen deutlich höher Den größten Kostenanteil für die Übertragung des Stroms aber machen die vorgesehenen neuen Übertragungsnetz Neubauten aus Mutmaßliche Gründe der Bundesregierung für den Fernleitungsbau Kommen wir zurück auf den Verdacht dass der Transport der Windenergie nach Süddeutschland nur ein Vorwand sei Was könnten dann die tatsächlichen Gründe für den beschleunigten Fernleitungsausbau sein Hier gibt der Netzentwicklungsplan der Übertragungsnetzbetreiber 2 Entwurf in seinem Vorwort einen interessanten Hinweis Im Vorwort zum NEP Seite 10 in dem die Zielvorstellungen der ÜNB umrissen werden heißt es In Deutschland wird der Strom durch die rund 35 000 km langen Übertragungsnetze von den Erzeugern in die Verbrauchszentren transportiert Zugleich verbinden die Übertragungsnetze Deutschland elektrisch mit den Nachbarländern die so gemeinsam den internationalen Stromverbund Kontinentaleuropas bilden Dieses europaweite Netz ist die Plattform für den STROMHANDEL in Europa Hervorhebung durch SFV Es geht also um die Ausweitung des Stromhandels Dazu gibt es eine Stellungnahme des SFV Weitere Gründe könnten sein Es geht um lohnende Bauaufgaben für die Netzbetreiber denen für jede ihrer Investitionen eine Rendite über 8 Prozent zugestanden wird gleichgültig ob die Aufgabe einen volkswirtschaftlich sinnvollen Zweck erfüllt http www energie chronik de 110906 htm Es könnte auch darum gehen die weitere Zunahme von konzernfernen privaten Onshore Windanlagen zu stoppen damit die Energiekonzerne mit ihren Offshore Windparks ohne lästige Wettbewerber bleiben Wichtig sind schließlich wohl auch die psychologischen Effekte Die Bevölkerung soll den Eindruck haben die Regierung sei aktiv tätig Die Bevölkerung soll den Eindruck erhalten die Energiewende sei extrem teuer Der umweltbewusste Teil der Bevölkerung soll durch die Belastung von Umwelt Natur und Mensch

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/hoechstspannungs-netzausbau_fuer_windenergie_unnoetig_-_bundesregierung_nennt_ke.htm (2016-02-08)
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  • Die Netzfrequenz - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    einmal dass die Änderung der Netzfrequenz nicht an den Grenzen der einzelnen Netzbetreiber halt macht und dass auch nicht ein einzelner Akteur Netzbetreiber oder eine Leitwarte die Netzfrequenz vorgibt Die Netzfrequenz ist ein kollektives Ereignis von Lissabon bis Athen Jedes Kraftwerk und jeder Verbraucher nimmt darauf Einfluss Das Stromnetz ist ein labiles Gleichgewicht in dem sich die Stromerzeugung und der Stromverbrauch in jeder Millisekunde die Waage halten müssen Wird die Frequenz geringer so bremsen die Verbraucher stärker als die Stromerzeuger schieben können Steigt die Netzfrequenz so gibt es mehr Leistung auf der Seite der Generatoren als gebraucht wird Spielregeln Im Netzmanagement nutzt man diese Naturgesetze für zwei zentrale Dinge Die Koordinierung aller Akteure im gesamten Stromnetz Die Kommunikation des aktuellen Netzzustandes Eigentlich passiert beides vollkommen automatisch Letzteres weil die Netzfrequenz auf das Kräftegleichgewicht von Verbrauch und Erzeugung reagiert und somit automatisch ein Spiegelbild des Zustandes ist Jedes Kraftwerk und jede Steckdose in Europa sieht das passende Messgerät vorausgesetzt zeitgleich den Zustand des gesamten Netzes Zur Koordinierung bedarf es nun noch einheitlicher Spielregeln siehe Tabelle Diese werden für Europa vom Dachverband der Netzbetreiber der ENTSO E aufgestellt Die einzelnen Netzbetreiber fügen dann nationale Besonderheiten hinzu und schreiben die Regeln in den technischen Netzanschlussbedingungen verbindlich vor Die untere Tabelle zeigt dass der Normalbetrieb im Bereich von 49 5 bis 50 5 Hertz angesetzt wird Moderne Kraftwerke sollen einen Betrieb im Korridor von 47 bis 52 Hz aushalten Zur Vergrößerung bitte auf die Tabelle klicken Ein Not bzw Inselbetrieb mit Netzersatzanlagen nutzt den Bereich von 50 5 bis 51 0 Hz nachdem man kurzzeitig die Frequenz auf 52 Hz hochgetrieben hat Auf diese Weise wird signalisiert dass sich andere Kraftwerke in diesem Netz abschalten und bis auf weiteres nicht mehr zuschalten sollen Erst unterhalb von 50 3 Hz dürfen andere Erzeuger wieder ans Netz Dies ist eine sehr zuverlässige Form der Kommunikation die auch ohne Internet oder Mobilfunknetz perfekt funktioniert was gerade in Notfallsituationen wichtig ist Fehlerhafte Spielregeln können aber auch zum Problem werden Dies wurde beim so genannten 50 2 Hz Problem deutlich Die sehr kurzsichtige Vorschrift der Netzbetreiber dass alle Solarstromanlagen beim Erreichen der 50 2 Hz Schwelle schlagartig von Netz getrennt werden müssen hätte zwar auf der Seite der Kommunikation perfekt funktioniert jedoch mit dem Ergebnis dass wie gefordert eine zeitgleiche Abschaltung binnen 200 Millisekunden von rund 20 Gigawatt Solarstrom Erzeugungsleistung erfolgt wäre Diese schlagartige Entstehung eines großen Ungleichgewichtes im Stromnetz hätte nicht nur zu einem rapiden Frequenzabsacken geführt sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit zu größeren Netzabschaltungen also Blackout Die Ableitung von 50 Hertz Die Höhe der Frequenz ist zusammen mit den Spielregeln ein sehr guter Hinweis auf den Netzzustand bzw darauf welches Spiel die Kraftwerke gerade spielen Da man aber wie bereits erwähnt ein Wechselstromnetz praktisch bei jeder beliebigen Frequenz stabil betreiben kann ist die absolute Höhe nur ein Hinweis für den Netzzustand Das genauere Indiz ist die Änderung der Frequenz über die Zeit was in der Mathematik auch als Ableitung bezeichnet wird Die Änderung zeigt in welche Richtung das

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/die_netzfrequenz.htm (2016-02-08)
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  • Positionspapier der Bundesnetzagentur zu den technischen Vorgaben nach § 6 EEG 2012 - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    diskutieren und weiterverbreiten Infos zum Copyright Druckversion dieses Artikels 19 12 2012 SFV Positionspapier der Bundesnetzagentur zu den technischen Vorgaben nach 6 EEG 2012 Die Bundesnetzagentur bestätigte diesen Anwendungshinweis des BMU siehe http www sfv de artikel zum einspeisemanagement nach eeg2012 htm vollumfänglich Unter http www bundesnetzagentur de cln 1911 DE Sachgebiete ElektrizitaetGas ErneuerbareEnergienGesetz TechnischeVorgabenPara6EEG Basepage html findet man nun folgende Informationen 6 Abs 1 Erneuerbare Energien Gesetz 2012 EEG sieht technische Einrichtungen für EE Grubengas und KWK Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 100 Kilowatt vor mit denen der Netzbetreiber die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren und die jeweilige Ist Einspeisung abrufen kann 6 Abs 2 EEG der ausschließlich Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie mit einer installierten Leistung von höchstens 100 Kilowatt erfasst sieht für diese Anlagen grundsätzlich technische Einrichtungen vor mit denen der Netzbetreiber die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann Die technischen Einrichtungen nach 6 Abs 1 und Abs 2 EEG ermöglichen bei Netzengpässen dem Netzbetreiber anlagenseitig die Durchführung von Einspeisemanagement Maßnahmen nach 11 Abs 1 EEG i V m 13 Abs 2 Energiewirtschaftsgesetz Solange gegen die Vorgaben des 6 Abs 1 oder Abs 2 EEG verstoßen wird verringert sich gemäß 17

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/positionspapier_der_bundesnetzagentur_zu_den_technischen_vorgaben_nach__6_eeg_20.htm (2016-02-08)
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