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  • Klimabilanz bei energetischer Nutzung von Biomasse - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Es kann durchaus sein dass Menschen Kohlenstoffatome enthalten die aus dem Schornstein eines Braunkohlekraftwerks in die Luft geblasen wurden Mit Seelenwanderung hat das aber nichts zu tun sondern mit dem biosphärengekoppelten Kohlenstoffkreislauf und mit den Eingriffen des Menschen in diese natürlichen Vorgänge Der SFV lehnt energetische Nutzung von fossilen Stoffen entschieden ab Unter Umweltfreunden besteht Einigkeit dass die Nutzung von Kohle Erdöl und Erdgas einen schwerwiegenden Eingriff in die natürlichen Vorgänge darstellt weil sie nicht nur durch CO 2 Emissionen die Erderwärmung beschleunigt sondern auch die Menge des vagabundierenden Kohlenstoffs im biosphärengekoppelten Kreislauf erhöht was mit den uns bekannten technischen Mitteln nicht rückgängig gemacht werden kann Je mehr Kohlenstoff im biosphärengekoppelten Kohlenstoffkreislauf vagabundiert desto schwerer wird es das aus ihm gebildete klimaschädliche CO 2 oder Methan aus der Atmosphäre herauszuholen und herauszuhalten Der SFV setzt sich deshalb gemeinsam mit den anderen Umweltschutzvereinen dafür ein dass die fossilen wie auch die atomaren Energien zu 100 Prozent durch Erneuerbare Energien ersetzt werden Bedenken gegen Nebenwirkungen der energetischen Nutzung von Biomasse Die energetische Nutzung von Biomasse wurde und wird auch heute noch von Vielen als eine klimafreundliche Alternative zur Energiegewinnung aus fossilen Stoffen angesehen Die Strom oder Wärmeerzeugung aus extra dafür angebauter Biomasse wird immer noch durch das Erneuerbare Energien Gesetz EEG und das Erneuerbare Energien Wärme Gesetz und das Biokraftstoffquotengesetz gefördert In der lebhaften Diskussion zu diesem Thema werden zwar schwerwiegende Bedenken wegen der Flächenkonkurrenz zur Nahrungserzeugung und zur stofflichen Nutzung sowie wegen einiger bedenklicher Nebenwirkungen z B Dünger und Pestizid Einsatz Monokulturen Gentechnik vorgetragen jedoch geht die Mehrheit immer noch davon aus dass energetische Biomassenutzung vom Prinzip her CO 2 neutral sei weil so wird mit einem entschlossenen Sprung über die gesamte Lebensdauer der Biomasse hinweg argumentiert ja nur solches Material verbrannt werde welches vorher durch Photosynthese aus dem CO 2

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/klimabilanz_bei_energetischer_nutzung_von_biomasse.htm (2016-02-08)
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  • Ist der SFV zu radikal in seinen Forderungen? - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Wirtschaftsminister Rösler sei gesagt Der Markt kann immer nur Mittel zum Zweck sein niemals aber Selbstzweck Wir möchten jedoch auch nicht missverstanden werden Wenn wir die aus unserer Sicht notwendigen Schritte fordern so müssen wir doch immer wieder eine Überprüfung unserer Positionen vornehmen Das haben wir bereits einmal in spektakulärer Form getan als wir der bis dahin von uns geforderten energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe ausdrücklich abgesagt haben Nicht nur Ergebnisse von Forschung und Entwicklung auch gesellschaftliche Entwicklungen globale politische Veränderungen und nicht zuletzt der Klimawandel selbst werden uns immer wieder zwingen unser Konzept zu überprüfen und zu überdenken Das entbindet uns jedoch nicht von der Verantwortung die aus heutiger Sicht notwendigen Schritte klar und deutlich zu formulieren und zu fordern Wenn wir neben dem beschleunigten Ausbau der Onshore Windenergie und der Photovoltaik heute so vehement die Einführung dezentraler Speicher fordern dann deshalb weil wir davon überzeugt sind dass Speicher die noch fehlende Schlüsselkomponente für die Energiewende darstellen Kaum jemand mit Sachverstand bezweifelt heute noch dass es technisch möglich ist auch in Deutschland praktisch nur aus Wind und Sonne die gesamte benötigte Energie zu beziehen Allerdings Die Sonne scheint bekanntlich nicht immer und der Wind weht auch nicht entsprechend dem Bedarf Die Ungleichgewichte in Erzeugung und Verbrauch können zwar durch Netze räumlich besser verteilt niemals aber durch Netze allein ausgeglichen werden Selbst ein europaweites oder sogar bis Nordafrika reichendes Supergrid würde diesen Ausgleich ohne entsprechende Speicherkapazitäten nicht leisten können Denn an manchen Tagen gibt es nirgendwo in ganz Europa genügend Sonne und Wind An diesem Punkt führt uns die heutige Politik in die Irre Sie lässt uns glauben der Ausbau des Übertragungsnetzes würde noch auf mittlere Sicht ausreichen erste Speicher würden allenfalls ab etwa in acht bis 10 Jahren benötigt Wer so argumentiert vergisst oder verdrängt dass im Gegensatz zur regenerativen Erzeugung von Wind und Solarenergie die Speicher noch entwickelt werden müssen Es hat etwa 10 Jahre EEG bedurft um durch Anreize einer Gewinn versprechenden Vergütung zu einer Verbilligung durch Massenproduktion zu kommen wie wir sie bei der Photovoltaik gesehen haben Ein ähnlicher Weg liegt für die Speicher noch vor uns Außerdem wird von denjenigen die Speicher erst viel später für notwendig erachten übersehen dass schon heute und mit zunehmender Tendenz Situationen im Stromnetz entstehen in denen aufgrund von Überproduktion massiv Strom auf Kosten der Endverbraucher ins Ausland verschleudert wird Der SFV ist sich dessen bewusst dass die heute verfügbaren Technologien Bleibatterien und Lithium Ionen Batterien das Speicherproblem nicht vollständig werden lösen können sie können aber ein erster Schritt sein Neue Techniken wie NaS Speicher oder Redox Flow Systeme müssen entwickelt und zur Serienreife gebracht werden Das braucht Zeit Deshalb müssen wir jetzt beginnen auch wenn es zunächst zusätzliches Geld kostet Darüber hinaus müssen neben den dezentralen Batterien für die Solaranlagen speziell für windschwache Zeiten Techniken zur Langzeitspeicherung in Angriff genommen werden damit sie uns in einigen Jahren zur Verfügung stehen Eine Schlüsselfrage im Zuge der Energiewende wird jedoch die Strukturfrage sein Wir müssen uns die Frage beantworten wie die Struktur einer vollständig regenerativen Energieversorgung in Deutschland aussehen soll Wird dies eine vorwiegend dezentrale auf ganz Deutschland verteilte Erzeugungs und Speicherinfrastruktur sein oder eine weiterhin zentrale Der SFV bezieht hier eindeutig Position Wir setzen auf eine dezentrale Erzeugungs und Speicherstruktur Der wichtigste Grund ist für uns dass die Akteure in einem dezentralen System ein eigenes Interesse am schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien haben Außerdem Nur so können unnötige Transportwege Netze eingespart und die Versorgungssicherheit im Katastrophenfall gewährleistet werden Zudem gelangt so ein Großteil der Verantwortung für die zukünftige Versorgung zurück in Bürgerhand Dezentrale Lösungen haben zudem den Vorteil dass sich vielfach die Vernetzung von Strom Wärme und Verkehrsbereich besser und effizienter realisieren lassen Die Energiewende bietet die große Chance das bestehende Monopolsystem zu überwinden Wir im SFV Vorstand sind davon überzeugt dass die Energiewende viel zu wichtig ist als sie den Gewinnerzielungs interessen der institutionellen Eigentümer der heutigen Strom oder Ölkonzerne bzw Übertragungsnetzbetreiber zu überlassen Insofern hat die Energiewende wenn sie in dezentralen Lösungen mündet das große Potential einer Rückgewinnung von Bürgerautonomie wie Hermann Scheer es formuliert hat Am 21 02 2013 antwortete Herr Dyllick auf das Schreiben von Herrn Schulte wie folgt Sehr geehrter Herr Schulte ich weiß Ihre Rückmeldung sehr wohl zu schätzen Insbesondere eine so ausführliche hätte ich nicht erwartet Und noch aus einem zweiten Grund weiß ich Ihre Rückmeldung zu schätzen Es ist offensichtlich dass Sie einerseits mein Schreiben aufmerksam gelesen und sich andererseits auch bemüht haben sich auf meine Argumente einzulassen So erkannte ich an unterschiedlichen Stellen in Ihrem Dokument meine Wortwahl wieder Wenn ich dieses Schreiben und Ihre früheren Emails richtig deute dann war ich nicht der einzige der sich kritisch zur Kommunikation des SFV Vorstands geäußert hat Vielmehr interpretiere ich meine Rolle als zufälligerweise derjenige Kritiker der im Vorstand zum Anlass genommen wurde eine generelle Stellungnahme zu verfassen Ich finde es ein sehr gutes Zeichen wenn sich der Vereinsvorstand in dieser Art und Weise mit den Rückmeldungen aus der Basis auseinandersetzt Ich habe Ihr Schreiben mehrmals gelesen und auch nicht unmittelbar geantwortet Ich wollte ein paar Nächte drüber schlafen Nun nach einigen Tagen und Nächten der Reflexion komme ich für mich zu dem Schluss dass Ihre Position und die meinige wohl unvereinbar weit auseinander liegen Dies soll kein Werturteil sein sondern eine nüchterne Feststellung da es ein richtig oder falsch in diesem Sachverhalt nicht gibt Ich stimme mit Ihnen grundsätzlich in der Analyse der Bedrohungslage überein Der Klimawandel ist eine ungeheure Gefahr für das Leben auf diesem Planeten Es ist offensichtlich dass insbesondere die noch ungeborenen Generationen die keine eigene Interessenvertretung haben am stärksten davon betroffen sein werden Der Konsens in der Analyse kontrastiert jedoch mit dem offensichtlichen Dissens über die abgeleiteten Implikationen Der SFV betont die deutsche Verantwortung und fordert ein schneller schneller in der Energiewende Zitat Warum fordert der SFV eindringlich zu mehr Tempo in der Energiewende Vor diesem Hintergrund wird die deutsche Politik als zaghaft interpretiert und das erneuerbare Energie Ziel von 85 bis 2050 als zu wenig und zu langsam

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/ist_der_sfv_zu_radikal_in_seinen_forderungen.htm (2016-02-08)
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  • Eckpunktepapier „Strompreisbremse“ des BMU und BMWi vom 13.02.2013 - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    und dem insgesamt sinkenden Börsenpreisniveau zu profitieren Bisher war nur von gestiegenen Kosten durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien die Rede Wie verhält es sich jedoch mit dem Nutzen Hiervor berichten die Minister nicht Der Ausbau der Erneuerbaren Energien der über die EEG Umlage von den Endverbrauchern ausgenommen Energieintensive Unternehmen finanziert wird bringt volkswirtschaftlich eine Fülle von Vorteilen mit sich deren wichtigste nachfolgend genannt werden sollen Reduktion des klimaschädlichen Ausstoßes an CO 2 Einsparung von Kosten für den Import von Primärenergieträgern Reduktion der Importabhängigkeit von knapper werdender Ressourcen Schaffung einer Vielzahl neuer Arbeitsplätze vorwiegend in Deutschland selbst Herstellung Montage und Betrieb von Anlagen für Erneuerbare Energien Die beiden wichtigsten Argumente werden aber im hektischen und kurzatmigen Politik Alltag ausgeblendet Nur Erneuerbare Energien können auf lange Sicht bezahlbare Preise sicherstellen da die Kosten für fossile und atomare Energien aufgrund der Verknappung ständig steigen werden Ein verzögerter oder verlangsamter Umstieg auf Erneuerbare Energien bedingt zwangsläufig höhere Emissionen an Treibhausgasen damit steigen die Kosten für Klimaschäden die unsere Kinder und Enkelkinder zu tragen haben dramatisch an Vor dem Hintergrund der Bedrohung durch den Klimawandel ist mit Blick auf zukünftige Generationen eine beschleunigte Umstellung auf Erneuerbare Energien ethisch verpflichtend Die damit verbundenen temporären Mehrkosten muss die Gesellschaft jetzt tragen Dabei ist selbstverständlich dass die Politik darauf zu achten hat dass die durch den vorübergehenden Anstieg der Energiepreise entstehenden sozialen Probleme durch die Gesellschaft abgefedert werden Die Politik hat hierzu eine Vielzahl von Möglichkeiten die sie jedoch so verstehen wir das Positionspapier von Herrn Altmaier und Herrn Rösler allesamt nicht nutzen möchte Sozialer Ausgleich ist eine besondere Aufgabe der Sozialpolitik So ist denkbar benachteiligten Mitgliedern der Gesellschaft aus Steuermitteln einen Teil der Energiekosten zu erstatten Wenn dafür die Steuern zu erhöhen wären so ist eine solche Lösung allemal gerechter und verfassungskonform umsetzbar nicht jedoch der Vorschlag von Hr Altmaier einen Soli für Betreiber von EE Bestandsanlagen einzuführen Welche grundlegende Reform des EEG haben die Minister im Blick Welche grundlegende Reform des EEG die Herren Minister anstreben lassen sie in ihrem Positionspapier im Dunkeln Aus kürzlich erfolgten Äußerungen von Herrn Rösler kann geschlossen werden dass es der FDP dabei um eine mehr oder weniger vollständige Abschaffung des EEG gehen soll 3 Die FDP zielt weiterhin auf Quotenmodelle trotz und obwohl praktisch alle derartigen Programme in unseren Nachbarländern gescheitert sind So kann angenommen werden dass die FDP im Falle der Fortführung der schwarz gelben Regierung nach der Bundestagswahl 2013 energisch auf eine EEG Abschaffung hinarbeiten wird In der Union scheint die Zielsetzung bei der grundlegenden Reform des EEG noch nicht klar absehbar Obwohl sich Minister Altmaier zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien bekennt so plädiert er in öffentlichen Stellungnahmen doch für einen verlangsamten Ausbau Was er nicht sagt Ein verlangsamter Ausbau bedeutet dass verstärkt fossile Kraftwerke vor allem die besonders klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke zum Tragen kommen werden So ist vor allem wegen des verstärkten Einsatzes von Braunkohle bei der Stromerzeugung im Jahr 2012 der CO 2 Ausstoß Deutschlands nach einer neueren Schätzung des BMU wieder angestiegen 4 Eine

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/eckpunktepapier_strompreisbremse_des_bmu_und_bmwi_vom_13022013.htm (2016-02-08)
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  • Tausende Risse im Reaktordruckbehälter der Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3 - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Legierung ist Das bei den Reaktordruckbehältern eingesetzte Ultraschallverfahren ist nicht validiert Der Nachweis der strukturellen Integrität der Reaktordruckbehälter berücksichtigt keine Alterungserscheinungen durch thermische Belastung und Neutronenbeschuss Der Nachweis der strukturellen Integrität der Reaktordruckbehälter ist nach zugrundeliegendem Standard gescheitert Der Betreiber Electrabel empfiehlt als Konsequenz unter anderem bereits im Normalbetrieb die Belastungen der Reaktoren zu reduzieren So soll z B der Neutronenbeschuss reduziert und der Reaktor langsamer hoch und wieder runtergefahren werden Zusätzlich zu den gefundenen Defekten im Reaktordruckbehälter stellt sich die Frage ob die der Neutralität verpflichtete belgische Atomaufsicht FANC bei der Bewertung dieser Fehler überhaupt unabhängig ist Seit Jahresbeginn ist Jan Bens oberster Leiter dieser Aufsichtsbehörde Schon während des Baus vom Doel 3 war allerdings genau dieser beim Betreiber Electrabel im Bereich Betrieb und Sicherheit beschäftigt Im Anschluss war er sogar Leiter des Atomkraftwerks Doel Im Jahr 2007 wechselte er zur WANO World Association of Nuclear Operators Die WANO ist die internationale Interessenvertretung der Atomkraftbetreiber Mit Jan Bens hat man den Bock zum Gärtner gemacht fasst Inge Gauglitz vom Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie diese Interessenskonflikte zusammen Durch die Katastrophen von Fukushima im März 2011 wurden weltweit Menschen aufgerüttelt und auf verschiedenen Ebenen hat sich Widerstand gegen die Atomkraftwerke erneut entwickelt So haben sich auch im Dreiländereck Belgien Deutschland Niederlande Anti Atomkraft Gruppen gebildet aus denen sich inzwischen eine grenzübergreifende Zusammenarbeit entwickelt hat Gemeinsam wurde im September 2011 eine internationale Demonstration direkt am AKW Tihange mit 1500 Teilnehmern organisiert Am Fukushima Tag 2012 gab es dann eine große internationale Demo von knapp 2000 Atomkraft GegnerInnen in Brüssel und am 10 März 2013 steigerte sich die Teilnehmerzahl auf 2500 bei der diesjährigen internationale Demo am AKW Tihange Neben dem Protest haben sich diese Gruppen zusätzlich intensiv mit den technischen Problemen der AKWs in Tihange befasst Mit der Unterstützung von namhaften Experten

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/tausende_risse_im_reaktordruckbehaelter_der_atomkraftwerke_tihange_2_und_doel_3_.htm (2016-02-08)
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  • Solarstrom zählen - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Die begriffliche Unschärfe könne im Wege der Auslegung ausgeglichen werden Rd Nr 24 in 2 Da die Empfehlung der Clearingstelle EEG keine Unschärfe zur Darstellung der Verantwortlichkeit offen ließ stimmte der SFV in diesem Zusammenhang dem Umgang mit dem Begriff Messstellenbetrieb zu 2 Zur Verantwortung des Anlagenbetreibers im Detail Den Leitsatz 4 der Empfehlung der Clearingstelle EEG ist zu entnehmen dass Anlagenbetreiberinnen und betreiber den Messstellenbetrieb und oder die Messung selbst vornehmen können wenn sie die hierzu erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten aufweisen Was bedeutet das in der Praxis a Anforderungen an die Fachkunde Als fachkundig im Sinne des 7 Abs Satz 1 EEG 2012 gilt derjenige der über die jeweils notwendigen Fachkenntnisse und Fertigkeiten verfügt Folgende Aufgaben müssen sichergestellt werden der einwandfreie und den eichrechtlichen Vorschriften entsprechende Messstellenbetrieb Einbau des Zählers die einwandfreie und den eichrechtlichen Vorschriften entsprechende Messung und Übermittlung der Daten die fristgerechte und vollständige Abrechnung Nach Ansicht der Clearingstelle EEG galt im alten EEG 2009 noch derjenige als fachkundig der die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten durch Ausbildungs und Qualifikationsnachweise belegen konnte siehe Empfehlung der Clearingstelle EEG 2008 20 Diese Fertigkeiten waren bei der Einrichtung der Zähleinrichtung Einbau nachzuweisen Für das Ablesen des Zählers war man im Sinne des Gesetzgebers allerdings schon dann berechtigt wenn man als des Lesens und Schreibens Kundiger den Zähler auslesen und die Messdaten an den Netzbetreiber übermitteln konnte Die Anforderungen an die nachzuweisende Fachkunde beim Betrieb der Messeinrichtung hier Einbau seien allerdings so die Clearingstelle EEG in Hinblick auf das neue EEG 2012 und dem EnWG 2011 nicht mehr bruchlos anwendbar Für Bestandsanlagen des EEG 2009 gelten zwar noch die alten Anforderungen Für Anlagen des EEG 2012 ergäbe sich für Anlagenbetreiber keine Pflicht mehr dem Netzbetreiber nachzuweisen ob er oder ein Dritter die notwendige Fachkunde als Messstellenbetreiber besäße Ebenso ist der Netzbetreiber weder verpflichtet noch berechtigt nachzuprüfen ob der Anlagenbetreiber die jeweiligen Anforderungen an die Fachkunde erfüllt b Anlagenbetreiber sind verantwortlich Wenn Anlagenbetreiber weder den Netzbetreiber noch einen fachkundigen Dritten benennen müssen sie selbst dafür Sorge tragen die fachgerechte Messung durchzuführen Dem Netzbetreiber fällt keine Auffangzuständigkeit zu Bei Beauftragung eines Dritten muss der Anlagenbetreiber allerdings den Netzbetreiber darüber informieren Rd Nr 60ff in 2 c Vorgaben des Netzbetreibers Der Netzbetreiber darf nur dann technische Mindestanforderungen an Messdatenumfang und qualität definieren wenn diese sachlich gerechtfertigt und nichtdiskriminierend sind Beispielsweise setzen die Technischen Anschlussbedingungen TAB für Messeinrichtungen verschiedenartige Ansprüche Anbringungsort Zähleinrichtung und technik voraus die nach Meinung der Clearingstelle EEG nicht eins zu eins auf reine Einspeisezähler übertragen werden dürfen Diese Klarstellung wird vor allem diejenigen freuen die schon seit längerem für den Einbau sogenannter Hutschienenzähler als Gesamtstromzähler zur Erfassung des Eigenverbrauchs kämpfen Einige Netzbetreiber hatten in der Vergangenheit diese einfachen geeichten Zähleinrichtungen schlichtweg abgelehnt und eine Anbringung im Zählerschrank gefordert d Was passiert wenn die Anforderungen nicht erfüllt werden Bei Nichterfüllung der Anforderungen an den Messstellenbetrieb muss der Verantwortliche also zunächst der Anlagenbetreiber mit entsprechenden Rechtskonsequenzen rechnen Sollten berechtigte Zweifel an der Messwertermittlung und übermittlung aufgezeigt werden könnte z B der Verlust der Einspeisevergütung

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/solarstrom_zaehlen.htm (2016-02-08)
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  • Wir beraten Sie gern! - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Anlagen Erbauer ihrer Wahl Nach wochenlanger Vorarbeit wähnen sie sich der eigenen Solaranlage ganz nah Nur noch die Inbetriebsetzung der Anlage steht an In vielen Fällen geht auch da alles glatt Die Anlage wird an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und liefert regelmäßig und zuverlässig sauberen Solarstrom Doch was wenn doch mal etwas schiefgeht Die gesetzlichen Regelungen zur Abnahme und Vergütung des Stroms sind weder simpel noch eindeutig Wer hofft dass Anlagenverkäufer immer gut informiert sind und von Netzbetreibern die bestmögliche Beratung und Unterstützung erhalten wird nicht selten enttäuscht Verzögerungen beim Anschluss der Anlage unklare Vorgaben zu Zählern zur notwendigen Abschalttechnik und zu Netzanschlusskosten verzögerte oder ganz ausbleibende Vergütungszahlungen überraschende Kosten für Abrechnung und Mieten diese und viele andere Probleme können den Anlagenbetreibern die Freude an der neuen Solarstromanlage rasch verderben Aber auch während des Betriebs einer Solarstromanlage können unverhergesehene Probleme auftreten Wenn die Anlage nicht das bringt was man sich erhofft hatte Wechselrichter oder Module auf Grund eines Defektes zum Garantiefall werden oder die Solaranlage mit umziehen soll können eine Vielzahl von Fragen auftreten Im Vorteil ist der der in den technischen und rechtlichen Dingen gut informiert ist oder jemanden kennt der schnell helfen kann Der Solarenergie Förderverein Deutschland ist schon seit mehr als 25 Jahren eine sichere Adresse bei Problemen Wir beraten kostenfrei firmenunabhängig und zeitnah Unser Ziel die Bekämpfung des Klimawandels harmoniert sehr häufig mit den Interessen der dezentralen Solarstromerzeuger Wir setzen uns für die Verbesserung der gesetzlichen und technischen Abnahmebestimmungen und Vergütungsregelungen ein Wir arbeiten als akkreditierter Verband der Clearingstelle EEG auch an der Lösung der immer komplizierter werdenden rechtlichen Fragestellungen zum EEG Wenn gewünscht treten wir dort auch als Beistand oder nichtständiger Beisitzer in Votumsverfahren auf Mit unserer Ertragsdatenbank können Interessierte einen kostenfreien Vergleich des Stromertrags ihrer PV Anlage mit den durchschnittlichen regionalen Anlagenerträgen durchführen Dies

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/wir_beraten_sie_gern.htm (2016-02-08)
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  • BMU diskutiert Stromspeicher unter falschen Voraussetzungen und unzureichender Zielsetzung - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    ohne die ein weiterer Zuwachs von PV Anlagen zur Mittagszeit an sonnigen Tagen überhaupt nicht genutzt werden kann Solarstrom muss durch Pufferspeicher geglättet und transportfähig gemacht werden c Langzeit bzw Saisonalspeicher Tage bis Wochen Saisonale Speicher sollen über Monate bei geringer Stromerzeugung aus Wind und Sonne oder anhaltenden hohen Verbrauchsspitzen die Versorgungssicherheit gewährleisten Sie müssen deshalb in der Lage sein größere Strommengen aufzunehmen Dafür kommen derzeit nur große saisonale Wasserspeicher und perspektivisch die Umwandlung von Strom in Wasserstoff bzw in Methan power to gas in Frage SFV Hier fehlt die gleichwertige Option Methanol power to liquid die dort in Frage kommt wo kein Gasnetz vorhanden ist Methanol kann mit Tankwagen zum dezentralen Stromerzeuger transportiert werden Große saisonale Wasserspeicher gibt es nicht in Deutschland Sämtliche Pumpspeicherkraftwerke Deutschlands könnten das Land noch nicht einmal eine Stunde lang mit Strom versorgen Wasserstoff bzw Methan kann Monate später z B bei längeren Windflauten im Winter wieder in Strom umgewandelt werden und damit Verbrauchsspitzen abdecken Allerdings treten über die gesamte Umwandlungsketten ganz erhebliche Verluste auf Soweit dafür zeitweise Erzeugungsspitzen aus Wind und Sonne bei den daraus resultierenden niedrigen Preise an den Strombörsen genutzt werden können relativiert dies die Kosten Bei den für saisonale Speicher erforderlichen Strommengen dürfte dies allerdings nur in begrenztem Umfang möglich sein Saisonale Speicher sind insbesondere Wasserspeicher die im Hinblick auf Volumen und Funktion darauf ausgelegt sind etwa in Skandinavien und den Alpenländern Langzeitspeicher können aufgrund ihrer technischen Eigenschaften prinzipiell auch als Kurzzeitspeicher genutzt werden Zusatznutzen SFV Bei Langzeitspeicher z B nach dem Verfahren power to gas oder power to liquid ist ein schlechter Zyklenwirkungsgrad tolerierbar da sie nur wenige Male im Jahr zum Einsatz kommen werden Bei Kurzzeitspeichern kommen jährlich viele Zyklen vor Ein schlechter Zyklenwirkungsgrad wäre hier nicht tolerabel SFV Der Eindruck ist unzutreffend als könnten Skandinavien oder die Alpenländer unserem Land die Nutzung bereits existierender Pumpspeicherkraftwerke anbieten Sofern dort solche Kraftwerke bestehen sind sie bereits wirtschaftlich ausgelastet sonst hätte man sie nicht in der Vergangenheit errichtet Es müssten also die bei uns benötigten Pumpspeicherkraftwerke dort zunächst gebaut werden was wegen der damit verbundenen Naturbelastung und bei dem auch dort geltenden Respekt vor einer möglichst unberührten Natur nicht unproblematisch ist Zentrale Einflussfaktoren für den zukünftigen Bedarf an Speichern a Wettbewerb mit anderen technischen Optionen Speicher stehen naturgemäß im Wettbewerb mit anderen Flexibilitätsoptionen etwa Lastmanagement SFV Das ist nicht zutreffend Eine zeitliche Verschiebung der Stromlieferung kann nur durch Speicher erfolgen Insofern sind Speicher konkurrenzlos Das hier erwähnte Lastmanagement kann eine Stromlieferung nicht zeitlich verschieben Lastmanagement engt die Freiheit des Stromverbrauchers ein Strom dann zu beziehen wenn es für ihn aus Gründen des internen Betriebsablaufs am günstigsten ist Natürlich gibt es einige Energieanwendungen bei denen eine geringe zeitliche Verschiebung keine Probleme bereitet diese sollte man natürlich mit Hilfe besonder Preisanreize nutzen Das Problem der Wetterabhängigkeit von Solar und Windstrom generell mit Hilfe eines Lastmanagements lösen zu wollen erscheint uns jedoch wirklichkeitsfremd In einem hoch industrialisierten Land wie Deutschland ist die verbrauchsgerechte Versorgung mit Strom eine notwendige Dienstleistung die den Wert des Industriestandortes

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/bmu_diskutiert_stromspeicher_unter_falschen_voraussetzungen_und_unzureichender_z.htm (2016-02-08)
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  • Umsatzsteuerliche Behandlung bei Solarstrom-Eigenverbrauch - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    kWh Berechnungsbeispiel 3 kWp Anlage Inbetriebnahme 2009 a Nettovergütung b Eigenverbrauch 1800 kWh 1800 kWh x 0 2501 Euro kWh 450 18 Euro b Nettovergütung b Netzeinspeisung von 900 kWh 900 kWh x 0 4301 Euro kWh 387 09 Euro c Umsatzsteuerberechnung 1800 kWh 900 kWh x 0 4301 Euro kWh x 0 19 220 64 Euro Brutto Abrechnung vom Anlagenbetreiber Nettovergütung aus a 450 18 Euro Nettovergütung aus b 387 09 Euro Umsatzsteuer auf gesamt erzeugte Strommenge aus c 220 64 Euro Bruttovergütung 1057 91 Euro Umsatzsteuer Inrechnungstellung vom Netzbetreiber rechnerische Rücklieferung b Eigenverbrauch 1800 kWh 1800 kWh x 0 18 Euro kWh x 0 19 61 56 Euro Im Schreiben des BMF siehe unten wird ausdrücklich darauf hingewiesen dass es auch weiterhin möglich bleibt von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch zu machen Anlagenbetreiber sind dann nicht Vorsteuer abzugsberechtigt Die Kleinunternehmerregelung gilt immer dann wenn der Gesamtumsatz des Unternehmers im vorangegangen Kalenderjahr 17 500 Euro nicht überschritten hat und im laufenden Kalenderjahr 50 000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird In diesem Fall müssen die Anlagenbetreiber dem Netzbetreiber nur die jeweils x kWh eigenverbrauchten Solarstrom netto 0 2501 Ct kWh und die restlichen x kWh netzeingespeisten Solarstrom netto 0 4301 Euro kWh in Rechnung stellen Jedoch vermindert sich der Kaufbetrag der Solaranlage durch die Rückerstattung der Mehrwertsteuer dann nicht mehr so dass eine solche Vorgehensweise in den meisten Fällen wirtschaftlich nachteiliger sein wird Auch kommt der Anlagenbetreiber nicht umhin den aus der fiktiven Rücklieferung des eigenverbrauchten Stroms errechneten Umsatzsteueranteil an den Netzbetreiber zu zahlen Diesen Steueranteil zahlt der Betreiber unabhängig davon ob er zur Umsatzsteuer optiert oder nicht Er kann den Betrag gegenüber dem Finanzamt nicht als Vorsteuer geltend machen Ebenso sollte der Anlagenbetreiber daran denken dass der geldwerte Vorteil der durch Einsparungen von Strombezugskosten eintritt in der Steuererklärung angegeben werden muss Im Einzelfall sollte ein Steuerberater oder das örtliche Finanzamt zu Rate gezogen werden um abzuschätzen welche steuerliche Ausgangssituation Anwendung Kleinunternehmerregelung ja nein zu empfehlen ist Zusammenfassung Anlagenbetreiber die den erzeugten Solarstrom selbst oder durch Dritte verbrauchen sind unternehmerisch tätig Sie können die Umsatzsteuer geltend machen Die Einstufung als Unternehmer ist nicht davon abhängig ob der Solarstrom ganz teilweise oder gar nicht eigenverbraucht wird Der gesamt erzeugte Solarstrom wird umsatzsteuerrechtlich mit 0 4301 Euro kWh bewertet Der Netzbetreiber stellt dem Anlagenbetreiber für den eigenverbrauchten Anteil die Umsatzsteuer zum Bemessungswert von 0 18 Euro kWh in Rechnung Von der Kleinunternehmerregelung kann weiterhin Gebrauch gemacht werden Anlagenbetreiber brauchen ihre Einkünfte damit nicht zwingend umsatzsteuerrechtlich behandeln Noch offene Fragen Immer wieder erreichen uns folgende Fragen Wie ist zu verfahren wenn eine in den Vorjahren installiert PV Anlage im Jahr 2009 oder in den Folgejahren auf bis zu 30 kWp erweitert wird Besteht für den Leistungsanteil der neu installiert wurde ebenso die Eigenverbrauchs Fördermöglichkeit nach 33 2 EEG 2009 Aus unserer Sicht müsste der eigenverbrauchte Anteil der Neuanlage nur exakt nachgewiesen werden können Aus umsatzsteuerrechtlicher Sicht könnte es nur dann problematisch werden wenn man auf seinem nach 19 2 EEG 2009 definierten Recht besteht und

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/umsatzsteuerliche_behandlung_bei_solarstrom-eigenverbrauch.htm (2016-02-08)
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