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  • Einladung und Rechenschaftsbericht: Vereinsjahr 2013/2014 - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    eine Persiflage entgegengestellt die in Form von Aufklebern verteilt wurde Der SFV hat aber nicht nur die Regierungsseite kritisiert wir haben auch selbst konstruktive Vorschläge entwickelt So haben wir aufgerufen zu Ungehindertem flächendeckenden Ausbau der Binnenland Windenergie und der Photovoltaik mit langfristig einplanbaren auskömmlichen Einspeisevergütungen sofortiger Auflage eines Markteinführungsprogramms von Kurzzeit und Saisonspeichern für Strom der Änderung des Strommarkts durch Abschaffung des Terminmarkts mit unbedingtem Vorrang für Erneuerbare Energien und zur Einführung einer CO 2 Besteuerung für Kraftwerke Die vergangenen Monate standen ganz im Zeichen des Kampfes gegen neue Braunkohletagebaue in Brandenburg und Sachsen sowie gegen den Bau neuer Fernübertragungsleitungen Mit zwei vom SFV in Auftrag gegebenen Gutachten haben wir Betroffenen rechtlich verwendbares Material an die Hand gegeben sich gegen die Vorhaben zu wehren Wichtig ist diese Erkenntnisse auch in der Öffentlichkeit darzustellen Die Einstellung von Dr Rüdiger Haude zum 1 Oktober 2014 als Referent für Öffentlichkeitsarbeit zeigt auf welche Wichtigkeit wir diesem Thema weiterhin zumessen Rundbriefe Pressemitteilungen Gutachten und Vorträge Kritische Begleitung der Koalitionsbildung und des Koalitionsvertrags Nov 13 Anzeigenkampagne im Vorwärts Nov 13 avaaz Petition zum schnellstmöglichen Umstieg auf Erneuerbare Energien im nationalen Alleingang Nov Dez 13 Koalitionsvertrag Abstimmung der SPD Gleichwertigkeit von Klima und Umweltverträglichkeit Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit als scheinbare Gegensätze Dez 13 Haude Beitrag zur Blindheit der neoliberalen SPD durch deren Kohle und Atompolitik Dez 13 Entlarvung der Widersprüche im Koalitionsvertrag Widerbelebung des europäischen Emissionshandels Aufklärung bezüglich Braunkohleverstromung Klimagefährdung und Netzausbau Jan 14 Braunkohleverstromung auf Rekordniveau Feb 14 Widersprüche in Seehofers Energiepolitik keine Leitungen keine Windenergie Mai 14 Stellungnahme des SFV zum geplanten Netzausbau Aufruf zum Bau von Solaranlagen Jan 14 Aufruf zum Bau von Solaranlagen da mit weiteren Verschlechterungen zu rechnen ist Vier Punkte Programm Mrz 14 Spotmarkt Only Plädoyer des SFV für die Abschaffung des Terminmarkts da Termingeschäfte mit Atom und Braunkohlestrom die Netze verstopfen und den Vorrang der Erneuerbaren Energien praktisch aushebeln Apr 14 Vier Punkte Programm des SFV Kritische Begleitung der EEG Novelle Mrz 14 Grundsatzkritik des SFV am Referentenentwurf für das neue EEG Mai Sept 14 Rechtsgutachten zu EEG Novelle Braunkohleverstromung und Netzausbau Juni 14 Appelle zur Abstimmung zum EEG Juli 14 Knifflige Fragen zum Verständnis des EEG an die Abgeordneten August 14 Persiflage auf die Desinformationskampagne des BMWi EU Politik Mrz 14 Einspruch gegen EU Beihilfen für neue AKW Mai 14 Position der Parteien in der Energiepolitik im Vorfeld der Europawahl Juni 14 Krise der Energiewende Krise der Demokratie Anlagenbetreiber Juli 14 keine Kostentragung bei Null Verbräuchen Ertragsdatenbank für Solarstromanlagen Der SFV betreibt die größte firmenunabhängige Datenbank in der über 16 000 Solarstromanlagen angemeldet sind Sie gibt Interessenten und Anlagenbetreibern einen Hinweis darüber wieviel Strom mit Hausdach Solaranlagen in den verschiedenen PLZ Bereichen und in den verschiedenen Monaten zu gewinnen ist Seit Mai 2013 besteht nun aufgrund einer Kooperation der SFV Solarstrom Ertragsdatenaufnahme http www pv ertraege de mit dem Ertragsportal von PV Log http www pv log com von Top50 Solar die Möglichkeit das automatische Einpflegen von Ertragsdaten in die SFV Ertragsdatenbank durchzuführen Die Datenübertragung kann nun beispielsweise über

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  • Anstieg des Meeresspiegels um 3 Meter nicht mehr zu verhindern - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    wurde der sogenannte Kipppunkt überschritten worden Der westantarktische Eisschild ist instabil geworden und wird unaufhaltsam ins Meer abrutschen Es sind keine Maßnahmen denkbar die das Abschmelzen dieses Eisschildes noch verhindern können Dies ist die Quintessenz eines Fachbeitrages von Stefan Rahmstorf für das Journal Spektrum der Wissenschaft Dies ist also keine der üblichen Nachrichten wonach jetzt schnelles Handeln gefordert sei um das Ruder noch herumzureißen Solche meist gut begründeten Warnungen haben in ihrer Summe leider teilweise einen abstumpfenden Effekt gehabt und das energische Gegenhandeln nicht gefördert Das Verbrennen fossiler Energieträger Hauptursache des Treibhauseffekts nahm weltweit und auch in Deutschland sogar immer noch weiter zu Im Falle des westantarktischen Eisschildes gibt es nun aber kein Herumreißen des Ruders mehr Auch wenn wir ab jetzt alles richtig machen werden diese gewaltigen Eismassen ins Meer rutschen und schmelzen Der Meeresspiegel wird weltweit um drei Meter steigen egal was wir tun Diese Nachricht könnte nun einen weiteren fatalen psychologischen Effekt haben nämlich die Ausbreitung der Ansicht nun sei eh alles egal Doch das ist keineswegs der Fall Wer wird wenn er mit der Hand in die Kreissäge geraten ist sagen nun sei eh alles egal und auch noch die andere Hand und ein Bein hineinhalten

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  • Trassen- oder Speicherausbau - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    dem Speicher doch noch in der eigenen Region verbraucht werden kann also nur zeitweiliger EE Überschussstrom oder aber um Überschussstrom der in der eigenen Region nicht mehr vollständig verbraucht werden kann also regional nicht benötigter Überschussstrom Die Unterschiede zwischen zeitweiligem Überschussstrom und regional nicht benötigtem Überschussstrom sind fließend da die Fluktuationen von Sonnen und Windenergie unregelmäßig sind und der Begriff Region nicht genau definiert ist Außerdem müsste man streng genommen von Energie statt von Strom sprechen Trotzdem führt die vorgenommene Differenzierung zu einer wichtigen Erkenntnis So lange nur zeitweilige Energieüberschüsse auftreten besteht keine Notwendigkeit von regionen überschreitenden Fernleitungen denn die zeitweiligen Überschüsse werden in der Region nach der Speicherung selbst aufgebraucht Diese Überlegung könnte man auf die Verhältnisse in West Holstein anwenden wo es in den letzten Jahren bei gutem Wind zu Abregelungen gekommen ist Wenn es dort Langzeit Stromspeicher gäbe so hätte man den zeitweilig überschüssigen Windstrom einspeichern können um ihn bei der nächsten Schwachwindperiode in der Region zu verbrauchen Und selbst beim häufigen Auftreten von regional nicht benötigten EE Energieüberschüssen sollte man zunächst darüber nachdenken ob man diese Überschüsse nicht mit Power to Gas durch die vorhandenen Gasfernleitungen zu benachbarten bedürftigen Regionen weiterleitet Der Bau neuer Fernübertragungs Stromleitungen von Norddeutschland bis nach Bayern ist dafür in keinem Fall notwendig Rückstand der Windenergie in Bayern Sonnenenergie liefert im Sommerhalbjahr größere Energiemengen Windenergie dagegen im Winterhalbjahr Deswegen ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen diesen Techniken wünschenswert In Bayern ist die Ausstattung mit Windanlagen jedoch vergleichsweise beklagenswert gering Selbst windgünstige Standorte in den Höhenlagen werden nicht genutzt was im Wesentlichen durch die bürokratischen Schwierigkeiten bei der Genehmigung von Windanlagen zu erklären ist Durch landesspezifische Anreize könnte und sollte dieser Rückstand rasch ausgeglichen werden Vor die Wahl gestellt klimaschädlich erzeugten Braunkohlestrom über Monstertrassen nach Bayern zu übertragen oder Windanlagen zu akzeptieren insbesondere wenn an deren Einnahmen sich die Anwohner beteiligen können wird sich die öffentliche Meinung vermutlich gegen die Höchstspannungsmasten entscheiden Umfragen zeigen im Übrigen deutlich eine zunehmende Beliebtheit der Windenergie gerade in der unmittelbaren Nachbarschaft von Windanlagen Einwände kommen eher von denjenigen die Windanlagen nur aus Schaudergeschichten kennen Kleine dezentrale oder große zentrale Speicher Überschüsse entstehen je nach Wetterlage mal im Norden mal im Süden mal im Westen mal im Osten mal in der Mitte Sie werden aber auch im Norden im Süden im Osten im Westen und in der Mitte benötigt Würde man die Speicher zentral anordnen so brauchte man zur Weiterleitung der plötzlich auftretenden mächtigen Überschussströme bis zu einem entfernten zentralen Speicher dicke und deshalb teure Zuleitungen Je näher die Speicher sich bei den Solar und Windanlagen befinden desto kürzer können diese teuren Leitungen gehalten werden Da die gespeicherten Überschussströme bei einem ausgewogenen Ausbau von Solar und Windanlagen letztlich auch wieder in den Regionen benötigt werden aus denen sie ursprünglich gekommen sind ist es auch für den Rücktransport aus den Speichern zu den Verbrauchern sinnvoll die Speicher auf die jeweiligen Regionen Norden Süden Osten Westen Mitte aufzuteilen Dann sind auch für den Rücktransport keine Fernübertragungsleitungen erforderlich Und ein weiterer Vorteil

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/trassen-_oder_speicherausbau.htm (2016-02-08)
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  • Umsatzsteuerrechtliche Behandlung des Eigenverbrauchs nach Abschaffung des Eigenverbrauchsbonus - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    Netzanschluss Steuerfragen Diebstahl Netzausfälle Solarstromerträge Zeitschrift Solarbrief Mitglied werden Kontakt Rundmails Satzung Impressum 1510 Artikel neuester vom 08 02 16 Artikel diskutieren und weiterverbreiten Infos zum Copyright Druckversion dieses Artikels 16 10 2014 Bundesfinanzministerium Umsatzsteuerrechtliche Behandlung des Eigenverbrauchs nach Abschaffung des Eigenverbrauchsbonus Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 19 09 2014 Umsatzsteuerrechtliche Behandlung von Photovoltaik und KWK Anlagen Abschaffung des Eigenverbrauchsbonus nach 33 Abs 2 EEG durch die EEG Novelle zur Photovoltaik

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/umsatzsteuerrechtliche_behandlung_des_eigenverbrauchs_nach_abschaffung_des_eigen.htm (2016-02-08)
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  • Bild erklärt die Kurve der Wut - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    also nicht nahezu verdoppelt wie Bild schreibt sondern nominell sogar mehr als verdoppelt Die Unterteilung der Säulen zeigt jedoch dass gleichzeitig die EEG Umlage von 0 2 Cent pro kWh auf 6 24 Cent pro kWh angestiegen ist also um 6 04 Cent Für die übrigen 9 15 Cent pro kWh der Preissteigerung sind also andere Ursachen verantwortlich Dass es die Erzeugung der Transport und Vertrieb von Strom nicht sind kann man der Grafik ebenfalls entnehmen Dieser Posten ist 2014 gegenüber 2013 sogar gesunken Der Strompreisanstieg seit 2000 geht laut Tabelle zum großen Teil auf die Erhöhung von Stromsteuer Mehrwertsteuer und verschämt unter sonstige subsumierte Kostenfaktoren zurück Aber all dies kann dem Auge des Bild Lesers egal sein Durch die Farbwahl welche die EEG Umlage in feuerrot alle anderen Faktoren in angenehm gemäßigten Farbtönen darstellt wird die unpassende Überschrift optisch beglaubigt Im weiteren Text bekräftigt die Autorin des Artikels Anne Merholz Ein Preistreiber die Öko Umlage Durch den unbestimmten Artikel ein wird der Kritik vorgebeugt man argumentiere monokausal aber alles ist darauf ausgelegt dass der durchschnittliche Bild Leser dessen Kurve der Wut man ja eher erzeugen als erklären will diese Feinheit überliest Deshalb werden auch keine anderen Preistreiber namhaft gemacht Zur Bildung der EEG Umlage erfahren die Leser Mit der Umlage wird der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland finanziert Sie wird auf den Strompreis aufgeschlagen Bild verschweigt wem sie aufgeschlagen wird nämlich den Normalverbrauchern und wem nicht den stromfressenden Industrieunternemen Später wird immerhin noch enthüllt Im Erneuerbare Energien Gesetz EEG ist festgelegt dass Betreiber einer Solar Windkraft Wasserkraft oder Biogasanlage nach dem Anschluss ans Netz auf 20 Jahre garantiert eine feste Vergütung erhalten Davon wird der für den Strom erzielte Preis abgezogen der Rest wird über die Öko Umlage aufgefangen Dass demzufolge ein Großteil der Umlagen Erhöhung auf die Senkung des Börsen Strompreises zurückzuführen ist der seinerseits ein Ergebnis des Erfolgs der regenerativen Energien darstellt wird allerdings nicht an die große Glocke gehängt Dann müssten die Bild Leser sich ja fragen wieso die EEG Umlagenerhöhung stets unvermindert an die privaten Endkunden weitergereicht wird der gesunkene Börsenpreis für Strom aber nicht Stattdessen erfahren die Bild Leser noch Die Milliardenförderung ist hoch umstritten da sie zu Wettbewerbsverzerrungen führt Wiederum würde man ja gerne hören wie es mit den anderen viel umfangreicheren Milliardenförderungen im Stromsektor bestellt ist vor allem für Atom und Kohleenergie Diese stehen nicht auf der Stromrechnung weil sie durch Steuermittel aufgebracht werden und dadurch besser der Aufmerksamkeit entzogen werden können 2012 hätten sie auf den Strompreis umgelegt mehr als 10 Cent pro kWh betragen wie eine Studie des Forum Ökologisch Soziale Marktwirtschaft ergab Auch der für die Energiewende kontraproduktive Neubau von Höchstspannungstrassen der von den Stromkunden außer der wiederum davon befreiten energieintensiven Industrie aufzubringen ist ist der Bild Autorin keinen Skandalsatz wert Ebensowenig befragt Frau Merholz den gegenwärtigen Luxus zwei Stromversorgungssysteme gleichzeitig zu betreiben auf seine psychopathologischen Implikationen Irrsinn Deutschland betreibt heute gleichzeitig ein halb fertiges System mit Solar und Windanlagen bei dem im Grunde nur noch die Stromspeicher

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/bild_erklaert_die_kurve_der_wut.htm (2016-02-08)
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  • Diskussion zur Agora-Studie vom Sept. 2014 - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    oder nachträglich durch Leitungsbau überbrücken ZEITLICHE Differenzen zwischen Erzeugung und Verbrauch lassen sich zuverlässig nur durch Speicher ausgleichen Genau für diese Aufgabe wurden Speicher originär entwickelt Netzbau kann das Problem der zeitlichen Nichtübereinstimmung von Erzeugung und Verbrauch nur in Ausnahmefällen lösen z B wenn abwechselnd mal die eine Region die andere und kurze Zeit später in umgekehrter Richtung die andere Region wieder die erstgenannte Region mit Stromüberschüssen versorgen kann Doch mit zufälligen Ausnahmen lässt sich keine Versorgungssicherheit garantieren Ein weiterer Ausnahmefall könnte vorliegen wenn eine speicherlose Region durch Netzausbau mit einer Region verbunden werden soll die über einen nachgewiesenen ausreichenden Überschuss an Stromspeichern verfügt Im konkreten Fall der viel diskutierten Fernübertragungsleitungen nach Skandinavien besteht der erhoffte ausreichende Überschuss an Stromspeichern in Skandinavien jedoch noch nicht Es ist deshalb fraglich ob die für den Fernübertragungs Netzausbau notwendigen Grundstücks Enteignungen und Nutzungseinschränkungen überhaupt verfassungsrechtlich zulässig sind denn Enteignungen sind nach Grundgesetz Artikel 14 nur zulässig wenn sie dem Gemeinwohl dienen nicht jedoch wenn es ersichtlich bessere Lösungen gibt Dem SFV liegt dafür ein Rechtsgutachten vor Psychologische Effekte Hinzu kommen psychologische Effekte All die unangenehmen Nachteile der drei anderen Flexibilitätsoptionen werden mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien in Verbindung gebracht und vermindern deren Akzeptanz Besonders trifft das für die ungeliebten Höchstspannungstrassen zu Flexibilitäten vermindern die Nachfrage nach Stromspeichern und deren Markteinführung Schon jetzt werden Erzeugungsspitzen freiwillig im Rahmen der Vermarktung abgeregelt um die Zahlung der negativen Börsenpreise zu umgehen So wird die Chance vertan die mittäglichen Überschussmengen in aufladbaren Batteriespeichern für den Abend und die Nacht zu speichern Gerade die aufladbaren Batterien die sich für Pufferspeicher besonders eignen bedürfen zu ihrer Verbilligung einer intensiven und ausdauernden Markteinführung Der Zeitbedarf für eine Verbilligung durch Massenproduktion hängt nach der Theorie der Lernkurven entscheidend davon ab wie weit diese Technik schon verbreitet ist Eine neu entstehende Technik wie Power to Liquid Methanol wird schnell im Preis sinken vielleicht benötigt sie 10 bis 20 Jahre die Photovoltaik hat das gerade vorgeführt Bei einer seit langem eingeführten Technik wie den Batteriespeichern wird die Verbilligung jedoch nur noch sehr langsam vonstatten gehen Dem optimistischen Satz aus der Agora Studie Noch sind neue Stromspeicher teuer Das kann sich aber auch schnell ändern können wir deshalb gerade bezüglich der Batteriespeicher keineswegs zustimmen Unsere große Sorge ist vielmehr wie man überhaupt eine wesentliche Beschleunigung der Verbilligung erreichen kann Eine Verbilligung der Speicher ist nur durch eine Kombination von Massenproduktion und Massenanwendung und anwendungsbezogener Forschung möglich Dieser Vorgang benötigt jedoch erhebliche Zeit und setzt Massennachfrage voraus Die Größenordnung für die notwendige Massennachfrage bei Batteriespeichern ergibt sich nach der erwähnten Theorie der Lernkurven aus der bisher kumulierten Welt Batterieproduktion Die unübersehbare Menge aller seit der vorletzten Jahrhundertwende bisher überhaupt hergestellten Notstromaggregate aller KFZ Starterbatterien aller U Boot Batterien aller Batterien für Hub und Kranwagen aller Antriebsbatterien für Elektrofahrzeuge aller Akkuschrauber Taschenlampen Handy Kamera Tablet und Laptopbatterien muss verdoppelt werden um auch nur eine Preissenkung von grob 20 Prozent zu bewirken Dafür ist die in der Agora Studie hoffnungsvoll angesprochene gegenwärtige Nachfrage nach Antriebsbatterien für Elektroautos noch völlig unzureichend Die notwendige MASSEN Nachfrage nach Batteriespeichern erfolgt weder dort noch bei den Erneuerbaren Energien Der Grund ist in beiden Fällen die Zukunftsblindheit der Marktwirtschaft d h der Vorrang der billigeren Lösung auf dem Gegenwartsmarkt Bei den Fahrzeugantriebsbatterien sind es die billigen fossilen Treibstoffe Bei den Erneuerbaren Energien ist es die durch negative Börsenpreise provozierte Abregelung der Leistungsspitzen Die von Agora als Behelf vorgeschlagene Nutzung anderer Flexibilitäten erfolgt sicher in guter Absicht verstärkt aber noch die Zukunftsblindheit der Entscheider Markteinführung bedeutet dass Speicher bereits jetzt eingesetzt werden müssen obwohl sie die teurere Lösung sind Bedenkt man dass die Abregelung der Leistungsspitzen und das Demand Side Management wegen ihrer bereits angedeuteten Nachteile später vermutlich wieder aufgegeben werden und der Ausbau neuer Fernleitungen möglicherweise nie vollendet werden wird sind die dafür jetzt aufzuwendenden Anstrengungen volkswirtschaftlich gesehen Fehlinvestitionen die die Energiewende verteuern und verzögern Wir vermissen deshalb in der Agora Studie die Forderung nach einer energischen Markteinführung von Stromspeichern Die Aussage der eingangs erwähnten Agora Überschrift ließe sich unseres Erachtens optimieren etwa wie folgt Der Ausbau der Erneuerbaren Energien wird nur dann nicht auf Stromspeicher warten müssen wenn der Schwerpunkt der Energiewendeanstrengungen auf die Markteinführung von Speichertechniken gelegt wird Ich würde mich freuen wenn es im Zusammenhang mit diesem Schreiben zu einem fruchtbaren Gedankenaustausch kommen könnte Wir wollen deshalb die oben aufgeführten Gedanken in Form eines Diskussionsbeitrages im Solarbrief und auf unserer Internetseite www sfv de veröffentlichen und werden dort auch gerne Ihre Zustimmung oder Entgegnung einarbeiten oder später nachtragen Wir hoffen auf eine zustimmende Rückantwort Mit freundlichen Grüßen vom SFV Vorstand Wolf von Fabeck Geschäftsführer Erwiderung von Dr Patrick Graichen Direktor der Agora Energiewende Anschreiben Sehr geehrter Herr von Fabeck vielen Dank für Ihren Brief und auch dafür dass Sie sich so intensiv mit unserer Studie beschäftigt haben Wir wissen Ihre Arbeit und die des SFV sehr zu schätzen gehören Sie doch zu den Urvätern der Energiewende Wie Sie sicher wissen ist es auch unser Ziel die Energiewende in Deutschland zum Erfolg zu führen und so den Aufbau einer auf Wind und Solarenergie basierenden Energiewirtschaft weltweit zum Durchbruch zu verhelfen Wir denken jedoch dass es hierfür unerlässlich ist dass die Energiewende möglichst kosteneffizient realisiert wird da sie nur dann im Ausland als nachahmenswertes Vorbild wahrgenommen wird und nicht als teures Experiment das sich nur reiche Länder wie Deutschland leisten können Vor diesem Hintergrund müssen auch die Studie und unten folgenden Antworten gelesen werden Lassen Sie mich auch noch eines unserer Stellungnahme vorweg schicken Ich gebe den Kritikern der Studie in einem Punkt völlig Recht nämlich dass diese Studie eine Momentaufnahme darstellt und es sein kann dass die Speicherkosten viel schneller sinken als in der Studie angenommen Dann würden Stromspeicher möglicherweise viel früher wirtschaftlich als in der Studie avisiert An der Grundaussage der Studie dass die Energiewende bis zu einem Anteil von 60 Erneuerbaren Energien auf neue Stromspeicher nicht angewiesen ist ändert dies jedoch meines Erachtens nichts Letztlich ist dies ja eine gute Nachricht denn so oder so können wir

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  • Installierte Leistung und Netzintegration der PV nach dem EEG 2014 - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    installierten Leistung auf die monatliche Absenkung der Förderung nach 31 Absatz 2 und 3 auch bekannt unter dem Stichwort atmender Deckel Zum Zielkorridor zum atmenden Deckel und zum absoluten Deckel Auszug aus EEG 2014 31 Absenkung der Förderung für Strom aus solarer Strahlungsenergie 1 Der Zielkorridor für den Brutto Zubau von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie beträgt 2 400 bis 2 600 Megawatt pro Jahr 2 Die anzulegenden Werte nach 51 verringern sich ab dem 1 September 2014 monatlich zum ersten Kalendertag eines Monats um 0 5 Prozent gegenüber den in dem jeweils vorangegangenen Kalendermonat geltenden anzulegenden Werten Die monatliche Absenkung nach Satz 1 erhöht oder verringert sich jeweils zum 1 Januar 1 April 1 Juli und 1 Oktober jedes Jahres nach Maßgabe der Absätze 3 und 4 3 Die monatliche Absenkung der anzulegenden Werte nach Absatz 2 Satz 2 erhöht sich wenn der nach 26 Absatz 2 Nummer 3 veröffentlichte Brutto Zubau von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie in dem gesamten Bezugszeitraum nach Absatz 5 den Zielkorridor nach Absatz 1 1 um bis zu 900 Megawatt überschreitet auf 1 00 Prozent 2 um mehr als 900 Megawatt überschreitet auf 1 40 Prozent 3 um mehr als 1 900 Megawatt überschreitet auf 1 80 Prozent 4 um mehr als 2 900 Megawatt überschreitet auf 2 20 Prozent 5 um mehr als 3 900 Megawatt überschreitet auf 2 50 Prozent oder 6 um mehr als 4 900 Megawatt überschreitet auf 2 80 Prozent Anmerkung zum Begriff Brutto Zubau Dieser Begriff wird in der Begründung zu 3 EEG 2014 Entwurf Ende März wie folgt erläutert Dies bedeutet dass nur darauf abgestellt wird wie viel installierte Leistung in einem Jahr in Betrieb geht unabhängig davon ob im gleichen Zeitraum Anlagen stillgelegt oder zurückgebaut werden 6 Wenn die Summe der installierten Leistung geförderter Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie erstmals den Wert 52000 Megawatt überschreitet verringern sich die anzulegenden Werte nach 51 zum ersten Kalendertag des zweiten auf die Überschreitung folgenden Kalendermonats auf null Die hier genannten Bedingungen sind abhängig von der korrekten Ermittlung der installierten Leistung von PV Anlagen Diese ergibt sich direkt aus dem Gesetzestext im EEG 2014 unter 5 Nr 22 der sich mit dem gleichen Wortlaut im EEG 2012 zuzüglich PV Novelle unter 3 Nr 6 findet Installierte Leistung Auszug aus EEG 2014 im Wortlaut übereinstimmend mit EEG 2012 inklusive PV Novelle 5 Begriffsbestimmungen 22 installierte Leistung einer Anlage die elektrische Wirkleistung die die Anlage bei bestimmungsgemäßem Betrieb ohne zeitliche Einschränkungen unbeschadet kurzfristiger geringfügiger Abweichungen technisch erbringen kann Der Text spricht nicht davon was die Solarmodule erbringen können oder was der Wechselrichter erbringen kann sondern was eine Anlage erbringen kann Und woraus die technisch betriebsbereite Anlage besteht sagt uns 5 Nr 21 EEG 2014 unter dem Stichwort Inbetriebnahme Unter dem Stichwort Inbetriebnahme geht es primär um die Ermittlung des Zeitpunkts zu dem die PV Anlage in Betrieb genommen wird Erst wenn von einer betriebsfertigen Anlage zum ersten mal Strom geliefert wird kann

    Original URL path: http://sfv.de/artikel/ac_statt_dc_-_wegfall_einer_bremse_fuer_die_photovoltaik_im_eeg_2014.htm (2016-02-08)
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  • Fracking in Europa? - Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Sonnenenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse-Reststoffe und Stromspeicher für die Energiewende
    gefördert werden wenn ihre Durchlässigkeit erhöht wird Dies geschieht indem über Bohrlöcher ein Cocktail von Wasser Sand und Chemikalien in das Gestein der Lagerstätte gepresst wird und die Gesteine so mit hohem hydraulischem Druck aufgebrochen werden Hydraulic Fracking Anschließend kann das entweichende Gas über Bohrrohre an die Oberfläche gelangen und zur Nutzung weiterverarbeitet werden Arbeitsschritte zur Gewinnung von unkonventionellem Erdgas stark vereinfacht siehe Bild Vorbereitung einer Bohrstelle Vertikale und danach horizontal Bohrung Aufbrechen des Gesteins z B in einer Schieferschicht durch Einpressen einer Flüssigkeit sog Frackfluide a Austritt von Rückflusswasser b das sogenannte Flowback ein Gemisch aus Spülungsflüssigkeit Formationswasser und Fracking Gas Rückbau nach Erschöpfung der Förderstätte a Frackfluide enthalten u a Stützmittel z B Quarzsand oder keramische Partikel zum Offenhalten der Risse Meist werden weitere Additive zugesetzt u a zu dem Zweck den Transport des Stützmittels in die Risse zu gewährleisten Ablagerungen mikrobiologischen Bewuchs die Bildung von Schwefelwasserstoff und ein Quellen der Tonminerale im Frack Horizont zu verhindern Korrosion zu vermeiden und die Fluidreibung bei hoher Pumpleistung zu minimieren Ein Teil des Frackfluids verbleibt im Untergrund 2 b Mehrstufige Aufbereitung des Rückflusswassers notwendig ggf Entsorgung der Reste zum Teil in Verpressbohrungen Auswirkungen auf die Umwelt Das Fracking stellt einen schwerwiegenden Eingriff in den Naturhaushalt dar dessen Auswirkungen sich auch noch nach Jahrzehnten zeigen können Nachfolgend werden nur einige der möglichen Folgen genannt Die Bohrung und das anschließende Einpressen von Substanzen zum Aufbrechen der Gesteine sind ein Eingriff in eine natürliche über Jahrtausende gewachsene Struktur des Gesteins mit der Gefahr von Bergschäden oder Erdbeben Eine weitere Gefahr für unsere Umwelt besonders für das Grund und Trinkwasser stellen die z T als sehr giftig oder krebserzeugend eingestuften Substanzen der Frack Flüssigkeit Biozide Petroleum Säuren dar Das Risiko der Kontamination des Grund und Trinkwassers durch deren Lagerung Flowback und Frackfluide Einbringen und teilweises Verbleiben im Untergrund ist nicht auszuschließen 2 Auch das Eindringen von Erdgas und anderen Verunreinigungen in grundwasserleitende Schichten ist möglich Aus den USA wird z B berichtet dass die Umweltbehörde EPA in Pavillion Wyoming nach Fracking Prozessen gesundheitsgefährdende Substanzen wie Phenole Petroleum Diesel und thermogenes Methan im Grund und Trinkwasser gefunden habe 3 Die Presse berichtete auch über brennendem Wasser in Trinkbrunnen Bild Fracking schematische Darstellung Quelle Mikenorton http upload wikimedia org wikipedia commons e ea HydroFrac de svg Leider kann während des Fracking Prozesses auch Lagerstättenwasser mit zum Teil radioaktivem Material freigesetzt und an die Oberfläche gefördert werden ohne menschliche Eingriffe würde es im Untergrund verbleiben und keine Entsorgungsprobleme verursachen Zeitungsberichten zufolge fanden Forscher der Universität Innsbruck und der US Weltraumbehörde NASA heraus dass Fracking auch noch die Atmosphäre belaste Bei der Förderung Aufbereitung und Verteilung von Schiefergas gelangen über zahllose Lecks klima und gesundheitsschädliche Gase in die Atmosphäre wird Armin Wisthaler vom Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik der Universität Innsbruck zitiert 4 Fracking gehört verboten Die Konsequenz aus den negativen Erfahrungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Auswirkungen von Fracking auf den Boden Grund und Trinkwasser sowie die Atmosphäre wäre ein Verbot in Deutschland so wie es

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