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  • Zeitzeugin Henrike Rucker
    dafür dass wir ein wichtiges Zentrum der mitteldeutschen Barockmusik sind Damals durften wir der MBM also auf die Sprünge helfen mittlerweile ist sie zum Begriff geworden Gerade die Tage der Mitteldeutschen Barockmusik lassen sichtbar werden wie prächtig sich das zarte Pflänzchen entwickelt hat Das kann nur funktionieren wenn es kulturpolitisch gewollt ist und entsprechend unterstützt wird Wichtige Stationen in der MBM Geschichte waren sicher die Schritte auf dem Weg zur Neukonzeption des Heinrich Schütz Musikfestes Seit 1998 bieten die drei Schütz Orte Bad Köstritz Weißenfels und Dresden ein gemeinsames Festival Ursprünglich hatten Weißenfels und Bad Köstritz jeweils ihre eigenen Schütz Tage veranstaltet 1998 schlossen sich die beiden Heinrich Schütz Häuser zusammen und holten den Dresdner Kreuzchor als dritten Partner ins Boot Die MBM übernahm die Funktion des Veranstalters und Förderers für dieses einzigartige länderübergereifende Projekt 2004 wurde die Dresdner Hofmusik ein Zusammenschluss von Ensembles für Alte Musik in Dresden unser Kooperationspartner Das inhaltliche Konzept und die hohe Qualität der Veranstaltungen sorgten für ein wachsendes Renommee der Mitteldeutschen Heinrich Schütz Tage Als ungünstig für die Außenwahrnehmung erwies sich jedoch die ortsbezogene Verteilung auf drei separate Wochenenden Das veranlasste uns zur Neukonzeption des Heinrich Schütz Musikfestes im Jahr 2010 Ein entscheidender Einschnitt war natürlich auch der Wechsel in der Geschäftstelle von Frau Dr Konrad zu Frau Dr Siegfried 2009 Der Einsicht in die Notwendigkeit solcher Dinge wie Marketing und den Umgang mit modernen Medien konnte man sich nicht länger verschließen Die Zeichen der Zeit erkennend fand nun eine spürbare Neuausrichtung der Arbeitsweise statt Einen weiteren Umbruch brachte die Einstellung der Publikationsreihen mit sich für die kein Förderzweck mehr gegeben war Doch auch da sind neue Dinge in Angriff genommen worden Als Hauptverdienst der 20jährigen MBM Geschichte empfinde ich dass sie wesentlich zur Bewusstwerdung dessen was wir neben den drei Großen alles an

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  • Zeitzeuge Prof. Dr. hans-Joachim Schulze
    sahen vor dass der Antragsteller die Grundfinanzierung auf der Basis von Mitgliedsbeiträgen Kartenerlösen oder Sponsorengeldern zu gewährleisten hatte Ein brauchbares Modell musste also zunächst vorliegen damit die MBM überhaupt einen prozentualen Anteil an Fördergeldern zuschießen durfte Da es in der Frühzeit sowohl an Erfahrungen wie an Vorgaben fehlte wurde vieles gefördert was später wieder eingeschränkt wurde Vor allem im Bereich der Veröffentlichungen läuft daher derzeit einiges aus die Jahrbücher die Schriftenreihe und die Denkmal Ausgaben die in meinen Verantwortungsbereich als Editionsleiter fielen Als Frau Dr Peters vor einigen Jahren aus dem Amt schied folgten bald Einschnitte in der Finanzierung von Bundesseite Die Länder hielten nicht dagegen weil auch dort die Kulturmittel beschnitten wurden Es gab einige Krisensituationen auch Ausstiegsdrohungen Eine weitere Erschwernis war die Tatsache dass aufgrund unterschiedlicher Zeitvorgaben für die Haushaltsmittel diese nicht immer zugleich verfügbar waren Einige Gründungsmitglieder verabschiedeten sich daraufhin Auch das Bach Archiv hätte Grund dazu gehabt weil gerade um die Denkmäler Reihe große Unstimmigkeiten entstanden Das heißt die Geldgeber wollten in inhaltlichen Fragen mitreden Die neue Publikation Forum MBM ist nun sehr beliebig was das Thema wie den Erscheinungszeitraum angeht Angesichts bereits erfolgter Vorfinanzierungen müssen aus der Denkmäler Reihe allerdings noch ein paar letzte Bände herausgebracht werden Die Zusammenarbeit mit den Partnern in der Politik gestaltete sich mit Frau Dr Peters so gut und reibungslos wie man sich das nur vorstellen kann Mit ihren Nachfolgern war das zum Teil anders aufgrund welcher Vorgaben auch immer Als dann auf dem Höhepunkt der Krise mit Vehemenz eine Neuausrichtung gefordert wurde ging es zunächst darum die Mittelkürzung zu verwinden Aber musste man gleich querbeet aufräumen Man hätte ja auch so vorgehen können das Jahrbuch in zweijährigem Turnus und die Denkmäler Reihe in größeren Abständen erscheinen zu lassen also die Reduzierung im Verhältnis zur Mittelkürzung vorzunehmen Stattdessen wurde eine

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  • Zeitzeugin Dr. Ingeborg Stein
    einigen können seine Musik wurde unangefochten aufgeführt und gefördert doch selbst bei ihm wie auch bei Händel und weiteren Zeitgenossen hatten in frühen Jahren der DDR Textumdichtungen stattfinden müssen um sie überhaupt aufführen zu dürfen Komponisten wie Heinrich Schütz von dem ausschließlich Vokalmusik auf geistliche Texte erhalten war wurden dagegen so gut wie tot geschwiegen Erst 1987 war es nach langjährigen Bemühungen Wolfram Steude gelungen endlich auch in der Schütz Stadt Dresden ein Schütz Archiv aufzubauen Dass in Bad Köstritz das Geburtshaus dieses ersten deutschen Komponisten von internationaler Bedeutung 1985 als eine Forschungs und Gedenkstätte eingerichtet werden konnte ist zum einen dem Martin Luther Jahr 1983 zu verdanken wo die DDR mit ihren Lutherstätten international hatte punkten können zum anderen den Feierlichkeiten aus Anlass des Musikjahres 1985 in dem Bach und Händels 300 Geburtstag sowie der 400 von Heinrich Schütz zu feiern war Angesichts des Tatbestandes dass drei der bedeutendsten Komponisten Europas aus Mitteldeutschland stammten und erwartungsgemäß die ganze Welt auf die DDR blicken würde verbuchte man die zuvor so viel Anstoß erregenden Texte jetzt großzügiger geworden unter kulturelles Erbe In dem Zusammenhang kann die zweite wichtige Voraussetzung der MBM Gründung nicht hoch genug eingeschätzt werden und zwar dass die mit der Neu Organisation befassten Gremien des Einigungsvertrages erkannt hatten bei den Ländern Thüringen Sachsen und Sachsen Anhalt handele es sich um eine in sich geschlossene Kulturlandschaft in der seit der Reformation die Musik eine einzigartige kirchen politisch wie sozial geschichtlich das gesamte Gemeinwesen umfassend prägende Rolle gespielt hatte und die daher unbedingt in ihrer Art zu erhalten sei Dass der Bund sich jetzt nach der Wende unseren zuvor so viel geschmähten und in elementarer Gefahr stehenden Häusern annehmen wollte motivierte ungemein So setzten wir uns dankbar ohne größere Probleme zusammen und überlegten wer außer den bereits anerkannten großen Institutionen wie die Bachstätten für die Barockmusik Pflege mit größeren und langfristigen Projekten befasst sein könnte oder wer nur für bestimmte Vorhaben kurzfristig Förderung benötigte Bei der versuchten Übersicht kam uns selbst das Staunen an wie vielschichtig und vielfältig sich die mitteldeutsche Landschaft zeigte Fast in jedem Ort war ein Musiker geboren worden oder hatte hier gewirkt der in der Musikgeschichte Rang und Namen gewonnen hatte Beispiellos diese Dichte Doch es gab ja auch noch die Chöre die zu fördern waren die Ensembles Alter Musik die sich teils auch erst nach der Wende gegründet hatten und so interessante Orte wie Goldbach bei Gotha in dessen Pfarrarchiv einzigartige Musikbestände lagerten die der sachgemäßen Aufarbeitung und Pflege bedurften und vieles anderes mehr Zunächst nannten wir unsere Organisation übrigens reichlich umständlich Ständige Konferenz mitteldeutscher Barockmusik in Kurzfassung MIBAMU Ihren Sitz nahm sie in Kloster Michaelstein in Sachsen Anhalt wo wir auch unsere regelmäßigen Zusammenkünfte abhielten Nachdem die juristische Form eines Vereins gefunden war suchte der gegründete Vorstand mit einer hauptamtlichen Geschäftsführerin Dr Claudia Konrad aus der Vielzahl der Anträge so genannte A und B Projekte herauszufiltern Schwerpunktvorhaben waren die Denkmälerausgaben aber neben anderen Vorhaben auch die so lange vernachlässigte Pflege und Bekanntmachung der Musik

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  • Zeitzeuge Dr. Edwin Werner
    alle gleichermaßen erstrebenswert Das Land Sachen Anhalt unterstützte unsere Bemühungen Zu dieser Zeit war ich Präsident des Landesmusikrates was mir frühen Einblick in die Entwicklungen erlaubte Auf der Förderliste stand für den Musikbereich im mitteldeutschen Raum schließlich nur das Bach Archiv in Leipzig d h das Bachhaus Eisenach das Schützhaus Bad Köstritz und mittlerweile auch unser Händel Haus wären vom Ausschluss betroffen worden Also setzten wir auf die geballte Kraft der drei Länder Das Ministerium in Magdeburg hatte zuvor ein Barockzentrum Sachsen Anhalt ins Gespräch gebracht aber da winkte Bonn ab Von Bundesseite sei eine solche Vereinigung innerhalb der Leuchtturm Förderung nur möglich wenn sie länderübergreifend sein würde Da das Händelhaus seit 1990 vielfältige Aktivitäten angestoßen hatte und wir dabei schon etwas Erfahrung in den neuen Verwaltungsangelegenheiten gesammelt hatten übernahmen wir die Initiative Zunächst strebten wir eine Drei Länder Stiftung an Zur ersten Sitzung trafen wir uns 1993 im Händelhaus Ein relativ großer Kreis war zusammen gekommen es gab ausufernde Diskussionen aber wenig praktische Ergebnisse Entscheidungsdruck kam dadurch in die Sache dass die vom Bund bereits für 1995 in Aussicht gestellten Mittel vom Verfall bedroht waren Bald kristallisierte sich heraus dass nur eine Vereinsgründung natürlicher Personen statt der ursprünglich ins Auge gefassten Institutionen die Gewähr einer baldigen Verwirklichung bot Und so trafen sich im Juli 1994 folgende sieben Persönlichkeiten um die MBM zu gründen wobei völlig klar war dass der Kreis der Mitglieder sobald als möglich erweitert werden sollte Dr Oefner vom Bachhaus Eisenach Dr Hobohm vom Telemannzentrum Magdeburg Dr Stein vom Schützhaus Bad Köstritz Prof Dr Schulze vom Bach Archiv Leipzig Dr Steude vom Schützzentrum Dresden Frau Lustig in Vertretung von Dr Thom vom Institut für Aufführungspraxis Michaelstein sowie ich als Leiter des Händel Hauses Halle Da die verwaltungsmäßigen Hürden nur mit einer festen Geschäftsstelle zu bewältigen waren wurde diese auf Verlangen des Magdeburger Ministeriums im Kloster Michaelstein angesiedelt Das Bach Archiv Leipzig war mittlerweile separat für die Leuchtturm Förderung bestätigt worden hätte also hier gar nicht mitwirken müssen Der Anreiz doch dabei zu sein ging u a von den zahlreichen Publikationen aus die der Verein auflegen wollte und an denen Leipzig durchaus interessiert war In der 2 Sitzung in Eisenach konnte auf der Grundlage eines Entwurfes von Dr Hobohm die Satzung erarbeitet werden Damit war die MBM gegründet und handlungsfähig Statt der zu Beginn ins Auge gefassten 15 Millionen gab es allerdings nur noch eine Million DM die zur Hälfte vom Bund und von den Ländern zu je einem Sechstel getragen wurde Eine darüber hinaus gehende Förderung der Barockmusik durch die Länder war damit bis auf festgeschriebene Ausnahmen etwa für die Telemann Tage Magdeburg die Fasch Festtage Zerbst oder die Händel Festspiele Halle allerdings ausgeschlossen Das heißt für die Länder entstand kein zusätzlicher Finanzaufwand Mit diesem Budget war es nun möglich die verbundenen Einrichtungen zu unterstützen und vielfältige Projekte auch solche wissenschaftlicher Art zu fördern Die Förderung erfolgte auf der Grundlage von Anträgen die ausdrücklich nicht nur seitens der Vereinsmitglieder gestellt werden konnten Zunächst gab es sogenannte A

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  • Claudio Monteverdi: Marienvesper
    universelle musikgeschichtliche Bedeutung erhält das Werk durch die einzigartig gelungene Verschmelzung von traditioneller Vokalpolyphonie mit der damals neuen Erfindung des barocken Konzerts Lorem ipsum dolor sit amet consectetuer adipiscing elit Ut commodo pretium nisl Integer sit amet lectus Nam suscipit magna nec nunc Maecenas eros ipsum malesuada at malesuada a ultricies dignissim justo Mauris gravida dui eget elit Sonnabend 1 November 2014 19 30 Uhr Chemnitz Kreuzkirche Monteverdis Marienvesper aus

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  • Te Deum laudamus - Geistliche Musik auf Engelsinstrumenten aus dem Freiberger Dom, 1594
    erlebte eine Stimmung des geistigen Aufbruchs das Land erfasste ließ es sich das Bürgertum nicht nehmen die Initiative seines Bürgermeisters Ulrich Rülein von Calw aufzugreifen und eine eigene Schule zu gründen 1515 aus humanistischem Geist entstanden zählt die Freiberger Schule neben der Kreuzschule Dresden der Thomasschule Leipzig und der Ratsschule Zwickau zu den ältesten und bedeutendsten Bildungseinrichtungen Sachsens Auf Anregen des Domkantors Freiberg Albrecht Koch veröffentlicht das Label CPO jetzt geistliche Musik aus der Freiberger Lateinschulbibliothek auf einem Freiberger Instrumentarium der Entstehungszeit und bringen eine bisher nahezu unbekannte und vergessene Klangwelt zu Gehör Musik aus der Freiberger Gymnasialbibliothek aufführen zu wollen heißt weniger Lokalkolorit herauszuarbeiten und unbekannte vergessene Meister der Öffentlichkeit vorzuführen Vielmehr ist erstaunlich wie weltgewand die Freiberger Musik im 15 und 16 Jahrhundert war Führend dabei natürlich die Dommusik die in enger Verbindung zur damaligen Lateinschule stand Im Zentrum des Konzertes steht so das Te Deum von Rogier Michael einem der wichtigen sächsischen Hofkapellmeister vor Heinrich Schütz Das Programm erfährt seine Ergänzung aus den Werken vieler Meister die in Freiberg gesammelt und aufbewahrt werden unter ihnen Atanasius Kirchner Leonard Lechner oder Orlando di Lasso Es liegt auf der Hand diese Musik mit dem großartigen Freiberger Renaissance Instrumentarium zu

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  • Mein Lied in meinem Hause: Katalog der Ständigen Ausstellung des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels
    der Ständigen Ausstellung des Heinrich Schütz Hauses Weißenfels Der Komponist und Dresdner Hofkapellmeister Heinrich Schütz 1585 1672 galt schon seinen Zeitgenossen als parens nostrae musicae modernae als Vater unserer d h der deutschen modernen Musik Seine Jugend und seine beiden letzten Lebensjahrzehnte verbrachte er in Weißenfels an der Saale Sein dortiger Altersruhesitz ist das einzige im Original erhaltene Wohnhaus des berühmten Komponisten In der erst kürzlich wiederhergestellten Komponierstube schuf Schütz

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  • Johann Georg Reutter: Portus Felicitatis
    Pantaleon begleitet werden also einem chromatisch gestimmten Hackbrett Dank unterschiedlicher Saitenbezüge Schlägel und Schlagtechniken lassen sich damit sehr abwechslungsreiche Klänge erzeugen die im Spektrum zwischen Laute und Hammerflügel anzusiedeln sind Ebenso unbekannt wie das Instrument dürfte auch der Komponist dieser faszinierenden CD sein die Arien und Motetten mit Pantaleon Begleitung von Johann Georg Reutter dem Jüngeren enthält Der Mann war ranghöchster Musiker im Wien der Vorklassik Kapellmeister am Stephansdom Hofkomponist

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