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  • Das Unternehmen
    Criteria Priciples Application Forms mibamu org PUBLICATIONS Forum MBM Denkmäler Mitteldeutscher Barockmusik Conference Reports Yearbooks Other Publications PR DOWNLOAD Press Release Downloads Photographs Logos Documents Das Unternehmen Wir entwickeln Lösungen im Bereich alternative Energiegewinnung Unsere Leistung geht von der Forschung bis zur Entwicklung funktionsfähiger Prototypen Wir haben Kooperationen mit nahezu sämtlichen führenden Energiekonzernen sowie Automobilfirmen und sind bei mehreren Regierungen gefragte Berater Produktionskapazitäten 2010 2011 2012 Fläche 5000 qm 7000

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  • Zeitzeuge Martin Eifler
    in ein im Wesentlichen von den Ländern und Kommunen getragenes Fördersystem zu schaffen Auf der Grundlage des Einigungsvertrages war es dem Bund aber nun auch möglich gemeinsam mit den Sitzländern und Kommunen die Förderung von Einrichtungen zu prüfen die eine Aufgabe im Sinne einer nationalen Repräsentanz wahrnahmen und internationale Ausstrahlung besaßen So fiel der Blick nicht nur auf die Einrichtungen der deutschen Klassik in Weimar sondern auch auf das renommierte Bach Archiv in Leipzig Die Entscheidung für eine Bundesförderung des Bach Archivs zog dann aber Erwartungen anderer Einrichtungen in Mitteldeutschland nach sich etwa des Händelhauses in Halle des Schützhauses in Bad Köstritz oder des Bachhauses in Eisenach und es gab entsprechende Anfragen Obwohl es in der Bewertung der damaligen Ausstrahlung dieser Einrichtungen durchaus Differenzierungen gab wurde aber allen Beteiligten klar dass im mitteldeutschen Raum eine solche Fülle von authentischen Komponistengedenk und Forschungsorten vorhanden waren wie sie in keinem anderen Teil Deutschlands vorkam Und aus dieser Erkenntnis wuchs dann die Idee eine übergreifende Organisationsform zu schaffen ein Netzwerk für gemeinsame Operationen die auch den beteiligten Einrichtungen zugute kommen vor allem aber die Barockmusikszene in den drei Ländern insgesamt beflügeln könnten Die vorrangigen Ziele dieser Netzwerkbildung waren deshalb auch neben der Stabilisierung der Einrichtungen der Barockmusikpflege die Qualifizierung der Musizierpraxis Alter Musik die Entdeckung und Wiederaufführung vergessener Werke sowie die Mobilisierung eines neuen insbesondere jungen Publikums Die Zusammenarbeit aller Beteiligten gestaltet sich fortan insgesamt sehr eng und vertrauensvoll Die Tätigkeit im Rahmen der MBM hat zu einer bis dahin kaum praktizierten Form der Kooperation zwischen den mitteldeutschen Ländern und dem Bund beigetragen die auch darüber hinaus Auswirkungen auf die Zusammenarbeit von Bund und Ländern im Kulturbereich hatte Nach den ersten zehn Jahren ergab sich in der Folge der ja auch erhofften Entwicklung allerdings die Notwendigkeit Veränderungen in den Schwerpunkten der MBM zu

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  • Zeitzeugin Romy Hage
    MBM eine Beantragung auf finanzielle Unterstützung der alten Musik nur noch über die MBM möglich war Durch eine vom Bund geforderte Evaluation verlagerte sich ab 2007 der Aufgabenschwerpunkt auf eine Förderung von Projekten mit einer überregionalen Ausstrahlung und einem hohen Bundesinteresse sowie auf die beiden MBM eigenen Musikfeste Tage Mitteldeutscher Barockmusik jetzt unMittelBARock und das Heinrich Schütz Musikfest Im Laufe der Jahre gab es immer wieder Überlebungsängste denn die MBM ist ein Verein der vom Bund und den Ländern projektgefördert wird was nur funktioniert wenn alle vier Kuratoriumsmitglieder an ihrer Mitgliedschaft festhalten und ihrer Finanzierungsverpflichtung in gleicher Höhe nachkommen Leider gab es da in den ersten Jahren immer wieder Turbulenzen die dann glücklicherweise mit einem positiven Ergebnis endeten Im Jahre 2008 erreichte die MBM allerdings einen sehr kritischen Punkt der ihre Existenz gefährdete Durch die Neubesetzung der Geschäftsführung 2009 und der damit verbundenen Umstrukturierung der Aufgaben der MBM sowie der Veränderungen der inhaltlichen Schwerpunkte konnte der Fortbestand der MBM gesichert werden Darüber hinaus hat sich auch der Stellenwert der MBM in der Kulturszene der Alten Musik positiv entwickelt Heute können wir mit Stolz sagen dass die MBM wieder auf einem sehr guten Kurs ist Diese Entwicklungsphase ist für mich persönlich das wichtigste Ereignis und die größte Leistung derer die diese unzähligen schwierigen Verhandlungen mit viel Einfühlungsvermögen Fachwissen und Überzeugungskraft geführt haben Schließlich war ich von Anbeginn dabei Mein damaliger Arbeitgeber der Landkreis Werningerode hatte mich zunächst quasi via Amtshilfe zur Unterstützung an die MBM ausgeliehen um die erste Geschäftsstelle im Kloster Michaelstein zu betreuen Dass daraus zwanzig Jahre werden sollten konnte damals niemand ahnen Mit der Alten Musik hatte ich mich zuvor kaum befasst und musste mich in der Anfangszeit gründlich einlesen Die Vielfältigkeit dieser neuen Tätigkeit hat mich die ich als Verwaltungsfachangestellte im Kulturbereich beim Landkreis gearbeitet habe sofort

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  • Zeitzeuge Prof. Dr. Wolfgang Hirschmann
    Tage Mitteldeutscher Barockmusik die jedes Jahr an einem anderen Ort stattfinden Ganz besonders vielfältig ist etwa auch die Orgellandschaft Mitteldeutschlands Es gibt hier einfach einen riesigen kulturellen Reichtum Mich der ich aus Franken hierher gekommen bin fasziniert nicht nur diese Dichte von Gedächtnisorten sondern auch der Charakter des Schmelztiegels Gerade im 17 und 18 Jahrhundert trafen hier Einflüsse aus ganz Europa aufeinander Musik aus England Frankreich Italien Skandinavien wurde nicht nur hier gespielt und gepflegt sondern auch in eine eigene Musiksprache integriert und zu etwas ganz Neuem Eigenen verschmolzen Die Keimzelle dieses besonderen Stils liegt hier in Mitteldeutschland Das hohe Bildungsideal ist bis heute spürbar etwa an der enormen Dichte von zum Teil ganz hervorragenden Chören Schon durch Luthers Wertschätzung der Musik wurde dieses Ideal hier fest verankert und wirkt bis heute nach Nehmen wir nur einmal das vor allem im Thüringischen blühende System der Adjuvanten also der nach der Reformation in den evangelischen Kirchen tätigen Laienmusiker In kleinsten Dorfarchiven finden sich Notenbibliotheken von erstaunlicher Vielfalt und mit europäischen Dimensionen Auch auf dem Dorf wurde hier Gabrieli gespielt Es gab eine Fülle gebildeter Laien die Teilhabe breiter Bevölkerungsschichten an musikalischer Bildung und der Musikpflege muss immens gewesen sein Doch zurück zur MBM im Jahr 2007 Das Kuratorium bestehend aus je einem Vertreter des Bundes und der drei Länder forderte eine Verlagerung auf weniger und herausragendere Projekte Zugegebenermaßen wäre es natürlich reizvoll den ganzen Musikreichtum im Blick zu haben und sich auch um weniger Berühmtes und am Rande Liegendes zu kümmern aber die Geldgeber hatten ein eindeutiges neues Konzept zur Verteilung der Gelder vorgegeben Inzwischen freilich besteht bei den Verantwortlichen nach meiner Einschätzung wieder eine größere Offenheit für das barocke Mitteldeutschland als klingende Landschaft Heute macht die MBM anhand ihrer formalen und inhaltlichen Förderkriterien Vorschläge welchen Projekten eine Förderung zuteil werden sollte die Entscheidung liegt jedoch beim Kuratorium Sicher ist das einerseits problematisch wenn sich die Politik konzeptuell inhaltlich in die Kultur einmischt andererseits verfolgen die Geldgeber aber auch ganz legitim eigene Interessen insbesondere das des Imagegewinns Seit 2008 ist im Entscheidungsprozess eine Jury hinzugekommen Diese besteht aus Musikern Musikwissenschaftlern und Musikmanagern und soll zwischen der MBM und dem Kuratorium vermitteln Das Prozedere sieht nun wie folgt aus Bis Ende März müssen Förderanträge bei der MBM eingegangen sein aus denen das Präsidium im Mai eine Vorschlagsliste erstellt Gleiches tut die Jury Beide Listen werden dem Kuratorium zur Entscheidung vorgelegt das dann den Etat von 615 000 Euro verteilt Das Konzept sieht vor dass auch unbekannte Werke zu erschließen und Schätze aus Archiven zu bergen sind Je nach der Zusammensetzung des Kuratoriums sind diese Ansätze einmal mehr und einmal weniger vermittelbar Fragen der Auslastung sind natürlich immer auch zu berücksichtigen d h erwünscht sind Programme die eine breitere Hörerschicht ansprechen können Die Resonanz auf die Angebote darf nicht aus dem Blickfeld geraten Bei der Neuorganisation des Heinrich Schütz Musikfests die im Wesentlichen das Verdienst unserer Geschäftsführerin Frau Dr Siegfried ist ist uns das wunderbar gelungen Wir haben die drei Schütz Städte zusammen

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  • Zeitzeuge Uwe Hoberg
    gründen um den Vertretern der Institutionen als natürlichen Personen die Möglichkeit zur Mitarbeit zu geben Recht bald nahmen wir Kontakt zum Bund auf um ihm dieses Projekt vorzustellen und ihn dafür zu gewinnen Dass Martin Eifler und ich uns schon aus gemeinsamer Tätigkeit kannten machte mir in unserem Anliegen Mut es zu versuchen Frau Dr Peters als zuständige Referatsleiterin beim BMI hatte von Anbeginn diesem neuen Projekt große Aufmerksamkeit gewidmet Als der Bund signalisierte dass eher Bereitschaft bestünde eine 3 Länder Initiative zu unterstützen was ja im Nachhinein auch absolut nachvollziehbar ist setzten wir uns mit den entsprechenden Institutionen in Thüringen und Sachsen zusammen Uns war klar dass wir die vorhandenen Kapazitäten bündeln mussten denn eine mittelfristige Profilierung des Themas konnte nur durch die Einbeziehung von Sachsen und Thüringen möglich werden Die Initiative zur Gründung der MBM ging also von Sachsen Anhalt aus der Bund wirkte dabei sozusagen als Katalysator Der Bund wollte zunächst allerdings nur zusätzliche Aktivitäten also solche über die bereits etablierten hinaus fördern weshalb Förderrichtlinien geschaffen werden mussten um die Beteiligung der drei Länder anzugleichen Auf Grund der unterschiedlichen Fördervoraussetzungen bestanden in den drei Ländern unterschiedliche Startbedingungen und natürlich auch unterschiedliche Erwartungshaltungen d h zunächst einmal musste ein gemeinsames Spielfeld für die MBM ausgelotet werden Als kleinsten gemeinsamen Nenner konnte man sich damals auf die sogenannten A und B Projekte verständigen wobei die A Projekte die eigenen Projekte der MBM mit Unterstützung der Länder und des Bundes waren Einig war man sich darin dass die MBM nicht in Konkurrenz zu den etablierten Einrichtungen und Festivals treten soll Die Aufgabe lautete ein Netzwerk aufzubauen um das gesamte Spektrum der Auseinandersetzung mit dem Thema Mitteldeutsche Barockmusik abdecken zu können also gleichermaßen Forschung Aufführung und Vermittlung im Blick zu haben Dabei hat sich die MBM im Laufe der Jahre zunehmend

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  • Zeitzeuge Stefan Maass
    suchen die etwa die Kulturraum Gelder bieten Das ursprüngliche Anliegen der MBM war eben insbesondere die Quellen zu erforschen wissenschaftlich aufzuarbeiten und die Ergebnisse zu publizieren und möglichst auch zum Erklingen zu bringen Die Förderung der Strukturen aus denen musikalisches Leben erwächst stand aufgrund der primär wissenschaftlichen Ausrichtung nicht im Vordergrund Dabei wäre auch dieser Ansatz denkbar gewesen indem man etwa die Gründung von Ensembles hätte fördern können Derzeit geschieht eher das Gegenteil Aufgrund fehlender Mittel brechen Ensemblestrukturen auseinander Man muss konstatieren dass wir hier in Sachsen kein festes Orchester für Alte Musik haben wie beispielsweise das Freiburger Barockorchester oder die Berliner Akademie für Alte Musik Unsere Batzdorfer Hofkapelle besteht zwar seit 1993 und das in einer sehr stabilen personellen Zusammensetzung aber wir haben mit circa zehn Projekten im Jahr zu wenige um als stehendes Orchester bezeichnet werden zu können Dessen Definition wäre ganz pragmatisch die dass die beteiligten Musiker dort so viel verdienen dass sie ihre anderen Aktivitäten danach ausrichten können Die Zusammenarbeit mit den Partnern in der Politik soll sich zum Teil wohl kompliziert gestaltet haben es hing vermutlich immer davon ab wie die Gremien personell gerade bestückt waren Mir scheint derzeit haben wir gute konstruktive Kontakte In der Vergangenheit hat es dem Vernehmen nach aber auch Phasen gegeben in denen insbesondere die Vertreter des Bundes so etwas wie Eventcharakter als Maßstab für ihre Entscheidungen setzten Immerhin hat sich die MBM nun über zwei Jahrzehnte permanent der Verantwortung gestellt mit den Fördergeldern verantwortlich umzugehen Diese Kontinuität ist die eigentliche Leistung der MBM Geschichte Sie hat ein Verwaltungsgebilde geschaffen dem es gelingt die Gelder sinnstiftend einzusetzen Für die Hofkapelle kann ich mit Dankbarkeit feststellen dass wir etliche Projekte in einer unkomplizierten angenehmen Zusammenarbeit mit der MBM gestalten konnten darunter auch solche die wir ohne deren Unterstützung gar nicht angegangen

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  • Zeitzeuge Dr. Claus Oeffner
    Notwendigkeit der Förderung aber auch erfüllt von dem Willen vielleicht Sprachrohr und Propagandist zu werden für jedwede aus Mitteldeutschland stammende Barockmusik Der Gleichklang im Wollen aller Gründungsmitglieder war beeindruckend und schön Der unmittelbare Anlass der Vereinsgründung war zwar die Notwendigkeit künftiger Förderungen aber darüber hinaus empfanden wir einen solch relativ lockeren Zusammenschluss in einem Verein auch als eine von uns allen dringend herbeigesehnte Chance der mitteldeutschen Barockmusik in der Öffentlichkeit endlich die ihr gebührende Würdigung schenken zu können Dabei dachten wir nicht nur an die allgemein bekannten und weltweit sehr geschätzten Protagonisten der Barockmusik sondern auch an Reinhard Keiser Johann David Heinichen Gottfried Heinrich Stölzel Johann Melchior Molter etc etc also an die Dichte und Qualität des damaligen Musiklebens an die vielfältigen Entfaltungsmöglichkeiten der Musiker in Residenzen Städten und Dörfern Für mich war der Ausruf eines westdeutschen Musikwissenschaftlers einprägsam der da staunte mit den Worten Was Ihr alles habt Das alles aber wollten wir einbringen in unsere deutsche Nationalkultur denn dafür waren wir schon Jahre zuvor eingetreten Anfangs ging es wohl nur um die Förderung der einschlägigen Institutionen Zunächst wurde eine Satzung entworfen und darin die Zweckbestimmung verankert Da rückten schon die vielfältigen Entfaltungsmöglichkeiten mitteldeutscher Barockmusik ins Blickfeld Eine Editionskommission formulierte ihre Vorstellungen in wie ich heute meine riesengroßem Umfang und ausgefeilt bis ins letzte Detail als Beispiel seien die Denkmäler Mitteldeutscher Barockmusik genannt Weitere Pläne wuchsen aber parallel dazu waren die drei beteiligten Länder noch immer damit beschäftigt ihren Anteil sowie die Modalitäten der finanziellen Förderung zu finden Man musste sich aufeinander einstellen auch auf politischer und verwaltungstechnischer Ebene Minutiös wurde verhandelt über die Wertigkeit von A Projekten und B Projekten Natürlich gab es da im organisatorischen Bereich auch Sackgassen und Rückschlage Inzwischen waren auch Strukturen gewachsen Das Land Sachsen Anhalt gewährte einer Geschäftsstelle Unterschlupf im Kloster Michaelstein Vielleicht

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  • Zeitzeuge Prof. Siegfried Pank
    ich ganz verheerend Natürlich ist man oft abhängig von Geldgebern die mitunter mit der Materie nicht ganz so vertraut sind Die Zusammenarbeit mit den Partnern aus der Politik gestaltete sich demnach auch in der MBM sehr unterschiedlich und hing von den jeweiligen Persönlichkeiten ab Manche waren sehr aufgeschlossen und gut informiert sie wirkten infolgedessen hilfreich und verständnisvoll Aber es gab auch andere mit denen es gelegentlich zu Meinungsverschiedenheiten kam Erschwerend kommt hinzu Alle vier Partner müssen sich einigen Dieser Verbund ist so sinnvoll wie notwendig erleichtert das Verfahren aber nicht Gut läuft es immer dann wenn die im Wortsinne entscheidenden Persönlichkeiten der Sache der MBM dienen wollen Doch das ist ein grundsätzliches Problem bei jeder Art von Förderung die Entscheidung was im Einzelnen förderungswürdig sein soll Die MBM ist angetreten die Barockmusik in all ihren Facetten zu erforschen also einschließlich der Musikwissenschaft und der Instrumentenkunde Die Musik war als ganz umfassender Begriff gemeint Diese Grundidee wurde zwar beibehalten aber das scheinbar Kleine musikalisch wie geographisch gesehen samt den Musikern die sich darum bemüht haben wurde spürbar reduziert Die Eventkultur ist auch hier auf dem Vormarsch es finden sich auch hier große Namen mit austauschbaren Programmen Das spezielle mitteldeutsche Kolorit das auch im Hinblick auf die Musiker existiert wird weniger beachtet Eine durchaus erwähnenswerte Leistung der MBM ist die spürbare Krisenzeit bewältigt zu haben Und ohne die Verdienste der ersten Geschäftsführerin Frau Dr Konrad sowie der ehemaligen Präsidien schmälern zu wollen ist dieser Erfolg der neuen Führungsriege zu verdanken Nur dadurch konnte es überhaupt weiter gehen mit der MBM Und diese hat ja durchaus einiges vorzuweisen Sie konnte die Komponisten der Barockzeit deutlich mehr ins Bewusstsein rücken und zwar deutschlandweit Sie hat einige gewichtige Veröffentlichungen zu verzeichnen Sie hat den Musikinstrumentenbau die Orgel eingeschlossen der für Mitteldeutschland von großer Bedeutung ist

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