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  • Zeitzeuge Dr. Claus Oeffner
    Überlegungen erfolgte die Vereinsgründung überzeugt von der Notwendigkeit der Förderung aber auch erfüllt von dem Willen vielleicht Sprachrohr und Propagandist zu werden für jedwede aus Mitteldeutschland stammende Barockmusik Der Gleichklang im Wollen aller Gründungsmitglieder war beeindruckend und schön Der unmittelbare Anlass der Vereinsgründung war zwar die Notwendigkeit künftiger Förderungen aber darüber hinaus empfanden wir einen solch relativ lockeren Zusammenschluss in einem Verein auch als eine von uns allen dringend herbeigesehnte Chance der mitteldeutschen Barockmusik in der Öffentlichkeit endlich die ihr gebührende Würdigung schenken zu können Dabei dachten wir nicht nur an die allgemein bekannten und weltweit sehr geschätzten Protagonisten der Barockmusik sondern auch an Reinhard Keiser Johann David Heinichen Gottfried Heinrich Stölzel Johann Melchior Molter etc etc also an die Dichte und Qualität des damaligen Musiklebens an die vielfältigen Entfaltungsmöglichkeiten der Musiker in Residenzen Städten und Dörfern Für mich war der Ausruf eines westdeutschen Musikwissenschaftlers einprägsam der da staunte mit den Worten Was Ihr alles habt Das alles aber wollten wir einbringen in unsere deutsche Nationalkultur denn dafür waren wir schon Jahre zuvor eingetreten Anfangs ging es wohl nur um die Förderung der einschlägigen Institutionen Zunächst wurde eine Satzung entworfen und darin die Zweckbestimmung verankert Da rückten schon die vielfältigen Entfaltungsmöglichkeiten mitteldeutscher Barockmusik ins Blickfeld Eine Editionskommission formulierte ihre Vorstellungen in wie ich heute meine riesengroßem Umfang und ausgefeilt bis ins letzte Detail als Beispiel seien die Denkmäler Mitteldeutscher Barockmusik genannt Weitere Pläne wuchsen aber parallel dazu waren die drei beteiligten Länder noch immer damit beschäftigt ihren Anteil sowie die Modalitäten der finanziellen Förderung zu finden Man musste sich aufeinander einstellen auch auf politischer und verwaltungstechnischer Ebene Minutiös wurde verhandelt über die Wertigkeit von A Projekten und B Projekten Natürlich gab es da im organisatorischen Bereich auch Sackgassen und Rückschlage Inzwischen waren auch Strukturen gewachsen Das Land Sachsen Anhalt gewährte

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  • Zeitzeuge Prof. Siegfried Pank
    die ewige Suche nach dem Event finde ich ganz verheerend Natürlich ist man oft abhängig von Geldgebern die mitunter mit der Materie nicht ganz so vertraut sind Die Zusammenarbeit mit den Partnern aus der Politik gestaltete sich demnach auch in der MBM sehr unterschiedlich und hing von den jeweiligen Persönlichkeiten ab Manche waren sehr aufgeschlossen und gut informiert sie wirkten infolgedessen hilfreich und verständnisvoll Aber es gab auch andere mit denen es gelegentlich zu Meinungsverschiedenheiten kam Erschwerend kommt hinzu Alle vier Partner müssen sich einigen Dieser Verbund ist so sinnvoll wie notwendig erleichtert das Verfahren aber nicht Gut läuft es immer dann wenn die im Wortsinne entscheidenden Persönlichkeiten der Sache der MBM dienen wollen Doch das ist ein grundsätzliches Problem bei jeder Art von Förderung die Entscheidung was im Einzelnen förderungswürdig sein soll Die MBM ist angetreten die Barockmusik in all ihren Facetten zu erforschen also einschließlich der Musikwissenschaft und der Instrumentenkunde Die Musik war als ganz umfassender Begriff gemeint Diese Grundidee wurde zwar beibehalten aber das scheinbar Kleine musikalisch wie geographisch gesehen samt den Musikern die sich darum bemüht haben wurde spürbar reduziert Die Eventkultur ist auch hier auf dem Vormarsch es finden sich auch hier große Namen mit austauschbaren Programmen Das spezielle mitteldeutsche Kolorit das auch im Hinblick auf die Musiker existiert wird weniger beachtet Eine durchaus erwähnenswerte Leistung der MBM ist die spürbare Krisenzeit bewältigt zu haben Und ohne die Verdienste der ersten Geschäftsführerin Frau Dr Konrad sowie der ehemaligen Präsidien schmälern zu wollen ist dieser Erfolg der neuen Führungsriege zu verdanken Nur dadurch konnte es überhaupt weiter gehen mit der MBM Und diese hat ja durchaus einiges vorzuweisen Sie konnte die Komponisten der Barockzeit deutlich mehr ins Bewusstsein rücken und zwar deutschlandweit Sie hat einige gewichtige Veröffentlichungen zu verzeichnen Sie hat den Musikinstrumentenbau die Orgel eingeschlossen

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  • Zeitzeugin Henrike Rucker
    zu tun Das war der exemplarische Beweis dafür dass wir ein wichtiges Zentrum der mitteldeutschen Barockmusik sind Damals durften wir der MBM also auf die Sprünge helfen mittlerweile ist sie zum Begriff geworden Gerade die Tage der Mitteldeutschen Barockmusik lassen sichtbar werden wie prächtig sich das zarte Pflänzchen entwickelt hat Das kann nur funktionieren wenn es kulturpolitisch gewollt ist und entsprechend unterstützt wird Wichtige Stationen in der MBM Geschichte waren sicher die Schritte auf dem Weg zur Neukonzeption des Heinrich Schütz Musikfestes Seit 1998 bieten die drei Schütz Orte Bad Köstritz Weißenfels und Dresden ein gemeinsames Festival Ursprünglich hatten Weißenfels und Bad Köstritz jeweils ihre eigenen Schütz Tage veranstaltet 1998 schlossen sich die beiden Heinrich Schütz Häuser zusammen und holten den Dresdner Kreuzchor als dritten Partner ins Boot Die MBM übernahm die Funktion des Veranstalters und Förderers für dieses einzigartige länderübergereifende Projekt 2004 wurde die Dresdner Hofmusik ein Zusammenschluss von Ensembles für Alte Musik in Dresden unser Kooperationspartner Das inhaltliche Konzept und die hohe Qualität der Veranstaltungen sorgten für ein wachsendes Renommee der Mitteldeutschen Heinrich Schütz Tage Als ungünstig für die Außenwahrnehmung erwies sich jedoch die ortsbezogene Verteilung auf drei separate Wochenenden Das veranlasste uns zur Neukonzeption des Heinrich Schütz Musikfestes im Jahr 2010 Ein entscheidender Einschnitt war natürlich auch der Wechsel in der Geschäftstelle von Frau Dr Konrad zu Frau Dr Siegfried 2009 Der Einsicht in die Notwendigkeit solcher Dinge wie Marketing und den Umgang mit modernen Medien konnte man sich nicht länger verschließen Die Zeichen der Zeit erkennend fand nun eine spürbare Neuausrichtung der Arbeitsweise statt Einen weiteren Umbruch brachte die Einstellung der Publikationsreihen mit sich für die kein Förderzweck mehr gegeben war Doch auch da sind neue Dinge in Angriff genommen worden Als Hauptverdienst der 20jährigen MBM Geschichte empfinde ich dass sie wesentlich zur Bewusstwerdung dessen was

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  • Zeitzeuge Prof. Dr. hans-Joachim Schulze
    allem wenn Finanzierungsmodelle nicht funktionierten Diese Modelle sahen vor dass der Antragsteller die Grundfinanzierung auf der Basis von Mitgliedsbeiträgen Kartenerlösen oder Sponsorengeldern zu gewährleisten hatte Ein brauchbares Modell musste also zunächst vorliegen damit die MBM überhaupt einen prozentualen Anteil an Fördergeldern zuschießen durfte Da es in der Frühzeit sowohl an Erfahrungen wie an Vorgaben fehlte wurde vieles gefördert was später wieder eingeschränkt wurde Vor allem im Bereich der Veröffentlichungen läuft daher derzeit einiges aus die Jahrbücher die Schriftenreihe und die Denkmal Ausgaben die in meinen Verantwortungsbereich als Editionsleiter fielen Als Frau Dr Peters vor einigen Jahren aus dem Amt schied folgten bald Einschnitte in der Finanzierung von Bundesseite Die Länder hielten nicht dagegen weil auch dort die Kulturmittel beschnitten wurden Es gab einige Krisensituationen auch Ausstiegsdrohungen Eine weitere Erschwernis war die Tatsache dass aufgrund unterschiedlicher Zeitvorgaben für die Haushaltsmittel diese nicht immer zugleich verfügbar waren Einige Gründungsmitglieder verabschiedeten sich daraufhin Auch das Bach Archiv hätte Grund dazu gehabt weil gerade um die Denkmäler Reihe große Unstimmigkeiten entstanden Das heißt die Geldgeber wollten in inhaltlichen Fragen mitreden Die neue Publikation Forum MBM ist nun sehr beliebig was das Thema wie den Erscheinungszeitraum angeht Angesichts bereits erfolgter Vorfinanzierungen müssen aus der Denkmäler Reihe allerdings noch ein paar letzte Bände herausgebracht werden Die Zusammenarbeit mit den Partnern in der Politik gestaltete sich mit Frau Dr Peters so gut und reibungslos wie man sich das nur vorstellen kann Mit ihren Nachfolgern war das zum Teil anders aufgrund welcher Vorgaben auch immer Als dann auf dem Höhepunkt der Krise mit Vehemenz eine Neuausrichtung gefordert wurde ging es zunächst darum die Mittelkürzung zu verwinden Aber musste man gleich querbeet aufräumen Man hätte ja auch so vorgehen können das Jahrbuch in zweijährigem Turnus und die Denkmäler Reihe in größeren Abständen erscheinen zu lassen also die Reduzierung im

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  • Zeitzeugin Dr. Ingeborg Stein
    zwar als internationales Aushängeschild der DDR Kultur einigen können seine Musik wurde unangefochten aufgeführt und gefördert doch selbst bei ihm wie auch bei Händel und weiteren Zeitgenossen hatten in frühen Jahren der DDR Textumdichtungen stattfinden müssen um sie überhaupt aufführen zu dürfen Komponisten wie Heinrich Schütz von dem ausschließlich Vokalmusik auf geistliche Texte erhalten war wurden dagegen so gut wie tot geschwiegen Erst 1987 war es nach langjährigen Bemühungen Wolfram Steude gelungen endlich auch in der Schütz Stadt Dresden ein Schütz Archiv aufzubauen Dass in Bad Köstritz das Geburtshaus dieses ersten deutschen Komponisten von internationaler Bedeutung 1985 als eine Forschungs und Gedenkstätte eingerichtet werden konnte ist zum einen dem Martin Luther Jahr 1983 zu verdanken wo die DDR mit ihren Lutherstätten international hatte punkten können zum anderen den Feierlichkeiten aus Anlass des Musikjahres 1985 in dem Bach und Händels 300 Geburtstag sowie der 400 von Heinrich Schütz zu feiern war Angesichts des Tatbestandes dass drei der bedeutendsten Komponisten Europas aus Mitteldeutschland stammten und erwartungsgemäß die ganze Welt auf die DDR blicken würde verbuchte man die zuvor so viel Anstoß erregenden Texte jetzt großzügiger geworden unter kulturelles Erbe In dem Zusammenhang kann die zweite wichtige Voraussetzung der MBM Gründung nicht hoch genug eingeschätzt werden und zwar dass die mit der Neu Organisation befassten Gremien des Einigungsvertrages erkannt hatten bei den Ländern Thüringen Sachsen und Sachsen Anhalt handele es sich um eine in sich geschlossene Kulturlandschaft in der seit der Reformation die Musik eine einzigartige kirchen politisch wie sozial geschichtlich das gesamte Gemeinwesen umfassend prägende Rolle gespielt hatte und die daher unbedingt in ihrer Art zu erhalten sei Dass der Bund sich jetzt nach der Wende unseren zuvor so viel geschmähten und in elementarer Gefahr stehenden Häusern annehmen wollte motivierte ungemein So setzten wir uns dankbar ohne größere Probleme zusammen und überlegten wer außer den bereits anerkannten großen Institutionen wie die Bachstätten für die Barockmusik Pflege mit größeren und langfristigen Projekten befasst sein könnte oder wer nur für bestimmte Vorhaben kurzfristig Förderung benötigte Bei der versuchten Übersicht kam uns selbst das Staunen an wie vielschichtig und vielfältig sich die mitteldeutsche Landschaft zeigte Fast in jedem Ort war ein Musiker geboren worden oder hatte hier gewirkt der in der Musikgeschichte Rang und Namen gewonnen hatte Beispiellos diese Dichte Doch es gab ja auch noch die Chöre die zu fördern waren die Ensembles Alter Musik die sich teils auch erst nach der Wende gegründet hatten und so interessante Orte wie Goldbach bei Gotha in dessen Pfarrarchiv einzigartige Musikbestände lagerten die der sachgemäßen Aufarbeitung und Pflege bedurften und vieles anderes mehr Zunächst nannten wir unsere Organisation übrigens reichlich umständlich Ständige Konferenz mitteldeutscher Barockmusik in Kurzfassung MIBAMU Ihren Sitz nahm sie in Kloster Michaelstein in Sachsen Anhalt wo wir auch unsere regelmäßigen Zusammenkünfte abhielten Nachdem die juristische Form eines Vereins gefunden war suchte der gegründete Vorstand mit einer hauptamtlichen Geschäftsführerin Dr Claudia Konrad aus der Vielzahl der Anträge so genannte A und B Projekte herauszufiltern Schwerpunktvorhaben waren die Denkmälerausgaben aber neben anderen Vorhaben auch die so

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  • Zeitzeuge Dr. Edwin Werner
    an einem Strang Eine Bundesförderung war für alle gleichermaßen erstrebenswert Das Land Sachen Anhalt unterstützte unsere Bemühungen Zu dieser Zeit war ich Präsident des Landesmusikrates was mir frühen Einblick in die Entwicklungen erlaubte Auf der Förderliste stand für den Musikbereich im mitteldeutschen Raum schließlich nur das Bach Archiv in Leipzig d h das Bachhaus Eisenach das Schützhaus Bad Köstritz und mittlerweile auch unser Händel Haus wären vom Ausschluss betroffen worden Also setzten wir auf die geballte Kraft der drei Länder Das Ministerium in Magdeburg hatte zuvor ein Barockzentrum Sachsen Anhalt ins Gespräch gebracht aber da winkte Bonn ab Von Bundesseite sei eine solche Vereinigung innerhalb der Leuchtturm Förderung nur möglich wenn sie länderübergreifend sein würde Da das Händelhaus seit 1990 vielfältige Aktivitäten angestoßen hatte und wir dabei schon etwas Erfahrung in den neuen Verwaltungsangelegenheiten gesammelt hatten übernahmen wir die Initiative Zunächst strebten wir eine Drei Länder Stiftung an Zur ersten Sitzung trafen wir uns 1993 im Händelhaus Ein relativ großer Kreis war zusammen gekommen es gab ausufernde Diskussionen aber wenig praktische Ergebnisse Entscheidungsdruck kam dadurch in die Sache dass die vom Bund bereits für 1995 in Aussicht gestellten Mittel vom Verfall bedroht waren Bald kristallisierte sich heraus dass nur eine Vereinsgründung natürlicher Personen statt der ursprünglich ins Auge gefassten Institutionen die Gewähr einer baldigen Verwirklichung bot Und so trafen sich im Juli 1994 folgende sieben Persönlichkeiten um die MBM zu gründen wobei völlig klar war dass der Kreis der Mitglieder sobald als möglich erweitert werden sollte Dr Oefner vom Bachhaus Eisenach Dr Hobohm vom Telemannzentrum Magdeburg Dr Stein vom Schützhaus Bad Köstritz Prof Dr Schulze vom Bach Archiv Leipzig Dr Steude vom Schützzentrum Dresden Frau Lustig in Vertretung von Dr Thom vom Institut für Aufführungspraxis Michaelstein sowie ich als Leiter des Händel Hauses Halle Da die verwaltungsmäßigen Hürden nur mit einer festen Geschäftsstelle zu bewältigen waren wurde diese auf Verlangen des Magdeburger Ministeriums im Kloster Michaelstein angesiedelt Das Bach Archiv Leipzig war mittlerweile separat für die Leuchtturm Förderung bestätigt worden hätte also hier gar nicht mitwirken müssen Der Anreiz doch dabei zu sein ging u a von den zahlreichen Publikationen aus die der Verein auflegen wollte und an denen Leipzig durchaus interessiert war In der 2 Sitzung in Eisenach konnte auf der Grundlage eines Entwurfes von Dr Hobohm die Satzung erarbeitet werden Damit war die MBM gegründet und handlungsfähig Statt der zu Beginn ins Auge gefassten 15 Millionen gab es allerdings nur noch eine Million DM die zur Hälfte vom Bund und von den Ländern zu je einem Sechstel getragen wurde Eine darüber hinaus gehende Förderung der Barockmusik durch die Länder war damit bis auf festgeschriebene Ausnahmen etwa für die Telemann Tage Magdeburg die Fasch Festtage Zerbst oder die Händel Festspiele Halle allerdings ausgeschlossen Das heißt für die Länder entstand kein zusätzlicher Finanzaufwand Mit diesem Budget war es nun möglich die verbundenen Einrichtungen zu unterstützen und vielfältige Projekte auch solche wissenschaftlicher Art zu fördern Die Förderung erfolgte auf der Grundlage von Anträgen die ausdrücklich nicht nur seitens der Vereinsmitglieder gestellt

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  • Gratulanten
    Projekte unterstützte sondern durch den hohen Anspruch die Akteure immer wieder herausgefordert hat das Besondere und Herausragende zu suchen und zu wagen So ist in den Jahren eine Musikszene gewachsen die als einmaliges Netzwerk eine länderübergreifende Kulturlandschaft thematisiert aus der auch in der Zukunft viele neue Impulse zu erwarten sind Als langjähriger Vizepräsident der MBM denke ich gern an die vielen inspirierenden Präsidiumsgespräche zurück und ich freue mich auf die künftige Arbeit Arno Paduch Die meisten Kunstwerke lassen sich problemlos in Museen und Galerien ausstellen wo sich jeder Besucher einen eigenen Eindruck durch Augenschein bilden kann Musik hingegen lässt sich nicht ausstellen erschließt sich ihr eigentliches Wesen doch nicht durch die Notation sondern nur dadurch dass die geschriebenen Noten zum Klingen gebracht werden Musik als Kunst braucht Musiker als Interpreten die in der Lage sind auch Musik aus ganz fernen Zeiten einem heutigen Publikum hörbar und erlebbar zu machen Die Mitteldeutsche Barockmusik e V fördert seit nunmehr 20 Jahren die Wiederaufführung vergessener Musik der Renaissance und des Barocks und leistet somit einen unschätzbaren Beitrag zur Pflege des reichen musikalischen Erbes Deutschlands Henrike Rucker Dem Mitteldeutschen Barockmusik e V ist es zu verdanken dass auch kleinere Orte ihre herausragenden musikalischen Traditionen wiederentdecken und pflegen können Sie dürfen sich als Teil eines kulturellen Erbes von europäischer Bedeutung verstehen Das Heinrich Schütz Musikfest hat durch die länderübergreifende Zusammenarbeit der MBM sein unverwechselbares Profil erhalten Der MBM ist zu wünschen dass sie zu jeder Zeit Förderer Mitstreiter und Wege findet um künftige Generationen für die mitteldeutsche Barockmusik zu begeistern Robby Risch Der Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen Sachsen Anhalt und Thüringen e V leistet einen überregionalen Beitrag zum Erleben dieser Musikrichtung Besonders bedeutungsvoll aus Weißenfelser Sicht ist die maßgebliche Ausgestaltung des alljährlichen Heinrich Schütz Musikfest zu denen historisch wertvolle Stücke auch dank vieler internationaler Musiker vor einem großen Publikum erklingen Ekkehard Krüger und Tobias Schwinger Die Dichte an Städten und ehemaligen Residenzen sogar Dörfern mit einer dank vieler Quellen fassbaren Musikgeschichte ruft geradezu nach einer Institution wie der Mitteldeutschen Barockmusik Die MBM ist ein Beispiel dafür wie die Schätze die wir aus einer kleinstaatlichen Vergangenheit geerbt haben heute in länderübergreifender Zusammenarbeit erschlossen und gepflegt werden können Die MBM ist für uns seit vielen Jahren ein Auftraggeber mit dem wir immer gern zusammenarbeiten Der MBM verdanken wir aber auch die Förderung von Editionen die erst durch diese Hilfe verwirklicht werden konnten Wir wünschen der MBM auch in Zukunft eine Ausstattung Mitarbeitende Mitdenkende und natürlich auch Geldgeber die es erlaubt das in den letzten Jahren entwickelte Spektrum von Aufgaben zu erfüllen so dass auch Initiativen jenseits der ganz großen Namen und Orte die aber gerade den Reichtum und die Vielfalt der Region ausmachen unterstützt werden können Wir wünschen der MBM auch immer wieder gute Ideen die helfen der Musik aus der Vergangenheit einen selbstverständlichen Platz im kulturellen Leben der Gegenwart zu geben und statt zur Musealisierung zu einer Vitalisierung beizutragen Prof Dr Walter Werbeck Die MBM ist ein Glücksfall Der Verein setzt sich für Alte Musik dort

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  • tempus figut
    in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Schulmusiker VDS in den Kategorien Neue Musik und Rock Pop Jazz 2001 1 Internationaler Telemann Wettbewerb für Kammermusik in Magdeburg von der Telemann Gesellschaft e V Internationale Vereinigung mit Unterstützung der MBM ins Leben gerufen Preisträgerkonzerte in Magdeburg Eisenach und Leipzig Seit 2013 ist der 1 Preis der Preis der Mitteldeutschen Barockmusik 2002 400 jähriges Jubiläum der Weimarer Hof Staatskapelle Aufführungen zur Musik in der Residenzstadt Weimar und Kongress der MBM in Kooperation mit der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar zur Musik in der mitteldeutschen Hofkultur 2003 Ehrungen zum 325 Geburtstag von Gottfried und zum 250 Todestag von Andreas Silbermann Förderung der 15 Gottfried Silbermann Tage und des VI Internationalen Gottfried Silbermann Orgelwettbewerbs Seit 2013 ist der 1 Preis der Preis der Mitteldeutschen Barockmusik Tagung der Europäischen Städtegemeinschaft mit historischen Orgeln ECHO und das Pianoforte Fest Meißen mit Symposium Werkstattkonzerten Exkursionen und weiteren Konzertreihen 2004 Die Musikinstrumente aus der Begräbniskapelle des Freiberger Domes glanzvoller Abschluss zum Tag der Mitteldeutschen Barockmusik in Freiberg mit 1 200 Besuchern Dokumentationsband Wenn Engel musizieren Musikinstrumente von 1594 im Freiberger Dom hg von Eszter Fontana Veit Heller Steffen Lieberwirth CD Wenn Engel musizieren 2005 Entdeckung einer unbekannten Bach Komposition Alles mit Gott und nichts ohn ihn BWV 1127 unter den Beständen der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar durch Dr Michael Maul im Rahmen des seit 2002 vom Bach Archiv Leipzig durchgeführten und u a von der MBM langfristig geförderten wissenschaftlichen Projekts zur Erschließung von Quellenmaterialien zur mitteldeutschen Musikgeschichte und Erstellung eines Personalverzeichnisses der Kantoren und Organisten in den Städten Mitteldeutschlands 1517 1800 2006 Gründung des Jugendbarockorchesters Michaelstein BACHS ERBEN als deutschlandweit einzigartiger Klangkörper auf Initiative der Landesmusikakademie Sachsen Anhalt und der MBM in der Landesmusikakademie im Kloster Michaelstein organisatorisch angesiedelt und betreut von erfahrenen Dozenten der Akademie

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