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  • Lignane
    C Bindungen verknüpft sein wodurch Lignane eingeteilt werden können Dibenzylbutane z B Guajaretsäure und meso Nordihydroguajaretsäure Dibenzylbutyrolactone Lignanolide davon abgeleitet Aryltetraline mit zusätzlicher C C Bindung zwischen C 2 im aromatischen Ring und C1 der Seitenkette des zweiten Phenylpropankörpers Podophyllotoxine Tetrahydrofuranlignane z B Sesamin Cubebin Eigenschaften meist farblose kristalline schwer flüchtige Verbindungen ohne Geruch und auffallendem Geschmack Ausnahme Podophyllumlignane je nach Substituentsmuster unterschiedliche Polarität und damit variierende Löslichkeit Biogenese Entstehung

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  • Familie Scrophulariaceae JUSS. (Rachenblütengewächse / Braunwurzgewächse)
    Alpenhelm s Abb Bartsia alpina Auch die verbliebenen Gattungen und Arten zeichnen sich durch eine hohe Formenvielfalt aus Scrophulariaceae s str Braunwurzgewächse im engeren Sinne in ihren heutigen Grenzen Gattungs und Artenzahl 65 Gattungen mit ca 1700 Arten Habitus Kräuter oder Sträucher Blattmerkmale Blätter gegenständig oder spiralig angeordnet Blütenmerkmale und anordnung Blüten 4zählig nahezu radiärsymmetrisch bis zygomorph in Trauben Blütenaufbau Perianth doppelt Kelchblätter gleich oder unterschiedlich gestaltet Staubblätter häufig 5 G 2 synkarp Fruchtknoten oberständig Narbe meist kopfig Fruchtformen Kapselfrüchte Verbreitung Kosmopoliten mit Verbreitungsschwerpunkt in Afrika Taxonomische Einordnung Dahlgren Überordnung Lamiiflorae Ordnung Scrophulariales Cronquist Unterklasse Asteridae Ordnung Scrophulariales APG Unterklasse Rosidae Euasteriden I Ordnung Lamiales Arzneipflanzen Verbascum sp Königskerze Verbasci flos Wollblumen Bilder Siehe Pflanzenbildergalerie Familie Scrophulariaceae Quellen und weitere Informationen http www mobot org MOBOT research APweb Stevens P F 2001 onwards Angiosperm Phylogeny Website Scrophulariaceae s lat Braunwurzgewächse im weiteren Sinne in ihren ursprünglichen Grenzen Gattungs und Artenzahl Etwa 280 Gattungen mit 3000 Arten Habitus Eeinjährige bis ausdauernde Kräuter oder Sträucher gelegentlich Bäume oder Lianen neben einer Vielzahl autotroph lebender Vertreter auch einige chlorophyllfreie und daher meist bleiche Vollparasiten überwiegend Wurzelparasiten Hydrophyten Helophyten Mesophyten oder Xerophyten Blattmerkmale Blätter der autotrophen Vertreter wohl entwickelt und wechsel gegen oder quirlständig teilweise mit grundständiger Blattrosette krautig oder lederig bei parasitisch lebenden Vertretern stark reduziert oder völlig fehlend und ohne Blattgrün Vermehrungsart Pollenübertragung Pflanzen zwittrig entemophil Blütenmerkmale und anordnung Blüten klein bis mittelgroß radiärsymmetrisch bis zygomorph zunehmende Zygomorphie einzeln oder in Zymen Trauben oder Ähren Blütenaufbau Perianth doppelt K 4 oder 5 verwachsen C 4 oder 5 verwachsen in Anpassung an Bestäuber oft mit sporn oder sackartigen Ausstülpungen oder Verschluss der Kronröhre durch gaumenartige Vorwölbungen der Unterlippe A 4 5 oder 2 3 mit der Krone verwachsen G 2 3 synkarp Fruchtknoten oberständig mit einem Griffel und einer oder zwei 1 2lappigen

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  • Gerbstoffe
    Gerbstoffe können aufgrund ihrer chemischen Struktur in vier Gruppen untergliedert werden 1 hydrolysierbare Gerbstoffe an der Mehrzahl der Hydroxylgruppen mit Gallussäure und deren Derivaten veresterte Zucker Bezeichnung hydrolysierbare Gerbstoffe weil hydrolytische Spaltung der Esterbindung möglich ist Abbildung Gallussäure 2 nicht hydrolysierbare kondensierte Gerbstoffe Catechingerbstoffe Oligomere von Catechinen Wasserlöslichkeit und damit Gerbstoffcharakter gegeben bis zu einem Polymerisationsgrad von 15 die höher kondensierten wasserunlöslichen Verbindungen werden als Phlobaphene bezeichnet Abbildung Catechinmonomer 3

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  • Familie Papaveraceae JUSS. (Mohngewächse)
    Überwiegend Kapselfrüchte Chemische Merkmale Verbreitetes Vorkommen von Alkaloiden Verbreitung Gemäßigte Zone bis Subtropen weit verbreitet in gemäßigter Zone der Nordhemisphäre einige im Bergland Süd und Ostafrikas Arzneipflanzen Fumaria officinalis Fumariae herba Erdrauchkraut Bilder Siehe Pflanzenbildergalerie Familie Fumariaceae Quellen und weitere Informationen http delta intkey com Stevens P F 2001 onwards Angiosperm Phylogeny Website Bilder Dicentra chrysantha Dicentra sp blühende Pflanze Nahaufnahme der Blüte Corydalis solida L CLAIRV Lerchensporn links eine Gruppe blühender Pflanzen rechts der Blütenstand einer einzelnen Pflanze Weitere Bilder Siehe Pflanzenbildergalerie Familie Fumariaceae Unterfamilie Papaveroideae E ATON Tribus Papavereae D UMORTIER 8 Gattungen mit 95 125 Arten Chelidonieae D UMORTIER 9 Gattungen mit 48 Arten Eschscholtzieae B AILLON 3 Gattungen mit 16 Arten und Platystemoneae S PACH 3 Gattungen und 5 Arten ursprünglich eigenständige Papaveraceae Papaveraceae s str Mohngewächse im engeren Sinne Habitus Überwiegend einjährige bis ausdauernde Kräuter daneben auch wenige Sträucher und kleine Bäumchen enthalten Milchsaft oder gelb orange oder rot gefärbten Saft Tribus Chelidonieae wenige auch saftfrei insb Tribus Eschscholtzieae und Platystemoneae Blattmerkmale Blätter gestielt bis sitzend wechselständig und spiralig angeordnet Nebenblätter fehlend Blattspreite überwiegend geteilt Vermehrungsart Pollenübertragung Pflanzen zwittrig einige Gattungen anemophil z B Bocconia Macleaya der überwiegende Teil entemophil Blütenmerkmale und anordnung Blüten mittelgroß bis groß radiärsymmetrisch meist einzeln gelegentlich in endständigen Zymen oder Trauben Blütenaufbau Perianth doppelt K 2 4 frei selten an der Basis röhrig verwachsen nach dem Aufblühen abfallend C 4 6 8 12 oder 16 frei in 2 oder 3 Kreisen angeordnet A 4 6 Gattung Meconella meist 16 200 nur mit fertilen Staubblättern G 2 100 synkarp Fruchtknoten oberständig meist ohne Griffel Fruchtformen Überwiegend Kapselfrüchte gelegentlich Schoten Chemische Merkmale Chemisch gekennzeichnet durch eine Akkumulation von Alkaloiden Benzylisochinolinalkaloide in gegliederten Milchsaftschläuchen sowie durch das häufige Vorkommen von cyanogenen Glykosiden Verbreitung Holarktis Paleotropis Neotropis Kapensis Australis Dauerfrostzone bis Subtropen bevorzugt in

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  • Alkaloide
    Aminosäuren herrührt u a Diterpen Alkaloide von Ranunculaceen Steroid Alkaloide Protoalkaloide basisch oder neutral reagierende Sekundärstoffe deren Stickstoffatom nicht in einen Heterocyclus integriert ist z T Decarboxylierungsprodukte von Aminosäuren Unter Berücksichtigung der biologischen Wirkung sowie unter Einbeziehung von Pseudo und Protoalkaloiden auch Definition als Stickstoffhaltige niedermolekulare Naturstoffe mit häufig ausgeprägter pharmakodynamischer Wirkung und unmittelbar auf den Säugerorganismus Einfluß nehmendem Wirkungsmechanismus Eigenschaften meist lipophil und fest z T bei Raumtemperatur auch

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  • Anthocyane
    von Blüten und Früchten verantwortlich Die jeweilige Farbe hängt vom pH Wert ab Bei niedrigen pH Werten sind die Verbindungen rot gefärbt bei Werten um 4 5 farblos bei 6 7 purpur bei 7 8 tiefblau und bei Werten über 8 gelb gefärbt Öffnung des Pyranrings unter Bildung von Chalkonen Besonders häufig als Bestandteile von Blüten und Früchten vorkommende Verbindungen sind Glykoside des Pelargonidins u a in Dahlien Kapuzinerkresse rote

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  • Familie Primulaceae BORKHAUSEN (Primelgewächse)
    quirlständig häufig als Rosette am Grunde der Pflanze konzentriert meist drüsig punktiert Nebenblätter fehlend Blattspreite ungeteilt bei Hottonia gefiedert Blattrand ganz bis gewellt oder gezähnt Vermehrungsart Pollenübertragung Pflanzen zwittrig entemophil Blütenmerkmale und anordnung Blüten mittelgroß radiärsymmetrisch zuweilen einzeln meist auf dem Grunde entspringenden Blütenschäften in Köpfen Dolden Rispen Blütenaufbau Perianth doppelt K 3 5 9 verwachsen C 3 5 9 verwachsen A 3 5 9 oder 10 immer gleichzählig mit dem Perianth und an den Petalen angewachsen G 5 gleichzählig mit dem Perianth synkarp Fruchtknoten oberständig mit 1 meist langen Griffel und 1 Narbe Fruchtformen Vielsamige Kapselfrüchte Chemische Merkmale Chemisch gekennzeichnet durch das Vorkommen von Triterpensaponinen Flavonoide vorkommend insbesondere als Flavone daneben in einigen Arten das stark sensibilisierend wirkende Primin Verursachung von Primelallergien Verbreitung Dauerfrostzone bis Tropen weit verbreitet mit Schwerpunkt in nördlicher gemäßigter Zone mit zahlreichen alpinen Arten ferner weltweit zerstreute Vorkommen wie z B in Südpatagonien s Foto von Primula magellanica Taxonomische Einordnung Dahlgren Überordnung Primuliflorae Ordnung Primulales Cronquist Unterklasse Dilleniidae Ordnung Primulales APG Unterklasse Rosidae Kerneukotyledonen Asteriden basale Ordnungen Ordnung Ericales Arzneipflanzen Primula sp Primulae radix Primelwurzel Zugang nur für registrierte Nutzer Nutzpflanzen Primula Hybriden kultiviert als Zierpflanzen Quellen und weitere Informationen biodiversity uno edu delta Stevens

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  • Triterpensaponine
    um eine Verbindung als Triterpensaponin zu bezeichnen In jüngerer Zeit jedoch teilweise nur Berücksichtigung der strukturellen Voraussetzungen so dass z T Triterpenglykoside welche sich nicht durch die für Saponine typischen Eigenschaften auszeichnen ebenfalls als Triterpensaponine bezeichnet werden Als Aglykone überwiegen pentacyclische Triterpene vom Oleanan Typ daneben auch häufiger pentacylische Vertreter vom Ursan Typ sowie tetracyclische vom Dammaran Typ Als Zuckerbausteine kommen insbesondere die im Pflanzenreich weit verbreiteten Monosaccharide D Glucose

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