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  • Cardui mariae fructus - Mariendistelfrüchte
    einer Vielzahl von Nebenkomponenten Als weitere Bestandteile zahlreiche Flavonoide 20 bis 30 fettes Öl 25 bis 30 Eiweiß und etwas Schleim Wirkungen Es ist zu unterscheiden zwischen der Droge und silymarinhaltigen Zubereitungen Die Wirksamkeit des Flavolignangemischs Silymarin lässt sich zusammenfassend als Leberschutzwirkung beschreiben Im einzelnen besteht eine antagonistische Wirkung gegenüber einer Reihe von Modellsubstanzen die eine Leberschädigung bewirken Bei diesen handelt es sich um die Gifte des Grünen Knollenblätterpilzes Phalloidin und a Amantadin Lanthanide Tetrachlorkohlenstoff Galactosamin Thioacetamid und den Kaltblütervirus FV 3 Wirkungsmechanismus Vermutlich sind verschiedene Mechanismen für die leberschützende Wirkung verantwortlich An erster Stelle werden Membraneffekte genannt d h es kommt zu einer Veränderung der äußeren Struktur der Hepatozyten mit dem Ergebnis dass die Lebergifte nicht in das Innere der Zellen dringen können Zum anderen bewirkt Silymarin eine Stimulierung der Biosynthese von Nuksleinsäuren und Proteinen in den Hepatozyten was auf einer Steigerung der Aktivität der Polymerase I rRNA Polymerase Neben diesen Effekten sind wahrscheinlich noch eine Reihe weiterer Effekte für die Wirkung verantwortlich unter denen die antiperoxidativen Effekte am bedeutunsvollsten erscheinen Aktivität der Zur Behandlung von hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen bei dementiellen Syndromen mit Schwindel Ohrensausen Kopfschmerzen Gedächtnisschwäche Konzentrationsstörungen Stimmungslabilität mit Ängstlichkeit als wichtigsten Symptomen Vor Beginn der Behandlung ist zu klären ob die genannten Symptome nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung beruhen Ferner bei peripheren arteriellen Durchblutungsstörungen und bei Tinitus Ohrensausen Anwendungsgebiete Die Droge als pflanzliches Magen Darm Mittel bei Verdauungsbeschwerden insbesondere bei funktionellen Störungen des ableitenden Gallensystems auf Silymarin standardisierte Zubereitungen Fertigpräparate zur Prophylaxe und Therapie von toxischen Leberschäden und zur unterstützenden Behandlung bei chronisch entzündlichen Lebererkrankungen und Leberzirrhose Diese Indikation schliesst durch Alkohol und Hepatiden verursachte Lebererkrankungen ein Lebensrettend kann Silymarin wirken bei Knollenblätterpilzvergiftungen Diese werden hervorgerufen durch die Gifte Phalloidin und a Amantadin die in den Leberzellen die Neusynthese von Proteinen unterbinden Wenn der zelleigene

    Original URL path: http://schoepke.de/systematik/6_droge/cardm-fr.htm (2016-02-14)
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  • Solidaginis virgaureae herba - Echtes Goldrutenkraut
    oberirdischen Teile von Solidago virgaurea L die bezogen auf die getrocknete Droge mindestens 0 5 Prozent und höchstens 1 5 Prozent Flavonoide enthalten berechnet als Hyperosid Beschreibung der Droge Die ungeschnittene Droge entspricht mit Ausnahme der stark geschrumpften Blätter der frischen Pflanze s Botanische Beschreibung der Stammpflanze Der Stengel ist rund gestreift und ebenso wie die Blätter nicht oder nur kurz behaart Die Blütenkörbchen sind 7 bis 8 mm lang und 10 bis 15 mm breit und kurz gestielt Am Grunde des Körbchen Stieles befindet sich ein kleines dünnrandiges Hochblatt Auffälligste Merkmale des Blütenkörbchens sind die glockenförmige aus in 2 bis 4 Reihen angeordneten und bis 7 mm langen Hüllkelchblättern bestehende Hülle und der aus 4 bis 5 mm langen feinen und mehr oder weniger rauen Borsten bestehende Pappus Die Anzahl der Randblüten beträgt 6 bis 12 die Anzahl der zentralen röhrenförmigen Scheibenblüten 10 bis 30 die Farbe sämtlicher Blüten ist gelb Der flachgrubige Blütenboden darf keine Spreublätter aufweisen Geruch und Geschmack Der Geruch ist schwach aromatisch der Geschmack schwach zusammenziehend Synonyme Drogenbezeichnungen Goldrautenkraut Goldwundkraut Edelwundkraut Englisch Golden rod golden rod wort goldenrod Herkunft Aus Wildvorkommen der Hauptimportländer Ungarn ehemaliges Jugoslawien Bulgarien und Polen In Deutschland auch Anbauprojekte die bislang jedoch keine kommerzielle Verwertung finden Inhaltsstoffe Saponine Flavonoide und Kaffeesäurederivate Bei den Triterpensaponinen handelt es sich zum überwiegenden Teil um Bisdesmoside der Polygalasäure 2ß 3ß 16a 23 Tetrahydroxyolean 12 en 28 säure bei denen die Hydroxylgruppen der acylglykosidisch gebundenen Zuckerkette mit niederen Carbonsäuren verestert sind Hauptdesacylsaponine sind Virgaureasaponin 1 2 und 3 Die Zuckerkette am C 28 besteht aus 6 Desoxyzuckern und Pentosen der Zuckerrest am C 3 ausschließlich aus Glucose Die zu etwa 1 5 vorkommenden Flavonoide gehören größtenteils zum Flavonol Typ Formel unten Mitte Wichtigste Aglykone sind Quercetin Kämpferol und Isorhamnetin Die Zuckerreste scheinen ausschließlich in Position 3 an das Aglykon gebunden zu sein Hauptglykosid mit einem Gehalt von ca 0 8 ist Rutin Der Gesamtgehalt an Phenolglykosiden beträgt 0 2 bis 1 Für S virgaurea charakteristische Inhaltsstoffe sind die Salicylbenzoatderivate Leiocarposid und Virgaureosid A Wichtigste Kaffeesäurederivate sind 3 5 Di O caffeoylchinasäure Chlorogensäure 5 O caffeoylchinasäure und Neochlorogensäure 3 O Caffeoylchinasäure Als Nebenkomponente ist etwa 0 12 bis 0 5 aus Mono und Sesquiterpenen bestehendes ätherische Öl anzutreffen Bemerkenswert aufgrund der ungewöhnlichen Struktur sind die Solidagolactone Diterpene vom Clerodan Typ Aus der Gruppe der Primärstoffe sind insbesondere die Polysaccharide zu nennen Wirkungen Als gesichert gelten die diuretische schwach spasmolytische und antiphlogistische Wirkung In neueren pharmakologischen Untersuchungen konnte an Pilzkulturen isolierten Zellen sowie in Tierversuchen antifungale immunadjuvante und zytotoxische Effekte nachgewiesen werden Die praktische Relevanz erscheint jedoch gering und Ergebnisse aus diesbezüglichen klinischen Studien fehlen Anwendungsgebiete Zur Durchspülung bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege Harnsteinen und Nierengrieß zur vorbeugenden Behandlung bei Harnsteinen und Nierengrieß Volkstümliche Anwendungsgebiete Zu den vielfältigen volkstümlichen Anwendungsgebieten zählen Rheuma Gicht nervöses Bronchialasthma und Leberschwellung Die Wirksamkeit bei diesen Anwendungsgebieten wurde bisher nicht bewiesen Gleiches gilt für den äußerlichen Gebrauch bei Entzündungen der Mund und Rachenhöhle Infolge der antiphlogistischen Wirkung der Inhaltsstoffe der Droge erscheint

    Original URL path: http://schoepke.de/systematik/6_droge/solida-v.htm (2016-02-14)
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  • Solidaginis herba - Riesengoldrutenkraut
    mehr oder weniger deutlich gerillt Die aus dem unteren Teil der Pflanze stammenden Anteile sind entweder kahl oder behaart die aus dem oberen Teil stammenden immer behaart Die lanzettlich geformten Blätter sind sitzend bei der ungeschnittenen Droge 8 bis 12 cm lang und 1 bis 3 cm breit Der Blattrand ist gesägt die Blattoberseite grün und wenig bis unbehaart die Blattunterseite graugrün und besonders über der Nervatur behaart Die Blütenkörbchen sind in einer pyramidenförmigen Rispe am Stengelende angeordnet der traubige einseitswendige und gebogene Teilblütenstände entspringen Die kleinen Blütenkörbchen bestehen aus dem gelblichgrün gefärbten aus lineal lanzettlichen dachziegelig angeordneten Hochblättern zusammengesetzten Hüllkelch gelben Zungenblüten die etwa genauso lang wie der Hüllkelch sind und etwa ebenso langen oder etwas längeren gelben Röhrenblüten Die Fruchtknoten sind bräunlich Ein Pappus ist vorhanden Er besteht aus weißen silbrigen Haaren Geruch und Geschmack Der Geruch ist schwach aromatisch der Geschmack schwach zusammenziehend Synonyme Drogenbezeichnungen Goldrautenkraut Englisch golden rod herb Early golden rod herb Herkunft Aus Wildvorkommen der Hauptimportländer Ungarn ehemaliges Jugoslawien Bulgarien und Polen Inhaltsstoffe Saponine Flavonoide und ätherisches Öl Bei den zu etwa 0 8 bis 1 9 vorkommenden Triterpensaponinen handelt es sich zum überwiegenden Teil um Bisdesmoside des Bayogenins 2ß 3ß 23 Trihydroxyolean 12 en 28 säure wodurch sich die Saponine beider Stammpflanzen deutlich von den in Solidago virgaurea vorkommenden unterscheiden da dort Polygalasäure 2ß 3ß 16 a 23 Tetrahydroxyolean 12 en 28 säure als Aglykon überwiegt Der an das C Atom 3 gebundene Zuckerteil besteht aus 2 bis 3 Monosaccharidbausteinen überwiegend aus Glucose der an das C Atom 28 über eine Esterbindung verknüpfte aus 6 bis 7 Monasaccharidbausteinen unter denen Pentosen und Desoxyhexosen überwiegen Der Flavonoidgehalt beträgt entsprechend Arzneibuch mindestens 2 5 Die von S gigantea stammende Droge weist mit einem Durchschnittsgehalt von etwa 3 8 einen deutlich höheren Anteil auf als die von S canadensis stammende Droge mit ca 2 4 Bei beiden Stammpflanzen überwiegen 3 O Glykoside des Quercetins wobei Quercitrin Quercetin 3 O rhamnosid die bei S gigantea mengenmäßig dominierende Komponente ist und Rutin Rutosid Quercetin 3 O rutinosid die bei S canadensis vorherrschende Neben den Quercetinglykosiden finden sich in geringeren Mengen 3 O Glykoside des Kämpferols Isorhamnetins und Rhamnetins Der Gehalt an ätherischem Öl beträgt etwa 0 5 Mengenmäßig dominieren die Sesquiterpene Curlon ca 25 in S canadensis Germacren D ca 20 in S canadensis ß Sesquiphellandren ca 10 in S canadensis und g Cadinen 30 bis 60 in S gigantea Daneben findet sich eine Reihe von Monoterpenen von denen in nennenswerter Menge in S canadensis a Pinen ca 15 und Limonen ca 10 vorkommen Bemerkenswerteste Komponenten der Droge sind Diterpene vom Clerodan und Labdan Typ deren Gehalt allerdings sehr gering ist Weiterhin finden sich mit einem Gehalt zwischen 2 und 2 3 reichlich Phenolcarbonsäuren ferner auch Gerbstoffe und Polysaccharide Wirkungen Als gesichert gelten die diuretische schwach spasmolytische und antiphlogistische Wirkung In neueren pharmakologischen Untersuchungen konnten in einer Reihe von in vitro und in vivo Testsystemen verschiedene weitere Wirkungen wie z B Antitumoraktivität und immunadjuvante Wirkung nachgewiesen werden Die

    Original URL path: http://schoepke.de/systematik/6_droge/solida-g.htm (2016-02-14)
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  • Taraxaci herba cum radice - Löwenzahn
    März bis Juli die Hauptblüte ist meist im Mai Verbreitung Heimisch in Europa und Asien Eingebürgert in Nord und Südamerika Besiedelt Böden und Standorte unterschiedlicher Art Besonders häufig anzutreffen auf Fettwiesen und weiden Äckern Dünen sowie an Ruderalstellen in Südamerika Feuerland auch in Wälder vordringend Droge Die im Frühjahr vor der Blüte geernteten und getrockneten ganzen oder geschnittenen oberirdischen Teile von Taraxacum officinale mit dem Wurzelstock der Pfahlwurzel oder mit deren Teilen Beschreibung der Droge Wurzel spindelförmig 10 bis 20 cm lang und 0 5 bis 1 5 cm dick nur wenig verzweigt grob längsfurchig dunkelbraun bis hell gelblichbraun hart und glatt brechend Im Querbruch ist ein kleiner gelber Holzkörper der bei Lupenbetrachtung fein porös erscheint und eine breite weißliche bis hell bräunliche Rinde mit zahlreichen feinen dunkleren konzentrischen Ringen zu erkennen Am oberen Ende geht die Wurzel in den Wurzelstock über Dieser ist kurz quer geringelt und mehrköpfig Die kahlen oder leicht wollig behaarten Blätter sind lanzettlich schrotsägeförmig gelappt und gegen die Blattstiele verschmälert Endlappen der Blätter groß und dreieckig Blattstiele oft rotviolett gefärbt Knospen der Blütenstände auf hohlen blattlosen Stielen stehend umgeben von einem Hüllkelch aus lineallanzettlichen grünen an der Spitze oft dunkleren Blättern Beim Öffnen werden die gelben Zungenblüten sichtbar die einen kurz gestielten aus einfachen höchstens kurz gezähnelten Haaren bestehenden weißlichen Pappus besitzen Die Schnittdroge ist durch außen dunkelbraune Wurzelstücke mit kleinem gelben Holzkörper und breiter heller Rinde Blattstücke rotviolette Blattstiele Blütenstandsknospen und einzelne gelbe Zungenblüten gekennzeichnet Geruch und Geschmack Geruch schwach eigenartig Geschmack bitter Synonyme Drogenbezeichnungen Deutsch Bettseicherpflanze Löwenzahn Löwenzahn Ganzpflanze Taraxacum officinale Ganzpflanze Pissblume Englisch Dandelion herb and root Lateinisch Herba Taraxaci cum radice Radix et Folia Dentis Leonis Radix Taraxaci cum herba Herkunft Sowohl aus der Wildsammlung als auch aus Kulturbeständen Hauptlieferländer sind Bulgarien die Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien Polen Rumänien und Ungarn Gewinnung der Droge Die Trocknung der Droge erfolgt an der Luft ohne Wärmezufuhr Inhaltsstoffe Hauptsekundärstoffe sind Sesquiterpenlactone Triterpene Flavonoide Phenolcarbonsäuren und Cumarine Gehaltsangaben zu diesen Stoffgruppen fehlen Sesquiterpenlactone vom Eudesman Typ Tetrahydroridentin B und Taraxacolid 1 β D glucopyranosid Germacran Typ Taraxinsäure ß D glucopyranosid 11 13 Dihydrotaraxinsäure 1 O β D glucopyranosid Ainsliolid Guaian Typ 11ß 13 Dihydrolactucin Ixarin D Triterpene Taraxasterol Arnidiol y Taraxasterol y Taraxasterolacetat Faradiol Taraxerol y Taraxerol Taraxol Flavonoide 7 O Glucoside von Apigenin Quercetin und Luteolin Luteolin 4 O glucosid Isorhamnetin 3 O glucosid und 3 7 Di O glucosid Zahlreiche freie Phenolcarbonsäu r en darunter u a Kaffeesäure Cichoriensäure und Chlorogensäure und Glykoside von Phenylpropanderivaten Dihydroconiferin Syringin Dihydrosyringin Cumarine Scopoletin Aesculetin Cichoriin Umbelliferon Sonstige Bestandteile Taraxacosid β O 4 O p Hydroxyphenylacetyl β D glucopyranosyl β hydroxy γ butyrolacton 21 p Hydroxyphenylessigsäure β Sitosterol und dessen Glucosid in der Wurzel ca 1 1 Schleim sowie 2 Inulin Wirkungen Löwenzahn besitzt eine choleretische Wirkung sowie appetitanregende Eigenschaften Weiterhin werden der Droge diuretische antiphlogistische spasmolyische und stoffwechselanregende Wirkungen zugesprochen für die jedoch Belege aus pharmakologischen Untersuchungen fehlen Anwendungsgebiete Störungen des Gallenflusses Appetitlosigkeit und dyspeptische Beschwerden Volkstümliche Anwendungsgebiete Zur Anregung des Harnflusses zur Vorbeugung der Bildung

    Original URL path: http://schoepke.de/systematik/6_droge/tarax-hr.htm (2016-02-14)
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  • Familie Tropaeolaceae BERCHTOLD & J. PRESL. (Kapuzinerkressengewächse)
    zygomorph einzeln achselständig häufig gespornt Blütenaufbau Perianth doppelt K 5 petaloid verwachsen 3 Kelchblätter zum Sporn ausgewachsen s Abb von Tropaeolum majus C 2 5 frei A 8 frei nur mit fertilen Staubblättern G 3 synkarp Fruchtknoten oberständig mit einem Griffel und 1 3lappigen oder 3 Narben Fruchtformen Spaltfrüchte meist in 3 Nüsschen oder Steinfrüchte zerfallend Chemische Merkmale Chemisch durch das Vorkommen von Glucosinolaten Senfölglykosiden gekennzeichnet Verbreitung Neotropis gemäßigte Zone

    Original URL path: http://schoepke.de/systematik/5_famili/tropae-1.htm (2016-02-14)
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  • Flavonoide
    Zucker bei Flavonolen O glykosidisch meist in Position 3 bei Flavonen und Flavanonen O glykosidisch meist in Position 7 bei Flavonen aber auch häufig C glykosidisch in den Positionen 6 und 8 C Glykosylverbindungen Nach dem Oxidationsgrad der C Atome 2 3 und 4 des Chromanrings erfolgt Einteilung in Flavone Flavanole Flavanone Flavonole Flavandiole Leukoanthocyanidine und Flavyliumsalze Unterschiede zwischen einzelnen Vertretern der Stoffgruppe insbesondere bedingt durch Hydroxylierungen in unterschiedlichen Positionen

    Original URL path: http://schoepke.de/systematik/ergaenz/flavonoi.htm (2016-02-14)
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  • Familie Asteraceae MARTYNOV [= Compositae GISEKE] (Korbblütengewächse)
    gestielt bis sitzend krautig bis ledrig zuweilen in Dornen umgewandelt meist wechselständig selten gegenständig oder quirlständig oft zu einer grundständiger Rosette vereinigt fast stets ohne Nebenblätter Blattspreite ungeteilt bis mehrfach gefiedert Blattrand ganz gewellt gesägt oder gezähnt Vermehrungsart Pollenübertragung Pflanzen überwiegend gynomonözisch mit zwittrigen Scheibenblüten und weiblichen Strahlblüten ferner auch zwittrig monözisch diözisch andromonözisch gynodiözisch oder polygamomonözisch entemophil selten anemophil Blütenmerkmale und anordnung Blüten winzig bis klein radiärsymmetrisch 5zipfelige Röhrenblüten Scheibenblüten oder dorsiventral Zungenblüten Strahlblüten bei denen 3 bzw 5 Kronzipfel einseitig zu einer Zunge ausgezogen sind in von Hüllblättern umgebenen Köpfchen Körbchen wo sie entweder direkt dem kegelig verlängerten oder abgeflachten Köpfchenboden oder einer Achsel dort sitzender schuppenförmiger Tragblätter Spreublätter entspringen höchste Vollkommenheitsstufe eines Pseudanthiums Blütenaufbau Perianth doppelt oder sepalin K 2 30 umgebildet zu Schuppen Borsten oder Haaren als Pappus oder völlig reduziert C 1 3 Zungenblüten oder 4 5 Röhrenblüten Scheibenblüten A 3 5 mit freien Filamenten und zu einer Röhre in die der Pollen entleert wird verklebten Antheren G 2 synkarp Fruchtknoten unterständig mit 2 Narben die sich durch die Antherenröhre schieben und dabei mittels Fegehaaren welche sich an der Außenseite oder der Spitze des Griffels befinden den Pollen aus der Röhre schieben Öffnung der Narbenschenkel und Freigabe der empfängnisfähigen Innenseite erst anschließend Fruchtformen Nussfrüchte je nach Definition der Fruchtform auch als Achäne bezeichnet Chemische Merkmale Chemisch gekennzeichnet durch das verbreitete Vorkommen von Inulin Polyinen fehlend bei der Tribus Lactuceae ätherischen Ölen meist lokalisiert in sehr charakteristischen Drüsenschuppen den sog Compositendrüsenschuppen und nichtflüchtigen Sesquiterpenlactonen Verbreitung Dauerfrostzone bis Tropen Kosmopoliten Taxonomische Einordnung Dahlgren Überordnung Asteriflorae Ordnung Asterales Cronquist Unterklasse Asteridae Ordnung Asterales APG Unterklasse Rosidae Kerneukotyledonen Asteriden Euasteriden II Ordnung Asterales Arzneipflanzen Achillea millefolium agg Millefolii herba Schafgarbenkraut Zugang nur für registrierte Nutzer Arnica montana L Arnicae flos Arnikablüten Zugang nur für registrierte Nutzer Artemisia absinthium L

    Original URL path: http://schoepke.de/systematik/5_famili/astera-1.htm (2016-02-14)
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  • Cumarine
    so dass die Cumarine meist erst durch postmortale Spaltung der glykosidischen Bindung durch ß Glykosidasen und anschließende spontane Lactonisierung entstehen Furanocumarine Cumarinderivate mit am Benzenring anellierten Furanring Entstanden durch Anlagerung von aktivem Isopren Pyranocumarine Cumarinderivate mit am Benzenring anellierten Pyranring

    Original URL path: http://schoepke.de/systematik/ergaenz/cumarine.htm (2016-02-14)
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