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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Texte Newsletter Juni 2015
    IOC ihre Entscheidung mit der Behauptung diese würden entscheidend dazu beitragen die Menschenrechtssituation in China und Tibet zu verbessern Diese Behauptung hat sich jedoch als absolut falsch erwiesen Seit 2008 hat China seine repressiven Maßnahmen gegen die Freiheits und Menschenrechte massiv verstärkt In Tibet leben die Menschen in ständiger Angst vor willkürlicher Verhaftung Misshandlung und Folter Schon der Besitz eines Dalai Lama Bildes oder ein friedlicher Protest kann zu schweren Bestrafungen führen Die chinesische Regierung habe auf die Proteste gegen ihre Politik stets mit Gewalt reagiert Eine Vergabe der Wintersiele 2022 an Peking bestärke die chinesische Führung in dem Bewusstsein dass Menschenrechtsverletzungen auf der Weltbühne kein Problem darstellten Bei der Vergabe der Spiele dürfe das IOC jedoch Chinas katastrophale Menschenrechtspolitik nicht als einen kleinen unwesentlichen Faktor in ihrem Entscheidungsprozess abtun so der Text der Petition Wenn auch Sie der Meinung sind dass ein Land das die Menschenrechte mit Füssen tritt die Olympischen Spiele nicht verdient hat sollten auch Sie die ITN Petition unterstützen Erneute Selbstverbrennungen Am 27 Mai setzte sich Sangye Tso vor einem Verwaltungsgebäude des nordosttibetischen Landkreises Chone selbst in Brand Quelle ICT Im vergangenen Monat haben sich in Tibet innerhalb einer Woche erneut zwei Tibeter selbst angezündet Zunächst hatte sich am 20 Mai der Tibeter Tenzin Gyatso im osttibetischen Tawu selbst in Brand gesetzt Tenzin Gyatso wählte als Ort seiner Selbstverbrennung einen Platz unmittelbar vor den staatlichen Verwaltungsgebäuden der Ortschaft In diesen habe so Quellen vor Ort politische Erziehung stattgefunden Beobachter gehen davon aus dass es hier einen inhaltlichen Zusammenhang gegeben habe Nur eine Woche später am 27 Mai zündete sich dann die 36 jährige Tibeterin Sangye Tso in einer Ortschaft im nordosttibetischen Kreis Chone chin Zhuoni selbst an Chone liegt in der Autonomen Tibetischen Präfektur Kanlho chin Gannan die verwaltungsmäßig der Provinz Gansu zugerechnet wird Auch Sangye Tso wählte für ihre Selbstanzündung einen Ort in der Nähe der örtlichen Partei und Verwaltungsgebäude Während davon ausgegangen wird dass die Mutter von zwei Kindern an den Folgen ihrer Verletzungen gestorben ist ist der Zustand Tenzin Gyatsos unklar Gyatso ist Vater von vier Kindern Damit stieg die Zahl der Selbstverbrennungen in Tibet und China seit Februar 2009 auf 141 Weitere Einzelheiten können Sie einer aktuellen Mitteilung der ICT entnehmen Panchen Lama seit 20 Jahren verschwunden Unser Foto stammt aus einem osttibetischen Kloster Es zeigt die einzige bekannte Aufnahme des 11 Panchen Lama in einer Festrobe wie er sie vermutlich niemals tragen durfte Quelle ICT Am 17 Mai 1995 wurde der damals sechsjährige Gedhun Choekyi Nyima von chinesischen Behörden entführt Kurz zuvor hatte der Dalai Lama den jungen Tibeter als 11 Panchen Lama als einen der höchsten buddhistischen Würdenträger anerkannt Seit diesem Tag ist Gedhun Choekyi Nyima nicht mehr gesehen worden Weder kennt man seinen Aufenthaltsort noch weiß man wie es ihm geht Anlässlich des 20 Jahrestags seines Verschwindens forderte die International Campaign for Tibet von der chinesischen Regierung endlich freien Zugang zum 11 Panchen Lama zu gewähren Auch Sie können sich dieser Forderung anschließen Eine Unterschriftenliste zum Ausdrucken finden Sie

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Texte Newsletter Mai 2015
    sein sollen Stand 1 Mai Allerdings sind die offiziellen chinesischen Zahlen mit Vorsicht zu genießen Denn unabhängigen Medienvertretern ist es nicht möglich die Angaben zu überprüfen auch bleibt es unabhängigen Nichtregierungsorganisationen verwehrt sich für die betroffenen Menschen in Tibet einzusetzen Aus Nepal selbst werden derzeit mehr als 7 000 Todesopfer gemeldet die Schäden an Gebäuden und Infrastruktur des armen Landes sind enorm immer noch kommt nur wenig Hilfe in die besonders abgelegenen Bergregionen in denen auch einige tibetische Siedlungen liegen Ein Bericht der ICT unternimmt den Versuch einer Zwischenbilanz Für die auf geschätzt 20 000 in Nepal lebenden Tibeter ist die Lage besonders problematisch da sie als Staatenlose einen prekären Status haben Viele befürchten dass die offizielle Erdbebenhilfe an ihnen vorbeigehen könnte Unter dem Titel Fears for Nepal s invisible Tibetan refugees beschreibt ein Artikel der BBC dieses spezielle Problem Der Dalai Lama bekundete Nepal sein Mitgefühl In einem Schreiben an den nepalesischen Premierminister Sushil Koirala brachte er seine Trauer über das verheerende Erdbeben zum Ausdruck das Tausende Menschenleben gefordert und große Verwüstung gebracht hat Zugleich betonte er dass Tibeter und Nepalesen stets Nachbarn gewesen seien auch lebten viele Tibeter als Flüchtlinge in Nepal Den Wortlaut seiner Kondolenzbotschaft können Sie hier nachlesen Wie die tibetische Exilregierung im nordindischen Dharamsala und der Karmapa sicherte auch der Dalai Lama über seinen Dalai Lama Trust den Erdbebenopfern Hilfe zu Derweil rivalisieren die asiatischen Großmächte China und Indien mit ihrer Erdbebenhilfe um Einfluss in Nepal Beide Länder legen ein massives humanitäres Engagement an den Tag sind mit Hunderten von Katastrophenhelfern im Einsatz Doch habe dieser auch eine klare strategische Komponente so Beobachter Während China sich inzwischen zu Nepals größtem Auslandsinvestor entwickelt habe sei auch Indien entschlossen der Ausweitung des Einflusses in seinem Hinterhof höchste Priorität einzuräumen Denn trotz seiner geringen Größe besitze Nepal in den Augen beider großen Nachbarn enorme strategische Bedeutung Mehr zu diesem Aspekt können Sie in einem Artikel der in Hongkong erscheinenden South China Morning Post SCMP nachlesen Schneelöwe 2015 Jetzt bewerben Noch bis zum 31 Mai können Bewerbungen um den Schneelöwen 2015 eingereicht werden Ein Klick auf das Bild bringt Sie zur richtigen Stelle auf unserer Homepage Logo ICT Sie sind journalistisch tätig und haben Interesse an Tibet Oder Sie kennen Menschen auf die das zutrifft Dann sollten Sie jetzt aufmerksam weiterlesen Denn bereits zum fünften Mal wird der Journalistenpreis Schneelöwe der International Campaign for Tibet ausgeschrieben Noch bis zum 31 Mai 2015 können herausragende journalistische Beiträge mit thematischem Bezug zu Tibet eingereicht werden Mit dem Preis möchte die ICT eine qualifizierte Berichterstattung fördern die dazu beiträgt ein besseres Verständnis für die politischen wirtschaftlichen kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen in China und oder Tibet zu entwickeln Erwünscht sind insbesondere Einsendungen die sich mit der politischen Situation in der Volksrepublik China und ihren Nationalitäten befassen Besonders berücksichtigt werden Einsendungen die einen Bezug zu Tibet herstellen Die Einreichungen dürfen aus allen Feldern journalistischen Schaffens stammen ganz gleich ob aus Print oder Online aus Radio oder Fernsehen Wichtig Die Beiträge müssen im Jahr 2014

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Texte Newsletter April 2015
    der International Campaign for Tibet systematisch den Umgang der chinesischen Behörden mit den Überlebenden von Selbstverbrennungen Viele von ihnen werden Opfer von Verschwindenlassen ihre Angehörigen bleiben oft monatelang im Unklaren darüber ob sie überhaupt noch am Leben sind Häufig sind die Überlebenden in behördlichem Gewahrsam gewaltsamer Behandlung ausgesetzt oder werden medizinisch nicht angemessen betreut In einigen Fällen scheint das Interesse der Behörden an Geheimhaltung deutlich größer zu sein als die Sorge um das körperliche Wohlergehen der schwerverletzten Überlebenden von Selbstverbrennungen In weiteren Fällen schlugen Polizisten nach dem Löschen der Flammen gar auf die Menschen ein Der Bericht Tibetan survivors of self immolation repression and disappearance wertet zwanzig Fälle aus Tibet aus in denen die Menschen ihre Selbstverbrennung überlebt haben hinzu kommen drei weitere Fälle aus dem Exil ICT belegt wie diese Menschen teilweise extremer physischer und psychischer Gewalt ausgesetzt ist Nicht selten kommt es vor dass den Überlebenden eine angemessene medizinische Versorgung ganz oder teilweise verweigert wird In vier Fällen kam es zur Amputation von Gliedmaßen gekommen Ob dies medizinisch unausweichlich war ist nicht geklärt ICT fordert die internationale Gemeinschaft auf sich dafür einzusetzen dass die Aufenthaltsorte der überlebenden Opfer von Selbstverbrennungen bekannt gemacht und die Einzelheiten ihrer medizinischen Versorgung offen gelegt werden Die schlechte Behandlung der Überlebenden von Selbstverbrennungen in Tibet geht einher mit einer Repressionswelle gegen all diejenigen die aus Behördensicht mit den Selbstanzündungen in Verbindung gebracht werden können Betroffen von Strafaktionen der Behörden sind sowohl Freunde und Angehörige als auch ganze Gemeinschaften Unseren englischsprachigen ICT Bericht Tibetan survivors of self immolation repression and disappearance können Sie hier herunterladen Eine Stimme für Tibet ICT Präsident Matteo Mecacci spricht vor dem UN Menschenrechtsrat in Genf Foto Screenshot webtv un org Ein ausgesprochen wichtiger Ort für die Debatte über die Menschenrechtslage in Tibet ist der UN Menschenrechtsrat in Genf Daher verfolgt die International Campaign for Tibet das dortige Geschehen mit großer Aufmerksamkeit regelmäßig besuchen ICT Vertreter die Sitzungen am Genfer See Im vergangenen Monat stattete ICT Präsident Matteo Mecacci dem UNO Gremium seinen Anrittsbesuch ab Er hatte dabei auch die Gelegenheit zum Thema Religionsfreiheit in Tibet das Wort zu ergreifen Matteo Mecacci kritisierte die Religionspolitik der chinesischen Regierung insbesondere beklagte er die sich verschlechternde Lage der tibetischen Buddhisten So verwies er unter anderem darauf dass Mönche und Nonnen in Tibet 44 Prozent der politischen Gefangenen ausmachten Mecacci missbilligte auch den Versuch des chinesischen Staates mittels direkt dort stationierter Parteikader die Kontrolle über das Geschehen innerhalb der Klöster zu gewinnen Den Wortlaut seines Statements das er im Namen der Helsinki Foundation for Human Rights abgeben konnte finden Sie auf der Webseite unserer US Kollegen Das Statement erfolgte im Rahmen des interaktiven Dialogs zum Bericht des UN Sonderberichterstatters über Religions und Weltanschauungsfreiheit Begleitet wurde Mecacci vom Geschäftsführer von ICT Deutschland Kai Müller der zugleich auch das UNO Team der ICT leitet Gemeinsam warben sie in Genf bei Treffen mit diplomatischen Vertretern um Unterstützung in der Tibet Frage Tibetfahnen unterm Eiffelturm Die Abschlusskundgebung der großen Tibet Demonstration in Paris auf dem Marsfeld Bild

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Texte Newsletter März 2015
    PAP stationieren Und der KP Sekretär der Autonomen Region Tibet TAR Chen Quanguo zeichnete eben diese paramilitärische Polizei dadurch aus dass er ihr in Lhasa ebenfalls Khatags umhängte ein weiteres bizarres Beispiel dafür wie geschmeidig sich die KP tibetische Traditionen aneignet Zugleich gab es auch vordergründig normales Losarfeiern Mönche bewarfen sich in Lhasa mit Tsampa Mehl All das aber geschieht unter den wachsamen Augen der chinesischen Polizei die es dann auch duldete selbst über und über mit Mehl bestäubt zu werden Die beschriebenen Fotos finden sich übrigens in einem Bericht der International Campaign for Tibet Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Huldigungen die eine große Menschenmenge dem Dalai Lama darbot Berichte sprechen von mehr als 3 000 Menschen die daran teilnahmen In einem in der Autonomen Präfektur Ngaba gelegenen Kloster feierten sie so den im Juli bevorstehenden 80 Geburtstag des Dalai Lama Diese Zeremonie findet in der tibetischen Region Amdo traditionsgemäß zu Beginn des tibetischen Neujahrsfests Losar statt Ein aus Tibet herausgeschmuggeltes Video zeigt wie die Menschen sich vor einem lebensgroßen Porträt des Dalai Lama versammeln Gebetsfähnchen in die Luft werfen und dem Bild Khatags darbringen Neujahrsgrüße der ganz anderen Art entbot die chinesische Führung Aus mehreren Teilen Tibets wurden zu Losar massive Verstärkungen der chinesischen Sicherheitskräfte gemeldet Tibetische Quellen berichteten von der Stationierung großer Truppeneinheiten in Ngaba Rebkong Serthar und Kardze Offensichtlich sollte die Bevölkerung so schon vor Beginn des Neujahrsfests eingeschüchtert und von etwaigen Protestaktionen abgehalten werden Die Truppen patroullierten durch die Straßen der betroffenen Landkreise und verbreiteten den Quellen zufolge ein Klima der Einschüchterung Wie es hieß waren die Einheiten der paramilitärischen Bewaffneten Volkspolizei auch mit Feuerlöschern ausgestattet NEU Tibet China Blog der ICT Der neue Tibet China Blog der ICT Hier finden Sie von nun an Beiträge Hintergrundberichte und Analysen zur Lage in Tibet aber auch zu für Tibet wichtigen Entwicklungen in China und anderswo Ein Klick auf das Bild bringt Sie hin Seit wenigen Tagen ist er online der neue Tibet China Blog der ICT Zukünftig können Sie hier regelmäßig Beiträge Hintergrundberichte und Analysen zur Lage in Tibet aber auch zu für Tibet wichtigen Entwicklungen in China und anderswo lesen Unser erster Beitrag umreißt zunächst einmal was wir mit dem Tibet China Blog vorhaben Zum 10 März dem Jahrestag des tibetischen Volksaufstands von 1959 folgt dann der erste Themenbeitrag Zukünftig wollen wir Sie auf unserem Blog regelmäßig über wichtige Entwicklungen in Tibet informieren dabei aber auch das Geschehen in Peking und anderen Regionen Chinas im Blick behalten Wir sind davon überzeugt dass es für ein besseres Verständnis der Situation der Tibeter in ihrer Heimat notwendig ist das große Bild ins Auge zu fassen Tibet kann man nicht isoliert verstehen Unser Ziel ist es das Nachdenken über Tibet und China zu befördern gerne wollen wir die Gedanken auch einmal in ungewohnte Bahnen lenken Denn nicht selten stellen wir fest dass die Diskussion im deutschsprachigen Raum nur unzureichend den Stand der internationalen Debatten widerspiegelt Etliches bleibt dabei unterbelichtet Dem wollen wir abhelfen Im Einzelfall auch durch die Übersetzung besonders

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Texte Newsletter Februar 2015
    des Jahresberichts von Human Rights Watch HRW gefunden haben China bleibt ein autoritärer Staat der systematisch grundlegende Rechte darunter das Recht auf freie Meinungsäußerung die Versammlungs Vereinigungs und die Religionsfreiheit beschneidet wenn deren Ausübung als Bedrohung für die Einparteienherrschaft wahrgenommen wird lautet der einleitende Satz des Kapitels zu China und Tibet Von einem außergewöhnlichen Angriff auf grundlegende Menschenrechte und deren Verteidiger ist in dem Bericht die Rede hervorgehoben werden etwa die Fälle des Juristen Xu Zhiyong Gründer der Bewegung für eine Neue Zivilgesellschaft des Anwalts Pu Zhiqiang und der Journalistin Gao Yu die alle im vergangenen Jahr vor Gericht gestellt oder verurteilt wurden weil sie sich für elementare Bürger und Menschenrechte eingesetzt hatten Besonderes Augenmerk legt HRW auf die Lage in Tibet Kritisiert wird unter anderem die Bestrafung ganzer Familien und Dorfgemeinschaften im Zusammenhang mit Selbstverbrennungen in Tibet sowie die brutale Niederschlagung friedlicher Protestaktionen Als Beispiele werden genannt das gewaltsame Vorgehen der Behörden im Falle von Protesten gegen chinesische Bergbauaktivitäten im Juni oder die Schüsse auf unbewaffnete Bewohner des Dorf Shugpa im August über die auch die ICT berichtet hatte Auch die Zwangsansiedlung der tibetischen Nomaden findet Eingang in den Bericht In der Uigurenregion Xinjiang Ost Turkestan bemängeln die Menschenrechtler die verbreitete ethnische Diskriminierung der Uiguren sowie die zunehmende kulturelle Unterdrückung die im Namen eines angeblichen Kampfes gegen Separatismus religiösen Extremismus und Terrorismus geführt letztlich aber nur zum Anwachsen der Spannungen in der Region beitragen würden In diesem Zusammenhang führen die Autoren auch das Verfahren gegen den uigurischen Bürgerrechtler und Wirtschaftsprofessor Ilham Tohti an der wegen des Vorwurfs des Separatismus zu lebenslanger Haft verurteilt und in der internationalen Presse bereits als Mandela der Uiguren bezeichnet wurde Die Erkenntnisse von Human Rights Watch finden ihre Entsprechung bei Reporter ohne Grenzen auf deren Rangliste der Pressefreiheit China Platz 175 von 180 belegt und bei vielen weiteren Menschenrechtsorganisationen freemiao Mit der offenen Berichterstattung über den Fall ihrer inhaftierten Assistentin Zhang Miao setzt sich die Wochenzeitung Die Zeit für deren Freilassung ein Wie sehr inzwischen auch deutsche Medien in China unter Druck stehen verdeutlicht ausgesprochen anschaulich der Fall von Zhang Miao der Assistentin der China Korrespondentin der Wochenzeitung Die Zeit Angela Köckritz Seit mehr als vier Monaten wird Zhang Miao in einem chinesischen Gefängnis festgehalten Auf dem Weg zu einer Dichterlesung auf der die Demonstrationen der Demokratiebewegung in Hongkong unterstützt werden sollten war sie in Peking festgenommen worden In einer beispiellosen Aktion hat die Zeit nun im vergangenen Monat ihren Fall öffentlich gemacht der in gewisser Weise zugleich auch ein Fall Angela Köckritz ist Denn die Zeit Korrespondentin hat kurz nach der Verhaftung ihrer Assistentin in Peking Hals über Kopf ihren Arbeitsplatz verlassen nachdem auch der für sie zuständige Mitarbeiter der deutschen Botschaft ihre Festnahme nicht mehr ausschließen konnte In insgesamt vier Verhören durch Polizei und Staatssicherheit sah sich Angela Köckritz mit dem Vorwurf konfrontiert eine Spionin zu sein die Proteste in Hongkong über die sie berichtet hatte selbst organisiert zu haben In steter Furcht vielleicht noch am Flughafen verhaftet zu werden flüchtete Angela

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Texte Newsletter Januar 2015
    war erst vor kurzem eigens zur besseren Kontrolle seines Klosters Nyitso errichtet worden Erst mit Verzögerung wurde bekannt dass Sungdue Kyab Ende Oktober fast zwei Jahre nach seiner Selbstverbrennung im Jahr 2012 von den chinesischen Behörden mit amputierten Beinen zu seiner Familie zurückgebracht wurde Es ist unklar ob diese drastische Operation medizinisch zwingend notwendig war Unter Tibetern kursieren Vorwürfe die chinesischen Behörden setzten bei Überlebenden von Selbstanzündungen Amputationen als Form der Bestrafung ein Im Raum steht auch der Verdacht dass eine bewusst schlechte medizinische Versorgung letztlich dazu geführt haben könnte dass Sungdue Kyab seine Beine abgenommen werden mussten Genährt werden diese Vermutungen durch einen völligen Mangel an Transparenz So wurde Sungdue Kyabs Familie während der gesamten Zeit kein Zugang zu ihm gewährt Selbst über seinen Aufenthaltsort bestand Unklarheit Weitere Einzelheiten liefert ein englischsprachiger ICT Bericht Tibet Journalismus Den Schneelöwen 2014 gewannen Thomas Weidenbach 2 v r und Shi Ming re für ihren Dokumentarfilm Kampf um Tibet Links Hauptredner Chang Ping daneben ICT Vorstandsvorsitzender Prof Dr Jan Andersson Zum Vergrößern Bild bitte anklicken Foto Michael Rahn Photography Sie sind journalistisch tätig und arbeiten zu Tibet Oder Sie kennen Menschen auf die dies zutrifft Dann sollten Sie die folgenden Zeilen mit großer Aufmerksamkeit lesen Zum bereits fünften Mal wird der Journalistenpreis Schneelöwe der International Campaign for Tibet ausgeschrieben Bis zum 31 Mai 2015 können herausragende journalistische Beiträge mit thematischem Bezug zu Tibet eingereicht werden Mit dem Preis möchte die ICT eine qualifizierte Berichterstattung fördern die dazu beiträgt ein besseres Verständnis für die politischen wirtschaftlichen kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen in China und oder Tibet zu entwickeln Erwünscht sind insbesondere Einsendungen die sich mit der politischen Situation in der Volksrepublik China und ihren Nationalitäten befassen Besonders berücksichtigt werden Einsendungen die einen Bezug zu Tibet herstellen Die Einreichungen dürfen aus allen Feldern journalistischen Schaffens stammen ganz gleich ob aus Print oder Online aus Radio oder Fernsehen Wichtig Die Beiträge müssen im Jahr 2014 in deutschsprachigen Medien veröffentlicht worden sein Alle weiteren Einzelheiten finden Sie hier Die Jury des Schneelöwe Journalistenpreises 2015 kann diesen in folgender Form vergeben Ein Erster Preis dotiert mit 2 000 Ein Zweiter Preis dotiert mit 1 000 Außerdem ist ein Recherchestipendium für freie Journalisten in Höhe von 2 000 zu vergeben Einzelheiten dazu finden Sie hier Der unabhängigen Jury die über die Vergabe der Schneelöwen entscheidet gehören an die langjährige China Korrespondentin der ARD Eva Corell der Schauspieler und Dokumentarfilmer Hannes Jaenicke sowie der Autor und langjährige China Korrespondent des SPIEGEL Andreas Lorenz Bewerbungen für die Schneelöwen und das Recherchestipendium können bis 31 Mai 2015 in der Geschäftsstelle in Berlin eingereicht werden Alles Nähere finden Sie auf der ICT Internetseite Pekings wachsender Einfluss Großer Empfang in Belgrad Chinas Ministerpräsident Li Keqiang und Serbiens Präsident Aleksandar Vuči Zum Vergrößern das Bild bitte anklicken Foto china ceec org Von der Öffentlichkeit hierzulande wenig beachtet fand vom 15 bis 17 Dezember in Belgrad ein Gipfeltreffen der Regierungschefs von China und einer Reihe mittel und osteuropäischer Staaten statt das Anlass zu Besorgnis gibt da es

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