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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Tenzin Choezom
    neunjährige Tenzin Choezom hofft auf unsere Hilfe denn sie braucht dringend ein neues Zuhause Tenzin ist ein tibetische Flüchtlingskind und lebt im Kinderdorf in Dharamsala Nordindien Die Häuser in denen Tenzin und viele andere Kinder wohnen haben eine marode Bausubstanz Die Unterkünfte stammen noch aus den 60er Jahren Die Häuser wurden damals so schnell wie möglich errichtet um den ankommenden Flüchtlingskindern Zuflucht zu bieten Die Unterkünfte verfügen über keine eigenen

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Texte Newsletter Januar 2016
    getötet zu werden auch wenn sie ihren Protest völlig gewaltfrei artikulieren Mit ihrer Politik der zwangsweisen Ansiedlung tibetischer Nomaden droht die chinesische Regierung eine nachhaltige Wirtschaftsweise auszulöschen die in einzigartiger Weise an die rauen Lebensumstände des tibetischen Hochlands angepasst ist Dabei sind sich Wissenschaftler in aller Welt inklusive der Volksrepublik China darin einig dass die traditionelle nomadische Landwirtschaft maßgeblich zum Erhalt der Landschaft beiträgt und hilft die Folgen des Klimawandels abzumildern Erst im vergangenen Monat hat die chinesische Regierung einen drastischen Ausbau der Kapazitäten für in Flaschen abgefülltes Trinkwasser aus Tibet angekündigt obwohl die Folgen schmelzender Gletscher und der verstärkten Nutzung der Flüsse Tibets bereits jetzt spürbar sind Die Kombination von zunehmender Urbanisierung verstärkter Militarisierung Ausbau der Infrastruktur und steigenden Temperaturen verändert Tibets Umwelt massiv Kommt es nicht zu einer Umkehr dieses Trends wird es zu irreversiblen Schäden kommen wie dem Verschwinden großer Teile des Graslandes der hochalpinen Weiden der Feuchtgebiete und der Permafrostböden um das Jahr 2050 mit unabsehbaren Konsequenzen für die Umwelt auch in China und Südasien Die chinesische Regierung präsentiert ihre für Tibets Umwelt desaströse Politik als Versuch die Folgen des Klimawandels in Tibet abzumildern Auf diese Weise soll Unterstützung internationaler Institutionen und Regierungen für eine Politik generiert werden die etwa die Ansiedlung von Nomaden als Klimaschutzmaßnahme rechtfertigt Sie können den vollständigen Bericht Blue gold from the highest plateau Tibet s water and global climate change kostenlos hier herunterladen pdf Englisch Dalai Lama Briefmarke verboten Lex Dalai Lama Unter Berufung auf geänderte Allgemeine Geschäftsbedingungen verweigert die Deutsche Post die weitere Produktion unserer Dalai Lama Briefmarke Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken Foto ICT Als ICT im vergangenen Juli eine Sonderbriefmarke zum 80 Geburtstag das Dalai Lama herausbrachte war das Interesse daran sehr groß Wir erhielten so viele Bestellungen dass wir mehrfach bei einem Tochterunternehmen der Deutschen Post AG nachproduzieren lassen mussten Mehr als 6 000 Exemplare der Briefmarke lieferte Postindividuell in fünf Auflagen an ICT Umso überraschender kam daher Ende November die Nachricht eine sechste Bestellung werde von dem Tochterunternehmen der Deutschen Post unter Verweis auf geänderte Allgemeine Geschäftsbedingungen verweigert Die neu formulierten Passagen deuten darauf hin dass die Deutsche Post AG mit einer Lex Dalai Lama gezielt die weitere Verbreitung der ICT Sonderbriefmarke verhindern wollte Nach den neuen Geschäftsbedingungen will das Unternehmen nunmehr den Abdruck von Personen des öffentlichen Lebens politischen Parteien oder Organisationen nicht mehr zulassen dies allerdings gilt nur für solche von außerhalb des Staatsgebiets der Bundesrepublik Deutschland Nach Einschätzung der ICT versteckt sich das Unternehmen ganz offensichtlich hinter skurrilen juristischen Winkelzügen um seine Geschäftsinteressen in China nicht zu gefährden Das ist gegenüber einem Friedensnobelpreisträger wie dem Dalai Lama unwürdig sagte ICT Geschäftsführer Kai Müller Eine Postsprecherin hatte in einem Schreiben an ICT zudem ausgeführt als international tätiges Unternehmen fühle sich die Deutsche Post AG zu politischer Neutralität verpflichtet Dies legt den Verdacht nahe dass Druck auf das Unternehmen ausgeübt worden sein könnte Gegenüber der Tageszeitung Die Welt stellte ein Postsprecher zudem die Abbildung des Dalai Lama auf eine Stufe mit rechtsextremen terroristischen

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Texte Newsletter Dezember 2015
    konfrontieren Dass der Menschenrechtsbeauftragte die Reise nach Tibet unternehme sei ermutigend Ebenfalls überraschend hatten bereits zwei Wochen zuvor US Parlamentarier nach Tibet reisen können Die Fraktionsvorsitzende der Demokratischen Partei im Repräsentantenhaus Nancy Pelosi stand an der Spitze einer hochrangigen Abgeordnetendelegation die neben Peking und Hongkong auch Tibet besuchte Wie die Politikerin anschließend sagte übermittelten die Parlamentarier der chinesischen Regierung die starke und überparteiliche Unterstützung deren sich der Dalai Lama im US Kongress und im amerikanischen Volk erfreue Sie äußerten zudem ihre Sorge hinsichtlich des Stands der Religions und Meinungsfreiheit sowie um den Erhalt von Tibets einzigartiger Kultur bzw seines religiösen und kulturellen Erbes Details können Sie einem Bericht von Reuters entnehmen Wie Radio Free Asia RFA unter Berufung auf eine tibetische Quelle meldete sei den Abgeordneten bei ihrem Besuch ein potemkinsches Lhasa präsentiert worden Die chinesischen Behörden hätten alles unternommen um den Besuchern ein friedliches und ruhiges Bild der Stadt vorzugaukeln So seien die allgegenwärtigen Metalldetektoren weggeräumt und falsche tibetische Pilger für das Umrunden des Barkhor bezahlt worden heißt es in dem Bericht Nonnenvertreibung Aufräumarbeiten am Kloster Jada Garden Khachoeling Nach der Vertreibung von mehr als 100 Nonnen ließen die Behörden auch mehrere Gebäude niederreißen Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken Quelle RFA Mehr als 100 Nonnen wurden in Tibet von den chinesischen Behörden aus ihrem Kloster vertrieben ihre Wohngebäude zerstört Wie Radio Free Asia RFA unter Berufung auf Quellen aus der Region meldete fand die Vertreibungsaktion bereits Anfang Oktober statt Es dauerte jedoch einen guten Monat bis die Nachricht davon an die Außenwelt gelangte da sich das betroffene Kloster Jada Garden Khacheoling im Landkreis Driru chin Biru liegt der von den chinesischen Behörden seit einigen Jahren besonders hermetisch abgeschottet wird Im verwaltungsmäßig zur sogenannten Autonomen Region Tibet TAR zählenden Driru war es in der jüngeren Vergangenheit schon mehrfach zu drastischen Maßnahmen der Behörden gegen die Bevölkerung gekommen Ein von RFA veröffentlichtes Foto soll dem Bericht zufolge Arbeiter zeigen die noch verwertbare Baumaterialien aus dem Schutt der zerstörten Gebäude des Klosters Jada Garden Khacheoling bergen Erst vor einem Jahr waren schon einmal 26 Nonnen des Klosters Jada Garden Khacheoling verwiesen worden Anfang Oktober nun so der Bericht von RFA seien insgesamt 106 Nonnen gezwungen worden das Kloster zu verlassen und zu ihren Familien zurückzukehren Zugleich seien die Nonnen gegen ihren Willen sogenannten politischen Erziehungskampagnen unterzogen worden Weitere Einzelheiten zu dem Fall können Sie dem RFA Bericht Chinese Authorities Expel Nuns From Jada Convent in Tibet entnehmen Der dritte Pol schmilzt Scheinidyll Der Midui Gletscher in Tibet Das Dach der Welt leidet in besonderem Maße unter der zunehmenden Erderwärmung Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken Foto Jan Reurink CC BY Noch bis Mitte Dezember findet in Paris der Weltklimagipfel der Vereinten Nationen statt Die Regierungen der Welt so die Hoffnung sollen sich auf ein gemeinsames Vorgehen gegen die zunehmende Erderwärmung verständigen Tibet spielt in der Klimadebatte bislang nur selten eine Rolle Das mag verwundern spielt doch das Dach der Welt für die Wasserversorgung von mehr als einer Milliarde Menschen

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Texte Newsletter November 2015
    Sie können Cardenals Rede hier auf Deutsch und auf Englisch nachlesen Mehr zu der Veranstaltung finden Sie hier Jurymitglieder des Schneelöwen sind Eva Corell Journalistin und langjährige China Korrespondentin der ARD Andreas Lorenz Autor Journalist und langjähriger China Korrespondent des SPIEGEL sowie der Schauspieler und Dokumentarfilmer Hannes Jaenicke Mit dem Schneelöwen will die International Campaign for Tibet herausragende Berichterstattung über Tibet und China fördern Die International Campaign for Tibet wird auch im kommenden Jahr wieder einen Schneelöwen verleihen und ein Recherchestipendium vergeben Bewerbungen können ab sofort in der Geschäftsstelle in Berlin eingereicht werden Alles Nähere dazu hier auf unserer Webseite Appell an Kanzlerin Merkel Bundeskanzlerin Merkel wird in Peking mit militärischen Ehren empfangen Neben ihr Chinas Ministerpräsident Li Keqiang Das Bild entstand am 29 Oktober Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken Foto Xie Huanchi Xinhua Anlässlich der China Reise von Bundeskanzlerin Merkel am 29 und 30 Oktober forderte die International Campaign for Tibet ein klares Eintreten für Menschenrechte und für eine Lösung der Tibetfrage In einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin hat ICT überdies zusammen mit Amnesty International und dem Weltkongress der Uiguren auf die massiven Verschlechterungen im Bereich von Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten hingewiesen Umfangreiche Verhaftungen und neue Sicherheitsgesetze stehen für einen dramatischen Abwärtstrend in diesen Bereichen So soll ein zu verabschiedendes Anti Terror Gesetz den Behörden die Verfolgung von Personen ermöglichen die die Regierungspolitik in Bezug auf Religion und Glaubensgemeinschaften falsch darstellten Zudem sind in Tibet willkürliche Verhaftungen Folter und Misshandlungen weit verbreitet Der Staat greift systematisch und massiv in die Religions und Glaubensfreiheit ein indem Klöster Geistliche und Gläubige einer strengen Überwachung und einer sog patriotischer Erziehung unterzogen werden Folge der Repression und der Eingriffe in Kultur und Religion sind dramatische Protestaktionen wie die mehr als 140 Selbstanzündungen die sich seit 2009 in Tibet ereignet haben Mit Sorge blickt ICT auf die aktuelle China Politik Großbritanniens wo Chinas Staatspräsident Xi Jinping vor Kurzem mit großem Protokoll empfangen worden war Themen wie Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit hatte man offenbar bewusst von der Agenda verbannt Dazu sagte ICT Geschäftsführer Kai Müller In Europa darf kein Wettlauf der Unterwürfigkeit gegenüber einem autoritären Regime stattfinden das universelle und europäische Werte mit Füßen tritt Der Preis den David Cameron und Großbritannien zahlten sei hoch den Verkauf eigener Werte massive Kritik in der eigenen Bevölkerung und letztlich auch ein dramatischer Ansehensverlust Großbritanniens in den Augen der chinesischen Regierung die David Cameron nicht mehr ernst nehmen könne Diesem Vorbild dürfe Deutschland nicht folgen so Kai Müller Die International Campaign for Tibet rief daher Bundeskanzlerin Merkel dazu auf die dramatischen Verschlechterungen im Menschenrechtsbereich die unter Xi Jinping zu beobachten sind offen anzusprechen Dazu gehöre auch ein Eintreten für einen Dialog mit dem Dalai Lama oder seinen Vertretern um eine friedliche Lösung der Tibetfrage zu erreichen Diese Eckpfeiler einer menschenrechtsorientierten Politik dürften aus Sicht der ICT nicht abgeschliffen werden Entnehmen Sie weitere Details und Hintergründe hier einer Mitteilung der ICT Endlich frei Dolmy Kyab wurde nach der Freilassung in seiner Heimat von Freunden und Angehörigen empfangen Zum

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Texte Newsletter Oktober 2015
    Ungebrochen hingegen ist die Verehrung für Gendun Choekyi Nyima der seit seiner Entführung an einem unbekannten Ort festgehalten wird Immer wieder gab es vergebliche Versuche der internationalen Gemeinschaft von Peking Aufklärung über sein Wohlergehen und seinen Aufenthaltsort zu erlangen ICT nimmt die offizielle Erwähnung Gendun Choekyi Nyimas zum Anlass von der chinesischen Führung ein klares und eindeutiges Lebenszeichen des Panchen Lama zu fordern Mehr als zwanzig Jahre nach seiner Entführung sollte die Führung in Peking Gendun Choekyi Nyima endlich gestatten Kontakt mit der Außenwelt aufzunehmen Es erscheint grotesk wenn chinesische Funktionäre angesichts seiner Lage davon sprechen er führte ein normales Leben Nichts könnte weiter von der Realität entfernt sein so unsere Einschätzung Die International Campaign for Tibet hat einen Spezialisten für Gesichtsalterung gebeten ein Phantombild von Gendun Choekyi Nyima anzufertigen das zeigt wie der 11 Panchen heute aussehen könnte Das Ergebnis der Arbeit von Dirk Scheerle finden Sie hier in einer ICT Mitteilung Der Hannoveraner ist Experte auf dem Gebiet der Gesichtserkennung und Phantombilderstellung Dirk Scheerle verfügt auch über große Erfahrung im Bereich der prognostischen Gesichtsalterung Neuer Protesttrend in Tibet Der tibetische Mönch Jampal Gyatso protestiert am 9 September in den Straßen Ngabas Osttibet mit einem Portrait des Dalai Lama Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken Quelle ICT Die osttibetische Region Ngaba chin Aba hat es in den vergangenen Jahren zu trauriger Berühmtheit gebracht Hier nahm im Jahr 2009 die Welle von Selbstverbrennungen ihren Ausgang inzwischen mehr als 140 Tibeterinnen und Tibeter zum Opfer gefallen sind wobei die meisten von ihnen den Tod fanden Alleine hier ereignete sich ein knappes Drittel aller Selbstanzündungen in Tibet und China Zumindest in den vergangenen Wochen aber war die vorherrschende Protestform in Ngaba eine andere Im Sommer begann eine Serie von Einzelprotesten gegen die chinesische Herrschaft in Tibet die alleine auf das Wort und auf Symbole setzten Junge Tibeterinnen und Mönche des in Ngaba beheimateten Klosters Kirti demonstrierten so für die Rückkehr des Dalai Lama und für Freiheit für Tibet Dabei hielten sie in einigen Fällen Bilder des Dalai Lama in anderen Fällen hatten sie die Hände zum Gebet gefaltet Die chinesischen Behörden verhafteten die Protestierer nach kurzer Zeit Einige von ihnen befinden sich inzwischen wieder auf freiem Fuß andere sind nach wie vor verschwunden Wie tibetische Exilquellen melden setzten die Behörden bei den Verhaftungen teilweise exzessive Gewalt ein So auch im Fall des 26 jährigen Kirti Mönchs Adrak der am Morgen des 10 September über die Hauptstraße von Ngaba ging und dabei laut ausrief Freiheit für Tibet Möge der Dalai Lama 10 000 Jahre lang leben Wie es heißt hätten die Beamten so heftig auf ihn eingeschlagen dass die umstehenden Tibeter dagegen zu protestieren begannen Daraufhin seien auch diese geschlagen und teils verhaftet worden Unter ihnen befand sich auch die 64 jährige Aye Gumo Weder über ihren Gesundheitszustand noch über ihren Aufenthaltsort gibt es gesicherte Erkenntnisse Die chinesischen Behörden reagierten auf die Protestwelle mit einer Erhöhung ihrer Truppenpräsenz und verschärfter Überwachung So kontrollieren die Sicherheitskräfte alle wichtigen Straßen in Ngaba insbesondere die

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Texte Newsletter September 2015
    der Schaffung der TAR auf etwa der Hälfte der Fläche des historischen Tibet und der verwaltungsmäßige Angliederung der restlichen Teile des Landes an vier chinesische Provinzen Qinghai Gansu Sichuan und Yunnan hatte Peking damals auch etwa die Hälfte der tibetischen Bevölkerung diesen derart vergrößerten Provinzen zugeschlagen Die Bedeutung der Tibet Frage für die chinesische Führung wurde zusätzlich durch ein Treffen der Politbürospitze unter Führung von Parteichef Xi Jinping unterstrichen Bei der Sitzung am 30 Juli sei es auch um die Reinkarnation des Dalai Lama gegangen so die offiziellen Medien Dieser komme entscheidende Bedeutung für die Stabilität und die nationale Souveränität der Volksrepublik China zu hieß es im Anschluss Die offenbar ebenfalls auf der Politbürositzung beschlossene Bildung einer einflussreichen neuen zentralen Arbeitsgruppe der Einheitsfront der KP Abteilung die bis zu deren Ende im Januar 2010 für die Gespräche mit Vertretern des Dalai Lama zuständig war dürfte als Indiz für eine Aufwertung dieser Abteilung und eine Verstärkung der Kontrolle gelten Weitere Einzelheiten können Sie hier einer Mitteilung der ICT zu unserem englischsprachigen Bericht Major troop movements in Tibet hardline approach to Dalai Lama in key policy talks entnehmen Ein Pass für Ai Weiwei Überraschend erhielt der Künstler und Dissident Ai Weiwei vor Kurzem einen Pass mit dem er zunächst nach Deutschland reiste Foto Ai Weiwei Twitter Noch im Juli beschrieb ein Bericht der ICT die diskriminierende Praxis der chinesischen Behörden bei der Vergabe von Reisepässen In unserer Pressemitteilung hieß es Tibetern aber auch Uiguren und chinesischen Dissidenten wird systematisch die Ausstellung der Reisedokumente verweigert während gleichzeitig Pässe in Rekordzahl ausgegeben werden um die Tourismusindustrie zu fördern Zumindest im Fall eines prominenten chinesischen Dissidenten gilt dies nun nicht mehr Der Künstler Ai Weiwei erhielt nach vier Jahren überraschend seinen Reisepass zurück und nutzte die Gelegenheit umgehend um damit nach Deutschland zu fahren wo er von seiner dort lebenden Frau und seinem Sohn in Empfang genommen wurde Das Medieninteresse war groß doch schon nach kurzer Zeit stellte sich Irritation ein In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung nur in englischer Sprache frei verfügbar äußerte er mehr Verständnis für die Politik der chinesischen Führung als viele erwartet hatten Als Einzelner sehe man die Dinge oft zu einfach so Ai Die Vertreter des Staats seien auch Menschen Nur arbeiteten sie innerhalb einer sozialen und politischen Struktur die sie einschränke Am Ende des Gesprächs sagt Ai Weiwei Ich bitte nur um ein normales Leben Ich will Dinge sagen und tun die unserer Gesellschaft helfen Nicht nur kritisieren sondern Lösungen anbieten Beim Lesen drängt sich unweigerlich der Gedanke auf dass Ai Weiwei auch Tausende von Kilometern von Peking entfernt nicht so frei reden kann wie er es sich vielleicht wünschen würde Der Künstler hatte vor seiner Abreise offenbar die Zusage erhalten wieder nach China zurückkehren zu dürfen Welche Absprachen dafür nötig waren muss notwendigerweise offen bleiben Ai Weiweis Verhalten scheint viele zu irritieren So kam es nach einem Interview mit der Zeit gar zu einem kleinen Eklat Ai klagte er sei falsch wiedergegeben worden die Zeitung hielt dagegen

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Texte Newsletter August 2015
    Rinpoches Tod Die chinesischen Behörden reagierten darauf mit Verstärkung ihrer Truppenpräsenz und errichteten Kontrollposten an wichtigen Durchgangsstraßen Wie tibetische Exilquellen berichten wurden auch die Kommunikationswege in die Region unterbrochen Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte unserer Mitteilung Entgegen dem ausdrücklichen Wunsch der Angehörigen die Todesursache unabhängig untersuchen zu lassen wurde der Leichnam des Verstorbenen von den Behörden eingeäschert Augenzeugen die den Toten kurz zuvor hatten sehen können berichteten von schwarz verfärbten Lippen Für weitere Empörung sorgten im Anschluss die zwischenzeitliche Verhaftung einer Schwester von Tenzin Delek Rinpoche die zusammen mit ihrer Tochter zwei Wochen lang von den Behörden festgehalten wurde sowie die Beschlagnahme der Asche des Verstorbenen Den Mönchen die diese transportiert hatten war die Urne unter massiven Drohungen wieder weggenommen worden Auch international sorgte der ungeklärte Tod von Tenzin Delek Rinpoche für viel Aufsehen So zeigte sich Christoph Strässer der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung davon tief getroffen Er betonte in einer Erklärung dass die Bundesregierung und die EU sich in der Vergangenheit wiederholt für eine medizinische Behandlung und eine Entlassung aus der Haft aus humanitären Gründen engagiert hätten Vor seiner Verhaftung im Jahr 2002 hatte Tenzin Delek Rinpoche Schulen für Nomadenkinder und Altenheime gegründet Gemeinsam mit Behördenvertretern hatte er sich für den Schutz der Wälder eingesetzt und war bekannt für seine Bemühungen um den Erhalt der tibetischen Kultur Er genoss hohes Ansehen nicht nur unter Tibetern sondern auch unter chinesischen Buddhisten Keine Pässe für Tibeter Der ICT Bericht A Policy Alienating Tibetans dokumentiert die diskriminierende Praxis der Passvergabe durch die chinesischen Behörden Ein aktueller Bericht der International Campaign for Tibet belegt doppelte Standards der chinesischen Behörden bei der Vergabe von Reisepässen Tibetern aber auch Uiguren und chinesischen Dissidenten wird systematisch die Ausstellung der Reisedokumente verweigert während gleichzeitig Pässe in Rekordzahl ausgegeben werden um die Tourismusindustrie zu fördern Unter dem Vorwand der landesweiten Umstellung auf elektronische Reisepässe im Jahr 2012 wurden zahlreichen Tibetern ihre noch gültigen Reisedokumente abgenommen ohne diese durch neue Pässe zu ersetzen Mit ihrer Politik verletzen die Behörden geltendes chinesisches Recht und verstärken das ohnehin starke Gefühl der Entfremdung in der tibetischen Bevölkerung Der Bericht A Policy Alienating Tibetans dokumentiert Nur sehr wenige Tibeter in der Autonomen Region Tibet TAR und den anderen den Provinzen Qinghai Gansu Sichuan und Yunnan zugeordneten Regionen Tibets haben in den vergangenen drei Jahren Reisepässe erhalten Ausnahmen betrafen offenbar vor allem Kader Geschäftsleute und Menschen mit guten Verbindungen zur Kommunistischen Partei Im Gegensatz dazu erfreuen sich mehr und mehr Chinesen der Freiheit sowohl ins Ausland als auch ungehindert durch Tibet reisen zu können Die verweigerte Ausstellung von Reisepässen fällt zusammen mit der Beschränkung der Reisefreiheit innerhalb Tibets im Zusammenhang mit der zunehmenden Militarisierung der Region Dies gilt insbesondere für jene Gegenden in denen Proteste oder Selbstverbrennungen stattgefunden haben Die chinesischen Behörden haben weitreichende Maßnahmen ergriffen um Tibeter davon abzuhalten zu Unterweisungen des Dalai Lama außerhalb Tibets zu reisen Wem dies dennoch gelingt wird deswegen bestraft Deshalb besuchten im vergangenen Jahr erstmals mehr chinesische Buddhisten als Tibeter aus Tibet das große Kalachakra Ritual mit dem

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Texte Newsletter Juli 2015
    statt wo die Menschen sich versammelt hatten Vor zum Teil eigens errichteten Altären mit dem Bild des Dalai Lama wurden Zeremonien abgehalten Butterlampen entzündet Gebete gesprochen und Khatags traditionelle tibetische Glücks und Segensschals dargeboten Riesige Mengen buddhistischer Gebetsfähnchen wurden in die Luft geworfen In der tibetischen Hauptstadt Lhasa umrundeten zahlreiche Menschen den Potala Palast den traditionellen Sitz des Dalai Lama der von den chinesischen Behörden in eine Touristenattraktion verwandelt worden ist Das Bildmaterial zeigt außerdem aufwändig produzierte Geburtstagstorten und Nomaden die auf Geburtstagspicknicks traditionelle Lieder singen Zu sehen sind Kinder die sich in Gebetshaltung vor Bildern des Dalai Lama versammeln und religiöse Gesänge von Mönchen in ihren Klöstern In einem Video fordern die Menschen offen die Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet die International Campaign for Tibet verzichtet aus Rücksicht auf die Sicherheit der in dem Film zu erkennenden Personen auf eine Veröffentlichung des Videos Die Feierlichkeiten sind umso bemerkenswerter als in den vergangenen Jahren die Behörden mit teils extremer Härte gegen öffentliche Geburtstagsfeiern für den Dalai Lama vorgegangen waren Vor zwei Jahren waren im osttibetischen Tawu chin Daofu zehn Menschen zum Teil schwer verletzt worden als die Polizei das Feuer auf eine unbewaffnete und friedliche Menschenmenge eröffnete Einige der danach verhafteten Tibeter waren anschließend gefoltert worden Eine Bildergalerie mit Aufnahmen von Geburtstagsfeiern für den Dalai Lama in Tibet finden Sie auf unserer Seite auf Facebook Weitere Details können Sie auch einem ICT Bericht in englischer Sprache entnehmen Verbrechen eigene Meinung Mehrere Musiker wie hier der Sänger Chakdor in einem Video gerieten wegen ihrer Texte ins Visier der chinesischen Behörden Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken Quelle Vimeo Langjährige Gefängnisstrafen für ein Lied oder ein Gedicht sind in Tibet leider keine Seltenheit Wie ein neuer Bericht der International Campaign for Tibet belegt geraten Künstler und Intellektuelle immer stärker ins Visier der Behörden Anhand von mehr als 20 Einzelschicksalen dokumentiert der Bericht so die zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit in Tibet Unter dem Titel The teeth of the storm new report documents dangers for free expression of Tibetans and resilience of a new generation zeigt er zugleich dass viele Tibeter bereit sind einen hohen Preis dafür zu zahlen ihrer tibetischen Identität Ausdruck zu verleihen Der neue Bericht der ICT beleuchtet die Fälle von elf inhaftierten Schriftstellern und Intellektuellen sowie von zehn Sängern die Verfolgung und Haft erleben mussten Unter ihnen sind Lo Lo ein tibetischer Sänger der zu sechs Jahren Haft verurteilt wurde weil er Lieder wie Kinder des Schneelands hisst die Fahne Tibets vorgetragen hatte Lo Lo soll im Gefängnis ernsthaft erkrankt sein Der tibetische Blogger Shokjang dessen Aufenthaltsort seit seiner Verhaftung im März unbekannt ist Shokjang ist bekannt für seine klare Analyse der politischen Lage Thamkey Gyatso ein Mönch der aufgrund von schwerer Folter im Gefängnis gelähmt ist Thamkey Gyatso hat viel für literarische Magazine geschrieben er wurde zu 15 Jahren Haft verurteilt Der Sänger Kalsang Yarphel wurde für seine Lieder zu vier Jahren Haft verurteilt in denen er die Tibeter zur Einheit aufrief und forderte sie sollten Tibetisch

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