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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Tibet-News Januar 2009
    Tibet einen Festtag der Befreiung von der Leibeigenschaft ein Lebenslange Strafe Ein tibetischer Mitarbeiter einer australischen NGO in Tibet wegen Weitergabe von Information verurteilt Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen Kai Müller Geschäftsführer Provokation Feiertag zur Befreiung von der Leibeigenschaft in Tibet Am kommenden 10 März werden Tibeter weltweit an den 50 Jahrestag der gewaltsamen Niederschlagung des tibetischen Volksaufstandes durch die chinesische Volksbefreiungsarmee gedenken Als Reaktion darauf haben die chinesischen Behörden nun entschieden am 28 März in Tibet einen neuen Feiertag der Befreiung von der Leibeigenschaft einzuführen ICT kritisiert diese Propagandamaßnahme als unverantwortlich und warnt dass dies von den Tibetern als Provokation verstanden werden muss Bild Die Realität in Tibet gibt keinen Anlass zum Feiern Foto Getty Images mehr Lebenslange Haft In Tibet wird weiterhin sehr hart gegen die Zivilbevölkerung vorgegangen Ein besonders erschütternder Fall ist die lebenslange Haftstrafe für den Tibeter Wangdu der in Lhasa für eine australische Hilfsorganisation tätig war Bild Wangdu beim Verteilen von AIDS Broschüren Foto TCHRD mehr Zwangsansiedelung Allein im Jahr 2008 wurden nach chinesischen Angaben in Tibet über 300 000 tibetische Nomaden zwangsweise angesiedelt Die sozialen und wirtschaftlichen Folgen für die Betroffenen sind verheerend Im Bild Eine Nomaden Siedlung in Golok Provinz Qinghai Foto ICT

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Tibet-News Februar 2009
    angespannt Fast täglich kommt es Berichten zufolge zu Verhaftungen durch die chinesischen Behörden die mit einer sogenannten Hart Zuschlagen Kampagne in diesem Winter offenbar weiteren Protesten in Tibet zuvorkommen wollen Die staatliche Lhasa Abendnachrichten hatte berichtet dass die Hart Zuschlagen allgemeine Überprüfungskampagne am 18 Januar begonnen hätte wobei Personen aufgrund reaktionärer Meinungen und wegen Herunterladens reaktionärer Lieder auf ihre Mobiltelefone in Haft genommen worden seien Gleichzeitig bleibt das Land für Ausländer abgeschottet Berichten zufolge sind vor kurzem mehrere internationale Medienvertreter des Landes verwiesen worden Im Bild links chinesische Soldaten in Lhasa September 2008 Foto ICT mehr Gedenken an Opfer Keine tibetischen Neujahrsfeiern Bemerkenswerte Weigerung vieler Tibeterinnen und Tibeter die traditionellen tibetischen Neujahrsfeiern zum 26 Februar sollen nur in aller Stille begangen werden um der Toten und Inhaftierten der Proteste im letzten Jahr zu gedenken Exiltibeter in aller Welt wollen nun ebenfalls mit stillen Feierlichkeiten der Opfer gedenken UNO Menschenrechtsrat China verbannt Tibet von der Agenda Ungeachtet deutlicher Verweise auf die Menschenrechtslage in Tibet hat die Volksrepublik China Kritik an der Menschenrechtslage in Tibet vor dem UNO Menschenrechtsrat kategorisch zurückgewiesen Gefolgt war man indes den Empfehlungen von Kuba Sudan Iran und Simbabwe ICT hatte zusammen mit anderen Organisationen ein umfangreiches Dossier

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Texte Newsletter April 2009
    Weder Freiheit noch Gleichheit Stellenangebot in Lhasa Han Chinesen wird ein Lohn von 50 Yuàn geboten Tibetern dagegen nur 30 Foto ICT Mit großem Aufwand inszenierte die chinesische Staatsführung am 28 März in Lhasa die Feierlichkeiten zum Tag der Befreiung der Leibeigenen in Tibet Tatsächlich aber markiert das Datum den 50 Jahrestag der Niederschlagung des tibetischen Volksaufstands Damit begann die Phase der direkten Herrschaft Pekings über Tibet Am 28 März verkündete der chinesische Ministerpräsident Zhou Enlai die Auflösung der tibetischen Regionalregierung Dies bedeutete das vorläufige Ende des tibetischen Volksaufstands der am 10 März begonnen hatte In seinem Verlauf verloren mehrere zehntausend Tibeter ihr Leben der Dalai Lama musste begleitet von zahlreichen Flüchtlingen seine Heimat verlassen und lebt seither im indischen Exil Der neue Feiertag muss als Reaktion auf die massiven Proteste im März 2008 gesehen werden Diese machten aller Welt deutlich dass die chinesische Herrschaft von den Tibetern keineswegs als Befreiung empfunden wird Mit massiver Propaganda soll nun der große Fortschritt gewürdigt werden den China angeblich nach Tibet gebracht hat Vor allem der chinesischen Öffentlichkeit gegenüber wird deshalb betont wie rückständig die gesellschaftlichen Verhältnisse in Tibet gewesen seien Dabei wird vom Dalai Lama keineswegs bestritten dass Tibet vor 1959 eine äußerst arme Gesellschaft war und dass es große Ungerechtigkeiten gab Klar ist dass Tibet auch ohne chinesische Herrschaft seinen eigenen Weg der Modernisierung gegangen wäre Insofern ist der Tag der Befreiung der Leibeigenen eine Provokation für die tibetische Bevölkerung und ein Schlag ins Gesicht all derjenigen die an einer Entspannung der Lage interessiert sind Einen tieferen Einblick in die aktuelle Lage der Tibeterinnen und Tibeter jenseits der chinesischen Propaganda verschafft Ihnen der 163 seitige englischsprachige ICT Bericht A Great Mountain burned by Fire China s Crackdown in Tibet den Sie sich hier kostenlos herunterladen können Touristen dürfen wieder nach Tibet reisen unter strenger Kontrolle Ein Han Chinese in traditioneller tibetischer Tracht posiert für Touristen vor dem Denkmal für die friedliche Befreiung Tibets einem unübersehbaren Symbol für Chinas Herrschaftsanspruch im Zentrum von Lhasa Foto ICT Mehr als ein Jahr lang war Tibet für ausländische Touristen gesperrt nach den Protesten im März 2008 hatte die chinesische Regierung die gesamte Region abgeriegelt eine Zeitlang sogar für chinesische Urlauber Seit dem 4 April soll es Aussagen der chinesischen Behörden zufolge ausländischen Besuchern wieder gestattet sein Lhasa und andere touristische Attraktionen zu besichtigen da die Situation im Land wieder harmonisch sei Von Bewegungsfreiheit für Touristen kann allerdings keine Rede sein So müssen Reisen vorher angemeldet werden linientreue Reiseführer sind Vorschrift jeder Schritt der Touristen wird von weiteren Aufpassern registriert Die Regierung in Peking verfolgt ehrgeizige Pläne den Tourismus Sektor weiter auszubauen nicht zuletzt wegen der großen Attraktivität Tibets für zahlungskräftige Ausländer ICT hält es zwar für begrüßenswert dass nun auch wieder ausländische Besucher zugelassen werden Doch dabei darf es nicht bleiben Zu fordern ist vielmehr eine uneingeschränkte Öffnung des Landes und der Zugang nach Tibet sowohl für Touristen als auch für Journalisten Gleichzeitig müssen sich auch die Reisenden ihrer Verantwortung gegenüber einer einzigartigen Kultur bewusst

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Texte Newsletter Mai 2009
    veröffentlicht hat sind unter den Protestierenden neben Schülern auch einige ältere Jugendliche und Erwachsene zu erkennen Bewaffnete Polizei und Militär sollen alle Teilnehmer an dem Protestzug verhaftet und teilweise geschlagen haben Inzwischen scheinen alle wieder auf freiem Fuß zu sein Gut informierten Kreisen zufolge war der Protest eine Reaktion auf verstärkte Bemühungen des chinesischen Staates nun auch in den tibetischen Gebieten außerhalb der Autonomen Region Tibet TAR die Menschen zu zwingen öffentlich den Dalai Lama herabzuwürdigen und ihre Unterstützung der offiziellen politischen Linie zu bekunden Zu ähnlichen Protesten soll es auch an der tibetischen Mittelschule in Sangchu gekommen sein Auf der englischen Seite der International Campaign for Tibet können Sie sich detailliert informieren Nach sechs Monaten in Haft wurde der tibetische Mönch Jigme Guri am 3 Mai von den Behörden freigelassen ohne dass es zu einer Anklageerhebung gekommen wäre Guris Fall hatte weltweites Aufsehen erregt weil er es gewagt hatte in einem später auf YouTube veröffentlichten Video offen über seine Folterung durch chinesische Sicherheitskräfte zu sprechen In dem Video dessen Text in englischer Transkription ebenfalls im Internet abgerufen werden kann beschreibt er darin außerdem die Folter und Misshandlung weiterer Mönche aus dem Kloster Labrang die es gewagt hatten am 10 April 2008 gegenüber einer Delegation internationaler Journalisten offen über ihre Situation zu berichten Guris Freilassung steht offenbar in Zusammenhang mit dem öffentlichen Druck der sich entwickelte als die bekannten chinesischen Menschenrechtsanwälte Li Fangping und Jiang Tianyong dem Mönch ihre Hilfe anboten Li Fangping hatte erst kürzlich für Aufsehen gesorgt als er die Verteidigung des bekannten tibetischen Lamas Phurbu Rinpoche übernahm Einen ausführlichen englischsprachigen Bericht können Sie hier lesen Erfolgreiche Proteste Dalai Lama nun wieder willkommen in Südafrika Erzbischof Desmond Tutu hatte im März zu einem Friedensgipfel geladen Das erforderliche Visum für den Dalai Lama wurde von Südafrika verweigert Im Bild Desmond Tutu und der Dalai Lama in Brüssel 2006 Foto ICT Es hagelte weltweiten Protest als die Regierung Südafrikas sich im März weigerte dem Dalai Lama ein Visum zur Teilnahme an einem Friedensgipfel im Lande auszustellen Der umstrittenen Entscheidung vorausgegangen war heftiger Druck von Seiten Chinas Auch die International Campaign for Tibet schloss sich den Protesten an mit dem Aufruf zu einem E Mail Alert an die Adresse Südafrikas Viele Bezieher dieses Newsletters Folge machten dabei mit Ihnen allen unseren ganz herzlichen Dank dafür Die neue Regierung Südafrikas hat nun eine radikale Kehrtwende vollzogen Am 14 Mai sagte Maite Nkoane Mashabaneshe Südafrikas Ministerin für Internationale Beziehungen und Zusammenarbeit Wie jedem anderen Bürger dieses Planeten auch steht es dem Dalai Lama frei unser Land zu besuchen Man habe die Angelegenheit im März nicht klar kommuniziert sagte die Ministerin Offiziell war die verweigerte Visumserteilung damit begründet worden der Besuch des Dalai Lama bedeute eine Störung der Vorbereitungen auf die Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika im kommenden Jahr Dahingegen ist der vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag per Haftbefehl gesuchte sudanesische Staatspräsident Omar Al Baschir offenbar weniger störend Er war ganz offiziell zur Amtseinführung von Südafrikas neuem Präsidenten Jacob Zuma eingeladen worden Spanisches Gericht

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Tibet-News Juni 2009
    Tibet Im Widerspruch zur offiziellen Lesart der chinesischen Staatsführung machen chinesische Intellektuelle die Politik Pekings für die anhaltende Unzufriedenheit der Tibeter verantwortlich Basierend auf Feldforschung in verschiedenen Teilen Tibets hat die Initiative Gongmeng Offene Verfassung eine Studie erstellt die insbesondere die Diskriminierung der Tibeter durch die lokalen Statthalter Pekings kritisiert Es sei demnach nicht die offiziell so gerne verteufelte Dalai Clique gewesen die die Proteste im Frühjahr 2008 angestoßen habe sondern die Unfähigkeit der Machthaber die Bedürfnisse und Wünsche der Tibeter zu berücksichtigen mehr Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl Anfang Juli beginnt in Berlin die parlamentarische Sommerpause Spätestens dann stehen alle Zeichen auf Wahlkampf ICT hat daher gemeinsam mit anderen Tibetorganisationen ihre Wahlprüfsteine veröffentlicht mehr Druck aus Peking Der chinesische Botschafter in Den Haag brachte Pekings Haltung auf den Punkt Wir sind gegen jeden Besuch des Dalai Lama in jedem Land Und wir sind gegen jedes Treffen des Dalai Lama mit jedem Politiker in jedem Land Mit dieser Linie soll verhindert werden dass die Tibet Frage auf die politische Tagesordnung kommt mehr Erfolgreicher Protest gegen Goldmine Der Abbau von Tibets reichen Bodenschätzen führt häufig zur Verseuchung ganzer Landstriche auf Lebensweise und Traditionen der Tibeter wird wenig Rücksicht genommen Umso bemerkenswerter wenn ein

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Tibet-News Juli 2009
    die chinesischen Behörden das Pekinger Büro von Gongmeng Initiative Offene Verfassung Ein schwerer Rückschlag für die chinesische Zivilgesellschaft Denn für Gongmeng arbeiteten nicht nur zahlreiche prominente Menschenrechtsanwälte Es war vor allem eine Studie der Forschungsabteilung von Gongmeng die erstmalig innerhalb Chinas die Ursachen der Unruhen in Tibet vom vergangenen Frühjahr benannte und der offiziellen Version der chinesischen Regierung widesprach mehr Unruhen in Xinjiang Die blutigen Bilder aus Urumqi haben es erneut bestätigt Die chinesische Politik gegenüber den sogenannten nationalen Minderheiten ist gescheitert Trotz massiver chinesischer Propaganda wurde deutlich es ist die systematische Missachtung der Rechte von Uighuren und Tibetern die der von Peking so gerne beschworenen Harmonie in den beiden Regionen im Wege steht mehr Neues über Dondhup Wangchen Offenbar gibt es neue Entwicklungen im Fall des inhaftierten tibetischen Filmemachers Dhondup Wangchen Berichten zufolge soll in Kürze das Gerichtsverfahren gegen den im letzten Jahr inhaftierten Tibeter eröffnet werden Inzwischen ist dem chinesischen Rechtsanwalt Li Dunyong die Verteidigung Wangchens von den Behörden verweigert worden Wangchens Gesundheitszustand gilt als schlecht mehr Neuer ICT Flüchtlingsbericht Jahr um Jahr flohen zuletzt zwischen 2 500 und 3 000 Tibeter auf dem gefahrvollen Weg über schwer passierbare Hochgebirgspässe aus ihrer Heimat stets bedroht von chinesischen Grenzpatrouillen

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Tibet-News November 2009
    Campaign for Tibet ist bestürzt über die Hinrichtung zweier Tibeter Nach inzwischen bestätigten Berichten sind Lobsang Gyaltsen und Loyak am 20 Oktober 2009 in Lhasa hingerichtet worden Im April 2009 waren sie vom Mittleren Volksgericht in Lhasa wegen mutmaßlicher Beteiligung an den gewaltsamen Auseinandersetzungen in Lhasa am 14 März 2008 zum Tode verurteilt worden Große Sorge besteht um des Schicksal von weiteren zum Tode verurteilten Tibetern Links im Bild Loyak Foto TCHRD mehr Like Gold that Fears No Fire Neue tibetische Literatur Weltpremiere auf der Frankfurter Buchmesse hatte eine neue Publikation der International Campaign for Tibet Like Gold that fears no Fire versammelt Texte die in der tibetischen Heimat ihrer Verfasser nicht veröffentlicht werden können darunter Werke von Tsering Woeser und Dolma Kyab Das Buch kann exklusiv bei ICT bestellt werden mehr ICT auf der Frankfurter Buchmesse Zwei Stände eine tibetische Tanzgruppe Prospektverteiler die International Campaign for Tibet war auf der Buchmesse sehr aktiv Eindeutiger Höhepunkt Die verbotene Lesung Schauspieler Hannes Jaenicke und der tibetische Schriftsteller Lamajabb lasen ins Deutsche und Englische übertragene Texte tibetischer Autorinnen und Autoren die in China Ehrengastland der diesjährigen Buchmesse nicht erscheinen können Foto Stepniak mehr 60 Jahre Volksrepublik China Mit riesigem Aufwand ließ die

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - Texte Newsletter Dezember 2009
    Verfahrens zu bitten Ein Regierungsbeamter hatte bestätigt dass die Petenten in Peking und Chengdu vorstellig geworden sind erklärte jedoch dass alle überzeugt werden konnten wieder nach Hause reisen und dass niemand verhaftet worden sei Weiterhin sind in Tibet mehrere Petitionen zugunsten von Tenzin Delek Rinpoche im Umlauf die offenbar z T von mehreren Tausend Personen unterzeichnet worden sind Darin wird unter anderem die Wiederaufnahme des Verfahrens gegen den hochangesehenen Geistlichen gefordert Tenzin Delek war im Dezember 2002 zum Tode verurteilt worden Später war das Urteil nach internationalen Protesten in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt worden Der ausführliche englischsprachige ICT Bericht Tibetans defy security crackdown to demonstrate in support of imprisoned Tibetan lama vom 17 Dezember 2009 kann hier eingesehen werden Frankreichs Außenminister besorgt über den Fall von Dhondup Wangchen Der französische Außenminister Bernard Kouchner hat betont dass seine Beamten den Fall des tibetischen Amateurfilmers Dhondup Wangchen aufmerksam verfolgen In Beantwortung einer schriftlichen Anfrage des konservativen ParlamentsabgeordnetenChristian Kert von der Partei des französischen Staatspräsidenten Sarkozy fügte Kouchner hinzu Frankreich ginge davon aus dass das Gerichts Verfahren gegen Dhondup Wangchen internationalen Standards nicht genüge Wir werden nicht versäumen den chinesischen Behörden im Rahmen des Europäisch Chinesischen Menschenrechtsdialogs unsere Besorgnis zum Ausdruck zu bringen schrieb Kouchner weiter Missing Voices Schreiben Sie dem chinesischen Staatspräsidenten Eine Stimme für diejenigen die sie selbst nicht erheben können MISSING VOICES In Zeiten elektronischer Post sind einfache Kartengrüße scheinbar ein wenig aus der Mode gekommen Umso mehr Aufmerksamkeit kann man deshalb mit ihnen erzielen Die International Campaign for Tibet hat aus diesem Grund eine Postkarte an den chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao aufgelegt Im Rahmen unserer Missing Voices Kampagne setzen wir uns damit für all diejenigen Tibeter ein die im Zusammenhang mit den Protesten vom März 2008 verhaftet worden oder verschwunden sind Besonders besorgt macht die Lage derjenigen die immer noch ohne formelle Anklage festgehalten werden Die Petition fordert Hu Jintao auf alle Tibeter sofort und bedingungslos freizulassen die im März 2008 friedlich ihre Meinung zum Ausdruck gebracht haben sowie allen anderen Verhafteten ein rechtsstaatliches Verfahren zu gewähren das den einschlägigen internationalen Rechtsstandards entspricht In keinem Fall darf die Todesstrafe verhängt werden Bitte beteiligen Sie sich möglichst zahlreich an der Postkartenaktion Schreiben Sie uns senden Sie eine E Mail oder rufen sie einfach im Berliner Büro von ICT an und teilen Sie uns mit wie viele Exemplare der Karten wir Ihnen zusenden dürfen Die von Ihnen und Ihren Freunden oder Verwandten Postkarten können Sie anschließend wieder an unser Büro schicken Wir werden dann im kommenden Jahr versuchen diese möglichst öffentlichkeitswirksam dem Adressaten zuzustellen Und bedenken Sie je größer die Anzahl der ausgefüllten Postkarten umso größer die öffentliche Wirkung Und damit die Chance dass die Verschwundenen und Verhafteten nicht in Vergessenheit geraten Wenn Sie mehr über deren Schicksal erfahren wollen können Sie auch gerne unsere englischsprachige Webseite www missingvoices net besuchen Die International Campaign for Tibet organisiert oder unterstützt regelmäßig Petitionen unterschiedlicher Art Bitte teilen Sie es uns mit wenn wir Sie darüber in Kenntnis setzen sollen Friedensnobelpreisträgerinnen sagen Thank you

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