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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 14.09.2006
    Berlin Washington D C 14 September 2006 Der US amerikanische Kongress hat gestern beschlossen dem Dalai Lama die Congressional Gold Medal und damit die höchste Auszeichnung zu verleihen die eine Privatperson in den Vereinigten Staaten erhalten kann Diese Ehrung wird ihm für sein gewaltfreies Eintreten für die Menschenrechte zuteil und ist Ausdruck dafür welche große Unterstützung das geistige Oberhaupt Tibets weltweit nach wie vor genießt Gerade befindet sich der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao in Deutschland und wir sind froh dass zu diesem Zeitpunkt kritische Stimmen auf internationaler Ebene ein großes Gewicht erhalten erklärte Kai Müller Geschäftsführer der International Campaign for Tibet ICT Während in Hamburg und Berlin über die engen wirtschaftlichen Verflechtungen gesprochen wird lenkt diese Auszeichnung das internationale Augenmerk auf Tibet und die massiven Menschenrechtsverletzungen auf dem Dach der Welt so der ICT Geschäftsführer weiter Der Antrag für die Congressional Gold Medal erhielt breite Unterstützung 387 Politiker beider Flügel des Repräsentantenhauses und des Senats die mehr als zwei Drittel des Kongresses darstellen stimmten dem Vorhaben zu Die International Campaign for Tibet hat den Antrag über ihr Büro in der amerikanischen Hauptstadt intensiv unterstützt Seit mehr als 200 Jahren ehrt der US Kongress herausragende Persönlichkeiten durch die Vergabe der Goldmedaille

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 13.09.2006
    Zukunft zu entscheiden und werden stattdessen durch ein fremdes Entwicklungsmodell systematisch an den Rand der Gesellschaft gedrängt kritisierte Kai Müller Geschäftsführer der International Campaign for Tibet Deutschland ICT aus Anlass des Staatsbesuches von Ministerpräsident Wen Jiabao und der Eröffnung der CHINA TIME in Hamburg Wen Jiabao wird am 13 September an einem deutsch chinesischen Wirtschaftstreffen teilnehmen und im Anschluss zu politischen Gesprächen in Berlin erwartet China hat vor kurzem mit großem Aufwand eine Bahnlinie nach Lhasa fertig gestellt und die Verlängerung der Strecke nach Nepal angekündigt Berichten zufolge hat die Zentralregierung mit dem Bau eines neuen Flughafens im Südwesten des Landes begonnen Exiltibeter fürchten dass diese Megaprojekte massive Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft in Tibet haben werden Tibeter haben weder die Chance in der von Chinesen dominierten Wirtschaft zu bestehen noch können sie von deren Erfolg profitieren Die chinesische Entwicklungspolitik basiert auf dem Modell chinesischer Städte und lässt tibetische Traditionen völlig außer Acht zeigt sich ICT Geschäftsführer Müller besorgt Folge ist dass Tibeter sich an die Lebensweise der chinesischen Besatzer anpassen und ihre Kultur aufgeben müssen Mit Blick auf die bevorstehenden Gespräche in Berlin dürfe sich die Bundeskanzlerin nicht auf den Urheberrechtsschutz beschränken so Müller Wir hoffen dass sie den

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 18.08.2006
    Dies betonte Kai Müller Geschäftsführer der International Campaign for Tibet Deutschland e V ICT anlässlich der Ausstellungseröffnung am 19 August Der Wermutstropfen dabei ist allerdings dass diese Ausstellung sich inhaltlich völlig auf den kunsthistorischen Anspruch zurückzieht Die politische Geschichte Tibets wie auch die aktuelle Menschenrechtslage auf dem Dach der Welt werde konsequent ausgeklammert Müller zeigte sich besorgt dass hierdurch die Besucher einen falschen Eindruck der Realität Tibets erhalten könnten die bis heute durch Menschenrechtsverletzungen und Religionsunterdrückung gekennzeichnet ist Leider werde auch nirgendwo in der Ausstellung darauf hingewiesen dass ein Großteil der tibetischen Kunstschätze in den 60er und 70er Jahren von den chinesischen Invasoren systematisch zerstört worden sei Damit sei unwiederbringlich verloren gegangen was zum Kulturerbe der Menschheit gehöre Hinzu komme so der Geschäftsführer dass der chinesische Staatspräsident Hu Jintao die Schirmherrschaft der Ausstellung übernommen habe Müller Auch hierdurch wird die Tibet Ausstellung der Villa Hügel zum Politikum Gerade die Tibeter so ICT hätten besonders bittere Erinnerungen an Hu Jintao der von 1988 bis 1992 Parteisekretär der so genannten Autonomen Region Tibets gewesen sei und dort mit eisernem Besen gekehrt habe So ließ er 1989 für 14 Monate das Kriegsrecht über Tibets Hauptstadt Lhasa ausrufen und Aufstände der Tibeter mit Waffengewalt

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 07.08.2006
    Internationalen Olympischen Komitee IOC erhofften Verbesserungen in China eintreten muss die schlechte Menschenrechtslage vor allem in Tibet beständig angemahnt werden Die Spiele dürfen nicht zu einer Propagandaveranstaltung Pekings verkommen und die Weltöffentlichkeit so tun als ob es kein Tibet Problem gäbe zeigte sich ICT Geschäftsführer Müller besorgt Trotz Vergabe der Spiele an Peking beherrschen Repression Zensur und ein Klima der Angst nach wie vor den Alltag vieler Tibeter Auch die jüngste Hardline Rhetorik chinesischer Offizieller gegenüber dem Dalai Lama ist enttäuschend so Müller weiter Pekings KP Chef in Tibet hatte vor kurzem von einem Kampf auf Leben und Tod gegen den Dalai Lama und seine Anhänger gesprochen IOC Präsident Rogge hat unlängst seine Überzeugung bekräftigt die Spiele würden zu einer Verbesserung der Menschenrechtslage in China beitragen Wir wollen Herrn Rogge beim Wort nehmen und ihn auffordern sich gegenüber der chinesischen Staatsführung im Sinne einer friedlichen Lösung der Tibet Frage einzusetzen Aber nicht nur Politik und Sportverbände sind gefordert Auch deutsche Unternehmen die als Sponsoren der Spiele auftreten müssen Menschenrechte thematisieren forderte ICT ICT startet heute ihre weltweite Kampagne Race for Tibet und wird in den kommenden zwei Jahren mit zahlreichen Aktionen auf die Tibet Frage hinweisen Die Uhr läuft gegen

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 30.06.2006
    dem Zweck politischer Kontrolle Tibets und birgt die Gefahr der Militarisierung einer ganzen Region zeigte sich die Organisation besorgt Ferner ermögliche das Infrastrukturprojekt den leichteren Zuzug von Chinesen nach Tibet die mit besonderen Anreizen gelockt würden Ziel dieser Siedlungspolitik ist offenbar die tibetische Kultur in Tibet zu unterminieren und an den Rand zu drängen so ICT weiter Tibeter weltweit protestieren mit öffentlichen Aktionen gegen die Prestigeprojekt Pekings Berichten zufolge soll sich auch Staatspräsident Hu Jintao an Bord des ersten Passagierzuges nach Lhasa befinden Mit ungewöhnlicher Offenheit hatte vor kurzem ein hoher Funktionär Pekings eingestanden dass der Bau der Bahnlinie nicht aus wirtschaftlichen sondern aus politisch strategischen Gründen erfolge Die Kosten des Baus übersteigen mit rund 3 25 Milliarden Euro die gesamten Ausgaben für Gesundheit und Bildung die in Tibet seit 1952 getätigt wurden Profiteure der Bahnstrecke werden vor allem Chinesen und wenige Tibeter in den urbanen Zentren Tibets sein Die breite Masse der Tibeter lebt in ländlichen Gegenden und wird von den Vorzügen dieser Bahnlinie völlig unberührt bleiben Der Markt in Tibet ist auch zu klein um die Kosten des Projekts in absehbarer Zeit zu amortisieren sagte ICT Geschäftsführer Müller Und An keiner Stelle wurde die tibetische Bevölkerung in Planung oder Bau der Strecke ernsthaft einbezogen Es könne daher keine Rede davon sein dass es sich um ein Entwicklungsprojekt handele das die Lebensbedingungen der betroffenen Bevölkerung verbessere und zudem wirtschaftlich Sinn mache Beobachter befürchten dass die Bahnlinie zu einer Destabilisierung der Region führen könne wenn Peking sie vorwiegend für militärische Zwecke nutzt China hat entlang der Strecke bis zu 160 seiner landgestützten Nuklearraketen stationiert Mit Hilfe der Eisenbahnlinie könnten diese und weiteres Rüstungsmaterial darunter auch Mittelstreckenraketen einfacher nach Zentraltibet verlegt werden Ferner steht zu befürchten dass die Bahnlinie Chinas aggressive Siedlungspolitik in Tibet verstärken wird Durch finanzielle Anreize und andere

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 25.06.2006
    25 Juni 2006 Berlin 25 06 2006 Elektroschocks Schläge mit Schlagstöcken an sensiblen Körperstellen wie Kopf Gesicht Mund Nase und Ohren Schlafentzug Nahrungsentzug und Isolationshaft in Zellen ohne Tageslicht so sieht die Realität vieler Gefängnisinsassen viele von ihnen politische Gefangene in Tibet aus International Campaign for Tibet fordert aus Anlass des Internationalen Tages zur Unterstützung von Folteropfern am 26 Juni das sofortige Ende von Folter und Misshandlungen in dem von China seit 1949 besetzten Land Folter und Misshandlungen durch chinesische Polizei und Sicherheitsbeamte sind nach wie vor an der Tagesordnung Opfer sind zumeist Personen die gegen die chinesische Besatzung Tibets und die Menschenrechtsverletzungen in Tibet protestieren aber auch Geistliche die sich sozial engagieren In Tibet sind seit 1988 mehr als 41 Menschen zu Tode gefoltert worden Häufig erpressen chinesische Sicherheitsbeamte Zeugenaussagen und Geständnisse durch Misshandlungen und Folter Folter wird dabei ganz bewusst als Waffe gegen politisch Andersdenkende eingesetzt Ziel der Sicherheitskräfte ist Gefangene zu brechen und umzuerziehen Wenn sich die Volksrepublik China bei den bevorstehenden Olympischen Spielen 2008 auf der internationalen Bühne präsentieren will muss sie sich auch entsprechend verhalten Olympische Geist und Folter passen nicht zusammen machte ICT Geschäftsführer Müller deutlich Es ist Aufgabe der internationalen Staatengemeinschaft die Weltöffentlichkeit

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 20.06.2006
    der am heutigen Weltflüchtlingstag veröffentlicht wird 2005 flüchteten bis zu 2 500 Tibeter über die unwirtlichen Gebirgspässe des Himalajas ins benachbarte Nepal Fluchtgründe sind vor allem die politische Repression der chinesischen Besatzer und wirtschaftliche Perspektivlosigkeit auf dem Dach der Welt Mehr als ein Drittel der Flüchtlinge sind Kinder die von ihren Eltern ins Ausland vorwiegend nach Indien geschickt werden Andere etwa wurden im Zuge von Entwicklungsprojekten der chinesischen Besatzer von ihrem Grund und Boden vertrieben und verlassen aus diesem Grund ihre Heimat Das nepalesische Exil ist nach wie vor alles andere als sicher In dem von politischer Instabilität heimgesuchten Land drohen Tibetern Übergriffe von Sicherheitsbeamten Inhaftierung oder gar die Auslieferung an die chinesische Grenzpolizei Die Machthaber in Katmandu haben ferner eine wichtige Hilfseinrichtung für Tibeter das tibetische Flüchtlingswohlfahrtsbüro geschlossen Beobachtern zufolge aus politischer Rücksichtnahme gegenüber Peking Nepal muss seine Flüchtlingspolitik grundlegend ändern forderte in Berlin ICT Geschäftsführer Müller Die internationale Staatengemeinschaft muss die neue Regierung in Katmandu dazu drängen Flüchtlinge nach den Regeln des internationalen Rechts zu behandeln so Müller weiter Die Menschenrechtslage in dem von China seit mehr als 50 Jahren besetzten Tibet ist nach wie vor besorgniserregend Unlängst war der UN Sonderberichterstatter für Folter zu dem Ergebnis gekommen

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  • Tibet: International Campaign for Tibet - 17.05.2006
    anderen Nichtregierungsorganisationen UN Generalsekretär Kofi Annan aufgefordert während seines Besuches in der Volksrepublik China in dieser Woche das Schicksal des verschwundenen 11 Panchen Lama Gedhun Choekyi Nyima anzusprechen Annan reist am 19 Mai in die Volksrepublik genau zwei Tage nach dem 11 Jahrestag der Entführung des Panchen Lama Das gemeinsame Schreiben wurde von ICT initiiert und von Human Rigths in China der Unrepresented Nations and People s Organization sowie der Free Tibet Campaign unterzeichnet Darin wird Kofi Annan aufgefordert die chinesischen Behörden dazu zu drängen unabhängigenen Beobachtern Zugang zu Gedhun Choekyi Nyima zu ermöglichen Während seines viertägigen Aufenthalts wird sich Annan mit dem chinesischen Präsidenten Hu und mit Premierminister Wen treffen Wir wissen dass Gedhun Choekyi Nyima ganz oben auf der Liste der UN Hochkommissarin für Menschenrechte Arbour stand als sie im August 2005 China besucht hatte Trotzdem weigerte sich Peking auch gegenüber Frau Arbour neue Informationen über den Panchen Lama mitzuteilen Als Mitglied des neuen UN Menschenrechtsrates muss China endlich die Aufforderungen der Vereinten Nationen und der internationalen Staatengemeinschaft ernstnehmen Kofi Annan muss das Schicksal des Panchen Lama zur Chefsache machen ganz besonders in seinem letzten Amtsjahr erklärte heute ICT Der Panchen Lama ist in Tibet traditionell eine einflussreiche

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